Montag, 19. Mai 2014

Angelesen VII bis IX

Huhu, liebes Blogvolk.

Ich habe meine Bibliothek mit einigen Büchern erweitert. Unterschiedlicher können die Genres nicht sein und ich freue mich sehr darauf in sie einzutauchen.

Vielleicht bin ich irgendwann motiviert genug, von dem einen oder anderen hier meine Eindrücke zu platzieren. Mal sehen ☺

Samstag, 17. Mai 2014

Wie kommt es zu einer Gleichschaltung der Medien in westlichen Demokratien?

Huhu, liebes Blogvolk. Wer dieses Thema beackern will, hat damit einige Tage zu tun. Sinnvoller erscheint hier die Macht der Breite. Wenn viele sich der Sache annehmen, könnte man schneller an die Grundstrukturen dieses Problems kommen. Aus diesem und vielen anderen Gründen verweise ich gern an die NachDenkSeiten. In einem Artikel beleuchtet Albrecht Müller dieses Thema detailliert. Viel Spaß beim Lesen.

Eigentlich müssten die Bösen bestraft werde


Huhu, liebes Blogvolk.

Passend zum vorigen Beitrag ein Videomitschnitt von Volker Pispers bei der Verleihung des Kleinkunstpreises 2014. Wunderbar. Er geht auf die Medien, Obama, Schweiz, Griechenland und den Bösewicht Obama ein.

Wenn ihr es noch nicht gesehen haben solltet, dann nehmt euch bitte die Zeit. Es lohnt sich ☺.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Muss unbedingt sein


Huhu, liebes Blogvolk.

Schon oft gebloggt, aber es ist nun mal sehr ein wichtiges Thema und man kann nicht oft genug darauf hinweisen. Deshalb an die, die es nervt, sorry, denkt an das große Ganze ☺.


Dienstag, 13. Mai 2014

Kleiner Nachtrag zum Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

Huhu, liebes Blogvolk.

Wie vielleicht manche wissen, war im April/Mai 1945 die damalige Reichsstraße 1 die Hauptkampflinie Richtung Reichstag und Reichskanzlei. Entlang dieser Straße blieb kein Stein auf dem anderen. Unser Dank und Angedenken gilt besonders den Soldaten der Roten Armee, die ihr Leben für die Befreiung Berlins gelassen haben.

Diese Wertschätzung trifft man in der Zunft der Qualitätsjournalisten leider sehr selten. Egal ob Mann oder Frau und in diesem Fall stimmt die Frauenquote, aber das ist kein Verdienst Journalistinnen, eher ein Armutszeugnis.

Ihre Geschlechtsgenossinnen haben vor fast 70 Jahren die Sache ganz anders angepackt und nicht auf irgendjemand gewartet oder erst einmal über Twitter eine Gender-Debatte geführt. In Friedrichshain und Mitte haben hauptsächlich die Frauen dieser Stadt den Schutt zusammengekarrt. Diesen Trümmerfrauen haben wir es zu verdanken, das dass Leben in dieser Stadt einigermaßen schnell wieder in normale Bahnen gelenkt wurde.

Respekt.

Montag, 28. April 2014

Was waren das für 'Militärbeobachter'

Huhu, liebes Blogvolk.

Es ging genügend durch die deutschen Medien: Aufständige haben an einer Straßensperre vor Slawiansk OSZE-Beobachter in einem Bus festgenommen. Soweit, so nicht gut. Um was für Beobachter hat es sich denn da gehandelt, die ‚friedlich‘ sich ein Bild von der Situation machen wollten? Nicht um Zivilisten, wie jeder der Meldung gern entnehmen möchte, nein, es handelte sich um Militärbeobachter und diese haben gemeinsam mit fünf ukrainischen Soldaten in der Gegend um Donezk Kontrollfahrten mit unbekanntem Zweck durchgeführt. Zur Erinnerung: Donezk ist der Lebensmittelpunkt der Aufständigen.

Die Aufständigen werfen den Beobachtern und Soldaten Spionage vor, was so leicht nicht von der Hand zu weisen ist. Außerdem wirkt so eine Provokation der westlichen Staaten und der ukrainischen Putschregierung in keinster Weise deeskalierend. Von der Seite der OSZE noch von den involvierten westlichen Staaten gibt es nähere Angaben zur Reise der Beobachter. Man könnte doch schnell den Spionagevorwurf entkräften und klarstellen, warum keine zivilen Kräfte mitgefahren sind. Nichts dergleichen, also muss man davon ausgehen, dass es sich um eine gezielte Provokation handelte und sogar die OSZE in diese Handeln einbezogen ist.

Wo soll das alles noch hinführen. Wenn man über die Geschehnisse in der Ukraine hinaus weiter denkt. Wen soll man denn in zukünftigen Krisensituationen noch vertrauen? Nicht einmal mehr der unabhängigen OSZE?

Sonntag, 27. April 2014

Dschoggen 14/04

Huhu, liebes Blogvolk.

Nach ein paar Fahrradrunden wurde es wieder einmal Zeit die Beine anders zu bewegen. Das Wetter war gut, der Hain unendlich voll und alles ging prima. Was will man mehr.

Gut, ich werde kein Marathon-Man mehr werden, aber Hauptsache es macht Spaß.

Freitag, 25. April 2014

Ukraine: Internationaler Strafgerichtshof beginnt mit Vorermittlungen zu Maidan-Morden

Huhu, liebes Blogvolk.

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat zu den Morden und weiteren Gewalttaten auf dem Maidan, in der Zeit vom 21.11.13 bis zum 22.02.14, Untersuchungen aufgenommen. Die Maidan-Morde waren schlussendlich der Auslöser für die verfassungswidrige Entmachtung des Präsidenten Janukowitsch.

Gesetzt den Fall, dass die Ermittlungen die Kräfte um die jetzige Regierung (also damalige Opposition) hinter der Mehrzahl der Gewaltakte stehen und ebenfalls bei den Maidan-Morden und die Netzwerker hinter der damaligen Opposition benennen, dann bin ich mal gespannt, wie die Nummer ausgeht. Denn als Förderer und ‚Berater‘ sind die westlichen Staaten sehr stark in die damaligen und heutigen Entwicklungen verstrickt. Wenn ihnen nun direkt oder (wahrscheinlicher) indirekt eine Mitschuld an den Gewalttaten nachgewiesen werden kann, was wird dann passieren? Flattern dann Anklageschriften bei den Merkels und Obamas dieser Welt auf den Schreibtisch? Das mindestens die rechten ukrainischen Kräfte stark in diese Gewalttaten involviert sind, ist anscheinend unstreitig. Wer diese mindestens seit Anfang der 2000er Jahre unterstützt hat ist auch klar: Die westliche Staaten und/oder deren Organisationen in irgendeiner Form und das massiv. Also trifft den Herrschenden in den westlichen Ländern eine erhebliche Mitschuld an der Lage. Und wenn man beachtet, dass ohne die Maidan-Morde Präsident Janukowitsch sicherlich noch im Amt wäre und eine Spaltung der Ukraine vielleicht nicht zur Debatte stände, wäre höchstwahrscheinlich die Situation nicht so aus dem Ruder gelaufen, wie es jetzt mit dieser Chaos-Regierung in Kiew passiert.

Also denkt ihr, wird der Internationale Gerichtshof diesen Weg gehen?

14 Jahre Schockwellenreiter

Huhu, liebes Blogvolk.

Der Schockwellenreiter beschaut und interpretiert die virtuelle und analoge Welt nun schon seit 14 Jahren und das auf eine Art und Weise, die mir sehr gefällt und anscheinend vielen anderen auch.

Respekt, Gratulation und auf die nächsten 14 Herr Kollege ☺.

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.

An dieser Stelle mal wieder ein Familienwetterbericht. Die Kinder in nah und fern haben Ferien oder diese gerade beendet oder sich ein Bein gebrochen (gute Besserung nach Kanada) oder müssen schlicht und einfach arbeiten gehen. So verschieden sind die Lebensabschnitte der Kinder. Das jüngste Familienmitglied ist am besten dran. Papa und Mama sind wegen dem kommenden Nachwuchs ganz aufgeregt und so ist mehr Zeit für Oma und Opa. Das nennt man neudeutsch Win-Win-Situation.

Wie dem auch sei, Hauptsache alle fühlen sich wohl Auf alle Fälle sind da trotzdem ein paar Bestandteile dabei, aus dem die Sorgen der Mütters sind.

Freitag, 18. April 2014

Kuttners Von Mainz bis an die Memel

Huhu, liebes Blogvolk.

Gestern hatte ich nach langer Zeit wieder einmal die Gelegenheit, einen Videoschnipselabend von Jürgen Kuttner zu besuchen. Der große Saal der Volksbühne war bei „Von Mainz bis an die Memel“ fast ausverkauft. Für mich etwas unerwartet, denn so kurz vor Ostern sind sonst viele seiner Fans anderweitig unterwegs.

Er war außergewöhnlich gut drauf und hat einen tollen Abend hingelegt. In vier Wochen versuche ich wieder dort zu sein. Denn das wollen wir uns doch nicht entgehen lassen, wenn eine Lichtgestalt wie Kuttner seine Sichtweise zu den Geboten 8, 9 und 10 zum Besten gibt. :-)

Mittwoch, 16. April 2014

Großteil des ukrainischen Volk löst sich von der Regierung ...

Huhu, liebes Blogvolk.

Was einem bei der täglichen Presseschau alles so auffällt: -Der von westlichen Medien herbeigeredete Aufbruch des ukrainischen Volkes zur ‚Demokratie’ findet nicht statt. -Stattdessen bleiben weite Teile der Bevölkerung bei ihrer russlandfreundlichen Einstellung. -Polizei und weitere Sicherheitsorgane befinden sich in Auflösung. -Auf den Straßen von Kiew soll der bewaffnete rechte Mob das Sagen haben (vorgestern hatten sie beinahe das Parlamentsgebäude eingenommen!!). -Die Armee läuft in Scharen mit Mann und Technik zu den ‚Aufständigen‘ über und wenn -Die Regierung einen Militärkonvoi Richtung Ostukraine zusammen bekommt, dann ist das im deutschen Medien beinahe eine Sondermeldung wert.

