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Dienstag, 20. August 2013

Versucht man sich reinzuwaschen?

Huhu, liebes Blogvolk.

Nachdem Edward Snowden seine sensationellen Enthüllungen über die Ticker laufen ließ, waren die Reaktionen in den Medien, bis auf wenige Ausnahmen, spärlich. Hier möchte ich den Spiegel wirklich mal ausnehmen, aber ansonsten haben sich unsere Qualitätsjournalisten nicht mit Ruhm bekleckert. So etwas kann nicht sein und wenn doch, nein, das geht nicht, denn wir leben in einer Demokratie!  So  oder so ähnlich las man es fast überall. Nun dreht sich langsam der Wind. Immer unglaublichere Enthüllungen jagen die andere. Potentielle Lebenspartner der Enthüller werden auf Flughäfen 'demokratischer' Staaten bald ein Dutzend Stunden festgehalten. Ohne Rechtsbeistand, Sachen werden durchsucht und entwendet. Redaktionen sehr großer Zeitungen werden aufgefordert, sensible Daten zu vernichten und die machen es auch noch! 

Das alles passiert nicht bei Schwerverbrechern, sondern bei Menschen, die grundlegendste Verfassungsverstöße aufdeckten. Vom Schicksal Edward Snowdens mal ganz abgesehen. Er riskiert sein Leben, mindestens aber seine persönlichen Karriere. Wie er mal eine Familie ernähren will, ist völlig ungewiss. Wer von uns würde so etwas schon auf sich nehmen? Wir sind doch alle irgendwie in unserer Wohlstandszentrifuge gefangen. Ich muss auch meine Kinder 1.0 und 2.0 ernähren. Also von meiner Seite erst einmal höchsten Respekt in Richtung Edward. 

Aber zurück zum Thema. 

Es ist Wahlkampf in Deutschland und in Amerika kommt anscheinend dieses Thema auch so langsam an. Also muss ein Entlastungsangriff gestartet werden. In Deutschland macht es der Hofhund von der Eventualphysikerin und in den USA werden wie jeden Tag Telefonate abgehört. Diesmal hört man aber ganz komische Worte. Die Bösen wollen in Deutschland oder in Europa Züge in die Luft sprengen. 
Das hier kein Zweifel aufkommt: Das wäre ganz schrecklich und wenn man davon vorher Kenntnis bekommt, sollte alles getan werden, um es zu verhindern. Nur wie will man davon Kenntnis bekommen haben? Irgendein Chef der Bösen ist den Guten anscheinend bekannt (mit Telefonnummer und /oder Stimme) und gibt an seine Untergebenen diesen verheerenden Befehl. Also jetzt können alle Sicherheitsbehörden losarbeiten, um das Attentat zu verhindern.
Kann es aber so gewesen sein? Sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher dagegen ist, man will die breite Masse mit positiven Ergebnissen beruhigen. Und das gelingt anscheinend auch. 

Wollen wir die Sache etwas aufarbeiten. Bin Laden ist lange nicht gefunden worden, weil er täglich telefonierte und E-Mails schrieb? Anscheinend nicht. Gerade die Führungsebene der Bösen beherrscht die Partisanentaktiken aus dem Effeff. Und dann passiert in dieser Situation so ein dummer Fehler? Mitnichten! Man will uns an der Nase herumführen.
Um das alles mal zu untermalen, habe ich einen Monolog aus den Film 'Der Mann, der niemals lebte' aufgeschrieben. Hier wird wunderbar die Situation um die es geht, dargestellt. Zwar aus der Sicht der Amerikaner, aber doch mal vom Grunde auf beleuchtet. Auch auf die Gefahr hin, dass ich böse Post bekomme, will ich euch den Inhalt nicht vorenthalten:

Gehören wir dorthin oder nicht?

Die Antwort auf diese Frage spielt im Grunde keine Rolle, denn wir sind dort, wir sind müde und ein Ende ist nicht in Sicht. Wir können uns nicht einmal damit trösten, dass unser Feind genauso müde ist wie wir, denn er ist es nicht!
Es ist ein Trugschluss, dass ein langer Krieg den angegriffenen Feind schwächt. Viel wahrscheinlicher ist, dass der angegriffene Feind dadurch noch stärker wird. Er gewöhnt sich an die Entbehrungen, stellt sich darauf ein und reagiert entsprechend. Während wir hier zu Hause, uns bei jedem Toten mit der öffentlichen Meinung auseinander setzen müssen. Die rapide umschlägt, von Unterstützung, über negative Haltung, in regelrechte Feindseligkeit.  Die Leute wollen keine Schweigeminuten beim Baseball mehr. Sie wollen einfach das es vorbei ist. 

