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Mittwoch, 6. Februar 2013

Ein weiterer skurriler (unglaublicher) Fall aus Sachsen



Huhu, liebes Blogvolk.

Heute morgen war ich geplättet, als ich eine Meldung von den Telepolis-Kollegen gelesen habe. Sie geht sinngemäß wie folgt:

Auf dem Oberarm eines Fußballspielers befindet sich ein Hakenkreuz-Tatoo und wird damit fotografiert. Der Fotograf setzt dieses Foto auf die Internetseite des linken Fußballvereins Roter-Stern-Leipzig. Und nun kommt es: Das Verfahren gegen den Hakenkreuzträger wird eingestellt und ein Verfahren gegen den Fotografe eröffnet.

Auf so etwas muss man erst einmal kommen und ein weiterer Beweis für die einseitige Rechtsprechung in Sachsen.

Für meine Familie besteht also weiterhin eine Reisewarnung für Sachsen!

Donnerstag, 17. Januar 2013

In Sachsen ist alles möglich - leider! Urteil zur Neonazi-Blockade

Huhu, liebes Blogvolk. Selten macht mich etwas sprachlos, aber heute war es wieder einmal soweit. Der Grund ist folgender: In Dresden wurden Teilnehmer der Neonazi-Blockade zu Gefängnisstrafen verurteilt. Der Fakt an sich ist schon skandalös, denn eigentlich sollten diese Menschen unseren Respekt genießen. Nicht so in Sachsen. Hier wird ihnen der Prozess gemacht und wenn man bedenkt, dass für alle Angeklagten nicht ein einziger eindeutiger Beweis vorgelegt werden konnte, dann wird die Verurteilung mehr als fragwürdig. Außerdem muss ich hier mal festhalten, dass in Sachsen für Menschen die sich den Nazis in den Weg stellen, nicht die Unschuldsvermutung gilt. Ich dachte, dies wäre ein wichtiger Grundsatz des Rechtssystems der BRD. Nun wohl nicht mehr. Nicht auszudenken was uns da noch bevorstehen kann. Jedenfalls sollte das sich jeder mal durch den Kopf gehen lassen, der in Sachsen wohnt oder der dieses Land aus irgend einem Grund besuchen will. Wie dort gegen diese Menschen ermittelt und vorgegangen wird, kann man sich sehr schön in einem Vortrag von Anne Roth ansehen. Übrigens: Unser aller Freiheitspräsident Gockel-Gauck hat sich bis jetzt nicht erzürnt zu diesem Urteil geäußert. Unrechtsjustiz hat er für sich definiert und die kommt heute nicht mehr vor und er lebt auch ganz gut so von ‚seiner‘ Wahrheit!! Für meine Familie gilt jedenfalls weiterhin die Reisewarnung für Sachsen. Wegen dem Leistungsschutzrechtsprotest wird auf diverse Zeitungen und Zeitschriften nicht verlinkt.

Samstag, 31. Dezember 2011

Sachsen und sein seltsames Demokratieverständnis

Huhu, liebes Blogvolk.


Die von mir allseits geschätzte Anne Roth hat auf der 28c3 einen Vortrag über die Vorgänge rund um Gegendemonstrationen zu einem bzw. mehrerer Nazi-Aufmärsche in Sachsen gehalten. Ein sehr guter Foliensatz mit sehr interessanten Neuigkeiten und Details (jedenfalls für mich).


Also die Reisewarnung für Sachsen kann ich für meine Familie und mich einfach noch nicht aufheben.

Freitag, 30. September 2011

Donnerstag, 29. September 2011

Sachsen bleibt weiter tabu


Die Wortwahl in dieser Meldung der Kollegen vom trueten.de ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, aber es ändert nichts an der Tatsache. Allen Empörungen und öffentliche Diskussionen hindern die sächsischen Behörden nicht daran, den Gegendemonstranten der Nazi-Großaufmärsche der letzten zwei Jahre gehörig auf die Füße zu treten.

Es gibt aber anscheinend einen Fortschritt. Die sächsischen Behörden durchsuchen nicht mehr ungenehmigt Wohnungen in anderen Ländern, sondern lassen dies von den dortigen Behörden erledigen. Wenigstens etwas.

