Gregor Gysi spricht im Bundestag zum Fiskalvertrag (was auch immer das ist). Einfach nur gut, aber auch beschämend, was sich die Politik so leistet.
Freitag, 30. März 2012
Sonntag, 25. März 2012
Einer zum Sonntag
Vögelchen von Gundermann, gespielt von der Seilschaft in Fürstenwalde.
Genießt es.
Rockmusiker Regener wohl auch ein Ewiggestriger
Eine Wutrede des von mir nicht verehrten Rockmusikers Regener sorgt für Wirbel im Netz. Wegen mir, aber die GEMA-Freunde, so finde ich, haftet immer so ein Beamtengeruch an.
Vielleicht sollte ich jetzt den Anspruch erheben, dass ich von der einen oder anderen Technischen Zeichnung die ich gemacht habe, bis ins hohe Alter gut leben will. Wenn die, dann ich auch!! Warum soll das nicht gehen?
Dschoggen 12/06

Huhu, liebes Blogvolk.
Heute habe ich das gute Wetter für eine kleine Dschogging-Runde genutzt. Die Märzluft war trotz des Sonnenscheins etwas kühl und trocken. Also sehr gut zum Laufen.
Die fast sechs Kilometer gingen ganz gut, wobei mich einige hübsche Mehdchens überholten. Ein unerhörter Schgandahl!
Mittwoch, 21. März 2012
Dschoggen 12/05

Kurz und knackig
So kann man die morgendliche Runde nennen. Knapp fünf Kilometer, das Wetter angenehm, aber der Puls war mir etwas zu hoch. Mal sehen, ob ich am Wochenende es wieder schaffe eine Runde zudrehen.
Sonntag, 18. März 2012
new iPad


Huhu, liebes Blogvolk.
Ich hatte es wohl noch nicht erwähnt: Ich war einer der Verrückten, die sich am Freitag in den Morgenstunden bei Gravis anstellten, nicht um Bananen zu bekommen, sondern ein neues iPad.
Mit Erfolg und toll ist dieses Teil auch noch. Dann hat man wohl alles richtig gemacht :-)
Dschoggen 12/04

Gestern war ich wieder fleißig. Fast sieben Kilometer, nun gut, ich werde wohl nie mehr ein Marathon-Man, der Puls mächtig aktiv und das Wetter! Das Wetter war traumhaft.
Ich werde in den nächsten Tagen mal wieder morgens laufen. Darauf freue ich mich schon wie ein kleines Kind.
Zerstreuungs-Wetterbericht

Wie ich schon andeutete, haben diese Woche einige aus der Familie Geburtstag. Glückwunsch in alle Himmelsrichtungen.
Das ist natürlich auch der Grund, warum sich die Mütters gleich wieder Sorgen machen. Denn die Kinners sind verstreut in alle Welt!
Einer zum Sonntag
Huhu, liebes Blogvolk.
Diese Woche, ja diese Woche haben einige aus der Familie Geburtstag. Angefangen von meiner Ex-Schwiemu bis hin zu Neffen und sonstigen Verwanden. Ihnen allen hier dieses kleine Lied von Gerhard Gundermann ‚Hier bin ich geboren‘, gespielt von seiner Seilschaft in Fürstenwalde.
Euch auch viel Spaß!
Dschoggen 12/03

