Donnerstag, 9. Oktober 2008

Keine kausale Erklärung erhöhter Leukämieraten bei Kindern in der Nähe von AKWs möglich


Die Strahlenschutzkommission bestätigt das in der KiKK-Studie nachgewiesene erhöhte Krebsrisiko von Kindern in der Nähe von AKWs, erklärt jedoch, dass die Ursache nicht klar sei. Scheinbar gibt es Leute die im Hintergrund gute Lobbyarbeit machen. Mehr hier

Sarah hat wieder was gesagt

nein, wieder Sarah Wagenknecht. Sarah Palin will lieber nach Öl bohren und mag sich keine Gedanken machen, weshalb sich in Alaska das Klima ändert. Noch mehr Informationen zum Klimawandel hier


Post von der Ex-Frau und mögliche Forderungen an den Steuerzahler

Ein hörenswerter Beitrag von Deutschlandradio Kultur. Wo sich dieses Land noch hin entwickeln will.

41. Todestag von Ernesto "Che" Guevara


Heute vor 41 Jahren, um 13:10 Uhr, wurde der Revolutionär Ernesto Rafael Guevara de la Serna, genannt Che Guevara im Auftrag des CIA ermordet. Mehr hier

Kalifornien droht Zahlungsunfähigkeit


Bis Ende Oktober fehlen dem Bundesstaat sieben Milliarden Dollar und das Land hat Schwierigkeiten, diese durch kurzfristigen Krediten abzusichern. Mehr hier

Wann ist ein Staat bankrott ...

und was sind die Folgen. Hier mehr
Es ist zwar nicht übermäßig erschöpfend, aber vielleicht ein Anfang einer Artikelserie.

Was kann Vater Staat noch tun, um die Krise zu meistern

Viel Spielraum bleibt nicht mehr, denn die Geld-Druckmaschinen sind schon angeworfen. Mehr hier

Deutungsversuche

Wie könnte es an den Börsen und mit der Finanzkrise weitergehen?. Deutungsversuche der welt

Der neoliberale Star der CDU meldet sich wieder zu Wort


Friedrich Merz hat wohl noch nicht genug Schaden angerichtet und will sich wahrscheinlich eine neue Heimat in der FDP schaffen. Richtung Harz IV-Empfänger sagte er auf dem FDP-Parteitag: „Weniger ist mehr“. Er könnte ja mal mit guten Beispiel vorangehen.
Bezüglich der Finanzkrise sagt er: „Mehr Kapitalismus wagen“. Klasse. Und weiter: "Marktwirtschaft ist aus sich selbst heraus sozial!" oder "Der Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung!" Da kann sich jeder selbst seine Gedanken machen.

Mehr hier



photo:dpa

Banker und Versicherer


Es geht wieder um den Versicherungskonzern AIG. Man braucht nochmals 35 Milliarden und was geschieht mit dem Geld? Zum Beispiel:
„So haben es sich Manager, einige Tage nach dem staatlichen Rettungspaket, für insgesamt 443.000 Dollar auf einem von dem Konzern bezahlten Wellness-Ausflug eine Woche lang gut gehen lassen. Zwar sollen es, wie es jetzt heißt, keine Angestellten, sondern wichtige freie "agents", was aber nicht wirklich etwas ausmacht. Besonderen Unmut erregte jedoch, dass der für den Niedergang von AIG verantwortliche und als Chef des Konzerns im März zurückgetretene Joseph Cassano nicht nur 43 Millionen Dollar mitnehmen durfte, sondern auch einen neunmonatigen Vertrag erhielt, um weiter für den Vertrag als Berater zu tätig zu sein - für eine Million Dollar monatlich.
Der Vorsitzende des Ausschusses schrieb nach der Anhörung einen Brief an Finanzminister Paulson und forderte ihn, das Geld der Steuerzahler zu schützen und solche Art von Ausgaben zu beenden.“
Mehr hier

FED muss bei dem Versicherer AIG nachlegen

Die US-Notenbank FED hatte dem Versicherer AIG bisher eine Kreditlinie von 85 Milliarden gewährt und im Gegenzug fast 80% des Unternehmens übernommen. Nun sind schon 65 Milliarden verbraucht und die AIG benötigt nochmals 35, nein nicht Millionen, sondern Milliarden. Einfach so. Ein einzelner Versicherungskonzern braucht nochmals 35 Milliarden. Unfassbar