Trotzdem besteht weiterhin für meine Kinder und mich eine Reisewarnung für Sachsen!!

Sonntag, 4. September 2011

Was ist nur in Sachsen los?


Es ist einfach unglaublich, was sich in Sachsens Amtsstuben alles so abspielt und vorbedacht wird. Von der Handy-Überwachung tauender unbeteiligter Bürger bis hin zur Hausdurchsuchung der Dienstwohnung des Jugendpfarrers Lothar König in Jena. Wohlgemerkt in einem anderen Bundesland und ohne Zustimmung der dortigen Behörden (so jedenfalls die offizielle Version).
Wo sind wir schon wieder hingeraden. Besonders erschreckend ist die Qualität der Überwachung sowie das vorgespielte Unrechtsbewusstsein der Behörden. Das hat schon was und mit ihren Maßnahmen brauchen sie sich auch nicht mehr vor Onkel Erich zu verstecken. Überholen ohne einzuholen, oder so ähnlich.

Also die Reisewarnung für Sachsen für meine Kinder und mich, muss ich wohl oder übel aufrecht erhalten.

[Danke für den Hinweis an ANNALIST]

Samstag, 20. August 2011

Ganz erstaunlich


Anne Roth hat einen offenen Brief des Jenaer Oberbürgermeisters an den sächsischen Ministerpräsidenten ausgegraben. Sie überschreibt ihren Artikel mit den Worten ‚So einen Oberbürgermeister hätte ich auch gern‘. Dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen.
In ihrem Artikel hat sie Auszüge aus diesem offenen Brief veröffentlicht. Ein sehr engagierter Brief, der genau den Kern des Übels trifft.
Wenn es bei einer solchen Reaktion aus Sachsen bleibt, dann werde ich für meine Kinder und mich die Reisewarnung für Sachsen nicht zurücknehmen können.

Freitag, 29. Juli 2011

Schon 2009 Abfrage von Handydaten - und es hat nichts gebracht


Huhu, liebes Blogvolk.

Diese Geschichte nimmt kein Ende und ich muss wohl für meine Familie die Reisewarnung für Sachsen weiter aufrechterhalten.

Worum geht es genau:
Wie die heise-greise berichten, haben die Dresdner Ermittler schon 2009, sogar mit einem richterlichen Beschluss, von Mobilfunkbetreibern zu einem länger zurückliegenden Brandanschlag, 1,1 Millionen Verbindungsdaten angefordert. Diese verband man mit über 160.000 ebenfalls angeforderten Kassenzetteln einer Baumarktkette, die ein bestimmtes Produkt vertreibt, welches man am Tatort gefunden hat.
Beide Datenbestände zusammen gemischt und gut geschüttelt ergab einen Kreis von 250 Personen, die als Täter in Frage kamen.
Viele Monate und tausende Zeugenbefragungen später hat man trotz dieser ‚tollen‘ technischen Möglichkeiten keinen Täter dingfest gemacht.

Wie sagt immer so treffend der Schockwellenreiter: „Da gehen sie hin, Eure Daten“!

Donnerstag, 7. Juli 2011

Aktuelle Stunde im Bundestag zu Sachsens Handy-Affäre

Huhu, liebes Blogvolk.
Meine familiäre Reisewarnung für Sachsen hat einige Leute aufgeschreckt und auf meine Seite geführt. Schön. Viel wichtiger ist aber, dass sich immer mehr über die Ausweitung des Datenkrakens Gedanken machen. Es ist schon abscheulich genug, wenn Riesenkonzerne wie Google qualifiziert unsere Daten einkassieren und verarbeiten. Natürlich machen sie das, denn sie leben ja davon. Das ist die kommerzielle Seite dieser Problematik. Es gibt leider auch eine politische Seite. Wie schlimm es auf dieser schon steht, hat uns die sächsische Handy-Affäre vor Augen geführt. Mit einer Selbstverständlichkeit wurden von ca. 330.000 Bürgern Handy-Daten erhoben und verarbeitet. Was mich immer wieder sprachlos macht, ist das relative Unschuldsbewußtsein der politisch und sachlich Verantwortlichen dort. Es ist unglaublich. Diese Dreistigkeit hat sich noch nicht einmal Onkel Erich erlaubt und das will schon was heißen.

