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Montag, 8. September 2014

Die geheimen Staaten von Amerika 2/3

Huhu, liebes Blogvolk.

Selbst für einen wie mich, der nicht der Amerika-Hörigkeit verfallen ist, ist diese Dokumentation starker Tobak.

Wenn möglich, dann nehmt euch die Zeit.

Dienstag, 2. September 2014

Die geheimen Staaten von Amerika

Huhu, liebes Blogvolk.

Für alle Amerika-Freunde kommt hier mindestens eine Fernseh-Pflichtstunde:






Viele Spaß beim Gesundreden

Dienstag, 10. Juni 2014

Überwachungskanzlerin


Huhu, liebes Blogvolk.

Wie konnte es nur soweit kommen? Diese zentrale Frage wird uns in fünfzehn oder zwanzig Jahren noch intensiv beschäftigen. Auch diese: Wie konnten wir unsere Grundrechte nur so verkommen lassen? Das Problem hat eine Dimension erreicht, an dem wir uns nicht mehr nur zu unseren selbstgefälligen Politikern in Deutschland und besonders in Brüssel schauen können, sondern ein jeder von uns muss sich an die eigene Nase fassen. Uns werden in aller Ruhe die Grundrechte weggenommen und was tun wir? Nichts!! 
Eine zeitlang erwartete ich von unserer Mutti-Merkel, dass sie sich für uns vor den drohend näherkommenden Zug aus den Vereinigten Überwachungsstaaten von Amerika wirft und unser Grundgesetz rettet. Aber sie sollte es mindestens versuchen. Nichts dergleichen vernahm man von der Merkeln, es war so wie immer: Sie machte einfach nichts! Mit der Zeit habe ich den Verdacht, dass sie und ihre Vasallen einen solchen Überwachungsapperat auch gern bei uns hier einführen will. Das dass mit BND und Verfassungsschutz nicht funktionieren kann, ist mir klar, aber der Vorsatz macht die Sache so schlimm.

Aus diesem Gründe ist Mutti-Merkel ab heute für mich nur noch die Überwachungskanzlerin. 

Hinweg mit ihr!

Was treibt die Vereinigten Abhörstaaten von Amerika nach Osteuropa

Huhu, liebes Blogvolk.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht eine neue Meldung über uns hereinbricht, die uns weitere glücksbringende Maßnahmen oder Strategien amerikanischer Regierungsstuben in Osteuropa verheißen. Die Think Tanks, die amerikanischen Vordenkfabriken, arbeiten auf Hochtouren, denn so günstig wie derzeit war die Lage für die US-Außenpolitik wohl lange nicht mehr. Nicht genug, das dass globale Abhören der Amerikaner zu unserer Alltäglichkeit wird, nein, es geht kein Aufschrei der Empörung durch die Reihen unserer frei gewählten Politiker, wenn sich die USA mit einer Milliarde, also eintausend Millionen, an der Aufrüstung Osteuropas beteiligen will. Was von den anderen NATO-Staaten noch zusätzlich in die Portokasse gelegt wird, bleibt unerwähnt. Diese werden auch nicht die genannten Dimensionen erreichen, denn die europäischen NATO-Staaten sehen den Ukraine-Konflikt eher mit gemischten Gefühlen. Ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland ist mittlerweile wieder so intensiv, dass die von den Amerikanern vorangetriebenen Eskalationen erhebliche Auswirkungen auf die Volkswirtschaften haben. Hier sollte man zuerst die Versorgungssicherheit der westeuropäischen Staaten mit Erdöl und Erdgas nenne. Übrigens ist das der Hauptkonflikt im Ukraine-Streit.

Die Vereinigten Abhörstaaten wollten sich beim Erdöl- und Erdgaspoker gegenüber Russland einen erheblichen Vorteil verschaffen. Mit dem Facto-Anschluss der Krim an Russland wandelte sich das Blatt dramatisch zu Ungunsten des Westens. Genau auf diesem Gebiet tut sich was und zu diesem Punkt geistern heute einige Meldungen durch die Medien. Bulgarien will sich dem Bau der Süd-Trasse zurückziehen. Noch einmal zur Erklärung: Die Nord (Ostsee)- und Süd-Trassen wurden als Alternativ-Versorgungstrassen für Westeuropa geplant und zum Teil bereits umgesetzt, weil die Ukraine sich in den letzten 15 Jahren als chronisch unzuverlässiger Verhandlungspartner erwies. Der jetzige Präsident und seine ‚Zieh-Mutter‘, Timoschenko, haben sich durch ‚geschickte‘ Verhandlungsführung einen unermesslichen Reichtum angehäuft. Beim Staat und bei der Bevölkerung sind dagegen nur ein sehr geringer Teil der Gastransver-Rubel angekommen. Die Ukraine ist derzeit hochverschuldet gegenüber Russland.