So dramatisch steht es um die unrechtmäßige Regierung in Kiew und so sehr sind auch deren westlichen Unterstützern (und eigentliche Drahtzieher) die Ereignisse aus den Händen geglitten.

Hoffentlich bleibt dort alles friedlich!

Volksbühne im Laufe der Zeit

Huhu, liebes Blogvolk.

Heute wollen wir gemeinsam mal wieder auf die Geschichte schauen.

Die Volksbühnencrew entwickelte, neben ihrer Schauspielkunst, im wesentlichen ihre Streichholzkollektion weiter. Seit 1998 verfolge ich dieses künstlerische Nischenthema und jetzt wird es Zeit, dass ihr auch was davon habt. Aus meiner Sicht ist das ein besonders wertvoller revolutionärer Ansatz. ☺

Montag, 14. April 2014

Mai-Ukasse

Huhu, liebes Blogvolk.
Im Westen wundern sich einige, warum der russische Präsident mindestens einen zwei/drittel-Zustimmung seiner Bevölkerung hat. Die hören einfach nicht auf die gefärbten Kommentare in den Tagesthemen oder den Leitartikeln der FAZ. Sie lassen sich einfach von seinen Wahlversprechen beeindrucken. Es kommt aber noch schlimmer. Putin hat an seinem ersten Amtstag im Kreml elf Ukasse unterschrieben, die seine gesamten Wahlversprechen in die Tat umsetzen sollen. 
So etwas wünsch ich mir doch mal von diesen Politikern hier im Lande. Sie sollen einfach nur das umsetzen, was sie im Wahlkampf versprochen haben. Das kann sich hier keiner vorstellen :-). Aber es kommt noch schlimmer: Das Parlament unterstützt ihren Präsidenten in der Form, dass sie ein Gesetz verabschiedet haben, welches Regierungsbeamte mit bis zu 3 Jahren Gefängnis bestraft, wenn sie nicht die Ukasse umsetzen. 
Ein Traum!

Was passiert derzeit in der Ukraine?

Huhu, liebes Blogvolk.

Damit habe ich wirklich nicht gerechnet, dass uns das Thema Ukraine noch einmal so intensiv beschäftigen wird, wie 2006. An der Gemengelage hat sich seit dem wenig geändert. Der Westen unterstützt massiv rechte und nationale Gruppen. Leider sind die Entscheidungsträger in den Nato-Hauptstädten nicht wählerisch, auf wen sie zurückgreifen. Korrupte (z. B. Timoschenko) oder sehr weit rechtsaußenstehende Kräfte müssen herhalten, um den Entwicklungen im Land die ‚richtige‘ Richtung zu geben. Natürlich gemäß den strategischen Zielen der Nato. Weil aber anscheinend Menschen und Parteien, die nach dem westlichen Werteverständnis annehmbar wären und gegen Russland sich stark machen würden, kaum vorhanden sind, ist man auf die genannten angewiesen. Wie sie an die Macht gekommen sind und wie ihre Zusammenarbeit mit westlichen ‚Organisationen‘ aussieht, lässt man unsere Bevölkerung im Dunkeln.

Zum allen Überfluss aus westlicher und ukrainischer Regierungssicht, halten sich weite Teile der Bevölkerung nicht an das von den Nato-Strategen vorgegebene Drehbuch. Russlandnahe Kräfte besetzen in der Ostukraine öffentliche Gebäude und Institutionen. Die nichtdemokratisch gewählte Regierung in Kiew will nun Sicherheitskräfte gegen die Besetzer, nachdem ein Ultimatum abgelaufen ist, losschicken. Es wird mit Spannung erwartet, welche Kräfte sich gegen die Besetzer in Stellung bringen. Man munkelt, dass kaum Polizei- oder andere Sicherheitskräfte gibt, die sich für diese neue Regierung in Marsch setzen wollen. Zur Verteidigung der besetzten Gebäude haben sich hingegen tausende versammelt. Anscheinend will man dort mit der ins Amt geputschten Regierung nichts mehr zu tun haben. Hoffentlich bleibt alles friedlich und man akzeptiert im Westen den Willen der ostukrainischen Bevölkerung, wenn der so sein sollte, sich Russland anzuschließen.

Zur Frage, ob eine Bevölkerungsgruppe das Land mitnehmen kann auf dem es lebt, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommen. In einem solchen Fall hat sich die deutsche Außenpolitik um Genscher in der Vergangenheit nicht mit Ruhm bekleckert.

Samstag, 12. April 2014

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.

Die Zeit vergeht und das Osterfest rückt immer näher. Die Kinder der Familie sind weit verstreut auf der Welt und manche spielen sogar im fernen Kanada einfach so mal Fußball. Es passierte was passieren musste: Beinbruch. Aus Berlin die besten Genesungswünsche an meine Nichte 1.0.

Dem jüngsten Familienmitglied geht es sehr gut. Oma und Opa dürfen es jetzt häufiger behüten, was in einem gewissen Alter schon wieder eine Herausforderung ist. Aber sie machen es ja gern und sind danach glücklich erledigt ☺. Kind 2.0 ist mitten in den Prüfungsdingens. Die erste hat sie sehr gut gemeistert und so könnte es aus meiner Sicht weitergehen.

Nichtsdestotrotz: Weltweit verstreute, kranke und kleine Kinder, genau das ist der Stoff aus dem die Sorgen der Mütters und Omas sind.

Donnerstag, 3. April 2014

Wann sollten sich alte Männer zurückziehen

Huhu, liebes Blogvolk.
Diese Frage kann man aus meiner Sicht ganz einfach beantworten: wenn das Alter ein klares, strukturiertes Denken verhindert. Zum Selbstschutz sollte dann schnell eine solche Entscheidung getroffen werden. 
Wer denkt bei so etwas an Schäuble denkt, liegt vielleicht nicht ganz falsch. 

Montag, 31. März 2014

Wenn der hochnäsige Westen mit Hitlervergleichen um die Ecke kommt

Huhu, liebes Blogvolk.
Also wenn das passiert und derjenige Politiker schon weit über die 65 ist, dann hat die oder der ganz andere Probleme, als sich hier meine Verachtungszeilen durchzulesen. Aber ich darf doch den Wunsch äußern, dass die oder der überhaupt noch dazu in der Lage sind, denn wenn sie so etwas von sich geben, dann Prost Mahlzeit. Kurz zusammengefasst: Unterste Politikerschublade. 

Sommerzeit

Huhu, liebes Blogvolk.

Es ist hinlänglich bekannt, dass ich die Sommerzeit nicht gerade herbeisehne. Umso mehr erstaunt mich Berlin jedes mal. Es erwacht trotz dieser widrigen Umstände pünktlich und schön.

Sonntag, 30. März 2014

Vor 20 Jahren verließ die Rote Armee Deutschland

Huhu, liebes Blogvolk.

Es ist 20 Jahre her, als die letzten Soldaten der Roten Armee Deutschland verließen. Der Abzug ging schneller als geplant und eine Frage die mir damals bereits durch den Kopf ging, gibt es heute immer noch: Wann ziehen endlich die Amis ab. Also ich brauche sie hier nicht. Für mich verdichtet sich in letzter Zeit nur der Eindruck, dass sie sich mehr mit Schnüffelei als mit sonst was beschäftigen.

So, Schluss mit diesem Beitrag, ich muss wieder an meine Nachrichtenrecherche. Ich gebe einfach die Hoffnung nicht auf, dass Mutti Merkel und Gockel-Gauck heute noch doch große Geste Russlands würdigen und die Amis mit entsprechend scharfen Worten belegen.

Mal sehen ☺

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.

An sich war diese Woche familiär eine ruhige. Kind 2.0 bereitet sich so peu à peu auf die Abiturprüfungen vor, die Studentenkinder haben vorlesungsfreie Zeit und dem jüngsten Familienmitglied soll es gut gehen. Bei den Kindern in Holland und Kanada gibt es nichts zu klagen.

Aber diese Zerstreuung ist es, die den Müttern zurzeit zusetzt. Und genau das ist der Stoff, aus dem die Sorgen der Mütters sind.

Dschoggen 14/03

Huhu, liebes Blogvolk.

Gestern habe ich das Wochenende mit einem Läufigen eingeläutet. Es war angenehm warm, nur meine Grundstimmung war irgendwie nicht passend. Nach dem Lauf war ich ganz gut erledigt und es ging mir besser. Genau so muss es doch sein.

Die Laufwerte kann sich jeder selbst ansehen.

Immer was los in Friedrichshain/Mitte

Huhu, liebes Blogvolk.

Aber wenn man es einmal nicht haben möchte, dieses ständige getobe am Sonntag, dann kann man sich dem nur schwer entziehen. Anscheinend alles Hyperaktive die hier leben.

Übrigens: Der Friedenslauf kann es nicht sein, denn den gab es zu DDR-Zeiten an gleicher Stelle und gleicher Welle, nur irgendwie viel besser.

Donnerstag, 27. März 2014

Die Grünen in der Timoschenko-Falle

Huhu, liebes Blogvolk.

