Freitag, 14. November 2008

Es kommt immer wieder durch

Wir haben es noch gut in Erinnerung: Georgien hat den Krieg begonnen, mit Duldung Amerikas, und hat dann noch mehrere Milliarden „Aufbauhilfe“ des Westens eingestrichen. So die reinen Fakten. Und was schreiben heute die Qualitätsjournalisten, die die freie Meinung in die Welt hinausposaunen und anderen das Nichtposaunen vorwerfen:

Trotz allem mit Russland verhandeln

Noch vor dem EU-Russland-Gipfel in Nizza haben die Europäer ihre Suspendierung der Gespräche mit Moskau über einen Grundlagenvertrag aufgehoben. Damit ist die EU von der einzigen entfernt sanktionsähnlichen Maßnahme abgerückt, die sie nach dem Fünf-Tage-Krieg in Georgien ergriffen hatte, um Russland zu bekunden, dass sie seine Gewaltpolitik und die Missachtung der territorialen Integrität Georgiens nicht akzeptieren werde. Zwar hat Russland einer europäischen Vermittlung im Kaukasus zugestimmt und eine EU-Beobachtermission zugelassen. Aber die Interpretation der Abkommen geht weit auseinander; vor allem die Vereinbarung, dass sich die russische Armee auf ihre Ausgangspositionen vor dem Krieg zurückziehen solle, bleibt toter Buchstabe, so bei [FAZ.NET]

Ist das nicht süß

Donnerstag, 13. November 2008

Hallenhockey Bundesliga-Spieltag in Berlin


Am Sonnabend und Sonntag, den 22.11. und 23.11.2008, finden in Berlin 12 Spiele der Damen und Männer Bundesliga statt. Die Spiele werden von 11 bis 20 Uhr im Horst-Korber-Sportzentrum, Glockenturmstr. 3-5, 14053 Berlin-Charlottenburg, ausgetragen. Wenn das nichts ist. Mehr hier




photo: urheber unbekannt

In Thüringen ist anteilig die Zahl der Diabetiker-Toten am höchsten

Was das [Statistische Bundesamt] alles so raus bekommt:

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welt-Diabetestag am 14. November mitteilt, ist die Zahl der an Diabetes mellitus Gestorbenen im Vergleich aller Bundesländer anteilig in Thüringen und Sachsen-Anhalt am höchsten. In diesen beiden Bundesländern verstarben an dieser Volkskrankheit im Jahr 2007 61 bezie hungsweise 60 Menschen je 100 000 Einwohner. Bayern und Hamburg hingegen hatten anteilig die niedrigste Sterblichkeit an Diabetes mellitus. Hier lag die Zahl der an dieser Krankheit Gestorbenen bei knapp 15 beziehungsweise 16 je 100 000 Einwohner.

Liegt das nun an den Bratwürsten oder an den Klößen?

Sieg in Finnland


Gestern haben die Eisbären beim finnischen Meister Kärpät Oulu in der neuen Eishockey-Champions-League gespielt. Der deutsche Meister gewann 3:2 (0:1, 1:0, 1:1), allerdings erst nach Penaltyschießen. Durch den verlorenen Punkt hätten die Bären im letzten Gruppenspiel am 3. Dezember gegen den Titelträger und Topfavoriten HK Metallurg Magnitogorsk nur noch dann eine Chance auf den Einzug ins Halbfinale, wenn die Russen am kommenden Mittwoch auf eigenem Eis gegen Oulu Punkte abgäben.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Statistisches Bundesamt: 1. Halbjahr 2008: Mehr Geburten, Sterbefälle und Eheschließungen

Was sagt uns das? Mehr Geburten sind ok, muss so sein. Aber was halten wir von den Sterbefälle und Eheschließungen?

[Mehr hier]

Alles nicht so schlimm

Gefunden im [Handelsblatt.com]:
Die Angst vor unüberschaubaren Auswirkungen einer Pleitewelle unter den Hedge-Fonds ist groß. Doch wenn es tatsächlich zu einem umfangreichen Hedge-Fonds-Sterben kommt, sind die Auswirkungen geringer als allgemein befürchtet. Denn das von diesen Geldjongleuren verwaltete Kapital wird im Meer der Welt-Finanzmärkte keinen Tsunami, sondern eher eine seichteWoge auslösen.

Das beruhigt mich aber. Diese These lege ich mir vorsichtshalber auf Wiedervorlage.

Schulstreik war erfolgreich


Unter den Überschriften:

„»Bildung für alle – und zwar umsonst« Zehntausende Schüler streikten in über 30 Städten / In Berlin stürmten Demonstranten die Humboldt-Universität“ [ND]
„100 000 bei Schulstreik“ [junge Welt] und auch das
„Schüler randalierten in der Humboldt-Uni“ [Berliner Zeitung]

wird in der heutigen Presse u. a. der Schulstreik bewertet.

photo: urheber unbekannt

Da glaube ich nicht so recht daran

„Eine Depression wie in den 30ern droht nicht“, so eine Überschrift im [Handelsblatt.com]. Robert Doll, Chef der Aktienstrategie bei Blackrock, äußert diese These. Irgendwie habe ich da so meine Zweifel.

