Freitag, 17. Oktober 2008

Dramatischer Klimawandel: Arktische Hitze


Neben der Finanzkrise haben wir wirklich noch größere Probleme. Wir spüren zwar nicht sofort deren Auswirkungen, aber dafür umso nachhaltiger.
„Der Klimawandel nimmt in der Arktis dramatische Ausmaße an. Wie aus dem dritten Arktisbericht von 46 Wissenschaftlern aus zehn Ländern hervorgeht, liegen die Temperaturen zurzeit um fünf Grad über dem Normalwert und damit so hoch wie nie zuvor im Herbst.“

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photo: urheber unbekannt

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Wilde Spekulationen ziehen durch die Medien

Der Spiegelfechter hat wieder einmal einen sehr guten Artikel geschrieben. Diesmal hat er sich Gedanken zum verstorbenen Jörg Haider gemacht und was dazu alles durch die Medien geht.
Schön zu lesen. Weiter so

Richter Garzón setzt das Franco-Regime auf die Anklagebank

Spanien macht sich an die Aufarbeitung der Franco-Diktatur: Richter Baltasar Garzón hat sich jetzt offiziell für zuständig erklärt, das Schicksal Tausender Opfer zu untersuchen. Er lässt Massengräber öffnen und will den Verantwortlichen den Prozess machen - auch post mortem. Mehr hier
Das wird auch die Spanienkämpfer freuen. Bleibt nur noch die deutsche Anerkennung der Kämpfer in den Internationalen Brigaden. Die Faschisten, die die Franco-Diktatur unterstütz haben, wurde geehrt, aber nicht die Mitglieder der Internationalen Brigaden.

EZB öffnet Geldschleusen

Wie die FAZ meldet, werden die Geldschleusen der EZB weiter geöffnet:
„Am Geldmarkt sind die neuen Maßnahmen mit freudiger Überraschung, teilweise auch mit ungläubigem Staunen aufgenommen worden. Die EZB lasse damit ihrem Versprechen, die Illiquidität am Geldmarkt zu beheben, nun Taten folgen, kommentierte ein Händler.“ und
„Fachleute äußerten sich skeptisch, ob die Maßnahmen den Geldhandel in Schwung bringen werden. Schon in den vergangenen Tagen haben viele Banken überschüssige Liquidität, die sie sich über Refi-Geschäfte verschafft haben, nicht wie in normalen Zeiten üblich über den Geldmarkt an andere Institute ausgeliehen, sondern über Nacht bei der EZB in deren "Einlagenfazilität" zu 3,25 Prozent Zins angelegt. die EZB habe dazu durch die Anhebung der Verzinsung dieses Einlagenkontos geradezu ermutigt, heißt es.“

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Vielleicht liegt ja hier ein Fehler im System

Börsenmakler denken nicht logisch, so das Ergebnis einer Studie der Uni Gießen. Vielmehr lassen sie sich bei ihren Entscheidungen von Erfahrungen leiten. Die Psychologen um Prof. Knauff testeten mehrere Börsenmakler und fanden weiter heraus, dass es den Maklern schwer fällt, sich bei ihren Entscheidungen von bestehenden Denkmustern zu lösen, auch wenn sie unlogisch sind.

Hätte mit dieser Erkenntnis einiges verhindert werden können? Wer weiß

Testbericht zum T-Mobile-G1


Google hat mit seinem Android-Handy G-1 doch einiges an Aufsehen erreicht.
Die New York Times hat das Telefon getestet und u. a. einen Vergleich mit dem iPhone gemacht. Wie sollte es auch anders sein.
Mehr hier und hier

Vielen Dank an iFUN.de

Den Satz mit dem Honda und dem BMW verkneif ich mir

photo: engadget

Vor-dem-Regen-Dschoggen


Die Runde war sehr angenehm und das Laufen hat richtig Spaß gemacht. Laut Wetterbericht soll es gleich noch regnen und laut dem Regenradar stimmt das direkt mal. Also war es ein Vor-dem-Regen-Dschoggen. Hier die Trainingswerte:

-7,18 km
-Ø 6,37 min/km
-Ø Puls 146.

Sieht doch ganz ordentlich aus.

Experten kommen zu Wort: "Das System ist am Tipping Point"

Für den Physiker Didier Sornette war die Finanzkrise prinzipiell vorhersehbar. Unter dem Link ein Interview mit ihm. Eine wichtige Passage schon mal vorab:
„Wie lange wird die Krise anhalten?
Didier Sornette: Das ist sehr schwer vorherzusagen, denn das System ist am Tipping Point. Wir lernen aus der Art mathematischer Modelle, wie wir sie entwickeln, dass solche instabilen Systeme auf den Flügelschlag eines Schmetterlings in die eine oder die andere Richtung kippen können. Es gibt eine sehr starke Empfindlichkeit und Empfänglichkeit für kleine Dinge. Mein Eindruck ist jedenfalls, dass wir einen großen Kater erleiden und dass es eine Weile dauern wird, das System zu reinigen. Ich denke, dass das System bis nach 2009 leiden wird.“

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Pulverfass Pakistan

Neben Afghanistan und dem Irak gilt Pakistan wegen seiner politisch instabilen Lage als tickende Zeitbombe. Wie und warum wird hier erläutert.

