Posts mit dem Label Finanzkrise werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Finanzkrise werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 1. November 2013

Nicht Verpassen: "Der große Reibach" auf arte







Huhu, liebes Blogvolk.

Heute möchte ich euch kein Buch oder Blogeintrag, sondern eine französisch-finnische Dokumentation ans Herz legen. Es geht um die Ursachen der Finanzkrise 2007/2008. Sehr großes Kino.

Der Film kommt u. a. am 18.11.13, um 09:00 Uhr, auf arte bzw. man findet in irgendwo im Netz oder einer Mediathek.

Ihr seit ja pfiffig :-)

Dienstag, 9. Oktober 2012

Teil II des Interviews von Telepolis mit Malte Heynen: Irgendwann knallt es sowieso

Huhu, liebes Blogvolk. Auf Telepolis erschien vor ein paar Tagen der Teil II des Interviews mit Malte Heynen zur Finanzkrise. Teil I war geprägt über die Verantwortung der Deutschen Bank und im Teil II geht es das allgemeine Rettungskonstrukt für das Finanzsystem und die darin enthaltenen grundsätzlichen Fehler. Wenn sich nichts ändert, und so sieht es aus, dann brauchen wir nur noch auf den großen Crash zu warten, leider! Das gibt wieder einen Lesebefehl ☺.

Freitag, 30. März 2012

Der Fiskalvertrag

Gregor Gysi spricht im Bundestag zum Fiskalvertrag (was auch immer das ist). Einfach nur gut, aber auch beschämend, was sich die Politik so leistet.

Samstag, 18. Februar 2012

Sinn-Interview

Huhu, liebes Blogvolk.

Heute fand ich während meiner Presseschau ein Interview in der FAZ mit Hans-Werner Sinn. Er ist nie und nimmer meine Kragenweite, aber solch klaren Worte hätte man aus der konservativen Ecke noch vor sechs Monaten nicht erwartet.
Anscheinend sitzen wir in der Finanzfalle und viel Zeit bleibt nicht mehr.

Viel Spaß beim lesen und mitdenken.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Nun ist es soweit - Polizei räumt Occupy-Camps in Los Angeles und Philadelphia


Die offene Unterstützung hielt sich in den vergangenen Tagen in Grenzen und so nutzen die ‚Ordnungshüter‘ gleich ihre Chance.

Hier einer der Berichte

Hoffentlich nimmt im Frühjahr, mit besserem Wetter, die Bewegung wieder Schwung auf. Hoffentlich!

Freitag, 4. November 2011

Was passiert, wenn ...


Was passiert, wenn Griechenland einen Staatsbankrott hinlegt? Auf diese und andere Fragen versucht ein Artikel des Tagesspiegels antworten zu finden.

Samstag, 22. Oktober 2011

Mittwoch, 12. Oktober 2011

„Occupy Wall Street“ - "Besetzt die Wall Street" weitet sich auf Chicago aus


Wie die Kollegen von der Frankfurter Rundschau melden, hat die Bewegung „Occupy Wall Street“ - "Besetzt die Wall Street" jetzt Chicago erreicht. Mehrere tausend Menschen haben im Finanzviertel demonstriert. Es kam zu Festnahmen und es sollen noch mindestens in den drei Tagen weitere Demonstrationen folgen.

Interessant finde ich den Hinweis auf die Web-Seite occupytogether.org. Hier haben die Demonstranten der verschiedenen Orte eine gemeinsame Plattform. Wie zu lesen ist, sehen sich die Betreiber als inoffizielle Drehscheibe der Proteste.

Sehr gut!

Montag, 10. Oktober 2011

„Occupy Wall Street“ - "Besetzt die Wall Street"


Huhu, liebes Blogvolk.

Ich merke es an den Zugriffszahlen, dieses Thema bewegt ganz viele Menschen. Leider ist es schwer, gute Artikel oder Erklärungen zur Bewegung „Occupy Wall Street“ ausfindig zumachen. In meinem RSS-Reader fiel mir ein Artikel der Kollegen von der ARD auf, der aus dem Rahmen fällt (da werden meine Gebühren einmal gut eingesetzt).

Das Thema wird für uns einfach-denkende Menschen sehr gut aufgearbeitet und daher kann ich ihn nur empfehlen.