Mittwoch, 12. November 2008

Berliner Justiz lässt Wohnung von Telepolis-Autor durchsuchen

Am Dienstag um 7.30 Uhr morgens klingelte es bei Burkhard Schröder an der Wohnungstür. Der 56-jährige Journalist rechnete mit ungewollter Werbung. Oder Nachbarn. Öffnen wollte er nicht: "Schließlich hatte ich bis spät in die Nacht gearbeitet." Doch die frühen Besucher gaben keine Ruhe und in das Schrillen der Klingel stimmte nun auch noch der Hund Ajax bellend ein. Bei dem Blick aus dem Türspion sah Schröder dann weder Werbeverteiler noch Nachbarn. Vor der Tür stand die Polizei. Sie kam im Auftrag des Berliner Amtsrichters Ebe Ebsen, der eine Anordnung zur Durchsuchung der Wohn- und Arbeitsräume unterschrieben hat.
Hätte die Berliner Justiz es also besser wissen müssen? Richter Ebsen, der seit 1981 am Amtsgericht Berlin tätig ist und Anfang der 1990er Jahre durch seine (erfolglose) Jagd auf Erich Honecker kurzzeitig ins Licht der Öffentlichkeit rückte, war am Mittwoch gegenüber Telepolis zu keiner Auskunft bereit. Auch die Justizpressestelle in Berlin zeigte sich wenig auskunftsfreudig.
...
Dabei wirft der Fall einige Fragen auf. Etwa, warum der Beschluss, auf den sich die Durchsuchung der Journalistenwohnung stützte, auf den 22. Juli datiert. Weshalb lässt sich die Berliner Justiz knapp vier Monate Zeit, um gegen vermeintlich gefährliche "Anleitungen zum Bombenbau" vorzugehen? Verhindert haben sie die Publikation durch die Beschlagnahmung des Computers ohnehin nicht, denn die Seite ist auf einem Server gespeichert. Seltsam findet der geschädigte Journalist nicht nur das. Mehrere andere Computer und Festplatten hätten die Beamten gar nicht interessiert. Inzwischen sind sie in Sicherheit gebracht. "Es ging den Polizisten einzig und allein darum, meinen Arbeitscomputer zu beschlagnahmen." Ob Inkompetenz oder Schikane hinter der Maßnahme steht, will Schröder nun herausbekommen. "Auf keinen Fall", sagt er, "werde ich klein beigeben."
, so [Telepolis]

Jan Ulrich wehrt sich gegen Dopingvorwürfe


"Ich habe mich in besagtem Zeitraum keinerlei unerlaubter Doping-Mittel oder -Methoden bedient, die nach dem Reglement verboten wären", sagte Ullrich am Mittwoch (12.11.08) vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht, so [Sport.ard.de].

Und wie nicht anders zu erwarten, haben die Qualitätsjournalisten wieder keine Beweise, für nix.

photo: urheber unbekannt

Humbold-Uni und der Schulstreik


Während der heutigen Demo zum Schulstreik, haben die Schüler die Humbold-Uni „besetzt“. Leider ist es nur ein schlechtes Foto.

Südamerika gegen DEA

Der [Spiegelfechter] hat zum Thema US-„Außenpolitik“ einen kleinen Artikel verfasst. Sehr hübsch. Hier mehr

Heute Schulstreik


Nicht vergessen

Dienstag, 11. November 2008

Horch und Guck soll morgen durch den Bundestag gepeitscht werden

Das BKA-Gesetzt soll morgen im Bundestag verabschiedet werden. Es ist ein Skandal, wie sehr die persönlichen Rechte der Bürger beschnitten und die Proteste der Bürger missachtet werden.





graphik: urheber unbekannt

Qualitätsjournalisten kennen nix

Nicht genug, dass sich viele der Qualitätsjournalisten sich für gewisse Interessen stark gemacht haben (Atomkraft, Flughafen usw.) und Frau Ypsilanti mächtig auf die Füße getreten haben, nein, jetzt hecheln sie diesen wortbrüchigen Walter & Co. hinterher. Bei diesen Damen und Herren war der Wortbruch natürlich politisch korrekt und es sind keine Schmuddelkinder. Fragt sich nur: Wem nützt es, wenn noch andere in den SPD-Wahlkampf ziehen sollten? Wären dann gewisse Interessenverbände ruhiger, wenn sie einen Herrn Scheer nicht mehr begegnen müssten. SPD, mach ruhig so weiter!

Besondere Vereine


Mich kann nicht jede Mannschaft oder jedes Konzept überzeugen. Das hat nichts mit viel oder wenig Geld eines Vereins zu tun, sondern mir kommt es darauf an, was dahinter steht. So sind mir die Nachwuchsarbeit von RW Erfurt und besonders Hansa Rostock sehr sympathisch, Vereine wie Pauli und Babelsberg wegen ihrer Kultur, Bayern, weil sie nicht nach drei Jahren ihr ganzes Geld verzockt hatten (siehe 1. F Zeehh Köln oder Dortmund) und Hoffenheim. Die machen eine ganz besonders gute Arbeit und der deutsche Fußball wird diesem Team noch einmal sehr dankbar sein, für das, was die jetzt auf die Beine gesetzt haben. Im Basketball-Biotop gibt es auch ähnliche Ansätze im Berliner Raum. Dazu werde ich später vielleicht noch einmal was schreiben.
Nun zu Köln. Alle, die mich aus meiner Kölner Zeit her kennen, wissen, dass mein Herz für Fortuna schlägt. Der fast vergessene Kölner Verein, von dem fast kein Taxifahrer die Ergebnisse kennt, die liegen mir besonders am Herzen. Umso schöner ist es, dass dort derzeit ein neues Projekt entsteht:

Fans übernehmen Geschicke in Köln
Ab Februar sollen Mitglieder einer Online-Community die Geschicke bei Fortuna Köln lenken, über Spielereinkäufe und Mannschaftsaufstellung abstimmen.

