Huhu, liebes Blogvolk.
Es ist heute zwei Jahre her, dass Julian in die ecuadorianische Botschaft flüchtete und um politisches Asyl gebeten hat. In diesem Verfahren bekleckern sich das Vereinigte Königreich, Schweden und nicht zuletzt die regieführenden Vereinigten Abhörstaaten von Amerika, nicht unbedingt mit Ruhm.
Die Vorwürfe gegen ihn sind teils absurd, teils nicht mehr haltbar, aber es wird mit unveränderter Härte weiter Verfahren. Großbritannien will z. B. trotz der Erteilung des politischen Asyls, ihn nicht ausreisen lassen. Sie wollen den Haftbefehl vollstrecken. Das heißt im Klartext: Zwei Jahre keine Veränderung dieser Situation und Julian sitzt demzufolge in der Botschaft fest. Anlässlich des zweiten Jahrestages seiner Flucht, rufen viele Organisationen zur Unterstützung für Assange auf. Wenn ihr helfen wollt, dann könnt ihr das vielfältig tun.
Wie sagte doch Noam Chomsky sinngemäß über Menschen wie Julian Assange und Edward Snowden:
Jemand, der mutige Aktionen zur Verteidigung der demokratischen Grundrechte durchführt, verdient unsere Anerkennung, nicht hysterische Denunziation und Bestrafung!
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Donnerstag, 19. Juni 2014
Montag, 4. November 2013
Asyl für Edward Snowden
Huhu, liebes Blogvolk.
Unbegreifliches geschieht zurzeit um uns herum. Die amerikanischen Geheimdienste, an der Spitze die NSA, besitzen zwischenzeitlich die Technik, das gesamte Internet, Mailverkehr, Telefonate und was weiß ich noch alles, abzuhören und zu analysieren. Europäische und auch deutsche Geheimdienste sind ihnen dabei recht behilflich. Persönliche Grundrechte, Privatsphäre und Briefgeheimnis werden, positiv ausgedrückt, gegen null gefahren. Wenn man das alles mal auf den Punkt bringt, dann heißt das eindeutig, die westliche Welt hat sich zu einem Gigantischen Überwachungsimperium entwickelt. Ich schreibe hier bewusst hat und nicht wird, denn der Zustand ist bereits eingetreten.
Wissen tun wir das alles glücklicherweise, weil sich ein junger Amerikaner ein Herz genommen hat und über Journalisten Dokumente veröffentlichen lässt, die dies eindeutig beweisen. Edward Snowden ist damit nicht nur in eine Reihe mit Daniel Ellsberg, Bradley Manning oder Julian Assange aufgerückt, er verspürt wie diese ebenfalls die Rache des Systems. Für seine Heldentat, uns die Beweise für diese gigantische Überwachung zu liefern, muss er sogar um sein Leben fürchten. Denn z. B. mit den Hardlinern in den USA ist nicht zu spaßen. Durch die Veröffentlichung der Dokumente wurde diesen eines ihrer Lieblings-Spielzeuge im Gebrauch gefährdet.
Das hat alles direkte Auswirkungen auf euch und auf mich. Über viele Jahre wurde die technische Entwicklung in den hierfür entscheidenden Technologien so gesteuert, dass es den Geheimdiensten ein Leichtes ist, z. B. unsere Mails mitzulesen oder auch bei einem ausgeschalteten Smartphone Gespräche mitzuhören, die der Besitzer führt. Genauso kann es ausgeschaltet geortet oder von diesem Daten abgerufen werden. Das Feld für die Geheimdienste ist wunderbar geebnet, bis in unsere heiligste Hosentasche. Ihr und ich können uns diesem Zugriff aus eigener Kraft, also wenn wir uns nicht freiwillig aus dem gesellschaftlichen Leben zurückkziehen wollen, nicht mehr entziehen.
Wenn das nicht mehr möglich ist, dann gibt es spätestens hier die Einstiegssituation, wo sich die Politik auf die Gleise vor den rasenden Zug werfen muss, um Schaden von der Demokratie und uns abzuwenden. Wer genau hinschaut wird erkennen, dass genau das nicht passiert:
-Die Justizministerin der alten Regierung hat als einzigste sich dem Datenwahn der EU-Kommission widersetzt.
-Die Hilfsphysikerin wird über zehn Jahre abgehört und es muss noch nicht einmal jemand zurücktreten.
-Die Aushöhlung der demokratischen Grundrechte wird von einem großen Teil der Politik kommentarlos hingenommen.
-Unser Gockel-Gauck, der angebliche größte Verfechter für Freiheit und Demokratie, nennt Edward Snowden einen Verbrecher. Besser kann man sich nicht als Anti-Demokrat outen.
