Dienstag, 2. Dezember 2008

Hochbrisant: Nato geht auf Georgien und Ukraine zu

So berichtet es [handelsblatt.com].
Man macht erst einmal Nägel mit Köpfen und einigt sich dann, mit Russland nachfolgend über dieses Thema zu sprechen. Gute Verhandlungstaktik. Ach ja, in der Ukraine stehen in ein paar Tagen Wahlen an. Kann es was damit zu tun haben? Bestimmt nicht.

Hallen-Weltmeisterschaft 2011 erstmals in Polen

Für die 3. Hallenhockey-WM erhielt Poznan vor Leipzig den Zuschlag. [Mehr hier]

Montag, 1. Dezember 2008

AUS! UND VORBEI!


Mit diesem Appell wendet sich die [Tanzwerkstatt No Limit e. V.] an die Öffentlichkeit:




AUS! UND VORBEI!

Das ist der Neujahrsgruß 2009 für mindestens 47 (!!!) Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen die der Bezirk Pankow als böse Überraschung vorbereitet hat. Mitten hinein in die Adventszeit schneite die Entscheidung, dass der Bezirk 2,6 Mio. Euro im nächsten Haushaltsjahr einsparen will; damit begonnen werden soll – wie so oft – bei den jüngsten und schützenswertesten Menschen: unseren Kindern und Jugendlichen.

WIR NEHMEN DAS NICHT HIN! WIR LASSEN ES NICHT ZU!

Gegen diese Pläne machen wir mobil und dafür benötigen wir ihre & eure Hilfe, denn sonst wird es die Tanzwerkstatt No Limit e.V. ab 2009 nicht mehr geben, und mit ihr so viele andere wichtige Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche in unserem Bezirk.
Doch wäre diese Kürzung nur ein Anfang. Wenn hier erfolgreich umgesetzt wird, was geplant ist, wird eine Streichung von Geldern auch in anderen Bereichen erdacht und schließlich auch umgesetzt werden.

Dies muss verhindert werden! Doch allein schaffen wir es nicht – Wir brauchen jede Unterschrift, jede Stimme, die sich gegen dieses Unrecht erhebt!

Bitte tragt euch in die Unterschriftenlisten des „Pankower Aktionsbündnisses für Kinder und Jugendliche“ ein und bekundet euer NEIN für die geplanten Kürzungen!

Gebt diese Informationen bitte weiter, damit so viele Menschen wie möglich, sich beteiligen können!

Kommt am 10. Dezember (Hauptausschusssitzung des Abgeordnetenhauses) zur geplanten Demonstration. Weitere Informationen, zu Zeitpunkt & Ort der Demonstration folgen in den nächsten Tagen!

Wir, alle andere betroffenen Einrichtungen und die Kinder und Jugendlichen unseres Bezirks danken euch! Das Team der Tanzwerkstatt No Limit e.V.

Weitere Informationen findet ihr [HIER!]



Hoffentlich haben die Kinder- und Jugendeinrichtungen eine ebenso gute Lobby in der Politik, wie die Banken und die Autoindustrie. Ich drücke die Daumen.

photo: tanzwerkstatt

Wie benutzerfreundlich ist mein Handy?


Dieser Frage geht ein Artikel der [FAZ.NET] nach und gibt etwas Einblick, über zukünftige Lösungsansätze.

photo: urheber unbekannt

Lateinamerika soll "Dollar befreite Zone" werden

Schöner Artikel zu diesem Thema habe ich bei [Telepolis] gefunden.

Einsparpotential Stadtschloss

Es braucht kein Mensch und es kostet zu viel Geld. Also weg mit den Stadtschloss-Plänen. Klingt irgendwie fair.

Komische Studien

In der [fr-online.de] fand ich einen Artikel zu einer Studie der Uni Duisburg-Essen, dass Frauen wieder einmal benachteiligt sind. Grundsätzlich stehe ich solchen Punkten immer positiv gegenüber, denn es sollte immer gelten: Gleiche Arbeit - Gleiches Geld. In dieser Studie werden die üblichen Klischees wieder bedient, wie z. B.: ... Dies gilt insbesondere für Mütter: Die Jobs von Beschäftigten mit zwei Kindern sind um 11,5 Prozent geschrumpft. ....
Zwar ist in Deutschland der Anteil erwerbstätiger Frauen wie andernorts in Europa gestiegen. Gleichzeitig verringerte sich jedoch die Arbeitszeit pro Kopf, und zwar um mehr als eine Stunde pro Woche....

Alles gut und schön, an diesen Studien gibt es für mich immer einen Haken: Wer prüft denn, ob die Frauen auch wirklich soviel arbeiten wollen wie die Männer. Meine Erfahrungen sehen da völlig anders aus. In der Regel wollen sie nur eine 30-Stunden-Woche. Und jetzt kommen wir wieder zum Motto: Gleiche Arbeit ... .
So, und wo ist jetzt das Problem?