Mittwoch, 8. Oktober 2008

"und wem ein Bauernhof oder ein Stück Land angeboten wird, der sollte dies nicht ablehnen"

Ein Tipp von einem, bei dem viele zuhören:

WELT ONLINE: Was sagen Sie denen?
Bechtolsheim: Denen haben wir schon vor einem halben Jahr gesagt, dass sie ihre freien Mittel nicht auf das Festgeldkonto einer Bank legen sollten, sondern in Staatsanleihen.
WELT ONLINE: Das gilt immer noch?
Bechtolsheim: In Staatsanleihen und in Gold. In den Portfolien unserer Kunden liegen im Schnitt mehr als zehn Prozent Gold. Diesen Anteil werden wir vorläufig auch nicht reduzieren. Substanz bleibt wichtig. Und wem ein Bauernhof mit einem schönen Stück Land angeboten wird, der sollte dies nicht ablehnen.


Dies aus der Rubrik: Wir geben auch Tipps weiter.

Genau das habe ich erwartet

In der Flut von Artikeln über die Finanzkrise, bekommt man immer mal eine Perle zu Gesicht:

„Deutschlands Manager fordern schnell etwas, ob weniger Steuern oder laxere Gesetze. Nun könnten sie Verantwortung für das Allgemeinwohl beweisen. Der Staat muss viel Geld bereitstellen, um wichtige Banken zu stützen oder die Einlagen der Sparer. Warum gibt es keinen Solidaritätsfonds der deutschen Wirtschaft, um die Last auf mehr Schultern zu verteilen? Darin könnten die Manager einzahlen, was eher symbolische Bedeutung hätte, und auch die Firmen. Doch von solcher Verantwortung gibt es im Moment keine Spur. Stattdessen sehen die Deutschen, wie Hypo Real Estate vom Staat gerettet wird, während sich der Chef ein Ruhegehalt von mehr als 500.000 Euro im Jahr sichert.“

Ist das nicht die Höhe. Habe ich so in der Form dem Kind 1.0 vorausgesagt. Ich will nicht immer Recht haben, besonders nicht bei solchen Themen.

Berliner Sportwochenende - Teil II



Die Hockey-Herren hatten eine Länderspielpause und vom Alba-Spiel hatte ich einen „Livebericht“ gebracht. Bleiben noch die Spiele von den Eisbären. Hier gab es Licht und Schatten. D. h.: Ein Sieg und eine Niederlage. Die Saison ist noch lang und heute Abend geht es in der CHAMPIONS HOCKEY LEAGUE gegen Kärpät Oulu zur Sache. Wer es gern Live sehen möchte, müsste schnell noch Richtung O2-World. Der Rest der Welt kann es morgen, Donnerstag, ab 21 Uhr hastenichgesehen, mal bei Eurosport mal probieren.

Es werden schon die Goldbarren knapp


Jetzt müsste auch der letzte Gutgläubige wach werden und sich seine verschlafenen Augen reiben.
„Wegen der starken Nachfrage geht in Deutschland nun das Gold regelrecht aus. Immer mehr Anleger suchen angesichts der Finanzkrise Sicherheit im Edelmetall. Wie die "Berliner Zeitung" berichtet, werden Goldmünzen und -barren hierzulande zunehmend knapp, Händler nehmen schon keine Bestellungen mehr entgegen.“
Mehr hier

Notenbanken senken weltweit Leitzinsen

Die Krise spitzt sich von Stunde zu Stunde immer weiter zu und aus diesem Grunde wurde von den wichtigen Notenbanken soeben in einer konzertierten Aktion der Leitzins gesenkt. Mehr hier

last.fm für das iPhone und iPodTouch


Nun ist schon die Version 2.0 des Social Radio erschienen und über den App Store in iTunes kann das Programm kostenlos heruntergeladen werden. Nach dem Erstellen eines Accounds per Rechner ist das Programm sehr einfach zu bedienen und besticht durch einen großen Funktionsumfang. Für manche ist das Programm ein Favorit auf dem iPod Touch (z. B. das Kind 2.0). Einen größeren Test findet ihr hier

