Dienstag, 24. Juni 2014

Wie entstehen Artikel über die Ukraine?

Huhu, liebes Blogvolk.

Sicherlich gibt es hierzu viele Antworten, aber wer sich an einem Beispiel ein Bild machen möchte, wie Meinungen in der ukrainischen Bevölkerung entstehen, die dann in unsere Medien transferiert werden, dem kann ich den verlinkten Artikel empfehlen.

Hier geht es um einen ukrainischen Intellektuellen, er wohnt nicht weit vom Majdan, lebte vorher einige Zeit in London und schreibt über die aktuellen Ereignisse ein Tagebuch. Dieses wurde veröffentlicht und lässt nebenbei Strukturen erkennen.

Seine Gedankenwelt ist sehr westlich geprägt, wirkt in seinen Ansichten zu den ’revolutionären’ Vorgängen recht naiv, hat z. B. keine Gewissensbisse, Gasflaschen für Molotowcocktails für die ‚Majdaner’ zu besorgen und ist als Westukrainer gegen die Ukrainer im östlichen Teil des Landes eingestellt. Soweit so gut oder nicht gut.

Was man in seinem Buch nur ganz nebenbei erfährt, ist, dass er mit der Think Tanks-Organisation von Soros gut vernetzt ist. Also einer amerikanischen Denkfabrik, die sich „Aspen Ukraine“ nennt. Von diesen Meinungsmachern im Hintergrund zitieren unseren Medien ständig und bereitwillig und erklären diese Meldungen als Meinung des Volkes. So werden heutzutage wohl Nachrichten gemacht.

Wem das zu oberflächlich war, der kann sich gern in das Buch von Herrn Andrej Kurkow vertiefen. Nähere Informationen zeigt der obige Link.

Montag, 23. Juni 2014

Der Traum eines jeden Mannes

Huhu, liebes Blogvolk.


Ein geschlossenes KDW - was wünscht sich ein Mann mehr? ☺


Leider wird dieser Zustand nur an Sonntagen erreicht, an denen die Männerwelt aufatmen kann. Leider

Um kurz vor halb vier blinzelt die Sonne über Berlin

Huhu, liebes Blogvolk.


Ein Traum für alle Frühaufsteher oder Spätinsbettgeher.


Auf alle Fälle schön anzuschauen.

Sonntag, 22. Juni 2014

Flächendeckende Überwachung und die Regierungen müssen es seit 2002 gewusst haben

Huhu, liebes Blogvolk.

Es wird von Woche zu Woche erschreckender, was an neuen Details zur Überwachung veröffentlicht wird. Dank des Mutes von Einzelpersonen wie Snowden ist es uns langsam möglich, das weltweite Aushebeln der Grundrechte zu erahnen. Wir müssen heute leider davon ausgehen, dass in Deutschland alle komplett und fast lückenlos überwacht werden. Diese völlig neue Qualität der Überwachung ist nach den Ereignissen des Jahres 2001 forciert worden. Nicht nur die NSA macht dabei mit, sondern Verfassungsschutz und BND arbeiten Hand in Hand mit dem amerikanischen Geheimdienst.

Seit den Enthüllungen von Snowden vor einem Jahr, die das Internet wie ein Beben trafen, schweigt die Kanzlerin weitgehend hartnäckig zu diesem Thema. Kein aufbegehren gegen die Vereinigten Überwachungsstaaten von Amerika, kein festes Dementi, dass die deutschen Dienste nicht stark mit den Amerikanern kooperieren und kein Mut, Snowden in Deutschland aussagen zu lassen. Es ist beschämend, was die Überwachungs-Kanzlerin für ein schwaches Bild abgibt und nebenbei dazu beiträgt, das unser demokratische Rechtssystem beginnt zu implodieren.

Hier ein interessanter Link zu diesem Thema. Da gibt es von mir einen klaren Hörbefehl :-)

Heute vor 40 Jahren schrieb Jürgen Sparwasser Sportgeschichte


Huhu, liebes Blogvolk.

Damals war’s. 1974 in Hamburg. Die Fans hießen noch Touristen und Nationalhymnen wurden nicht mitgesungen. Wir kannten unseren Text, aber ob dass in der BRD auch so war, weiß ich nicht.

Neben diesem tollen Tor ist natürlich Heinz Florian Oertel die Wiederentdeckung des Tages. Wenn man sich die heutigen Reporter so anhört, dann ist das von ihm gesprochene Wort richtig wohltuend. Eine persönliche Anmerkung: Den Radioreporter Wolfgang Hempel fand ich noch besser ☺.

Also genießt den Pass vom Frankfurter Hamann auf den Magdeburger Sparwasser und schaut mal genau hin, wie viele Spieler dem Sieger gratulieren ...

Samstag, 21. Juni 2014

Anne Roth: Warum protestiert eigentlich niemand

Huhu, liebes Blogvolk.

Anne Roth hat vor ein paar Monaten einige Thesen veröffentlicht, die es wert sind, hier noch einmal in die Menge zu tragen. Es geht im Kern darum, warum trotz dieser flächendeckenden Abhörpraxis der Vereinigten Abhörstaaten von Amerika, die Menschen sich hier im Lande kaum darum und um deren Auswirkungen scheren.

Klarer Lesebefehl, würde der Schockwellenreiter sagen.

Ein Blick auf Gundermann


Huhu, liebes Blogvolk.

Also wenn die Kollegen vom mdr sich schon die Mühe gemacht haben, dann sollten wir uns es auch ansehen ☺.


Viel Spaß

Spiel gegen Ghana

Huhu, liebes Blogvolk.


Heute treffen wir uns auf den Fan-Meilen oder ihr sitzt sonst wo vor irgendwelchen Fernsehern. Auf alle Fälle wird das zweite Vorrundenspiel der deutschen Mannschaft gegen Ghana geguckt. Vielleicht der erwartet starke Gegner und hoffentlich sollen uns diese Regenwolken nicht auf irgendwas vorbereiten.




Um das zu verhindern, werde ich mich mit einem passenden Trikot unter die Leute mischen und die Mannschaft anfeuern ☺.


Vor 16 Jahren starb Gerhard 'Gundi' Gundermann


Huhu, liebes Blogvolk.

Vor 16 Jahren starb der Baggerfahrer, Musiker und Familienvater Gerhard ‚Gundi‘ Gundermann in Spreetal. Sein Repertoire ist sehr umfangreich und wird von vielen Künstlern immer wieder aufgegriffen. So bleibt sein Wirken lebendig.

Seine alte Band Seilschaft tourt von Zeit zu Zeit mit vielen Titeln von Gundi durch die Landen. Hier ein kleiner Ausschnitt aus einem Konzert in Eisenach


Viel Spaß dabei

Freitag, 20. Juni 2014

Von Mainz bis an die Memel CXX | Kuttners Videoschnipselvortrag

Huhu, liebes Blogvolk.


Gestern lud Jürgen Kuttner zum letzten Videoschnipselvortrag in der Volksbühne vor der Sommerpause ein. Sein best-off-Abend war fast ausverkauft und er war gut gelaunt. Die besten Voraussetzungen für einen wunderbaren Abend sowie die Inspiration für einen Brigadetagebuch-Artikel waren also gegeben.


Jürgen Kuttner und André Meier waren diesmal nicht allein auf der Bühne. Anlässlich des 100ten Geburtstages der Volksbühne wird derzeit ein Kurzfilm gedreht. Anscheinend geht man in alle aktuellen Vorführungen und fängt Spiel sowie Publikum ein. Wer nicht erkannt werden möchte, der kann sich eine gereichte Papiertüte über den Kopf ziehen. Diese analoge Tarnung kann selbst die NSA nicht knacken ☺.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Vor zwei Jahren flüchtete Julian Assange in die ecuadorianische Botschaft

Huhu, liebes Blogvolk.

Es ist heute zwei Jahre her, dass Julian in die ecuadorianische Botschaft flüchtete und um politisches Asyl gebeten hat.
In diesem Verfahren bekleckern sich das Vereinigte Königreich, Schweden und nicht zuletzt die regieführenden Vereinigten Abhörstaaten von Amerika, nicht unbedingt mit Ruhm.

Die Vorwürfe gegen ihn sind teils absurd, teils nicht mehr haltbar, aber es wird mit unveränderter Härte weiter Verfahren. Großbritannien will z. B. trotz der Erteilung des politischen Asyls, ihn nicht ausreisen lassen. Sie wollen den Haftbefehl vollstrecken. Das heißt im Klartext: Zwei Jahre keine Veränderung dieser Situation und Julian sitzt demzufolge in der Botschaft fest. Anlässlich des zweiten Jahrestages seiner Flucht, rufen viele Organisationen zur Unterstützung für Assange auf. Wenn ihr helfen wollt, dann könnt ihr das vielfältig tun.