Strategen geben Dax-Prognose auf

Angesichts der extremen Schwankungen an den Aktienmärkten kassieren die Banken ihre Prognosen für den Jahresendstand wichtiger Indizes. Viele Häuser trauen sich inzwischen gar keine Vorhersagen mehr zu oder äußern sich nicht zum Thema - Zeichen der extremen Verunsicherung am Markt.
Aus meiner Sicht ist dieses Phänomen nur temporär, „übermorgen“ wissen doch wieder alle alles ganz genau.

Freie Fotos von den britischen Inseln


Wer von Zeit zu Zeit mal ein Photo benötigt und nach freien Photos sucht, der hat es nicht immer leicht. Der Schockwellenreiter hat ein Portal gefunden, mit gleich einer Million davon.

Mutter aller Krisen

Gespräch mit Robert Kurz, Teil 1

Mutter aller Krisen

Robert Kurz gilt seit seinem Standardwerk Der Kollaps der Modernisierung" als einer der profiliertesten Kritiker des derzeitigen Wirtschaftssystems. Anders als viele andere Ökonomen beschäftigte er sich in seinen Analysen nicht mit einem erwünschten Soll-Zustand, sondern mit etwas, das Medien, Politiker und Ökonomen nicht ständig, dafür aber in periodischen Abständen umso stärker beschäftigt: Der Krise.

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Gespräch mit Robert Kurz, Teil 2

Sozialisierung der Verluste, Lafontaine und Attac.

„Was folgt auf diese vernichtenden Krise?
Robert Kurz: Von einer "vernichtenden" Krise zu sprechen, steht in einem eigenartigen Missverhältnis zu der Frage, was "danach" kommt. Das linke Urvertrauen in die Regenerationsfähigkeit des Kapitalismus entspricht nur noch den Kommentaren in der Wirtschaftspresse, die auch schon vom "Kapitalismus danach" sprechen, während sich das wahre Ausmaß der Krise erst zu enthüllen beginnt. Natürlich wird es z.B. technische Reaktionen der Börsen nach oben geben, vielleicht genährt von kurzfristigen Hoffnungen auf ein Greifen der staatlichen Maßnahmenpakete. Aber die Dynamik des Krisenprozesses ist nicht mehr auf ein früheres Niveau zurückzudrehen, wenn nicht neue reale Verwertungspotentiale entstehen, die nirgends in Sicht sind.

Jede temporäre Stabilisierung kann nur den nächsten, umso heftigeren Krisenschub vorbereiten. Erforderlich wäre eine autonome soziale Gegenbewegung jenseits des nationalen Rahmens, die sich die Lebensinteressen nicht von den Krisenverwaltern ausreden lässt, und die jede soziale, geschlechtliche, ethnische oder "rassische" Ausgrenzung radikal negiert. Die ist aber ebenso wenig in Sicht wie neue Verwertungspotentiale. Also kann man nur sagen, dass sich die gesellschaftliche Desintegration auch in den kapitalistischen Zentren einschließlich der "unschuldigen" BRD in einem bisher nicht vorstellbaren Maße fortsetzen wird.“

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Wenn Banken Staatshilfe bekommen, soll die Vergütung der Manager gedeckelt werden.

Vielleicht wollen deshalb viele Banken keine Hilfe annehmen, ist ja nur so eine Vermutung von mir. Dann ist doch alles gar nicht so schlimm


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Jetzt kommt die Industrie dran


Für die Industrie gab es bis jetzt kaum Fördermittel, deshalb schreien sie jetzt noch lauter als die Banker. Der Staat soll u. a. in Straßen und Flughäfen investieren. Die Autolobby hatte sich auch schon gemeldet. Da bleiben nicht mehr viele übrig, die sich noch melden könnten. Es bleibt nur eine Frage: Woher soll eigentlich das Geld kommen? Müssen wir das nicht alles finanzieren? Die Frage wird zurzeit komischerweise nicht gestellt. Warum eigentlich nicht?

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Spanien als Beispiel, warum die Rettungspakete immer noch nicht reichen werden

Scheinbar gibt es neben den bisher bekannten Finanzlöcher (so klein sind sie wahrlich nicht) noch große, unentdeckte. Wie man am Beispiel Spanien sieht:
„Doch das dicke Ende kommt für Spanien noch. Denn mit dem Anhäufen unverkäuflicher Wohnungen geht ein massiver Preisverfall einher, den man seit einem Jahr wegzudiskutieren versucht. Die Preise seien in einem Jahr um fast 5 % gefallen, stellte Tinsa fest und die Firma muss es wissen. Bedenklich ist auch, dass die Geschwindigkeit des Preisverfalls zunimmt, weshalb es in den ersten neun Monaten 2008 sogar schon fast 6 % sind.. In den großen Städten und Ballungsräumen werden sogar schon 6,5 bis 7,1 % Preisverfall ermittelt. Das bedeutet, dass viele Kredite von Wohnungen, die zum Höhepunkt der Immobilienblase gekauft wurden, längst faul sind. Denn die Wohnungen wurden nicht selten zu 100 % finanziert und sind nun durch nichts mehr gedeckt. Das war ein wesentlicher Auslöser der Finanzkrise in den USA.“
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Mittwoch, 15. Oktober 2008

Lieber Qualitätsjournalist, hat Lafontaine nicht recht?