Trotz der Tatsache, dass sich die Intensität unserer Bemühungen signifikant erhöht haben, haben wir kaum Fortschritte erzielt. Womit wir es hier zu tun haben, ist potentiell ein globaler Flächenbrand und der erfordert ständige Wachsamkeit, um eingedämmt zu werden. Sie müssen wissen, inzwischen hat unser Feind sehr wohl realisiert, dass er einen Kampf gegen Jungs aus der Zukunft führt. Und das ist ebenso brillant, wie es bedrohlich ist. Wer so lebt wie in der Vergangenheit und sich so verhält wie in der Vergangenheit, der ist für die Jungs aus der Zukunft sehr schwer zu entdecken. Wenn man sein Handy wegwirft, keine E-Mails schreibt, alle Anweisungen von Hand zu Hand und von Angesicht zu Angesicht übermittelt, verschließt man sich jeglicher Technologien und verschwindet in der Menge. Keine Flaggen, keine Uniformen und wir schicken unsere Soldaten darunter. Die sehen sich um und fragen: Verdammt nochmal, gegen wen kämpfen wir hier eigentlich? In einer solchen Situation kleiden sich ihre Feinde wie ihre Freunde und ihre Freunde kleiden sich wie ihre Feinde.
Eins muss ihnen klar sein, die Menschen von denen ich spreche, haben keine Lust zum verhandeln. Nicht die geringste. Sie wollen ein weltweites Kalifat auf der Erde errichten. Und sie wollen jeden Ungläubigen konvertiert oder Tod sehen. 
Geändert hat sich also, dass unser scheinbar so schlicht gestrickter Feind, die tatsächlich schlicht gestrickte Wahrheit spitz gekriegt hat, dass wir leichte Beute sind. Wir sind leichte Beute! Und die Welt, so wir sie kennen, ist sehr viel einfacher zu zerstören als sie vielleicht denken. Wenn wir nur einen Augenblick lang den Fuß vom Nacken unseres Feindes nehmen, ändert das die Welt vollkommen.   

Sicherlich ist das keine wissenschaftliche Ausarbeitung, die den Werten unser Physikmami gerecht wird, aber die Filmjungs haben sehr gut recherchiert und es in einen passenden Text eingegossen!

Was steht also drin: Die Bösen entziehen sich den modernen Technologien, ganz bewusst, um sich zu tarnen. Warum sollte dies mit einmal anders sein? Weil in Deutschland Wahlkampf ist oder in USA Menschen beruhigt werden müssen? Das glaube ich weniger. Eher ist doch die Wahrscheinlichkeit, dass wir für blöd verkauft werden sollen. Die Enthüllungen laufen weiter und es wird immer deutlicher: Bei Demokratie ist schon lange nicht mehr drin, was drauf steht! Und von unserem Gockel-Gauck, dem Vorkämpfer gegen Unterdrückung und Unrecht, ist auch nichts zu hören!  
Schlimm. Ich habe es wieder gesagt :-)

Montag, 12. August 2013

Ihr Staatsfeinde Nr. 1

Huhu, liebes Blogvolk. 
Was macht eine moderne Demokratie aus? Eine einfache Frage, aber es ist Zeit, diese wieder einmal zu stellen. 

Eine Feststellung könnte lauten: 
Die allgemein bekannte Volksherrschaft gibt es nicht mehr, dass wissen wir alle. Sie wurde durch die Macht der Großfinanz und der -Konzerne, samt ihren Lobbyvertretern, abgelöst. Sie bestimmen die aktuelle Politik, also von Menschen, die eigentlich unsere Volksvertreter sein sollen. 
Demnach könnte man als kleinsten gemeinsamen Nenner feststellen, dass dieser Teil der Demokratiedefinition nicht mehr greift und das ohne Einschränkung. 
Wenn dieser Teil nicht mehr existent ist, was können wir dann noch in eine demokratische Grundformel hinein nehmen? Vielleicht etwas, was den Mann/Frau auf der Straße interessiert. Da stehen eventuell solche Fragen im Raum, wie:
-Wie steht es um die Meinungsfreiheit
-Wie ist meine Privatsphäre geschützt 
-Wie gibt sich die politische Kaste sowie die Eliten und
-Wie geht die Politik auf meine Interessen ein.