-Zu guter letzt hält es die Hilfsphysikerin, samt ihrer Partei nicht für nötig, Snowden in Deutschland Asyl zu gewähren. Noch nicht einmal freies Geleit für eine Aussage vor einem Untersuchungsausschuss wird ihm zugesagt.
Nur noch einmal zur Erinnerung: Es geht um den Mann, der mit seiner mutigen Tat diese gigantische Schweinerei aufgedeckt hat.
Warum Frau Merkel nicht zurücktritt, weiß der Kuckuck und wird auch nicht kommentiert! Warum man Snowden kein Asyl gewähren will oder nur das genannte freie Geleit, dass schon eher. ‚Man will die Freundschaft mit den USA nicht gefährden.‘ Boah! Das muss man erst einmal sacken lassen. Wenn dieser Staat, auf dessen Freundschaft Mutti nicht verzichten will, uns ein gigantisches Überwachungsimperium überstülpt, dann sieht sie darin anscheinend einen Freundschaftsbeweis. Unsere Rechte spielen bei ihr nur eine untergeordnete Rolle.
Das alles habe ich mir nicht einfach so zusammenphantasiert, sondern klein und fein recherchiert. Eine Verlinkung zu diversen Zeitungsartikeln findet aus Leistungsschutzrechtprotest nicht statt.
P.S.: Um den wirklich großen Willen der neuen Regierung, Schaden auf diesem Gebiet von uns fernzuhalten, noch einmal zu unterstreichen, haben sich die CDU und SPD auf eine Verlängerung der Vorratsdatenspeicherung schon geeinigt. Wenn das nicht der richtige Weg ist, dann weiß ich auch nicht mehr!
Unbegreifliches geschieht zurzeit um uns herum. Die amerikanischen Geheimdienste, an der Spitze die NSA, besitzen zwischenzeitlich die Technik, das gesamte Internet, Mailverkehr, Telefonate und was weiß ich noch alles, abzuhören und zu analysieren. Europäische und auch deutsche Geheimdienste sind ihnen dabei recht behilflich. Persönliche Grundrechte, Privatsphäre und Briefgeheimnis werden, positiv ausgedrückt, gegen null gefahren. Wenn man das alles mal auf den Punkt bringt, dann heißt das eindeutig, die westliche Welt hat sich zu einem Gigantischen Überwachungsimperium entwickelt. Ich schreibe hier bewusst hat und nicht wird, denn der Zustand ist bereits eingetreten.
Wissen tun wir das alles glücklicherweise, weil sich ein junger Amerikaner ein Herz genommen hat und über Journalisten Dokumente veröffentlichen lässt, die dies eindeutig beweisen. Edward Snowden ist damit nicht nur in eine Reihe mit Daniel Ellsberg, Bradley Manning oder Julian Assange aufgerückt, er verspürt wie diese ebenfalls die Rache des Systems. Für seine Heldentat, uns die Beweise für diese gigantische Überwachung zu liefern, muss er sogar um sein Leben fürchten. Denn z. B. mit den Hardlinern in den USA ist nicht zu spaßen. Durch die Veröffentlichung der Dokumente wurde diesen eines ihrer Lieblings-Spielzeuge im Gebrauch gefährdet.
Das hat alles direkte Auswirkungen auf euch und auf mich. Über viele Jahre wurde die technische Entwicklung in den hierfür entscheidenden Technologien so gesteuert, dass es den Geheimdiensten ein Leichtes ist, z. B. unsere Mails mitzulesen oder auch bei einem ausgeschalteten Smartphone Gespräche mitzuhören, die der Besitzer führt. Genauso kann es ausgeschaltet geortet oder von diesem Daten abgerufen werden. Das Feld für die Geheimdienste ist wunderbar geebnet, bis in unsere heiligste Hosentasche. Ihr und ich können uns diesem Zugriff aus eigener Kraft, also wenn wir uns nicht freiwillig aus dem gesellschaftlichen Leben zurückkziehen wollen, nicht mehr entziehen.
Wenn das nicht mehr möglich ist, dann gibt es spätestens hier die Einstiegssituation, wo sich die Politik auf die Gleise vor den rasenden Zug werfen muss, um Schaden von der Demokratie und uns abzuwenden. Wer genau hinschaut wird erkennen, dass genau das nicht passiert:
-Die Justizministerin der alten Regierung hat als einzigste sich dem Datenwahn der EU-Kommission widersetzt.
-Die Hilfsphysikerin wird über zehn Jahre abgehört und es muss noch nicht einmal jemand zurücktreten.