Also derzeit versuchen die Vereinigten Abhörstaaten durch eine geschickte ‚Ideeninspiration‘ Bulgarien dazu zu bewegen, aus dem Süd-Trassenprojekt auszusteigen. Das zielt eindeutig und ohne Not, auf eine Versorgungsverknappung Westeuropas mit Erdgas hin. Wer hier einen eindeutigen Aufschrei unserer Mutti Merkel erwartet hat, der konnte sie wieder in feinster Art hyperventilieren sehen. Oh, Entschuldigung, natürlich passierte gar nichts. Man darf ja die Vereinigten Abhörstaaten nicht gegen den Kopf stoßen. Wie konnte ich nur was anderes annehmen ...

Was treiben die Vereinigten Abhörstaaten also nach Osteuropa und warum heizen sie diesen Konflikt immer wieder an? Die Antworten sind an sich einfach:

-Sie wollen Russlands Einflusssphäre weiter schwächen
-Nebenbei Rüstungsexporte für über eine Milliarde Dollar nach Polen (ihr Lieblingsfreund) und in das Baltikum liefern (ist alles sehr weit weg von der russischen Grenze) und
-Sie wollen nach der Krim-Niederlage unbedingt weiter im Erdöl- und Erdgaspoker mitmischen.

Um diese Ziele zu erreichen, sind den Vereinigten Abhörstaaten von Amerika offensichtlich alle legalen und illegalen Mittel recht.

Nur eins noch zum Schluss: Was wäre, wenn Russland vergleichbares vor der Haustür und direkten Grenze der Amerikaner tun würde? Ja was wohl ...