Das Buch, das niemand lesen kann


Vorausgesetzt es ist keine Fälschung und wirklich so alt wie bisher angegeben, dann ist dieses Buch schon etwas besonderes. Seit dem Fund, vor fast 100 Jahren, versuchen Experten und Hobbyforscher, dieses handgeschriebene Buch zu enträtseln. Die Schwierigkeit: Das Buch ist in einer unbekannten Schrift verfasst und wird unter Experten das Voynich-Manuskript genannt. Mehr hier

Dienstag, 7. Oktober 2008

Wer hätte das jemals von Guido zu hören gewagt

Die besten und stärksten Vertreter des Neoliberalismus, diejenigen also, die die Rahmenbedingung für das jetzige Milliardengrab und eventuellen Staatsruin (Island) ständig propagiert haben, schreien jetzt natürlich nach mehr Staat und mehr Regulierung.
Mensch, die wolltet ihr doch abschaffen. Was habt ihr nur für ein Gedächtnis.

Langsam kommen Zahlen auf den Tisch

welt online nennt aus einer Studie Zahlen, über Folgekosten, Verluste u. ä. zur Finanzkrise. Natürlich schauen alle nur in die Luft und morgen sieht alles ganz anders aus (vielleicht erinnern sich manche Leute noch an die Hypo hastenichgesehen - dort war das ja noch übersichtlich).

Welt online zum Republikgeburtstag

Was anderes habe ich auch nicht erwartet oder was zu beweisen war (siehe Artikel von heute Vormittag). Weiter so.

Dschoggen 7

Zum Tag der Republik eine Runde gedreht. War eigentlich zufrieden und ich habe mich bewegt.

Die Trainingswerte waren:
-7,11 km
-Ø 6,22 min/km
-Ø Puls 151.

War doch jut, oder?

Finanzkrisen-Populismus

Netter Artikel vom Spiegelfechter.
Hier eine kleine Leseprobe:
„Käme es zu einem kollektiven Bankencrash in Deutschland, könnte der Bund seine Garantien gar nicht einlösen. Woher sollte er das Geld nehmen, wenn es keine Bank gibt, die verbriefte Staatsschulden emittieren kann und es erst recht keinen solventen Käufer für diese Papiere gibt, da durch den Bankencrash keine frei verfügbaren Sichteinlagen mehr vorhanden sind, mit denen man diese Papiere kaufen könnte. Merkels warme Worte sind nichts als heiße Luft. Ohne ein entsprechendes Gesetz kann die Regentin ohnehin keine staatlichen Garantien versprechen. Und dem Parlament liegt weder ein solches Gesetzesvorhaben noch die Ankündigung eines solchen vor. Merkel gefällt sich als Populistin, die auf komplexe Probleme einfache Antworten gibt, die nicht realisierbar sind.“

Weiter so

Hollywood bittet irische Kindergärten zur Kasse

Was es nicht alles so gibt und da regen sich bei uns manche über das GEZ-Vorgehen auf.

Fast schuldenfreies Island vor dem Staatsbankrott


Die Rettungsversuche laufen auf vollen Touren und Notstandsgesetze werden mit heißer Nadel gestrickt. Hoffentlich kann sich Island aus dem Bänker-Wahnsinn befreien.
Wie kam es dazu? Unter anderem so:
„Mit billigen Krediten finanzierten die Banken auch die Aufkaufswelle, mit der isländische Unternehmer sich vor allem in Großbritannien und im übrigen Skandinavien breit machten. Modehäuser und Fluglinien, Elektronikläden und Medien, alle Branchen wirbelten die Isländer auf, und die Menschen zuhause glaubten an die guten Zeiten und wollten auch am Aufschwung teilhaben.

Zeitweilig hatte Island Europas höchste Zuwachsraten, die Immobilienpreise explodierten, durch Reykjaviks Straßen rollten die Offroader - alles auf Pump gekauft und oft in anderen Währungen finanziert: in Euro, in Dollar, gar in Yen. Die isländische Krone war ja hart. Glaubten die Isländer.“
Mehr hier

Gegen Bildungsblockaden


Der Terminkalender vom Kind 1.0 wird immer voller.

Hier geht es weiter

„Die britische Regierung denkt nach übereinstimmenden Medienberichten darüber nach, Banken wie Royal Bank of Scotland (RBS) und Barclays mit einer Milliardenunterstützung zur Hilfe zu eilen. Nach Informationen des BBC und der Nachrichtenagentur Bloomberg geht es dabei um eine Summe von 45 Mrd. Pfund (79 Mrd. $). Nach anderen Medienberichten war auch Lloyds TSB an den Gesprächen beteiligt.“
Mal sehen, wo das noch hinführt.