-Die Aushöhlung der demokratischen Grundrechte wird von einem großen Teil der Politik kommentarlos hingenommen.
-Unser Gockel-Gauck, der angebliche größte Verfechter für Freiheit und Demokratie, nennt Edward Snowden einen Verbrecher. Besser kann man sich nicht als Anti-Demokrat outen.
-Zu guter letzt hält es die Hilfsphysikerin, samt ihrer Partei nicht für nötig, Snowden in Deutschland Asyl zu gewähren. Noch nicht einmal freies Geleit für eine Aussage vor einem Untersuchungsausschuss wird ihm zugesagt.
Nur noch einmal zur Erinnerung: Es geht um den Mann, der mit seiner mutigen Tat diese gigantische Schweinerei aufgedeckt hat.
Warum Frau Merkel nicht zurücktritt, weiß der Kuckuck und wird auch nicht kommentiert! Warum man Snowden kein Asyl gewähren will oder nur das genannte freie Geleit, dass schon eher. ‚Man will die Freundschaft mit den USA nicht gefährden.‘ Boah! Das muss man erst einmal sacken lassen. Wenn dieser Staat, auf dessen Freundschaft Mutti nicht verzichten will, uns ein gigantisches Überwachungsimperium überstülpt, dann sieht sie darin anscheinend einen Freundschaftsbeweis. Unsere Rechte spielen bei ihr nur eine untergeordnete Rolle.
Das alles habe ich mir nicht einfach so zusammenphantasiert, sondern klein und fein recherchiert. Eine Verlinkung zu diversen Zeitungsartikeln findet aus Leistungsschutzrechtprotest nicht statt.
P.S.: Um den wirklich großen Willen der neuen Regierung, Schaden auf diesem Gebiet von uns fernzuhalten, noch einmal zu unterstreichen, haben sich die CDU und SPD auf eine Verlängerung der Vorratsdatenspeicherung schon geeinigt. Wenn das nicht der richtige Weg ist, dann weiß ich auch nicht mehr!
Freitag, 15. März 2013
Schafft Ecuador in Sachen Julian Assange eine Lösung bis zum Jahresende zu finden?

Huhu, liebes Blogvolk. Da einige Studenten Julian Assange nur aus der Serie Die Simpsons oder so kennt, hier noch einmal die Meldung: Er sitz immer noch in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Assange hat Ecuador um politisches Asyl gebeten, nachdem in Schweden dubiose Vergewaltigungsvorwürfe von zwei Frauen gegen ihn nachgegangen wurde und Großbritannien in dieser Sache unverhofft bereitwillig einem Rechtshilfeersuchen Schwedens nachgekommen ist. So die Kurzform. Seit dem 19.06.12 hält sich Assange in der sehr nun stark bewachten Botschaft auf. Ich selbst durfte mal austesten, wie schnell die Bewacher der Botschaft auf Besucher oder Assange-Touristen wie mich, reagieren.
Nach fast einem drei viertel Jahr will Ecuador die festgefahrenen Verhandlungen wieder in Gang bringen und eine Lösung in der Sache Assange bis zum Jahresende finden. Dann wäre Julian fast anderthalb Jahre Gast in der sehr kleinen Botschaft, aber wie es aussieht, wollen Großbritannien und Schweden nicht mit sich reden lassen.
Hoffen wir, dass für Julian eine schnelle Lösung gefunden wird und er London schnell verlassen kann.
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Donnerstag, 24. Januar 2013
Online-Aktivisten und deren exemplarische Bestrafung
Huhu, liebes Blogvolk.
In einem Artikel geht crikey dot com auf die Internetaktivisten und deren Repressalien ein. Die Überschrift des Artikels Online-Aktivisten und exemplarische Bestrafung sagt eigentlich schon alles. Es geht um die Reaktionen der staatlichen Organe auf Aktionen der Assanges, Swartz’s & Co. Die Verhältnismäßigkeit der Reaktionen und über deren Hintergründe.
Wie sagt doch immer so schön seine Heiligkeit, der Schockwellenreiter: Lesebefehl! Genau Übersetzungshilfsmittel findet man bei Bedarf bestimmt im Netz
In einem Artikel geht crikey dot com auf die Internetaktivisten und deren Repressalien ein. Die Überschrift des Artikels Online-Aktivisten und exemplarische Bestrafung sagt eigentlich schon alles. Es geht um die Reaktionen der staatlichen Organe auf Aktionen der Assanges, Swartz’s & Co. Die Verhältnismäßigkeit der Reaktionen und über deren Hintergründe.