Sonntag, 30. November 2008

Wetter-Update Oberhof


Traumhaft

In Hammerfest ist es schon düster



















In Hammerfest, weit über dem Polarkreis gelegen, hat die Polarnacht begonnen. Tief verschneit und der Weihnachtsmann wohnt bestimmt auch nicht weit von dort. Leider glauben die Kinder 1.0 und 2.0 nicht mehr an diesen Herren, sonst könnte man heute die Geschichte etwas aufpeppen.

ursprüngliche graphik: wikipedia

Samstag, 29. November 2008

Wieder nix


Vielleicht waren die Knochen noch zu müde oder Bamberg lag Alba heute nicht. Egal, jedenfalls haben sie verloren.

vier zu null


Im sogenannten „Bruderduell“ haben die Eisbären die Kühlschränke aus Hamburg mit 4:0 wieder nach Hause geschickt. Geht doch.
Jetzt können die Albatrosse und die Eisbären am Sonnabend bzw. Sonntag ein erfolgreiches Berliner Sportwochenende abschließen. Das wäre schön.

Freitag, 28. November 2008

Herren gegen ENG, BEL, AUT / Damen gegen ESP, IRL und SCO


Der Europäische Hockeyverband hat die Gruppeneinteilungen für die gemeinsam in Amsterdam stattfindenden Europameisterschaften der Damen und Herren 2009 (22. bis 30. August) bekannt gegeben. Demnach spielen die Schützlinge von Markus Weise in Gruppe A gegen England, Belgien und Österreich um den Halbfinal-Einzug. Platz vier ist nötig, um sich direkt für die WM 2010 in Indien zu qualifizieren. Die deutschen Damen müssen Gesamt-Dritter werden, um die WM in Argentinien direkt zu erreichen. Die Frauen von Bundestrainer Michael Behrmann treffen in der Vorrundengruppe B hierbei auf Spanien, Irland und Schottland.

Weiter geht es hier

ursprüngliches photo: afp

Gerhard Gundermann: Engel über dem Revier


Gerhard Gundermann hat lange Zeit im Tagebau als Baggerfahrer gearbeitet. Auch noch in der Zeit, als er als Profi-Musiker mit Band oder Solo unterwegs war. Als sein Tagebau geschlossen wurde, kam für ihn die Entlassung und ein Umsatteln auf ein neues Arbeitsgebiet. Wer aber solange mit Herzblut irgendwo arbeitet, dem fällt der Abschied nicht leicht. Das kann man hören, hier ein kurzer Auszug:

Abschied geht einfach ich geb nur den Helm ab
nehm das Handtuch, die Stiefel und vom Spind das Schloss
das alte Hemd das mir ein betrunkener Schelm gab
das zerreiß ich und schon läßt mein Schutzengel los

da fliegt ein Engel durch den rauchigen Himmel über dem Revier
er hat jetzt fast ein halbes Leben auf mich aufgepasst
jetzt trennt er sich von mir
da fliegt ein Engel durch den rauchigen Himmel über dem Revier
ich geb ihn frei, meine Zeit mit ihm ist vorbei
so lauf und fang ihn dir
so geh und fang ihn dir, vielleicht bleibt er bei dir


Hier für euch [engel über dem revier]

Das war nix: Alba weiter in der Basketball-Euroleague auswärts sieglos

[sport.ard.de] meldet:
Der Bundesliga- Spitzenreiter verlor am Donnerstagabend (27.11.08) 69:77 (32:43) beim zuvor noch sieglosen slowenischen Champion Olimpija Ljubljana. Nach fünf Vorrunden-Spieltagen liegt Alba mit zwei Siegen und drei Niederlagen aber weiter auf dem zum Weiterkommen nötigen vierten Platz in der Sechser-Gruppe. Beste Berliner Werfer waren Rashad Wright mit 19 und Ansu Sesay mit 15 Punkten.

Alba und Europa wird hoffentlich noch einmal eine Erfolgsstory. Vielleicht im nächsten Leben.

Zerstreuungs-Wetterbericht


Kanada versinkt in Eis und Schnee, in Berlin wird es wieder kälter, in Oslo sowieso und Bremen gewöhnt sich langsam an den Winter. Amt Neuhaus wird morgen von Schnee überrascht, aber die Mütters müssen sich trotzdem keine Sorgen machen.
Soweit der Familien-Wetterbericht.

Deutsches Kastensystem

Diesen Artikel habe ich bei [fr-online.de] gefunden:
Arm und Reich driften in der deutschen Gesellschaft weiter auseinander. Das belegt der neue Verteilungsbericht des gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI). Demnach fällt vom privat verfügbaren Einkommen so viel wie niemals zuvor in der Republikgeschichte für Gewinne und Vermögen ab. Die Gewinnquote kletterte laut WSI von 33,7 Prozent im Jahr 2006 auf 34,0 Prozent im Jahr 2007 und noch einmal auf 35,8 Prozent im ersten Halbjahr 2008.
Das sind im historischenVergleich außergewöhnlich hohe Werte. Als im Jahr 1960 ein Wirtschaftsminister Ludwig Erhard die Soziale Marktwirtschaft dirigierte, machten die Einkommen aus Gewinnen und Vermögen 1960 gerade 24,4 Prozent des gesamten privaten Einkommens aus. Umgekehrt konnten sich die Lohnempfänger damals in der Nettorechnung 55,8 Prozent sichern, gegenüber 39,3 Prozent heute.