Freitag, 7. Oktober 2011

Aufgehorcht: Hacker wollen Börse aus dem Netz schieben


Manche Meldungen muss auch ich zweimal lesen

Weltfinanzkrise: Es ist wieder so weit - Anscheinend stehen wir wieder vor dem Chrash


War es nicht erst vor drei Jahren, dass uns solche Nachrichten beglückten und sollte danach nicht alles anders werden?
Anscheinend müssen bald wieder hunderte Milliarden in das Bankensystem gepumpt werden, um es am Leben zu erhalten. Langsam wird die Sache zur Lachnummer und keiner weiß wo das Geld hingeht. Auf alle Fälle wissen die Politiker und ‚Experten‘, das fast alle Banken Systemrelevant sind und wir das Geld locker machen müssen. Natürlich bleibt dann nichts mehr für Bildung und Kindergartenförderung übrig.

Irgendwie dachte ich mir das schon.

Montag, 3. Oktober 2011

"Occupy Wall Street"-Bewegung - Proteste weiten sich aus


Die von mir gestern erwähnten und von den New Yorker Behörden energisch unterdrückten Proteste gegen die Finanzwelt, haben prominente Unterstützer bekommen. Erfreulicherweise weitet sich die Protestbewegung Occupy Wall Streetanscheinend auf das ganze Land aus.

Mal abwarten, wie sich die Sache weiterentwickelt.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Proteste in New York - hunderte Festnahmen

Der Machtzirkel reagierte mit ungewohnter Härte, also haben die Demonstranten, die gegen die Banken und deren Missmanagement auf die Straße gingen, den Nerv getroffen. Der Protestmarsch war Teil der Aktion „Occupy Wall Street“ („Besetzt die Wall Street“).
Solche Aktionen gegen die ungebremste Finanzphilosophie finde ich grundsätzlich richtig. Zu bedenken gebe ich nur, man protestiert gegen die Wirkung, nicht gegen die Ursache.

Vielleicht helfen dem einen oder anderen ein paar Stunden Lektüre im Klassiker weiter: Marx, Das Kapital.

Sonntag, 14. August 2011

Erstaunliche Erkenntnisse für die FAZ


Huhu, liebes Blogvolk.

Zum einen finde ich den Artikel über den Verfall der bürgerlichen Werte in der FAZ interessant und von ihr habe ich ihn so nicht erwartet. Zum anderen schüttele ich immer mehr den Kopf über die westlichen Eliten. Die wollen uns jetzt wirklich weiß machen, dass sie das Ränkespiel des Neoliberalismus nicht durchschaut haben. 13 Jahre Gymnasium, danach Studium und viele akademische Grade später und dann versteht man die inneren Wirkmechanismen nicht? Ne, das kann irgendwie nicht sein.
Wenn dem doch so ist, dann kann diesen Personenkreis, und der ist anscheinend nicht so klein, einen Crash-Kurs in Politischer Ökonomie, insbesondere ein Buch wie ‚Das Kapital‘, empfehlen. Wenn man in einer Gesellschaft lebt und im Falle der Eliten, diese noch führen möchte, dann sollten die inneren Wirkmechanismen der Gesellschaft doch schon verstanden werden. Wenigstens ein in den Grundzügen.

Anderseits ist es schön zu sehen, was selbst die konservativen Blätter schreiben können, wenn sie sich mal nicht mit Standardthemen selbst blockieren!!

Sonntag, 7. August 2011

Wir sind dem Zeitplan wohl etwas voraus


Huhu, liebes Blogvolk,

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber so wie die Nachrichten sich derzeit anfühlen, beginnt der Zug der Finanzkrise etwas an Fahrt aufzunehmen. Wir liegen anscheinend vor dem von mir aufgezeigten Zeitplan und Italien könnte uns dadurch schon in den nächsten Tagen erhebliche Sorgen bereiten.
Leider sehe ich weit und breit in Europa keinen Politiker, der diese Karre aus dem Dreck ziehen kann. Vielleicht liegt es daran, dass keiner gegen die Interessen der Großfinanz verstoßen will. Diese ‚müssen‘ natürlich gewahrt werden. Was aus dem einzelnen Individuen wird, ist natürlich nebensächlich.

Die nächsten Tage werde ich die Entwicklungen wohl oder übel im Auge betalten müssen. Eigentlich wollte ich mich um andere Themen kümmern, da kommen die halt etwas später.

Montag, 18. Juli 2011

Staatsbankrott und die Spareinlagen sind sicher


Huhu, liebes Blogvolk.