Die Geschichte holt manche schneller wieder ein, als ihnen lieb ist! Die Grünen schwangen sich immer als OrangeRevolutions-Versteher auf, ohne hinter die Kulissen und auf die Wahrheit blicken zu wollen. Das ist positiv ausgedrückt, denn wenn ein kleiner, einfachdenkender Blogger so wie ich, diese Strukturen und Verbrechen vieler ‚Revolutionshelden‘ analysieren und durchschauen konnte, dann erst recht die politische Kaste in Deutschland, zu der die Grünen eventuell auch noch gehören. Anscheinend haben die Grünen sich wider besseren Wissens zu einer vorurteilslosen Unterstützung der Timoschenkos & Co. aufgeschwungen und bekommen nun die Quittung. Der Herr Schulz, der sich damals schon lautstark zu Wort meldete, fährt selbst heute noch gestandene und unabhängige Journalisten, wie Scholl-Latour, stillos an, nur weil dieser nicht das verquere Wahrheitsbild der Grünen teilt (geschehen bei Maischberger in der Sendung in der 12 KW glaube ich. Wen es interessiert, bitte mal recherchieren und uns ein Feedback geben, danke).
Diese Dünnhäutigkeit zeigt aber deutlich, wie sehr die Grünen sich mit der Ukraine verrannt haben. Dies wird jeden Tag deutlicher, je mehr Wahrheiten über die ‚Resolutionshelden‘ und ihre Vergangenheit ans Licht kommen. Ich bin sicher, dass die Grünen in den nächsten Tagen eine Kehrtwendung hinlegen werden, um ihr Gesicht zu wahren. Schon allein wegen ihrer Lieblingsfreundin Timoschenko, die ja mit einem klassischen Mordaufruf gegen den Präsidenten eines nicht so unbedeutenden Landes von sich reden gemacht hat.

Warten wir mal ab, denn jetzt sind die Grünen unter Zugzwang.

Montag, 17. März 2014

Krim-Referendum

Huhu, liebes Blogvolk.
Also da kann Mutti Merkel machen was sie will: Ich erkenne das Krim-Referendum an! Außerdem hoffe  ich, dass der Westen seine massive Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine  unterlässt. Die derzeitigen Machthaber in Kiev werden zwar vom Westen unterstützt, haben aber keinerlei demokratische Legitimation. Eigentlich müssten hier Sanktionen angedroht bzw. beschlossen werden. Auch gegen deren Unterstützer, also z. B. gegen Mutti Merkel. Da frieren wir doch gleich mal ihre Konten ein. Was für ein Spaß!! 

Genau das schreiben bestimmt zurzeit auch unsere Qualitätsjournalisten vom Schlage Tagesspiegel & Co., weil nur das die Tatsachen zulassen. Ich freue mich schon auf meine morgige Presseschau

Sonntag, 9. März 2014

Was steckt hinter dem Konflikt um die Ukraine

Huhu, liebes Blogvolk.
Die Nachrichtenlage um die Ukraine ist in Deutschland erschreckend einseitig. Es gibt nur wenige Lichtblicke, die eine unabhängige Berichterstattung erkennen lassen. Um die Sachlage etwas aufzuhellen, will ich hier einige Themenkomplexe einmal näher beleuchten. Also was steckt hinter diesem Konflikt: An erster Stelle ist der alte Konflikt zwischen der NATO im weitesten Sinne und Russland weiter existent. Dabei sind mehrere Unterpunkte interessant.
  • Die NATO, also an erster Stelle die USA und Deutschland, haben intensiv über Nichtregierungs-Organisationen versucht, die Ukraine aus ihrem Gleichgewicht zu bringen. Sie förderten solche korrupten Kräfte wie Timoschenko und selbst Rechte Kräfte wurden, positiv ausgedrückt, nicht behindert. Der kleinste gemeinsame Nenner für alle war und ist, die Einbindung der Ukraine in die NATO und damit verbunden ein Ablösen von Russland.
  • Das heißt natürlich im Umkehrschluss, dass vor der Haustür der Russen ein dramatischer Konfliktherd bewusst aufgebaut wurde. Denn es war allen klar und es wurde von den Russen seit dem Zerfall der Sowjetunion ständig artikuliert: Das ist die rote Linie, deren überschreiten Russland nie und nimmer akzeptieren wird. Man hat es trotzdem getan und besonders während der Olympischen Spiele forciert. Jetzt hat man eine Situation erzeugt, in der Russland nicht mehr ruhig zuschauen kann.
  • Polen spielt im derzeitigen Konflikt keine rühmliche Rolle. Als unterwürfigster Gefolgsmann der Amerikaner (wieso ist Polen überhaupt der EU beigetreten?) lassen sie ihren Einfluss im Westen der Ukraine freien Lauf. Ihr Einfluss ist historisch bedingt. Sie haben den Westen der Ukraine lange Zeit besetzt und haben dort u. a. den katholischen Glauben hinterlassen. Der Rest des Landes ist im wesentlichen russisch-orthodox und die 'Förderung' bestimmter Kräfte trifft dort mitnichten auf ein positives Echo. Es bleibt aber dabei, dass sich Polen recht intensiv in die inneren Angelegenheiten seines Nachbarlandes einmischt. Wo bleibt bei diesem Punkt eigentlich der Aufschrei der deutschen Qualitätsjournalisten?
Kommen wir also zur Krim. Was steckt hinter diesem speziellen Konflikt und worin ist die besondere Lage der Krim zu erklären? Die Antwort ist einfach, wie auch brisant. Die Krim ist geopolitisch, militärisch und aus Sicht zur Lage zukünftiger Erdöl- und Erdgasleitungen sehr wichtig.
  • Geopolitisch ist die Lage der Krim für die Russen, wie auch für die NATO, überaus wichtig. Wer dort störungsfrei agieren kann, hat weite Zugriffe bis hin in den arabischen Raum. Da die Russen im Gegensatz zu den Amerikanern nur noch einen Auslandsstützpunkt (Syrien) besitzen und die Krim ihr direkter Zugang dorthin ist, erklärt schnell das Interesse auf beiden Seiten. Und das die Amerikaner vor der Haustür der Russen diese Aggressivität zu Tage tragen, lässt doch sehr tief blicken. Auch hier nur der kleine Hinweis, warum nehmen sich die deutschen Medien nicht dieser Sache näher an? Liegt doch alles vor unserer Haustür oder sind wir nur noch die Erfüllungsgehilfen der Amerikaner?
  • Militärisch ist die Krim für die Russen überaus wichtig, da bekanntermaßen hier ihre Schwarzmeerflotte vor Anker liegt. Zwanzig Jahre dümpelte sie mehr schlecht als recht vor sich hin, aber seit ein paar Jahren ist hier eine Änderung der russischen Strategie zu erkennen. Von hier aus haben sie vor wenigen Jahren die Flotte Georgiens niedergerungen. Weiterhin ist es dann nach einer Herauslösung der Krim aus der Ukraine möglich, einen Beitritt der Restukraine in die NATO zu bewerkstelligen. Ob das für uns wirklich so gut ist, sei mal dahingestellt, aber die Timoschenko-Partei bereitet derzeit einen Antrag zur NATO-Aufnahme vor. Aus diesem Grund glaube ich fest an eine größere Teilung der Ukraine, als nur an eine Ablösung der Krim. Denkbar ist hier aus meiner Sicht eine Teilung anhand der groben Verteilung der Glaubensrichtungen (Ost- und Westukraine).
  • Der Verlauf zukünftiger Erdöl- und Erdgasleitungen ist sehr interessant und eng mit der Krim verbunden. Man muss wissen, dass die Ukraine an ihren Durchleitungs-Prämien für Öl und Gas sehr gut verdient und hat Leute vom Schlag Timoschenko unermesslich reich werden lassen. Dadurch hängt ständig Konfliktpotential zwischen beiden Seiten in der Luft. Russland hat Alternativen zur bisherigen Leitung entwickelt bzw. umgesetzt. Die Nord-Trasse führt durch die Ostsee und ist fertig und wird sogar noch erweitert. Die Süd-Trasse soll im Herbst begonnen werden. Wenn die Krim nicht mehr in die ukrainische Hemisphäre fällt, braucht Russland die Krim mit der Süd-Trasse nicht mehr großflächig zu umgehen und durch die Tiefsee des Schwarzen Meeres zu führen, sondern nahe der Krim durch flaches Wasser bzw. gleich teilweise übers Festland verlegen. Das würde immense Kosten auf russischer Seite sparen, die Ukraine in die Rolle eines überflüssigen Zuschauers zurückfallen und ohne erhebliche Einnahmen dastehen lassen.
Eine Verlinkung zu einigen Artikeln entfällt aus Protest zum neuen Urheberrecht

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.
Auch dafür wird es wieder höchste Zeit. Der Familienwetterbericht pausierte, freut sich aber auf sein Comeback. In der vergangenen Woche hatte Schwägerin 1.0 Geburtstag. Stunden vor dem Frauentag. Das war zu DDR-Zeiten für Bruder 1.0 ein Riesenproblem. Denn wo bekommt man nur wenige Stunden vor den wichtigsten Jahrestag der DDR noch Blumen her? Irgendwelche durften es natürlich auch nicht sein. So etwas kann auch mal nach hinten losgehen ☺. Wenn eine Familienfeier droht einzuschlafen, dann kommt er immer mit ein paar Storys aus dieser Zeit und alles ist wieder gut.
Die Kinder 1.0 und 2.0 freuen sich dieses Wochenende auf ihr Cousin- und Cousinentreffen. Also alles was da mütterlicherseits so kreucht und fleucht.

Wenn die Kinners überall rumwirbeln, in Kanada es sehr kalt ist und sich neuer Nachwuchs ankündigt, dann ist genau das der Stoff, aus dem die Sorgen der Mütters gestrickt sind.

Dschoggen 14/02

Huhu, liebes Blogvolk.
Nach einer knappen Woche unterwegs im Brandenburgischen Land, ging es gleich wieder ans dschoggen. Ich wollte den Schwung der Vorwoche, Verbunden mit diversen Eisbären- und Hockey-Nationalmannschaftssiegen nutzen und neue Bestleistungen hier dokumentieren. Wollte ich, hat aber nicht geklappt. Irgendwie war ich kraftlos und habe nach ca. 3 km die Sache ‚auslaufen‘ lassen. Das Wetter war schön, daran hat es nicht gelegen.
Mal sehen, wie es beim nächsten Mal dschoggt, äh, läuft.