[Hier geht es weiter]

Donnerstag, 27. November 2008

SPD in Bund und Ländern signalisiert rasche Einigung beim BKA-Gesetz

Das geht aber schnell. [heise.de] meldet:
Berlins Innensenator Ehrhart Körting, Sprecher der SPD-regierten Länder im Bundesrat, hat bei dem sich abzeichnenden Vermittlungsverfahren mit dem Bundestag im Streit um die Novelle des Gesetzes für das Bundeskriminalamt (BKA) einen schnellen Kompromiss in Aussicht gestellt. Er gehe davon aus, dass beide Seiten rasch zueinander finden könnten, sagte der Sozialdemokrat der "Welt". Wenn das Parlament den "berechtigten Bedenken der Länder" Rechnung trage, könne das Vorhaben "innerhalb weniger Tage abschließend behandelt" werden.
Ähnlich äußerte sich der Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann. Der Verhandlungsführer der Sozialdemokraten im Parlament zeigte sich zuversichtlich, dass beim Anruf des Vermittlungsausschusses noch in der Sitzung der Länderkammer am 19. Dezember eine Einigung erzielt werde. Dann könnte die neuen Befugnisse für das BKA einschließlich einer Lizenz für heimliche Online-Durchsuchungen noch "pünktlich" zum 1. Januar 2009 in Kraft treten.
Die SPD in den Ländern besteht vor allem auf einen klareren Zuschnitt der Zuständigkeiten der Polizeien von Bund und Ländern. "Die Formulierung bei der Strafverhütung ist zu offen", betonte Körting. Es gebe dafür im terroristischen Bereich keine allgemeine Befugnis des BKA. Deshalb müsse diese Befugnis im Gesetz auf die Ausnahmefälle etwa zur Bekämpfung des Terrorismus bei einer länderübergreifenden Gefahr begrenzt werden, die in der Verfassung stehen. "Die Gefahrenabwehr ist grundsätzlich Ländersache", stellte der Innensenator weiter klar. "Ich halte eine zentrale Wasserkopfbehörde wie das FBI für schlechter als unsere dezentrale Länderpolizei. Denn sie ist vor Ort besser vernetzt und erkennt die Gefahren."

"Berlin"-Spieltag der Hallenhockey-Bundesliga Ost


Kurz zusammengefasst: Der BHC führt die Tabelle an und mein Favorit Osternienburg, hat leider unglücklich Punkte liegen lassen. Mehr hier

Neues von Muax Enrico

Schnell mal anschauen

Mittwoch, 26. November 2008

Das ging daneben


Am Freitag (gegen Hamburg) muss es aber besser laufen.

Wetter-Update Oberhof


Sieht das nicht toll aus?

Georgien: Ein Land erwacht

Eine verprügelte Journalistin, ein festgenommener Kameramann – Georgien streitet um den verlorenen Krieg, und Präsident Saakaschwili, der vom Westen hochgejubelte Politiker, kontrolliert die Medien. Alles sehr demokratisch und würdig, Milliardenhilfen von uns zu empfangen.

ALBA zu Hause eine Macht

Im Schatten von ALBA blühen die "Veilchen" in der Bundesliga immer mehr auf. Während Spitzenreiter Berlin mit dem problemlosen 89:78 über Trier seine makellose Heimbilanz behielt, landete Göttingen beim 77:76-Sieg bei den Köln 99ers seinen vierten Erfolg in Folge und setzte sich in der Spitze fest. [Mehr hier]

Dienstag, 25. November 2008

Staatsschutz wertet den Schulstreik aus

Was sich alles so rumspricht: Der Staatsschutz vernimmt Teilnehmer der Berliner Schülerdemonstration und zeigt ihnen Film- und Fotomaterial über andere Teilnehmer. Danach werden sie über diese Personen ausgefragt. Zum einen ist es ein Skandal, dass so viel Film- und Fotomaterial denen zur Verfügung steht und zum anderen werden Fragen über Personen gestellt, die definitiv nicht in der Humbold-Uni waren. Selbst wenn sie im Gebäude gewesen wären, heißt dass noch lange nichts.
Diese ganze Vorgehensweise kommt mir sehr bekannt vor und lief damals unter dem Logo Staatssicherheit. Damals hatten sich aber noch die westlichen Qualitäts-Journalisten massenhaft darüber aufgeregt. Es ging ja um einen anderen Staat, hier ist das was anderes. Hier kann man schnell selbst unter Beobachtung kommen, wie damals unsere Journalisten. Genau die gleichen Reflexe kann man erkennen.

Jungs und Mädchen, lasst Euch nicht verrückt machen. In der Regel dauert es nicht länger als vier Stunden und macht es danach öffentlich, dass Ihr verhört wurdet. Das war gegen die Stasi auch immer ein abschreckendes Mittel. Der Staatsschutz braucht ebenfalls viele IMs und um dem zu entgehen, sollte man die Verhöre immer öffentlich machen.

Ich drücke Euch die Daumen.