Ich habe jetzt bewusst nicht die Sorge um die eigene Wohnung oder den Arbeitsplatz nach vorn gestellt, um nicht einen sozialistischen Touch hier hineinzubringen. Ich persönlich sehe diese Punkte als ein elementares Grundrecht an, aber das ist bestimmt nicht ein kleinster gemeinsamer Nenner bei diesem Thema. 

Wenn wir bei der Beantwortung der oben genannte Fragen die Fakten um die Ausspionierung der gesamten Bevölkerung berücksichtigen und die herrschenden Politiker meinen, die gute Absicht rechtfertigt alle Mittel, dann müssen wir zwangsläufig zum Schluss kommen, dass in den westlichen Demokratien etwas sehr im Argen liegt. Das ist noch eine positive Auslegung der derzeitigen Aktenlage. Grundrechte des Volkes werden massiv ausgehebelt, um die Demokratie 'wehrhaft' zu machen. 

Aber muss eine Demokratie solche Situationen nicht aushalten? Müssten nicht gerade liberale Politiker sich für diese Grundrechte auf die Straße der gesellschaftlichen Entwicklung werfen? (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel)
Wenn also, so wie es derzeit aussieht, alles mitgelesen, mitgehört und aufgezeichnet wird, dann kann das bestimmt nicht im Sinne der griechischen Erfinder sein. Die technische Entwicklung wird nicht rückgängig gemacht werden können, der Status Quo der Beschnüffelung einer gesamten Bevölkerung ebenfalls nicht. Also was bleibt dann übrig? Kleinere Randbausteine einer demokratischen Grundordnung. Ob diese dann die großen Nachteile gegenüber einer Diktatur des Proletariats aufwiegen, scheint mehr als fraglich. 

Was will ich damit sagen? Wenn die politische Kaste nicht schnell den Hebel für die gesellschaftliche Entwicklung umdrehen kann, weg von den derzeit Herrschenden - hin zum Volk und einer wahren Demokratie, dann steht dieser Gesellschaftsentwurf aus meiner Sicht zur Disposition. Was derzeit passiert ist nun einmal ein Putsch gegenüber der Verfassung und schlussendlich gegen die Grundlagen der Demokratie!

Montag, 24. Juni 2013

Rehabilitierung der DDR kann so einfach sein

Huhu, liebes Blogvolk. 
Was soll dieser Titel schon wieder, wird sich so mancher fragen. Aber so langsam müsste es auch der letzte Qualitätsjournalist Begriffen haben: Das Feindbild des letzten Jahrtausend, die DDR, kommt immer mehr auf Augenhöhe. Vielleicht überholt sie diese Republik ohne sie einzuholen. Dieser Scherz musste sein und gelernte DDR-Bürger wissen was damit anzufangen. 
Was ist also geschehe, dass ich diese Zeilen schreibe? So ganz nebenbei haben die Parlament in einigen Bundesländern (MP, Bremen ...) die Überwachung ihrer Bürger für den letzten Dorfpolizisten legalisiert. Nur zum Verständnis: Hier geht es um sensible persönliche Daten, wie zum Beispiel Kennwörter Eurer Mailaccounts, so dass jeder mitlesen kann. Das ist der heilige Gral eurer Daten und diese darf jetzt der letzte Dorfpolizist ohne richterliche Genehmigung einholen. Noch einmal in Worten: OHNE RICHTERLICHE GENEHMIGUNG. Einfach so. Die beiden großen Parteien und die FDP haben bestimmt das hohe terroristische Potential der einfache Landbevölkerung in MP oder des gemeinen Bremers im Auge gehabt, als sie dieses Gesetzt oder Verordnung auf den Weg brachten. 
Das ist keine Verschwörungstheorie, auch keine Bagatelle. Hier geht es schlicht und einfach um unsere Grundrechte und da sind solche Vergleiche gerechtfertigt. 