Sonntag, 2. März 2014

Die Ukraine-Mär

Huhu, liebes Blogvolk.
Schon allein aus dieser in Deutschland existierenden Nachrichtenlage, die ins die heiligen Qualitätsjournalisten und beste Kalte-Krieger-Denker in den Schreibstuben der großen Zeitungen uns in die Köpfe diktieren, muss man einfach wieder anfangen zu bloggen. 
Heute nur soviel: Lange Zeit war die deutsche Berichterstattung von den Vorgängen in der Ukraine völlig unerträglich und so weit weg von der Realität, wie es nur sein konnte. Diese einseitige Berichterstattung beachtete nicht, dass es sich bei den Demonstranten nicht um eine Bevölkerungsmehrheit handelte, sonder eher um einen sehr kleinen Teil. Und dann noch sehr stark Rechtsnational unterwandert. In Ermangelung eines 'Protestgesichtes' (es ist sehr wahrscheinlich, dass Timoschenko ihre Mordanklage noch erlebt) wurde auf einen alternden Boxer zurück gegriffen. Dieser ist in Deutschland bekannt, in der Ukraine wird er mit dem Thema Politik in keinster Weise in Verbindung gebracht. Man organisierte Fototermine mit dem Ex-Boxer und auf Bühnen ohne Zuschauer wurde er vorteilhaft gefilmt! Frau Weisband legte in mehreren Interviews dies Farce offen und das nicht zum Wohlgefallen der Schreibstuben. 
Wie dem auch sei. Alleine heute kann man wieder die Unbeholfen- und Verlogenheit mancher Qualitätsjournalisten aus ihren Artikeln ablesen. Zum einen ein schlechtes Beispiel (wie üblich) aus dem Blatt der Kalten Krieger, dem Tagesspiegel. Sie wollen irgendwie Putin aus den goldenen Geschichtsbüchern streichen. Elke Windisch bekleckert sich nicht mit Journalistenruhm. 
Zum anderen gibt es auch ungeahnte Lichtblicke. Der Artikel von Viktor Funk in der Frankfurter Rundschau zu den Fehlern Europas lässt einiges an Klarheit erkennen, die ich mir viel mehr wünsche würde. Bis jetzt leider eine Ausnahme. 

Keiner der Artikel wird aus Protest zum neuen  Urheberrecht verlinkt. Das haben die Herausgeber so gewollt! 

Dschoggen 14/01

Huhu, liebes Blogvolk.

Ich weiß, ich weiß. Es ist eine ewige Zeit her, dass ich hier ein paar Zeilen an meine virtuellen Freunde verschickt habe. Das soll sich wieder einmal ändern (wer es glaubt ☺) und dieser Beitrag soll der Beginn dazu sein.

Also ich war heute dschoggen und habe mich dabei recht gut gefühlt. Die Knie und der Rücken haben sich nicht mit irgendwelchen Beschwerden an mich gewandt und das Wetter hat auch prima mit gemacht. Ich betone immer wieder gern, dass ich kein Marathon-Star mehr werde und dass das alles nur zu meinem Vergnügen getan wird. Also keine Meckerei da draußen ☺.

Freitag, 15. November 2013

50 Jahre Kino International

Huhu, liebes Blogvolk.

Heute vor 50 Jahren wurde das Kino International eröffnet und alle in der Karl-Marx-Allee feiern mit ☺.

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.

Also wenn ich das alles richtig verstanden habe, und dafür kann ich jetzt nicht unbedingt meine Hand ins Feuer legen, dann darf das jüngste Familienmitglied am Wochenende einen halben Tag bei Oma und Opa bleiben. Alleine, ohne seine Oldies. Das Kind wird sich erst wundern, aber sich dann von Oma und Opa verwöhnen lassen. Und die Oldies vom jüngsten Familienmitglied denken in der Zeit, Oma und Opa arbeiten den mitgegebenen langen Anweisungszettel ab. Denkste. Diese Chance lassen sich Oma und Opa nicht entgehen. Seht ihr, in der Familie geschehen kleinere Wunder und die Erde dreht sich trotzdem weiter.

Aber genau das ist wieder der Stoff, aus dem die Sorgen der Mütters sind.

Sonntag, 10. November 2013

Dschoggen 13/07

Huhu, liebes Blogvolk.
Gestern war es wieder soweit. Die Sonne schaute ab und zu in mein Wohnzimmer und rief mich zur Sportstunde raus. Mit etwas murren schnürte ich meine Laufschuhe und ab ging es. Diesmal hatte ich versprochen ein Päckchen mitzutragen. Da ich nicht länger laufen wollte (mein Knie hat sich nur leicht gemeldet und das ist völlig okay), habe ich die Pace zum letzten Mal erhöht. Sogar ordentlich.
Jetzt werde ich mir den Wetterbericht anschauen und dann entscheiden, wann ich die Laufschuhe wieder suchen werde :-).

Samstag, 9. November 2013

Wie war das doch noch einmal vor 22 Jahren - 13

Huhu, liebes Blogvolk.

Nach langer Zeit gibt es heute eine Fortsetzung in der Serie ‚Wie war das doch damals ...‘. Natürlich sind diese Ereignisse zwischenzeitlich schon mehr als 22 Jahre her, aber ich quäle mich schon seit einige Tage mit dieser Serie. Nach der Folge 7 bin ich etwas von der zeitlichen Reihenfolge abgewichen. Es gab Gründe hierfür. Genauso gibt es einen Grund, auf diese Zeitschiene wieder aufzuspringen.

Heute vor 24 Jahren liefen die Massen in Berlin, Hauptstadt der DDR, los und kein Zaun, egal wie hoch, konnte sie mehr aufhalten. Ich will in dieser Folge nicht die exakten Ereignisse um den 9.November 89 widerspiegeln. Das machen andere ausführlicher und besser. Hier soll es um meinen persönlichen Blickwinkel gehen. Wie ich die Tage davor und danach sowie die historischen Stunden erlebt habe.


Nach dem ‚Ausreisesommer‘ 1989 wurde die Lage im Land immer schizophrener. Die Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag halfen der Partei- und Staatsführung nicht mehr weiter. Ein Zusammenbruch war noch in weiter Ferne, aber der Bedarf, besser Zwang, an Reformen, wuchs jede Stunde. Drei Wochen zuvor erfolgte die Ablösung Erich Honeckers von allen seinen Ämtern und Tage später wurde der Kronprinz Egon Krenz zum Generalsekretär, und was weiß ich noch alles, gewählt. Als junger Ingenieur, der über die verkrusteten Zustände in Politik und Wirtschaft frustriert war, habe ich und viele aus meinem Umfeld, Hoffnung aus dieser Entwicklung gezogen. Nach Jahren der Perestroika in der Sowjetunion, gab es nun auch für uns die Chance, ähnliche Veränderungen zu erleben. Rückblickend weiß ich, dass dafür der Zug der Geschichte längs abgefahren war. Menschen, die schon lange mit der DDR abgeschlossen hatten, waren beim Gehen. Aber nicht alle waren darüber glücklich, denn wir wollten nicht weglaufen, sondern selbst ins Rad der Geschichte greifen. Von den heutigen Geschichtshelden Merkel und Gockel-Gauck war damals nirgends etwas zu sehen. Sie waren aber die Helden, wie man heute weiß.

Wie sah es also konkret aus? Überall in der Republik wurden Wohnungen frei, weil sich die Leute über Ungarn und Prag absetzten. Aber die Mehrheit der Bürger weinte diesen ‚Flüchtlingen‘ kaum Tränen nach und so entstand eine neue Bewegung: Wir bleiben hier. Der Staat begann zu wanken, in den Betrieben fehlten von Woche zu Woche immer mehr wichtige Mitarbeiter und der Druck nach oben stieg. Das Politbüro rief eine Krisensitzung nach der anderen ein. Die Politiker wurden Tag und Nacht von Reportern, auch der sonst so linientreuen Presse, mit kritischen Fragen konfrontiert. Ihre Dünnhäutigkeit konnte man an der Körpersprache und Antworten erkennen. Die Mehrzahl der Entscheidungsträger waren der Lage nicht mehr gewachsen. Das befeuerte noch mehr die Medien, nicht nur die westlichen. Diese haben sich aber in dieser Zeit besonders damit hervorgetan, sich sehr in die inneren Angelegenheiten der DDR einzumischen. Ob die heutige BRD das so mit sich machen lassen würde, sei mal so hingestellt. Im Prinzip gab es, bis auf die beschrieben emotional und politisch aufgeputschte Atmosphäre, keinen Hinweis, dass etwas passieren könnte. Schon gar nicht in dieser Dimension. Denn im Nachhinein hat ein damaliger Kollege zu diesen Ereignissen gesagt: Das ist keine Entwicklung mehr, dass ist eine Explosion.

Richtig!

In den Tagen vor dem Mauerfall war ich mit einem westlichen Verwandten, die Mutter meiner Kinder und Kind 1.0 waren bekannterweise dieser Zeit nicht in Berlin, sehr viel in der Zions- (nebst Umweltbibliothek) oder Gethsemanekirche unterwegs und sprachen mit vielen Leuten. Es bildeten sich in der Zeit immer mehr Gruppen und Bewegungen. Alle wollten im weitesten Sinne die Weiterentwicklung der DDR, den legendären Dritten Weg. Keine Fortsetzung des bisherigen Sozialismus, aber auch kein Anschluss oder Beitritt an die BRD. Wir wollten es selber schaffen. Es schwammen in dieser Zeit zu viele Ideale mit. Darauf komme ich in einer späteren Folge dieser Serie noch einmal zu sprechen, wenn es um die Hoffnungen und Chancen nach dem Mauerfall geht.