Es ist schon wieder ein paar Tage her, aber die Ergebnisse vom 05.03.12 sind doch wenigstens für mich interessant.
Was gab es zu berichten: Es war eine kürze Strecke diesmal, aber dafür bin ich mit etwas höherem Speed gelaufen. Das Wetter war angenehm und danach ging es zum Zahnarzt. Muss ja auch mal sein!
Sonntag, 4. März 2012
Zerstreuungs-Wetterbericht
Von der Familie gibt es immer Neuigkeiten. Hier ein Geburtstag, dort eine Dienstreise. Vielleicht sehe ich diese Woche mal das jüngste Familienmädchen und das Kind 2.0 kommt völlig außer der Reihe zu mir. Es geschehen noch Zeichen und Wunder ☺.
Aber weil nicht alle zum Geburtstag kommen können und die Kinder sowieso in der Welt Verstreut sind, machen sich die Mütters diese Woche wieder ihre Sorgen.
So viel Zeit muss sein: Meiner Ex-Schwiegemutter gute Besserung
Einer zum Sonntag
Huhu, liebes Blogvolk.
Heute an dieser Stelle ‚Ich mache meinen Frieden‘. Ein Titel von Gerhard Gundermann, gespielt von der Seilschaft in Fürstenwalde. Wie heißt es doch darin: „Ich mache meinen Frieden mit all den fremden Frauen …“.
Nun gut, wir werden sehen :-)
Mittwoch, 29. Februar 2012
Die Gauck'sche Sicht auf das Internet
Er sieht das Internet als Bedrohung der Meinungs- und Pressefreiheit an. Darauf muss man auch als selbsternannter Bürgerrechtler erst einmal kommen.
Der Artikel ist lesenswert!
Dienstag, 28. Februar 2012
Ein Glück, es gibt ihn noch: Den Kalten Krieg
Huhu, liebes Blogvolk,
Da können wir doch alle kräftig durchatmen und uns wieder an vergangene Zeiten erinnern. Der Tagesspiegel macht es möglich, mit einem Blick in die Zeit des Kalten Krieges, ohne in die Vergangenheit zu schauen.Ich habe selten einen solch komischen Artikel gelesen. Selbst Margot Honecker musste für den guten Herrn Maroldt herhalten. Das macht sich besonders gut, wenn man einen Kandidaten unterstützt, der bekannt dafür war, Gräben zu vertiefen als zuzuschütten.
Dann passt doch wieder alles zusammen.
Dschoggen 12/02
Gestern Morgen schien wunderbar die Sonne, aber am Machmittag, als ich endlich zum Dschoggen kam, da war es nicht mehr so schön. 4 Grad und etwas windig.
Ich bin diesmal wieder die Sache langsam angegangen, aber dafür etwas länger als vor einer Woche. Alles in allem war es kein schlechter Lauf.
Sonntag, 26. Februar 2012
Einer zum Sonntag
Gundi, Gerhard Gundermann, spielte die letzte Jahre seines Lebens mit der Seilschaft zusammen. Diese geht zum Glück, mit einigen personellen Veränderungen, heute wieder auf Tour.
Diesmal: Ich habe keine Zeit mehr - Die Seilschaft unplugged in der Kulturfabrik Fürstenwalde.
Samstag, 25. Februar 2012
Der Wahnsinn hatte Methode
Huhu, liebes Blogvolk.
Gleich nach der sogenannten Wende wurde die neue Machtverteilung auf dem Gebiet der Medien deutlich. Die Politiker, die auf der Gewinnerseite waren, taten das, was sie anderen immer so gern vorwarfen: Sie zerstörten Strukturen von unliebsamen Medien. Gerade Medien, die ihre Zielgruppe bei 14 bis 32 jährigen sahen, wurden ruhiggestellt.
Ein Geist von Aufruhr wehte immer durch die Redaktionsstuben von DT64 und Elf99. Besonders beliebt bei den jungen Menschen in der DDR war ab 1988 DT64. Auch nach 1989 haben die engagierten Journalisten keine Ruhe gegeben und die Beliebtheit wuchs dadurch noch in diesen Jahren. Dann wurde gehandelt und DT64 abgeschaltet. Es gab große Proteste und sie kamen wieder auf Sender, aber irgendwann lag die Frequenz nur noch bei Astra und der Name war nicht mehr DT64 sondern Sputnik. Diesen Sender gibt es heute noch in Leipzig, dort herrscht aber heute ein anderer Geist. Schade.
Hier ein Fernsehausschnitt aus der unrühmlichen Mühlfenzl-Zeit, mit der Abschaltung von DT64. (Vielen Dank an den Prenzlauer Berg-Blog)
Montag, 20. Februar 2012
Zerstreuungs-Wetterbericht

Jaja, früher waren die Kinder immer ganz in der Nähe und gemeldet haben sie sich auch öfters. So oder so ähnlich schimpfen die Mütters immer vor sich hin. Besonders, wenn in Kanada der Winter wieder Einzug hält und sie sich wieder Sorgen machen können.
Das Kind 1.0 ist jetzt Vertretungslehrer (so richtig mit Vertrag und Fach im Lehrerzimmer) und muss sich auch noch durch das 6 Semester schmuggeln. Wie das Kind das nur alles schaffen soll? :-)
Sonntag, 19. Februar 2012
Dschoggen 12/01
Neues Jahr, neues Laufglück.
Heute habe ich das Laufjahr eröffnet. ‚Nicht zu schnell und nicht zu viele Meter‘ genau das hatte ich mir vorgenommen und dann auch knallhart durchgezogen. Die Temperatur lag bei 4 Grad und es war feuchtkalt, eigentlich unangenehm. Es hat mir aber trotzdem wieder Spaß gemacht.
Für was steht Gauck