Passend zum Tag

Da frag ich mich, wo eigentlich die ewig Gestrigen sitzen.

Island übernimmt totale Bankenkontrolle

Per Eilgesetz wurde die Sache eingetütet.

Neben den Bankern sollen wir wohl noch weitere Feindbilder haben

Jedenfalls beleuchtet der Artikel mal das Thema und nennt die Gründe, wieso manche Russen so reich sind. Mehr hier

Ich denke, so wird es überall ausgehen

Wir werden es abwarten und uns an die heutige Wut erinnern:

„Richard S. Fuld Jr., Chef der Lehman Brothers Bank, die im letzten Monat in Konkurs gegangen ist (siehe: Finanzkrise bedroht das weltweite Finanzsystem), sagte gestern vor einem Kongress-Ausschuss aus.

Konfrontiert mit einem Memo, das vom 8.Juni datiert und Warnungen über die Situation der Bank und die Frage enthält, wie es zu diesem Risiko kommen konnte, sagte Fuld, dass er das Papier nicht kenne.

Nach Angaben des Kommitees wurden eine Woche vor der Bankrotterklärung der Bank noch 20 Millionen Dollar an zwei scheidende Manager ausbezahlt, Fuld verteidigte dies in einem Fall (2 Millionen) als angemessen in Anbetracht jahrelang geleisteter Dienste und - im Falle der Zahlung von 16 Millionen - als vertragliche Verpflichtung.

Konfrontiert mit Aussagen des demokratischen Senators Waxman, der dem Panel vorsitzt, wonach Fuld in den letzten 8 Jahren eine halbe Milliarde Dollar verdient habe, antworte Fuld damit, dass vieles davon in Aktien ausbezahlt wurde und der tatsächliche Wert bei etwa 250 Millionen liegen dürfte. Momentan soll sich sein Vermögen, das einmal auf 1 Milliarde Dollar geschätzt wurde, nur mehr etwa 100 Millionen betragen. Das Ehepaar Fuld sah sich nun gezwungen, Teile seiner angesehenen Kunstsammlung verkaufen.“

Mehr hier

Heute ist 59. Republikgeburtstag


Man wird wohl noch einmal daran erinnern dürfen und Hoffnung äußern, dass sich die Sicht auf dieses Land endlich mal entkrampfen wird. Die Qualitätsjournalisten und Medienmacher sollten deshalb mal etwas in sich gehen und Asche auf ihr Haupt streuen. Das kann doch wohl nicht so schwer sein.

Pakistan ist derzeit ein Pulverfass

Nachdem der US-Senat dem Atomabkommen mit Indien zugestimmt hat, drängt Pakistan auf ein ähnliches Abkommen. Das Abkommen ermöglicht den USA, zivile Atomtechnik nach Indien zu exportieren. Davon möchte Pakistan auch profitieren, nur hier sehen die politischen Konstellationen ganz anders aus. Mehr hier

Montag, 6. Oktober 2008

Zu was ein Marder alles fähig ist

Angeblich soll ein Marder das halbe Land lahm gelegt haben. Er soll ein Datenkabel angefressen haben und dann ging kaum noch ein Zahlungsverkehr.
Thüringen war natürlich dabei
Norden, z. B. Lübeck und Hamburg, Halle/ Saale, Hannover
und noch einige mehr.

Sieben Jahre Überwachung

Im Jahr 2001 begann die Überwachung von drei Männern aus Berlin durch das Bundeskriminalamt und dem Verfassungsschutz. Erst sollen die unschuldigen Männer Terroristen und dann Kriminelle gewesen sein.
Bei der Überwachung gab es natürlich peinliche Pannen, wie z. B. 2002 erhielt Jonas F. eine Telefonrechnung, auf der ein Telefonanbieter versehentlich 44 Euro Verbindungsentgelt für die Überwachung durch das BKA in Rechnung stellte. Wenn das nichts ist.
Mehr hier.

Berliner Sportwochenende - Teil I






Es war sehr schön und gleich zu Beginn eine der wichtigsten Einschätzungen zur neuen Halle: In der O2-World-Halle sind die VIP-Mehdchens mindestens genauso hübsch wie in der Schmeling-Halle. Wenn das nichts ist. Geht doch gut los, oder?