Wie sagte doch Noam Chomsky sinngemäß über Menschen wie Julian Assange und Edward Snowden:

Jemand, der mutige Aktionen zur Verteidigung der demokratischen Grundrechte durchführt, verdient unsere Anerkennung, nicht hysterische Denunziation und Bestrafung!

Nachlese Liebig 14/14 - Juristisches Nachspiel

Huhu, liebes Blogvolk.

Die Ereignisse zur Liebig 14 hatte ich an dieser Stelle versucht einigermaßen sachlich aufzuarbeiten
. Ein Gericht musste sich mit den Ereignissen befassen und in die taz für uns den Prozess verfolgt.
Interessant ist für mich die Würdigung der Aussagen von mehreren Polizistinnen. Getrennt von einander aufgenommen, stimmen sie bis ins kleinste überein, selbst bei der falschen Wiedergabe linken Parolen. Von Zeugen erster Klasse kann man bei solchen Polizistinnen leider nicht mehr sprechen.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Warum überraschen mich Gaucks Äußerungen nicht

Huhu, liebes Blogvolk.

Den einen oder anderen haben Gockel-Gaucks Äußerungen zu militärischen Einmischungen Deutschlands im Ausland doch etwas irritiert. Aber wenn man sich seine Biografie mal näher ansieht, dann kann man sich einige Punkte schon erklären. Ich will jetzt nicht davon schreiben, dass viele aus dem Oppositionsumfeld Gauck für ein Begünstigter des Systems war. Nein, es soll passend zum Thema um die Friedensbewegung in der DDR gehen.

Also wenn Gockel-Gauck wirklich ein solch toller Oppositioneller war, wie er immer angibt, dann frage ich mich, warum er bei der Friedensbewegung in der DDR nicht mitmachen wollte? Um es gleich vorweg zunehmen, diese Aussage ist unstreitig. Für alle DDR-Neulinge an dieser Stelle: Die Friedensbewegung war in diesem Teil Deutschlands eine fast alleinige Sache der Kirche und da hauptsächlich bei der evangelischen Kirche angesiedelt. Wenn also Gockel-Gauck, positiv ausgedrückt, relativ wenig für die Friedensbewegung tat, dann verstieß er definitiv gegen den Willen seiner Gemeinde und nicht zuletzt gegen die Ziele seines Dienstherren, wer auch immer das war. Damals hatte er nichts für die Friedensbewegung übrig und heute will er deutsche Soldaten in die Krisengebiete der Welt schicken. Halt. Da war doch was. Natürlich nur in Krisengebiete de lux. Irak oder wo in Afrika massakriert wird, dort sollen deutsche Soldaten natürlich nicht hin. Damit das hier keiner falsch versteht: Ich möchte nicht, dass deutsche Soldaten irgendwohin ziehen, um die Welt zu retten. Aber wenn man sich dafür ausspricht, wie Gauck und von der Leyen es machen, dann sollte man sich nicht die Rosinen raussuchen und die Drecksarbeit anderen überlassen. Wer des eine will, muss das andere mögen. So ist das nun mal. Auch wenn man das Amt eines Bundespräsidenten innehat.

NATO-Unterstützung für die Ukraine


Huhu, liebes Blogvolk.

Im Netz habe ich ein kleines Video gefunden, das aufzeigt, wie wenig die eingeputschte Regierung in Kiev von der Bevölkerung unterstützt wird. Das geschieht hingegen massiv von der NATO. U. a. sieht man es an den amerikanischen Fahrzeugen, die in der Kolonne mitfahren. Das Video ist fünf Wochen alt und man kann daran beispielhaft erkennen, wie weit die militärische Einmischung der Vereinigten Abhörstaaten von Amerika bereits fortgeschritten ist.

Dienstag, 17. Juni 2014

Siebzehnter Juni und die Rolle von Egon Bahr

Huhu, liebes Blogvolk.

Heute gibt es sicherlich wieder die üblichen Artikel und Kommentare der Qualitätsjournalisten zum siebzehnten Juni. Das man die Ereignisse im Jahr 1953 durchaus anders darstellen kann, ist heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich.
Vor einiger Zeit hatte ich diesbezüglich schon auf das Buch von Hans Bentzien hingewiesen. Diese Empfehlung möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch heute noch einmal untermauern. In dieser Textstelle geht es um die Spontanität beim Ausbruch des ‚Arbeiteraufstandes‘ und um die Rolle des RIAS und speziell von Egon Bahr. Richtig gelesen: Egon Bahr. Der spätere Ostversteher hatte 1953 viel getan, um die noch junge DDR, wollen wir es mal positiv formulieren, zu schädigen.

Hier die Textstelle:

Der Museumsmitarbeiter Günter Wittek berichtete von einer 70jährigen Besucherin, die 1998 in seine Räume kam und sich als eine der eingeschleusten ‚Demonstrantinnen‘ zu erkennen gab, die aber am 17.6. bereits wieder ausgeflogen wurden. Weshalb? wollte der Museumsmann wissen, da doch am 17. Juni die Streiks begannen. Sie erklärte: „Ja, aber wie es wirklich dazu kam, das werden Sie nicht wissen. Wir waren ca. 70 bis 75 junge Frauen und Männer aus Westdeutschland und Westberlin und erhielten u. a. von Vertretern des RIAS- Egon Bahr war auch dabei-den Auftrag, am 16. Juni 1953 abends in die Wohnunterkünfte der ‚Stalingrader Brigaden‘ zu gehen und die Leute zum Aufstand aufzufordern.“ Was denn diese Brigaden seien? fragte Wittek. „Das wahrende Bauarbeiter der Stalinallee, wir nannten sie so. Diese Leute waren in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht und verbrachten mit allerlei Beschäftigungen diesen Abend. Wir sagten ihnen, dass morgen Früh, um 09:00 Uhr, ein Aufstand stattfindet, der RIAS wird dazu aufrufen (Scharnowski wußte wohl nicht genau Bescheid und nannte 07:00 Uhr) und alles muss auf die Straße! Viele schauten ungläubig, aber wir konnten uns auch auf verschiedene Unzufriedenheiten unter den Bauarbeitern stützen, und so haben uns die Brigaden auch zugehört. Für uns war es wirklich wichtig, dass es pünktlich um 09:00 Uhr losgeht und das um diese Zeit die Massen auf die Straße gehen. Wir waren dann am späten Abend nach Westberlin zurückgekehrt, sprachen über die Wirkungen unserer Reden und waren sehr gespannt, was am 17. Juni passieren wird.“

„Aber es wurde doch immer gesagt, dass der Aufstand spontan ausbrach“, wandte der Gesprächspartner ein.

„Ach, das musste doch organisiert werden. Es sollte sich dann alles von Berlin aus wie ein Lauffeuer ausdehnen. Doch es wäre bald schief gelaufen. Der Egon Bahr vom RIAS hatte die Zeit verwechselt. Anstatt zu 9 Uhr aufzurufen, verkündete er bereits um 8 Uhr, dass die Bauarbeiter der Stalinallee auf der Straße sind. Zu dieser Zeit war natürlich noch nichts im Gange. Später, nach vielen Wiederholungen im RIAS, hatte sich dann die Massen versammelt.“

„War Ihre Aktion nicht sehr gefährlich, es hätte doch ein viel größeres Feuer, ja sogar bewaffnete Handlungen entstehen können?“

„Ja, deshalb mussten wir aus Sicherheitsgründen - vor Beginn also - ausgeflogen werden. Außerdem hatten wir ja genügend Rückendeckung durch die Westmächte.“ (Spurensicherung, Zeitzeugen zum 17. Juni 1953, S. 151)

Montag, 16. Juni 2014

Warum sollte man Oleg Tjagnibok nicht einen Faschisten nennen dürfen

Huhu, liebes Blogvolk.
Da die Äußerungen von Oleg Tjagnibok, Vorsitzender der Rechten Swoboda-Partei in der Ukraine, nicht bestritten werden („ ...Schnappt euch die Gewehre. Bekämpft die Russensäue, die Deutschen, die Judenschweine und andere Unarten. ...“), dann wird man ihn wohl einen Faschisten nennen dürfen. Etwas anderes geht gar nicht. Und wenn Gysi dies öffentlich tut, dann muss man im Gegensatz fragen, warum unsere Überwachungskanzlerin nicht ebenso verfährt!

