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Donnerstag, 19. Juni 2014

Nachlese Liebig 14/14 - Juristisches Nachspiel

Huhu, liebes Blogvolk.

Die Ereignisse zur Liebig 14 hatte ich an dieser Stelle versucht einigermaßen sachlich aufzuarbeiten
. Ein Gericht musste sich mit den Ereignissen befassen und in die taz für uns den Prozess verfolgt.
Interessant ist für mich die Würdigung der Aussagen von mehreren Polizistinnen. Getrennt von einander aufgenommen, stimmen sie bis ins kleinste überein, selbst bei der falschen Wiedergabe linken Parolen. Von Zeugen erster Klasse kann man bei solchen Polizistinnen leider nicht mehr sprechen.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Nachlese Liebig 14/13




Huhu, liebes Blogvolk.



Mit dieser Meldung über gewisse Nachwehen bei der Liebig 14, ist mein schlechtes Gewissen wieder durch gekommen. Die kleine Serie über die Demo gegen die Räumung der Liebig 14 ist noch nicht abgeschlossen.


Heute sieht an eine Verhaftung in der Nähe der Liebigstr. und als ich die Sache fotografiert habe, wurde ich selbst von den Damen und Herren bedrängt. Dieser nette Herr hatte sich meiner persönlich angenommen und wollte mir mindestens das Fotografieren erschweren. Der Kessel, von dem ich das letzte Mal schrieb, wurde zu diesem Zeitpunkt immer enger zusammengezogen.



Demnächst mehr.

Freitag, 2. September 2011

Nachlese Liebig 14/12 - Kesselbau in Ostberlin





Huhu, liebes Blogvolk.

Nun kommt die Liebigstraße wieder als Thema dran. Ein paar Meter weg von der Liebig konnte ich beobachten, wie die Polizei einen Kessel zusammen zimmerte. Erst wurde die Mauer links und rechts der Demonstranten errichtet (Link) und dann zog man das ‚Band‘ gaaanz langsam zusammen. Mittendrin schwante einigen Jungs böses und sie zogen über den Zaun zur nächsten Mauerbaustelle weiter. Ganz erfolgreich, den die Damen und Herren von der Polizei sind in der Beziehung nicht die Schnellsten.

Freitag, 12. August 2011

Nachlese Liebig 14/11 - Mauerbau in Ostberlin



Ich möchte zu gern auf den derzeitigen Medienzug mit aufspringen und ebenfalls einen Artikel zum Mauerbau in Ostberlin schreiben. Vielleicht könnt ihr miterleben, wie hier demokratischer Held geboren wird. Vor euren Augen:

Bei der Demo gegen die Räumung der Liebig 14, hat die Polizei in der Nähe der Liebigstraße, eine Mauer gegen die dort Anwesenden gebaut.

Gut, man könnte auch Kessel dazu sagen, aber ich muss mit den Begriffen ‚Mauer‘, ‚Mauerbau’, ‚Polizei’, ‚Stasi‘, ‚Diktatur‘ und ‚Freiheit‘ um die Ecke kommen. Die ersten drei kann ich abhaken und Stasi bekomme ich auch irgendwie unter. Genau:

Da man außer der Polizei keine weiteren Sicherheitskräfte sah, hat sich die Stasi, nach alter Tschekisten-Tradition, gut getarnt. Sie warteten bestimmt auf ihre große Stunde, die aber schon lange abgelaufen war.

Bleibt noch die Diktatur und Freiheit. Vielleicht so:

Der Polizei-Oberleiter hatte gegenüber den eingemauerten Demokraten kein Mitleid und versagte ihnen den Weg in die Freiheit.

Perfekt! Ich kann ab jetzt mit dem Zeitgeist gehen.

Montag, 1. August 2011

Nachlese Liebig 14/10



Huhu, liebes Blogvolk.

Natürlich habe ich die kleine Serie über die Demo zur Räumung der Liebigstraße 14 nicht aus den Augen verloren.
Diesmal sieht man noch einmal die Bewachung der Liebigstraße. Kein Kollege kam hinein, die Polizei wollte undokumentiert die Räumung durchführen. Wenn die Liebig in Moskau liegen würde und die dortige Polizei zu solchen Maßnahmen greift, dann wäre wieder was los (Pressefreiheit).

Auf alle Fälle haben die Organisatoren einige Observer aufgeboten, um das Treiben auf beiden Seiten zu beobachten. Denke ich jedenfalls.