Die wahren Fans sind natürlich immer vor den Autofans da (der Parkplatz war bei diesem miesen Wetter noch fast leer) und in der Vorhalle gab es bereits ein tolles Motiv. Farben und Material satt.
In der Halle wird man von der Größe nicht erdrückt und die Sitze sind besser als in der Schmeling-Halle. Eine Fiedscheo-Anzeigetafel gibt es hier auch, ein Pluspunkt gegenüber der Schmeling-Halle (damals war das noch nicht Standard).
Die Stimmung in der Halle war angenehm, aber nichts für die Ewigkeit. Wesentlich besser als im trögen Olympiastadion, aber das will ja nichts heißen. Selbst Bonn als Dauer-Rivale konnte keine besondere Stimmung reinzaubern. Was nicht ist, kann ja noch kommen. Man muss sich ja noch steigern können.
Ach ja, das Spiel. Natürlich wurden die Bonner aus der Halle gefegt und und das Wochenende war trotz des Wetters gerettet .

Für jeden was dabei

Eine kleine Medienschau:
-FAZ fragt auch über Konsequenzen. Wer hätte das von der FAZ gedacht
-Die Welt berichtet über Einzelheiten des Rettungsplanes
-Telepolis hält sich noch zurück, da kommt aber bestimmt noch mehr
-In der SZ wird auch über Vertrauensverlust nachgedacht.
-Noch einmal was von Welt online: Hier ein zarter Hinweis auf das Verhandlungsergebnis. Die Bankenindustrie übernimmt noch einmal 6,5 Milliarden und der Staat bürgt für alle Privatspareinlagen, so um die 560 Milliarden. Dann passt es doch wieder!! Gut verhandelt, das Interesse der ganzen Nation gewahrt und bitte nicht die nackten Zahlen vergleichen.

Gesellschaft ohne Motorik


Eine Analyse über die Bewerber der Sporthochschule Köln bei Spiegel-online:
„Eine Versagerquote mit steigender Tendenz. Denn in den letzten zehn Jahren hat die Sportlichkeit der angehenden Studenten arg gelitten. Übergewicht, zuwenig Breitensportförderung und mangelnde Vorbereitungen zählen zu den Hauptursachen für den schlechten Allgemeinzustand der Bewerber.“
Das hätte ich auch nicht besser sagen können. Hier mehr.

Sonntag, 5. Oktober 2008

Regen-Dschoggen


Als Warm-up für Alba schnell noch durch den Regen gejoggt.

-4,64 km
-Ø 6,34 min/km
-Ø Puls 151.

War ganz gut. Keine Probleme mit der Achillessehne und sonst alles schön. Alba, jetzt bist Du dran.

Die FAZ und Lafontaine

Man kann ja von Menschen halten was man will, aber es gibt ein paar historische Wahrheiten, an denen noch nicht einmal die FAZ herum kommt. Neben den üblichen Qualitätsjournalistik-Sprüchen, kommt man auf den Punkt:

„Offenbar bestand, so Lafontaines Darstellung, damals ein gewisses gutes Einvernehmen zwischen Lafontaine, dem französischen Finanzminister Dominique Strauss-Kahn, dem damaligen Schatzkanzler Gordon Brown und Clintons Finanzminister Robert Rubin. Alle waren sich einig, dass die Finanzmärkte eine vernünftige Aufsicht brauchen - sicher in graduellen Unterschieden, aber das Prinzip war allen klar. Und auch Schröder hatte nichts dagegen. Welche historische Gelegenheit wurde da vertan! Es wäre ein internationales Bündnis der Vorsicht auf Dauer geworden: Heute ist Strauss-Kahn Chef des Internationalen Währungsfonds, Gordon Brown britischer Premier und Rubin ein emsiger Berater von Barack Obama.“

Genau aus diesen Gründen hat man Lafontaine damals weggebissen, er wollte das Finanzwesen verändern. Wer jetzt die Frage stellt: Wem nützt es? kommt schnell zu einer aktuellen Antwort. Übrigens: Die damaligen FAZ-Artikel zu diesem Thema würden mir gern noch einmal durchlesen!!