Huhu, liebes Blogvolk.
Das ist eine sehr interessante Frage. Wofür steht Gauck und warum wird er so hochgehoben?
Aus meiner Sicht steht er u. a. für die Spaltung des Landes oder mindestens für einen Teil des Landes. Er Stand einer Behörde vor, die sicherlich eine Zeit lang einen wichtigen Auftrag hatte. Schon während seiner Amtszeit hat er sich nicht auf Ausgleich konzentriert, sondern auf Verfolgung und Konfrontation. Nicht anders als die, die er Verfolgte. Schon in dieser Zeit gab es Stimmen die meinten, man solle die Behörde in einen dadurch anderen Status übergehen lassen. Da hätten aber viele ihre guten Jobs verloren. Er vielleicht auch und dadurch sind die Reflexe die dem folgten, leicht zu erklären. Nach 20 Jahren ist die Sinnhaftigkeit dieser Behörde wirklich dahingegangen, aber sie wird immer noch künstlich am Leben gehalten. Gauck spielt in diesem Konzert immer noch seine zugedachte Rolle.
Die kann er auch gut spielen, weil mit guten Pensionen vieles leichter ist, auch sich über die Schwächeren der Gesellschaft naserümpfend zu äußern. In einem Blogartikel beim Spiegelfechter hat man dieses Thema gut aufgearbeitet.
Kurz gesagt: Mein Präsident wird er wohl nicht werden.
Wenn es um das Präsidentenamt geht, dann nur mit Georg Schramm
Wie fast alles von Georg Schramm, absolut sehenswert.
Der Schockwellenreiter hat mich zum Glück wieder auf die richtige Fährte geführt.
Vielen Dank.
Samstag, 18. Februar 2012
Sinn-Interview
Huhu, liebes Blogvolk.
Heute fand ich während meiner Presseschau ein Interview in der FAZ mit Hans-Werner Sinn. Er ist nie und nimmer meine Kragenweite, aber solch klaren Worte hätte man aus der konservativen Ecke noch vor sechs Monaten nicht erwartet.
Anscheinend sitzen wir in der Finanzfalle und viel Zeit bleibt nicht mehr.
Viel Spaß beim lesen und mitdenken.
Dienstag, 14. Februar 2012
Dresden und kein Ende
Huhu, liebes Blogvolk.
Derzeit liegen die Blogthemen einfach auf der Straße, nur ich komme nicht dazu, sie aufzuheben. Dresden konnte ich leider nur am Rande erwähnen, um so mehr freue ich mich über einen Kommentar in den Tagesthemen. Esther Schapira vom Hessischen Rundfunk analysiert alles das was man derzeit über Dresden hört, bis hin zur ‚sächsischen Demokratie‘.
Einfach wunderbar!
Vielen Dank an Anne Roth
Montag, 13. Februar 2012
Damit hat Egon Bahr völlig recht
Huhu, liebes Blogvolk.
In diesem Artikel spricht Egon Bahr völlig aus dem Herzen. Ich gönne jedem seinen festen Arbeitsplatz, aber er muss schon mit sinnvoller Arbeit hinterlegt sein. Was man in zwanzig Jahren nicht aufgearbeitet hat, schafft man in fünfzig auch nicht. Also schließt diese Behörde mit einigen Selbstdarstellern.
Bilfinger Berger verlängert meine heißgeliebte U5

Ein paar Meter links von uns, also am Sonnabend bei der Demo, da wird in den nächsten Jahren der Hauptschauplatz von Bilfinger Berger in Berlin sein. Sie bauen die Verlängerung der U5 vom Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor.
Da ich mal einige Tage in Köln zu tun hatte und die Damen und Herren dort auch die U-Bahn bauten, weiß ich nicht, ob ich mich darüber freuen soll. Wir werden sehen.
Anti-Acta

Huhu, liebes Blogvolk.
Am Sonnabend, so sagt man nunmal in Berlin, war ich als einzigster der Familie bei der Anti-Acta-Demo. Man traf sich am Stierbrunnen, jeder Ossi weiß sofort Bescheid wo das ist, und nach einigen Redebeiträgen ging es durch Mitte. Ich muss sagen, dass ich über die Anzahl der Demonstranten doch im positiven Sinne überrascht war. Und das ich einer der ältesten in diesem Feld war, hat mich nicht wirklich traurig gemacht, eher positiv gestimmt. Jetzt kommt wirklich eine neue Generation auf die Straße, die das was sie am meisten kennt, das Internet, verteidigen will. Wenn es schon nicht Mindestlöhne, soziale Rechte oder kleinere Revolutionen sind, für die diese jungen Menschen demonstrieren wollen, dann wenigstens das Internet.
Nur mal so am Rande: Es lohnt sich auch für andere Themen zu engagieren, so zum Beispiel demnächst in Dresden.
Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.
Hier ist er wieder, der Familienzerstreuungs-Wetterbericht.
Das entfernteste Kind der Familie feierte diese Woche Geburtstag. Alles Gute noch nachträglich aus Berlin. Ein Kind soweit weg, da machen sich die Mütters gleich wieder große Sorgen. Dem jüngsten Kind der Familie soll es sehr gut gehen, freut uns alle sehr.
Nun zum Wetter: Leider war es das jetzt mit dem Winter überall und ab diese Woche werden wir uns am Matschwetter erfreuen können.
Freitag, 3. Februar 2012
Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.
Es sind einige Tage vergangen, viel Arbeit, Husten und Schnupfen - eigentlich war es eine Mischung von allem.
Das Kind 2.0 macht Freien in Österreich, ich werde mich mal wieder Richtung Mosbach bewegen und der Rest der Familie ist dort, wo er hingehört. Das jüngste Familienmitglied wächst etwas abgeschirmt von den Augen der Mütters und Tanten auf, hat alles wohl seine Richtigkeit.
Etwas nennenswertes gibt es noch: Das Kind 2.0 von meinem Bruder 2.0 hat bei einem Fotowettbewerb mitgemacht und ein Photo von ihr hängt n der Ausstellung im DHM. Für immer jung, oder so ähnlich heißt diese Ausstellung und geht leider nur noch bis zum Wochenende. Sehenswert (natürlich fast alle Photos).
Im übrigen machen sich die Mütters immer weiter ihre Sorgen.
Montag, 16. Januar 2012
Dresden