Thomas Rühmann zu Gast bei "Zimmer frei"


Außer der Reihe heute einen Song von Gerhard Gundermann, gesungen von Thomas Rühmann. Er war damals zu Gast in der Sendung „Zimmer frei“.
Die Aufnahme ist zwar schon paar Tage alt, macht aber nix. Den Titel hatte ich schon einmal verlinkt, aber in einer anderen Fassung.
Viel Spaß bei „alle oder keiner“

Der verstockte alte Mann

Clement hält Parteirüge für unangemessen. [Mehr kann man hier lesen]

Das Ende des "Goldenen Zeitalters" des Kapitalismus und der Aufstieg des Neoliberalismus

Eine kurze Geschichte zur Weltwirtschaftskrise (Teil 1), gefunden bei bei den Dschungs [Telepolis]:

Die seit über einem Jahr am Abgrund taumelnde, globale Finanzbranche hat einen Schritt nach vorne getan und befindet sich nun im freien Fall. Lehman Brothers, AIG, Northern Rock – wer kann noch all die einstmals mächtigen Finanzkonzerne, Versicherer oder Hypothekenbanken aufzählen, die in immer kürzeren Abständen der Finanzkrise zum Opfer fallen? Angesichts der im atemlosen Tempo voranschreitenden Implosion des in den letzten drei Dekaden errichteten, internationalen Finanzsystems scheint es geboten, die Genese und Entwicklung eben dieser einem Kartenhaus gleich zusammenbrechenden, globalen Architektur der Weltfinanzmärkte nachzuzeichnen. Neben einem erheblichen historischen Erkenntnisgewinn, den ein solches Unterfangen mit sich bringt, dürften hierbei auch die Ursachen der derzeitigen Weltfinanzkrise erhellt werden. Ist es nur nackte, unkontrollierte "Gier" einiger Spekulanten, die für die gegenwärtigen ökonomischen Verwerfungen verantwortlich ist? Ist die mit neoliberaler Deregulierung und Liberalisierung einhergehende Expansion der Finanzmärkte schuld an der Misere? Oder liegen die Ursachen dieser spätkapitalistischen Malaise tiefer - womöglich in der innersten Struktur der kapitalistischen Produktionsweise – verborgen?
Der Aufstieg des neoliberalen, durch die Dominanz der Finanzmärkte geprägten Weltwirtschaftssystems - dessen Finanzüberbau gerade über uns zusammenbricht - resultierte aus der tiefgreifenden, ökonomischen Krise der frühen 70er Jahre, die nahezu alle westlichen Industrieländer erfasste. Diese Krise beendete eine seit den frühen 50ern anhaltende Periode wirtschaftlicher Prosperität in Westeuropa und den USA, für die der Historiker Eric Hobsbawm den Begriff des "Goldenen Zeitalters des Kapitalismus" prägte (Hobsbawm, Zeitalter der Extreme, S. 285 ff.). Die führenden westlichen Wirtschaftsnationen verbuchten zwischen 1950 und 1970 im schnitt ein Wirtschaftswachstum von vier Prozent, das wesentlich zur Vollbeschäftigung, ja zum Arbeitskräftemangel in etlichen Industrienationen beitrug. Es lohnt sich, einen kurzen Blick auf dieses "Goldene Zeitalter" zu werfen, das angesichts der nun heraufziehenden Weltwirtschaftskrise wieder als Modell einer alternativen kapitalistischen Entwicklung in der öffentlichen Diskussion steht.


[Weiter geht es hier]

Damen des Club an der Enz lassen Hüllen für Kalender fallen


Unbedingt vormerken:
Die Idee ist nicht ganz neu, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Hockeydamen des Club an der Enz haben einen Fotokalender für 2009 erstellen lassen, von dessen Erlös die Mannschaftskasse profitieren soll. Die künstlerischen Fotos, für die etliche Hüllen gefallen sind, zeigen wir hier nur exemplarisch, damit noch genug Kaufanreiz da ist. Als Unterstützer hat sich Hockey-Ausrüster BHP angeboten, über dessen Website der Kalender verkauft wird. „Wir sind selbst über die gute Qualität der Arbeit überrascht und freuen uns deshalb umso mehr, unseren ersten Kalender präsentieren zu dürfen“, so Mareike Brust von den Vaihinger Damen.

Hier geht es zur BHP-Website

photo: urheber unbekannt

Führungswechsel beim Deutschen Hockey-Bund

In einer offiziellen Erklärung des Deutschen Hockey-Bundes vom Montagabend heißt es: Uschi Schmitz, langjährige Vorstandsvorsitzende und Generalsekretärin des Deutschen Hockey-Bundes, und das Präsidium des sehr erfolgreichen olympischen Sportverbandes werden aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die langfristige Ausrichtung des Verbandes und seiner Aufgabenverteilung im Vorstand getrennte Wege gehen.
[Mehr hier]

Jürgen Doetz, Präsident des Privatsenderverbands VPRT, macht Lobbyarbeit in der FAZ

Man soll von diesem Artikel nicht zu viel erwarten, denn man denkt in eine Richtung. Hier ein kleiner Auszug:
In Großbritannien ist etwas Seltsames passiert: Die BBC, die dem hiesigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Vorbild gilt, ist mit ihrem Plan, 65 neue Online-Portale zu gründen, spektakulär gescheitert. Und zwar durch das Votum nach dem neuen „Public-Value-Test“. Den bekommen wir ja auch. Haben wir dasselbe zu erwarten?Der Test mag gut gemeint sein. Aber wovon soll er noch handeln? ARD und ZDF lassen sich im Rundfunkstaatsvertrag alle Wünsche – digitale Familien- und Jugendkanäle, Online-Angebote ohne Einschränkung – gerade gesetzlich festschreiben. Da gibt es nichts zu testen.

