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Sonntag, 14. Oktober 2012

Kuba-Krise vor 50 Jahren - Stand West-Berlin für die Amerikaner zur Disposition?

Huhu, liebes Blogvolk. So etwas liest man natürlich nicht in der Zeitung der kalten Krieger, dem Tagesspiegel: Anscheinend stand in den kritischen Tagen der Kuba-Krise vor 50 Jahren West-Berlin für die Amerikaner zur Disposition. Das dürfte einigen den Atem verschlagen. Wie dem auch sei, es ist alles Geschichte. Apropos Geschichte: Der Grund für die Kuba-Krise war Atom-Raketen, die die Sowjetunion auf Kuba stationierte. Das war aus Sicht der USA nicht hinnehmbar. Sie selbst hatten vorher rings um die Sowjetunion ca. 1.500 atomare Sprengköpfe stationiert (u. a. in der Türkei), das war aus deren Blickwinkel völlig normal und nicht vergleichbar. Die Amerikaner haben schon ein seltsames Weltbild.

Donnerstag, 3. November 2011

PayPal-Kuba-Streit endet mit Kompromiss


PayPal Europe hat sich mit deutschen Onlinehändlern im Rahmen des Rechtsstreits um eingefrorene Konten, geeinigt. Die Konten der deutschen Online-Händler wurden von PayPal eingefroren, weil sich der Stammsitz von PayPal dem US-Handelsembargos gegenüber Kuba verpflichtet sieht.


Trotz der Einigung ein Grund mehr, PayPal zu meiden.

Freitag, 12. August 2011

Mittwoch, 27. Juli 2011

Ein Grund mehr Paypal zu meiden


Die Kollegen von golem.de haben sich mal der Sache Paypal und Handelsembargo gegen Kuba angenommen. Ihr habt richtig gelesen, Paypal scheint immer noch auf einem Kalten Krieg-Trip zu sein. Dieses Handelsembargo stammt aus dem Jahr 1962 und bei Paypal haben wohl einige die veränderte Welt vor ihren Computern nicht mitbekommen.

Da werde ich Paypal wohl etwas aus dem Weg gehen müssen, schließlich bin ich auch ein Kunde!

Freitag, 19. Dezember 2008

Ende des Kuba-Embargos gefordert

[Telepolis] ist immer für interessante Artikel gut:
Der Lateinamerika-Gipfels im brasilianischen Costa do Sauípe war von einer deutlichen Distanz geprägt, welche die 33 Staats- und Regierungschefs aus Lateinamerika und der Karibik zur USA gezeigt haben. Das drückte sich schon darin aus, dass Kubas Staatschef Raul Castro erstmals seit dem Treffen der Rio Gruppe 2000 in Panama wieder anwesend war. Die Gruppe war 1986 als Konsultationsorgan zur Beilegung bewaffneter Konflikte in Mittelamerika gegründet worden. Kuba wurde offiziell auf dem Gipfel als 23. Mitglied aufgenommen. So war es kaum verwunderlich, dass man in der Abschlusserklärung nach dem zweitägigen Treffen am Mittwoch die Vereinigten Staaten (USA) dazu aufgerufen hat, das Embargo gegen Kuba zu beenden. Castro erklärte, Kubas Beitritt zur Rio-Gruppe zeige, dass in Lateinamerika eine neue, unabhängigere Ära begonnen habe.