Das hat doch was und meine Sympathie haben die Herren dort. [Mehr]

Schallende Ohrfeige für die Stromriesen

Der BGH hat dem Energieriesen Eon eine weitere Ausdehnung untersagt. Dieses Urteil hat weitreichende Bedeutung und dürfte auch den anderen großen Energiekonzernen nicht in den Kram passen. [Mehr]

Sorglos am Abgrund

Die [sueddeutsche.de] schreibt zum Thema Finanzkrise:

Wer wissen will, wie schlimm es um die Weltwirtschaft bestellt ist, sollte nachsehen im Fachblatt für Kapitalisten: in der Financial Times. Der Chefökonom der Wirtschaftszeitung, Martin Wolf, unterhält auf der FT-Homepage ein Diskussionsforum, in dem regelmäßig die bekanntesten Ökonomen der Welt schreiben, insgesamt 69, und über die Weltläufte diskutieren.
Bereits vor drei Wochen sagte Jeffrey Sachs, Professor an der Columbia University in New York, im "Wolfforum" der Financial Times als Erster voraus, dass die Weltwirtschaft im nächsten Jahr erstmals seit 1945 schrumpfen wird - eine Erkenntnis, zu der vorige Woche schließlich auch der Internationale Währungsfonds (IWF) gelangte. Anders Aslund, ein Ökonom vom Institute for International Economics in Washington D.C., glaubt gar, dass die heutige Krise schlimmer sein könnte als jene der Weltwirtschaft zwischen 1929 und 1933. Damals schotteten sich die Industriestaaten ab, sie erhöhten die Zinsen, kürzten die Ausgaben und beschleunigten so den Abschwung: "Unsere Politiker werden vielleicht nicht dieselben Fehler machen wie während der Großen Depression, aber sie könnten andere Fehler machen", schreibt Aslund.

Weiter hier

Castor-Ticker aus Gorleben: Acht Bauern hielten den Transport auf


Aus der [taz]:

Dienstag, 0:30 Uhr, Zwischenlager Gorleben
Castor kommt im Zwischenlager an
Mit rund 20 Stunden Verspätung ist der Lkw-Konvoi mit den elf Atommüllbehältern aus Frankreich um halb ein Uhr nachts im Zwischenlager Gorleben angekommen.
+++
Montag, 23:55 Uhr, Laase
Rund 100 Demonstranten versuchen, Transport zu blockieren
Nach Informationen des Koordinationsbüros der Atomkraftgegner X-tausendmalquer versuchen in Laase noch einmal etwa 100 Blockierer, die Straße zu verriegeln. Die Polizei rückt den Informationen nach mit Wasserwerfern an.
Nach Angaben der Polizei hatten Einsatzkräfte bereits vor dem Start des Castor-Konvois um kurz nach 23 Uhr auf die 20 Kilometer lange Strecke zum Zwischenlager mehrere Hundert Demonstranten weggetragen, die mit Sitzblockaden und anderen Protestaktionen den Transport behindert haben. Dabei sei es auch zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen, so die [taz]

photo: ap

Montag, 10. November 2008

Schüler machen mobil

Bald ist es soweit. Hier ein Artikel aus der [jungen Welt] zu diesem Thema und ein kleiner Auszug:

Die Schulstreikaktivisten lassen sich von Italien inspirieren. Dort wurde die Regierung von Silvio Berlusconi mit Besetzungen und Großdemonstrationen, an denen bis zu einer Million Menschen teilgenommen haben, gezwungen, eine neoliberale Bildungsreform auf Eis zu legen. Die Frage ist jetzt, ob es in Deutschland möglich sein wird, ähnlich viele Lernende und Lehrende zu mobilisieren. Beobachter rechnen immerhin mit bis zu 100000 Protestteilnehmern morgen, so [junge Welt].

Acht Bauern halten den Transport auf

Castor-Ticker bei der [taz]:

Montag, 18:55 Uhr, Grippel
Polizei hat Pyramiden abgetragen
Die Polizei hat in Grippel den zweiten Betonblock abgetragen, an die sich Mitglieder der "Bäuerlichen Notgemeinschaft" gekettet hatten, um den Transport der Castoren vom Verladebahnhof in Dannenberg zum Zwischenlager zu blockieren. Direkt daneben haben sich inzwischen rund 150 Demonstranten zur Sitzblockade auf die Dorfstraße gesetzt.
+++

Licht aus

Habe ich soeben beim [powerbook-blogger] entdeckt. Sitze jetzt in der dunklen Wohnung und denke mir: Ist Martini nicht erst morgen? Bin völlig verunsichert!

Ein FDP-Zitat


Guido, unser Held der deutschen Einheit, hat Folgendes von sich gegeben:

„Wir haben nicht für die deutsche Einheit gekämpft, um zuzusehen, dass Sozialisten und Kommunisten wieder etwas zu sagen haben in der Bundesrepublik“.
(Guido Westerwelle, FDP-Vorsitzender, bei einem Delegiertentreffen der NRW-FDP am Sonntag in Düsseldorf)

Kommt gut

photo: ddp

Dschoggen 14

Musste heute wieder auf die Piste und mich ein wenig austoben. Angenehm warm war es und da es die nächsten Tage kälter werden soll, war die Motivation gleich noch einmal so hoch. Meine Trainingsergebnisse:

10.11.2008
-6,04 km
-Ø 6,36 min/km und
-Ø Puls 153

sagt jedenfalls meine tolle Uhr.