Mehr hier

Schäuble: Der Staat bedroht die Pressefreiheit nicht

Ist er nicht süß: Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Kritik zurückgewiesen, die Sicherheitspolitik schränke die Pressefreiheit ein. "Der Staat bedroht die Pressefreiheit nicht. Er schützt sie, so gut er kann", sagte Schäuble am Montag bei einer Veranstaltung der Evangelischen Akademie in Berlin. Möglicherweise sei die Pressefreiheit eher von übertriebenen Rücksichten auf Anzeigenkunden oder von überzogenen Gewinnerwartungen der Investoren bedroht, so gefunden bei [heise online]

Montag, 24. November 2008

Nicht verpassen ...

die neue Sendung von Enrico Muax. Mittwoch kommt schon wieder eine neue Sendung heraus, Stress

Das große Missverständnis

Diese Worte muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Hier soll der Neoliberalismus reingewaschen werden, netter Versuch:
... Es bedeutet dies, dass uns die Marktwirtschaft notwendig als das tragende Gerüst der künftigen Wirtschaftsordnung erscheint, nur dass dies eben keine sich selbst überlassene liberale Marktwirtschaft, sondern eine bewusst gesteuerte, und zwar sozial gesteuerte Marktwirtschaft sein soll."
Neoliberalismus als Schimpfwort
Nichts anderes wollten die Neoliberalen. Wenn also heute eine Spätjugendliche wie die 28-jährige Vorsitzende der Jungsozialisten, Franziska Drohsel, mal eben so dahin behauptet: "Der Neoliberalismus ist am Ende", wäre das tatsächlich eine erschreckende Erkenntnis, und zwar genau anders herum als gemeint.
Das Missverständnis erklärt sich daher, dass Ende der neunziger Jahre die Globalisierungsgegner den Begriff entdeckt haben und ihn zu einem Schimpfwort für alle machten, die am ehesten dem Markt die Lösung der wirtschaftlichen Probleme zutrauen.

Also: Neoliberalismus ist nur falsch verstanden worden, die Entmündigung des Staates und und und, dass gehört wahrscheinlich nicht zum Wesen des Neoliberalismus. Das haben andere gefordert oder durchgesetzt. Gefunden in der [sueddeutsche.de], wo sonst.

Finde ich gut


Heute gehen nicht nur die Meldungen von irgendwelchen „Möchtegern-Prinzen“ durch die Fußballmedien, nein, auch der Spendenaufruf von Clemens Fritz. Diese Bescheidenheit und Bodenständigkeit hebt sich angenehm von den Umgangsformen anderer „Stars“ ab.
[DANKE ERFURT by Clemens Fritz]

Ernüchterung durch Personalauswahl

Eine kleine Analyse des derzeitigen Standes der Personalauswahl für das Obama-Team, freundlicherweise erstellt durch [Telepolis]:
Trotz der Möglichkeit zur Online-Bewerbung auf Change.gov, von der angeblich bereits in den ersten Tagen über 150.000 Amerikaner Gebrauch machten, zeichnen sich im Führungsteam, mit dem Barack Obama regieren will, keine Überraschungen und wenig Wandel ab. Im Gegenteil: Sein Kabinett, das seit Ende letzter Woche deutliche Konturen hat, wird immer klarer von alten Clinton-Leuten und der demokratischen Parteihierarchie dominiert.
und
Als informell für die Position des Justizministers nominiert gilt der afroamerikanische Rechtsanwalt Eric Himpton Holder Jr., der aufgrund seiner Positionen zum "Geistígen Eigentum" der Lieblingskandidat der Unterhaltungsindustrie ist. Auch er ist ein alter Clinton-Mann: Zu dessen Amtszeit war er die Nummer zwei im Justizministerium. Allerdings hat Holder angeblich noch die "Sicherheitsüberprüfung" vor sich. Inwieweit hier der Technologieminister ein ausgleichendes Gegengewicht setzen kann, wird wohl auch davon abhängen, wer diesen Posten letztendlich einnimmt. Nach der öffentlichen Absage von Eric Schmidt, der lieber bei Google bleiben will, stiegen die Chancen von Julius Genachowski.

RWE bietet "Konjunkturprogramm" für Garantien für den Bau neuer Kohlekraftwerke an

Die treffende Zweitüberschrift von [Telepolis]:
Die Finanz- und Wirtschaftskrise dient dazu, den Klimaschutz hintanzustellen, was auch der bayerische Ministerpräsident Seehofer für die Autoindustrie fordert.

Was dann im Artikel steht, ist höchst lesenswert. So funktioniert dieses System.

