
Die Rettungsversuche laufen auf vollen Touren und Notstandsgesetze werden mit heißer Nadel gestrickt. Hoffentlich kann sich Island aus dem Bänker-Wahnsinn befreien.
Wie kam es dazu? Unter anderem so:
„Mit billigen Krediten finanzierten die Banken auch die Aufkaufswelle, mit der isländische Unternehmer sich vor allem in Großbritannien und im übrigen Skandinavien breit machten. Modehäuser und Fluglinien, Elektronikläden und Medien, alle Branchen wirbelten die Isländer auf, und die Menschen zuhause glaubten an die guten Zeiten und wollten auch am Aufschwung teilhaben.
Zeitweilig hatte Island Europas höchste Zuwachsraten, die Immobilienpreise explodierten, durch Reykjaviks Straßen rollten die Offroader - alles auf Pump gekauft und oft in anderen Währungen finanziert: in Euro, in Dollar, gar in Yen. Die isländische Krone war ja hart. Glaubten die Isländer.“
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