Wie sagt doch immer so schön seine Heiligkeit, der Schockwellenreiter: Lesebefehl! Genau Übersetzungshilfsmittel findet man bei Bedarf bestimmt im Netz
Dienstag, 25. September 2012
Theater um Julian Assange
Huhu, liebes Blogvolk.
Er scheint die Frauen anzuziehen, wie die Motten … . Wie dem auch sei. Jedenfalls hat eine Regisseurin in Hamburg das Stück „Assassinate Assange“ uraufgeführt. Sie hatte die Möglichkeit, mehrere Gespräche mit Assange zu führen und schöpfte aus dem nun zwischenzeitlich beachtlich angewachsenen Berg an Artikeln und Büchern über Julian.
Keine Ahnung ob das Stück gut ist oder nicht, aber die FAZ hat darüber geschrieben und die Dame ist anscheinend sehr beeindruckt von Assange. So ist das.
Aus Protest über den Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht wird der Artikel hier nicht verlinkt.
Er scheint die Frauen anzuziehen, wie die Motten … . Wie dem auch sei. Jedenfalls hat eine Regisseurin in Hamburg das Stück „Assassinate Assange“ uraufgeführt. Sie hatte die Möglichkeit, mehrere Gespräche mit Assange zu führen und schöpfte aus dem nun zwischenzeitlich beachtlich angewachsenen Berg an Artikeln und Büchern über Julian.
Keine Ahnung ob das Stück gut ist oder nicht, aber die FAZ hat darüber geschrieben und die Dame ist anscheinend sehr beeindruckt von Assange. So ist das.
Aus Protest über den Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht wird der Artikel hier nicht verlinkt.
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Montag, 17. September 2012
Bei Julian brennt noch Licht
Huhu, liebes Blogvolk.
Was macht man nicht alles an einem verlängerten Wochenende? Man fliegt nach London und stellt viel Unsinn an. Gut. Natürlich geht man der königlichen Familie aus dem Weg und schaut bei Julian Assange vorbei. Die Polizei des Königreiches war von meiner Anwesenheit nicht sehr begeistert, dass haben sie aber für umsonst. Dann standen noch diverse Museen und Segelboote auf dem Programm. Nichts für Weicheier
Die Hauptsache ist: Bei Julian brennt noch Licht und in die Botschaft von Ecuador bricht so schnell keiner ein. ☺
Was macht man nicht alles an einem verlängerten Wochenende? Man fliegt nach London und stellt viel Unsinn an. Gut. Natürlich geht man der königlichen Familie aus dem Weg und schaut bei Julian Assange vorbei. Die Polizei des Königreiches war von meiner Anwesenheit nicht sehr begeistert, dass haben sie aber für umsonst. Dann standen noch diverse Museen und Segelboote auf dem Programm. Nichts für Weicheier
Die Hauptsache ist: Bei Julian brennt noch Licht und in die Botschaft von Ecuador bricht so schnell keiner ein. ☺
Dienstag, 4. September 2012
Erste Bundestagsabgeordnete besucht Julian Assange in der Botschaft Ecuadors
Huhu, liebes Blogvolk.
Als erste Bundestagsabgeordnete bzw. deutsche Abgeordnete allgemein (ihre männlichen Kollegen sind nicht mutiger), hat Sevim Dağdelen Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London besucht und überbrachte Grüße aus Deutschland. Das berichtet die Abgeordnete auf ihrer Homepage und natürlich die heise-greise. Auf der Seite der Abgeordneten ist noch eine Erklärung von Julian Assange veröffentlicht.
Wie bekannt, nehme ich die heise-greise aus dem Protest gegen den Gesetzentwurf für das neue Leistungsschutzrecht heraus.
Als erste Bundestagsabgeordnete bzw. deutsche Abgeordnete allgemein (ihre männlichen Kollegen sind nicht mutiger), hat Sevim Dağdelen Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London besucht und überbrachte Grüße aus Deutschland. Das berichtet die Abgeordnete auf ihrer Homepage und natürlich die heise-greise. Auf der Seite der Abgeordneten ist noch eine Erklärung von Julian Assange veröffentlicht.
Wie bekannt, nehme ich die heise-greise aus dem Protest gegen den Gesetzentwurf für das neue Leistungsschutzrecht heraus.
Montag, 3. September 2012
Schweden, ein liberaler Staat?
Huhu, liebes Blogvolk.
Die Kollegen von Golem.de veröffentlichten einen Artikel über die Verhaftung des Pirate-Bay-Mitbegründers Gottfrid Svartholm Warg. Dieser wurde auf Druck der schwedischen Regierung in Kambodscha verhaftet. Wang wurde mit einem internationalen Haftbefehl in Schweden gesucht, der ihm Urheberrechtsverletzungen vorwirft (Bittorrent).