Dienstag, 26. Juli 2011

Nachlese Liebig 14/09



















In der letzten Folge hat man gesehen, wie ich vom Frankfurter Tor Richtung Liebigstraße gelaufen bin. Mit Erinnerung an eine vergangene Verhaftung und beeindruckt von dem liebevollen Anblick Sachsen-Anhalts.
Danach kam relativ flott an die Liebigstraße. Sind alles keine Entfernungen, aber einfach nur durchlaufen war auch nicht. Direkt an der Liebigstraße war dann alles massiv gesichert.
An ein Durchkommen war dann für Kollegen und mich nicht zu denken. Man ließ sich auf keine Diskussion ein. Schon recht gewöhnungsbedürftig die Denkweise dieser Herren.

Freitag, 15. Juli 2011

Nachlese Liebig 14/08



Huhu, liebes Blogvolk.

So vergeht die Zeit. Das ist schon der Teil acht meiner kleine Serie über die Demo zur Liebig 14. Die Nachwehen sind immer noch in den Medien und wie es aussieht, wird das noch eine Weile so bleiben.
Bei diesen Bildern bin ich so langsam auf den Weg vom Frankfurter Tor Richtung Liebigstraße. Beim losgehen musste ich leider wieder eine Verhaftung dokumentieren. Ein paar Meter weiter waren dann die Freunde aus Sachsen-Anhalt bemüht, durch ihre bloße Anwesenheit die Lage zu entschärfen. Sieht alles sehr vertrauensbildend aus.

Dienstag, 12. Juli 2011

Nachlese Liebig 14/07



In der letzten Folge hatte ich zwei Bilder einer Verhaftung veröffentlicht. Diese Verhaftung hatte ich am Frankfurter Tor fotografiert. Das ist ein sehr persönlicher Ort für mich, da ich in meinem ersten Leben 1988 genau an den Säulen bereits selbst einmal verhaftet wurde. Zum einen gab damals keine Damen und Herren unter denen, sondern nur Herren. Heute ist das ein wenig anders. Zum zweiten waren die Herren überwiegend in Zivil gekleidet und überall auf dem Platz waren von ihnen welche (heute sind es nach meinem Bauchgefühl weit mehr). Zum dritten war es damals schön kalt. Wir wollten eigentlich zur Luxemburg-Demo, wurden auf den Weg dorthin abgefangen und unter den Säulen begannen sie ihre Pflicht zu tun. Wenn ich heute aus meiner Sicht noch mehr Sicherheitsleute sehe, dann bekomme ich eine pelzige Zunge. Warum nur?
Nach einem Schluck Wasser ging es dann weiter Richtung Liebigstraße. Den Weg konnte man einfach nicht verfehlen, denn wie gesagt, es waren irgendwie mehr Sicherheitsleute auf den Beinen als 1988. In den nächsten Folgen wird man davon noch mehr sehen.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Nachlese Liebig 14/06



Huhu, liebes Blogvolk.

Die ‚klaren und sachlichen‘ Handlungen am heutigen Tag in Stuttgart haben mich darin bestärkt, meine kleine und völlig unbedeutende Serie über die Demo zur Räumung der Liebig 14, fortzusetzen. Wie gesagt, bei dieser Demo protestierten Menschen gegen die Räumung der Liebig 14. Was ich aber an Polizeiaufgebot dort gesehen habe, dass war schon beachtlich. Deeskalation sieht in meinen Augen anders aus und war einige Tagen nach den Ereignissen in Stuttgart (im weitesten Sinne) eine eher unglückliche Aktion. Aus diesem Grund waren viele Demonstranten, positiv ausgedrückt, überrascht, über die Vorgehensweise der Polizei. Speziell über das Ansinnen, diese Technik überhaupt in die Nähe einer Hausräumung zu bringen. Alle hatten sofort die Bilder von Stuttgart vor Augen.

Tut mir Leid wenn ich mich heute wiederholen muss, aber so etwas hat es zu Erichs Zeiten in dieser Form nicht gegeben. Und wir reden hier von einer Hausräumung in einer unbedeutenden Nebenstraße!!

Sonntag, 26. Juni 2011

Nachlese Liebig 14/05



Zugriff!

Das ist immer so eine Art Zauberwort in der Welt der Sicherheitskräfte. Einen von vielen Zugriffen konnte ich direkt am Frankfurter Tor dokumentieren. Wie man sieht, stand ich unmittelbar neben dem ‚Tatort‘ und ich kann beim besten Willen nicht sagen, was da passiert sein soll. Vielleicht haben es andere besser mitbekommen.

