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Donnerstag, 7. Februar 2013

Was wird aus Thüringen?


Huhu, liebes Blogvolk.

Wie ihr alle wisst, hängt mir als gebürtiger Thüringer dieses kleine Stück Land besonders am Herzen. Umso mehr dreht es sich bei mir im Kopf, wenn ich Artikel wie diesen bei Telepolis lesen muss:

Löst sich Thüringen auf?

Machenschaften von Politikern und satten Beamten, die sich ihre Posten erhalten wollen, treiben so manche Blühten.

Nun gut, ich habe nicht mehr viel mit Thüringen zu tun und deshalb wird es mich nicht aus meiner Lebensbahn werfen, wenn es dieses Land nicht mehr geben sollte. Aber komisch ist das schon, auf was für Ideen die Leute kommen, nur um ihre Posten zu erhalten.

Sonntag, 8. Juli 2012

Berliner Blicke in Thüringen

Huhu, liebes Blogvolk.

Diese Woche war ich für wenige Stunden in Thüringen. Wir nahmen Abschied vom Familienrats-Ältesten. Ein Leben geht zu Ende und anderes wird geboren, so ist das nun mal.

Abends gab es dann beim Schwatz über die alten Zeiten leckere Bratwürste (wirklich sehr, sehr lecker) und Rostbrätl.
Aber was musste die geübten Berliner Blicke sehen? Ein nicht perfekt vorbereiteter Garten. Das müssen wir wohl noch ein wenig üben ;-).

Vielen Dank noch einmal für Speis und Trank von hier aus nach Thüringen.

Freitag, 16. September 2011

Thüringer Katholen vor ihrem Parteitag

So langsam ist keiner mehr ansprechbar und für Besuchsvorschläge nicht mehr offen, denn die gesamte Verwandtschaft will den ‚bösen alten Mann aus Rom‘ sehen, wie ihn Reinhard Mey ihn nennt.
Die Welt ist verrückt.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Wer hätte das gedacht

Gestern habe ich interessante Zahlen über Krankschreibungen gefunden. Diese sind zwar auf Thüringen bezogen, aber vielleicht finde ich auch mal welche für andere Bundesländer.
Interessant ist für mich hauptsächlich ein Punkt, dass die älteren Beschäftigten weniger krank sind als jüngere. Eine andere Sache hat mich weitaus weniger überrascht: Die MitarbeiterInnen im öffentlichen Dienst fehlen krankheitsbedingt am häufigsten. Eine der Begründungen ist besonders süß: „dass sowohl das Leistungsvolumen, wie das Tempo der Arbeit und die Informationsdichte viele Beschäftigte zunehmend belasten.“
Wenn das kein guter Start in den Mittwoch ist, dann weiß ich auch nicht mehr.

Mittwoch, 22. Juni 2011

'Das Volk' und Thüringer Ex-Politiker

Huhu, liebes Blogvolk,

gestern fiel mir ein Artikel der Thüringer Allgemeine in die Hände, in dem es um die Versorgung Thüringens Ex-Politikern geht. Die erste und zweite Generation der neuen Elite Thüringens kommt so langsam in das Alter oder ist durch den bösen Wähler davongejagt worden. Nicht alle wollen sich mit Pension oder Rente zufrieden geben, nein, man möchte noch ein wenig die Früchte des Erfolges ernten. Schließlich hat man Privatisierung oder Abbau von Sozialleistungen ‚erfolgreich‘ voran getrieben. Diese Früchte, die nun die neue Gesellschaftsordnung ihnen bietet und an die man als Volksvertreter nicht so leicht rankommt, diese möchte man jetzt auskosten. Oh, ich habe noch die Worte der Wende im Ohr, als deren gleichen sich, und das zurecht, über die Auswüchse der Funktionärsgilde der DDR aufregten. Auch über die Vetternwirtschaft und das Postengeschachere. Jetzt hat man mehr oder weniger 20 Jahre Arbeit in dieses neue System investiert, da kann man doch ein wenig Dankbarkeit erwarten. Hübsch fand ich z. B. den Herrn Müller, nein, nicht den alten SED-Bezirkschef, sondern Bernward Müller. Der ehemalige Kultusminister wollte nach seiner und der von Althaus Abwahl nicht mehr als Lehrer arbeiten, ließ sich Verbeamten und gleich danach wurde er Frührentner. Bei so etwas gibt es natürlich im Land kein Aufschrei, in einer Demokratie darf man sich so bedienen. Im Artikel werden viele Beispiele von ehemaligen Spitzenpolitikern genannt und wie sie das für sich rettende Ufer erreicht haben. Das ist nur die Spitze des Eisberges. Es ist schon dreist, wie sehr sich nach 20 Jahren die neue Elite an Steuergeldern vergreift. Das zeigt für mich, wie groß schon die Kluft zwischen Volk und Herrschenden wieder ist. Es liegt dann immer am Volk, wie lange es sich das bieten lassen möchte. Besonders die junge Generation sollte darüber mal nachdenken.