Huhu, liebes Blogvolk.
Gestern verlief mein Spaziergang, wie am jedem 2. Januarsonntag im Jahr, zu Karl und Rosa. Leser meines Blogs kennen die Zusammenhänge. Diesmal bekam ich u. a. einen kleinen Flyer, so sagt man wohl heute, in die Hand gedrückt: Dresden sagt: sitzen.bleiben auch 2012. So will man wieder den Nazi-Aufmarsch am 18.02.2012 verhindern. Die Kollegen haben meine volle Sympathie und deshalb veröffentliche ich hier eine Seite ihres Flyers. Wenn man Fels-berlin oder dresden-nazifrei eingibt, findet man bestimmt weitere Informationen.
Nun harre ich auf eventuelle Reaktionen unserer aller Freunde von der Dresdner Staatsanwaltschaft.
Samstag, 31. Dezember 2011
Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr
Und hoffentlich lesen wir uns dann wieder.
Sachsen und sein seltsames Demokratieverständnis
Huhu, liebes Blogvolk.
Die von mir allseits geschätzte Anne Roth hat auf der 28c3 einen Vortrag über die Vorgänge rund um Gegendemonstrationen zu einem bzw. mehrerer Nazi-Aufmärsche in Sachsen gehalten. Ein sehr guter Foliensatz mit sehr interessanten Neuigkeiten und Details (jedenfalls für mich).
Also die Reisewarnung für Sachsen kann ich für meine Familie und mich einfach noch nicht aufheben.
Zerstreuungs-Wetterbericht

Genau das habe ich mir so gedacht: Kaum ist Weihnachten vorbei, schon sind einige Kinder wieder über alle Berge und schauen sich die Welt an.
Und was passiert? Die Mütters machen sich sofort wieder große Sorgen. Noch im alten Jahr.
P. S.: Die Reisewarnung für Sachsen besteht für unsere Familie übrigens immer noch
Dienstag, 27. Dezember 2011
Oberhof macht sich fein

Oberhof putzt sich für die Tour de Ski und den Biathlon-Weltcup heraus. Viele freiwillige Helfer unterstützten die Organisatoren auch über die Feiertage.
Viel Spaß allen Besuchern!
Vorbei

Huhu, liebes Blogvolk.
Geschafft ist geschafft. Die ruhigen Tage habe ich gut hinter mich gebracht. In einer konzertierten Aktion haben die Kinder 1.0 und 2.0 ihre Geschenke vom Papier befreit und sind damit hocherfreut über alle Berge.
Jetzt zieht für mich der ‚Alltag‘ wieder ein und das hat auch Vorteile.
Samstag, 24. Dezember 2011
Zerstreuungs-Wetterbericht

Von wegen zerstreut in alle Winde. Nichts ist. Alle Kinners haben den Weg nach Hause gefunden und warten voller Ungeduld auf ihre Geschenke.
Die große Frage bleibt aber hier stehen: Machen sich die Mütters zu Weihnachten, wenn alle Kinnes zu Hause sind, auch noch Sorgen?
Ich denke ja.
Sonntag, 4. Dezember 2011
Fertig

Nur teilweise mit dem Kind 2.0, aber trotzdem alles weggebacken und mit viel Musik von den Roten Rosen.
Pfefferkuchen fertig, dann kann Weihnachten kommen. Fehlt da vielleicht noch was?
Nun ist es soweit - Polizei räumt Occupy-Camps in Los Angeles und Philadelphia

Die offene Unterstützung hielt sich in den vergangenen Tagen in Grenzen und so nutzen die ‚Ordnungshüter‘ gleich ihre Chance.
Hier einer der Berichte
Hoffentlich nimmt im Frühjahr, mit besserem Wetter, die Bewegung wieder Schwung auf. Hoffentlich!
Christa Wolf gestorben

Im Blog trueten.de wird Christa Wolf ausführlich gewürdigt. Der Artikel beginnt u. a. mit:
„…, dass sie gerade das aufgesammelt und zum Thema gemacht habe, was in der realen DDR unter die Räder des gewaltsamen Wegs zum Fortschritt gekommen sei. In sehr schöner und würdiger Form.“
Besser kann man es nicht sagen.
Sie wird uns fehlen!
Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.
Das war aber eine lange kleine Pause. Ich bin beruflich etwas eingespannt und werde so bis Januar diese Prioritäten wohl weiter setzen müssen. Gut oder nicht gut. Hier kommt auf alle Fälle wieder der allseits geliebte Familien-Wetterbericht.
Dem jüngsten Familienmitglied geht es gut und die Eltern haben ausreichend mit ihr zu tun ☺. Der Rest der Familie ist wie üblich verstreut und bereitet sich so langsam auf Weihnachten vor. Ich muss wohl diese Woche wieder einmal nach Mosbach, aber heute Abend bin ich bei der Theateraufführung vom Kind 1.0.
So weit ich weiß, machen sich die Mütters wieder ihre vorweihnachtlichen Sorgen. Also ist doch wieder alles wie immer. ☺
Montag, 7. November 2011
Zerstreuungs-Wetterbericht

Da musste ich mir was anhören! Kaum hat man maaal was vergessen, schon hagelt es gleich Kritik. Ist doch fast immer hier der gleiche Blödsinn von mir ☺, also kann er auch mal entfallen. Aber nein …
Also hier der Nachtrag: Der Bruder 1.0 ist wieder auf dem Damm, vom jüngsten Familienmitglied gibt es keine gegenteiligen Informationen, nur ich bin jetzt wohl ins Vergesslichkeits-Alter gekommen. Na, da haben die Mütters wieder etwas, worüber sie sich Sorgen machen können!
Sonntag, 6. November 2011
Dschoggen 20/11