Ruhe im Schiff


Nix los in Berlin. Alba macht Urlaub, die Eisbären haben die halbe Mannschaft an diverse Nationalmannschaften „verkauft“ und die Hockeyspieler bereiten sich auf die Hallensaison vor, die in Kürze beginnt. Dafür überschlagen sich bestimmt bald die Ereignisse, hoffentlich.

Räumung abgeschlossen


Castor-Ticker bei der [taz]

Montag, 16:10 Uhr
Räumung vor Gorleben abgeschlossen
Die Räumung vor dem Zwischenlager Gorleben ist abgeschlossen. Die Polizei ist aber noch damit beschäftigt, die Blockade von Grippel abzubauen. (mkr)

photo: ap

Carlos Nevado beendet seine Karriere in der Nationalmannschaft

Weltmeister und Olympiasieger Carlos Nevado hat am Samstag Bundestrainer Markus Weise darüber informiert, dass er seine Karriere in der Hockey-Nationalmannschaft beendet. Der schnelle Außenstürmer vom UHC Hamburg war als Quereinsteiger zur EM 2005 in Leipzig von Bernhard Peters ins Auswahlteam geholt worden. Er gewann mit der Mannschaft unter anderem die Weltmeisterschaft 2006 und die Olympischen Spiele in Peking. Der 26-Jährige begründete seinen Entschluss damit, sich in Zukunft mehr um die Berufsausbildung, die er dual bei einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen und an der Wirtschaftsakademie Elmshorn absolviert, kümmern zu wollen. Mehr hier

Räumung vor dem Zwischenlager Gorleben wird ruppiger


Meldung aus dem [taz]-Ticker:

Montag, 15:00 Uhr, Gorleben
Räumung der Großblockade wird ruppiger
Die Blockade vor dem Zwischenlager ist derweil zu einem Drittel geräumt. Die Polizisten tragen die Demonstranten noch immer aus dem Weg - allerdings wird der Umgang der Sicherheitskräfte zunehmend ruppiger.
Auch im einige Kilometer entfernten Grippel hat die Polizei begonnen, die Strecke zu räumen - ebenso wie in Quickborn, wo zwischenzeitlich 37 ineinander verkeilte Traktoren die Straße blockierten.(mkr/dpa)

photo: urheber unbekannt

Etwas für das Kind 2.0


Ein Livestream aus einer Box voller Welpen. Das wird das Kind 2.0 besonders freuen.

Danke für den Tipp an die Spreeblicker

90 JAHRE NOVEMBERREVOLUTION: ALLE MACHT DEN RÄTEN!


Vor 90 Jahren wurde in Deutschland unter der Losung "Alle Macht den Räten!" in der Novemberrevolution die Macht der herrschenden Klassen gebrochen. Wenige Wochen nach der Verkündung der „freien sozialistischen Republik Deutschland“ durch Karl Liebknecht wurden er und Rosa Luxemburg am 15.1.1919 brutal ermordet - die Revolution wurde blutig niedergeschlagen.

Mehr unter [trueten.de].

photo/collage: urheber unbekannt

Greenpeace: Infrarotbilder zeigen, dass der Atommüll radioaktiver als bislang ist


[Telepolis] meldete gestern:
Die Umweltorganisation Greenpeace nutzt den Castor-Transport auch dazu, gegen die Einlagerung von Atommüll in Salz generell zu protestieren. Aktivisten von Greenpeace, die seit einigen Tagen im Atommülllager Asse protestiert haben, in dem gegen viele Auflagen verstoßen wurde, Wasser eingedrungen ist, auch Plutonium gelagert wurde und die Fässer durchzurosten drohen (Supergau der Endlagerfrage), haben sich am Sonntag den Protesten in Gorleben angeschlossen (Proteste gegen Atommüll-Transporte und das geplante Endlager in Gorleben).

"Was im Atommülllager Asse passiert ist, darf sich in Gorleben nicht wiederholen", sagte Greenpeace-Sprecher Christoph von Lieven. Es seien dieselben politischen Entscheidungsträger und Gutachter, die sowohl für den Asse-Skandal verantwortlich seien als auch für den Standort Gorleben. Greenpeace fordert, Gorleben als Endlager aufzugeben und Atommüll prinzipiell nicht mehr in Salzstöcken zu lagern.

Im Bahnhof Wörth/Berg an der französischen Grenze hatte Greenpeace heute mit einer wärmeempfindlichen Infrarot-Kamera die neuen französischen Behälter TN 85 fotografieren lassen. Das von Greenpeace veröffentlichte Bild zeigt nach Angaben der Angaben der Umweltorganisation, dass die Wärmeentwicklung höher als in den Jahren zuvor sei, weil die Brennelemente stärker mit Uran-235 angereichert seien.