Noch schlimmer. Unsere Regierung kooperiert tief und innig mit der eingeputschten Regierung in der Ukraine, in der mehrere Minister und der Generalstaatsanwalt dieser Partei angehören.

Ist schon sehr ulkig, was diese Damen und Herren alles so machen.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Lehrertag ohne Regen, das geht gar nicht

Huhu, liebes Blogvolk.

Seit Menschengedenken ist das so und sollte immer so sein: Zum Lehrertag regnet es! Und heute? Nix da. Wer also einen Beweis für den Klimawandel gesucht hat, ist anscheinend fündig geworden.

Lehrertag ohne Regen, das geht gar nicht!! ☺

Dienstag, 10. Juni 2014

Überwachungskanzlerin


Huhu, liebes Blogvolk.

Wie konnte es nur soweit kommen? Diese zentrale Frage wird uns in fünfzehn oder zwanzig Jahren noch intensiv beschäftigen. Auch diese: Wie konnten wir unsere Grundrechte nur so verkommen lassen? Das Problem hat eine Dimension erreicht, an dem wir uns nicht mehr nur zu unseren selbstgefälligen Politikern in Deutschland und besonders in Brüssel schauen können, sondern ein jeder von uns muss sich an die eigene Nase fassen. Uns werden in aller Ruhe die Grundrechte weggenommen und was tun wir? Nichts!! 
Eine zeitlang erwartete ich von unserer Mutti-Merkel, dass sie sich für uns vor den drohend näherkommenden Zug aus den Vereinigten Überwachungsstaaten von Amerika wirft und unser Grundgesetz rettet. Aber sie sollte es mindestens versuchen. Nichts dergleichen vernahm man von der Merkeln, es war so wie immer: Sie machte einfach nichts! Mit der Zeit habe ich den Verdacht, dass sie und ihre Vasallen einen solchen Überwachungsapperat auch gern bei uns hier einführen will. Das dass mit BND und Verfassungsschutz nicht funktionieren kann, ist mir klar, aber der Vorsatz macht die Sache so schlimm.

Aus diesem Gründe ist Mutti-Merkel ab heute für mich nur noch die Überwachungskanzlerin. 

Hinweg mit ihr!

Was treibt die Vereinigten Abhörstaaten von Amerika nach Osteuropa

Huhu, liebes Blogvolk.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht eine neue Meldung über uns hereinbricht, die uns weitere glücksbringende Maßnahmen oder Strategien amerikanischer Regierungsstuben in Osteuropa verheißen. Die Think Tanks, die amerikanischen Vordenkfabriken, arbeiten auf Hochtouren, denn so günstig wie derzeit war die Lage für die US-Außenpolitik wohl lange nicht mehr. Nicht genug, das dass globale Abhören der Amerikaner zu unserer Alltäglichkeit wird, nein, es geht kein Aufschrei der Empörung durch die Reihen unserer frei gewählten Politiker, wenn sich die USA mit einer Milliarde, also eintausend Millionen, an der Aufrüstung Osteuropas beteiligen will. Was von den anderen NATO-Staaten noch zusätzlich in die Portokasse gelegt wird, bleibt unerwähnt. Diese werden auch nicht die genannten Dimensionen erreichen, denn die europäischen NATO-Staaten sehen den Ukraine-Konflikt eher mit gemischten Gefühlen. Ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland ist mittlerweile wieder so intensiv, dass die von den Amerikanern vorangetriebenen Eskalationen erhebliche Auswirkungen auf die Volkswirtschaften haben. Hier sollte man zuerst die Versorgungssicherheit der westeuropäischen Staaten mit Erdöl und Erdgas nenne. Übrigens ist das der Hauptkonflikt im Ukraine-Streit.

Die Vereinigten Abhörstaaten wollten sich beim Erdöl- und Erdgaspoker gegenüber Russland einen erheblichen Vorteil verschaffen. Mit dem Facto-Anschluss der Krim an Russland wandelte sich das Blatt dramatisch zu Ungunsten des Westens. Genau auf diesem Gebiet tut sich was und zu diesem Punkt geistern heute einige Meldungen durch die Medien. Bulgarien will sich dem Bau der Süd-Trasse zurückziehen. Noch einmal zur Erklärung: Die Nord (Ostsee)- und Süd-Trassen wurden als Alternativ-Versorgungstrassen für Westeuropa geplant und zum Teil bereits umgesetzt, weil die Ukraine sich in den letzten 15 Jahren als chronisch unzuverlässiger Verhandlungspartner erwies. Der jetzige Präsident und seine ‚Zieh-Mutter‘, Timoschenko, haben sich durch ‚geschickte‘ Verhandlungsführung einen unermesslichen Reichtum angehäuft. Beim Staat und bei der Bevölkerung sind dagegen nur ein sehr geringer Teil der Gastransver-Rubel angekommen. Die Ukraine ist derzeit hochverschuldet gegenüber Russland.

Also derzeit versuchen die Vereinigten Abhörstaaten durch eine geschickte ‚Ideeninspiration‘ Bulgarien dazu zu bewegen, aus dem Süd-Trassenprojekt auszusteigen. Das zielt eindeutig und ohne Not, auf eine Versorgungsverknappung Westeuropas mit Erdgas hin. Wer hier einen eindeutigen Aufschrei unserer Mutti Merkel erwartet hat, der konnte sie wieder in feinster Art hyperventilieren sehen. Oh, Entschuldigung, natürlich passierte gar nichts. Man darf ja die Vereinigten Abhörstaaten nicht gegen den Kopf stoßen. Wie konnte ich nur was anderes annehmen ...

Was treiben die Vereinigten Abhörstaaten also nach Osteuropa und warum heizen sie diesen Konflikt immer wieder an? Die Antworten sind an sich einfach:

-Sie wollen Russlands Einflusssphäre weiter schwächen
-Nebenbei Rüstungsexporte für über eine Milliarde Dollar nach Polen (ihr Lieblingsfreund) und in das Baltikum liefern (ist alles sehr weit weg von der russischen Grenze) und
-Sie wollen nach der Krim-Niederlage unbedingt weiter im Erdöl- und Erdgaspoker mitmischen.

Um diese Ziele zu erreichen, sind den Vereinigten Abhörstaaten von Amerika offensichtlich alle legalen und illegalen Mittel recht.

Nur eins noch zum Schluss: Was wäre, wenn Russland vergleichbares vor der Haustür und direkten Grenze der Amerikaner tun würde? Ja was wohl ...

Dschoggen 14/07

Huhu, liebes Blogvolk.

Nach ein paar Tagen Lehrgang und einer komischen Erkältung, bin ich wieder ein paar Meter gedschoggt. Es war früh am Morgen und die Hitze noch erträglich. Wenn jemand Probleme mit Bändern, Gelenken oder Muskeln hat, dann sind diese Temperaturen für ihn am verträglichsten.

Ich habe keine große Geschwindigkeit vorgelegt, sondern habe in meinen Körper reingehört, ob er eigentlich schon wieder zu so etwas bereit ist. Er hat nicht groß gemeckert. Ist doch schon mal was. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist nicht überragend, aber dass hatte damals mein Hockeytrainer schon bemängelt. Manches ändert sich eben nie ☺

Samstag, 31. Mai 2014

Dschoggen 14/06

Huhu, liebes Blogvolk.

Das war heute nix. Nach einer anstrengende Woche ging auf meiner Runde nur wenig. Zu guter Letzt hat sich mein Knie wieder gemeldet und da habe ich nach 10 min die Sache einfach abgebrochen.

Muss denn auch mal gehen :-).

Sonntag, 25. Mai 2014

Europawahl 2014

Huhu, liebes Blogvolk.

Das Wetter ist wunderbar und mein Wahlschein für die Europawahl war gefühlte drei Meter lang. Das ist alles so in Ordnung. Aber wir armen Berliner dürfen noch zusätzlich ein kompliziertes Volksentscheidformular ausfüllen. Bei diesem geht es um die weitere Nutzung des Flugfeldes Tempelhof. Die Lobbyverbände haben ganze Arbeit geleistet und das Abgeordnetenhaus hat dementsprechend einen Beschluss gefasst, in dem weite Teile des Geländes bebaut werden sollen. Dagegen steht ein Antrag für den Verbleib der kompletten Freifläche. Gegen diese Vorgehensweise gibt es nichts zu sagen. Was mich stört ist, wie das Formular aufgebaut ist. Ich bezweifle ganz stark, dass u. a. die Omis aus meinem Haus mit der Fragestellung auf diesem Formular zurecht kommen. Anscheinend will man das auch nicht!

