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Dienstag, 30. Dezember 2008
Dienstag, 11. November 2008
Castor-Ticker aus Gorleben: Acht Bauern hielten den Transport auf

Aus der [taz]:
Dienstag, 0:30 Uhr, Zwischenlager Gorleben
Castor kommt im Zwischenlager an
Mit rund 20 Stunden Verspätung ist der Lkw-Konvoi mit den elf Atommüllbehältern aus Frankreich um halb ein Uhr nachts im Zwischenlager Gorleben angekommen.
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Montag, 23:55 Uhr, Laase
Rund 100 Demonstranten versuchen, Transport zu blockieren
Nach Informationen des Koordinationsbüros der Atomkraftgegner X-tausendmalquer versuchen in Laase noch einmal etwa 100 Blockierer, die Straße zu verriegeln. Die Polizei rückt den Informationen nach mit Wasserwerfern an.
Nach Angaben der Polizei hatten Einsatzkräfte bereits vor dem Start des Castor-Konvois um kurz nach 23 Uhr auf die 20 Kilometer lange Strecke zum Zwischenlager mehrere Hundert Demonstranten weggetragen, die mit Sitzblockaden und anderen Protestaktionen den Transport behindert haben. Dabei sei es auch zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen, so die [taz]
photo: ap
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Montag, 10. November 2008
Acht Bauern halten den Transport auf
Castor-Ticker bei der [taz]:
Montag, 18:55 Uhr, Grippel
Polizei hat Pyramiden abgetragen
Die Polizei hat in Grippel den zweiten Betonblock abgetragen, an die sich Mitglieder der "Bäuerlichen Notgemeinschaft" gekettet hatten, um den Transport der Castoren vom Verladebahnhof in Dannenberg zum Zwischenlager zu blockieren. Direkt daneben haben sich inzwischen rund 150 Demonstranten zur Sitzblockade auf die Dorfstraße gesetzt.
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Montag, 18:55 Uhr, Grippel
Polizei hat Pyramiden abgetragen
Die Polizei hat in Grippel den zweiten Betonblock abgetragen, an die sich Mitglieder der "Bäuerlichen Notgemeinschaft" gekettet hatten, um den Transport der Castoren vom Verladebahnhof in Dannenberg zum Zwischenlager zu blockieren. Direkt daneben haben sich inzwischen rund 150 Demonstranten zur Sitzblockade auf die Dorfstraße gesetzt.
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Räumung abgeschlossen

Castor-Ticker bei der [taz]
Montag, 16:10 Uhr
Räumung vor Gorleben abgeschlossen
Die Räumung vor dem Zwischenlager Gorleben ist abgeschlossen. Die Polizei ist aber noch damit beschäftigt, die Blockade von Grippel abzubauen. (mkr)
photo: ap
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Räumung vor dem Zwischenlager Gorleben wird ruppiger

Meldung aus dem [taz]-Ticker:
Montag, 15:00 Uhr, Gorleben
Räumung der Großblockade wird ruppiger
Die Blockade vor dem Zwischenlager ist derweil zu einem Drittel geräumt. Die Polizisten tragen die Demonstranten noch immer aus dem Weg - allerdings wird der Umgang der Sicherheitskräfte zunehmend ruppiger.
Auch im einige Kilometer entfernten Grippel hat die Polizei begonnen, die Strecke zu räumen - ebenso wie in Quickborn, wo zwischenzeitlich 37 ineinander verkeilte Traktoren die Straße blockierten.(mkr/dpa)
photo: urheber unbekannt
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Greenpeace: Infrarotbilder zeigen, dass der Atommüll radioaktiver als bislang ist

