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Montag, 5. August 2013

Doping in der BRD schlimmer als in der DDR?

Huhu, liebes Blogvolk.

Warum bringt mich dieses zweierlei Maß in der öffentlichen Diskussion nicht aus der Ruhe? Warum hat man von den gleichgeschalteten Qualitätsjournalisten nicht eine solche Enthüllung erwartet? Und warum kommt sie ausgerechnet im Sommerloch?

Jeder der es wissen wollte, konnte es schon immer unter vorgehaltener Hand erfahren, dass in den westlichen Besatzungszonen und späteren BRD, systematisch und von staatswegen gedopt wurde. Natürlich war man schon vor 1966 auf diesem Gebiet aktiv und die Fußball-Vizeweltmeister sind da in ihrer Schuld nicht ausgenommen. Obwohl die Mannen um den Kaiser natürlich nie und nimmer gedopt haben, sagen die Qualitätsjournalisten. Vorliegende Befunde werden wegdiskutiert, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. 


Ich stelle hier und heute die Behauptung auf, dass die Dopingpraxis erheblich schlimmer als in der DDR war. Warum? Ganz einfach, weil die 'verarmte und technisch stark zurückgebliebene' DDR nie und nimmer über die Voraussetzungen verfügt hat, um mit der materiell-technischen Basis einer BRD mitzuhalten. Das man mit den wenigen Mitteln effizienter umgegangen ist, steht außer Frage, aber das macht den immer angepriesener Vorteil nicht weg. 

Eigentlich müsste jetzt eine ähnlich Hetzjagd, wie z. B. auf eine Kirstin Otto einsetzen. Sind jetzt alle 400m-Hürden-Olympiasieger auf der Abschussliste der Medien?  Nur um es klarzustellen, ich meine nicht die der DDR. Natürlich wird das nicht passieren, weil es ja die Guten waren, dort geboren, wo man selbst aufgewachsen ist!

Wie wird z. B. die weitere Praxis der Sportreporter im Fernsehen im Umgang mit Titeln aussehen? Bisher hat man selten auf Olympiasiege und Weltmeistertitel von DDR-Sportlern verwiesen, weil ja immer das Monster Doping im Hintergrund stand. Nur wenige Ausnahmen setzten sich darüber hinweg. Ja genau, wie wird man zukünftig mit diesem Phänomen umgehen? Spielt der Verdacht, dass der Titel unter Zuhilfenahme von Dopingmitteln errungen wurde, keine Rolle mehr? So wird es wohl kommen. Jetzt ist das nicht mehr so schlimm. Selbst Doping von Minderjährigen. 

Wenn ihr da draußen auf diese Frage andere Antworten findet, würde mich das sehr interessieren!

Donnerstag, 1. Januar 2009

Das Problem mit den Gasleitungen

Man kann sich kaum noch retten vor Meldungen, die die arme Ukraine (ein Milliardenschuldner bei Gazprom) in Schutz nehmen. Warum sollten man auch seine Rechnungen bezahlen. Die Sache hat nur einen Haken: Da die Erdgasleitung „Freundschaft“, so hieß sie mal, durch die Ukraine und weiter u. a. nach Deutschland geht, könnte ein Sperrung der Gaszufuhr theoretisch auch uns treffen. Soweit, so gut - oder nicht gut.
Wer aber berichtet denn über die Sperrung der Gaslieferungen von Georgien nach Südossetien? Weitaus weniger. Schließlich ist in diesem Fall der „Gashahnabdreher“ ein „Freund“ der hier Herrschenden und das muss sich natürlich auch in der Berichterstattung ausdrücken. So sind sie halt, unsere Qualitätsjournalisten.

Sonntag, 14. September 2008

Abzug russischer Truppen


Russische Truppen sind aus Gebieten Georgiens, entsprechend Friedensplan, abgezogen.
Was Qualitätsjournalisten daraus machen, sieht man hier.


ursprüngliches photo: reuters