Auch wenn es einem nicht gefällt, aber was jetzt eintritt, hat er doch vor vielen Jahren vorausgesagt. Die Qualitätsjournalisten haben Lafontaine medienübergreifend verhöhnt, aber wie sich jetzt zeigt - er hatte recht. Ich will Lafontaine nicht in Schutz nehmen, es geht nur um die reinen Fakten.
Und wenn er jetzt eine Krise der Demokratie voraussagt, dann hat er nach meiner unbedeutenden Meinung nach auch wieder recht. Man kann es wieder ignorieren und ihn belächeln (es ist ja einfacher im Rudel zu heulen, als eine eigene Meinung zu haben), aber die Geschichte holt uns vielleicht schneller ein als als es uns allen gefällt.
Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, dem kann man nicht helfen.

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Russland, die Ukraine und meine geliebten Qualitätsjournalisten

Wieder ein Beispiel von Einbahnstraßen-Denken einiger Journalisten, wenn es um die Themen Russland, Ukraine und Georgien geht. Im Interview von Spiegel Online mit dem regierungsnahen Politstratege Nikonow heißt es:

„SPIEGEL ONLINE: Herr Nikonow, Russland spielt doch mit dem Feuer, seit es sich in Georgien über international anerkannte Grenzen hinwegsetzt, obwohl es doch im Kosovo stets auf das Völkerrecht gepocht hat.

Nikonow: Nicht wir haben die Büchse der Pandora geöffnet. Zudem gibt es im Falle von Abchasien und Südossetien mehr politische und historische Gründe für die Unabhängigkeit als beim Kosovo.“

Das konnte man schließlich in Hamburg nicht wissen.

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Das Einkommen der Banker von gestützten Banken wird hoffentlich kaum noch "der Rede" wert sein

In einigen Staaten sollen die Banker, deren Bank staatliche Unterstützung bekommt, nicht mehr exzessiv verdienen. Man fragt sich natürlich, warum sie überhaupt noch etwas bekommen sollen, denn sie haben uns doch diesen Schlamassel eingebrockt.
Einige weitere Gedanken zu diesem Thema hier

Scheinbar hat der Bundestag kaum Grund zur Kritik am Rettungspaket

Im Gegensatz zu den Ländern ist im Bundestag der Gegenwind etwas geringer. Das wird Angela aber freuen.
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Wieso wird nicht über die Behandlung des Krankheitsherdes diskutiert

Immer wird nur an den Symptomen der Finanzkrise herumgedoktert. Blogsgesang stellt ganz richtig die Frage nach den Ursachen und warum diese nicht diskutiert und behandelt werden.
Sehr gut und weiter so.

Island fast pleite

Island war lange Jahre das Aushängeschild für einen Weg, wie man mit Wirtschaftsliberalismus ein Land ganz vorn positionieren kann. Jetzt ist es fast pleite. Wie kam es dazu? Mehr hier

Über den Rettungsplan der Bundesregierung wird lebhaft diskutiert

Struck nennt die Länder kleinkariert, die Linke will dem Plan nicht zustimmen, Bayern beharrt auf Nachbesserungen und Niedersachsen fordert Solidarität. Klingt doch alles vertraut. Mehr hier

Hamburger Richter haben wohl Schwierigkeiten mit dem Internet

Das LG Hamburg hat erneut bewiesen, dass es das Internet wohl nicht richtig erfasst hat. Es hat Google untersagt, fünf urheberrechtlich geschützte Zeichnungen im Internet zu veröffentlichen. Mehr hier

Der Himmel über Berlin wird etwas ruhiger


Zum Glück ist es bald soweit: Die Schließung des Flughafens Tempelhof steht kurz bevor. Wer jemals mit einem abgestürzten Flugzeug zu tun hatte, braucht keinen Flughafen in der Stadt (da er weiß, was alles passieren kann).
Mal sehen was aus der Fläche des Flughafens nun so wird - sicherlich wird das Thema in Berlin es heiß diskutiert werden.

photo: reuters

Bayern will nicht für Finanzkrise zahlen

Sicherlich nur eine Zwischenepisode, damit man den großen Verhandlungspartner mimen kann, aber es wurde medienträchtig herausposaunt. Mehr hier

Ausweitung des US-Rettungsplanes: Washington kauft sich bei Banken ein

Mit 250 Milliarden will sich Washington an neuen Großbanken und tausenden kleineren Banken einkaufen. Wie und warum das geschehen soll? Hier mehr

Derzeitige Rettungspakete der einzelnen Länder


Die FAZ hat sich die Mühe gemacht und die Rettungspakete der einzelnen Länder grafisch aufbereitet.
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Dienstag, 14. Oktober 2008

Banker, bitte zahlen

Das Volk rettet die Banken. Und wo bleibt der Beitrag der Banker? Es ist Zeit für einen neuen Solidardaritätsfonds, den die führenden Finanzmanager zahlen. Denn sie haben den Wohlstand mit wahnwitzigen Spekulationen in Gefahr gebracht.
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Alles nur komisch

Überraschende Selbstkritik: "Keine Frage, wir haben Fehler gemacht, das gestehe ich freimütig ein", sagt der Präsident des Bankenverbands, Klaus-Peter Müller. Vieles - wie etwa manche Finanzprodukte - hätten die Kollegen einfach nicht verstanden.
Was machen die denn da den ganzen Tag?
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Nun ist die Bundeswehr in Georgien