Sonntag, 9. März 2014

Was steckt hinter dem Konflikt um die Ukraine

Huhu, liebes Blogvolk.
Die Nachrichtenlage um die Ukraine ist in Deutschland erschreckend einseitig. Es gibt nur wenige Lichtblicke, die eine unabhängige Berichterstattung erkennen lassen. Um die Sachlage etwas aufzuhellen, will ich hier einige Themenkomplexe einmal näher beleuchten. Also was steckt hinter diesem Konflikt: An erster Stelle ist der alte Konflikt zwischen der NATO im weitesten Sinne und Russland weiter existent. Dabei sind mehrere Unterpunkte interessant.
  • Die NATO, also an erster Stelle die USA und Deutschland, haben intensiv über Nichtregierungs-Organisationen versucht, die Ukraine aus ihrem Gleichgewicht zu bringen. Sie förderten solche korrupten Kräfte wie Timoschenko und selbst Rechte Kräfte wurden, positiv ausgedrückt, nicht behindert. Der kleinste gemeinsame Nenner für alle war und ist, die Einbindung der Ukraine in die NATO und damit verbunden ein Ablösen von Russland.
  • Das heißt natürlich im Umkehrschluss, dass vor der Haustür der Russen ein dramatischer Konfliktherd bewusst aufgebaut wurde. Denn es war allen klar und es wurde von den Russen seit dem Zerfall der Sowjetunion ständig artikuliert: Das ist die rote Linie, deren überschreiten Russland nie und nimmer akzeptieren wird. Man hat es trotzdem getan und besonders während der Olympischen Spiele forciert. Jetzt hat man eine Situation erzeugt, in der Russland nicht mehr ruhig zuschauen kann.
  • Polen spielt im derzeitigen Konflikt keine rühmliche Rolle. Als unterwürfigster Gefolgsmann der Amerikaner (wieso ist Polen überhaupt der EU beigetreten?) lassen sie ihren Einfluss im Westen der Ukraine freien Lauf. Ihr Einfluss ist historisch bedingt. Sie haben den Westen der Ukraine lange Zeit besetzt und haben dort u. a. den katholischen Glauben hinterlassen. Der Rest des Landes ist im wesentlichen russisch-orthodox und die 'Förderung' bestimmter Kräfte trifft dort mitnichten auf ein positives Echo. Es bleibt aber dabei, dass sich Polen recht intensiv in die inneren Angelegenheiten seines Nachbarlandes einmischt. Wo bleibt bei diesem Punkt eigentlich der Aufschrei der deutschen Qualitätsjournalisten?
Kommen wir also zur Krim. Was steckt hinter diesem speziellen Konflikt und worin ist die besondere Lage der Krim zu erklären? Die Antwort ist einfach, wie auch brisant. Die Krim ist geopolitisch, militärisch und aus Sicht zur Lage zukünftiger Erdöl- und Erdgasleitungen sehr wichtig.
  • Geopolitisch ist die Lage der Krim für die Russen, wie auch für die NATO, überaus wichtig. Wer dort störungsfrei agieren kann, hat weite Zugriffe bis hin in den arabischen Raum. Da die Russen im Gegensatz zu den Amerikanern nur noch einen Auslandsstützpunkt (Syrien) besitzen und die Krim ihr direkter Zugang dorthin ist, erklärt schnell das Interesse auf beiden Seiten. Und das die Amerikaner vor der Haustür der Russen diese Aggressivität zu Tage tragen, lässt doch sehr tief blicken. Auch hier nur der kleine Hinweis, warum nehmen sich die deutschen Medien nicht dieser Sache näher an? Liegt doch alles vor unserer Haustür oder sind wir nur noch die Erfüllungsgehilfen der Amerikaner?
  • Militärisch ist die Krim für die Russen überaus wichtig, da bekanntermaßen hier ihre Schwarzmeerflotte vor Anker liegt. Zwanzig Jahre dümpelte sie mehr schlecht als recht vor sich hin, aber seit ein paar Jahren ist hier eine Änderung der russischen Strategie zu erkennen. Von hier aus haben sie vor wenigen Jahren die Flotte Georgiens niedergerungen. Weiterhin ist es dann nach einer Herauslösung der Krim aus der Ukraine möglich, einen Beitritt der Restukraine in die NATO zu bewerkstelligen. Ob das für uns wirklich so gut ist, sei mal dahingestellt, aber die Timoschenko-Partei bereitet derzeit einen Antrag zur NATO-Aufnahme vor. Aus diesem Grund glaube ich fest an eine größere Teilung der Ukraine, als nur an eine Ablösung der Krim. Denkbar ist hier aus meiner Sicht eine Teilung anhand der groben Verteilung der Glaubensrichtungen (Ost- und Westukraine).
  • Der Verlauf zukünftiger Erdöl- und Erdgasleitungen ist sehr interessant und eng mit der Krim verbunden. Man muss wissen, dass die Ukraine an ihren Durchleitungs-Prämien für Öl und Gas sehr gut verdient und hat Leute vom Schlag Timoschenko unermesslich reich werden lassen. Dadurch hängt ständig Konfliktpotential zwischen beiden Seiten in der Luft. Russland hat Alternativen zur bisherigen Leitung entwickelt bzw. umgesetzt. Die Nord-Trasse führt durch die Ostsee und ist fertig und wird sogar noch erweitert. Die Süd-Trasse soll im Herbst begonnen werden. Wenn die Krim nicht mehr in die ukrainische Hemisphäre fällt, braucht Russland die Krim mit der Süd-Trasse nicht mehr großflächig zu umgehen und durch die Tiefsee des Schwarzen Meeres zu führen, sondern nahe der Krim durch flaches Wasser bzw. gleich teilweise übers Festland verlegen. Das würde immense Kosten auf russischer Seite sparen, die Ukraine in die Rolle eines überflüssigen Zuschauers zurückfallen und ohne erhebliche Einnahmen dastehen lassen.
Eine Verlinkung zu einigen Artikeln entfällt aus Protest zum neuen Urheberrecht