Weiterhin interessiert mich, wie weit diesmal die Prognoseexperten daneben liegen :-)

Samstag, 24. Mai 2014

Angelesen X

Huhu, liebes Blogvolk.

Ein neues Buch für meine Bibliothek ist eingetroffen. Für das Thema ‚Wie werden unsere Politiker und schlussendlich auch wir beeinflusst‘, ist das Schmökern in diesem Buch unerlässlich. Es geht halt nichts über Recherche ☺

Kuttners Zugabe

Huhu, liebes Blogvolk.

Gestern passierte etwas Außergewöhnliches. In seinem 118. Videoschnipselabend hat Kuttner erstmals, nach eigener Aussage, eine Zugabe gegeben. Den verwendeten Ausschnitt zu finden, hatte ich erst gar nicht gehofft, aber hier ein anderes Beispiel vom Titel Putch des Alexandrow Ensembles.

Viele Spaß


118. Videoschnipselabend in der Volksbühne

Huhu, liebes Blogvolk.

Gestern war es wieder soweit. Käptn Kirk Kuttner hatte zum 118. Videoschnipselabend geladen und die Volksbühne war rappeldicht voll. An sich ging es um die letzten drei der zehn Gebote, aber die aktuelle politische Lage ließ ihn öfters abschweifen. Wie einigen aus der Anstalt, hat Kuttner ein besonderes Auge auf Josef Joffe geworfen. Der sehr stark mit Amerika und dem Gedankengut der Rüstungsindustrie verwobene Joffe, ist in seiner Art und Weise auch kaum zu ertragen. In einem weiteren Artikel werde ich auf die pikanten Verknüpfungen zwischen Politik, militärisch-industrieller Komplex und Qualitätsjournalismus eingehen. Joffe ist ein Paradebeispiel für diese Missstände und kann nicht oft genug an den Pranger gestellt werden. Schließlich sind es diese Leute, die ihre Macht bei der Meinungsbildung missbrauchen.

Jedenfalls war es wieder ein wunderbarer Veranstaltung und im Juni gibt es einen best-of-Abend, was auch immer das bei Kuttner heißen mag ☺

Donnerstag, 22. Mai 2014

Dschoggen 14/05

Huhu, liebes Blogvolk.

Das schöne Wetter lädt einem geradezu zur sportlichen Betätigung ein. Auch ich hatte es vorgestern genutzt und war rund 8 km dschoggend unterwegs. Bei herrlichsten Sonnenschein, überall hübsche Medchens und die Delle in meiner Laufaufzeichnung zeugt von einem Hundegespräch mit einer jungen Frau. Anscheinend komme ich jetzt in das Hunde-Gesprächs-Alter. Schlimm.

Ansonsten war alles im grünen Bereich. Kein Knie hat gezwickt, die üblichen Marathonläufer haben mich wieder blass aussehen lassen und danach fühlte ich mich ausgesprochen gut. Was will man als alter Mann mehr :-).

Dienstag, 20. Mai 2014

Was treibt Qualitätsjournalisten wie Nikolaus Blome?

Huhu, liebes Blogvolk.

Ihr kennt bestimmt dieses Phänomen: Man hört, sieht oder liest etwas, regt sich darüber auf oder findet es besonders gut, dann recherchiert man, erkundigt sich, beleuchtet Hintergründe und mit einmal erklärt sich eine komplexe Fragestellung oder ein Problem wie von selbst. So ging es mir heute in meiner morgendlichen Presseschau. Die vielen RSS-Feeds durchzusehen nimmt in der Regel nur einen kleinen Teil meiner Lebenszeit in Anspruch. Es sei denn, man findet inmitten dieser RSS-Flut eine oder mehrere Perlen. Wobei diese Perlen leider auch einen negativen Touch haben können. In solchen Fällen, also wenn mich eine Meldung oder ein Artikel ‚anschreit‘, dann raffe ich mich in der Regel auf, darüber etwas zu schreiben.

So geschehen heute, wie ihr euch sicherlich schon denken konntet. Ein Kommentar von Niklaus Blome in Spiegel online, ein Journalist meiner Generation, beschreibt aus seiner Sicht die Notwendigkeit des Bündnisbeistands für bestimmte Länder Osteuropas und kritisiert die Bundesregierung scharf, dass sie Russland viel zu wenig die Leviten liest.

Ihr habt sicherlich seinen kleinen ‚Denkfehler‘ schon bemerkt. Er geht grundsätzlich von einem Nato-Bündnisfall für osteuropäische Staaten aus. Also Staaten, die die Nato entgegen von Vereinbarungen sich einverleibt hat. Und hier sind wir ganz schnell beim Ukraine-Konflikt. Noch einmal zur Erklärung, falls jemand es nicht mehr im Hinterkopf hat. Deutschland und Westeuropa haben als Gegenleistung für den Rückzug der sowjetischen Truppen aus der DDR, der Sowjetunion zugesagt, dass die Bodenreform der DDR nicht angetastet und eine Osterweiterung der Nato nicht stattfinden wird. Letztere ist sicherlich keine Abmachung für immer und ewig, wer weiß schon was in 100 Jahren passiert, aber mindestens für die nächsten 50 Jahre sollte letzteres Versprechen Bestand haben. Aber wie kommt es zur Notwendigkeit dieser Bündnisfallzusage? Der Westen hat Russland schlussendlich mit dem geplanten Kooperationsabkommen mit der Ukraine so sehr in die Enge getrieben, dass das der Auslöser dieses Konfliktes wurde. Man provoziert den Konflikt und beschwört danach den Bündnisfall. Also wenn das keine Kriegstreiberei ist, dann weiß ich auch nicht mehr? Weiter zum Thema: Wer ist in den vergangenen 20 Jahren als Aggressor in Osteuropa aufgetreten? Diese Frage wird sehr gut in der Sendung Neues aus der Anstalt vom 29.04.14 beantwortet. Ich verlinke einfach mal, auch wenn es mir wieder etwas Ärger einbringen kann.




Es ist leider schon aussagekräftig genug, wenn man, um wichtige Zusammenhänge aufzuzeigen, nicht mehr auf Artikel großer Zeitungen oder Zeitschriften zurückgreift, sondern auf politische Satiresendungen. Aber wie kam es dazu, dass diese Medien, egal ob NSA-Skandal, Jugoslawien oder Ukraine, nicht mehr ihrem Auftrag nachkommen? Eine Erklärung findet sich in der genannten Sendung. Von meiner Seite würde ich gern die Sache, wie die Kollegen im Fernsehen, mal mit Fakten untermauern. Hätte und könnte gibt es schon genug und liegen auch in der Natur der Sache, denn der Konflikt ist ein paar Meter weg. Das Internet hilft uns bei vielem, aber auch nicht bei allem.

Also einige Fakten zum Artikel:

-Es erscheint ein Kommentar bei Spiegel online mit dem Titel Wer stumm bleibt, ist feige

-In diesem Kommentar geht es, wie schon geschrieben, im wesentlichen um die ‚Verteidigung‘ des Bündnisgebietes der Nato. Das Gebiet liegt zufälligerweise in Osteuropa.

-Der Verfasser ist Nikolas Blome.

So weit, so gut. Aber können wir erkennen, woher sein Drang kommt, einen solchen ‚Vorkriegsaufruf-Kommentar‘ zu verfassen? Schauen wir noch näher hin: Woher kommt Blome, wie war sein Werdegang? Um sich ein umfassenderes Bild zu machen, muss man diese Fragen mit beantworten:

-Geboren 1963 in der BRD -Studierte in Bonn und Paris Politik, Volkswirtschaft und Geschichte

-War beim beim Blatt der Ewiggestrigen, beim Tagesspiegel, und ab ca. 1997 in verschiedenen Positionen bei Springer. Da war er für die Welt und Bild verantwortlich unterwegs. Also bei den Verlagen und Blättern, die in der genannten Sendung als ‚Lokalausgabe der Nato-Pressestelle‘ bezeichnet werden!!!