Hätte damals Lafontaine mehr Unterstützung in seiner Partei gehabt, wie viele hundert Milliarden hätten wir uns heute sparen können.
Das sind doch Beträge, wo ein Qualitäts-Journalist anfangen könnte zu arbeiten - oder? Aber ich erwarte wieder zu viel.

"Warum der Geldmarkt der HRE zu schaffen macht"

sieht man hier. Was der Artikel aber wieder nicht beleuchtet, ihr lieben Qualitätsjournalisten, ist, wie würde sich eine Nicht-Hilfeleistung auf den Otto-Normalverbraucher auswirken. Ja wie? Ich bin auch so einer und würde das gern wissen. Vielleicht wäre es nur für die Bänker schlechter, nicht für uns. Ich hab da so eine Ahnung.
Wenn jemand dazu Artikel findet, dann bitte in den Kommentar stellen. Ich würde sie auch dann verlinken. Vielen Danke

Heute geht es gegen Bonn


Ich bin schon ganz aufgeregt!!
Alba spielt gegen die Telekom Baskets Bonn in der neuen O2-World-Arena. Alles noch nicht so aufregend, aber jetzt kommts:
Ich bin zum erstem Mal in der Halle. Na, wenn das nichts ist. Des Weiteren muss man halt um die Brisanz dieses Duells wissen. Die Bonner Fans waren immer sehr zahlreich in der Schmeling, was man vielleicht durch die vielen Bonner Beamten in Berlin erklären kann, haben immer viel Wind gemacht und die Alba-Fans geärgert. Aus dieser Zeit stammt noch der legendäre Schlachtruf Richtung Alba-Fans: Alba, wir hören nichts. Das kam vielleicht daher, dass die Alba Fans nicht die lautesten sind und die Hallenakustik sicherlich ihres dazu beigetragen hat. Apropos Akustik, an der kann es nicht gelegen haben, denn die Schmeling-Halle ist einfach klasse (Insider wissen Bescheid).
Lange Rede, gar kein Sinn: Alba wird die Baskets heute aus der Halle fegen, ich werde das Buffet genießen und natürlich auch davon berichten, ob in der neuen Halle die VIP-Mehdchens hübscher sind oder nicht (Man hat ja sonst nichts mehr vom Leben )


-

Samstag, 4. Oktober 2008

"Es ist allerhöchste Zeit, dass die Bundesregierung den Ernst der Lage erkennt"

Sagte ein Banker der Frankfurter Rundschau, denn die „Rettung“ der Hypo hastenichgesehen soll ein paar Milliarden mehr kosten und keiner will sie aufbringen. Was passiert eigentlich, wenn man sie nicht aufbringt - diese Rettungsmilliarden?
Man kann ja mal träumen.

"Die US-Regierung handelt gerecht"

Zwar werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer, aber in den letzten 30 Jahren handelten die US-Regierungen immer gerecht. Mhh. So jedenfalls eine amerikanische Studie. Man lernt halt nie aus.

Eine Monopoldiskussion


Was soll man von der Apple-Monopoldiskussion halten? Ein interessanter Artikel.

"Mit dem Bankensystem gerät der gesamte Kapitalismus in Verruf. Nun gilt es, ihn zu retten, statt ihn zu verdammen" ??

Wenn er aber entscheidende Probleme seiner Bürger nicht lösen kann, dann wird doch die Frage stellen dürfen, oder ihr lieben Qualitätsjournalisten? Hier der Artikel

"Es zeigt sich also, ... dass die Profiteure neuer Freiheiten im Antiterrorkampf allein die damit befassten Behörden wären."

Sehr lesenswerter Artikel zu Bürgerrechten und deren Abbau. Da wird sich Herrn Schäuble aber freuen.

Wohin mit dem Geld?, fragen sich so manche Reiche

Netter und lesenswerter Artikel zu diesem Thema.

Berlin fürchtet Wettbewerbsverzerrung

Wenn das unsere einzige Sorge ist, dann liegt die Krise ja fast hinter uns.

Bürgschaft für die Hypo hastenichtgesehen soll nicht reichen

War doch nicht anders zu erwarten. Liebe Krisenmanager, was kommt als nächstes?

"Woher aber sollen wir dann das Vertrauen nehmen, dass die Banker das Richtige tun?"