Im Schatten der Beobachtermission der Europäischen Union in Georgien hat der EU-Militärstab auch mehrere Berufssoldaten nach Georgien entsandt. Das geht aus einem nicht-öffentlichen Bericht des Einsatzführungsstabs des deutschen Verteidigungsministeriums hervor. Die beiden Militärs sind demnach bereits am 16. und 24. September in die georgische Hauptstadt verlegt worden.
Ihr Auftrag sei es, die Beobachtermission vorzubereiten, heißt es in dem Papier. Genauer werden die Aufgaben jedoch nicht beschrieben. Unklar ist auch, mit welchen georgischen Stellen sie in Verbindung stehen, oder ob sie gar Militärhilfe für die georgische Armee leisten. Abwegig ist das nicht: Im August-Krieg zwischen Georgien und Russland war die Führung in Tiflis von der EU politisch unterstützt worden.
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Wirtschaftsnobelpreis mit Sympolcharakter

Auf dem Höhepunkt der Weltfinanzkrise erhält der linke US-Ökonom Paul Krugman den Wirtschaftsnobelpreis. Er hatte den Crash vorhergesagt - und hofft nun auf eine neue Ära der Gleichheit.
Dass die Vergabe des Friedens-, oder die des Literaturnobelpreises meist ein politisches Statement ist, daran hat man sich ja schon gewöhnt. Für den Wirtschaftsnobelpreis gilt das bisher auf weniger ostentative Art. Dass nun der US-Ökonom Paul Krugman ausgerechnet auf dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise und einen Monat vor dem Ende der Ära Bush den Preis zuerkannt erhält, hat erhebliche symbolische Bedeutung.
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Ein Teil des "wahren" Kissinger


In einer arte-Doku über den Ex-US-Außenminister kommt folgendes vor:
„Kissinger ist bei alledem stets nur am Ergebnis interessiert. Menschenrechtsfragen etwa interessieren ihn nur am Rande - und das wird auch in Stephan Lambys Film mehr als deutlich. Ausführlich steht Kissinger selbst dem Autor Rede und Antwort - doch zu heiklen Komplexen wie etwa der Rolle der CIA und Kissingers beim Putsch gegen Chiles sozialistischen Präsidenten Salvador Allende wird Kissinger einsilbig und besteht auf Themenwechsel. Auch die inzwischen belegte Tatsache, dass Nixons Nachfolger Gerald Ford gemeinsam mit Henry Kissinger im Gespräch mit Indonesiens Diktator Suharto de facto die Invasion autorisierte, versucht Kissinger wortkarg zu relativieren.“
Schon erstaunlich, dass man solche Sätze liest und hört.
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Montag, 13. Oktober 2008

Nicht nur der Finanzsektor erleidet einen Vertrauensschwund

Die Deutschen sind sauer auf die Banker und Spekulanten, die im globalen Casino mit ihren Wetten für die Finanzkrise gesorgt haben. Viele habe viel verdient, wenn es um die Verluste geht, müssen nun die Staaten und die Bürger herhalten. 95 Prozent der im aktuellen Deutschlandtrend Befragten stimmten zu, dass sie sich ärgern, wenn am Schluss doch immer wieder der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird. Gleich wohl meinen 59 Prozent dennoch, dass der Staat einspringen soll, um den Banken im Notfall zu helfen. Allerdings lehnen das 39 Prozent ab. Zwar bröckelt das Vertrauen, aber mit 56 Prozent glaubt noch immer die Mehrheit daran, dass ihr Geld sicher ist.

Auch wenn die Regierung für Vertrauen wirbt, ist sie womöglich selbst nicht mehr die richtige Instanz, da die Menschen ihr und den so genannten Volksparteien immer weniger Vertrauen schenken. Die Erosion des Vertrauens mag aktuell vom Finanzsektor ausgegangen sein, aber sie betrifft die gesamte politische Ebene und letztlich die Gesellschaft, weil man sich offenbar immer weniger vorstellen kann, wer sie wie zum Guten führen kann.

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Rosenkrieg auf kambodschanisch


Scheidungsprozesse in Kambodscha dauern in der Regel sehr lange. Um einem langwierigen Scheidungsverfahren zuvorzukommen, hat ein Ehepaar in Kambodscha kurzentschlossen sein Haus in der Mitte durchgesägt. Mehr hier

Staatsanwälte gegen Tauschbörsennutzer machtlos

Tauschbörsennutzer können in Deutschland strafrechtlich praktisch nicht belangt werden, berichtet die Wirtschaftswoche. Und auch zivilrechtliche Schadensersatzklagen durch die Musikindustrie scheitern immer öfter an wenig auskunftsfreudigen Staatsanwälten. Mehr hier

Videoüberwachung im toten Winkel der Rechtsauffassungen


Ab diesem Monat sollen Aufnahmen von Videoüberwachungskameras der S-Bahn Hamburg permanent gespeichert werden. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Hamburger S-Bahn hervor. Ein klarer Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz und gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Selbst § 27 des Bundespolizeigesetzes schreibt vor, Aufzeichnungen personenbezogener Daten spätestens nach 30 Tagen zu vernichten. Mehr hier