Wenn man sich die Situation um Julian Assange und Warg mit etwas Abstand betrachtet, dann wird einem schon schon flau im Magen. Schweden, ein Mutterland der Demokratie, könnte auf dem besten Wege sein, diesen Ruf zu verlieren.
Die Kollegen von Golem.de veröffentlichten einen Artikel über die Verhaftung des Pirate-Bay-Mitbegründers Gottfrid Svartholm Warg. Dieser wurde auf Druck der schwedischen Regierung in Kambodscha verhaftet. Wang wurde mit einem internationalen Haftbefehl in Schweden gesucht, der ihm Urheberrechtsverletzungen vorwirft (Bittorrent).
Wenn man sich die Situation um Julian Assange und Warg mit etwas Abstand betrachtet, dann wird einem schon schon flau im Magen. Schweden, ein Mutterland der Demokratie, könnte auf dem besten Wege sein, diesen Ruf zu verlieren.
Freitag, 31. August 2012
Austin G. Mackell über Julian Assange, Australien und der Verantwortung des australischen Außenministers
Huhu, liebes Blogvolk.
Heute habe ich einen interessanten Artikel von Austin G. Mackell gefunden. Er ist freier Journalist und äußert sich zu Julian Assange, den USA und der Rolle Australiens während der Krise um Julian. Seine eigene Verhaftung in Ägypten erwähnt er nur nebenbei und wir sind froh, dass er aus dem Gefängnis entlassen wurde.
Ein lesenswerter Artikel, der dem australischen Außenminister Carr wohl nicht so recht gefallen dürfte.
Für Übersetzungen gibt es ggfs. im Netz passende Werkzeuge.
Heute habe ich einen interessanten Artikel von Austin G. Mackell gefunden. Er ist freier Journalist und äußert sich zu Julian Assange, den USA und der Rolle Australiens während der Krise um Julian. Seine eigene Verhaftung in Ägypten erwähnt er nur nebenbei und wir sind froh, dass er aus dem Gefängnis entlassen wurde.
Ein lesenswerter Artikel, der dem australischen Außenminister Carr wohl nicht so recht gefallen dürfte.
Für Übersetzungen gibt es ggfs. im Netz passende Werkzeuge.
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Sonntag, 26. August 2012
Was haben Julian Assange und Pussy Riot gemeinsam?
Huhu, liebes Blogvolk.
Zu den ‚normalen‘ Medien verlinke ich nicht mehr, aber das gilt natürlich nicht für die Artikel vom Bloggesang ☺.
Er schreibt diesmal über die unterschiedlichen Sichtweisen der Medien zu Julian (und Bradley Manning) auf der einen Seite und den Pussy Dingers auf der anderen Seite.
Natürlich lesenswert.
Zu den ‚normalen‘ Medien verlinke ich nicht mehr, aber das gilt natürlich nicht für die Artikel vom Bloggesang ☺.
Er schreibt diesmal über die unterschiedlichen Sichtweisen der Medien zu Julian (und Bradley Manning) auf der einen Seite und den Pussy Dingers auf der anderen Seite.
Natürlich lesenswert.
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Kaum bin ich mal nicht da … Die weitere Geschichte um Julian Assange
Huhu, liebes Blockvolk.
Kaum bin ich mal ein paar Tage nicht da, schon tun sich sehr große Ereignisse um Julian Assange auf.
Wie angekündigt wartete die ecuadorianische Regierung bis zum Ende der Olympischen Spiele in London, um ihre Entscheidung bezüglich des politischen Asyls für Julia Assange bekanntzugegen. Das Ergebnis fiel natürlich wie erwartet aus. Der südamerikanische Staat gab den Australier politisches Asyl. Wie erwartet fielen natürlich auch die Reaktionen Großbritanniens, Schwedens und der USA aus. Großbritannien steigerte sich in seinem Zorn sogar soweit, dass es ist öffentlich ankündigte, in die Botschaft Ecuadors einzudringen, um den Australier in Gewahrsam zu nehmen. Das konnte nun wiederum das südamerikanische Land nicht auf sich sitzen lassen und versicherte sich der Solidarität gleichgesinnter Länder Amerikas.