Montag, 4. November 2013

Asyl für Edward Snowden

Huhu, liebes Blogvolk.
Unbegreifliches geschieht zurzeit um uns herum. Die amerikanischen Geheimdienste, an der Spitze die NSA, besitzen zwischenzeitlich die Technik, das gesamte Internet, Mailverkehr, Telefonate und was weiß ich noch alles, abzuhören und zu analysieren. Europäische und auch deutsche Geheimdienste sind ihnen dabei recht behilflich. Persönliche Grundrechte, Privatsphäre und Briefgeheimnis werden, positiv ausgedrückt, gegen null gefahren. Wenn man das alles mal auf den Punkt bringt, dann heißt das eindeutig, die westliche Welt hat sich zu einem Gigantischen Überwachungsimperium entwickelt. Ich schreibe hier bewusst hat und nicht wird, denn der Zustand ist bereits eingetreten.
Wissen tun wir das alles glücklicherweise, weil sich ein junger Amerikaner ein Herz genommen hat und über Journalisten Dokumente veröffentlichen lässt, die dies eindeutig beweisen. Edward Snowden ist damit nicht nur in eine Reihe mit Daniel Ellsberg, Bradley Manning oder Julian Assange aufgerückt, er verspürt wie diese ebenfalls die Rache des Systems. Für seine Heldentat, uns die Beweise für diese gigantische Überwachung zu liefern, muss er sogar um sein Leben fürchten. Denn z. B. mit den Hardlinern in den USA ist nicht zu spaßen. Durch die Veröffentlichung der Dokumente wurde diesen eines ihrer Lieblings-Spielzeuge im Gebrauch gefährdet.
Das hat alles direkte Auswirkungen auf euch und auf mich. Über viele Jahre wurde die technische Entwicklung in den hierfür entscheidenden Technologien so gesteuert, dass es den Geheimdiensten ein Leichtes ist, z. B. unsere Mails mitzulesen oder auch bei einem ausgeschalteten Smartphone Gespräche mitzuhören, die der Besitzer führt. Genauso kann es ausgeschaltet geortet oder von diesem Daten abgerufen werden. Das Feld für die Geheimdienste ist wunderbar geebnet, bis in unsere heiligste Hosentasche. Ihr und ich können uns diesem Zugriff aus eigener Kraft, also wenn wir uns nicht freiwillig aus dem gesellschaftlichen Leben zurückkziehen wollen, nicht mehr entziehen.
Wenn das nicht mehr möglich ist, dann gibt es spätestens hier die Einstiegssituation, wo sich die Politik auf die Gleise vor den rasenden Zug werfen muss, um Schaden von der Demokratie und uns abzuwenden. Wer genau hinschaut wird erkennen, dass genau das nicht passiert:

-Die Justizministerin der alten Regierung hat als einzigste sich dem Datenwahn der EU-Kommission widersetzt.

-Die Hilfsphysikerin wird über zehn Jahre abgehört und es muss noch nicht einmal jemand zurücktreten.

-Die Aushöhlung der demokratischen Grundrechte wird von einem großen Teil der Politik kommentarlos hingenommen.

-Unser Gockel-Gauck, der angebliche größte Verfechter für Freiheit und Demokratie, nennt Edward Snowden einen Verbrecher. Besser kann man sich nicht als Anti-Demokrat outen.

-Zu guter letzt hält es die Hilfsphysikerin, samt ihrer Partei nicht für nötig, Snowden in Deutschland Asyl zu gewähren. Noch nicht einmal freies Geleit für eine Aussage vor einem Untersuchungsausschuss wird ihm zugesagt.

Nur noch einmal zur Erinnerung: Es geht um den Mann, der mit seiner mutigen Tat diese gigantische Schweinerei aufgedeckt hat.

Warum Frau Merkel nicht zurücktritt, weiß der Kuckuck und wird auch nicht kommentiert! Warum man Snowden kein Asyl gewähren will oder nur das genannte freie Geleit, dass schon eher. ‚Man will die Freundschaft mit den USA nicht gefährden.‘ Boah! Das muss man erst einmal sacken lassen. Wenn dieser Staat, auf dessen Freundschaft Mutti nicht verzichten will, uns ein gigantisches Überwachungsimperium überstülpt, dann sieht sie darin anscheinend einen Freundschaftsbeweis. Unsere Rechte spielen bei ihr nur eine untergeordnete Rolle.

Das alles habe ich mir nicht einfach so zusammenphantasiert, sondern klein und fein recherchiert. Eine Verlinkung zu diversen Zeitungsartikeln findet aus Leistungsschutzrechtprotest nicht statt.

P.S.: Um den wirklich großen Willen der neuen Regierung, Schaden auf diesem Gebiet von uns fernzuhalten, noch einmal zu unterstreichen, haben sich die CDU und SPD auf eine Verlängerung der Vorratsdatenspeicherung schon geeinigt. Wenn das nicht der richtige Weg ist, dann weiß ich auch nicht mehr!