Hu, das ging aber gut heute. Die übliche Runde über fast 7,5 km und den Kopf voll Gedanken, so spürte ich nicht, welche Strecke ich schon in den Beinen hatte. Es waren fast 8,8 km/h und der Puls war erstaunlicher Weise nicht so hoch. Die Luft war mild und es war ein schöner Spätherbsttag. Es hat alles gepasst und ich freue mich schon auf die nächste Runde.
Keine gute Nachricht

Huhu, liebes Blogvolk.
Gewohnheitsgemäß ist der November als Vorweihnachtsmonat total vollgestopft. Neues Projekt, neue Aufträge und alles drängelt und zuppelt an einem. Ist nicht schlimm, denn man hat sich über die Jahre schon an diese Situation gewöhnt. Als Ausgleich lege ich für mich in dieser Zeit zwei drei Termine fest, auf die ich mich besonders freue und hinarbeite.
Einer von diesen angenehmen Terminen fällt nun weg. Im November war ein ganz dickes Kreuz im Kalender, denn dann wollte BAP in Berlin spielen. Nach Jahren der Abstinenz wollte ich mal hingehen. Warum? Zu DDR-Zeiten haben sie ihre Tour zu uns abgesagt. Sie hatten bestimmt ihre Gründe, aber in erster Linie haben sie uns getroffen. Uns, die Fans. Ich bin so bis ca. 2006 nicht mehr an ihre Musik rangekommen, denn die hatte immer diesen faden Beigeschmack für mich. Ein guter Freund hatte mich Anfang des Jahres dann überredet, zum nächsten Konzert hinzugehen. Ok, warum nicht, Jeder bekommt seine zweite Chance und außerdem spielt inzwischen der Keyboarder von Gundermann bei BAP. Also noch ein guter Grund dort aufzutauchen. Mit der Zeit habe ich mich dann richtig auf das Konzert gefreut und mir nebenbei einige Texte angeschaut - damit man überhaupt weiß, worum es geht ☺.
Nun kam diese Woche folgende Meldung:
PRESSEMITTEILUNG | WOLFGANG NIEDECKEN
Mit großem Bedauern müssen wir mitteilen, dass aufgrund einer schweren Erkrankung von Wolfgang Niedecken alle anstehenden Termine, darunter auch die ab dem 8. November geplante BAP-Tournee, verschoben werden müssen. Bis auf Weiteres stehen alle Planungen still.
Wolfgang Niedecken und seine Familie haben sich dazu entschlossen, keine weitere Stellungnahme zur aktuellen Situation abzugeben. Wir bitten daher eindringlich darum, von allen Anfragen abzusehen und die Privatsphäre von Wolfgang Niedecken und seiner Familie zu respektieren.
Köln, 03.11.2011.
Das hört sich nicht gut an und ich wünsche ihm und seiner Familie alles Gute und ich sehe es trotzdem nur als ein verschobenes Konzert.
Freitag, 4. November 2011
Was passiert, wenn ...

Was passiert, wenn Griechenland einen Staatsbankrott hinlegt? Auf diese und andere Fragen versucht ein Artikel des Tagesspiegels antworten zu finden.
Donnerstag, 3. November 2011
PayPal-Kuba-Streit endet mit Kompromiss

PayPal Europe hat sich mit deutschen Onlinehändlern im Rahmen des Rechtsstreits um eingefrorene Konten, geeinigt. Die Konten der deutschen Online-Händler wurden von PayPal eingefroren, weil sich der Stammsitz von PayPal dem US-Handelsembargos gegenüber Kuba verpflichtet sieht.
Dienstag, 1. November 2011
Mosbach - und immer wieder Mosbach

Man glaubt es nicht, aber mich hatte es vor wenigen Tagen wieder mal nach Mosbach verschlagen. Alleine die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis. Das nächste Mal wird sich Mosbach bestimmt uns im dicken Winterkleid zeigen.
Ich werde berichten.
Montag, 31. Oktober 2011
Dschoggen 19/11

Den Tag konnte ich so nicht vorbeigehen lassen. Die Temperaturen waren ok, der Rest des Wetters sah irgendwie komisch aus. Jedenfalls bin ich los und habe meine rund 8 km runter gespult. Wie mehrfach betont, werde ich wohl kein Marathonläufer mehr und mit den erzielten Zeiten bin ich ganz zufrieden. Die 8,8 km/h muss man erst einmal hinlegen ☺.
Wie war das doch noch einmal vor 22 Jahren - 6