-Ab 2013 ist er Mitglied der Chefredaktion beim Spiegel und Spiegel online

Wenn man das so liest, wird seine Motivation schon nachvollziehbarer. Er ist anscheinend im vergangenen Jahrtausend und im Kalten Krieg gedanklich hängen geblieben. Er verfolgt vermutlich immer noch seine alten Feindbilder, die in den verschiedenen Pressestellen bis heute am Leben gehalten werden. Und jetzt kommt es: Er wird mit Auszeichnungen nur so überschüttet. Für mich stellt sich die Sache so dar, dass er besonders gut den geforderte Ton für die Transatlantische Freundschaft in den Pressestellen trifft. Wie z. B. beim jetzigen Kommentar. Wenn also einer wie Blome in der Vergangenheit verharrt und das Wohlwollen der Medieninhaber besitzt, wer das auch immer sein mag, dann ist seine artikulierte Meinung gewollt und gern gesehen. Zu diesem Schluss muss man dann aber auch kommen dürfen. Vielleicht haben wir hier ein wichtiges Puzzlesteinchen für das Phänomen, dass in einer Gesellschaft mit einer grundgesetzlich gesicherten Meinungsfreiheit, die Massenmedien in bestimmten wichtigen Themen immer gleichgeschaltet wirken.

Für mich ist das ein Ansatzpunkt, dieses Thema weiter zu beleuchten. Ich werde Autoren, deren Artikeln mir auffallen, hinterfragen, ihren Werdegang recherchieren und ggfs. hier eine kleine Serie daraus machen. Vielleicht verfestigt sich meine Annahme.

Mal sehen

Montag, 19. Mai 2014

Angelesen VII bis IX

Huhu, liebes Blogvolk.

Ich habe meine Bibliothek mit einigen Büchern erweitert. Unterschiedlicher können die Genres nicht sein und ich freue mich sehr darauf in sie einzutauchen.

Vielleicht bin ich irgendwann motiviert genug, von dem einen oder anderen hier meine Eindrücke zu platzieren. Mal sehen ☺

Samstag, 17. Mai 2014

Wie kommt es zu einer Gleichschaltung der Medien in westlichen Demokratien?

Huhu, liebes Blogvolk. Wer dieses Thema beackern will, hat damit einige Tage zu tun. Sinnvoller erscheint hier die Macht der Breite. Wenn viele sich der Sache annehmen, könnte man schneller an die Grundstrukturen dieses Problems kommen. Aus diesem und vielen anderen Gründen verweise ich gern an die NachDenkSeiten. In einem Artikel beleuchtet Albrecht Müller dieses Thema detailliert. Viel Spaß beim Lesen.

Eigentlich müssten die Bösen bestraft werde


Huhu, liebes Blogvolk.

Passend zum vorigen Beitrag ein Videomitschnitt von Volker Pispers bei der Verleihung des Kleinkunstpreises 2014. Wunderbar. Er geht auf die Medien, Obama, Schweiz, Griechenland und den Bösewicht Obama ein.

Wenn ihr es noch nicht gesehen haben solltet, dann nehmt euch bitte die Zeit. Es lohnt sich ☺.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Muss unbedingt sein


Huhu, liebes Blogvolk.

Schon oft gebloggt, aber es ist nun mal sehr ein wichtiges Thema und man kann nicht oft genug darauf hinweisen. Deshalb an die, die es nervt, sorry, denkt an das große Ganze ☺.


Dienstag, 13. Mai 2014

Kleiner Nachtrag zum Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

Huhu, liebes Blogvolk.

Wie vielleicht manche wissen, war im April/Mai 1945 die damalige Reichsstraße 1 die Hauptkampflinie Richtung Reichstag und Reichskanzlei. Entlang dieser Straße blieb kein Stein auf dem anderen. Unser Dank und Angedenken gilt besonders den Soldaten der Roten Armee, die ihr Leben für die Befreiung Berlins gelassen haben.

Diese Wertschätzung trifft man in der Zunft der Qualitätsjournalisten leider sehr selten. Egal ob Mann oder Frau und in diesem Fall stimmt die Frauenquote, aber das ist kein Verdienst Journalistinnen, eher ein Armutszeugnis.

Ihre Geschlechtsgenossinnen haben vor fast 70 Jahren die Sache ganz anders angepackt und nicht auf irgendjemand gewartet oder erst einmal über Twitter eine Gender-Debatte geführt. In Friedrichshain und Mitte haben hauptsächlich die Frauen dieser Stadt den Schutt zusammengekarrt. Diesen Trümmerfrauen haben wir es zu verdanken, das dass Leben in dieser Stadt einigermaßen schnell wieder in normale Bahnen gelenkt wurde.

Respekt.

Montag, 28. April 2014

Was waren das für 'Militärbeobachter'

Huhu, liebes Blogvolk.

Es ging genügend durch die deutschen Medien: Aufständige haben an einer Straßensperre vor Slawiansk OSZE-Beobachter in einem Bus festgenommen. Soweit, so nicht gut. Um was für Beobachter hat es sich denn da gehandelt, die ‚friedlich‘ sich ein Bild von der Situation machen wollten? Nicht um Zivilisten, wie jeder der Meldung gern entnehmen möchte, nein, es handelte sich um Militärbeobachter und diese haben gemeinsam mit fünf ukrainischen Soldaten in der Gegend um Donezk Kontrollfahrten mit unbekanntem Zweck durchgeführt. Zur Erinnerung: Donezk ist der Lebensmittelpunkt der Aufständigen.

Die Aufständigen werfen den Beobachtern und Soldaten Spionage vor, was so leicht nicht von der Hand zu weisen ist. Außerdem wirkt so eine Provokation der westlichen Staaten und der ukrainischen Putschregierung in keinster Weise deeskalierend. Von der Seite der OSZE noch von den involvierten westlichen Staaten gibt es nähere Angaben zur Reise der Beobachter. Man könnte doch schnell den Spionagevorwurf entkräften und klarstellen, warum keine zivilen Kräfte mitgefahren sind. Nichts dergleichen, also muss man davon ausgehen, dass es sich um eine gezielte Provokation handelte und sogar die OSZE in diese Handeln einbezogen ist.

Wo soll das alles noch hinführen. Wenn man über die Geschehnisse in der Ukraine hinaus weiter denkt. Wen soll man denn in zukünftigen Krisensituationen noch vertrauen? Nicht einmal mehr der unabhängigen OSZE?

Sonntag, 27. April 2014

Dschoggen 14/04

Huhu, liebes Blogvolk.

Nach ein paar Fahrradrunden wurde es wieder einmal Zeit die Beine anders zu bewegen. Das Wetter war gut, der Hain unendlich voll und alles ging prima. Was will man mehr.

Gut, ich werde kein Marathon-Man mehr werden, aber Hauptsache es macht Spaß.

Freitag, 25. April 2014

Ukraine: Internationaler Strafgerichtshof beginnt mit Vorermittlungen zu Maidan-Morden

Huhu, liebes Blogvolk.

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat zu den Morden und weiteren Gewalttaten auf dem Maidan, in der Zeit vom 21.11.13 bis zum 22.02.14, Untersuchungen aufgenommen. Die Maidan-Morde waren schlussendlich der Auslöser für die verfassungswidrige Entmachtung des Präsidenten Janukowitsch.

Gesetzt den Fall, dass die Ermittlungen die Kräfte um die jetzige Regierung (also damalige Opposition) hinter der Mehrzahl der Gewaltakte stehen und ebenfalls bei den Maidan-Morden und die Netzwerker hinter der damaligen Opposition benennen, dann bin ich mal gespannt, wie die Nummer ausgeht. Denn als Förderer und ‚Berater‘ sind die westlichen Staaten sehr stark in die damaligen und heutigen Entwicklungen verstrickt. Wenn ihnen nun direkt oder (wahrscheinlicher) indirekt eine Mitschuld an den Gewalttaten nachgewiesen werden kann, was wird dann passieren? Flattern dann Anklageschriften bei den Merkels und Obamas dieser Welt auf den Schreibtisch? Das mindestens die rechten ukrainischen Kräfte stark in diese Gewalttaten involviert sind, ist anscheinend unstreitig. Wer diese mindestens seit Anfang der 2000er Jahre unterstützt hat ist auch klar: Die westliche Staaten und/oder deren Organisationen in irgendeiner Form und das massiv. Also trifft den Herrschenden in den westlichen Ländern eine erhebliche Mitschuld an der Lage. Und wenn man beachtet, dass ohne die Maidan-Morde Präsident Janukowitsch sicherlich noch im Amt wäre und eine Spaltung der Ukraine vielleicht nicht zur Debatte stände, wäre höchstwahrscheinlich die Situation nicht so aus dem Ruder gelaufen, wie es jetzt mit dieser Chaos-Regierung in Kiew passiert.

Also denkt ihr, wird der Internationale Gerichtshof diesen Weg gehen?