[Telepolis] meldete gestern:
Die Umweltorganisation Greenpeace nutzt den Castor-Transport auch dazu, gegen die Einlagerung von Atommüll in Salz generell zu protestieren. Aktivisten von Greenpeace, die seit einigen Tagen im Atommülllager Asse protestiert haben, in dem gegen viele Auflagen verstoßen wurde, Wasser eingedrungen ist, auch Plutonium gelagert wurde und die Fässer durchzurosten drohen (Supergau der Endlagerfrage), haben sich am Sonntag den Protesten in Gorleben angeschlossen (Proteste gegen Atommüll-Transporte und das geplante Endlager in Gorleben).
"Was im Atommülllager Asse passiert ist, darf sich in Gorleben nicht wiederholen", sagte Greenpeace-Sprecher Christoph von Lieven. Es seien dieselben politischen Entscheidungsträger und Gutachter, die sowohl für den Asse-Skandal verantwortlich seien als auch für den Standort Gorleben. Greenpeace fordert, Gorleben als Endlager aufzugeben und Atommüll prinzipiell nicht mehr in Salzstöcken zu lagern.
Im Bahnhof Wörth/Berg an der französischen Grenze hatte Greenpeace heute mit einer wärmeempfindlichen Infrarot-Kamera die neuen französischen Behälter TN 85 fotografieren lassen. Das von Greenpeace veröffentlichte Bild zeigt nach Angaben der Angaben der Umweltorganisation, dass die Wärmeentwicklung höher als in den Jahren zuvor sei, weil die Brennelemente stärker mit Uran-235 angereichert seien.
"Die nach Gorleben rollende Fracht ist radioaktiver als alle bisher nach Deutschland gebrachten Abfälle", erklärt Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace. Höher angereichertes Uran werden auch in den alten deutschen Atomkraftwerken eingesetzt. Das erzeuge mehr Leistung, so Greenpeace, führe aber auch zu höheren Sicherheitsrisiken, so [Telepolis].
photo: greenpeace
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Schlagstöcke gegen Blockierer - Castor-Zug angekommen

[zdfheute,de] meldet:
Das Katz-und-Maus Spiel ist vorbei: Am Morgen kam der Atommüll-Zug in der Verladestation Dannenberg an - ganze 14 Stunden verspätet. Zuvor hatten Demonstranten Steine gegen die Polizei geworfen, die mit Schlagstöcken vorging. Es gab viele Verletzte, so [zdfheute.de]
photo: dpa
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Sonntag, 9. November 2008
Castor hat wegen diverser Blockaden 12 Stunden Verspätung

Aktuelle Notizen aus dem taz-Ticker:
Sonntag, 12:00, Lüneburg
Schlagstockeinsatz auf den Gleisen
Unter Einsatz von Schlagstöcken vertreibt die Polizei Demonstranten zwischen Metzingen und Harlingen von der Bahnstrecke. Brennende Barrikaden, so ein Polizeisprecher, seien durch den Einsatz von Wasserwerfern gelöscht worden.
Der Atommüll-Transport passierte kurz nach 11.00 Uhr Fulda. Die Initiative "X tausendmal quer" erwartet seine Ankunft nicht vor 16 Uhr in Lüneburg. (afp/taz)
photo: dpa
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Samstag, 8. November 2008
Erste Proteste gegen Atommüll-Zug

Mehr als tausend Menschen hatten sich im Laufe des Freitags friedlich an Demonstrationen und Mahnwachen in Lüneburg, Hitzacker und Lüchow beteiligt. Die nächste große Demo ist am Samstagnachmittag direkt in Gorleben geplant. Mehr hier
photo: ap
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Freitag, 7. November 2008
Atomfreie Republik Wendland

Das [ND] meldet heute:
Ein Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll rollt auch in diesem Jahr wieder durchs Wendland. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um das Endlager Asse rechnen die Organisatoren der Pro-testaktionen mit deutlich mehr Zulauf. Auch die Polizei ist vorbereitet.
Auf einem Acker hinter dem Ortsausgang werfen Bauern Strohballen von Anhängern. Zimmerleute sägen Balken und Bretter. Verstreut stehen ein paar Zelte, dazwischen qualmt ein Feuer. In Gedelitz, einem Nachbarort von Gorleben, entsteht kurz vor Ankunft des Castortransportes ein Protestcamp, die »Republik Freies Wendland«. So hatten bereits vor 28 Jahren Atomkraftgegner ihr Hüttendorf genannt, mit dem sie einen Monat lang im Gorlebener Wald gegen die Erkundung des Salzstocks demonstrierten., so das [ND].
Mehr hier
photo: dpa
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