Zurecht stellt diese Frage die SZ. Nur die Antworten sind wohl nicht zu Ende gedacht. Für mich steht dann immer im Raum: Es kann ja nicht sein, was nicht sein kann. Zur Not muss die böse DDR wieder herhalten, um zweifelnde Mitbürger wieder auf Linie zu bringen. Ich liebe Qualitätsjournalisten.
Was bleibt: Wir schieben unsere Steuermilliarden zu den Banken, die vorher gigantische Fehler begangen haben und jetzt die nächsten tun könnten. Dann wäre alles weg. Warum nicht alles einem Selbstreinigungsprozess überlassen. Man könnte das Geld auch woanders einsetzen, denn die Autoindustrie, als „chronisch schwächelnder Industriezweig“, meldet auch schon Ansprüche an. Man brauche, so Gerüchte, 40 Milliarden, um den Technologiewandel zu vollziehen. Wenn das stimmen sollte, dann ähneln sich die Managementfehler und die Dreistigkeit mit dem Umgang der Verluste.
Kleiner Tipp: Pol.-Ök.-Lehrbücher gibt es bestimmt noch im Antiquariat, da kann man was über die Ursachen nachlesen.

Freitag, 3. Oktober 2008

Einheits-Dschoggen


Zu Ehren des Tages war ich wieder unterwegs. Die Trainingswerte sahen wie folgt aus:

-9,29 km
-Ø 6,43 min/km
-Ø Puls 149.

Hoffentlich ist die Republik ein wenig stolz auf mich.

P. S.: Laufen ist immer ein Erlebnis

Einigung über Rettung der Hypo Real Estate


Jetzt steht der Rettungsplan für die ins Trudeln geratene Hypo Real Estate. Vorher hatten die Privatbanken eine Einigung, wie sie die Regierung veröffentlichte, abgelehnt. Nun scheint alles klar zu sein. Sicher müssen wieder die Steuerzahler die strittigen Milliarden bereitstellen, da man so etwas von Banken nicht verlangen kann.

LBBW stellt Haftungsbund infrage

Die Landesbank Baden-Württemberg hat mittels eines Gutachten prüfen lassen, inwiefern sie für eine andere Landesbank, im Falle einer Pleite, einstehen müsste. Schon im Mai hatte die Bank eine Kanzlei mit dem Gutachten beauftragt. Egal was in diesem Gutachten steht: „Nachtigall, ick hör dir trapsen“. Scheinbar haben die Herren im Mai schon etwas geahnt.

"Wir hätten dieses System erst einmal leasen sollen, dann könnten wir es jetzt wieder zurückgeben..."


Passend zum Tag eine kleine Parodie von Günter Zieschong (Uwe Steimle). Meine Lieblingssätze sind: „Kennen Sie den Unterschied zwischen den Russen und‘n Westen. Den Russen sind wir wieder losgeworden“. und "Freiheit für Angela Merkel" Viel Spaß

Sarah bringt deutsches Niveau in amerikanisches Fernsehen

Nein, wieder nicht Sarah Wagenknecht, sondern Sarah Palin. Sie soll ihre Textbausteine wie eine Avon-Beraterin aus ihrer Datenbank hervorgeholt haben. Mehr hier

Zerstreuungs-Wetterbericht


Auch am Feiertach der Familienwetterbericht, damit sich die Mütters keine Sorgen machen.

Revolution Nr. 10


Dieses Lied hat Gundi direkt nach der Wende (Kehre) geschrieben, knallhart aus Ostsicht und jetzt gespielt u. a. von einer West-Band. Wenn das nicht zum Tag passt, dann weiß ich auch nicht mehr . Es lohnt sich auf bessere Qualität bei YouTube zu drücken.

Viel Spaß


P. S.: Noch einmal ein kleiner Tipp für heute in Tübingen

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Auch Großbritannien bürgt für komplette Spareinlagen

Nach Irland bürgt jetzt auch Großbritannien für die kompletten Spareinlagen ihrer Bürger. Mehr hier

Nokias Comes with Music fordert iTunes und Apple heraus


Endlich ein richtiger Gegner: Nokia meldet sich als iTunes-Konkurrent auf dem apple-dominierten Musikmarkt für Mobilgeräte. “Comes with Music” soll der Dominanz Apples auf dem Musikmarkt fürs Handy ein Ende bereiten. Dafür werden schwere Geschütze aufgefahren: scheinbar wird sogar eines der ehernen Gesetze der Musikbranche gebrochen. Mehr hier

Überrascht es uns wirklich?