Mein Dank geht wieder einmal an Anne Roth, die auf ihrem Blog den Mitschnitt zur Aktuellen Stunde im Bundestag zu diesem Thema verlinkt hat. Schaut bitte selbst. Nebenbei könnt Ihr Euch ein schönes Bild von den Parteien machen, wie sie mit Euren Daten umgehen möchten.(leider kann man es nur so verlinken)

Mittwoch, 29. Juni 2011

Abitur


Huhu, liebes Blogvolk.

In der Zeit fand ich einen schönen Artikel über das Dauerstreit-Thema, ob man das Abitur mit nach 12 oder 13 Jahren ablegen sollte. Der Artikel versteht sich als „ein Plädoyer gegen das Lamento westdeutscher Eltern und Lehrer. Eine Geschichte vom glücklichen Leben sächsischer Schüler. Denn es sind heute, zwei Jahrzehnte nach der Wende, die Westdeutschen zu Jammerern geworden und die Ostdeutschen zu Realisten.“

Ich finde den Artikel schön geschrieben, nicht überzogen und soll aus meiner Sicht zum Nachdenken anregen. In den Kommentaren findet man die üblichen Beißreflexe und selbst da kommt nach meiner Meinung die Jammerer und Realisten wieder durch. Was ich eigentlich nicht verstehe, den der Autor betrachtet einen wichtigen Punkt überhaupt nicht. Wenn man noch etwas weiter zurück geht, dann gab es auch das 12-Klassen-Abi, aber da durften man keine Fächer abwählen. Ein zusammenstückeln dieser sogenannten Hausfrauen-Abis war nicht möglich. Vielleicht ist es richtig, mit diesem Argument erst in der nächsten Diskussionsrunde zu kommen.

Freitag, 24. Juni 2011

Reisewarnung für Sachsen


Huhu, liebes Blogvolk.

Ihr habt richtig gelesen, ich habe für meine Kinder und mich eine absolute Reisewarnung für Sachsen und Umgebung rausgegeben. Hintergrund sind die perfekten sicherungs- und abhörtechnischen Maßnahmen des Landes Sachsen. Wie jetzt in Auswertung der Akten im Zusammenhang mit der alljährlichen Nazi- und ebenso alljährlichen Gegendemonstration bekannt wurde, sind nach selbstbewusster Aussage der Polizeidirektion Dresden ‚rechtmäßig’ 138.000 Handyverbindungs-Datensätze ausgewertet worden. Zudem wird von Anne Roth in einem anderen Artikel dargelegt, wie sehr sich die Sachsenaffäre immer weiter ausbreitet. Zum Beispiel wurden selbst Busfahrer zu Hilfsspitzeldiensten herangezogen. Und das Ganze soll schon mindestens seit 2009 von den zuständigen Behörden so gehandhabt worden sein. Für mich sieht da so aus, dass noch nicht einmal ein Unrechtsbewusstsein bei den zuständigen Stellen vorherrscht.
Gern werden solche Überwachungsmaßnahmen heutzutage in die Nähe korrupter Machthaber gerückt, aber nie und nimmer in die übliche Arbeitsweise deutscher Behörden.
Sachsen hat nicht nur ein Nazi- und Überwachungsproblem, sondern auch ein weiteres, zugegeben kleineres. Ich werde wohl so schnell nicht mehr touristisch nach Sachsen reisen.

Freitag, 17. Oktober 2008

Sächsischer Rechtsextremist fordert Waffengewalt gegen politische Gegner

"Wo aber Rotfront und Antifa haust, da helfen keine Sprüche, sondern nur noch die Panzerfaust", so ein verurteilter Ex-NPD-Abgeordneter. Er hat im sächsischen Landtag den Einsatz von Handgranaten und Panzerfaust gegen Andersdenkende vorgeschlagen. Das Parlament erteilte ihm Hausverbot.
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