14 Jahre Schockwellenreiter

Huhu, liebes Blogvolk.

Der Schockwellenreiter beschaut und interpretiert die virtuelle und analoge Welt nun schon seit 14 Jahren und das auf eine Art und Weise, die mir sehr gefällt und anscheinend vielen anderen auch.

Respekt, Gratulation und auf die nächsten 14 Herr Kollege ☺.

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.

An dieser Stelle mal wieder ein Familienwetterbericht. Die Kinder in nah und fern haben Ferien oder diese gerade beendet oder sich ein Bein gebrochen (gute Besserung nach Kanada) oder müssen schlicht und einfach arbeiten gehen. So verschieden sind die Lebensabschnitte der Kinder. Das jüngste Familienmitglied ist am besten dran. Papa und Mama sind wegen dem kommenden Nachwuchs ganz aufgeregt und so ist mehr Zeit für Oma und Opa. Das nennt man neudeutsch Win-Win-Situation.

Wie dem auch sei, Hauptsache alle fühlen sich wohl Auf alle Fälle sind da trotzdem ein paar Bestandteile dabei, aus dem die Sorgen der Mütters sind.

Freitag, 18. April 2014

Kuttners Von Mainz bis an die Memel

Huhu, liebes Blogvolk.

Gestern hatte ich nach langer Zeit wieder einmal die Gelegenheit, einen Videoschnipselabend von Jürgen Kuttner zu besuchen. Der große Saal der Volksbühne war bei „Von Mainz bis an die Memel“ fast ausverkauft. Für mich etwas unerwartet, denn so kurz vor Ostern sind sonst viele seiner Fans anderweitig unterwegs.

Er war außergewöhnlich gut drauf und hat einen tollen Abend hingelegt. In vier Wochen versuche ich wieder dort zu sein. Denn das wollen wir uns doch nicht entgehen lassen, wenn eine Lichtgestalt wie Kuttner seine Sichtweise zu den Geboten 8, 9 und 10 zum Besten gibt. :-)

Mittwoch, 16. April 2014

Großteil des ukrainischen Volk löst sich von der Regierung ...

Huhu, liebes Blogvolk.

Was einem bei der täglichen Presseschau alles so auffällt: -Der von westlichen Medien herbeigeredete Aufbruch des ukrainischen Volkes zur ‚Demokratie’ findet nicht statt. -Stattdessen bleiben weite Teile der Bevölkerung bei ihrer russlandfreundlichen Einstellung. -Polizei und weitere Sicherheitsorgane befinden sich in Auflösung. -Auf den Straßen von Kiew soll der bewaffnete rechte Mob das Sagen haben (vorgestern hatten sie beinahe das Parlamentsgebäude eingenommen!!). -Die Armee läuft in Scharen mit Mann und Technik zu den ‚Aufständigen‘ über und wenn -Die Regierung einen Militärkonvoi Richtung Ostukraine zusammen bekommt, dann ist das im deutschen Medien beinahe eine Sondermeldung wert.

So dramatisch steht es um die unrechtmäßige Regierung in Kiew und so sehr sind auch deren westlichen Unterstützern (und eigentliche Drahtzieher) die Ereignisse aus den Händen geglitten.

Hoffentlich bleibt dort alles friedlich!

Volksbühne im Laufe der Zeit

Huhu, liebes Blogvolk.

Heute wollen wir gemeinsam mal wieder auf die Geschichte schauen.

Die Volksbühnencrew entwickelte, neben ihrer Schauspielkunst, im wesentlichen ihre Streichholzkollektion weiter. Seit 1998 verfolge ich dieses künstlerische Nischenthema und jetzt wird es Zeit, dass ihr auch was davon habt. Aus meiner Sicht ist das ein besonders wertvoller revolutionärer Ansatz. ☺

Montag, 14. April 2014

Mai-Ukasse

Huhu, liebes Blogvolk.
Im Westen wundern sich einige, warum der russische Präsident mindestens einen zwei/drittel-Zustimmung seiner Bevölkerung hat. Die hören einfach nicht auf die gefärbten Kommentare in den Tagesthemen oder den Leitartikeln der FAZ. Sie lassen sich einfach von seinen Wahlversprechen beeindrucken. Es kommt aber noch schlimmer. Putin hat an seinem ersten Amtstag im Kreml elf Ukasse unterschrieben, die seine gesamten Wahlversprechen in die Tat umsetzen sollen. 
So etwas wünsch ich mir doch mal von diesen Politikern hier im Lande. Sie sollen einfach nur das umsetzen, was sie im Wahlkampf versprochen haben. Das kann sich hier keiner vorstellen :-). Aber es kommt noch schlimmer: Das Parlament unterstützt ihren Präsidenten in der Form, dass sie ein Gesetz verabschiedet haben, welches Regierungsbeamte mit bis zu 3 Jahren Gefängnis bestraft, wenn sie nicht die Ukasse umsetzen. 
Ein Traum!

Was passiert derzeit in der Ukraine?

Huhu, liebes Blogvolk.

Damit habe ich wirklich nicht gerechnet, dass uns das Thema Ukraine noch einmal so intensiv beschäftigen wird, wie 2006. An der Gemengelage hat sich seit dem wenig geändert. Der Westen unterstützt massiv rechte und nationale Gruppen. Leider sind die Entscheidungsträger in den Nato-Hauptstädten nicht wählerisch, auf wen sie zurückgreifen. Korrupte (z. B. Timoschenko) oder sehr weit rechtsaußenstehende Kräfte müssen herhalten, um den Entwicklungen im Land die ‚richtige‘ Richtung zu geben. Natürlich gemäß den strategischen Zielen der Nato. Weil aber anscheinend Menschen und Parteien, die nach dem westlichen Werteverständnis annehmbar wären und gegen Russland sich stark machen würden, kaum vorhanden sind, ist man auf die genannten angewiesen. Wie sie an die Macht gekommen sind und wie ihre Zusammenarbeit mit westlichen ‚Organisationen‘ aussieht, lässt man unsere Bevölkerung im Dunkeln.

Zum allen Überfluss aus westlicher und ukrainischer Regierungssicht, halten sich weite Teile der Bevölkerung nicht an das von den Nato-Strategen vorgegebene Drehbuch. Russlandnahe Kräfte besetzen in der Ostukraine öffentliche Gebäude und Institutionen. Die nichtdemokratisch gewählte Regierung in Kiew will nun Sicherheitskräfte gegen die Besetzer, nachdem ein Ultimatum abgelaufen ist, losschicken. Es wird mit Spannung erwartet, welche Kräfte sich gegen die Besetzer in Stellung bringen. Man munkelt, dass kaum Polizei- oder andere Sicherheitskräfte gibt, die sich für diese neue Regierung in Marsch setzen wollen. Zur Verteidigung der besetzten Gebäude haben sich hingegen tausende versammelt. Anscheinend will man dort mit der ins Amt geputschten Regierung nichts mehr zu tun haben. Hoffentlich bleibt alles friedlich und man akzeptiert im Westen den Willen der ostukrainischen Bevölkerung, wenn der so sein sollte, sich Russland anzuschließen.

Zur Frage, ob eine Bevölkerungsgruppe das Land mitnehmen kann auf dem es lebt, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommen. In einem solchen Fall hat sich die deutsche Außenpolitik um Genscher in der Vergangenheit nicht mit Ruhm bekleckert.

Samstag, 12. April 2014

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.

Die Zeit vergeht und das Osterfest rückt immer näher. Die Kinder der Familie sind weit verstreut auf der Welt und manche spielen sogar im fernen Kanada einfach so mal Fußball. Es passierte was passieren musste: Beinbruch. Aus Berlin die besten Genesungswünsche an meine Nichte 1.0.

Dem jüngsten Familienmitglied geht es sehr gut. Oma und Opa dürfen es jetzt häufiger behüten, was in einem gewissen Alter schon wieder eine Herausforderung ist. Aber sie machen es ja gern und sind danach glücklich erledigt ☺. Kind 2.0 ist mitten in den Prüfungsdingens. Die erste hat sie sehr gut gemeistert und so könnte es aus meiner Sicht weitergehen.

Nichtsdestotrotz: Weltweit verstreute, kranke und kleine Kinder, genau das ist der Stoff aus dem die Sorgen der Mütters und Omas sind.

Donnerstag, 3. April 2014

Wann sollten sich alte Männer zurückziehen

Huhu, liebes Blogvolk.
Diese Frage kann man aus meiner Sicht ganz einfach beantworten: wenn das Alter ein klares, strukturiertes Denken verhindert. Zum Selbstschutz sollte dann schnell eine solche Entscheidung getroffen werden. 
Wer denkt bei so etwas an Schäuble denkt, liegt vielleicht nicht ganz falsch. 