Das nächste Problem steht an


Wohin mit den Bankern?
Ja, wohin nur? Das Problem kenne ich aus früheren Zeiten - als ich noch jung war. Da wollte man die Mitarbeiter der Staatssicherheit loswerden und man schrie: Stasi in die Produktion. Nur dort wollte man sie auch nicht, also waren sie über. Genauso kommt das hier auch, nur mit einem schlimmeren Faktor: Der Gehaltsfaktor. Schließlich haben die Damen und Herren nicht im Niedriglohn-Sektor gearbeitet und sie werden kaum adäquate Arbeit finden, dass heißt also, wir müssen sie wieder durchfüttern. Noch mehr zum Thema hier

Mit 19,99 € Überwachung selbstgemacht: Periscope nun auch in Deutschland

Mit dem Stückchen Software Periscope 1.5.4 von Freeverse und einer iSight, kann man sein eigenes kleines Überwachungssystem aufbauen. Schäuble wird es freuen. Mehr hier

EU hebt Einreiseverbot für Lukaschenko auf

Die EU hat das Einreiseverbot gegen den belorussischen Staatschef Lukaschenko aufgehoben. Die scheinbar irregeleitete EU hat sich endlich zu einer Normalisierung durchgerungen. Wer sich ein Bild über die Verhältnisse in Belorussland und nicht den vorgegebenen Kurs der Qualitätsjournalisten mitdenken will, der kann z. B. das Buch „Russland im Zangengriff“ von Peter Scholl-Latour zu hilfe nehmen.

Niklas Meinert tritt zurück


Als zweiter Hockey-Olympiasieger nach Tibor Weißenborn hat Niklas Meinert seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft erklärt. "Ich habe mit dem WM-Titel und dem Olympiasieg alles erreicht. Man soll doch aufhören, wenn es am Schönsten ist", sagte der 27 Jahre alte Mittelfeldakteur vom Mannheimer HC am Montag.
Als Grund für seine Entscheidung nannte Meinert, er wolle sein Wirtschaftsinformatik-Studium abschließen. Bundestrainer Markus Weise bedauerte die Entscheidung und will nun verstärkt junge Spieler in die Gold-Mannschaft von Peking integrieren. Mehr hier

photo: dpa

iPhone-Besitzer sind über einige Nachrichtenportale frustriert

Man lernt nie aus. Eine US-Studie sagt aus, dass ein besonderes Problem offenbar Nachrichtenportale darstellen. So gaben etwa 60 bzw. 33 Prozent der iPhone-Besitzer an, dass sie mit den mobilen Homepagevarianten der Nachrichtenseiten von Yahoo bzw. Fox News unzufrieden seien. Diese Resultate bedeuten, dass die Nutzerfreundlichkeit vieler mobiler Webseiten noch deutlich verbessert werden muss, kritisieren die Marktforscher.

Warum ist denn das vorher keinem Nutzer aufgefallen?

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Reduzierung der Waldflächen richtet einen höheren Schaden an als die Finanzkrise


Die anhaltende Reduzierung der Waldflächen kostet der Weltwirtschaft einer EU-Studie zufolge deutlich mehr als die globale Finanzkrise. „Während die Wall Street nach verschiedenen Berechnungen bis heute ca. 1,5 Billionen Dollar im Finanzsektor verloren hat, verlieren wir bei der gegenwärtigen Rate pro Jahr Naturkapital von mindestens 2 bis 5 Billionen Dollar“ sagte der Deutsche Bank -Ökonom Pavan Sukhdev auf der Weltnaturschutzkonferenz in Barcelona dem britischen Sender BBC. „Das ist nicht nur mehr, sondern auch fortlaufend. Es passiert jährlich, Jahr für Jahr“ so Sukhdev.
Da diese Schäden kein gigantisches Hilfspaket nach sich ziehen, darf man wohl die Frage aller Fragen stellen. Wem nützt es? Scheinbar muss dilettantisches Versagen bei der täglichen Arbeit und bei Aufsicht gedeckt werden. Ein gigantischer Schulterschluss der Zocker und Mittäter in der Politik. Scheinbar kann diese Gesellschaft ihre Grundwidersprüche doch nicht lösen. Dieser Eindruck verdeutlicht sich immer mehr.

Berliner Sportwochenende



Das Wochenende ist vorbei und der Berliner Sport kam mit einem Sieg und einer Niederlage davon. Die Eisbären hatten sich nach der CHAMPIONS HOCKEY LEAGUE ein ruhiges und spielfreies Wochenende verdient. Der BHC schaffte bei UHC Hamburg nur ein 2:3. Die Ehre für den Berliner Sport retteten einmal wieder die Albatrosse und das gegen Köln . Klar mit 79:58 wurde in Köln gewonnen.
Eine Frage an die Alba-Fans: Kennt jemand die Top-Scorer von Alba? Welche Mannschaft haben die denn antreten lassen?

Studie: Holpriger Start Jugendlicher in den Beruf kostet Milliarden

Eines meiner Lieblingsthemen wird in einer Studie beleuchtet. Es geht um die Schwierigkeiten vieler Jugendlicher beim Berufseinstieg und was es der Gesellschaft, die wie so oft auf die Marktkräfte vertraut, so kostet. Liebe Politiker, nicht nur die entfesselte Finanzwelt wird euch einholen, sondern auch ...