Nur die Besten sollen auf das Gymnasium - Untergang des Abendlandes

Was soll man dazu sagen. Das Geschrei ist groß. Zum einen, weil Pisa es wieder einmal aufgedeckt hat: Deutschland hat sich international nicht verbessert und zum anderen, weil neue Wege begangen werden müssen.
Da hat sich ein Land, nämlich Berlin, ein Herz gefasst und bringt eine Bildungsreform nach vorn. Ein Teil der Reform beinhaltet, dass der Übergang zum Gymnasium nur über den Notendurchschnitt erfolgen soll. Das Abendland bricht in Berlin zusammen! Typisch deutsch. Wir kritisieren alles und wollen aber keine Veränderung. Ein kleiner Blick nach Finnland, würde selbst den Globalisierungsfreunden zeigen, wie es gemacht werden sollte.
Eine Frage habe ich zu diesem Thema aber auch: War denn das schon immer so in der alten Bundesrepublik, mit diesem selbstbestimmten Übergang zum Gymnasium? Würde mich eigentlich sehr wundern

Sonntag, 23. November 2008

Mac Grundkurs: iChat


Da ich viele DOS-Flüchtlinge kenne und die jetzt auch chatten wollen, habe ich diesen Support-Artikel ausnahmsweise hier platziert. Kleiner Hinweis: Nicht zu kompliziert denken, es geht in der Regel ganz einfach.

Wenn Sie nach einer persönlicheren Art suchen, in Verbindung zu bleiben, ermöglicht iChat es Ihnen, Ihre Freunde, Verwandten und Kollegen zu sehen und zu hören, unabhängig davon, wie weit entfernt sie sind. Sie können sich per Text-, Audio- oder Video-Chat über das Internet miteinander austauschen, ohne dass dafür hohe Gebühren für Textnachrichten, Ferngespräche oder Videostreaming anfallen. Sie können nicht nur mit einer Person chatten, Sie können auch eine Konferenz mit mehreren Personen einrichten.
Um iChat verwenden zu können, benötigen Sie lediglich einen Internet-Zugang sowie einen .Mac Account oder einen kostenlosen AIM-Account (AOL Instant Messenger). So richten Sie iChat ein und verwenden es:
Mehr hier

Krisenkapitalismus

Diesen netten Artikel habe ich bei [neues-deutschland.de] gefunden. Er analysiert die Krise und zeigt mögliche Wege auf, die aus der Krise führen. Ein paar theoretische Grundlagen tun immer gut.

Das bankrotte Island erhält mehr als 10 Milliarden Dollar Kredite

Habe ich bei [heise.de] gefunden:
Island hat voll auf den Finanzmarkt gesetzt und ist dabei baden gegangen. Die isländischen Banken sind pleite, der Staat steht vor dem Bankrott. Die Insel braucht Milliarden, bislang wurden 2,5 Milliarden Dollar von den nordeuropäischen Länder und 2,1 Milliarden vom Internationalen Währungsfonds als Kredite bewilligt. 300 Millionen Euro kommen vom deutschen Staat, dazu gedacht, damit Island die deutschen Kunden der Kaupthing-Bank ausbezahlen kann. Insgesamt hat sich Island mit einer Bevölkerung von 320.000 Menschen Kredite in Höhe von mehr als 10 Milliarden Dollar gesichert, das sind pro Kopf immerhin mehr als 30.000 Dollar.

Gulasch vom Reh

Das wäre mal was. Vielleicht für das übernächste Wochenende, wenn die Kinder da sind.

BA-Chef Weise: Krise bringt höchstens 130.000 Arbeitslose

Etwas für die Wiedervorlage. Hier mehr Informationen

Samstag, 22. November 2008

Wetter-Update Oberhof


So sieht es jetzt am Rennsteiggarten aus und ich bin leider nicht dort.

hockeyliga-TV auf hockeyliga.de


Heute habe ich etwas Zeit zum stöbern und da habe ich eine Hockeysendung im Netz gefunden. Die Sendung von [hockey.iga.de] ist zwar etwas hamburglastig, aber trotzdem sehr informativ.

Freitag, 21. November 2008

"wenn ich könig wär, wär ich auch chef der feuerwehr und mein sekretär schafft lauter ...."


Heute habe ich „wenn ich wär“ ausgesucht. Aufgenommen im Tränenpalast und vor langer Zeit.
Ich wünsche Euch viel Spaß dabei.

Jewonnen


Da kommt man kaum hinterher. Gestern haben die Bären wieder in der DEL gespielt. Diesmal in der O2-Arena gegen den Tabellenletzten aus Duisburg. Nach einem nicht so starken Spiel sind die Bären knapp an einer Blamage vorbei geschrammt. Im letzten Drittel konnten sie das Spiel noch drehen und mit 3:2 gewinnen. Vielleicht liegt es an der hohen Dauerbelastung und den vielen Verletzten. Mal sehen, wie das nächste Spiel läuft.

Zerstreuungs-Wetterbericht


Den Familien-Wetterbericht muss ich für die Mütters ganz schnell ins Netz setzen, denn sonst machen sie sich noch mehr Sorgen.

Update Oberhof


Einfach schön. Wo sind denn nur meine Langläufer?

Wann kommt die große Depression

Die US-Ökonomen Roubini und Farrell prognostizieren eine schwere Wirtschaftskrise und das Platzen der US-Staatsverschuldungsblase. Mehr bei [Telepolis].

Zöllner will Eltern ein bisschen mitentscheiden lassen

Wie die [Berliner Zeitung] meldet, haben die Pläne aus der Bildungsverwaltung, den Zugang zum Gymnasium künftig maßgeblich an einen bestimmten Notendurchschnitt zu koppeln, in Berlin eine heftige Debatte ausgelöst.

