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Freitag, 8. März 2013

Wieder einmal Leistungsschutzrecht


Huhu, liebes Blogvolk.

An dieser Stelle ein kleiner Link zum Blog von Stefan Niggemeier. Er setzt, zur Freude aller kritischen Geister, seine Serie Lügen fürs Leistungsschutzrecht fort. Je mehr man sich der Sache annimmt, um so deprimierter wird man. Man erkennt Strukturen beim Qualitätsjournalismus. Wie Einnahmen gesichert werden sollen, mit einer Denkweise aus dem letzten Jahrtausend. Und da gehören Lügen schon zum Allgemeingut bei den Journalisten und deren Justiziare dazu.

Am Beispiel des Qualitätsjournalismus kann man aus meiner Sicht sehr gut erkennen, wie eine riesengroße Industrie, trotz aller Zuckungen und Lobbyarbeit, ihr eigenes Grab schaufelt.

Ihre Zeit ist für immer vorbei!

Samstag, 1. September 2012

Wie denken die Regierungsparteien über das Leistungsschutzrecht

Huhu, liebes Blogvolk.
Man kann ja über das geplante Leistungsschutzrecht aus irgendwelchen Gründen nicht so recht informiert sein, wenn man aber im Internet etwas gräbt, dann stößt man auf viele Kommentare und Artikel zu diesem Thema. Dieser zusammengesuchte Fundus ist leicht in zwei Kategorien einteilbar: Welche, die das Thema anscheinend umfassend verstanden und verarbeitet haben und manche nicht. Und nun kommt es: In Fall vom Leistungsschutzrecht kann man sagen, dass fast alle Artikel das Thema ordentlich behandeln und den Fakt sachlich wiedergeben haben. Das ist nicht immer so und verwundert mich schon ein wenig, denn dieses Thema tangiert einen wesentlichen Punkt mit der wir uns in der Zukunft sehr stark konfrontiert sehen werden: Die Freiheit im Internet. Wenn dieses Gesetz durchkommt, dann wird das wie ein Dammbruch sein, denn andere, wie Gema, Buchindustrie und was auch immer, werden uns höchstwahrscheinlich mit Abmahnwellen überziehen.
Da mag wieder jemand sagen, ja, wenn man sich illegal etwas aus dem Netz herunterlädt, dann ist das nun einmal strafbar. Okay, aber wie im Fall Google und dem Leistungsschutzrecht zu sehen ist, wird auch der bestraft, der den unfähigen Verlagen und Zeitungen, die Kunden ins Haus trägt. Wenn man das auf das richtige Leben übertragen würde, so müsste jeder Taxifahrer, der seine Gäste zu einer Gaststätte fährt, dem Gaststättenbesitzer noch eine Provision für seine Untat bezahlen. Ich will damit nur sagen, man kann eventuell in der Zukunft mit Abmahnungen zu Leistungen konfrontiert werden, von denen wir Normalbürger heute noch nicht einmal ahnen, dass diese ungesetzlich sind.
Wie dem auch sei. Hier ist vor unseren Augen ein Lehrstück erfolgreicher Lobbyarbeit abgeschlossen worden und ich will an dieser Stell mal die Schadensverursacher und ihrer glorreichen Ausreden verlinken.
Hoffentlich ist das denen nicht gleich wieder eine Abmahnung wert.


Also hier kommt die FDP zu Wort

und

hier die CDU.

Macht euch selber ein Bild.

Mittwoch, 29. August 2012

Ein weiterer Tiefschlag für die Demokratie: 'Lex Springer' hat sich bei der Regierung durchgesetzt

Huhu, liebes Blogvolk.
Ist das nicht alles traurig? Nein, ich fange anders an: Unsere lobbygesteuerte Regierung bleibt sich treu! Nach diversen Skandalen in dieser Richtung (erinnert sei nur an die erfolgreiche Arbeit der Hotellobby), kommt ein weiteres dunkles Kapitel hinzu. Beratungs- und Diskussionsresistent wie sie sind, haben die Damen und Herren der Noch-Bundesregierung heute den Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht verabschiedet. Diese Fassung soll zu weiten Teilen aus der Feder der zuständigen Lobbyverbände stammen. Wenn man sich dieses Theater anschaut, dann wird es von Monat zu Monat immer unerträglicher, wie die Regierung ihre hochbezahlte Arbeit nachkommt.

