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Freitag, 15. März 2013

Schafft Ecuador in Sachen Julian Assange eine Lösung bis zum Jahresende zu finden?


Huhu, liebes Blogvolk. Da einige Studenten Julian Assange nur aus der Serie Die Simpsons oder so kennt, hier noch einmal die Meldung: Er sitz immer noch in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Assange hat Ecuador um politisches Asyl gebeten, nachdem in Schweden dubiose Vergewaltigungsvorwürfe von zwei Frauen gegen ihn nachgegangen wurde und Großbritannien in dieser Sache unverhofft bereitwillig einem Rechtshilfeersuchen Schwedens nachgekommen ist. So die Kurzform. Seit dem 19.06.12 hält sich Assange in der sehr nun stark bewachten Botschaft auf. Ich selbst durfte mal austesten, wie schnell die Bewacher der Botschaft auf Besucher oder Assange-Touristen wie mich, reagieren.
Nach fast einem drei viertel Jahr will Ecuador die festgefahrenen Verhandlungen wieder in Gang bringen und eine Lösung in der Sache Assange bis zum Jahresende finden. Dann wäre Julian fast anderthalb Jahre Gast in der sehr kleinen Botschaft, aber wie es aussieht, wollen Großbritannien und Schweden nicht mit sich reden lassen.

Hoffen wir, dass für Julian eine schnelle Lösung gefunden wird und er London schnell verlassen kann.

Sonntag, 26. August 2012

Kaum bin ich mal nicht da … Die weitere Geschichte um Julian Assange

Huhu, liebes Blockvolk.
Kaum bin ich mal ein paar Tage nicht da, schon tun sich sehr große Ereignisse um Julian Assange auf.
Wie angekündigt wartete die ecuadorianische Regierung bis zum Ende der Olympischen Spiele in London, um ihre Entscheidung bezüglich des politischen Asyls für Julia Assange bekanntzugegen. Das Ergebnis fiel natürlich wie erwartet aus. Der südamerikanische Staat gab den Australier politisches Asyl. Wie erwartet fielen natürlich auch die Reaktionen Großbritanniens, Schwedens und der USA aus. Großbritannien steigerte sich in seinem Zorn sogar soweit, dass es ist öffentlich ankündigte, in die Botschaft Ecuadors einzudringen, um den Australier in Gewahrsam zu nehmen. Das konnte nun wiederum das südamerikanische Land nicht auf sich sitzen lassen und versicherte sich der Solidarität gleichgesinnter Länder Amerikas.
Schweden spielt bei dieser ganzen Arie die beleidigte Magd, die von einer tragenden Theaterrolle ferngehalten wird. Assange machte während einer Rede an Schweden ein Angebot, dass er sich, wenn Schweden eine Nichtauslieferung an die USA garantiert, zu Vernehmungen nach Schweden reisen würde. Ob Schweden darauf reagiert hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
Da kommen wir zu dem eigentlichen Kern des Problems. Die USA, die immer beteuert, dass sie nicht die Auslieferung Assange vorantreibt, arbeitet an einer Anklage gegen ihren derzeit größten Feind. Sie möchte diese Auslieferung über Schweden erreichen, hierzu muss Assange aber erst einmal dorthin. Und da sind wir wieder bei der Botschaft in London. Wenn es irgendwie möglich ist, dann soll, so melden die Zeitungen gestern, Assange mit allen Mitteln verhaftet werden. Man beteuert jetzt, dieser Zugriff solle nur noch außerhalb des Botschaftsgeländes erfolgen. Wir werden sehen, ob sich die USA, Schweden und schlussendlich Großbritannien an diese Regel halten und ob es für Julian eine Möglichkeit geben wird, nach Ecuador legal auszureisen.

Verlinkungen zur Tagespresse gibt es aus Protest um die Entwicklungen zum Leistungsschutzrecht nicht

Donnerstag, 4. August 2011

Wie funktioniert Überwachung

Bei ANNALIST habe ich einen schönen Artikel zum Thema Überwachung in Großbritannien gefunden. Besonders gut finde ich diesen Satz: „Besser wäre, sie würden die tatsächlichen Gefahren erkennen“.
Was soll man da noch hinzufügen