Montag, 31. März 2014

Wenn der hochnäsige Westen mit Hitlervergleichen um die Ecke kommt

Huhu, liebes Blogvolk.
Also wenn das passiert und derjenige Politiker schon weit über die 65 ist, dann hat die oder der ganz andere Probleme, als sich hier meine Verachtungszeilen durchzulesen. Aber ich darf doch den Wunsch äußern, dass die oder der überhaupt noch dazu in der Lage sind, denn wenn sie so etwas von sich geben, dann Prost Mahlzeit. Kurz zusammengefasst: Unterste Politikerschublade. 

Sommerzeit

Huhu, liebes Blogvolk.

Es ist hinlänglich bekannt, dass ich die Sommerzeit nicht gerade herbeisehne. Umso mehr erstaunt mich Berlin jedes mal. Es erwacht trotz dieser widrigen Umstände pünktlich und schön.

Sonntag, 30. März 2014

Vor 20 Jahren verließ die Rote Armee Deutschland

Huhu, liebes Blogvolk.

Es ist 20 Jahre her, als die letzten Soldaten der Roten Armee Deutschland verließen. Der Abzug ging schneller als geplant und eine Frage die mir damals bereits durch den Kopf ging, gibt es heute immer noch: Wann ziehen endlich die Amis ab. Also ich brauche sie hier nicht. Für mich verdichtet sich in letzter Zeit nur der Eindruck, dass sie sich mehr mit Schnüffelei als mit sonst was beschäftigen.

So, Schluss mit diesem Beitrag, ich muss wieder an meine Nachrichtenrecherche. Ich gebe einfach die Hoffnung nicht auf, dass Mutti Merkel und Gockel-Gauck heute noch doch große Geste Russlands würdigen und die Amis mit entsprechend scharfen Worten belegen.

Mal sehen ☺

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.

An sich war diese Woche familiär eine ruhige. Kind 2.0 bereitet sich so peu à peu auf die Abiturprüfungen vor, die Studentenkinder haben vorlesungsfreie Zeit und dem jüngsten Familienmitglied soll es gut gehen. Bei den Kindern in Holland und Kanada gibt es nichts zu klagen.

Aber diese Zerstreuung ist es, die den Müttern zurzeit zusetzt. Und genau das ist der Stoff, aus dem die Sorgen der Mütters sind.

Dschoggen 14/03

Huhu, liebes Blogvolk.

Gestern habe ich das Wochenende mit einem Läufigen eingeläutet. Es war angenehm warm, nur meine Grundstimmung war irgendwie nicht passend. Nach dem Lauf war ich ganz gut erledigt und es ging mir besser. Genau so muss es doch sein.

Die Laufwerte kann sich jeder selbst ansehen.

Immer was los in Friedrichshain/Mitte

Huhu, liebes Blogvolk.

Aber wenn man es einmal nicht haben möchte, dieses ständige getobe am Sonntag, dann kann man sich dem nur schwer entziehen. Anscheinend alles Hyperaktive die hier leben.

Übrigens: Der Friedenslauf kann es nicht sein, denn den gab es zu DDR-Zeiten an gleicher Stelle und gleicher Welle, nur irgendwie viel besser.

Donnerstag, 27. März 2014

Die Grünen in der Timoschenko-Falle

Huhu, liebes Blogvolk.

Die Geschichte holt manche schneller wieder ein, als ihnen lieb ist! Die Grünen schwangen sich immer als OrangeRevolutions-Versteher auf, ohne hinter die Kulissen und auf die Wahrheit blicken zu wollen. Das ist positiv ausgedrückt, denn wenn ein kleiner, einfachdenkender Blogger so wie ich, diese Strukturen und Verbrechen vieler ‚Revolutionshelden‘ analysieren und durchschauen konnte, dann erst recht die politische Kaste in Deutschland, zu der die Grünen eventuell auch noch gehören. Anscheinend haben die Grünen sich wider besseren Wissens zu einer vorurteilslosen Unterstützung der Timoschenkos & Co. aufgeschwungen und bekommen nun die Quittung. Der Herr Schulz, der sich damals schon lautstark zu Wort meldete, fährt selbst heute noch gestandene und unabhängige Journalisten, wie Scholl-Latour, stillos an, nur weil dieser nicht das verquere Wahrheitsbild der Grünen teilt (geschehen bei Maischberger in der Sendung in der 12 KW glaube ich. Wen es interessiert, bitte mal recherchieren und uns ein Feedback geben, danke).
Diese Dünnhäutigkeit zeigt aber deutlich, wie sehr die Grünen sich mit der Ukraine verrannt haben. Dies wird jeden Tag deutlicher, je mehr Wahrheiten über die ‚Resolutionshelden‘ und ihre Vergangenheit ans Licht kommen. Ich bin sicher, dass die Grünen in den nächsten Tagen eine Kehrtwendung hinlegen werden, um ihr Gesicht zu wahren. Schon allein wegen ihrer Lieblingsfreundin Timoschenko, die ja mit einem klassischen Mordaufruf gegen den Präsidenten eines nicht so unbedeutenden Landes von sich reden gemacht hat.

Warten wir mal ab, denn jetzt sind die Grünen unter Zugzwang.

Montag, 17. März 2014

Krim-Referendum

Huhu, liebes Blogvolk.
Also da kann Mutti Merkel machen was sie will: Ich erkenne das Krim-Referendum an! Außerdem hoffe  ich, dass der Westen seine massive Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine  unterlässt. Die derzeitigen Machthaber in Kiev werden zwar vom Westen unterstützt, haben aber keinerlei demokratische Legitimation. Eigentlich müssten hier Sanktionen angedroht bzw. beschlossen werden. Auch gegen deren Unterstützer, also z. B. gegen Mutti Merkel. Da frieren wir doch gleich mal ihre Konten ein. Was für ein Spaß!! 

Genau das schreiben bestimmt zurzeit auch unsere Qualitätsjournalisten vom Schlage Tagesspiegel & Co., weil nur das die Tatsachen zulassen. Ich freue mich schon auf meine morgige Presseschau

