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Mittwoch, 17. Juni 2009

"Wir sollten Ministerien besetzen"

Studierende blockieren Institute und Straßen: In Berlin beginnt der Bildungsstreik an allen Universitäten.

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Deutsche Schulen: "Vorsortierung, Sachzwänge, deutsche Leitkultur"

Seit dem Montag läuft der bundesweite Bildungsstreik 2009 von StudentInnen und SchülerInnen in rund 70 Städten, der bis zum 19. Juni andauern soll. Bessere Lernbedingungen und Gebührenfreiheit forderten Studenten mit Besetzungen von Hochschulgebäuden u. a. in Berlin, Hamburg, Hannover und Heidelberg, indessen bereiteten sich die Schüler zur bundesweiten Demonstration am Mittwoch vor. Kleinere Schulklassen, kostenlose Schulbücher, weniger Leistungsstress, aber auch Schluss mit Bundeswehrwerbung an ihren Schulen gehören zu ihrem Forderungspaket.

Für den Pädagogen Huisken fordern Schüler im Bildungsstreik zu wenig, Schule erzieht für ihn zur Dummheit.

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Keine Zeit für Schüler und Studenten

Mit Demonstrationen in mehreren deutschen Städten steuern heute die Protestaktionen von Schülern und Studenten im Rahmen des fünftägigen »Bildungsstreiks 2009« auf einen Höhepunkt zu. Die meisten Teilnehmer werden zur Großdemo in Berlin erwartet. Die Kultusministerkonferenz (KMK) zeigte sich unterdessen desinteressiert an einer Diskussion mit den Protestierenden.

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Dienstag, 16. Juni 2009

Bildungsstreik in der HU

Auch die Berliner HU ist jetzt davon erfasst:

Freiraum HU: DOR 24, 4. Etage besetzt - Programm
KOMMT ALLE VORBEI - ES SIND EURE RÄUME
Heute wurde die vierte Etage des Hegelgebäudes in der Dorotheenstraße 24, Haus 1 besetzt und der dort stattfindende Lehrbetrieb zum Erliegen gebracht. Die Räume stehen nunmehr allen Interessierten zur Verfügung. Ein Café wurde eingerichtet und die ersten Veranstaltungen sind bereits angekündigt.
Dienstag, 16.6.
8 Uhr Frühstück
10-14 Uhr Workshop: Demo-Transparente-Malen
11 Uhr Improvisationstheater für Einsteiger_innen
12 Uhr Mitbestimmung in der Uni? - Einführung in und Diskussion über Möglichkeiten, Sinn oder Unsinn der akademischen Selbstverwaltung
12 Uhr Workshop Poesie und Protest
14 Uhr Juristischer Demovorbereitungsworkshop
16 Uhr Strike or what!? Diskussion mit Rahel Jaeggi, Prof. für Politische Philosophie
16 Uhr Arbeitsgruppen-Treffen
18 Uhr Plenum
20 Uhr Entspannter Abend
Mittwoch, 17.6.
8 Uhr Frühstück
10 Uhr Gemeinsam zur Demo (Bezugsgruppenbildung)
16 Uhr Arbeitsgruppen-Treffen
18 Uhr Plenum
20 Uhr Diskussion/Film zu „Wir bleiben alle“
20:30 Uhr Infoveranstaltung zur Repression rund um den NATO-Gipfel in Strasbourg
Donnerstag, 18.6.
8 Uhr Frühstück
10 Uhr Workshop: Methoden für Hierarchiefreiheit
? Uhr Workshop: Stabjonglieren - bring einen Stock (Besenstiel oder ähnliches, etwa 1,5 m) mit!
12 Uhr Workshop: Selbstbestimmte Bildung - Was kann das sein?
12 Uhr Workshop: What are words worth? Geschlechtspezifisches Redeverhalten (nur für nicht-männliche Wesen)
14 Uhr Antirassistischer Workshop zur Residenzpflicht
14 Uhr Freiraum als Schutzraum? Einführung und Diskussion
14 Uhr Workshop Improvisationstheater als gelebte Utopie
16 Uhr Offenes Seminar „Race + Gender“, Critical Whiteness Studies
16 Uhr Arbeitsgruppen-Treffen
18 Uhr Plenum (Wie geht es weiter?)
Freitag, 19.6.
8 Uhr Frühstück
11 Uhr Workshop: Bologna und Studierbarkeit
14 Uhr KMK-Demo
16 Uhr Arbeitsgruppen-Treffen
18 Uhr Plenum
20 Uhr Vorglühen für Streikparty
Programm wird laufend aktualisiert. Stand: 16.6.09


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Bildungsstreik gezwitschere

Nicht nur die Opposition im Iran nutzen die modernen Medien, auch unsere Bildungsstreiker. Hier geht es zum Gezwitscher der Bildungsstreiker.

Bildungsstreik

Zum Glück nehmen die Schüler und Studierenden das Heft des Handelns immer wieder in die Hand. Morgen wollen sie für ihre Rechte auf die Straße gehen. Weiter so. Die Zustimmung bei der Bevölkerung habt Ihr sowieso und die Politik wird mindestens unruhig. [Mehr]



photo: homepage bildungsstreik

Sonntag, 24. Mai 2009

Bildungsstreik

Es tut sich wieder einmal etwas an der Studentenfront:

Pressemitteilung, 20.05.2009

TU-Präsident gibt den Beschäftigten für Bildungsprotest-Demo frei
Spontandemonstration am Ernst-Reuter-Platz nach Vollversammlung

Etwa 150 Menschen demonstrierten am Mittwoch mittag, den 20. Mai 2009 auf
dem Ernst-Reuter-Platz spontan gegen die Auswirkungen der Sparpolitik des
Senats auf Studierende und Beschäftigte der TU Berlin. Zuvor hatte der
Präsident der TU, Kurt Kutzler, auf einer Vollversammlung aller
TU-Mitglieder erklärt, was der derzeitige Stand der
Hochschulvertragsverhandlungen aus seiner Sicht für die TU bedeute: 700
Stellen und rund 2.500 Studienplätze fallen weg, wenn alles so komme, wie
vom Wissenschaftssenator angeboten. Dies träfe vor allem befristet
Beschäftigte, also wissenschaftliches Personal, das einen Großteil der
Lehre an der TU abdeckt und unter anderem fast alle Übungen und Tutorien
bestreitet. Etwa 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten
anschließend, wie der Unmut darüber am besten organisiert werden könne. In
der Diskussion bot der Präsident Kutzler an den Beschäftigten für den 17.
Juni frei zu geben, damit sie an der Bildungsprotest-Demo an dem tag
teilnehmen können. Die Großdemonstration wird von einem Bündnis aus
SchülerInnen und Studierenden seit Anfang des Jahres vorbereitet.

Für weitere Informationen steht ihnen Christian Meyer unter 0176 26 16 84
92 zur Verfügung.
Fotos von der Spontandemonstration finden sie hier:
http://www.langzeitstudis.de/?p=54




-- Allgemeiner Studierendenausschuß TU-Berlin (AStA) - Öffentlichkeitsreferat - Straße des 17. Juni 145, 10623 Berlin http://asta.tu-berlin.de


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Bildungsstreik-Berlin mailing list
Bildungsstreik-Berlin@lists.spline.inf.fu-berlin.de
https://lists.spline.inf.fu-berlin.de/mailman/listinfo/bildungsstreik-berlin