Dann gab es am 9. November diese wichtige ZK-Tagung. Einer der Tagesordnungspunkte war der Entwurf eines neuen Reisegesetztes, das z. T. genehmigt, aber auch mit mindestens einem Widerspruch durch die Ministerien lief. Es konnte also nicht in Kraft treten, aber Schabowski hat um 18:57 Uhr in der Pressekonferenz zum Stand der Dinge im Land, mit dem Verlesen einer Textpassage, des ihm von Egon Krenz übergebenen Papiers, die Sache in Gang gesetzt. Der Wortlaut, der die DDR ins Reich der Geschichte schoss, ist wie folgt:

„Und deshalb haben wir uns dazu entschlossen, heute eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, über Grenzübergangspunkte der DDR auszureisen.“

Dann die ebenfalls legendäre Nachfrage eines Journalisten:

„Wann tritt das in Kraft?“ antwortete Schabowski wörtlich:

„Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“

Das war sie. Die Explosion!!!


Ich war um diese Zeit auf den Weg in Richtung Studentenclub der HU. Gegen 21:00 Uhr schalteten die Leute hinterm Tresen das Westfernsehen ein. Dort sah ich Momper und Diepgen in trauter Einigkeit weinen. Da wusste ich, hier ist was wichtiges passiert und ging sofort nach Hause. Dort tickerte mich durch die hunderten Fernsehkanäle die wir damals hatten ☺. Es war eindeutig!

Am Grenzübergang Bornholmer war die Sache noch im werden. Am nächsten Morgen auf Arbeit waren alle Kollegen da (so sind wir nun mal ☺) und nach dem Frühstück ging es erst los. Wir nahmen Westberlin ein. Ich traf auf eine fremde Welt, die uns misstrauisch beäugte.

In diesen Stunden hörte die DDR faktisch auf zu existieren. Man hätte sie in den Jahren danach retten und den Dritten Weg gehen können. Das war aber seitens des Westens eindeutig so nicht gewollt.


[zweites Photo: HGUSM]

Freitag, 8. November 2013

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.

Im Oktober und November muss man höllisch konzentriert in den Kalender schauen. Das kennt ihr bestimmt auch. Denn wenn man das einen Tag nicht tut, stand dort garantiert ein Geburtstag drin und man muss kleinlaut im Nachhinein anrufen und sein fehlerhaftes Kalendermanagement eingestehen. Das ging mir in den vergangenen Tagen so und nächste Woche geht es ohne Pause weiter. Okay, wenn ich den Geburtstag von der Mutter meiner Kinder vergesse, ist das nicht mehr gaaanz so schlimm. Zwar gibt ein paar dumme Kommentare, aber was soll’s. Den Geburtstag von Bruder 2.0 kann ich garantiert nicht vergessen, denn da fahre ich hin.
Und da haben wir wieder das Problem. Die Kinners der Familie müssen in der nächsten Zeit ständig in Bewegung bleiben und zu allem Ärger kündigt sich so langsam der Winter am Horizont an. Wisst ihr was das heißt? Genau, die Mütters machen sich gleich noch mehr Sorgen. Schlimm

P. S.: Zum jüngsten Familienmitglied kann leider keine Neuigkeiten verkünden, da sie mir nicht zugetragen wurden

Dienstag, 5. November 2013

Die Debatte um Asyl für Snowden nimmt in Deutschland an Schärfe zu

Huhu, liebes Blogvolk.

Man kann es kurz zusammenfassen: Eine Gefährdung des transatlantischen Bündnisses wird von deutschen konservativen Politikern kategorisch ausgeschlossen und damit einher geht die Ablehnung einer Asylgewährung für Edward Snowden. Snowden wäre außerdem kein politischer Flüchtling, so diese Politiker (FDP, als restliberale Partei, behauptet das sehr laut)!

Liebe Politiker und liebe Qualitätsjournalisten, welchen Status hat denn Edward Snowden sonst für euch? Und warum stellt ihr die Beziehungskiste zu Amerika höher als unsere Rechte?

Ich kann dieses Dankbarkeitsgedudel für die Amerikaner nur zu einem gewissen Grad verstehen. Denn dort wo ich groß geworden bin, hatten wir Dankbarkeitsgefühle für eine andere Weltmacht. Die ist bei vielen Bürgern verloren gegangen. Vielleicht ist dieser Prozess im Hinblick auf die Amerikaner spätestens jetzt in Gang gekommen und ihr rennt einer absterbenden Geisteshaltung nach! Kümmert euch lieber um uns. Von uns muss Schaden ferngehalten und jetzt muss gegenüber den Amerikanern gehandelt werden, sonst bleibt dieser Schnüffelstatus ewig erhalten! Oder nehmt ihr das billigend im Kauf, dass wir weiter ausgeschnüffelt werden können? Dann bekommt die Sache noch ein ganz anderes Geschmäcke.

Eine Verlinkung zu diversen Zeitungsartikeln findet aus Leistungsschutzrechtprotest nicht statt.

Montag, 4. November 2013

Asyl für Edward Snowden

Huhu, liebes Blogvolk.
Unbegreifliches geschieht zurzeit um uns herum. Die amerikanischen Geheimdienste, an der Spitze die NSA, besitzen zwischenzeitlich die Technik, das gesamte Internet, Mailverkehr, Telefonate und was weiß ich noch alles, abzuhören und zu analysieren. Europäische und auch deutsche Geheimdienste sind ihnen dabei recht behilflich. Persönliche Grundrechte, Privatsphäre und Briefgeheimnis werden, positiv ausgedrückt, gegen null gefahren. Wenn man das alles mal auf den Punkt bringt, dann heißt das eindeutig, die westliche Welt hat sich zu einem Gigantischen Überwachungsimperium entwickelt. Ich schreibe hier bewusst hat und nicht wird, denn der Zustand ist bereits eingetreten.
Wissen tun wir das alles glücklicherweise, weil sich ein junger Amerikaner ein Herz genommen hat und über Journalisten Dokumente veröffentlichen lässt, die dies eindeutig beweisen. Edward Snowden ist damit nicht nur in eine Reihe mit Daniel Ellsberg, Bradley Manning oder Julian Assange aufgerückt, er verspürt wie diese ebenfalls die Rache des Systems. Für seine Heldentat, uns die Beweise für diese gigantische Überwachung zu liefern, muss er sogar um sein Leben fürchten. Denn z. B. mit den Hardlinern in den USA ist nicht zu spaßen. Durch die Veröffentlichung der Dokumente wurde diesen eines ihrer Lieblings-Spielzeuge im Gebrauch gefährdet.
Das hat alles direkte Auswirkungen auf euch und auf mich. Über viele Jahre wurde die technische Entwicklung in den hierfür entscheidenden Technologien so gesteuert, dass es den Geheimdiensten ein Leichtes ist, z. B. unsere Mails mitzulesen oder auch bei einem ausgeschalteten Smartphone Gespräche mitzuhören, die der Besitzer führt. Genauso kann es ausgeschaltet geortet oder von diesem Daten abgerufen werden. Das Feld für die Geheimdienste ist wunderbar geebnet, bis in unsere heiligste Hosentasche. Ihr und ich können uns diesem Zugriff aus eigener Kraft, also wenn wir uns nicht freiwillig aus dem gesellschaftlichen Leben zurückkziehen wollen, nicht mehr entziehen.
Wenn das nicht mehr möglich ist, dann gibt es spätestens hier die Einstiegssituation, wo sich die Politik auf die Gleise vor den rasenden Zug werfen muss, um Schaden von der Demokratie und uns abzuwenden. Wer genau hinschaut wird erkennen, dass genau das nicht passiert:

-Die Justizministerin der alten Regierung hat als einzigste sich dem Datenwahn der EU-Kommission widersetzt.

-Die Hilfsphysikerin wird über zehn Jahre abgehört und es muss noch nicht einmal jemand zurücktreten.

-Die Aushöhlung der demokratischen Grundrechte wird von einem großen Teil der Politik kommentarlos hingenommen.

-Unser Gockel-Gauck, der angebliche größte Verfechter für Freiheit und Demokratie, nennt Edward Snowden einen Verbrecher. Besser kann man sich nicht als Anti-Demokrat outen.

-Zu guter letzt hält es die Hilfsphysikerin, samt ihrer Partei nicht für nötig, Snowden in Deutschland Asyl zu gewähren. Noch nicht einmal freies Geleit für eine Aussage vor einem Untersuchungsausschuss wird ihm zugesagt.

Nur noch einmal zur Erinnerung: Es geht um den Mann, der mit seiner mutigen Tat diese gigantische Schweinerei aufgedeckt hat.

Warum Frau Merkel nicht zurücktritt, weiß der Kuckuck und wird auch nicht kommentiert! Warum man Snowden kein Asyl gewähren will oder nur das genannte freie Geleit, dass schon eher. ‚Man will die Freundschaft mit den USA nicht gefährden.‘ Boah! Das muss man erst einmal sacken lassen. Wenn dieser Staat, auf dessen Freundschaft Mutti nicht verzichten will, uns ein gigantisches Überwachungsimperium überstülpt, dann sieht sie darin anscheinend einen Freundschaftsbeweis. Unsere Rechte spielen bei ihr nur eine untergeordnete Rolle.

Das alles habe ich mir nicht einfach so zusammenphantasiert, sondern klein und fein recherchiert. Eine Verlinkung zu diversen Zeitungsartikeln findet aus Leistungsschutzrechtprotest nicht statt.

P.S.: Um den wirklich großen Willen der neuen Regierung, Schaden auf diesem Gebiet von uns fernzuhalten, noch einmal zu unterstreichen, haben sich die CDU und SPD auf eine Verlängerung der Vorratsdatenspeicherung schon geeinigt. Wenn das nicht der richtige Weg ist, dann weiß ich auch nicht mehr!