Aber nur so geht es.

Donnerstag, 20. November 2008

70:59

In der heimischen O2-Arena haben die Albatrosse im Pokal gegen EnBW Ludwigsburg mit einem 70:59 die nächste Runde erreicht.
Hört sich doch gut an und weiter so.

Noch sieht es in Oberhof so aus


Morgen gibt es ein Update.

Auf in den Kampf

Nach einem Bericht von [spiegel online], machen Narben und Schrammen Männer für Frauen attraktiver. Männlichkeit, Stärke und ein draufgängerischer Lebensstil: Das alles, so glaubt Robert Burriss von der Universität im britischen Liverpool, lässt sich auf den ersten Blick aus dem Gesicht eines Mannes ablesen - und zwar an Schrammen und Narben im Gesicht. Und solche Wundmale kommen offenbar gut an, wie der Psychologe bei Befragungen herausgefunden hat.
Von wegen: Ein verständnisvoller Mann muss es sein und es zählen nur die inneren Werte, die Urinstinkte kommen bei den Mehdchens immer wieder durch. Und wenn Geld noch dazu kommt, dann ist das Glück komplett - bis zur nächsten Unzufriedenheit.

Kommt ein neuer Finanz-Tsunami?

Nach Berichten der [sueddeutsche.de], warnt der Chef der Bank of America, die Krise sei nicht überstanden. Das nächste Beben ist absehbar - bald würden Kreditkartenanbieter straucheln.

Haben wir weltweit wieder 500.000.000.000$ in der Portokasse oder müssen wir langsam Sozialleistungen streichen, damit wir das Geld zusammenbekommen? Vielleicht wird es auch billiger und kostet uns nur 50.000.000.000$. Dann passt es wieder und Hauptsache den Banken geht es gut.

Mittwoch, 19. November 2008

"Kultur kommt von den Verlierern, Sieger haben noch nie Kultur produziert"


Ich bin ein eingefleischter Heiner Müller-Fan und muss mir von Zeit zu Zeit etwas von Heiner antun. Heute fand ich im Netz zwei Interviews mit dem von mir ebenfalls geschätzten Alexander Kluge.
Ein Traum für diejenigen, die damit etwas anzufangen wissen.
Viel Spaß

Ein Muss für alle DOSianer :-)


Durch den gigantischen Werbeerfolg von M$ 300$-Kampagne, wollen sich die User nun auch entsprechend schmücken oder „ihr“ System allen zeigen. Wie man sieht, geht das jetzt alles.
Wenn das keine Geschenkideen für die Weihnachtstage sind, dann weiß ich auch nicht mehr.

Statistisches Bundesamt: 454 Kilogramm Haushaltsabfälle pro Einwohner im Jahr 2007

Das sind pro Tag und Nase rund 1,2 kg Abfall. Das kann ich für mich nicht bestätigen. Ich liege wieder einmal außerhalb des Trends, denn ich schätze, es sind nur rund 0,5 kg bei mir. Ich muss noch schwer an mir arbeiten, denn ich will auch so sein wie die anderen.

Hier zur Meldung vom [Statistischen Bundesamtes]

Unions-Politiker attackieren Merkels Krisenmanagement

Und warum? Weil unsere aller Wirtschaftsminister wahrscheinlich seine Aufgaben nicht gebacken bekommt. Deshalb beschwert er sich überall, dass er von der Kanzlerin übergangen wird.
Ich bin zwar kein Freund der Kanzlerin, aber mir wäre viel wohler, wenn ein Steinbrück auf dem Sessel des Wirtschaftsministers säße. Der versteht wenigstens was von Krisenmanagement und manche leider nicht. Mehr hier

US-Autobauer: 25 Milliarden Dollar oder Exitus

Nach einem Bericht im [Handelsblatt.com], geht es für eine ganze Branche um alles: 25 Milliarden Dollar benötigen die angeschlagenen US-Autobauer "um die Liquiditätskrise zu überleben", wie der Vorstandschef von Chrysler sagte. Wenn das Geld nicht kommt, so die Konzerne vor dem US-Senat, dann könnten drei Millionen Menschen binnen eines Jahres ihre Job verlieren. Wenn nicht sogar noch mehr.

Aus meiner Sicht ist das nur eine Zwischenlösung, denn die Autobranche wird sich von dieser Krise nicht mehr erholen. Besser wäre es, die Leute umzuschulen und neue Branchen zu stützen. So schlimm wie es für den Einzelnen auch sein mag, zukunftssicher sind diese Investitionen und Geldspritzen bei weitem nicht.

Sieg am Dienstag


Es ist Dienstagabend, die O2-Arena nicht ganz ausverkauft (über 13.000) und ein spannendes Spiel bis Mitte des letzten Drittels - was will man mehr. Eine Rauferei am Ende des zweiten Drittels durfte auch nicht fehlen, sind ja schließlich Eishockeyspieler. Mit 6:2 und vielen Stürmertoren ging der Abend dann doch noch ruhig zu Ende. Weiter so.