Apropos Volk. Das Volk, so hieß früher die Bezirkszeitung in Erfurt. Sie gehörte der SED und schrieb kräftig in ihrem Sinne. Nach der Kehre wurde sie in die Thüringer Allgemeine umgewandelt und von einem Journalisten geführt, der 1953 in einem GULAG geboren wurde. Später übernahm die WAZ-Gruppe die Zeitung und setze 2009 diesen Journalisten als Chefredakteur ab. Seit dieser Zeit wird die Zeitung von Woche zu Woche konservativer. Wenn es dem Volk gefällt, dann gibt es da nichts zu diskutieren. Um das wirklich beurteilen zu können, bin ich einfach zu weit weg. Was mich aber aufhorchen lässt ist die Tatsache, das eine konservative Zeitung, die immer um ihre neue Elite herum turtelt, sich derart klar zu diesem Thema äußert.

Da muss schon richtig was am kochen sein.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Bildungsreisen

Wer gute Lernerfolge aufweisen kann, kann ein Ferienticket erhalten. Das haben sich die Deutsche Bahn AG und Thüringer Kultusministerium ausgedacht und vergeben 300 Schüler-Ferien-Tickets. Schulen können nun diese kostenlos abfordern. Na denn, hoffentlich stimmen die Noten.

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Donnerstag, 2. April 2009

Semesterticket für Thüringer Studenten wird eingeführt

Mit Beginn des Sommersemesters wird für Studenten ein thüringenweit gültiges Semesterticket eingeführt. Die Deutsche Bahn AG, Vertreter der Konferenz Thüringer Studierendenschaften und das Studentenwerk Thüringen haben sich auf folgende Konditionen geeinigt: Mit einem einmaligen Beitrag, den alle Studierenden pro Semester entrichten, können die Nahverkehrszüge der der DB Bahn Regio, Erfurter Bahn und Süd Thüringen Bahn sechs Monate lang genutzt werden. Für Studierende in Erfurt, Jena und Weimar kostet das Ticket 44,90 Euro, Studenten in Eisenach, Gera, Ilmenau, Nordhausen und Schmalkalden zahlen 24,90 Euro.

„Mit dem Semesterticket Thüringen ermöglichen wir den Studentinnen und Studenten in Thüringen kostengünstige und umweltfreundliche Mobilität. Gleichzeitig erhöhen wir damit die Attraktivität Thüringer Hochschulstandorte“, betont Thomas Hoffmann, Sprecher des Verkehrsbetriebes Thüringen der DB Regio AG. Die Verhandlungspartner sind sich darin einig, hiermit der Studentenschaft in Thüringen ein attraktives Angebot zu unterbreiten und es den Marketinganstrengungen des Freistaates Thüringen und der Hochschulen für den Wissenschaftsstandort Thüringen einen wichtigen Impuls verleihen wird. „Mit diesem thüringenweiten Ticket erreichen die schon in den 90-ziger Jahren an einzelnen Standorten eingeführten Semestertickets eine neue Qualität. Und nun können endlich auch die Studierenden an Hochschulen außerhalb der Landesmitte wirksam unterstützt werden“ freut sich Studentenwerks-geschäftsführer Dr. Ralf Schmidt-Röh.