"Die nach Gorleben rollende Fracht ist radioaktiver als alle bisher nach Deutschland gebrachten Abfälle", erklärt Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace. Höher angereichertes Uran werden auch in den alten deutschen Atomkraftwerken eingesetzt. Das erzeuge mehr Leistung, so Greenpeace, führe aber auch zu höheren Sicherheitsrisiken, so [Telepolis].


photo: greenpeace

Schlagstöcke gegen Blockierer - Castor-Zug angekommen


[zdfheute,de] meldet:
Das Katz-und-Maus Spiel ist vorbei: Am Morgen kam der Atommüll-Zug in der Verladestation Dannenberg an - ganze 14 Stunden verspätet. Zuvor hatten Demonstranten Steine gegen die Polizei geworfen, die mit Schlagstöcken vorging. Es gab viele Verletzte, so [zdfheute.de]

photo: dpa

Sonntag, 9. November 2008

Castor hat wegen diverser Blockaden 12 Stunden Verspätung


Aktuelle Notizen aus dem taz-Ticker:

Sonntag, 12:00, Lüneburg
Schlagstockeinsatz auf den Gleisen
Unter Einsatz von Schlagstöcken vertreibt die Polizei Demonstranten zwischen Metzingen und Harlingen von der Bahnstrecke. Brennende Barrikaden, so ein Polizeisprecher, seien durch den Einsatz von Wasserwerfern gelöscht worden.
Der Atommüll-Transport passierte kurz nach 11.00 Uhr Fulda. Die Initiative "X tausendmal quer" erwartet seine Ankunft nicht vor 16 Uhr in Lüneburg. (afp/taz)

photo: dpa

Samstag, 8. November 2008

Erste Proteste gegen Atommüll-Zug


Mehr als tausend Menschen hatten sich im Laufe des Freitags friedlich an Demonstrationen und Mahnwachen in Lüneburg, Hitzacker und Lüchow beteiligt. Die nächste große Demo ist am Samstagnachmittag direkt in Gorleben geplant. Mehr hier

photo: ap

Freitag, 7. November 2008

Dschoggen 13


Irgendwie lief es heute nicht beim Dschoggen. Erst einmal war ich über die Temperatur überrascht (war einfach zu dick angezogen) und bin dann wahrscheinlich noch zu schnell angegangen. Gut, manche Wege waren auch neu mit Rindenmulch bestreut und damit auch sehr weich. Hat dadurch etwas mehr Kraft gekostet als sonst. Das nächste Mal läuft es bestimmt vieeel besser.

Hier die Trainingswerte:

07.11.2008
-5,38 km
-Ø 6,47 min/km
-Ø Puls 154 und

Atomfreie Republik Wendland


Das [ND] meldet heute:
Ein Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll rollt auch in diesem Jahr wieder durchs Wendland. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um das Endlager Asse rechnen die Organisatoren der Pro-testaktionen mit deutlich mehr Zulauf. Auch die Polizei ist vorbereitet.
Auf einem Acker hinter dem Ortsausgang werfen Bauern Strohballen von Anhängern. Zimmerleute sägen Balken und Bretter. Verstreut stehen ein paar Zelte, dazwischen qualmt ein Feuer. In Gedelitz, einem Nachbarort von Gorleben, entsteht kurz vor Ankunft des Castortransportes ein Protestcamp, die »Republik Freies Wendland«. So hatten bereits vor 28 Jahren Atomkraftgegner ihr Hüttendorf genannt, mit dem sie einen Monat lang im Gorlebener Wald gegen die Erkundung des Salzstocks
demonstrierten., so das [ND].

Mehr hier

photo: dpa

nach haus


Heute ein Mitschnitt von einem Konzert im Tränenpalast. Hoffentlich klappt bei Euch der Stream besser, denn der Song ist sehr schön.

Das Ende der Großzügigkeit

[Zeit online] meldete gestern:
Auch die deutschen Bildungsstiftungen hat die Finanzkrise kalt erwischt. Die Auswirkungen spüren vor allem Kindergärten, Schulen und Universitäten.
Wahrscheinlicher ist, dass sich in den kommenden Monaten die Aufsichtsratsvorsitzenden etlicher Stiftungen überall im Land in einer ähnlich misslichen Lage wiederfinden werden wie Günther Oettinger. Sie müssen eine Entwicklung erklären, die sie in ihrem Ausmaß und ihrer Rasanz selbst kaum verstehen. Die Finanzkrise hat nicht nur Banken, Unternehmen und Privatleuten existenzbedrohende Verluste beschert, der Absturz hat auch Milliarden und Abermilliarden gemeinnützigen Kapitals vernichtet. Was allein noch nicht so schlimm wäre, denn Aktien können sich erholen. Dramatischer ist, dass sich die Kapitalerträge, über die sich die Stiftungen zu einem guten Teil finanzieren (siehe Kasten), ebenfalls im freien Fall befinden. Mit weitreichenden Folgen: Um ihr langfristiges Überleben zu sichern, haben einzelne Förderorganisationen ihre Aktivitäten bereits radikal zurückgefahren
, so [Zeit online].

Da bricht ein ganzen Finanzierungsmodell für Privatschulen und -universitäten zusammen und ein Ende ist nicht absehbar. Da bleibt die Frage, wo werden die fehlenden Millionen mehr Schäden anrichten: Im Osten oder im Westen? Wo warten die Stiftungen mehr aktiv?

Zerstreuungs-Wetterbericht


So langsam deuten sich die winterlichen Temperaturen an. Selbst im südlichen Kanada wird es jetzt kälter. Nun, damit sich die Mütters keine Sorgen machen, hier der Familienwetterbericht.