Und dann das noch: Die o. g. Bürgervertreter sprechen von einem nur GERINGFÜGIGEM GRUNDRECHTSEINGRIFF. Vergleichbares gab es in der DDR nie und nimmer. Wahrscheinlich geht so etwas auch nur mit einer Kanzlerin im Staff, die als Physikerin das technisch Mögliche gern ausloten und umsetzen lassen will, um ihr altes FDJ-Heimatland hinter sich zu lassen. 

Das ist ihr jetzt wirklich gelungen. Nur gratulieren kann will ich ihr dazu nicht!

Dienstag, 11. Juni 2013

Eigentlich sollte man Bayern meiden

Was alles passieren kann, wenn man den herrschenden Politikern auf die Füße tritt, kann man derzeit in Bayern bestaunen. Eine Dame, die über ihrem Twitter-Account eine Meldung zu einem laufenden Prozess verbreitete und darin eine Verbindung zur krisengeschüttelten CSU herstellte, bekam kurz danach Besuch von der Polizei. 
(Link: http://gutjahr.biz/2013/06/mollath-polizei/).

Irgendwie hätte Erich Mielke von diesen Typen (ich schreibe bewusst nicht Deppen, um einen Besuch zu vermeiden), viel lernen können. Er war dagegen ein armes Würstchen. 

Samstag, 2. Juni 2012

NSA voller Schaffenskraft

Sie sind nicht zu bremsen und stellen alles bisher Dagewesene in den Schatten. Die Damen und Herren von der NSA wollen weiterhin 1,7 Mrd. Nachrichten pro Tag abfangen und auswerten. Da würde Erich Mielke vor Neid erblassen. Unser aller Freiheits-Bundespräsident meldet bestimmt derzeit einen Besuch bei Herrn Obama an, um dieses Nest der Horcher und Lauscher auszuheben und die Täter an den Pranger zu stellen. Ist das nicht seine Lebensaufgabe oder gibt es da eine unterschiedliche Betrachtungsweise?

Freitag, 1. Juni 2012

Vorratsdatenspeicherung - Der nächste Akt

Huhu, liebes Blogvolk.

Die Politik und die Medien schießen sich immer weiter auf unsere Justizministerin ein. Sie verteidigt, so sehe ich es jedenfalls, weiter unsere Grundrechte und will weitestgehend eine allumfassende Datensammlerei der Polizei und Geheimdienste verhindern.

Wo aber, liebes Blogvolk, schwingt sich ein Qualitätsjournalist auf und, wenn er sie schon nicht verteidigt, beschreibt wenigstens umfassend den Sachverhalt? Solche journalistischen Verfehlungen kenne ich aus der Zeit von vor 23 und mehr Jahren. Deshalb müsste sich unserer oberster Präsidenten-Freiheitskämpfer zu diesem Thema in irgendeiner Form äußern. Ist das nicht seine Pflicht als Staatschef?

Donnerstag, 31. Mai 2012

Vorratsdatenspeicherung

Huhu, liebes Blogvolk.

Die Lobby unserer Schlapphüte hat ganze Arbeit geleistet. Sie sind unheimlich scharf auf unsere Daten und wollen davon immer mehr speichern. Unter dem Deckmantel der Verbrechensbekämpfung ist beinahe alles erlaubt.

Die Damen und Herren Lobbyisten haben die EU-Kommission soweit überzeugen können, dass sie entsprechende EU-Gesetze beschlossen. Nachfolgend verklagte die EU-Kommission Deutschland vor dem EU-Gerichtshof, da von Deutschland bisher noch kein konformes nationales Gesetz beschlossen wurde. In der Regierung zerreißen sich derzeit CDU/CSU und FDP für dieses angepasste Gesetz. Die anscheinend einzige die sich dagegen stemmt und unserer Daten schützen will, ist die Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberg. Respekt! Und das ich jemals eine FDP-Politikerin in Schutz nehmen werde, hätte ich auch nicht gedacht. Aber noch viel verwunderlicher ist für mich die Tatsache, dass sich kaum einer darüber von unseren geliebten Qualitätsjournalisten darüber aufregt, wie man unsere Daten verjugglen will. Wo bleiben denn die schreienden Meinungsäußerungen der Herren Gauck und Jahn!

Am schönsten finde ich einen der Begründungssätze der EU-Kommission, warum man Deutschland verklagt hat: „Verzögerungen bei der Umsetzung könnten "negative Auswirkungen ... auf die Fähigkeit von Justiz- und Polizeibehörden haben, schwere Straftaten aufzudecken, zu untersuchen und zu verfolgen."