Schweden spielt bei dieser ganzen Arie die beleidigte Magd, die von einer tragenden Theaterrolle ferngehalten wird. Assange machte während einer Rede an Schweden ein Angebot, dass er sich, wenn Schweden eine Nichtauslieferung an die USA garantiert, zu Vernehmungen nach Schweden reisen würde. Ob Schweden darauf reagiert hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
Da kommen wir zu dem eigentlichen Kern des Problems. Die USA, die immer beteuert, dass sie nicht die Auslieferung Assange vorantreibt, arbeitet an einer Anklage gegen ihren derzeit größten Feind. Sie möchte diese Auslieferung über Schweden erreichen, hierzu muss Assange aber erst einmal dorthin. Und da sind wir wieder bei der Botschaft in London. Wenn es irgendwie möglich ist, dann soll, so melden die Zeitungen gestern, Assange mit allen Mitteln verhaftet werden. Man beteuert jetzt, dieser Zugriff solle nur noch außerhalb des Botschaftsgeländes erfolgen. Wir werden sehen, ob sich die USA, Schweden und schlussendlich Großbritannien an diese Regel halten und ob es für Julian eine Möglichkeit geben wird, nach Ecuador legal auszureisen.
Verlinkungen zur Tagespresse gibt es aus Protest um die Entwicklungen zum Leistungsschutzrecht nicht
Kaum bin ich mal ein paar Tage nicht da, schon tun sich sehr große Ereignisse um Julian Assange auf.
Wie angekündigt wartete die ecuadorianische Regierung bis zum Ende der Olympischen Spiele in London, um ihre Entscheidung bezüglich des politischen Asyls für Julia Assange bekanntzugegen. Das Ergebnis fiel natürlich wie erwartet aus. Der südamerikanische Staat gab den Australier politisches Asyl. Wie erwartet fielen natürlich auch die Reaktionen Großbritanniens, Schwedens und der USA aus. Großbritannien steigerte sich in seinem Zorn sogar soweit, dass es ist öffentlich ankündigte, in die Botschaft Ecuadors einzudringen, um den Australier in Gewahrsam zu nehmen. Das konnte nun wiederum das südamerikanische Land nicht auf sich sitzen lassen und versicherte sich der Solidarität gleichgesinnter Länder Amerikas.
Schweden spielt bei dieser ganzen Arie die beleidigte Magd, die von einer tragenden Theaterrolle ferngehalten wird. Assange machte während einer Rede an Schweden ein Angebot, dass er sich, wenn Schweden eine Nichtauslieferung an die USA garantiert, zu Vernehmungen nach Schweden reisen würde. Ob Schweden darauf reagiert hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
Da kommen wir zu dem eigentlichen Kern des Problems. Die USA, die immer beteuert, dass sie nicht die Auslieferung Assange vorantreibt, arbeitet an einer Anklage gegen ihren derzeit größten Feind. Sie möchte diese Auslieferung über Schweden erreichen, hierzu muss Assange aber erst einmal dorthin. Und da sind wir wieder bei der Botschaft in London. Wenn es irgendwie möglich ist, dann soll, so melden die Zeitungen gestern, Assange mit allen Mitteln verhaftet werden. Man beteuert jetzt, dieser Zugriff solle nur noch außerhalb des Botschaftsgeländes erfolgen. Wir werden sehen, ob sich die USA, Schweden und schlussendlich Großbritannien an diese Regel halten und ob es für Julian eine Möglichkeit geben wird, nach Ecuador legal auszureisen.
Verlinkungen zur Tagespresse gibt es aus Protest um die Entwicklungen zum Leistungsschutzrecht nicht
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Freitag, 13. Juli 2012
"Ist Julian Assange der Che Guevara des digitalen Zeitalters?"
Huhu, liebes Blogvolk.
Ich habe bei CNN einen interessanten Artikel gefunden. In dem wird die Frage aufgeworfen, ob Julian Assange der Che Guevara des digitalen Zeitalters ist. Da ich mit Che sozialisiert wurde, finde ich diesen Denkansatz nicht so weit hergeholt und eine ergebnisoffene Diskussion darüber könnte uns allen nicht schaden.
P. S.: Auf vielfachen Wunsch habe ich diesmal eine übersetzte Version verlinkt.
Ich habe bei CNN einen interessanten Artikel gefunden. In dem wird die Frage aufgeworfen, ob Julian Assange der Che Guevara des digitalen Zeitalters ist. Da ich mit Che sozialisiert wurde, finde ich diesen Denkansatz nicht so weit hergeholt und eine ergebnisoffene Diskussion darüber könnte uns allen nicht schaden.
P. S.: Auf vielfachen Wunsch habe ich diesmal eine übersetzte Version verlinkt.
Donnerstag, 5. Juli 2012
Jónsdóttir: USA wollen Rache an Wikileaks-Blog
Huhu, liebes Blogvolk.