Alter und Zufriedenheit


Was jeder weiß und schon immer mal lesen wollte:        

Ab 48 Jahren sind Männer glücklicher als Frauen.
In jungen Jahren fühlen sich Frauen zufriedener als Männer. Mit steigendem Alter wendet sich jedoch das Blatt, wie Forscher herausgefunden haben: In ihren besten Jahren sind Männer glücklicher - in allen Belangen, so [Spiegel online]

Diese Studie erklärt nun auch so manche Trennung oder andere Gegebenheiten des täglichen Lebens.

photo: urheber unbekannt

Krise in den Hedgefonds wird immer bedrohlicher

Die spekulativen Hedge-Fonds stecken in der schlimmsten Krise ihrer Geschichte. Drei von vier Fonds haben ihren Anlegern 2008 Verluste beschert. Und die Probleme werden schnell größer. Selbst das Aushängeschild der Branche, die britische Man Group kommt unter die Räder, so das [Handelsblatt].

Megakrise


Das es eine gewaltige Krise ist und sich noch zu einer Megakrise entwickeln wird, dass haben alle schon vermutet. Im [Handelsblatt] wird dem Thema etwas auf den Grund gegangen. Mehr hier

Donnerstag, 6. November 2008

Peer Steinbrück liest Kindern Märchen vor


[Zeit online] hat ein Video veröffentlicht, dass zeigt, wie der Bundesfinanzminister Steinbrück Grundschülern Märchen vorliest und ihnen schwierige politische Zusammenhänge erklärt.

Ist doch ein guter Ansatz.

Weg frei für bundesweite heimliche Online-Durchsuchungen


Wie [heise online] heute meldet, hat sich die große Koalition nach zähen Verhandlungen auf die umstrittene Novelle des Gesetzes für das Bundeskriminalamt (BKA) verständigt. Die präventiven Befugnisse der Wiesbadener Polizeibehörde zur Terrorabwehr werden demnach stark ausgebaut. Neben Kompetenzen etwa zur bundesweiten Rasterfahndung, zur "vorsorglichen" Telekommunikationsüberwachung nebst dem Abhören von Internet-Telefonie direkt vor oder nach einer Verschlüsselung, zur Abfrage von Verbindungs- und Standortdaten oder zum Einsatz des großen Lausch- und Spähangriffs mit Mini-Kameras und Mikrofonen enthält das umfangreiche Vorhaben auch die Lizenz für heimliche Online-Durchsuchungen, so [heise online].

Welches Konzept steht hinter Hoffenheims Erfolg?

Das Wehklagen über die Geldmittel, die Hoffenheim zur Verfügung hat, täuscht über die wahren Gründe des Erfolges hinweg. In einem Interview mit [Spiegel Online] erläutert Bernhard Peters (der kürzlich aus dem Löw-Trainerstab entlassene Sportliche Leiter von der TSG Hoffenheim 1899) seine Karriere und die Hintergründe des Erfolges in Hoffenheim. Wie schreibt der Schockwellenreiter immer, wenn etwas gut ist: Lesebefehl

Steinmeier verlangt von Medwedew bessere USA-Politik

Da fehlen mir langsam die Worte. [Spiegel Online] meldet:
Scharfe Kritik an Dmitri Medwedew: Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Ankündigung des russischen Präsidenten verurteilt, Kurzstreckenraketen in Kaliningrad zu stationieren. Moskau müsse jetzt auf die USA zugehen, so [Spiegel Online]. Und weiter: Die russische Antwort auf die US-Raketenschildpläne in Polen und Tschechien seien ein "falsches Signal zum falschen Zeitpunkt", sagte Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Mittwochabend in der ARD. Russland müsse erkennen, "dass wir uns in diesen Tagen an einer Weichenstellung befinden, dass die wirkliche Chance besteht, das Verhältnis zwischen Russland und Amerika neu zu begründen", fügte Steinmeier mit Blick auf die Wahl Barack Obamas zum US-Präsidenten hinzu.
Zum einen von olle Steinmeier und zum anderen von unseren lieben Qualitätsjournalisten, aber eigentlich habe ich nichts anderes erwartet.

Alba ohne Chance


Noch mehr als die Eisbären letzte Woche in Magnitogorsk, kamen die Albatrosse im spanischen Vitoria unter die Räder. Schade, denn es scheint, dass deutsche Klubmannschaften in diesen Sportarten nicht europäische Spitze sind.

Mittwoch, 5. November 2008

Stilvoller Abgang von McCain

Meine Sympathien liegen nicht bei McCain, aber wie er seine Niederlage in der Öffentlichkeit einräumt, dass hat schon Stil. Weit ab von hessischen Verhältnissen.

Für alle Tempelhof-Befürworter


Das zum Thema: Flugplätze müssen in der Stadt gelegen sein, denn ich will nicht so weit mit dem Taxi fahren (darauf läuft es doch hinaus oder man ist ein ewig Gestriger). Der Absturz in Mexiko-Stadt zeigt leider zu deutlich auf das eigentliche Problem: Erhebliche Gefahr für eine Stadt.

Vergleich Palin mit Ypsilanti

Wie schon vorausgesagt, kommen irgendwann die Qualitäts-Journalisten aus ihren Löchern und ziehen über die, an den SPD-Verhältnissen, gescheiterte Politikerin her. Hier eine kleine Kostprobe aus der Welt:
... . Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass ein männlicher Amerikaner im Alter McCains binnen vier Jahren – also einer Amtszeit - stirbt, beträgt etwa eins zu sechs. Mit einer Wahrscheinlichkeit wie beim russischen Roulette würde also Sarah Palin, die nicht nur äußerlich so ähnlich wirkt wie eine rechtsgedrechte Andrea Ypsilanti, zum Zug kommen. Das kann niemand wollen, der Palins blamable Fernsehinterviews gesehen hat, so die Welt.

