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Dienstag, 11. November 2008

Castor-Ticker aus Gorleben: Acht Bauern hielten den Transport auf


Aus der [taz]:

Dienstag, 0:30 Uhr, Zwischenlager Gorleben
Castor kommt im Zwischenlager an
Mit rund 20 Stunden Verspätung ist der Lkw-Konvoi mit den elf Atommüllbehältern aus Frankreich um halb ein Uhr nachts im Zwischenlager Gorleben angekommen.
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Montag, 23:55 Uhr, Laase
Rund 100 Demonstranten versuchen, Transport zu blockieren
Nach Informationen des Koordinationsbüros der Atomkraftgegner X-tausendmalquer versuchen in Laase noch einmal etwa 100 Blockierer, die Straße zu verriegeln. Die Polizei rückt den Informationen nach mit Wasserwerfern an.
Nach Angaben der Polizei hatten Einsatzkräfte bereits vor dem Start des Castor-Konvois um kurz nach 23 Uhr auf die 20 Kilometer lange Strecke zum Zwischenlager mehrere Hundert Demonstranten weggetragen, die mit Sitzblockaden und anderen Protestaktionen den Transport behindert haben. Dabei sei es auch zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen, so die [taz]

photo: ap

Montag, 10. November 2008

Acht Bauern halten den Transport auf

Castor-Ticker bei der [taz]:

Montag, 18:55 Uhr, Grippel
Polizei hat Pyramiden abgetragen
Die Polizei hat in Grippel den zweiten Betonblock abgetragen, an die sich Mitglieder der "Bäuerlichen Notgemeinschaft" gekettet hatten, um den Transport der Castoren vom Verladebahnhof in Dannenberg zum Zwischenlager zu blockieren. Direkt daneben haben sich inzwischen rund 150 Demonstranten zur Sitzblockade auf die Dorfstraße gesetzt.
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Räumung abgeschlossen


Castor-Ticker bei der [taz]

Montag, 16:10 Uhr
Räumung vor Gorleben abgeschlossen
Die Räumung vor dem Zwischenlager Gorleben ist abgeschlossen. Die Polizei ist aber noch damit beschäftigt, die Blockade von Grippel abzubauen. (mkr)

photo: ap

Räumung vor dem Zwischenlager Gorleben wird ruppiger


Meldung aus dem [taz]-Ticker:

Montag, 15:00 Uhr, Gorleben
Räumung der Großblockade wird ruppiger
Die Blockade vor dem Zwischenlager ist derweil zu einem Drittel geräumt. Die Polizisten tragen die Demonstranten noch immer aus dem Weg - allerdings wird der Umgang der Sicherheitskräfte zunehmend ruppiger.
Auch im einige Kilometer entfernten Grippel hat die Polizei begonnen, die Strecke zu räumen - ebenso wie in Quickborn, wo zwischenzeitlich 37 ineinander verkeilte Traktoren die Straße blockierten.(mkr/dpa)

photo: urheber unbekannt

Schlagstöcke gegen Blockierer - Castor-Zug angekommen


[zdfheute,de] meldet:
Das Katz-und-Maus Spiel ist vorbei: Am Morgen kam der Atommüll-Zug in der Verladestation Dannenberg an - ganze 14 Stunden verspätet. Zuvor hatten Demonstranten Steine gegen die Polizei geworfen, die mit Schlagstöcken vorging. Es gab viele Verletzte, so [zdfheute.de]

photo: dpa

Sonntag, 9. November 2008

Castor hat wegen diverser Blockaden 12 Stunden Verspätung


Aktuelle Notizen aus dem taz-Ticker:

Sonntag, 12:00, Lüneburg
Schlagstockeinsatz auf den Gleisen
Unter Einsatz von Schlagstöcken vertreibt die Polizei Demonstranten zwischen Metzingen und Harlingen von der Bahnstrecke. Brennende Barrikaden, so ein Polizeisprecher, seien durch den Einsatz von Wasserwerfern gelöscht worden.
Der Atommüll-Transport passierte kurz nach 11.00 Uhr Fulda. Die Initiative "X tausendmal quer" erwartet seine Ankunft nicht vor 16 Uhr in Lüneburg. (afp/taz)

photo: dpa

Samstag, 8. November 2008

Erste Proteste gegen Atommüll-Zug


Mehr als tausend Menschen hatten sich im Laufe des Freitags friedlich an Demonstrationen und Mahnwachen in Lüneburg, Hitzacker und Lüchow beteiligt. Die nächste große Demo ist am Samstagnachmittag direkt in Gorleben geplant. Mehr hier

photo: ap

Freitag, 7. November 2008

Atomfreie Republik Wendland


Das [ND] meldet heute:
Ein Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll rollt auch in diesem Jahr wieder durchs Wendland. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um das Endlager Asse rechnen die Organisatoren der Pro-testaktionen mit deutlich mehr Zulauf. Auch die Polizei ist vorbereitet.
Auf einem Acker hinter dem Ortsausgang werfen Bauern Strohballen von Anhängern. Zimmerleute sägen Balken und Bretter. Verstreut stehen ein paar Zelte, dazwischen qualmt ein Feuer. In Gedelitz, einem Nachbarort von Gorleben, entsteht kurz vor Ankunft des Castortransportes ein Protestcamp, die »Republik Freies Wendland«. So hatten bereits vor 28 Jahren Atomkraftgegner ihr Hüttendorf genannt, mit dem sie einen Monat lang im Gorlebener Wald gegen die Erkundung des Salzstocks
demonstrierten., so das [ND].

Mehr hier

photo: dpa