Freitag, 1. November 2013

USA-Botschafter in Deutschland: Wir halten uns an deutsches Recht

Huhu, liebes Blogvolk.

Heute las ich von einem Interview, das der US-Botschafter in Deutschland, John B. Emerson, der Tagesschau gab. In diesem betonte er, dass sich die USA bei ihrer bekanntgewordenen Abhörpraxis an deutsches Recht halte.

Na, wenn das kein Knaller ist! Die leben alle anscheinend in einer Parallelwelt.

Sonntag, 1. September 2013

Syrien

Huhu, liebes Blogvolk.
Ein Thema lässt mir seit geraumer Zeit keine Ruhe: Warum wollen die wichtigsten westlichen Nationen in Syrien einmarschieren? Jeder weiß inzwischen, wenn Assad von seinem Posten in irgendeiner Form abgelöst wird, wird es nur noch schlimmer. Wesentlich schlimmer, besonders für die Bevölkerung! Also warum treiben sie dann dieses Thema voran? Geht es um die Christen in Syrien? Nein, diese würden von einer Nachfolgeregierung eher massakriert werden. Geht es um Öl? Zur Ausnahme eher weniger. Also worum geht es nun?
Es geht um die letzte große Einflusssphäre der Russen außerhalb Europas. Sie stehen seit vielen Jahrzehnten an der Seite der syrischen Führung. Das stammt noch aus einer Zeit, die man Kalten Krieg nannte. Auf der Seite des Westens waren damals beispielsweise solche Musterdemokratien wie Chile unter Pinochet, Irak unter Hussein und auch eine Türkei, die sich heute nicht mit demokratischen Ruhm bekleckert.
Also aus meiner Sicht handelt es sich bei den Drohgebärden gegen Syrien, um ein Stellvertreter-Konflikt. Hier soll Russland, die einen Helden wie Snowden einfach nicht an die UhSAh ausliefern will, vorgeführt werden. Man will sich etwas an Russland rächen und zeigen, wer wirklich das Sagen in der Weltpolitik hat.

So einfach kann man Politik erklären und wenn in Deutschland nicht Wahlkampf wäre, dann würde unsere Hilfsphysikerin Seit’ an Seit’ mit olle Obama die Kriegsketten rasseln lassen. Aus ihrer Sicht haben wir zu einer Unzeit Wahlkampf und da kann sie nicht wie sie gern möchte. Gockel-Gauck würde sie in diesem Fall auch nicht zurückpfeifen. Das tut er nicht. Nicht bei einem so lukrativen Posten, den er sich mühevoll geangelt hat ☺. Da sind einige demokratische Grundpfeiler, wie berichtet, bei ihm über Bord gegangen.

Freitag, 15. März 2013

Daniel Ellsberg über Bradley Manning


Huhu, liebes Blogvolk.
In einem sehr schönen Artikel geht Daniel Ellsberg auf eine Aussage von Bradley Manning vor einem US-Militärgericht und beschreibt seine herausragende Rolle als Whistleblower ein.
Leider ist der Artikel auf englisch, aber solange Google noch die Übersetzungsmaschine betreibt (das kann morgen bei deren Nachhaltigkeit zu Ende sein), sollte man diese noch für eine Übersetzung nutzen. Irgendetwas will man von Google wieder haben, wenn sie schon fast alles von unseren Internetdaten aufsaugen und geschäftlich verwerten!

Sonntag, 26. August 2012

Ich bin noch beim Aufarbeiten

Huhu, liebes Blogvolk.
Wie allgemein bekannt, schätze ich das Blog von Anne Roth sehr. Sie hat einen sehr guten Stil und läuft nicht den alltäglichen Themen hinterher.
In einem ihrer Artikel schreibt sie über eine Dokumentation der New York Times, in dem es über die Überwachung der Bevölkerung in den USA geht. Herausgekommen sind diese Machenschaften durch tapfere Whistleblowers. In dem Doku-Film geht es auch um sie und was sie durch ihre mutige Tat für Repressalien erleiden müssen.
Lesens- und sehenswert!

P.S.: Könnt ihr euch eine solche NYT-Dokumentation vom Tagesspiegel oder Stern vorstellen? Ich nicht!

Was haben Julian Assange und Pussy Riot gemeinsam?