Dienstag, 4. November 2008

Keine Pressefreiheit in der Türkei: Journalisten zu Gefängnisstrafen verurteilt

Ein interessanter Artikel bei [trueten.de] zu diesem Thema.

Wer hat etwas anderes erwartet

Wenn Münte im Hintergrund die Fäden zieht, dann kann nur ein konservativer Kurs für die SPD herauskommen. Der Spiegelfechter hatte am Sonntag schon eine Vorahnung und die bittere Wahrheit traf uns am Montag. Sehr Interessant finde ich das Winden der Qualitäts-Journalisten. Aus Respekt kann man nicht gleich laut loslachen, aber so ein wenig:
„Und vielleicht lässt der eine oder andere empörte Sozialdemokrat in den nächsten Tagen einmal den zarten Gedanken zu, dass die vier Verräter von Wiesbaden – darunter gleich drei Frauen – ihrer taumelnden Partei auch eine Flaschenpost übermittelt haben könnten.
Die Kurzbotschaft: Der eingeschlagene Weg war falsch. Und: Die deutsche Sozialdemokratie muss sich eigenständig – und in scharfer Abgrenzung zur Linkspartei – wieder aufrichten.“, so Spiegel-Online. Man nähert sich langsam der Kernaussage: Zum Glück ist es so weit nicht gekommen. Eine Frauenquote muss dann auch noch herhalten.
Scheinbar ist man im Westen für neue Wege einfach noch nicht bereit. Schade, wenn das wirklich so wäre.

Update zur Opera Mini Ablehnung

[MACNOTES.DE] geht heute noch einmal auf die Diskussion um Mini Opera ein:
Nachdem letzte Woche sich gefühlt die gesamte Blogosphäre über die Ablehnung von Opera Mini ausgelassen hat, folgt eine kleine Richtigstellung: Es lässt sich nichts ablehnen, was noch gar nicht an den App Store übermittelt wurde. Operas PR-Chef Tor Odland bestätigte zumindest, dass man Opera Mini noch nicht an den App Store gesendet hat, aber dies womöglich in der Zukunft tun wird. Nun heißt es abwarten und Tee trinken; wird Opera den Mini-Browser einreichen und wird er dann im App Store aufgenommen, so [MACNOTES.DE]

Insgesamt war das scheinbar eine tolle PR-Aktion für dieses Produkt. Irgendwie muss man halt auffallen.

Feilschen lohnt sich

Für diesen Artikel der FAZ gibt es bestimmt in Thüringen einen Interessenten. Autokauf in der Finanzkrise

Ich bin ein Biathlon-Fan


Und mir tut es in der Seele weh, wenn Sportler aus Ländern ohne große Fördertüten benachteiligt werden. Die kanadischen Biathlon-Mehdchens haben sich etwas einfallen lassen, um diese Nachteile mit ihren Vorteilen auszugleichen. Sie haben einen Kalender produzieren lassen und der Erlös hilft ihnen im harten Saisongeschäft. Warum sie das tun, dazu findet man hier einen Artikel. Tolle Idee und natürlich tolle Bilder. Hier kann man den Kalender bestellen und die Mehdchens unterstützen


photo: urheber siehe bild

"Betteln für unsere Bildung"


Mein Lieblingsthema wird wieder aktuell: Die Bildung.
Nach dem Schülerstreik vom 22.05.08 in Berlin kommt es am 12.11.2008 zu einem bundesweiten Schulstreik. Liebe Politiker, versteht den Schulstreik auch als Antwort auf euren taktischen Bildungsgipfel in Dresden. Nach dieser Pleite werden die Schüler erst Recht ihre Meinung kundtun.
Und das die Schüler ihre Meinung nicht nur pauschal äußern, sieht man an dem Flyer der Primo-Levi-Schule. Mit der Überschrift „Betteln für Bildung“ bringen sie konkrete Forderungen an die Politik auf den Tisch. Natürlich erwarten sie jetzt auch konkrete Antworten von der Politik, da sehe ich aber einige Schwierigkeiten. Warum nur?

P. S.: In einer Sache stimme ich aber nicht mit den Schülern überein: Ich bin für ein Express-Abitur!

Montag, 3. November 2008

Steimle-Zitat


Wegen der Kündigung muss ich noch einen nachlegen

Wie wird aus einem Kommissar ein Ex-Kommissar


Ganz einfach, indem er einen Ex-Kommissar unterstützt. Uwe Steimle hat das mit der mit Peter Sodann getan. Nach bekanntwerden seiner Unterstützung für die Kandidatur von Peter Sodann zum Bundespräsidenten, hat sich der NDR von ihm als Kommissar in der Krimi-Serie Polizeiruf 110, getrennt. Der Bild am Sonntag sagte Steimle: Ich glaube, dem neuen Programmdirektor Volker Herres passt meine politische Haltung nicht. Seitens des NDR wurde dieses natürlich dementiert. Was auch sonst.
Laut Zeitung hat Steimle zudem immer wieder Kritik an der Krimi-Reihe sowie am Sender geübt. Seit einem Jahr habe er um ein Gespräch mit Herres gebeten. „Die einzige Antwort, die ich erhalten habe, ist, dass ich entfernt werde“

Wie war das doch mit der Demokratie in diesem Staat?

photo: uwe steimle

Kartoffelferien vorbei


Das Kind 2.0 muss nach erholsamen Kartoffelferien ab heute wieder zur Schule. Der FSJ-Job geht für das Kind 1.0 damit natürlich auch weiter, wobei sich das Kind 1.0 um das Kartoffellesen gedrückt hat. Schkandahl!

photo: urheber unbekannt

Mit einem Mini-Windrad den Stromkonzernen trotzen




















Da braucht man zwar viele davon, aber wer weiß. Mein persönlicher Favorit ist das Armwindrad.
Mehr hier

photos: hersteller

Verbraucher müssen sich auf Strompreisanstieg einstellen

Insgesamt 37 Stromversorger wollen 2009 die Strompreise erhöhen, berichtet das [Handelsblatt]. Die bisherigen Preiserhöhungen lagen im Schnitt 3 bis 15%.
Insgesamt gibt es in Deutschland 900 Stromversorger.