Sonntag, 9. März 2014

Was steckt hinter dem Konflikt um die Ukraine

Huhu, liebes Blogvolk.
Die Nachrichtenlage um die Ukraine ist in Deutschland erschreckend einseitig. Es gibt nur wenige Lichtblicke, die eine unabhängige Berichterstattung erkennen lassen. Um die Sachlage etwas aufzuhellen, will ich hier einige Themenkomplexe einmal näher beleuchten. Also was steckt hinter diesem Konflikt: An erster Stelle ist der alte Konflikt zwischen der NATO im weitesten Sinne und Russland weiter existent. Dabei sind mehrere Unterpunkte interessant.
  • Die NATO, also an erster Stelle die USA und Deutschland, haben intensiv über Nichtregierungs-Organisationen versucht, die Ukraine aus ihrem Gleichgewicht zu bringen. Sie förderten solche korrupten Kräfte wie Timoschenko und selbst Rechte Kräfte wurden, positiv ausgedrückt, nicht behindert. Der kleinste gemeinsame Nenner für alle war und ist, die Einbindung der Ukraine in die NATO und damit verbunden ein Ablösen von Russland.
  • Das heißt natürlich im Umkehrschluss, dass vor der Haustür der Russen ein dramatischer Konfliktherd bewusst aufgebaut wurde. Denn es war allen klar und es wurde von den Russen seit dem Zerfall der Sowjetunion ständig artikuliert: Das ist die rote Linie, deren überschreiten Russland nie und nimmer akzeptieren wird. Man hat es trotzdem getan und besonders während der Olympischen Spiele forciert. Jetzt hat man eine Situation erzeugt, in der Russland nicht mehr ruhig zuschauen kann.
  • Polen spielt im derzeitigen Konflikt keine rühmliche Rolle. Als unterwürfigster Gefolgsmann der Amerikaner (wieso ist Polen überhaupt der EU beigetreten?) lassen sie ihren Einfluss im Westen der Ukraine freien Lauf. Ihr Einfluss ist historisch bedingt. Sie haben den Westen der Ukraine lange Zeit besetzt und haben dort u. a. den katholischen Glauben hinterlassen. Der Rest des Landes ist im wesentlichen russisch-orthodox und die 'Förderung' bestimmter Kräfte trifft dort mitnichten auf ein positives Echo. Es bleibt aber dabei, dass sich Polen recht intensiv in die inneren Angelegenheiten seines Nachbarlandes einmischt. Wo bleibt bei diesem Punkt eigentlich der Aufschrei der deutschen Qualitätsjournalisten?
Kommen wir also zur Krim. Was steckt hinter diesem speziellen Konflikt und worin ist die besondere Lage der Krim zu erklären? Die Antwort ist einfach, wie auch brisant. Die Krim ist geopolitisch, militärisch und aus Sicht zur Lage zukünftiger Erdöl- und Erdgasleitungen sehr wichtig.
  • Geopolitisch ist die Lage der Krim für die Russen, wie auch für die NATO, überaus wichtig. Wer dort störungsfrei agieren kann, hat weite Zugriffe bis hin in den arabischen Raum. Da die Russen im Gegensatz zu den Amerikanern nur noch einen Auslandsstützpunkt (Syrien) besitzen und die Krim ihr direkter Zugang dorthin ist, erklärt schnell das Interesse auf beiden Seiten. Und das die Amerikaner vor der Haustür der Russen diese Aggressivität zu Tage tragen, lässt doch sehr tief blicken. Auch hier nur der kleine Hinweis, warum nehmen sich die deutschen Medien nicht dieser Sache näher an? Liegt doch alles vor unserer Haustür oder sind wir nur noch die Erfüllungsgehilfen der Amerikaner?
  • Militärisch ist die Krim für die Russen überaus wichtig, da bekanntermaßen hier ihre Schwarzmeerflotte vor Anker liegt. Zwanzig Jahre dümpelte sie mehr schlecht als recht vor sich hin, aber seit ein paar Jahren ist hier eine Änderung der russischen Strategie zu erkennen. Von hier aus haben sie vor wenigen Jahren die Flotte Georgiens niedergerungen. Weiterhin ist es dann nach einer Herauslösung der Krim aus der Ukraine möglich, einen Beitritt der Restukraine in die NATO zu bewerkstelligen. Ob das für uns wirklich so gut ist, sei mal dahingestellt, aber die Timoschenko-Partei bereitet derzeit einen Antrag zur NATO-Aufnahme vor. Aus diesem Grund glaube ich fest an eine größere Teilung der Ukraine, als nur an eine Ablösung der Krim. Denkbar ist hier aus meiner Sicht eine Teilung anhand der groben Verteilung der Glaubensrichtungen (Ost- und Westukraine).
  • Der Verlauf zukünftiger Erdöl- und Erdgasleitungen ist sehr interessant und eng mit der Krim verbunden. Man muss wissen, dass die Ukraine an ihren Durchleitungs-Prämien für Öl und Gas sehr gut verdient und hat Leute vom Schlag Timoschenko unermesslich reich werden lassen. Dadurch hängt ständig Konfliktpotential zwischen beiden Seiten in der Luft. Russland hat Alternativen zur bisherigen Leitung entwickelt bzw. umgesetzt. Die Nord-Trasse führt durch die Ostsee und ist fertig und wird sogar noch erweitert. Die Süd-Trasse soll im Herbst begonnen werden. Wenn die Krim nicht mehr in die ukrainische Hemisphäre fällt, braucht Russland die Krim mit der Süd-Trasse nicht mehr großflächig zu umgehen und durch die Tiefsee des Schwarzen Meeres zu führen, sondern nahe der Krim durch flaches Wasser bzw. gleich teilweise übers Festland verlegen. Das würde immense Kosten auf russischer Seite sparen, die Ukraine in die Rolle eines überflüssigen Zuschauers zurückfallen und ohne erhebliche Einnahmen dastehen lassen.
Eine Verlinkung zu einigen Artikeln entfällt aus Protest zum neuen Urheberrecht

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.
Auch dafür wird es wieder höchste Zeit. Der Familienwetterbericht pausierte, freut sich aber auf sein Comeback. In der vergangenen Woche hatte Schwägerin 1.0 Geburtstag. Stunden vor dem Frauentag. Das war zu DDR-Zeiten für Bruder 1.0 ein Riesenproblem. Denn wo bekommt man nur wenige Stunden vor den wichtigsten Jahrestag der DDR noch Blumen her? Irgendwelche durften es natürlich auch nicht sein. So etwas kann auch mal nach hinten losgehen ☺. Wenn eine Familienfeier droht einzuschlafen, dann kommt er immer mit ein paar Storys aus dieser Zeit und alles ist wieder gut.
Die Kinder 1.0 und 2.0 freuen sich dieses Wochenende auf ihr Cousin- und Cousinentreffen. Also alles was da mütterlicherseits so kreucht und fleucht.

Wenn die Kinners überall rumwirbeln, in Kanada es sehr kalt ist und sich neuer Nachwuchs ankündigt, dann ist genau das der Stoff, aus dem die Sorgen der Mütters gestrickt sind.

Dschoggen 14/02

Huhu, liebes Blogvolk.
Nach einer knappen Woche unterwegs im Brandenburgischen Land, ging es gleich wieder ans dschoggen. Ich wollte den Schwung der Vorwoche, Verbunden mit diversen Eisbären- und Hockey-Nationalmannschaftssiegen nutzen und neue Bestleistungen hier dokumentieren. Wollte ich, hat aber nicht geklappt. Irgendwie war ich kraftlos und habe nach ca. 3 km die Sache ‚auslaufen‘ lassen. Das Wetter war schön, daran hat es nicht gelegen.
Mal sehen, wie es beim nächsten Mal dschoggt, äh, läuft.

Sonntag, 2. März 2014

Die Ukraine-Mär

Huhu, liebes Blogvolk.
Schon allein aus dieser in Deutschland existierenden Nachrichtenlage, die ins die heiligen Qualitätsjournalisten und beste Kalte-Krieger-Denker in den Schreibstuben der großen Zeitungen uns in die Köpfe diktieren, muss man einfach wieder anfangen zu bloggen. 
Heute nur soviel: Lange Zeit war die deutsche Berichterstattung von den Vorgängen in der Ukraine völlig unerträglich und so weit weg von der Realität, wie es nur sein konnte. Diese einseitige Berichterstattung beachtete nicht, dass es sich bei den Demonstranten nicht um eine Bevölkerungsmehrheit handelte, sonder eher um einen sehr kleinen Teil. Und dann noch sehr stark Rechtsnational unterwandert. In Ermangelung eines 'Protestgesichtes' (es ist sehr wahrscheinlich, dass Timoschenko ihre Mordanklage noch erlebt) wurde auf einen alternden Boxer zurück gegriffen. Dieser ist in Deutschland bekannt, in der Ukraine wird er mit dem Thema Politik in keinster Weise in Verbindung gebracht. Man organisierte Fototermine mit dem Ex-Boxer und auf Bühnen ohne Zuschauer wurde er vorteilhaft gefilmt! Frau Weisband legte in mehreren Interviews dies Farce offen und das nicht zum Wohlgefallen der Schreibstuben. 
Wie dem auch sei. Alleine heute kann man wieder die Unbeholfen- und Verlogenheit mancher Qualitätsjournalisten aus ihren Artikeln ablesen. Zum einen ein schlechtes Beispiel (wie üblich) aus dem Blatt der Kalten Krieger, dem Tagesspiegel. Sie wollen irgendwie Putin aus den goldenen Geschichtsbüchern streichen. Elke Windisch bekleckert sich nicht mit Journalistenruhm. 
Zum anderen gibt es auch ungeahnte Lichtblicke. Der Artikel von Viktor Funk in der Frankfurter Rundschau zu den Fehlern Europas lässt einiges an Klarheit erkennen, die ich mir viel mehr wünsche würde. Bis jetzt leider eine Ausnahme. 

Keiner der Artikel wird aus Protest zum neuen  Urheberrecht verlinkt. Das haben die Herausgeber so gewollt! 

Dschoggen 14/01

Huhu, liebes Blogvolk.

Ich weiß, ich weiß. Es ist eine ewige Zeit her, dass ich hier ein paar Zeilen an meine virtuellen Freunde verschickt habe. Das soll sich wieder einmal ändern (wer es glaubt ☺) und dieser Beitrag soll der Beginn dazu sein.

Also ich war heute dschoggen und habe mich dabei recht gut gefühlt. Die Knie und der Rücken haben sich nicht mit irgendwelchen Beschwerden an mich gewandt und das Wetter hat auch prima mit gemacht. Ich betone immer wieder gern, dass ich kein Marathon-Star mehr werde und dass das alles nur zu meinem Vergnügen getan wird. Also keine Meckerei da draußen ☺.