Es wurde und wird sehr viel über mögliche Maßnahmen der USA gegen Wikileaks wegen der Veröffentlichung verschiedener ‚Aktenberge‘ diskutiert. Viele glauben nicht an solche Rachemaßnahmen und tun es unter der Überschrift Verschwörungstheorien ab.
Nun werden die Indizien aber immer dichter. Die isländische Politikerin Birgitta Jónsdóttir gab bekannt, dass ihre Regierung sie informiert hat, dass die USA Rache an Wikileaks nehmen will und ihr von einer Reise in die USA dringend abrät. Weiter sagte Birgitta Jónsdóttir, Julian Assange fürchte zu Recht an die USA ausgeliefert zu werden. Ihre Rechtsanwälte haben Dokumente gesehen, die beweisen, dass gegen Julian Assange ein Prozess in den USA vorbereitet wird. Eine Nichtauslieferungsgarantie seitens Schweden würde nach ihrer Meinung die gegenwärtige Situation wesentlich entschärfen.
Warum gibt denn Schweden denn eine solche Garantie nicht? Drücken wir es mal positiv aus: Das ist bestimmt für Schweden in der Kürze der Zeit nicht machbar. (Das glaubt eh keiner).
Weitere Links zu Artikeln verschiedener Agenturen und Zeitungen entfallen aus bekannten Gründen.
Es wurde und wird sehr viel über mögliche Maßnahmen der USA gegen Wikileaks wegen der Veröffentlichung verschiedener ‚Aktenberge‘ diskutiert. Viele glauben nicht an solche Rachemaßnahmen und tun es unter der Überschrift Verschwörungstheorien ab.
Nun werden die Indizien aber immer dichter. Die isländische Politikerin Birgitta Jónsdóttir gab bekannt, dass ihre Regierung sie informiert hat, dass die USA Rache an Wikileaks nehmen will und ihr von einer Reise in die USA dringend abrät. Weiter sagte Birgitta Jónsdóttir, Julian Assange fürchte zu Recht an die USA ausgeliefert zu werden. Ihre Rechtsanwälte haben Dokumente gesehen, die beweisen, dass gegen Julian Assange ein Prozess in den USA vorbereitet wird. Eine Nichtauslieferungsgarantie seitens Schweden würde nach ihrer Meinung die gegenwärtige Situation wesentlich entschärfen.
Warum gibt denn Schweden denn eine solche Garantie nicht? Drücken wir es mal positiv aus: Das ist bestimmt für Schweden in der Kürze der Zeit nicht machbar. (Das glaubt eh keiner).
Weitere Links zu Artikeln verschiedener Agenturen und Zeitungen entfallen aus bekannten Gründen.
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Dienstag, 3. Juli 2012
Alyona Minkovski spricht mit Trevor Timm
Huhu, liebes Blogvolk.
Heute ein Gespräch von Alyona Minkovski mit Trevor Timm, Aktivist der Electronic Frottier Foundation, über die Äußerungen der US-Senatorin Dianne Feinstein. Im Wesentlichen beschwert sich die demokratische Senatorin über die ‚schweren Schäden‘, die Wikileaks/Assange mit der Veröffentlichung verschiedener Dokumente, der nationalen Sicherheit der USA zugefügt hat.
Wenn man das zu Ende denkt ist man schnell bei Maßnahmen, die gegen Wikileaks/Assange ergriffen werden könnten, denn die Großmacht USA wurde herausgefordert und will das so nicht stehen lassen.
Heute ein Gespräch von Alyona Minkovski mit Trevor Timm, Aktivist der Electronic Frottier Foundation, über die Äußerungen der US-Senatorin Dianne Feinstein. Im Wesentlichen beschwert sich die demokratische Senatorin über die ‚schweren Schäden‘, die Wikileaks/Assange mit der Veröffentlichung verschiedener Dokumente, der nationalen Sicherheit der USA zugefügt hat.
Wenn man das zu Ende denkt ist man schnell bei Maßnahmen, die gegen Wikileaks/Assange ergriffen werden könnten, denn die Großmacht USA wurde herausgefordert und will das so nicht stehen lassen.
Aus Daniel Mathews Rede zu Julian Assange
Huhu, liebes Blogvolk.
Ich persönlich finde es immer wieder interessant, wenn Daniel Mathews, ein Mitbegründer von Wikileaks, über Julian Assange spricht. Seine Hochachtung vor dem bisher von Julian Geleisteten ist gut rauszulesen. Freundlicherweise hat Daniel die Rede auf seinem Blog veröffentlicht.
Viel Spaß beim lesen.