Welche Bilder habt ihr im Kopf, wenn ihr solche Worte hört: ‚Staatsbankrott und die Spareinlagen sind sicher‘?
Beide Stichpunkte habe ich am Wochenende in verschiedenen Artikeln gefunden. Zum einen ging es um den Staatsbankrott als solchen und zum anderen sagte die Bundeskanzlerin wieder einmal, dass die Ersparnisse sicher sind (Dank an hh). Jeder Artikel alleine würde schon bei mir die Alarmglocken läuten lassen, aber wenn mehrere Artikel dieses Thema beleuchten, dann sollte man vorsichtig sein. Man könnte durchaus auf die Idee kommen und Vorkehrungen treffen.

Interessant ist auch, wenn wir beide Artikel mal in einen Zusammenhang setzen.
Im Tagesspiegelartikel wird beschrieben, wie ein Staatsbankrott ablaufen könnte. Natürlich alles fiktiv. Man nimmt die Kenntnisse über Abläufe und Strukturen aus dem Staatsbankrott Argentiniens vor einigen Jahren. Ein Fiktionspunkt dabei ist, wie die Banken und Sparkassen sich im Falle eines Falles verhalten könnten. Sie machen dicht, verbarrikadieren sich und es wird kein Geld mehr ausgegeben. Von der altenWährung ist nicht mehr viel zu sehen, selbst im Internet nicht. Es wird geplündert, denn keiner hält die Leute auf. Da keiner mehr Geld für seine Arbeit bekommt, arbeitet auch die Polizei weitgehend nicht mehr. Der Staat ist ja bankrott, also gibt es kein Geld für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Dieser arbeitet also auch nicht mehr. Es herrscht so etwas wie Anarchie. Nach einigen Wochen beruhigt sich die Lage. Genau dann, wenn eine neue stabile Währung ausgegeben wird. Zu welchen Konditionen, dass kann sich wohl jeder selbst denken.
So könnte es nach meiner Meinung wirklich verlaufen. Wie sonst, denn warum sollte irgendwer sich für die Erhaltung der öffentlichen Ordnung stark machen, wenn keiner weiß wie es weitergehen wird.

Nun zum zweiten Artikel. Wenn dann unsere Bundeskanzlerin sagt (und das warum auch immer!!), unsere die Ersparnisse sind sicher, dann habe ich sofort eine Schere im Kopf. Wie soll das denn im Falle eines Falles funktionieren? Der Staat kann nicht mehr dafür bürgen, denn er ist ja bankrott. Der kleine Bankdirektor etwa? Und wie sollen denn die Leute in dieser Zeit mit durchtrennter Geldzirkulation, ihren Lebensunterhalt bestreiten? MeinBauchgefühl sagt mir: Irgendwas stimmt an diesem offiziellen Procedere nicht.

Die Gedankenspiele des ersten Artikels bezogen sich natürlich auf Griechenland, aber die Kanzlerin spricht von unseren Spareinlagen. Und eine solche Bemerkung macht nur Sinn, wenn man sich eingesteht, dass ein solcher Staatsbankrott natürlich auch uns erwischen kann.

Dienstag, 12. Juli 2011

Der Tag der Wahrheit dieser Finanzkrise kommt anscheinend immer näher


Huhu, liebes Blogvolk.