Scheinbar hat Skype Millionen Textnachrichten chinesischer Kunden untersucht und Informationen an die Regierung weitergegeben. Wenn etwas grundsätzlich möglich ist, dann ...

»Wir sind die Letzten, fragt uns!«


Vor einem Jahr ist Kurt Julius Goldstein gestorben. Er war einer der letzten aktiven Zeitzeugen, die noch aus eigenem Erleben vom Kampf gegen das Franco-Regime, dem Widerstand gegen den deutschen Faschismus, den Gräueln in den Konzentrationslagern und den Todesmärschen berichteten. Seine Lebensgeschichte ist geprägt vom Kampf für eine bessere Welt, ihm zuzuhören gibt einem ungeheuren Mut. Deshalb hier das autobiographische Interview "Wir sind die Letzten, fragt uns!" Vielen Dank an die Erinnerung an redblog und dem Schockwellenreiter

Ökologische Wissensplattform


Der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hat eine ökologische Wissensplattform eröffnet. Z. B. sollen Fragen wie, ob und in welchem Maße Biosprit gut oder schlecht ist, sollen anhand von Positionspapieren, Blogs, Filmen und anderen Medien behandelt werden.
Mehr hier

US-Senat stimmt für modifiziertes Rettungspaket

Nun doch und jetzt hat das US-Repräsentantenhaus wieder den schwarzen Peter.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Warum hört man von der EU bezüglich der Bankenkrise nichts?

Relativ Kurz gesagt: „Europa wäre trotz Euro, trotz Europäischer Zentralbank, trotz Ecofin-Ministerrat und allerlei Wirtschafts-, Währungs- und Wettbewerbskommissaren zu einer Herkulestat im amerikanischen Stil derzeit überhaupt nicht in der Lage. Grenzenlos agieren zwar auch die europäischen Bankhäuser, und die riskanten bis ruinösen Folgen solchen Tuns sind derzeit zu besichtigen. Aber aller Stolz auf den Euro als zweite Leitwährung der Welt, alle leise Selbstzufriedenheit über eine vernünftigere (man beachte den bescheidenen Komparativ) Bankenaufsicht helfen über die Einsicht nicht hinweg: Europa ist für derartige Krisen nicht gerüstet.“

Wer mehr davon lesen will - hier.

Wenn Honig zu Sondermüll wird

Das geht schnell. Und wie? Ein Feld, ein paar genmanipulierte Pflanzen, ein paar Bienen und schon entsteht Sondermüll. Mehr hier. Ich sach doch: Wir sägen schneller an dem Ast auf dem wir sitzen, als uns Flügel wachsen können.

Einfach und jut: Briefklammer-Ständer für das iPhone / iPodTouch

Es geht ganz einfach, aber hier noch eine wissenschaftliche Abhandlung dazu. Viele Spaß beim basteln. Ich sage gleich mal dem Kind 2.0 Bescheid, dass ich so ein Teil brauche.

Oberhof, ich plane dich schon mal ein


Ab heute 09:00 Uhr läuft der Kartenvorverkauf für den Biathlon-Weltcup in Oberhof. Hoffentlich lesen diese Zeilen auch meine Biathlon-Zuschauer-Kollegen und besorgen schon mal ein paar Tickets.

Angeblich so nicht mit den Privatbanken abgesprochen


Die Privatbanken wollen nicht die am Montag benannten 8,4 Milliarden € für das Rettungspaket bereitstellen. "Das war nicht mit uns abgesprochen", sagte eine Sprecherin des privaten Bankenverbands gestern. Man will nicht mehr als drei Milliarden bereitstellen. Wenn die Privatbanken auf ihrer Position beharren, dann muss Vater Staat für den offenen Posten einstehen. Dachte ich mir schon.

ursprüngliche grafik: froschgrafik

Neuer Versuch


Heute will der US-Senat es noch einmal versuchen und das Rettungspaket über 700 Milliarden Dollar auf den Weg bringen. Könnte mir jemand mal die Frage beantworten, wohin diese Multi-Milliarden eigentlich fließen und in welche Taschen?

Jeder Haushalt könnte für 500 € Strom im Jahr sparen

Nach Aussagen des Bundes-Umweltministers, könnte jeder deutsche Haushalt im Jahr für 500 € sparen. Denn man tau