Einen ausgeglichenen Haushalt wird es wohl die nächsten 20 Jahre nicht geben


Wenn überhaupt jemals wieder.
Per Steinbrück, unser aller Finanzminister, hat es jetzt verkündet: Einen schuldenfreier Haushalt bis 2011 wird es nicht geben. Wer je daran geglaubt hat, bitte die Hand heben ...

Noch sind die Meldungen dünn gesät ...


was konkret hinter dem Rettungsplan für unsere Bankamateure steht. Das ist sehr ungewöhnlich, da in den letzten Wochen die Qualitätsjournalisten mit Kommentaren sich gegenseitig überboten haben.
Die wenigen Daten die man kennt sind: Die 15 Regierungen der Euro-Zone haben einen gemeinsamen Schutzschirm gegen die Finanzkrise und für die angeschlagenen Banken vereinbart.
Jedes Land soll nach dem Vorbild Großbritanniens auf der Grundlage eines ausgehandelten "Instrumentenkastens" individuell für eine höhere Liquidität der Banken sorgen und diesen bei Bedarf Kapital geben, wodurch eine vorübergehende Teilverstaatlichung bewirkt wird. Überdies sollen die Bilanzierungsregeln "flexibler" gemacht werden, um so durch formale Tricks die Lage zu verbessern. Die Vereinbarung musste schnell getroffen werden, um vor Börsenbeginn die Handlungsbereitschaft zu signalisieren. Ob dies das gesuchte Vertrauen in das Finanzsystem schafft, ist jedoch fraglich, weil die Ursachen der Krise nicht angegangen werden. Mehr hier

photo: ap

Sonntag, 12. Oktober 2008

Ein Buch für Umsteiger


„Willkommen am Mac“ so der Titel des Buches von Anton Ochsenknecht. Das Buch hat er geschrieben „Für Umsteiger, Einsteiger und Neugierige“. Die besondere Zielgruppe sind umstiegswillige XP-Nutzer. Mehr hier

Dschoggen 8

Damit ich den Polizisten schneller weglaufen kann , hatte ich gestern vor der Demo schnell noch ein paar Meter trainiert. Das Wetter war ja unglaublich und es lief ganz gut. Hier die Trainingswerte:

-5,55 km
-Ø 6,11 min/km
-Ø Puls 152.

War nur eine kurze Strecke, denn ich war mit der Zeit auch schon spät dran, dafür habe ich etwas mehr auf Tempo trainiert. Kann man am Puls aber nicht so erkennen, da scheint sich das Training langsam auszuwirken. Auch in meinem Alter

Samstag, 11. Oktober 2008

100.000 und ich





War wirklich eine tolle Demo. Fast 100.000 Menschen und die Qualitätsjournalisten verschweigen das Thema fast gänzlich. Was solls.
Zu meiner Freude war ich mehrmals ins Bild genommen worden, obwohl laut Versammlungsbeschluss, die Polizei nur in Ausnahmefällen oder Straftaten zu dieser Maßnahme greifen durfte. Tscha, so sind sie halt. Gutes Benehmen müssen immer nur die anderen vorleben. Außerdem wurden viele Demonstranten beim verlassen des Versammlungsortes daran gehindert, durch das Brandenburger Tor zu gehen. Warum auch immer.

Lieber Verfassungsschutz


Du weißt wo du mich heute findest. Natürlich auf dem Alex, ab 14:00 Uhr demonstrieren alle Demokraten gegen den Überwachungsstaat. Also dort kannst du mich fotografieren, abhören und was sonst noch. Ich werde gewaltfrei demonstrieren. Mal sehne, ob sich der Staat auch so verhält. Demnächst mehr

Ein sehr interessanter Film: Neuland


So stellen sich die Macher des Filmes „Neuland“ auf der Homepage selbst vor:

neuland

Sollte mit dem Zugeständnis offenkundig disparater Räume und Lebensverhältnisse der Sprung über den eigenen Schatten, sollte also Neues Denken tatsächlich einmal gelingen, könnte das so lange Unaussprechliche, dieses Herausfallen ganzer Landesteile aus den ökonomischen Verwertungszyklen, vielleicht einmal in einem anderen Licht erscheinen. 
Da würde sie dann endlich schlagen, die Stunde der Geduldigen, die sich nicht dem scheinbar Notwendigen beugen, sondern die Chance zum Experimentieren freudig ergreifen, weil sie, statt überall leere Häuser und Brachen, lauter unerschlossene Möglichkeitsräume sehen. Die Stunde derer, die am ehesten bereit sind, "Neue Länder" tatsächlich als Neuland zu denken.

aus Wolfgang Kil "Luxus der Leere"

Die Macher des Filmes reisen durch die Republik und stellen sich der Diskussion. Sehr empfehlenswert (siehe „Termine“ auf der Homepage).

Mehr zum Film findet man hier.


Ein Trailer zum Ansehen findet man hier .


P. S.: Ein Thema für das Kind 1.0

Kein Geld mehr für Spekulanten

Sie heißen "Sterntaler", "Berliner", "Regio" oder "Bürgerblüte" und sind das Gegenteil von dem um die Welt wirbelnden Geld der Finanzspekulanten: Die Regio-Währungen, die in ganz Deutschland von verschiedenen Initiativen ausgegeben werden und nur regional gelten. Mehr als 50 solcher Bürgerwährungen werden mittlerweile bundesweit gezählt, von Berchtesgaden bis nach Kiel und von Stuttgart bis nach Berlin. Und ein derartiges Geld sollte bereits einmal - in der Weltwirtschaftskrise von 1929 - die Rettung vor dem Finanzkollaps bringen.

