Sonntag, 3. November 2013

Dschoggen 13/06

Huhu, liebes Blogvolk.
Neben der Blog-Pause gab es auch eine Running-Pause. Mein Knie hatte sich im Frühjahr gemeldet und mit irgendwelchen Schmerzen dazu beigetragen, dass ich mich eine Weile von der Piste fernhilt. Nach eine gefühlten Ewigkeit habe ich heute eine kurze Wolkenauflockerung dazu genutzt, um mein Ego zu überlisten. Es ging wieder einmal raus.

Da ich nie ein Marathonmann werde, spielt bei mir Zeit und Geschwindigkeit nur eine untergeordnete Rolle. Heute war mein oberstes Ziel, den Puls etwas länger oben zu halten und einfach mal auszutesten, ob die lange Pause mir den erhofften Effekt am Knie gebracht hat. Ich bin ca. 5 km gedschoggt und es lief alles hervorragend. Geschwindigkeits- und Pulskram lasse ich mal weg.

Jetzt werde ich eine Woche pausieren und dann einen weiteren Test machen. Wenn dieser auch gut geht, dann kann der Winter kommen :-).

Samstag, 2. November 2013

Morgen fällt die Entscheidung beim Volksentscheid zum Berliner Stromnetz

Huhu, liebes Blogvolk.

Morgen findet ein wichtiger Volksentscheid statt. Wir Berliner entscheiden am Sonntag, ob das Land das Stromnetz zurückholen und ein ökologisches, soziales und demokratisches Stadtwerk gründen soll.
Wenn ihr noch nicht per Brief abgestimmt habt, dann nehmt bitte morgen (Sonntag, 03.11.13) am Volksentscheid teil. Ich stimme jedenfalls mit JA für eine Energieversorgung in öffentlicher Hand.

Die Alternative haben wir leider zu genüge kennenlernen dürfen.

Der BND will nun doch beim Konzert der großen Kinder mitspielen

Huhu, liebes Blogvolk.
Wie das Handelsblatt berichtet (eine Verlinkung findet aus Leistungsschutzrechtprotest nicht statt), haben die alten europäischen Verdächtigen, wie der britische Geheimdienstes GCHQ, seit fünf Jahren die Entwicklung von Internet-Spionagetechnik massiv vorangetrieben. Mit dieser Technik, wer weiß schon was man sich darunter vorstellen muss, soll eine massenhafte Überwachung unseres Internetverkehrs möglich sein bzw. werden.

Das System hat anscheinend einen erheblichen Umfang vom Aufwand und Ergebnis. Und jetzt kommt das Debakel für unsere Hilfsphysikerin und ihrer Helfershelfer: Der BND, also indirekt auch die Bundesregierung war bei der Entwicklung und den Betrieb der Technik mindestens ein guter Partner der Briten. Ihr Kartenhaus fällt allmählich zusammen. Für sie ist nicht so dramatisch, denn die Wahlen sind vorbei. Aber der bleibende Schaden für uns Bürger scheint gigantisch.

Ich drücke das bewusst vorsichtig aus, da ich immer noch die Hoffnung habe, dass sich die Bürger aufraffen (also wir alle) und mal um ihre Grundrechte kämpfen. Was wohl unser Gockel-Gauck zu diesen Auflösungserscheinungen der Demokratie sagen wird? Blogvolk, ich mache euch jetzt und hier keine Hoffnung. Der wird sich nicht mehr ändern und hat sich angepasst!

"Drei Viertel der Deutschen haben keine Angst der NSA"





Huhu, liebes Blogvolk.

Wenn dem so ist, was man u. a. im Spiegel lesen kann (eine Verlinkung findet aus Leistungsschutzrechtprotest nicht statt), dann ist anscheinend die Realitätsverschiebung vieler Deutscher schon weiter fortgeschritten als bisher vermutet.
Das macht mich ein wenig pessimistisch, denn eine Steigerung ist kaum noch möglich. Und was in aller Welt ist passiert, dass die Menschen sich mit einer faktischen Totalüberwachung abfinden?

Freitag, 1. November 2013

Nicht Verpassen: "Der große Reibach" auf arte







Huhu, liebes Blogvolk.

Heute möchte ich euch kein Buch oder Blogeintrag, sondern eine französisch-finnische Dokumentation ans Herz legen. Es geht um die Ursachen der Finanzkrise 2007/2008. Sehr großes Kino.

Der Film kommt u. a. am 18.11.13, um 09:00 Uhr, auf arte bzw. man findet in irgendwo im Netz oder einer Mediathek.