Merz soll Berater von Glos werden

Der sich immer mal zurückziehende Friedrich Merz ist wieder auf der politischen Bühne. Zwar nur als Berater von Wirtschaftsminister Glos, aber er ist wieder da. Der Kapitalismus pur-Befürworter soll mit Ex-Finanzminister Waigel an diversen Wirtschafts- und Wahlkampfkonzepten stricken.

Sonntag, 2. November 2008

Anderthalb Auswärtssiege für Berliner Mannschaften








Alba und die Eisbären haben ihre jeweiligen Auswärtsaufgaben in Ulm und in Hamburg mit 69:85 und 3:4 (in der Verlängerung) abgearbeitet. Für die Eisbären ging die „Arbeitswoche“ dann noch glimpflich zu Ende.

Opera Mini doch nicht abgelehnt?

Wie [Macnotes.de] berichtet, bleibt unklar, ob Apple die Veröffentlichung von Opera Mini für das iPhone abgelehnt hat.
Technischer Hintergrund:
Opera Mini ist im Gegensatz zu Opera Mobile eine spezielle Browser-Version für Mobiltelefone, die in Java geschrieben ist. Dadurch läuft Opera Mini auf jedem Handy mit Java ME. Auf dem iPhone ist aber keine Version von Java verfügbar, daher müssten die Entwickler bei Opera eine entsprechende Java-Umgebung erst entwickeln, so [Macnotes.de].

Die nächsten Tage werden wohl Klarheit bringen.

Noch ein iPhone-Killer


Endlich kommt ordentliche Konkurrenz

Mehdorn hat wieder daneben gegriffen

Bis zu 37,5 % mehr an Gehalt und Boni sollen die Vorstände der Bahn 2009 mehr bekommen, so die SZ. Z. B. soll das Grundgehalt von Mehdorn von 750.000 auf 900.00 € steigen. Als Leistungszulage soll der Bahnchef statt bisher 2.99 Mio € nun 3,51 Mio € verdienen können. Nicht genug. Im Falle eines Börsengangs, der zwischen 4,5 und 5 Milliarden € einbringt, steige der Bonus von sowieso 140.000 € auf 560.000 €. Bei einem höheren Erlös sogar auf 1,4 Mio €.
Das ist wirklich knapp bemessen und bleibt im Rahmen eines Inflationsausgleiches.

Samstag, 1. November 2008

heise berichtet: Berliner Verkehrsbetriebe gehen gegen iPhone-Applikation vor


Die sehr „kundenorientierte“ BVG (eigentlich müssten die ja BVB heißen) hat einem Potsdamer Studenten untersagt, Kartenmaterial vom Berliner Streckennetz in der kostenlosen Applikation „Fahr-Info-Berlin“ zu verwenden.
Unter anderem sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz zur taz, man wolle "doch nur das Beste für die Fahrgäste".
Veräppeln können wir uns auch alleine. Manche Vereine ändern sich nie, Hauptsache die Steuergelder fliesen in großen Mengen.

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photo: umbruch bildarchiv

Sieg gegen die Hähne aus Iserloh


Mit fünf Verteidigertoren haben die Eisbären ihre Minikrise beendet. Nach dem weiten Rückweg aus dem Südural hatte man am Donnerstag ein kurzes Training absolviert, um dann am Freitag die Hähne auseinander zu jagen.

Wirtschaftlich werden China, Indien und Co. bald die Industrieländer überrunden

Eine Auswirkung der Finanzkrise wird sein, dass Länder wie China und Indien die Industrieländer überrunden werden.
„Grund sei, dass die Industrieländer sehr viel stärker von der Finanzkrise und der Rezession beeinträchtigt würden, als die Schwellenländer. Die würden bis 2013 die Hälfte des globalen Bruttosozialprodukts erzeugen, jetzt sind es bereits 43 Prozent. Für China werden jährliche Wachstumsraten von 9 Prozent, für Indien von 8 Prozent vorhergesagt. Die westlichen Industrieländer sollen gerade einmal noch mit 2 Prozent, wenn überhaupt, wachsen. Die USA blieben zwar die größte Wirtschaftsmacht, ihr Anteil würde aber absinken, während China die Eurozone überrundet und Indien Japan vom dritten Platz verdrängen könnte“, so [Telepolis].

Rettungspaket steht vor der Nachbesserung

Nach nur zögerlicher Inanspruchnahme des Rettungspaketes durch Privatbanken, erwägt die Bundesregierung eine Nachbesserung nach britischem Vorbild. Dort müssen die Banken einen Eigenkapitalanteil von neun Prozent nachweisen, wer dieses nicht kann, muss das Geld vom Staat annehmen. In Deutschland können die Institute selbst entscheiden, ob sie das Geld in Anspruch nehmen.
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Das hat doch schon wieder was ...


wie Microsoft seine 300 Millionen verpulvert.

photo: appleinsider