Gernot Hassknecht fordert Konsequenzen aus dem NSA-Skandal


Huhu, liebes Blogvolk.

In seiner unübertroffenen Art bringt Gernot Hassknecht die Unerträglichkeiten in der deutschen Politik, im Zusammenhang mit der Bewältigung des NSA-Skandals, auf den Punkt.

Vielen Dank an an seine Heiligkeit, den [Schockwellenreiter] ☺

Volksabstimmung gescheitert

Huhu, liebes Blogvolk.
Es ist kein Geheimnis, dass ich ein Befürworter eines Rückkaufes des Berliner Stromnetzes bin. Wichtige Infrastrukturtechnologien gehören aus meiner Sicht einfach in die Verantwortung des Staates und nicht in den spekulativen Bereich großer Konzerne mit ihren Gewinnmaximierungs-Idealen.
Leider konnten nicht genügend Berliner von dieser Idee überzeugt werden. Vielleicht war es ein hervorragender Schachzug der Volksentscheid-Gegner, eine parallele Abstimmung zur der Bundestagswahl zu verhindern. Dann, ja dann ...

So ist es jetzt nun mal, aber etwas enttäuscht bin ich doch.

Sonntag, 3. November 2013

Dschoggen 13/06

Huhu, liebes Blogvolk.
Neben der Blog-Pause gab es auch eine Running-Pause. Mein Knie hatte sich im Frühjahr gemeldet und mit irgendwelchen Schmerzen dazu beigetragen, dass ich mich eine Weile von der Piste fernhilt. Nach eine gefühlten Ewigkeit habe ich heute eine kurze Wolkenauflockerung dazu genutzt, um mein Ego zu überlisten. Es ging wieder einmal raus.

Da ich nie ein Marathonmann werde, spielt bei mir Zeit und Geschwindigkeit nur eine untergeordnete Rolle. Heute war mein oberstes Ziel, den Puls etwas länger oben zu halten und einfach mal auszutesten, ob die lange Pause mir den erhofften Effekt am Knie gebracht hat. Ich bin ca. 5 km gedschoggt und es lief alles hervorragend. Geschwindigkeits- und Pulskram lasse ich mal weg.

Jetzt werde ich eine Woche pausieren und dann einen weiteren Test machen. Wenn dieser auch gut geht, dann kann der Winter kommen :-).

Samstag, 2. November 2013

Morgen fällt die Entscheidung beim Volksentscheid zum Berliner Stromnetz

Huhu, liebes Blogvolk.

Morgen findet ein wichtiger Volksentscheid statt. Wir Berliner entscheiden am Sonntag, ob das Land das Stromnetz zurückholen und ein ökologisches, soziales und demokratisches Stadtwerk gründen soll.
Wenn ihr noch nicht per Brief abgestimmt habt, dann nehmt bitte morgen (Sonntag, 03.11.13) am Volksentscheid teil. Ich stimme jedenfalls mit JA für eine Energieversorgung in öffentlicher Hand.

Die Alternative haben wir leider zu genüge kennenlernen dürfen.

Der BND will nun doch beim Konzert der großen Kinder mitspielen

Huhu, liebes Blogvolk.
Wie das Handelsblatt berichtet (eine Verlinkung findet aus Leistungsschutzrechtprotest nicht statt), haben die alten europäischen Verdächtigen, wie der britische Geheimdienstes GCHQ, seit fünf Jahren die Entwicklung von Internet-Spionagetechnik massiv vorangetrieben. Mit dieser Technik, wer weiß schon was man sich darunter vorstellen muss, soll eine massenhafte Überwachung unseres Internetverkehrs möglich sein bzw. werden.

Das System hat anscheinend einen erheblichen Umfang vom Aufwand und Ergebnis. Und jetzt kommt das Debakel für unsere Hilfsphysikerin und ihrer Helfershelfer: Der BND, also indirekt auch die Bundesregierung war bei der Entwicklung und den Betrieb der Technik mindestens ein guter Partner der Briten. Ihr Kartenhaus fällt allmählich zusammen. Für sie ist nicht so dramatisch, denn die Wahlen sind vorbei. Aber der bleibende Schaden für uns Bürger scheint gigantisch.

Ich drücke das bewusst vorsichtig aus, da ich immer noch die Hoffnung habe, dass sich die Bürger aufraffen (also wir alle) und mal um ihre Grundrechte kämpfen. Was wohl unser Gockel-Gauck zu diesen Auflösungserscheinungen der Demokratie sagen wird? Blogvolk, ich mache euch jetzt und hier keine Hoffnung. Der wird sich nicht mehr ändern und hat sich angepasst!

"Drei Viertel der Deutschen haben keine Angst der NSA"





Huhu, liebes Blogvolk.

Wenn dem so ist, was man u. a. im Spiegel lesen kann (eine Verlinkung findet aus Leistungsschutzrechtprotest nicht statt), dann ist anscheinend die Realitätsverschiebung vieler Deutscher schon weiter fortgeschritten als bisher vermutet.
Das macht mich ein wenig pessimistisch, denn eine Steigerung ist kaum noch möglich. Und was in aller Welt ist passiert, dass die Menschen sich mit einer faktischen Totalüberwachung abfinden?

Freitag, 1. November 2013

Nicht Verpassen: "Der große Reibach" auf arte







Huhu, liebes Blogvolk.

Heute möchte ich euch kein Buch oder Blogeintrag, sondern eine französisch-finnische Dokumentation ans Herz legen. Es geht um die Ursachen der Finanzkrise 2007/2008. Sehr großes Kino.

Der Film kommt u. a. am 18.11.13, um 09:00 Uhr, auf arte bzw. man findet in irgendwo im Netz oder einer Mediathek.

Ihr seit ja pfiffig :-)

Herbst in Brandenburg

Huhu, liebes Blogvolk.

Ich möchte euch an der Gegend, in der ich manchmal meine Freizeit verbringe, teilhaben lassen. In der Nähe der Oder könnte man durchaus noch ein paar mehr Stunden verbringen.

USA-Botschafter in Deutschland: Wir halten uns an deutsches Recht

Huhu, liebes Blogvolk.

Heute las ich von einem Interview, das der US-Botschafter in Deutschland, John B. Emerson, der Tagesschau gab. In diesem betonte er, dass sich die USA bei ihrer bekanntgewordenen Abhörpraxis an deutsches Recht halte.

Na, wenn das kein Knaller ist! Die leben alle anscheinend in einer Parallelwelt.

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.
Was waren das für Wochen. Die Kinder hatten Ferien oder vorlesungsfreie Zeit und das Wetter im Oktober war so prächtig, dass uns allen der Bauernkalender einen harten Winter prophezeit:

Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein!

Wenn das nichts ist.

Jedenfalls hatte Schwägerin 2.0 und Bruder 1.0 Geburtstag. Bruder 1.0 hatte einen runden Ehrentag, so dass Oma und Opa endlich mal wieder das jüngste Familienmitglied beknuddeln durften. Selbst meine Nichte 1.0 kam aus dem fernen Kanada (wo es angeblich nicht so viele Bären geben soll, wie hier weithin vermutet) angereist. Eine fast komplette Familie und Freunde vom Bruder 1.0 feierten den runden Geburtstag würdig.

Danach machten sich alle Kinder wieder auf die verschiedenen Wege. Der Sturm hastenichgesehen tat sein übriges und es kam wie es kommen musste: Die Mütters machten sich gleich wieder ihre Sorgen und richten in froher Erwartung ihren Blick auf Weihnachten -

jetzt schon?

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Daniela Dahn im Interview

Huhu, liebes Blogvolk.

Wie allgemein bekannt, mute ich euch immer etwas zu, wenn ich mich aus einer Blogpause zurückmelde. Ja, zum einen Teil freut ihr euch wieder was von mir zu hören, aber der andere Teil stöhnt sofort: Immer diese langen Artikel. Diesmal, so muss ich euch sagen, bin ich in gewisser weise unschuldig.
Es bleibt der harte Fakt, um eine Schaffenspause zu beenden und sich wieder in das Bloggetümmel zu werfen, benötigt man eine Initialzündung. So wie damals das Interview von Anna Roth mit Daniel Mathews ungefähr bei mir war. Wenn dabei Frauen noch eine Rolle spielen, die ich sehr verehre, dann gibt es eigentlich kein halten mehr. Wobei das mit den Frauen so eine Sache ist, die einen verehre ich still (☺), die anderen öffentlich. Zu den Frauen, die ich öffentlich verehre, zählt eineindeutig Daniela Dahn. Sie, die mich mit ihren Büchern schon in den 80er Jahren begleitete, hat bei mir die höchste Verehrungskategorie nie verlassen! Daniela Dahn hat über die Jahre immer weiter tolle Bücher geschrieben, auch wenn diese vom Feuilleton kaum beachtet wurden. Wen es interessiert, den schicke ich hiermit erst einmal zum Buchhändler seines Vertrauens und der soll sich mindestens nach der ‚Prenzlauer Berg-Tour‘ von ihr erkundigen (im Internet bestellen kann ja jeder).

So, was hat das alles nun mit meinem Blog zu tun? Daniela Dahn wird von den Machern des Podcasts ‚Wostkinder‘ interviewt. Die Dame, die dort die Fragen stellt, habe ich schon einige Male kritisiert, aber beim Fragen stellen hat sie diesmal wenig falsch gemacht. Für alle, die etwas über die DDR, ihre inneren Zusammenhänge, die Wendezeit, über Gockel-Gauck und dem aus den Ufern geratenen Kapitalismus hören möchten, dem erteile ich hiermit den Hörbefehl (so würde es wohl der Schockwellenreiter ausdrücken). Es gibt mehrere Möglichkeiten die Sendung zu hören, wobei ich den iTunes-Link zum Podcast Wostkinder bevorzugen würde:

iTunes

Den Link zur FAZ-Seite des Podcasts liefere ich ausnahmsweise mal mit. Dort sind auch noch andere diverse Links zum Interview enthalten.