Aus Protest zu diesem Gesetzentwurf, wird hier zur Tagespresse (auch wenn es nicht aus dem Hause Springer ist) nicht mehr verlinkt!

Mittwoch, 11. Juli 2012

Leistungsschutzrecht und einige Lügen

Huhu, liebes Blogvolk.

Wir haben alle so ein Glück, dass es Leute wie Stefan Niggemeier gibt. Das meine ich wirklich ernst, denn wie er Themen aufarbeitet und darstellt, alle Achtung.

Zurzeit beschäftigt er sich im Allgemeinen mit dem Leistungsschutzrecht und im Speziellen mit der Axel-Springer-AG.

Eindeutig lesenswert dieser Beitrag!

Dienstag, 19. Juni 2012

Liebe Verlage, liebes Justizministerium, ihr habt das Internet wohl nicht richtig verstanden!

Und das war es auch mit euch!

Ich bin an sich sehr gutmütig und rücksichtsvoll, aber in den letzten Tage schäume ich etwas vor mich hin. Der Grund ist, die Verlage und ihre Lobby haben aus meiner Sicht eine Linie überschritten. Sicherlich machen sie das nicht aus Menschenverachtung, sondern um sich am Leben zu erhalten. Was ja auch ehrenwert ist, nur auf die Wahl der Mittel kommt es an.
Worum geht es genau: Im Gesetzentwurf des Justizministeriums zum Leistungsschutzrecht, dass, wie man munkeln hört, von der Verlagslobby stark mitgetextet wurde, werden sogar Links, oder deren Inhalte, Vergütungspflichtig. Wenn man als Blogger bei der üblichen Praxis bleibt, einen Vorgang umschreibt und dann an den Artikel der Zeitung oder des Verlages verlinkt (also in diesem Fall keinen Originaltext verwendet) und diesen nicht dem Urheber vergütet, kann man abgemahnt werden.
Nur mal zum Verständnis: Wir Blogger spülen denen tausende Klicks in die Kassen und sollen noch dafür bezahlen! Das ist verdrehte Welt in den Lobbyhirnen, mit der Hoffnung, eine Gelddruckmaschine anwerfen zu können.

Wie dem auch sei. Weil ihr nicht lernfähig seit und damit euer Untergang beschleunigt wird (der kommt sowieso), verlinken viele Blogger ab heute nicht mehr zu euch. Ab jetzt mache ich das auch nicht mehr ☺

Hoffentlich habt ihr noch schöne Tage mit dem Justizministerium.

Montag, 18. Juni 2012

Die neuen Leistungsschutzrechte: Wie wir alle damit schnell reich werden können

Huhu, liebes Blogvolk.
Heute fand ich beim Schockwellenreiter einen Link zu einem Artikel von Mario Sixtus. In dem geht es um die neuen Leistungsschutzrechte und wie man damit leicht und schnell reich werden könnte.
Der Artikel ist wirklich sehr interessant und zeigt die verdrehte Welt der Entwurfsverfasser der neuen Leistungsschutzrechte und deren Ideeneinflößer auf.

Vielen Dank für den Tipp an den Schockwellenreiter

Freitag, 15. Juni 2012

Leistungsschutzrecht

Huhu, liebes Blogvolk.

Stefan Niggemeier hat einen interessanten Artikel über die Unfähigkeit in manchen Redaktionsstuben zu den Pixeln gebracht. Seine Überschrift fast es eigentlich sehr gut zusammen: Geht sterben.
Sag ich doch!