Huhu, liebes Blogvolk.
Nach den Kommunalwahlen im Mai 1989 konnte man in der DDR die bevorstehenden Veränderungen mit Händen greifen. So sieht man das natürlich mit dem Blick des Jahres 2011. Damals war unsere Sicht auf die Dinge eine völlig andere. Wir wollten die Veränderungen in der Gesellschaft, keine andere, aber eine, die sich sehr wohl durch innere demokratische Prozesse selbst erneuern kann. Das hatten wir in nächtelangen Diskussionen hunderte Male durchgekaut, aber die Realität sah anders aus. Wir waren von einem Status quo umzingelt, der verknöchert wirkte. Aber es war auch was anders als vor der Wahl. Den Bürgern wurde vor Augen geführt, was man bewegen kann, wenn man sich bewegt. Man sah, es gab nicht nur undemokratische Gesetze, sondern es gab auch viele positive Elemente darin. Als mündiger Bürger, so verstanden wir uns immer mehr, fühlten wir uns dazu verpflichtet, diese auch auszuloten. Jeder in seiner begrenzten Form, aber die Masse hat in dieser Hinsicht eine große Dynamik.
Nicht zuletzt sehen wir das auch im Jahr 2011. Nur so kann man der Politik Zugeständnisse abringen. Die Regelmechanismen sind damals wie heute gleich. Wenn nur genügend Menschen sich für eine Sache stark machen, läuft die Politik beflissen hinterher. Hinterher, nicht vornweg!
Also was war das besondere am Sommer 1989? Es gab eine große Absetzbewegung über Ungarn in den Westen. Malerisch vom Westfernsehen jeden Abend ins Bild gesetzt und von den Bürgern sehr feinfühlig wahrgenommen. Es liefen die weg, die sich immer mit dem Gedanken herumschlugen und solche, die es vor wenigen Monaten noch gar nicht wollten. Die das Land aber dringend brauchte, wenn man einen anderen Weg gehen möchte. Gerhard Schöne hat in dieser Zeit ein Lied geschrieben, dass die Situation damals beschreibt. Es geht in diesem Lied darum, dass alle die weg wollten, an ihre Autoantennen ein weißes Band machten. Deshalb hieß sein Lied auch ‚Das weiße Band‘. Was viele damals dachten, kommt in den Zeilen ‚Ein rotes Band lass ich wehen…‘ vor. Er war keiner der weglief, sondern sich für Veränderungen engagierte. Er, eine Ikone der Vorwendezeit, der durch seine Texte vieles ermöglichte. Im Westfernsehen wurde immer Biermann als jeniger welcher benannt, dem die Menschen in der DDR zuhörten. Seine Lieder und Texte kannte kaum einer, außerdem waren sie viel zu kryptisch und wer in einem anderen Land so hoch gehoben wird, dem schaut man etwas misstrauisch hinterher. Ganz anders war es bei Gerhard Schöne. Er sang sich in die Herzen mindestens einer ganzen Generation und blieb ihnen immer treu. Er lief auch nicht in einer Zeit weg, in der es uns allen möglich war und eine Staatsnähe konnte man ihm nie und nimmer nachsagen.

Dieses Lied beschreibt unsere relative Ohnmacht, auf das, was um uns passierte. Aber nicht nur wir waren in unseren Handlungen beschränkt. Wie man heute weiß, waren die hohen Damen und Herren mit dieser Situation im Land völlig überfordert. Die einsetzenden Montagsdemonstrationen in Leipzig, die verstärkte Arbeit solcher Gruppen wie der Friedensbibliothek in Berlin, alle diese Aktionen konnten durch ein noch so starkes Sicherheitsnetz nicht verhindert werden. Was vor 1988 vielleicht noch möglich war, ging definitiv im Jahr 1989 nicht mehr. Dazu waren die Aktionen zu mächtig und die Anzahl der aktiven Bürger zu groß geworden. Alles was bis dahin als sicher galt, kam irgendwie aus den Fugen. Alle wussten es muss sich was bewegen und ändern, nur keiner konnte sagen, was und wie. Hier gibt es wieder schöne Parallelen zu heute.
Was dann kam und was aus meiner heutigen Sicht sehr wichtig war, war das Handeln von Prominenten und Künstlern. Warum wichtig, dass will ich im nächsten Artikel näher beleuchten.
Bis später.
[Photo: HGUSM]
[Songtext: Mit freundlicher Genehmigung von Gerhard Schöne]
Sonntag, 30. Oktober 2011
Zerstreuungs-Wetterbericht

Die kleine Pause ist vorbei ☺.
Als erstes will ich den Familienwetterbericht hochladen. Bruder 1.0 hat seinen Krankenhausaufenthalt gut überstanden und vom jüngsten Nachwuchs in der Familie, gibt es ebenfalls keine Krankheitsmeldungen.
Also alles hübsch? Von wegen, da gibt es noch die Mütters und die müssen auch diese Woche sich ihre Sorgen machen. Soll’n sie, sie können halt nicht anders.
Sonntag, 23. Oktober 2011
Dschoggen 17 und 18/11