Viel Spaß dabei

Montag, 2. September 2013

Mutti Merkel in Hochform

Huhu, liebes Blogvolk.

Was ist nur mit vielen Bürgern dieses Landes los? Die Kanzlerin tritt bei einem Fernsehduell zur Bundestagswahl auf und gibt in den 90 Minuten fast nur leere Worthülsen von sich. Anscheinend glauben viele im Land nach diesem komischen Auftritt, dass sie kompetenter ist als ihr Herausforderer Steinbrück. Ein schlimmes Zeugnis für die Nation der Dichter und Denker! Andererseits ist für mich wieder erstaunlich, was (und besonders mit welchen Mitteln) unsere Hilfsphysikerin alles so erreichen kann.

Den Kommentar vom Spiegelfechter-Blog zum Rededuell möchte ich euch nicht vorenthalten

Sonntag, 1. September 2013

Syrien

Huhu, liebes Blogvolk.
Ein Thema lässt mir seit geraumer Zeit keine Ruhe: Warum wollen die wichtigsten westlichen Nationen in Syrien einmarschieren? Jeder weiß inzwischen, wenn Assad von seinem Posten in irgendeiner Form abgelöst wird, wird es nur noch schlimmer. Wesentlich schlimmer, besonders für die Bevölkerung! Also warum treiben sie dann dieses Thema voran? Geht es um die Christen in Syrien? Nein, diese würden von einer Nachfolgeregierung eher massakriert werden. Geht es um Öl? Zur Ausnahme eher weniger. Also worum geht es nun?
Es geht um die letzte große Einflusssphäre der Russen außerhalb Europas. Sie stehen seit vielen Jahrzehnten an der Seite der syrischen Führung. Das stammt noch aus einer Zeit, die man Kalten Krieg nannte. Auf der Seite des Westens waren damals beispielsweise solche Musterdemokratien wie Chile unter Pinochet, Irak unter Hussein und auch eine Türkei, die sich heute nicht mit demokratischen Ruhm bekleckert.
Also aus meiner Sicht handelt es sich bei den Drohgebärden gegen Syrien, um ein Stellvertreter-Konflikt. Hier soll Russland, die einen Helden wie Snowden einfach nicht an die UhSAh ausliefern will, vorgeführt werden. Man will sich etwas an Russland rächen und zeigen, wer wirklich das Sagen in der Weltpolitik hat.

So einfach kann man Politik erklären und wenn in Deutschland nicht Wahlkampf wäre, dann würde unsere Hilfsphysikerin Seit’ an Seit’ mit olle Obama die Kriegsketten rasseln lassen. Aus ihrer Sicht haben wir zu einer Unzeit Wahlkampf und da kann sie nicht wie sie gern möchte. Gockel-Gauck würde sie in diesem Fall auch nicht zurückpfeifen. Das tut er nicht. Nicht bei einem so lukrativen Posten, den er sich mühevoll geangelt hat ☺. Da sind einige demokratische Grundpfeiler, wie berichtet, bei ihm über Bord gegangen.

Samstag, 31. August 2013

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.
Hier und jetzt gibt es wieder einen Familien-Zerstreuungsbericht.
Was hat sich zwischenzeitlich alles ereignet? Na ja, die Studentenkinder sind in die weite Welt ausgebüxt, bis auf das Kind 1.0. Das arbeitet fleißig auf dem Grundstück seiner Mutter. Lehmputz, Elektrokabel und Mauern sind nicht sicher vor ihm. Das macht mich als Vater schon stolz, wie gut er mit dieser doch nicht kleinen Aufgabe umgeht.
Kind 2.0 geht wieder fleißig auf Partys und zur Schule (oder auch umgekehrt ☺).
Das jüngste Familienmitglied hatte diese Woche Geburtstag und es weilt mit seinen Eltern im weiten Europa. Ihr Vater, Neffe 1.0, hat nächste Woche Geburtstag. An beide die besten Wünsche. Neffe 2.0 macht Uhsah unsicher, bestimmt zur Freude der NSA.
Bruder 2.0 hat seine OP hinter sich und springt schon wieder ungestüm durch die Welt. Dann gab es noch die alljährliche Fahrradtour mit meinen Ex-Schwagern sowie dem Kind 1.0.
Der übliche Termin zum Herrentag wurde auf Wunsch einiger Damen in den August verschoben. Uns zog es diesmal an der Elbe von Torgau bis nach Magdeburg. Mensch, man wird irgendwie auch nicht jünger, aber es hat wieder Spaß gemacht!
Wenn ich mal ein paar Tage auf dem Grundstück der Mutter meiner Kinder bin, dann verbringe ich viel Zeit mit allerjüngsten ‚Familienmitglied‘, Locke. Einer russischen Terrier-Dame. Sie ist beinahe wie ein drittes Kind ☺.

Alles im Allem kann man viel Bewegung in der Familie erkennen und das ist wie immer der Stoff, aus dem die Sorgen der Mütters sind!

Dienstag, 20. August 2013

Versucht man sich reinzuwaschen?

Huhu, liebes Blogvolk.

Nachdem Edward Snowden seine sensationellen Enthüllungen über die Ticker laufen ließ, waren die Reaktionen in den Medien, bis auf wenige Ausnahmen, spärlich. Hier möchte ich den Spiegel wirklich mal ausnehmen, aber ansonsten haben sich unsere Qualitätsjournalisten nicht mit Ruhm bekleckert. So etwas kann nicht sein und wenn doch, nein, das geht nicht, denn wir leben in einer Demokratie!  So  oder so ähnlich las man es fast überall. Nun dreht sich langsam der Wind. Immer unglaublichere Enthüllungen jagen die andere. Potentielle Lebenspartner der Enthüller werden auf Flughäfen 'demokratischer' Staaten bald ein Dutzend Stunden festgehalten. Ohne Rechtsbeistand, Sachen werden durchsucht und entwendet. Redaktionen sehr großer Zeitungen werden aufgefordert, sensible Daten zu vernichten und die machen es auch noch! 

Das alles passiert nicht bei Schwerverbrechern, sondern bei Menschen, die grundlegendste Verfassungsverstöße aufdeckten. Vom Schicksal Edward Snowdens mal ganz abgesehen. Er riskiert sein Leben, mindestens aber seine persönlichen Karriere. Wie er mal eine Familie ernähren will, ist völlig ungewiss. Wer von uns würde so etwas schon auf sich nehmen? Wir sind doch alle irgendwie in unserer Wohlstandszentrifuge gefangen. Ich muss auch meine Kinder 1.0 und 2.0 ernähren. Also von meiner Seite erst einmal höchsten Respekt in Richtung Edward. 

Aber zurück zum Thema. 

Es ist Wahlkampf in Deutschland und in Amerika kommt anscheinend dieses Thema auch so langsam an. Also muss ein Entlastungsangriff gestartet werden. In Deutschland macht es der Hofhund von der Eventualphysikerin und in den USA werden wie jeden Tag Telefonate abgehört. Diesmal hört man aber ganz komische Worte. Die Bösen wollen in Deutschland oder in Europa Züge in die Luft sprengen. 
Das hier kein Zweifel aufkommt: Das wäre ganz schrecklich und wenn man davon vorher Kenntnis bekommt, sollte alles getan werden, um es zu verhindern. Nur wie will man davon Kenntnis bekommen haben? Irgendein Chef der Bösen ist den Guten anscheinend bekannt (mit Telefonnummer und /oder Stimme) und gibt an seine Untergebenen diesen verheerenden Befehl. Also jetzt können alle Sicherheitsbehörden losarbeiten, um das Attentat zu verhindern.
Kann es aber so gewesen sein? Sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher dagegen ist, man will die breite Masse mit positiven Ergebnissen beruhigen. Und das gelingt anscheinend auch. 

Wollen wir die Sache etwas aufarbeiten. Bin Laden ist lange nicht gefunden worden, weil er täglich telefonierte und E-Mails schrieb? Anscheinend nicht. Gerade die Führungsebene der Bösen beherrscht die Partisanentaktiken aus dem Effeff. Und dann passiert in dieser Situation so ein dummer Fehler? Mitnichten! Man will uns an der Nase herumführen.
Um das alles mal zu untermalen, habe ich einen Monolog aus den Film 'Der Mann, der niemals lebte' aufgeschrieben. Hier wird wunderbar die Situation um die es geht, dargestellt. Zwar aus der Sicht der Amerikaner, aber doch mal vom Grunde auf beleuchtet. Auch auf die Gefahr hin, dass ich böse Post bekomme, will ich euch den Inhalt nicht vorenthalten:

Gehören wir dorthin oder nicht?

Die Antwort auf diese Frage spielt im Grunde keine Rolle, denn wir sind dort, wir sind müde und ein Ende ist nicht in Sicht. Wir können uns nicht einmal damit trösten, dass unser Feind genauso müde ist wie wir, denn er ist es nicht!
Es ist ein Trugschluss, dass ein langer Krieg den angegriffenen Feind schwächt. Viel wahrscheinlicher ist, dass der angegriffene Feind dadurch noch stärker wird. Er gewöhnt sich an die Entbehrungen, stellt sich darauf ein und reagiert entsprechend. Während wir hier zu Hause, uns bei jedem Toten mit der öffentlichen Meinung auseinander setzen müssen. Die rapide umschlägt, von Unterstützung, über negative Haltung, in regelrechte Feindseligkeit.  Die Leute wollen keine Schweigeminuten beim Baseball mehr. Sie wollen einfach das es vorbei ist. 