Das heißt im Umkehrschluss, bis jetzt sind die Polizei- und Justizbehörden nahezu unfähig dieses zu tun. Wenn die das sagen, dann muss das wohl stimmen!

Mittwoch, 29. Februar 2012

Die Gauck'sche Sicht auf das Internet

Er sieht das Internet als Bedrohung der Meinungs- und Pressefreiheit an. Darauf muss man auch als selbsternannter Bürgerrechtler erst einmal kommen.


Der Artikel ist lesenswert!

Samstag, 31. Dezember 2011

Sachsen und sein seltsames Demokratieverständnis

Huhu, liebes Blogvolk.


Die von mir allseits geschätzte Anne Roth hat auf der 28c3 einen Vortrag über die Vorgänge rund um Gegendemonstrationen zu einem bzw. mehrerer Nazi-Aufmärsche in Sachsen gehalten. Ein sehr guter Foliensatz mit sehr interessanten Neuigkeiten und Details (jedenfalls für mich).


Also die Reisewarnung für Sachsen kann ich für meine Familie und mich einfach noch nicht aufheben.

Freitag, 30. September 2011

Donnerstag, 29. September 2011

Sachsen bleibt weiter tabu


Die Wortwahl in dieser Meldung der Kollegen vom trueten.de ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, aber es ändert nichts an der Tatsache. Allen Empörungen und öffentliche Diskussionen hindern die sächsischen Behörden nicht daran, den Gegendemonstranten der Nazi-Großaufmärsche der letzten zwei Jahre gehörig auf die Füße zu treten.

Es gibt aber anscheinend einen Fortschritt. Die sächsischen Behörden durchsuchen nicht mehr ungenehmigt Wohnungen in anderen Ländern, sondern lassen dies von den dortigen Behörden erledigen. Wenigstens etwas.

Trotzdem besteht weiterhin für meine Kinder und mich eine Reisewarnung für Sachsen!!

Montag, 12. September 2011

Nachtrag zur Demo gegen die Vorratsdatenspeicherung


Bei annalist habe ich folgenden Link entdeckt. Sie schreibt:

„Wer denkt, wir hätten mit dieser Bewegung die Vorratsdatenspeicherung abgeschafft, hat recht und unrecht: sie biegt wieder um die Ecke. Deswegen ist es wichtig, die aktuelle Petition zu unterschreiben. Nur wenn bis zum 14. September 50.000 Unterschriften zusammen kommen, gibt es eine mündliche Anhörung im Bundestag. Also unterschreibt!“

Dem kann ich mich nur anschließen.

Freiheit statt Angst




Huhu, liebes Blogvolk.

Die Pause ist vorbei, aber wie wir alle wissen, ist nach der Pause wieder vor der Pause. Ich will damit sagen, die nächste Unterbrechung lässt leider nicht lange auf sich warten.

Am Wochenende musste ich mich vom Lehrgang und der Prüfung erholen. Die Kinder 1.0 und 2.0 wollten auch zu ihrem Recht kommen und dann gab es ja noch die Demo ‚Für Freiheit statt Angst‘. Am Sonnabend habe ich mich gegen Mittag Richtung Brandenburger Tor aufgemacht, um mich an der Demo zu beteiligen. Leider waren nicht so viele wie in den vergangenen Jahren dabei, aber die Anzahl der Demonstranten war trotzdem nicht zu verachten und ihr buntes Auftreten zauberte einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.

Das zweite Bild zeigt den bunten ‚Haufen‘ am Brandenburger Tor und das dritte ist ein Beweis dafür, dass Demos auch Spaß machen können.

Sonntag, 4. September 2011

Was ist nur in Sachsen los?


Es ist einfach unglaublich, was sich in Sachsens Amtsstuben alles so abspielt und vorbedacht wird. Von der Handy-Überwachung tauender unbeteiligter Bürger bis hin zur Hausdurchsuchung der Dienstwohnung des Jugendpfarrers Lothar König in Jena. Wohlgemerkt in einem anderen Bundesland und ohne Zustimmung der dortigen Behörden (so jedenfalls die offizielle Version).
Wo sind wir schon wieder hingeraden. Besonders erschreckend ist die Qualität der Überwachung sowie das vorgespielte Unrechtsbewusstsein der Behörden. Das hat schon was und mit ihren Maßnahmen brauchen sie sich auch nicht mehr vor Onkel Erich zu verstecken. Überholen ohne einzuholen, oder so ähnlich.