Huhu, liebes Blogvolk.
Zu den ‚normalen‘ Medien verlinke ich nicht mehr, aber das gilt natürlich nicht für die Artikel vom Bloggesang ☺.
Er schreibt diesmal über die unterschiedlichen Sichtweisen der Medien zu Julian (und Bradley Manning) auf der einen Seite und den Pussy Dingers auf der anderen Seite.

Natürlich lesenswert.

Kaum bin ich mal nicht da … Die weitere Geschichte um Julian Assange

Huhu, liebes Blockvolk.
Kaum bin ich mal ein paar Tage nicht da, schon tun sich sehr große Ereignisse um Julian Assange auf.
Wie angekündigt wartete die ecuadorianische Regierung bis zum Ende der Olympischen Spiele in London, um ihre Entscheidung bezüglich des politischen Asyls für Julia Assange bekanntzugegen. Das Ergebnis fiel natürlich wie erwartet aus. Der südamerikanische Staat gab den Australier politisches Asyl. Wie erwartet fielen natürlich auch die Reaktionen Großbritanniens, Schwedens und der USA aus. Großbritannien steigerte sich in seinem Zorn sogar soweit, dass es ist öffentlich ankündigte, in die Botschaft Ecuadors einzudringen, um den Australier in Gewahrsam zu nehmen. Das konnte nun wiederum das südamerikanische Land nicht auf sich sitzen lassen und versicherte sich der Solidarität gleichgesinnter Länder Amerikas.
Schweden spielt bei dieser ganzen Arie die beleidigte Magd, die von einer tragenden Theaterrolle ferngehalten wird. Assange machte während einer Rede an Schweden ein Angebot, dass er sich, wenn Schweden eine Nichtauslieferung an die USA garantiert, zu Vernehmungen nach Schweden reisen würde. Ob Schweden darauf reagiert hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
Da kommen wir zu dem eigentlichen Kern des Problems. Die USA, die immer beteuert, dass sie nicht die Auslieferung Assange vorantreibt, arbeitet an einer Anklage gegen ihren derzeit größten Feind. Sie möchte diese Auslieferung über Schweden erreichen, hierzu muss Assange aber erst einmal dorthin. Und da sind wir wieder bei der Botschaft in London. Wenn es irgendwie möglich ist, dann soll, so melden die Zeitungen gestern, Assange mit allen Mitteln verhaftet werden. Man beteuert jetzt, dieser Zugriff solle nur noch außerhalb des Botschaftsgeländes erfolgen. Wir werden sehen, ob sich die USA, Schweden und schlussendlich Großbritannien an diese Regel halten und ob es für Julian eine Möglichkeit geben wird, nach Ecuador legal auszureisen.

Verlinkungen zur Tagespresse gibt es aus Protest um die Entwicklungen zum Leistungsschutzrecht nicht

Freitag, 13. Juli 2012

"Ist Julian Assange der Che Guevara des digitalen Zeitalters?"

Huhu, liebes Blogvolk.

Ich habe bei CNN einen interessanten Artikel gefunden. In dem wird die Frage aufgeworfen, ob Julian Assange der Che Guevara des digitalen Zeitalters ist. Da ich mit Che sozialisiert wurde, finde ich diesen Denkansatz nicht so weit hergeholt und eine ergebnisoffene Diskussion darüber könnte uns allen nicht schaden.

P. S.: Auf vielfachen Wunsch habe ich diesmal eine übersetzte Version verlinkt.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Fernsehtipp: Film über Daniel Ellsberg

Huhu, liebes Blogvolk.

Gestern habe ich bei Phoenix den Film: Der gefährlichste Mann in Amerika, Daniel Ellsberg und die Pentagon-Papiere gesehen. Der Film ist sehr beeindruckend und zeigt die Entwicklung Daniel Ellsbergs vom Falken zur Taube. Er zeigt auch, den Mut, den dieser Mann an den Tag legte.

In der Filminfo bei Phoenix findet man folgendes:

        Der Ökonom und Pentagon-Mitarbeiter Daniel Ellsberg war ein brillanter Mann, der mit seinem Gewissen rang über die eigene Rolle in einem Krieg, den er als Verbrechen betrachtete und der seiner Meinung nach um jeden Preis gestoppt werden müsste. Seine Weitergabe streng geheimer Dokumente an die New York Times setzte eine außergewöhnliche Serie von Ereignissen in Gang. Was trieb den einst engagierten Kämpfer des Kalten Krieges dazu, seine Familie, Karriere, Freunde und sogar lebenslange Haft zu riskieren, um den Vietnamkrieg zu beenden, einen Krieg, den er zuvor selbst mit vorbereitet hat?