Dienstag, 18. November 2008

Kinderkanal will neue Formate für Teenager entwickeln

Wie [heise.de] berichtet, will der Kinderkanal (Ki.Ka) von ARD und ZDF Teenager stärker an sein Programm binden. "Wir werden im Laufe des nächsten Jahres ein bis zwei neue Formate entwickeln, die sich speziell an die älteren Kinder richten", kündigte der neue Ki.Ka- Programmgeschäftsführer Steffen Kottkamp in einem Gespräch mit dpa an. Zugleich sollen sich die Programmschienen für Vorschulkinder und für über Zehnjährige optisch deutlich voneinander abgrenzen. "Das derzeit mehr oder minder einheitliche Erscheinungsbild des Ki.Ka wird sich im Design verändern", sagte der 40-Jährige, der Anfang November zu dem Sender nach Erfurt wechselte.

Vielleicht ist das dann etwas gehaltvoller als der Groams von den Privatsendern. Bitte!!!

kleiner test für mich

test test

Neuer Video-Podcast von Muax Enrico

Diesmal mit einem Interview mit Patrik Sinkewitz und dem Pressesprecher vom Team Astana. Viel Spaß

Igel ist Wildtier des Jahres 2009


Der Igel ist das Wildtier des Jahres 2009. Die jährliche Auswahl wurde von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild (SDWi) getroffen, wie die Organisation zur Erhaltung der freilebenden Tierwelt am Dienstag in Bonn mitteilte. [Hier mehr Informationen]

photo: urheber unbekannt

Robert Müller - in der Verlängerung


Hiermit spreche ich dem Eishockeytorwart Robert Müller meine Hochachtung und Respekt aus. Warum? Das kann man hier erfahren

photo: dpa

SILVIO-MEIER-DEMONSTRATION 2008

Auch in diesem Jahr findet einer Silvio-Meier-Demo statt.
Vor 16 Jahren wurden vier junge Menschen von Neonazis am U-Bhf-Samariterstraße angegriffen und einer von ihnen in Folge der Auseinandersetzung ermordet. Der Hausbesetzer und Antifaschist Silvio Meier starb durch mehrere Messerstiche in die Brust. Was mittlerweile vielen als eine schon längst vergangene Zeit erscheint, ist nach wie vor Alltag in Deutschland: Neonazis morden, foltern und jagen weiterhin ihre Opfer. Berlin-Lichtenberg ist nach wie vor Hochburg der rechten Schläger. Doch wir werden die Straße nicht rechten Schlägern und ihren Unterstützern überlassen!

DEMO: Samstag | 22. November | 15 Uhr | U-BHF. Samariter Straße
MAHNWACHE: Freitag | 21. November | 16 Uhr | U-Bhf. Samariter Straße

Hier zur Homepage

Revision der Neoresidenz


Man kann es sich nicht leisten und jetzt streitet sich noch alle alle über das „Wie“. Das Stadtschloss in Berlin, die endlose Geschichte.

EADS sieht auch den Staat in der Pflicht

Wie [FTD.DE] meldet, will der Luftfahrtkonzern EADS das wirtschaftliche Risiko militärischer Großprojekte künftig verstärkt beim Staat abladen. Rüstungsvorstand Stefan Zoller sprach sich deshalb für eine "neue Vertragsgestaltung bei komplexen Großprojekten" aus.

Der Schockwellenreiter würde sagen: So funktioniert Kapitalismus.

Hessen billigt Millionenbürgschaft für Opel

Ein Glück, dass es [FAZ.NET] gibt. Der Hort des Qualitätsjournalismus meldete, dass die irgendwie Landesregierung von Hessen den Wahlkampf eröffnet und 500 Millionen verpulvert hat. Natürlich für Opel. Man glaubt doch nicht im Ernst, dass die Automobilindustrie und insbesondere das Daue-Pproblemkind Opel, jemals wieder so auf die Füße kommt. Damit kann man das Geld getrost abschreiben und schon den nächsten Scheck suchen.

Georgiens Umgang mit dem Krieg

Man glaubt es kaum, bei [tagesschau.de] wird gemeldet, dass drei Monate nach dem Kaukasus-Krieg Vertreter Georgiens mit Russland über eine Lösung für die abtrünnigen Gebiete Südossetien und Abchasien beraten. Während die georgische Regierung international in die Defensive gerät, sind kritische Stimmen im Land selten. Hauptleidtragende bleiben die Kriegsflüchtlinge.
Für die Qualitätsjournalisten ist das schon ein Quantensprung, denn bisher war ja Russland, egal was Georgien auch getan hatte - denn sie sind potentielle Verbündete -, immer das böse Land. Man kannte das ja noch aus früheren Zeiten und so schnell kann man sich nicht umstellen. Das wäre immerhin noch eine positive Deutung für den Dauer-Realitätsverlust der Journalisten.

Montag, 17. November 2008

Männer


aus der Sicht von Dieter Nuhr. Sehr zu empfehlen. Entweder als Podcast bei iTunes oder unter diesem Link
Dieter Nuhr „Männer“ .

Der [powerbook-blogger] war neulich bei einer Dieter Nuhr-Vorstellung. Ich begnüge mich vorerst noch mit der Podcast-Serie, aber ...

ursprüngliches photo: elke wetzig