Mehr hier.

Freitag, 10. Oktober 2008

An der Börse herrscht Untergangsstimmung

Es ist die nackte Angst: Der Dow-Jones-Index ist zu Handelsbeginn erneut um knapp acht Prozent eingebrochen. Damit hat er die Talfahrt des Dax in Deutschland beschleunigt – dort lag das Minus zwischenzeitlich bei zwölf Prozent. Nun droht sogar eine gefährliche Dollar-Abwertung.
Meiner Meinung nach steht uns das entscheidende Wochenende bevor. Drücken wir die Daumen.

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Noch fliegt die Schwarze Galeere weit, über die Meere und durch die Zeit und entkommt nie der Vergangenheit ...


Wieder ein Videoschnipsel vom Gerhard-Gunderman-Tribut-Konzert. Was könnte zur Finanzkrise passen, war die Frage und ich habe mich für die „Schwarze Galeere“ entschieden. Gespielt von Gundis alter Band Seilschaft.
Übrigens: Der Bandname wurde 1992 bewusst gegen den Zeitgeist gewählt.

Viel Spaß

Zerstreuungs-Wetterbericht



Allwöchentlich dokumentiere ich den ökologischen Wahnsinn in meiner Familie . Man sieht, wohin es die Kinners verschlagen hat und wohin die armen Eltern reisen und / oder Pakete schicken müssen.
Also hier der Familien-Wetterbericht, damit sich die Mütters keine Sorgen machen brauchen.

Großbritannien friert isländische Vermögen ein

Premiere Brown will das Geld britischer Anleger mithilfe von Antiterrorgesetzen sichern. Und so kam das Geld auf isländische Banken:
„Die gräßlichen Krisen-Zahlen werden immer größer, der Ton aus den Abgründen und Schluchten immer schärfer: Auf bis zu einer Milliarde Pfund, - etwa Eineinviertel Milliarden Euro - türmen sich nach aktuellen Schätzungen in einem Bericht des Guardian die Verluste britischer Gemeinden bei isländischen Pleitebanken. Mehr als 100 Kommunalverwaltungen, incl. Polizei und Feuerwehren, haben ihr Geld - nach besten Wissen, wie es von ihrer Seite betont heißt, und ermutigt und gedrängt zu solchen profitablen Schritten von der Regierung selbst - bei isländischen Banken angelegt, die mit famosen Zinsen geworben hatten.“

Mehr hier

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Ironman auf Hawaii

Wenn eine Ausdauersportart besonders gefährdet ist, dann Triathlon. Eine der Sportarten mit den meisten auffälligen Dopingtests. Und der deutsche Qualitätsjournalismus findet kein kritisches Wort bei der Vorberichterstattung.

Ukraine vor der Wahl

Er hat wieder zugeschlagen, der deutsche Qualitätsjournalismus. In einem Artikel der FAZ wird nach Gründen für die Neuwahlen in der Ukraine gesucht.
Man arbeitet folgende Punkte heraus:
„Timoschenko hatte an diesem Tag eigentlich zu einem Treffen mit Ministerpräsident Putin nach Moskau fliegen sollen, aber als sie am Kiewer Flughafen erschien, stellte sie fest, dass ihr reserviertes Regierungsflugzeug, eine geräumige, wenn auch etwas lärmende Il-62 mit Schlafkabine und mächtigen spätsowjetischen Telefonen, verschwunden war: Der Präsident hatte die Maschine kurzerhand und ohne zu fragen für eine Inlandsreise beschlagnahmt. Nachdem es der überrumpelten Timoschenko schließlich doch gelungen war, irgendwo ein slowenisches Charterflugzeug aufzutreiben, empfing Putin sie in Moskau mit der spöttischen Bemerkung, so sei es nun einmal, wenn „Taschendiebe“ Flugzeuge klauten.„
An dieser Posse soll das Bündnis zerbrochen sein. Die Posse ist ja ganz nett, aber die wirklichen Ereignissen werden, warum auch immer, verschwiegen.

Für alle, die die richtigen Gründe für die Neuwahlen noch einmal nachlesen möchten, findet sie hier

Keine kausale Erklärung erhöhter Leukämieraten bei Kindern in der Nähe von AKWs möglich


Die Strahlenschutzkommission bestätigt das in der KiKK-Studie nachgewiesene erhöhte Krebsrisiko von Kindern in der Nähe von AKWs, erklärt jedoch, dass die Ursache nicht klar sei. Scheinbar gibt es Leute die im Hintergrund gute Lobbyarbeit machen. Mehr hier

Sarah hat wieder was gesagt

nein, wieder Sarah Wagenknecht. Sarah Palin will lieber nach Öl bohren und mag sich keine Gedanken machen, weshalb sich in Alaska das Klima ändert. Noch mehr Informationen zum Klimawandel hier


Post von der Ex-Frau und mögliche Forderungen an den Steuerzahler

Ein hörenswerter Beitrag von Deutschlandradio Kultur. Wo sich dieses Land noch hin entwickeln will.