Heute um 18:30 Uhr wird der Film auf Phoenix wiederholt. Alle die ihre Rechner oder Fernseher noch programmieren können, sollten das schnell tun, denn es lohnt sich.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Jónsdóttir: USA wollen Rache an Wikileaks-Blog

Huhu, liebes Blogvolk.

Es wurde und wird sehr viel über mögliche Maßnahmen der USA gegen Wikileaks wegen der Veröffentlichung verschiedener ‚Aktenberge‘ diskutiert. Viele glauben nicht an solche Rachemaßnahmen und tun es unter der Überschrift Verschwörungstheorien ab.
Nun werden die Indizien aber immer dichter. Die isländische Politikerin Birgitta Jónsdóttir gab bekannt, dass ihre Regierung sie informiert hat, dass die USA Rache an Wikileaks nehmen will und ihr von einer Reise in die USA dringend abrät. Weiter sagte Birgitta Jónsdóttir, Julian Assange fürchte zu Recht an die USA ausgeliefert zu werden. Ihre Rechtsanwälte haben Dokumente gesehen, die beweisen, dass gegen Julian Assange ein Prozess in den USA vorbereitet wird. Eine Nichtauslieferungsgarantie seitens Schweden würde nach ihrer Meinung die gegenwärtige Situation wesentlich entschärfen.


Warum gibt denn Schweden denn eine solche Garantie nicht? Drücken wir es mal positiv aus: Das ist bestimmt für Schweden in der Kürze der Zeit nicht machbar. (Das glaubt eh keiner).



Weitere Links zu Artikeln verschiedener Agenturen und Zeitungen entfallen aus bekannten Gründen.

Dienstag, 3. Juli 2012

Aus Daniel Mathews Rede zu Julian Assange

Huhu, liebes Blogvolk.

Ich persönlich finde es immer wieder interessant, wenn Daniel Mathews, ein Mitbegründer von Wikileaks, über Julian Assange spricht. Seine Hochachtung vor dem bisher von Julian Geleisteten ist gut rauszulesen. Freundlicherweise hat Daniel die Rede auf seinem Blog veröffentlicht.

Viel Spaß beim lesen.

Sonntag, 1. Juli 2012

Warum sind Menschen wie Julian Assange so wichtig für die Demokratie

Huhu, liebes Blogvolk.
Ich bin wieder von einer Arbeitstour zurück und dadurch habe ich ein wenig Zeit, um hier etwas zu veröffentlichen.

Es geht wieder um Julian Assange und warum Menschen wie er so wichtig sind für die Demokratie. Patrick Cockburn schreibt in seinem Artikel von über die staatliche Kontrolle der Information und was es bedeutet, wenn man diese leakt. Natürlich geht es auch um die Person Julian Assange, der sein Privatleben völlig hinter den Interessen seines Projektes zurückstellt. Und es geht auch um die Gefahr, in der sich Assange derzeit befindet, denn die große Weltmacht USA ist nicht gewillt dem tatenlos zuzuschauen.

(Übersetzungsmöglichkeiten findet man bei Bedarf im Netz)

Montag, 25. Juni 2012

USA eröffnet Grand Jury-Anhörung gegen Julian Assange / Wikileaks

Huhu, liebes Blogvolk.

Wer noch eines Beweises bedurfte das die USA gegen Wikileaks, sprich Julian Assange, aktiv ist, dem sei dieser Artikel aus dem guardian empfohlen. Es geht im wesentlichen darum, ob Julian Assange / Wikileaks wegen Spionage verfolgt werden soll und das dann mit allen Konsequenzen die sich für die Betroffenen ergeben.

Aus dieser Sicht war es sehr wichtig für Assange, in der Londoner Botschaft von Ecuador um politisches Asyl zu ersuchen.

Samstag, 23. Juni 2012

Ist Julian Assange ein politischer Flüchtling?

Dieser Frage geht ein Artikel von Kelly Tranter nach. Genauso, warum es uns nicht überraschen sollte, dass er in der ecuadorianischen Botschaft Zuflucht gesucht hat und die offene Fragen zur unrühmlichen Rolle Australiens in diesem Fall.
Lesenswert.

Freitag, 22. Juni 2012