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Sonntag, 21. Dezember 2008

Thüringen provoziert Hessen: "Leb wohl, Frankfurt"


Hätte ich den Jungs gar nicht zugetraut:
Mit einer Werbekampagne hat Thüringen in Hessen Kritik provoziert. "Leb wohl Frankfurt. Ich geh lieber nach Thüringen", lockt das Nachbarland in bundesweit ganzseitigen Anzeigen. Regierungssprecher Dirk Metz (CDU) reagierte am Freitag in Wiesbaden mit "ungläubigem Erstaunen" und konterte mit dem Hinweis auf täglich 20.000 Pendler, die von Thüringen nach Hessen fahren, so gefunden bei [fr-online.de].

Donnerstag, 13. November 2008

In Thüringen ist anteilig die Zahl der Diabetiker-Toten am höchsten

Was das [Statistische Bundesamt] alles so raus bekommt:

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welt-Diabetestag am 14. November mitteilt, ist die Zahl der an Diabetes mellitus Gestorbenen im Vergleich aller Bundesländer anteilig in Thüringen und Sachsen-Anhalt am höchsten. In diesen beiden Bundesländern verstarben an dieser Volkskrankheit im Jahr 2007 61 bezie hungsweise 60 Menschen je 100 000 Einwohner. Bayern und Hamburg hingegen hatten anteilig die niedrigste Sterblichkeit an Diabetes mellitus. Hier lag die Zahl der an dieser Krankheit Gestorbenen bei knapp 15 beziehungsweise 16 je 100 000 Einwohner.

Liegt das nun an den Bratwürsten oder an den Klößen?

Samstag, 6. September 2008

Thüringen, was sonst noch so passiert


Mensch, Mensch, Mensch. Was soll ich dazu sagen.
Thüringen liegt mir nun etwas am Herzen, aber bei diesen Nachrichten kann man nichts mehr gut reden.
Einer der Fakten:
Neo-Nazis wollen ein „Fest der Völker“ feiern. Wie sich jeder denken kann, nicht mit den Völkern, denn sie fordern die geschlossene nationale Volksgemeinschaft.
Wie man liest, fanden solche Veranstaltungen in Jena statt und weil der Widerstand in Jena zu groß wurde, verzieht man sich jetzt Richtung Altenburg.

Thüringen derart in den Schlagzeilen zu sehen, ist für mich sehr bitter. Zum Glück tut sich etwas in Altenburg und ich hoffe, dass sich viele den Protesten anschließen.
Mich wundert aber immer wieder, woher dieses Gedankengut kommt und die Angst vor Ausländern. Vielleicht vom Hörensagen, ist ja auch eine Info-Quelle.
Wenn man sich diesen Punkt verinnerlicht, dann wird man durch den folgenden nicht mehr geschockt:
"Juden Jena"-Rufe überschatten Thüringen-Derby.
Es scheint vieles im Argen zu liegen, in meinem geliebten Thüringen. In solchen Fällen sieht man gern Richtung Polizei und da sieht es leider nicht besser aus.
Zufälligerweise haben Beamte Überstunden ungerechtfertigt abgerechnet und das seit Anfang der 90er Jahre. Wie Spiegel-Online schreibt:
„Es gab Prüfungen des Rechnungshofs, des Polizeipräsidiums und des Innenministeriums. Es gab in all den Jahren eine Kontrollgruppe, eine Untersuchungsgruppe, eine Inspektionsgruppe und zwei Arbeitsgruppen. "Eine vollständige Aufarbeitung", heißt es nun in dem vertraulichen Bericht, sei "zu keiner Zeit gelungen".“ Und für mich das schönste an der Geschichte: Die Staatsanwaltschaft hatte belastende Unterlagen angefordert - und diese sind leider auf dem Postweg verloren gegangen. Das kann ja mal passieren, oder?

Irgendwie muss man ja auf so etwas reagieren, ich jedenfalls. Nach den Wahlergebnissen in der Sächsischen Schweiz stand für mich fest, dass ich mit den Kindern so schnell nicht mehr dorthin fahre, um Urlaub zu machen. Im Falle Thüringen werde ich erst einmal bloggen.

Ausführliche Infos unter den einzelnen Links.


http://www.trueten.de/permalink/Blut,Ehre,-Volksgemeinschaft-und-Rechtsrock-Hintergruende-zum-neonazistischen-Fest-der-Voelker.html

http://de.indymedia.org/2008/09/226259.shtml

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,572535,00.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,576614,00.html

http://www0.pafnet.de/berichte-und-meldungen/4473