41. Todestag von Ernesto "Che" Guevara


Heute vor 41 Jahren, um 13:10 Uhr, wurde der Revolutionär Ernesto Rafael Guevara de la Serna, genannt Che Guevara im Auftrag des CIA ermordet. Mehr hier

Kalifornien droht Zahlungsunfähigkeit


Bis Ende Oktober fehlen dem Bundesstaat sieben Milliarden Dollar und das Land hat Schwierigkeiten, diese durch kurzfristigen Krediten abzusichern. Mehr hier

Wann ist ein Staat bankrott ...

und was sind die Folgen. Hier mehr
Es ist zwar nicht übermäßig erschöpfend, aber vielleicht ein Anfang einer Artikelserie.

Was kann Vater Staat noch tun, um die Krise zu meistern

Viel Spielraum bleibt nicht mehr, denn die Geld-Druckmaschinen sind schon angeworfen. Mehr hier

Deutungsversuche

Wie könnte es an den Börsen und mit der Finanzkrise weitergehen?. Deutungsversuche der welt

Der neoliberale Star der CDU meldet sich wieder zu Wort


Friedrich Merz hat wohl noch nicht genug Schaden angerichtet und will sich wahrscheinlich eine neue Heimat in der FDP schaffen. Richtung Harz IV-Empfänger sagte er auf dem FDP-Parteitag: „Weniger ist mehr“. Er könnte ja mal mit guten Beispiel vorangehen.
Bezüglich der Finanzkrise sagt er: „Mehr Kapitalismus wagen“. Klasse. Und weiter: "Marktwirtschaft ist aus sich selbst heraus sozial!" oder "Der Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung!" Da kann sich jeder selbst seine Gedanken machen.

Mehr hier



photo:dpa

Banker und Versicherer


Es geht wieder um den Versicherungskonzern AIG. Man braucht nochmals 35 Milliarden und was geschieht mit dem Geld? Zum Beispiel:
„So haben es sich Manager, einige Tage nach dem staatlichen Rettungspaket, für insgesamt 443.000 Dollar auf einem von dem Konzern bezahlten Wellness-Ausflug eine Woche lang gut gehen lassen. Zwar sollen es, wie es jetzt heißt, keine Angestellten, sondern wichtige freie "agents", was aber nicht wirklich etwas ausmacht. Besonderen Unmut erregte jedoch, dass der für den Niedergang von AIG verantwortliche und als Chef des Konzerns im März zurückgetretene Joseph Cassano nicht nur 43 Millionen Dollar mitnehmen durfte, sondern auch einen neunmonatigen Vertrag erhielt, um weiter für den Vertrag als Berater zu tätig zu sein - für eine Million Dollar monatlich.
Der Vorsitzende des Ausschusses schrieb nach der Anhörung einen Brief an Finanzminister Paulson und forderte ihn, das Geld der Steuerzahler zu schützen und solche Art von Ausgaben zu beenden.“
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FED muss bei dem Versicherer AIG nachlegen

Die US-Notenbank FED hatte dem Versicherer AIG bisher eine Kreditlinie von 85 Milliarden gewährt und im Gegenzug fast 80% des Unternehmens übernommen. Nun sind schon 65 Milliarden verbraucht und die AIG benötigt nochmals 35, nein nicht Millionen, sondern Milliarden. Einfach so. Ein einzelner Versicherungskonzern braucht nochmals 35 Milliarden. Unfassbar

Mittwoch, 8. Oktober 2008

"und wem ein Bauernhof oder ein Stück Land angeboten wird, der sollte dies nicht ablehnen"

Ein Tipp von einem, bei dem viele zuhören:

WELT ONLINE: Was sagen Sie denen?
Bechtolsheim: Denen haben wir schon vor einem halben Jahr gesagt, dass sie ihre freien Mittel nicht auf das Festgeldkonto einer Bank legen sollten, sondern in Staatsanleihen.
WELT ONLINE: Das gilt immer noch?
Bechtolsheim: In Staatsanleihen und in Gold. In den Portfolien unserer Kunden liegen im Schnitt mehr als zehn Prozent Gold. Diesen Anteil werden wir vorläufig auch nicht reduzieren. Substanz bleibt wichtig. Und wem ein Bauernhof mit einem schönen Stück Land angeboten wird, der sollte dies nicht ablehnen.


Dies aus der Rubrik: Wir geben auch Tipps weiter.

Genau das habe ich erwartet

In der Flut von Artikeln über die Finanzkrise, bekommt man immer mal eine Perle zu Gesicht:

„Deutschlands Manager fordern schnell etwas, ob weniger Steuern oder laxere Gesetze. Nun könnten sie Verantwortung für das Allgemeinwohl beweisen. Der Staat muss viel Geld bereitstellen, um wichtige Banken zu stützen oder die Einlagen der Sparer. Warum gibt es keinen Solidaritätsfonds der deutschen Wirtschaft, um die Last auf mehr Schultern zu verteilen? Darin könnten die Manager einzahlen, was eher symbolische Bedeutung hätte, und auch die Firmen. Doch von solcher Verantwortung gibt es im Moment keine Spur. Stattdessen sehen die Deutschen, wie Hypo Real Estate vom Staat gerettet wird, während sich der Chef ein Ruhegehalt von mehr als 500.000 Euro im Jahr sichert.“

Ist das nicht die Höhe. Habe ich so in der Form dem Kind 1.0 vorausgesagt. Ich will nicht immer Recht haben, besonders nicht bei solchen Themen.