Ihr seit ja pfiffig :-)

Herbst in Brandenburg

Huhu, liebes Blogvolk.

Ich möchte euch an der Gegend, in der ich manchmal meine Freizeit verbringe, teilhaben lassen. In der Nähe der Oder könnte man durchaus noch ein paar mehr Stunden verbringen.

USA-Botschafter in Deutschland: Wir halten uns an deutsches Recht

Huhu, liebes Blogvolk.

Heute las ich von einem Interview, das der US-Botschafter in Deutschland, John B. Emerson, der Tagesschau gab. In diesem betonte er, dass sich die USA bei ihrer bekanntgewordenen Abhörpraxis an deutsches Recht halte.

Na, wenn das kein Knaller ist! Die leben alle anscheinend in einer Parallelwelt.

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.
Was waren das für Wochen. Die Kinder hatten Ferien oder vorlesungsfreie Zeit und das Wetter im Oktober war so prächtig, dass uns allen der Bauernkalender einen harten Winter prophezeit:

Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein!

Wenn das nichts ist.

Jedenfalls hatte Schwägerin 2.0 und Bruder 1.0 Geburtstag. Bruder 1.0 hatte einen runden Ehrentag, so dass Oma und Opa endlich mal wieder das jüngste Familienmitglied beknuddeln durften. Selbst meine Nichte 1.0 kam aus dem fernen Kanada (wo es angeblich nicht so viele Bären geben soll, wie hier weithin vermutet) angereist. Eine fast komplette Familie und Freunde vom Bruder 1.0 feierten den runden Geburtstag würdig.

Danach machten sich alle Kinder wieder auf die verschiedenen Wege. Der Sturm hastenichgesehen tat sein übriges und es kam wie es kommen musste: Die Mütters machten sich gleich wieder ihre Sorgen und richten in froher Erwartung ihren Blick auf Weihnachten -

jetzt schon?

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Daniela Dahn im Interview

Huhu, liebes Blogvolk.

Wie allgemein bekannt, mute ich euch immer etwas zu, wenn ich mich aus einer Blogpause zurückmelde. Ja, zum einen Teil freut ihr euch wieder was von mir zu hören, aber der andere Teil stöhnt sofort: Immer diese langen Artikel. Diesmal, so muss ich euch sagen, bin ich in gewisser weise unschuldig.
Es bleibt der harte Fakt, um eine Schaffenspause zu beenden und sich wieder in das Bloggetümmel zu werfen, benötigt man eine Initialzündung. So wie damals das Interview von Anna Roth mit Daniel Mathews ungefähr bei mir war. Wenn dabei Frauen noch eine Rolle spielen, die ich sehr verehre, dann gibt es eigentlich kein halten mehr. Wobei das mit den Frauen so eine Sache ist, die einen verehre ich still (☺), die anderen öffentlich. Zu den Frauen, die ich öffentlich verehre, zählt eineindeutig Daniela Dahn. Sie, die mich mit ihren Büchern schon in den 80er Jahren begleitete, hat bei mir die höchste Verehrungskategorie nie verlassen! Daniela Dahn hat über die Jahre immer weiter tolle Bücher geschrieben, auch wenn diese vom Feuilleton kaum beachtet wurden. Wen es interessiert, den schicke ich hiermit erst einmal zum Buchhändler seines Vertrauens und der soll sich mindestens nach der ‚Prenzlauer Berg-Tour‘ von ihr erkundigen (im Internet bestellen kann ja jeder).

So, was hat das alles nun mit meinem Blog zu tun? Daniela Dahn wird von den Machern des Podcasts ‚Wostkinder‘ interviewt. Die Dame, die dort die Fragen stellt, habe ich schon einige Male kritisiert, aber beim Fragen stellen hat sie diesmal wenig falsch gemacht. Für alle, die etwas über die DDR, ihre inneren Zusammenhänge, die Wendezeit, über Gockel-Gauck und dem aus den Ufern geratenen Kapitalismus hören möchten, dem erteile ich hiermit den Hörbefehl (so würde es wohl der Schockwellenreiter ausdrücken). Es gibt mehrere Möglichkeiten die Sendung zu hören, wobei ich den iTunes-Link zum Podcast Wostkinder bevorzugen würde:

iTunes

Den Link zur FAZ-Seite des Podcasts liefere ich ausnahmsweise mal mit. Dort sind auch noch andere diverse Links zum Interview enthalten.


Viel Spaß dabei

Montag, 2. September 2013

Mutti Merkel in Hochform

Huhu, liebes Blogvolk.