Huhu, liebes Blogvolk.
Am Freitag und heute war ich wieder jeweils eine Runde dschoggen. Am Freitag über sieben Kilometer und heute hatte ich weniger Zeit, da ich zum Geburtstagskaffee eingeladen war, nur viereinhalb. Die längere Strecke hab ich etwas langsamer angehen lassen und heute war die Geschwindigkeit etwas höher. Beide Tage war es relativ kalt, aber die Luft klar und trocken. Das ist eine Konstellation die mir entgegenkommt. Es lief sehr gut und zum Jahresabschluss komme ich wohl immer besser in Schwung.
Was kommt bei Neuwahlen auf uns zu (II)
Warum also diesmal wieder die SPD. Ein ganz einfacher Grund, weil Altbundeskanzler Schmidt in aller Ruhe Peer Steinbrück als Kanzler-Kandidat aufgestellt hat. Gestern kam dazu die erste Meldung (die ich jedenfalls ohne große Recherchen gefunden habe) und nur die eine! Alle anderen haben sich zurückgehalten. Vom Spiegel bis zur Süddeutschen findet man erst heute was. Dieser Fakt alleine ist schon interessant. Warum halten die Redaktionen diese Meldung zurück? Soll sie besser in den Sonntagabend passen, damit die Leute es auch wirklich wahrnehmen? Das kann ich mir nicht vorstellen. Wenn jemand sozusagen zu 80% nominiert wird, dann müssten alle darauf anspringen und versuchen, ihn zu zerfleischen. Das waren bis jetzt die üblichen Reflexe. Nur diesmal-Fehlanzeige! Was ist also los? Hängt das mit den EU-Rettungsversuchen zusammen? Ist das vielleicht die letzte Chance, die die derzeitige Regierung noch hat? Kommen bei einem Misserfolg dann Neuwahlen?
Das ist für mich die einzigste Erklärung. Die EU-Währung steht auf der Kippe und jeder Kompromiss kann nur zu Lasten aller Länder, auch Deutschlands gehen. Das hat wieder Wirkung auf die Innenpolitik und auf das ‚lieb haben‘ innerhalb der Regierung. Die Wirtschaft will dann endlich dieses Projekt ‚Jugend forscht‘ beendet wissen und jemandem an der Spitze sehen, der was davon versteht. Das wäre Steinbrück. Und das wäre auch eine Erklärung, warum er zwei Jahre, oder wie lange es noch ist, vor der Wahl aus dem Graben schaut und sich der Meute zum Fraß vorwirft. Wir wollen mal ganz klar festhalten: Wenn ein Steinbrück diesen Schritt geht, dann sind viele Weichen schon gestellt und die Presse wird sich auch ruhiger verhalten als sonst. Das haben wir bis jetzt ja auch gesehen.
Alle schreiben über Siri


Huhu, liebes Blogvolk.
Das stimmt, alle schreiben über Siri und das zu Recht. Ein Artikel von mactomster.de ist mir gestern in die Hände gefallen, der noch vor dem Verkaufsstart des iPhone 4s einige Punkte von Siri ‚theoretisch‘ beleuchtete. Sehr schön fand ich darin eine Meinungsäußerung von einem Herrn Doherty, der sagt:
“Es wird ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal sein… Siri wird vielen Leuten ein Lächeln ins Gesicht zaubern, und darauf kommt es am Ende für Apple an.”
Ohne Kommentar ☺
Samstag, 22. Oktober 2011
Zwei Meldungen, die irgendwie zusammenpassen

Wie, weshalb und warum kann sich jeder selbst zusammenreimen.
Noch mehr Geld wird für Griechenland gebraucht und
Proteste nehmen zu.
Empört Euch von Konstantin Wecker
… wir brauchen spinner und verrückte
es muss etwas passieren
wir sehen doch wohin es führt
wenn die normalen regieren …
Gefunden habe ich diese Perle beim Spiegelfechter.
Vielen Dank für den Tipp!!
Freitag, 21. Oktober 2011
Das hat doch was
Wie titelt die Zeitung der ewig Gestrigen: Linke Szene stört Lange Nacht der Wohnungsbesichtigungen
Das passt anscheinend bei denen so richtig ins „Gut- und Böse-Bild“ hinein.
Zerstreuungs-Wetterbericht

Unglaublich wie viele Geburtstage in der Familie in so kurzer Zeit ‚abgearbeitet‘ werden müssen. Das Kind 1.0 und 2.0 zeichnen sich derzeit dadurch aus, diese einfach zu vergessen. Kann ja mal passieren, darf aber nicht! ☺
Ansonsten hat Bruder 1.0 in der nächsten Woche mit einem Krankenhaus zu tun. Da macht man sich als kleinster Bruder auch mal so seine Sorgen. Das wird aber schon werden, besonders bei großen Brüdern!
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Wie war das doch noch einmal vor 22 Jahren - 5