Ich habe mich bewusst zu diesem Thema mehrere Monate zurück gehalten. Es ist ein elementares für uns alle, aber die Artikel die ich 2008 und 2009 hierzu geschrieben hatte, haben erstens von ihrer Aktualität nichts verloren und zweitens sind die Rettungsversuche deutlich mehr von Frau Merkel als vom Finanzmister geprägt. Damals gab es immer ein klares Wort für die Bürger vom Finanzminister Steinbrück, heute gibt es nur Nebelbomben aus dem Kanzleramt. Wieso, werden viele fragen.
Eine Gegenfrage sei mal gestattet: Ist Euch bewusst, dass zurzeit mindestens das europäische Finanzsystem kurz vor dem Infarkt steht? Ja, sagen alle, liest man doch jeden Tag in der Zeitung. Wirklich? Wie schlimm es tatsächlich ist, dass liest man aus meiner Sicht nicht.
Ein paar Zahlen der Kollegen von Telepolis:
  • Griechenland verschlingt mit beiden EU-Hilfen ca. 230 Milliarden €, die Staatsschulden Athens belaufen sich auf 330 Milliarden €.
  • Der Schuldenberg des nächsten Wackelkandidaten Italien beträgt fast 2 Billionen €. Natürlich hat Italien eine höhere Wirtschaftsleistung, aber setzt man diese ins Verhältnis mit der Staatsverschuldung, so sollen sie gleich hinter Griechenland liegen. Wie hoch soll denn bei diesen Zahlen ein Rettungspaket für Italien aussehen?
  • Am Montag sollen italienische Staatsanleihen bei 5,7% gelegen haben und mit der derzeitigen Diskussion wird der von Woche zu Woche steigende Zinssatz nicht aufgehalten. An den Beispielen Griechenlands und Portugals kann man ableiten, dass binnen ca. 80 Tagen dann ein Zinssatz von 7% erreicht oder überschritten werden kann. Das ist der Zeitpunkt, an dem in der Regel die Nothilfe beantragt wird. Italien will im Rahmen ihres Sparprogramms bis 2014 47 Milliarden € einsparen, aber durch die zu erwartende Zinssteigerung wird dieser Betrag schon innerhalb eines Jahres aufgefressen. Das ist also ein Sparpaket, das anscheinend niemandem weiterhilft.
  • Spanien gilt als nächster großer Kandidat nach Italien für die Nothilfe. Die Staatsverschuldung liegt in Spanien bei noch relativ beherrschbaren 60 % des BIP, aber Italien und Spanien stagnieren in ihrer Wirtschaftsleistung. Bei steigenden Zinsen ist aber auch in Spanien mit erheblichen Problemen zu rechnen.
Eins scheint für manche Experten bereits festzustehen, wenn Italien oder Spanien die Nothilfe in Anspruch nehmen müssen, dann wird diese nicht mehr von den anderen Ländern erbracht werden können. Wo sollen denn diese irrsinnigen Summen herkommen?
Das bedeutet mindestens den Zusammenbruch des Euro, in der Form wie er jetzt existiert. Wer glaubt, dass die Weltwirtschaft davon unbeeindruckt bleiben wird, der mag ruhig weiter träumen. Was uns bevorsteht ist eine Zäsur. Vieles kann sich in den nächsten Monaten verändern und wenn Italien weiter so halbherzig die Krise bekämpft, dann werden uns diese Ereignisse schneller einholen, als uns lieb ist.
Noch einmal auf den Anfang: Sind Nebelbomben für den mündigen Bürger das begehrliche Ziel oder sollte man uns lieber dieser bedrohlichen Lage nicht mehr Wahrheit in den täglichen Cocktail kippen?

Freitag, 17. Juni 2011

Finanzkrise: Ganz großes Kino



von der Deutschen Bank und unserer lieben Regierung. Gestern berichtete Monitor über Machenschaften (dieses Wort trifft es eigentlich nicht, denn es ist nicht stark genug) der beiden genannten Akteure.

Ich verstehe das Drehbuch so: Die Finanzkrise in Griechenland schreit nach finanzieller Unterstützung oder einem harten Schnitt. Neben vielen anderen Aspekten, hätte der harte Schnitt für die großen Privatbanken Milliardenverluste zur Folge gehabt. Die Bundesregierung verzögert Entscheidungen (so oder so) und die großen Banken holen in dieser Zeit ihr Geld wieder raus. Erkauft wird die Zeit mit Steuergeldern - unsere Gelder. Damit man aber den Deal nicht gleich so mitbekommt, schreibt die Deutsche Bank ein Drehbuch, in dem eine ‚starke Beteiligung‘ der privaten Gläubiger selbst mit vorgeschlagen wird. Natürlich sind zu diesem Zeitpunkt die privaten Gläubiger mit dem Großteil des Geldes über alle Berge und beteiligen sich nur noch mit einem Bruchteil des ursprünglichen Wertes an der Umschuldung.

Die Bundesregierung schreibt dieses Papier der Deutschen Bank in wesentlichen Punkten ab (kopieren und einfügen)und verkauft es als eigenes geistiges Eigentum den anderen europäischen Regierungen. Diese setzen ggfs. das Papier um und machen somit indirekt Lobbypolitik für die Großbanken. Darauf muss man erst einmal kommen: Die Bundesregierung macht nicht Politik für ihre Bürger, die sie (oder auch nicht) gewählt haben, sondern nur für die Großfinanz und wälzt die Kosten wieder auf uns die Wähler ab. Wir dürfen, wie bei jedem Kinofilm, nur zahlen und zuschauen .

Monitor hat meinen Respekt für diese Recherche!

[Danke via: Schockwellenreiter]