Was ist nur mit vielen Bürgern dieses Landes los? Die Kanzlerin tritt bei einem Fernsehduell zur Bundestagswahl auf und gibt in den 90 Minuten fast nur leere Worthülsen von sich. Anscheinend glauben viele im Land nach diesem komischen Auftritt, dass sie kompetenter ist als ihr Herausforderer Steinbrück. Ein schlimmes Zeugnis für die Nation der Dichter und Denker! Andererseits ist für mich wieder erstaunlich, was (und besonders mit welchen Mitteln) unsere Hilfsphysikerin alles so erreichen kann.

Den Kommentar vom Spiegelfechter-Blog zum Rededuell möchte ich euch nicht vorenthalten

Sonntag, 1. September 2013

Syrien

Huhu, liebes Blogvolk.
Ein Thema lässt mir seit geraumer Zeit keine Ruhe: Warum wollen die wichtigsten westlichen Nationen in Syrien einmarschieren? Jeder weiß inzwischen, wenn Assad von seinem Posten in irgendeiner Form abgelöst wird, wird es nur noch schlimmer. Wesentlich schlimmer, besonders für die Bevölkerung! Also warum treiben sie dann dieses Thema voran? Geht es um die Christen in Syrien? Nein, diese würden von einer Nachfolgeregierung eher massakriert werden. Geht es um Öl? Zur Ausnahme eher weniger. Also worum geht es nun?
Es geht um die letzte große Einflusssphäre der Russen außerhalb Europas. Sie stehen seit vielen Jahrzehnten an der Seite der syrischen Führung. Das stammt noch aus einer Zeit, die man Kalten Krieg nannte. Auf der Seite des Westens waren damals beispielsweise solche Musterdemokratien wie Chile unter Pinochet, Irak unter Hussein und auch eine Türkei, die sich heute nicht mit demokratischen Ruhm bekleckert.
Also aus meiner Sicht handelt es sich bei den Drohgebärden gegen Syrien, um ein Stellvertreter-Konflikt. Hier soll Russland, die einen Helden wie Snowden einfach nicht an die UhSAh ausliefern will, vorgeführt werden. Man will sich etwas an Russland rächen und zeigen, wer wirklich das Sagen in der Weltpolitik hat.

So einfach kann man Politik erklären und wenn in Deutschland nicht Wahlkampf wäre, dann würde unsere Hilfsphysikerin Seit’ an Seit’ mit olle Obama die Kriegsketten rasseln lassen. Aus ihrer Sicht haben wir zu einer Unzeit Wahlkampf und da kann sie nicht wie sie gern möchte. Gockel-Gauck würde sie in diesem Fall auch nicht zurückpfeifen. Das tut er nicht. Nicht bei einem so lukrativen Posten, den er sich mühevoll geangelt hat ☺. Da sind einige demokratische Grundpfeiler, wie berichtet, bei ihm über Bord gegangen.

Samstag, 31. August 2013

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.
Hier und jetzt gibt es wieder einen Familien-Zerstreuungsbericht.
Was hat sich zwischenzeitlich alles ereignet? Na ja, die Studentenkinder sind in die weite Welt ausgebüxt, bis auf das Kind 1.0. Das arbeitet fleißig auf dem Grundstück seiner Mutter. Lehmputz, Elektrokabel und Mauern sind nicht sicher vor ihm. Das macht mich als Vater schon stolz, wie gut er mit dieser doch nicht kleinen Aufgabe umgeht.
Kind 2.0 geht wieder fleißig auf Partys und zur Schule (oder auch umgekehrt ☺).
Das jüngste Familienmitglied hatte diese Woche Geburtstag und es weilt mit seinen Eltern im weiten Europa. Ihr Vater, Neffe 1.0, hat nächste Woche Geburtstag. An beide die besten Wünsche. Neffe 2.0 macht Uhsah unsicher, bestimmt zur Freude der NSA.
Bruder 2.0 hat seine OP hinter sich und springt schon wieder ungestüm durch die Welt. Dann gab es noch die alljährliche Fahrradtour mit meinen Ex-Schwagern sowie dem Kind 1.0.
Der übliche Termin zum Herrentag wurde auf Wunsch einiger Damen in den August verschoben. Uns zog es diesmal an der Elbe von Torgau bis nach Magdeburg. Mensch, man wird irgendwie auch nicht jünger, aber es hat wieder Spaß gemacht!
Wenn ich mal ein paar Tage auf dem Grundstück der Mutter meiner Kinder bin, dann verbringe ich viel Zeit mit allerjüngsten ‚Familienmitglied‘, Locke. Einer russischen Terrier-Dame. Sie ist beinahe wie ein drittes Kind ☺.