Huhu, liebes Blogvolk.
In den bisherigen Teilen bin ich bis zu den Jahren 1987/88 gekommen. In diesen Jahren gab es, und davon hört man heute recht wenig, für viele DDR-Bürger erhebliche Reiseerleichterungen. Natürlich ging es nur um Reisen in das NSW (Nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet) und sie kam nur für Bürger in Betracht, die in diesem Gebiet/Ländern Verwandte hatten. Die anderen konnten nicht dorthin fahren.
Natürlich gab es diese Erleichterungen nur, um die Unzufriedenheit in der Bevölkerung zurückzuschrauben. Mit wenig Erfolg. Die ganze Sache hatte eine Eigendynamik bekommen, die die Machtverhältnisse im Land erschütterten. Natürlich war die Staatssicherheit überall, aber dann doch wieder nicht so allmächtig, um die vielen Gruppen mit mutigen Menschen in den Griff zu bekommen.
In diese Situation hinein kam die Kommunalwahlen im Mai 1989. Bei dieser gab es zumindest bei uns im Prenzlauer Berg ein Novum. Ein ganz normaler Bürger, so wie Du und ich, ließ sich für die Stadtbezirksverordnetenversammlung (oder wie das damals hieß) aufstellen. Wie viele demokratische Grundstrukturen, war auch dieses Recht im Wahlgesetz der DDR verankert, nur sie wurden nicht mehr ‚gelebt‘. Zum einen sicherlich aus Angst, die Kontrolle über die ablaufenden Prozesse zu verlieren und zum anderen weil es zu wenige Bürger gab, die es einfach probiert haben (ähnlich wie heute vor Stuttgart 21). Der Schaden für die Demokratie in der DDR war dadurch erheblich. Hinzu kam die allgemein spürbare Verunsicherung der Behörden und öffentlichen Stellen.
Andere Bürgerinitiativen wollten in Berlin zum ersten Mal das Wahlergebnis überprüfen. Sie gingen aus diesem Grund in jedes Wahllokal und nahmen an der öffentlichen Auszählung Teil, schrieben die Ergebnisse mit und trugen sie aus ganz Berlin, Hauptstadt der DDR, zusammen. Auch das ließ das Wahlgesetz der DDR zu. Das Ergebnis war ernüchternd. In einzelnen Wahllokalen gab es fast so viele Gegenstimmen, wie im offiziellen Wahlergebnis für ganz Berlin. Dieses Engagement der Bürgergruppen brachte in der DDR vieles ins Rollen. Man sah zum ersten Mal ‚offiziell‘, wie man verschaukelt und wie die Wahrheit Verbogen wurde. Der Effekt war der, dass noch mehr Bürger sich in irgendwelchen Bürgergruppen engagierten oder sich vom Staat abwandten. Ich hatte es schon mehrmals erwähnt, es ging für viele nicht darum das Land zu verlassen, sie wollten nur eine demokratischere DDR. Auf alle Fälle hatten die oppositionellen Gruppen nach der Kommunalwahl einen erheblichen Zulauf und aus meiner Sicht wäre es mit einer anders verlaufenden Wahl, nicht oder mindestens nicht so schnell zum Mauerfall gekommen. Das ausschlaggebende Element für die Wende in der DDR war damit eindeutig die Kommunalwahl 1989. Die setze Prozesse und Massen in Gang, die nicht mehr einzufangen waren und der Kern hierfür war Berlin, speziell der Prenzlberg.
Was haben wir, d. h. die Mutter meiner Kinder und ich, in dieser Zeit gemacht? Wir waren u. a. nicht bei der Wahl. Das ging an sich ganz einfach. Man musste nur ein paar Besuche vom WBA (Wohnbezirksausschuss) erdulden, aber es ist einem dabei nichts passiert. Wir hatten auch schon schlimmere Situationen erlebt. Wieso erwähne ich das? Nein, Helden waren wir nicht, aber wir haben was getan. Ich kann mich noch gut an die Nachrichten an diesem Sonntagmorgen erinnern. Da wurde um 09:00 oder 10:00 Uhr für Wohngebiete in Thüringen und Sachsen gemeldet (dort wohnten Freunde von uns), dass bereits alle wählen waren. Leute, die als alles vorbei war, sich als große Helden deklarierten, waren als es einmal drauf an kam, nicht zu sehen. Viele von denen haben nach der Wende gut Karriere gemacht. Sei es ihnen gegönnt!
So wie auch dem oben genannte ganz normale Bürger, der in die Stadtbezirksverordneten-Versammlung gewählt wurde. Später hatte ich mal mit ihm zu tun und er sagte mir, die anderen konnten mit ihm nichts anfangen, er war für sie ein richtiger Fremdkörper. Aber er war da und das war sehr wichtig für den Herbst 1989.
Dazu später mehr.
[Photo: HGUSM]
Berliner U-Bahn fährt angeblich am Anschlag

Unfähigkeit und BWL-Denken setzt sich nicht nur bei der DB, sondern auch bei der BVG durch. Sicherlich gibt es schöne Folien mit noch schöneren Graphen und was man sparen kann auf Kosten der Berliner ist ohne Zweifel enorm. Wie sich die Sparerei im wirklichen Leben anfühlt, beschreibt der Schockwellenreiter. Er ist so richtig sauer und das kann ich 100pro nachvollziehen.
Ihr Deppen in der Politik und bei den verschiedenen Bahnen: Macht endlich Euren Job und heult nicht jedem brennenden Auto hinterher. Hier geht es um hunderttausende Menschen jeden Tag.
Jetzt bin ich auch sauer!!
1,9 % mehr Zigaretten versteuert
Das meldet jedenfalls das Statistische Bundesamt.
Da muss ich wohl u. a. mal mit dem Kind 1.0 ein ernstes Wort reden. Rauchen für den Frieden ist das eine, aber die Gesundheit das andere.
Staats- oder Bundestrojaner - Innen- gegen Justizministerium

Huhu, liebes Blogvolk.
Das ist ein historischer Eintrag. Wer hätte jemals gedacht, dass ICH einen FDP-Politiker in Schutz nehmen werde. Heute ist es der Fall. Ministerin Leutheusser-Schnarrenberg, die schon lange für ihre Prinzipienfestigkeit bekannt ist, kämpft fast alleine gegen eine Übermacht von Möchtegern-Saubermännern. Neben der Endlos-Geschichte zwecks von der EU geforderten Datenspeicherung (sie ist dagegen und sollte das Thema einfach aussitzen, vielleicht hat sich das alles bald erledigt) ist jetzt der Bundestrojaner dran. Wieder steht sie für unsere Rechte ein, wieder steht eine Übermacht von Politikern und Qualitätsjournalisten ihr gegenüber. Sie hat für ihre Position weitaus mehr Aufmerksamkeit verdient, als es bisher der Fall war.
Weiter so, Frau Ministerin!