Also die Reisewarnung für Sachsen für meine Kinder und mich, muss ich wohl oder übel aufrecht erhalten.

[Danke für den Hinweis an ANNALIST]

Sonntag, 28. August 2011

Gegen einen Überwachungsstaat


Es ist mal wieder soweit, am 10. September findet in Berlin die Demo für Freiheit statt Angst statt. Diese Neuauflage der Datenschutz-Demo liegt mir irgendwie sehr am Herzen, so wie meine Daten, die ich nicht unbegründet in jedem Amtszimmer wissen möchte.

Mein Artikel hierzu von 2008 ist leider noch sehr aktuell.

Da kann man den mündigen Bürgern nur eins empfehlen: Raus auf die Straße!

Mittwoch, 10. August 2011

RIM will Nutzerdaten an britische Polizei übergeben


Gleich noch so eine Meldung. Diesmal will RIM in vorauseilendem Gehorsam Daten an die britischen Behörden übergeben. Wie es scheint, ist es ein profanes Mittel weltweit, um die Wirkung zu bekämpfen und nicht die Ursachen. Dazu müsste man wohl an den Grundfesten dieser Gesellschaft rütteln.

Alles sehr bedenklich!

Google übergibt Daten von europäischen Servern an US-Behörden


Wie die heise-greise melden, macht Google Daten, die auf den europäischen Servern gespeichert sind, den US-amerikanischen Behörden zugänglich. Dieses geschieht im Rahmen von US-Gesetzen wie Patriot Act.

Wie auch immer, für mich klingt das sehr bedenklich. Besonders, weil in diesem Artikel auch noch erwähnt wird, dass Microsoft Daten aus ihrem Cloud-Dienst ebenfalls den US-Behörden zur Verfügung stellt.

Toll!

Donnerstag, 4. August 2011

Wie funktioniert Überwachung

Bei ANNALIST habe ich einen schönen Artikel zum Thema Überwachung in Großbritannien gefunden. Besonders gut finde ich diesen Satz: „Besser wäre, sie würden die tatsächlichen Gefahren erkennen“.
Was soll man da noch hinzufügen

Montag, 1. August 2011

'Schweizer Regierung will Internet in Echtzeit überwachen'

Mit dieser Schlagzeile haben mich am Sonnabend die heise-greise aus der schönen Vorfastenzeit herausgerissen.
Die Internetüberwachung soll in der Schweiz erheblich ausgeweitet werden. Zukünftig wollen die Ermittler sämtlichen Datenverkehr der Nutzer (Chatten, Recherchen, Videoabrufe, Suchmaschinenabfragen und natürlich Mailverkehr) in Echtzeit überwachen. Das ist schon ein Paradigmenwechsel und da stellt man sich gleich die Frage: Wo soll das nur hinführen?

[Hier der lesenswerte Artikel der heise-greise]

Freitag, 29. Juli 2011

Schon 2009 Abfrage von Handydaten - und es hat nichts gebracht


Huhu, liebes Blogvolk.

Diese Geschichte nimmt kein Ende und ich muss wohl für meine Familie die Reisewarnung für Sachsen weiter aufrechterhalten.

Worum geht es genau:
Wie die heise-greise berichten, haben die Dresdner Ermittler schon 2009, sogar mit einem richterlichen Beschluss, von Mobilfunkbetreibern zu einem länger zurückliegenden Brandanschlag, 1,1 Millionen Verbindungsdaten angefordert. Diese verband man mit über 160.000 ebenfalls angeforderten Kassenzetteln einer Baumarktkette, die ein bestimmtes Produkt vertreibt, welches man am Tatort gefunden hat.
Beide Datenbestände zusammen gemischt und gut geschüttelt ergab einen Kreis von 250 Personen, die als Täter in Frage kamen.
Viele Monate und tausende Zeugenbefragungen später hat man trotz dieser ‚tollen‘ technischen Möglichkeiten keinen Täter dingfest gemacht.

Wie sagt immer so treffend der Schockwellenreiter: „Da gehen sie hin, Eure Daten“!