Dienstag, 21. Juni 2011

Nachlese Liebig 14/04 | Update 22.06.2011, 08:00 | 07.07.2011, 12:41



Huhu, liebes Blogvolk.

Heute ging eine Meldung durch den Blätterwald und das handelsblatt titelte
‚Ermittlungen wegen Tötungsversuch‘. Die süddeutsche ist da schon etwas vorsichtiger und schreibt ‚Parkschützer: Polizist wollte provozieren‘.

Vorweg möchte ich dem Polizisten meine Genesungswünsche übermitteln!

Nun zum Thema:
Ich war nicht dabei und kann nur meine Meinung von sehr weit weg äußern, die aber mit einigen Erfahrungen aus Demonstrationen (DDR wie auch BRD) angereichert ist. Zivilpolizisten spielen manchmal keine rühmliche Rolle in solchen Konfliktsituationen. Wenn man mal voraussetzt, dass die Polizei nur aktiv wird, wenn man sie bedroht, dann haben z. B. dieses Jahr diese Zivilpolizisten ihre eigenen Kollegen bei den Demonstrationen zum 1. Mai in Berlin selbst erheblich bedroht. Sie wurden derart attackiert, dass sie Anzeige erstatten.

Die Bilder zeigen ein und dasselbe Fahrzeug. Beim ersten Bild fuhr der Fahrer auf einer für Fahrzeuge gesperrten Kreuzung rasant auf eine Gruppe zu, dass diese aus dem ‚Weg springen‘ mussten. Das Fahrzeug blieb stehen, der Fahrer öffnete die Tür und beschimpfte die Demonstranten. Ging auf einige zu, diese drehten sich aber weg und ließen ihn stehen. Zum Glück.
Drei Stunden später (Bild 2) eine ähnliche Situation. Auf meinem Nachhauseweg fuhr der gute Mann wieder einer Gruppe fast über die Füße. Beiderseitige Reaktionen waren ähnlich. Wie gesagt, weitestgehend war alles gesperrt, aus meiner Sicht konnten nur Polizeifahrzeuge im weitesten Sinne die Kreuzung benutzen. Mindestens zu diesen Zeitpunkten. Was wäre passiert, wenn ein ach so böser Demonstrant auf diese Provokationen reagiert hätte.

Was ich damit sagen will? Ich glaube eher der Version der Parkschützer. Warum auch immer.

Update 22.06.11, 08:00

Irgendwie hatte ich doch eine Ahnung. Die Kollegen von Trueten.de haben mehrere Videos zu diesem Vorfall veröffentlicht. Anhand dieser Bilder kann nun jeder sich selbst ein Bild davon machen und sich noch einmal die großen Überschriften der großen Medien durchlesen. Nur mal so.

Update 07.07.2011, 12:41

Die Sache hat immer noch nicht seine Ruhe. Heute morgen wurden Büros und eine Privatwohnung der Projektgegner durchsucht, um Beweise für die Gewalt an den angeblich schwer verletzten Polizisten zu sammeln.
Wieder ein Schritt weiter bei der Kriminalisierung der Projektgegner, obwohl diese mehrfach eine Zusammenarbeit mit der Polizei angeboten haben. Komisch.

Sonntag, 12. Juni 2011

Nachlese Liebig 14/03



Liebig 14 geistert auch in diesen Tagen wieder durch die Medien und aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass eine gewisse Nachbereitung der Ereignisse von damals stattfindet.

Nach einigen Verhaftungen hat man versucht die Lage zu ‚beruhigen’ (Bild 1). Die Verstärkung zum Frankfurter Tor kommt mir irgendwie deeskalierend vor (Bild2).

Donnerstag, 26. Mai 2011

Nachlese Liebig 14


Huhu, liebes Blogvolk.

Die Räumung der Liebigstraße 14 ist zwar schon paar Tage her, aber zum einen war es doch ein einschneidendes Erlebnis, die Räumung mitzuerleben und zum anderen gibt es immer noch Nachwirkungen von dieser Demonstration der Macht.

Ich möchte in einer losen Folge ein paar Impressionen dieses Tages hier einstellen, so wie ich ihn als Blogger erlebt habe.

Es sind einige Fotos die ich ausgewählt habe, also es kann sich ziehen :-)

Teil 1: Besuch aus Sachsen