Ich persönlich finde es immer wieder interessant, wenn Daniel Mathews, ein Mitbegründer von Wikileaks, über Julian Assange spricht. Seine Hochachtung vor dem bisher von Julian Geleisteten ist gut rauszulesen. Freundlicherweise hat Daniel die Rede auf seinem Blog veröffentlicht.
Viel Spaß beim lesen.
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Sonntag, 1. Juli 2012
Warum sind Menschen wie Julian Assange so wichtig für die Demokratie
Huhu, liebes Blogvolk.
Ich bin wieder von einer Arbeitstour zurück und dadurch habe ich ein wenig Zeit, um hier etwas zu veröffentlichen.
Es geht wieder um Julian Assange und warum Menschen wie er so wichtig sind für die Demokratie. Patrick Cockburn schreibt in seinem Artikel von über die staatliche Kontrolle der Information und was es bedeutet, wenn man diese leakt. Natürlich geht es auch um die Person Julian Assange, der sein Privatleben völlig hinter den Interessen seines Projektes zurückstellt. Und es geht auch um die Gefahr, in der sich Assange derzeit befindet, denn die große Weltmacht USA ist nicht gewillt dem tatenlos zuzuschauen.
(Übersetzungsmöglichkeiten findet man bei Bedarf im Netz)
Ich bin wieder von einer Arbeitstour zurück und dadurch habe ich ein wenig Zeit, um hier etwas zu veröffentlichen.
Es geht wieder um Julian Assange und warum Menschen wie er so wichtig sind für die Demokratie. Patrick Cockburn schreibt in seinem Artikel von über die staatliche Kontrolle der Information und was es bedeutet, wenn man diese leakt. Natürlich geht es auch um die Person Julian Assange, der sein Privatleben völlig hinter den Interessen seines Projektes zurückstellt. Und es geht auch um die Gefahr, in der sich Assange derzeit befindet, denn die große Weltmacht USA ist nicht gewillt dem tatenlos zuzuschauen.
(Übersetzungsmöglichkeiten findet man bei Bedarf im Netz)
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Dienstag, 26. Juni 2012
Weiterer Artikel über die Hintergründe des Antrags auf politisches Asyl von Julian Assange
Huhu, liebes Blogvolk.In diesem Artikel von Elias Groll geht es ein weiteres mal um die Hinter- bzw. Beweggründe von Julian Assange, in der Londoner Botschaft von Ecuador um politisches Asyl zu ersuchen. Natürlich auch um das angelaufene Geheimverfahren gegen Assange in den USA und über ein mögliches Procedere seiner Auslieferung von Schweden nach Amerika.
Da dieser Fall so vielschichtig ist, können mehrere Quellen zur Meinungsbildung nicht schaden.
Selbstredend ist auch dieser Artikel lesenswert (bei Bedarf findet man sicherlich Übersetzungshilfen im Netz).
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Neue Folge der Interviewserie von Julian Assange
Huhu, liebes Blogvolk.
Heute habe ich eine neue Folge von Julian Assanges Interviewserie im Netz gefunden. Diesmal spricht er mit Noam Chomsky und Tariq Ali über den arabischen Frühling, der Krise im Westen und die Hoffnungen in Lateinamerika.
Wieder sehr empfehlenswert und viel Spaß dabei!
Heute habe ich eine neue Folge von Julian Assanges Interviewserie im Netz gefunden. Diesmal spricht er mit Noam Chomsky und Tariq Ali über den arabischen Frühling, der Krise im Westen und die Hoffnungen in Lateinamerika.
Wieder sehr empfehlenswert und viel Spaß dabei!
Montag, 25. Juni 2012
USA eröffnet Grand Jury-Anhörung gegen Julian Assange / Wikileaks
Huhu, liebes Blogvolk.Wer noch eines Beweises bedurfte das die USA gegen Wikileaks, sprich Julian Assange, aktiv ist, dem sei dieser Artikel aus dem guardian empfohlen. Es geht im wesentlichen darum, ob Julian Assange / Wikileaks wegen Spionage verfolgt werden soll und das dann mit allen Konsequenzen die sich für die Betroffenen ergeben.
Aus dieser Sicht war es sehr wichtig für Assange, in der Londoner Botschaft von Ecuador um politisches Asyl zu ersuchen.
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Samstag, 23. Juni 2012
Ist Julian Assange ein politischer Flüchtling?
Dieser Frage geht ein Artikel von Kelly Tranter nach. Genauso, warum es uns nicht überraschen sollte, dass er in der ecuadorianischen Botschaft Zuflucht gesucht hat und die offene Fragen zur unrühmlichen Rolle Australiens in diesem Fall. Lesenswert.
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