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Dienstag, 12. Juni 2012

Berlin kann alles, außer ...

S-Bahn!


Auch der Schockwellenreiter wird nicht müde, auf diese Missstände hinzuweisen.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Sie haben es einfach verlernt


Und ich möchte diese abgetakelte Technik gleich benutzen. Irgendwie hat man selbst Schuld!

Sonntag, 4. September 2011

S-Bahn-Debakel


In Berlin ist Wahlkampf und da kommt der Ruf nach einer ordnenden Hand immer gut an. Besonders in einer Zeit, in der mehr oder weniger Autos auf den Straßen brennen. Das geht schon seit Jahren, aber jetzt ist Wahlkampf und die Qualitätsjournalisten greifen das Thema, weil Volkswille, gern auf. Gut und schön.

Was die Herren Journalisten oder Politiker nicht mehr so richtig auf dem Schirm haben, sind die vielen zehntausend Berliner, die jeden Tag mit einer unzulänglichen S-Bahn kämpfen müssen. Wir kennen ja alle die Auswirkungen des geplanten Börsenganges, der sich uns mit Kurzzügen, Verspätungen und übervollen Zügen gern wieder in Erinnerung ruft.

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat jetzt Zahlen über Zugausfälle und Verspätungen vorgelegt. Wie sich jeder vorstellen kann, sehen diese Zahlen nicht so rosig aus. Nun kommen meine liebsten Freunde aus dem Bahnmanagement und sagen: „VBB schafft Transparenz - allerdings mit falschen Zahlen“.
So viel - sorry - Rotzigkeit muss man erst einmal aufbringen.

Liebes Bahn- und S-Bahn-Management, kümmert Euch bitte um die Sachen für die Ihr bezahlt werdet, schließlich zum Teil auch mit unseren Steuergeldern, und schafft erst einmal ein paar positive Tatsachen, dann könnt Ihr mit solchen Pressemitteilungen um die Ecke kommen.

Ein Leidtragender

Freitag, 12. August 2011

Skandal-Bahn fährt nicht vor 2013 wieder nach Plan


Huhu, liebes Blogvolk.

Ich hatte es geahnt und jetzt wird es offiziell bestätigt: Die Berliner Skandal-Bahn fährt erst 2013 wieder im Normalbetrieb und für den Winterfahrplan können wir uns zum wiederholten Male auf eisige Wartezeiten vorbereiten. Eine solide Lösung der hauseigenen Probleme kann man von der Skandal-Bahn und von deren Mutter, unser allseits beliebte DB, nicht erwarten. Hierzu hätte eine knallharte Verkehrssenatorin auf der anderen Verhandlungsseite sitzen müssen! Das war leider nicht so und somit müssen die Berliner diese Sch… weiter ausbaden. Was als Krönung noch hinzu kommt, ist, dass sich die DB weiter dumm und dusselig verdient.

Dienstag, 26. Juli 2011

Skandal-Bahn Berlin

Ich habe mir sagen lassen, dass der Berliner schon immer sehr leidensfähig war. Besonders macht sich zurzeit diese Charaktereigenschaft die S-Bahn Berlin und deren Besitzerin, die DB, zu Eigen. Über Jahre hinaus hat man Kostensenkungsmaßnahmen und Personalabbau bei der S-Bahn durchgeführt, um u. a. den Börsengang der DB zu verhübschen. Das ging ca. 10 Jahre gut und dann war der ‚Kredit‘ aufgebraucht. Aus dem einstigen weltweiten Vorzeigeunternehmen ist ein chronischer Pflegefall geworden. Man gelobt ständig Besserung, aber mindestens jeder Winter hat diese Worte zu Schall und Rauch werden lassen. Zwei größere Dokumentarberichte hat man bisher über dieses Dilemma gesendet (eine hier verlinkt). Wenn man sich diese ansieht, dann wird einem bewusst, dass der Wagen recht tief im Dreck steckt.
Ernsthafte Konsequenzen hat man bisher nicht gezogen. Wie man hört, hat es hauptsächlich eine kleine Prüfaufsicht getroffen. Anderen haben zwar ihre Jobs verloren, aber sind im großen DB-Schoß gut aufgefangen worden.
Die Verlierer sind die Fahrgäste, die Berliner und die Touristen. Nun soll der Nomalfahrplan nicht vor 2012 wieder eingeführt werden. Der Aufschrei ist schon relativ leise, denn die Berliner sind ja sehr leidensfähig und schlucken viel runter. Aber irgendwann ist auch das mal vorbei, denkt dran.

Und denkt bitte dran, wem wir dieses Dilemma zu verdanken haben. Dem alles verbessernden Privatisierungswahn!

Dienstag, 14. Juli 2009

Grube und Wowereit sehen Neuanfang

Das wollen wir aber auch ganz schwer hoffen:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn Dr. Rüdiger Grube haben beim ersten Berliner Bahngipfel eine enge Zusammenarbeit in allen die Hauptstadt betreffenden Fragen verabredet. Wowereit sprach von einem "von Vertrauen geprägten Neuanfang" im Umgang zwischen dem Berliner Senat und der Deutschen Bahn. Grube stellte heraus, dass die Bahn sich ihrer Verantwortung für die Verkehrsanbindungen in der Hauptstadt bewusst sei.
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Der Bahngipfel Berlin kam auf Initiative des Regierenden Bürgermeisters und des Vorstandsvorsitzenden der DB zustande. Mit dem Bahngipfel soll ein kontinuierlicher Dialog zwischen dem Land Berlin und der DB etabliert werden, der eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und eine zügige Behandlung von Themen gewährleisten soll. "Wir wollen mit dem Bahngipfel Berlin einen Neustart machen", erklärten Wowereit und Grube anschließend. Die DB ist mit rund 18.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in Berlin.
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Der Vorstandvorsitzende der DB sicherte zu, dass das Unternehmen alles daran setzen werde, die laufenden Probleme kundenorientiert zu lösen. "Unser Handeln der vergangenen Tage dokumentiert unsere Entschlossenheit, die Probleme in den Griff zu bekommen. Die S-Bahn erhält von Seiten des Mutterkonzerns alle notwendige Unterstützung, um so schnell wie möglich zu einem normalen Verkehrsbetrieb zu gelangen", erklärte Dr. Grube. Die S-Bahn hatte bereits am vergangenen Donnerstag einen "Sechs-Punkte-Plan" zur schnellen und konsequenten Lösung der aktuellen Probleme vorgestellt, unter anderem eine Entschädigung für Stammkunden.



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