Trotz der Tatsache, dass sich die Intensität unserer Bemühungen signifikant erhöht haben, haben wir kaum Fortschritte erzielt. Womit wir es hier zu tun haben, ist potentiell ein globaler Flächenbrand und der erfordert ständige Wachsamkeit, um eingedämmt zu werden. Sie müssen wissen, inzwischen hat unser Feind sehr wohl realisiert, dass er einen Kampf gegen Jungs aus der Zukunft führt. Und das ist ebenso brillant, wie es bedrohlich ist. Wer so lebt wie in der Vergangenheit und sich so verhält wie in der Vergangenheit, der ist für die Jungs aus der Zukunft sehr schwer zu entdecken. Wenn man sein Handy wegwirft, keine E-Mails schreibt, alle Anweisungen von Hand zu Hand und von Angesicht zu Angesicht übermittelt, verschließt man sich jeglicher Technologien und verschwindet in der Menge. Keine Flaggen, keine Uniformen und wir schicken unsere Soldaten darunter. Die sehen sich um und fragen: Verdammt nochmal, gegen wen kämpfen wir hier eigentlich? In einer solchen Situation kleiden sich ihre Feinde wie ihre Freunde und ihre Freunde kleiden sich wie ihre Feinde.
Eins muss ihnen klar sein, die Menschen von denen ich spreche, haben keine Lust zum verhandeln. Nicht die geringste. Sie wollen ein weltweites Kalifat auf der Erde errichten. Und sie wollen jeden Ungläubigen konvertiert oder Tod sehen. 
Geändert hat sich also, dass unser scheinbar so schlicht gestrickter Feind, die tatsächlich schlicht gestrickte Wahrheit spitz gekriegt hat, dass wir leichte Beute sind. Wir sind leichte Beute! Und die Welt, so wir sie kennen, ist sehr viel einfacher zu zerstören als sie vielleicht denken. Wenn wir nur einen Augenblick lang den Fuß vom Nacken unseres Feindes nehmen, ändert das die Welt vollkommen.   

Sicherlich ist das keine wissenschaftliche Ausarbeitung, die den Werten unser Physikmami gerecht wird, aber die Filmjungs haben sehr gut recherchiert und es in einen passenden Text eingegossen!

Was steht also drin: Die Bösen entziehen sich den modernen Technologien, ganz bewusst, um sich zu tarnen. Warum sollte dies mit einmal anders sein? Weil in Deutschland Wahlkampf ist oder in USA Menschen beruhigt werden müssen? Das glaube ich weniger. Eher ist doch die Wahrscheinlichkeit, dass wir für blöd verkauft werden sollen. Die Enthüllungen laufen weiter und es wird immer deutlicher: Bei Demokratie ist schon lange nicht mehr drin, was drauf steht! Und von unserem Gockel-Gauck, dem Vorkämpfer gegen Unterdrückung und Unrecht, ist auch nichts zu hören!  
Schlimm. Ich habe es wieder gesagt :-)

Montag, 12. August 2013

Ihr Staatsfeinde Nr. 1

Huhu, liebes Blogvolk. 
Was macht eine moderne Demokratie aus? Eine einfache Frage, aber es ist Zeit, diese wieder einmal zu stellen. 

Eine Feststellung könnte lauten: 
Die allgemein bekannte Volksherrschaft gibt es nicht mehr, dass wissen wir alle. Sie wurde durch die Macht der Großfinanz und der -Konzerne, samt ihren Lobbyvertretern, abgelöst. Sie bestimmen die aktuelle Politik, also von Menschen, die eigentlich unsere Volksvertreter sein sollen. 
Demnach könnte man als kleinsten gemeinsamen Nenner feststellen, dass dieser Teil der Demokratiedefinition nicht mehr greift und das ohne Einschränkung. 
Wenn dieser Teil nicht mehr existent ist, was können wir dann noch in eine demokratische Grundformel hinein nehmen? Vielleicht etwas, was den Mann/Frau auf der Straße interessiert. Da stehen eventuell solche Fragen im Raum, wie:
-Wie steht es um die Meinungsfreiheit
-Wie ist meine Privatsphäre geschützt 
-Wie gibt sich die politische Kaste sowie die Eliten und
-Wie geht die Politik auf meine Interessen ein.

Ich habe jetzt bewusst nicht die Sorge um die eigene Wohnung oder den Arbeitsplatz nach vorn gestellt, um nicht einen sozialistischen Touch hier hineinzubringen. Ich persönlich sehe diese Punkte als ein elementares Grundrecht an, aber das ist bestimmt nicht ein kleinster gemeinsamer Nenner bei diesem Thema. 

Wenn wir bei der Beantwortung der oben genannte Fragen die Fakten um die Ausspionierung der gesamten Bevölkerung berücksichtigen und die herrschenden Politiker meinen, die gute Absicht rechtfertigt alle Mittel, dann müssen wir zwangsläufig zum Schluss kommen, dass in den westlichen Demokratien etwas sehr im Argen liegt. Das ist noch eine positive Auslegung der derzeitigen Aktenlage. Grundrechte des Volkes werden massiv ausgehebelt, um die Demokratie 'wehrhaft' zu machen. 

Aber muss eine Demokratie solche Situationen nicht aushalten? Müssten nicht gerade liberale Politiker sich für diese Grundrechte auf die Straße der gesellschaftlichen Entwicklung werfen? (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel)
Wenn also, so wie es derzeit aussieht, alles mitgelesen, mitgehört und aufgezeichnet wird, dann kann das bestimmt nicht im Sinne der griechischen Erfinder sein. Die technische Entwicklung wird nicht rückgängig gemacht werden können, der Status Quo der Beschnüffelung einer gesamten Bevölkerung ebenfalls nicht. Also was bleibt dann übrig? Kleinere Randbausteine einer demokratischen Grundordnung. Ob diese dann die großen Nachteile gegenüber einer Diktatur des Proletariats aufwiegen, scheint mehr als fraglich. 

Was will ich damit sagen? Wenn die politische Kaste nicht schnell den Hebel für die gesellschaftliche Entwicklung umdrehen kann, weg von den derzeit Herrschenden - hin zum Volk und einer wahren Demokratie, dann steht dieser Gesellschaftsentwurf aus meiner Sicht zur Disposition. Was derzeit passiert ist nun einmal ein Putsch gegenüber der Verfassung und schlussendlich gegen die Grundlagen der Demokratie!

Sonntag, 11. August 2013

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.
Der Familienwetterbericht muss derzeit etwas unter der Arbeitswut des Verfassers leiden. Das Schlimme an der Sache ist nicht das hier nichts steht, nein. Das Schlimme ist, dass die Familienkinder im Moment völlig ahnungslos durch die Welt laufen und nicht wissen, was ihre Cousins und Cousinen so machen. Ich kann hier alle beruhigen: Sie arbeiten, lernen oder studieren fleißig. Nun gut, bei den Studenten würde ich Abstriche machen, aber sonst stimmt die Sache so.
Was das jüngste Familienmitglied derzeit treibt, weiß keiner so richtig. Sehr zum Leidwesen von Oma und Opa.

Zu guter Letzt soll nicht unerwähnt bleiben, dass Bruder 1.0 jetzt irgendwann unters Messer muss. Nichts dramatisches und wir wünschen ihm alles Gute.

Wie ihr seht, es sind wieder die Themen, aus denen die Sorgen der Mütters sind - Wie überall und in jeder Woche ☺

Montag, 5. August 2013

Doping in der BRD schlimmer als in der DDR?

Huhu, liebes Blogvolk.

Warum bringt mich dieses zweierlei Maß in der öffentlichen Diskussion nicht aus der Ruhe? Warum hat man von den gleichgeschalteten Qualitätsjournalisten nicht eine solche Enthüllung erwartet? Und warum kommt sie ausgerechnet im Sommerloch?

Jeder der es wissen wollte, konnte es schon immer unter vorgehaltener Hand erfahren, dass in den westlichen Besatzungszonen und späteren BRD, systematisch und von staatswegen gedopt wurde. Natürlich war man schon vor 1966 auf diesem Gebiet aktiv und die Fußball-Vizeweltmeister sind da in ihrer Schuld nicht ausgenommen. Obwohl die Mannen um den Kaiser natürlich nie und nimmer gedopt haben, sagen die Qualitätsjournalisten. Vorliegende Befunde werden wegdiskutiert, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. 


Ich stelle hier und heute die Behauptung auf, dass die Dopingpraxis erheblich schlimmer als in der DDR war. Warum? Ganz einfach, weil die 'verarmte und technisch stark zurückgebliebene' DDR nie und nimmer über die Voraussetzungen verfügt hat, um mit der materiell-technischen Basis einer BRD mitzuhalten. Das man mit den wenigen Mitteln effizienter umgegangen ist, steht außer Frage, aber das macht den immer angepriesener Vorteil nicht weg. 

Eigentlich müsste jetzt eine ähnlich Hetzjagd, wie z. B. auf eine Kirstin Otto einsetzen. Sind jetzt alle 400m-Hürden-Olympiasieger auf der Abschussliste der Medien?  Nur um es klarzustellen, ich meine nicht die der DDR. Natürlich wird das nicht passieren, weil es ja die Guten waren, dort geboren, wo man selbst aufgewachsen ist!

Wie wird z. B. die weitere Praxis der Sportreporter im Fernsehen im Umgang mit Titeln aussehen? Bisher hat man selten auf Olympiasiege und Weltmeistertitel von DDR-Sportlern verwiesen, weil ja immer das Monster Doping im Hintergrund stand. Nur wenige Ausnahmen setzten sich darüber hinweg. Ja genau, wie wird man zukünftig mit diesem Phänomen umgehen? Spielt der Verdacht, dass der Titel unter Zuhilfenahme von Dopingmitteln errungen wurde, keine Rolle mehr? So wird es wohl kommen. Jetzt ist das nicht mehr so schlimm. Selbst Doping von Minderjährigen. 

Wenn ihr da draußen auf diese Frage andere Antworten findet, würde mich das sehr interessieren!