Alles im Allem kann man viel Bewegung in der Familie erkennen und das ist wie immer der Stoff, aus dem die Sorgen der Mütters sind!

Dienstag, 20. August 2013

Versucht man sich reinzuwaschen?

Huhu, liebes Blogvolk.

Nachdem Edward Snowden seine sensationellen Enthüllungen über die Ticker laufen ließ, waren die Reaktionen in den Medien, bis auf wenige Ausnahmen, spärlich. Hier möchte ich den Spiegel wirklich mal ausnehmen, aber ansonsten haben sich unsere Qualitätsjournalisten nicht mit Ruhm bekleckert. So etwas kann nicht sein und wenn doch, nein, das geht nicht, denn wir leben in einer Demokratie!  So  oder so ähnlich las man es fast überall. Nun dreht sich langsam der Wind. Immer unglaublichere Enthüllungen jagen die andere. Potentielle Lebenspartner der Enthüller werden auf Flughäfen 'demokratischer' Staaten bald ein Dutzend Stunden festgehalten. Ohne Rechtsbeistand, Sachen werden durchsucht und entwendet. Redaktionen sehr großer Zeitungen werden aufgefordert, sensible Daten zu vernichten und die machen es auch noch! 

Das alles passiert nicht bei Schwerverbrechern, sondern bei Menschen, die grundlegendste Verfassungsverstöße aufdeckten. Vom Schicksal Edward Snowdens mal ganz abgesehen. Er riskiert sein Leben, mindestens aber seine persönlichen Karriere. Wie er mal eine Familie ernähren will, ist völlig ungewiss. Wer von uns würde so etwas schon auf sich nehmen? Wir sind doch alle irgendwie in unserer Wohlstandszentrifuge gefangen. Ich muss auch meine Kinder 1.0 und 2.0 ernähren. Also von meiner Seite erst einmal höchsten Respekt in Richtung Edward. 

Aber zurück zum Thema. 

Es ist Wahlkampf in Deutschland und in Amerika kommt anscheinend dieses Thema auch so langsam an. Also muss ein Entlastungsangriff gestartet werden. In Deutschland macht es der Hofhund von der Eventualphysikerin und in den USA werden wie jeden Tag Telefonate abgehört. Diesmal hört man aber ganz komische Worte. Die Bösen wollen in Deutschland oder in Europa Züge in die Luft sprengen. 
Das hier kein Zweifel aufkommt: Das wäre ganz schrecklich und wenn man davon vorher Kenntnis bekommt, sollte alles getan werden, um es zu verhindern. Nur wie will man davon Kenntnis bekommen haben? Irgendein Chef der Bösen ist den Guten anscheinend bekannt (mit Telefonnummer und /oder Stimme) und gibt an seine Untergebenen diesen verheerenden Befehl. Also jetzt können alle Sicherheitsbehörden losarbeiten, um das Attentat zu verhindern.
Kann es aber so gewesen sein? Sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher dagegen ist, man will die breite Masse mit positiven Ergebnissen beruhigen. Und das gelingt anscheinend auch. 

Wollen wir die Sache etwas aufarbeiten. Bin Laden ist lange nicht gefunden worden, weil er täglich telefonierte und E-Mails schrieb? Anscheinend nicht. Gerade die Führungsebene der Bösen beherrscht die Partisanentaktiken aus dem Effeff. Und dann passiert in dieser Situation so ein dummer Fehler? Mitnichten! Man will uns an der Nase herumführen.
Um das alles mal zu untermalen, habe ich einen Monolog aus den Film 'Der Mann, der niemals lebte' aufgeschrieben. Hier wird wunderbar die Situation um die es geht, dargestellt. Zwar aus der Sicht der Amerikaner, aber doch mal vom Grunde auf beleuchtet. Auch auf die Gefahr hin, dass ich böse Post bekomme, will ich euch den Inhalt nicht vorenthalten:

Gehören wir dorthin oder nicht?

Die Antwort auf diese Frage spielt im Grunde keine Rolle, denn wir sind dort, wir sind müde und ein Ende ist nicht in Sicht. Wir können uns nicht einmal damit trösten, dass unser Feind genauso müde ist wie wir, denn er ist es nicht!
Es ist ein Trugschluss, dass ein langer Krieg den angegriffenen Feind schwächt. Viel wahrscheinlicher ist, dass der angegriffene Feind dadurch noch stärker wird. Er gewöhnt sich an die Entbehrungen, stellt sich darauf ein und reagiert entsprechend. Während wir hier zu Hause, uns bei jedem Toten mit der öffentlichen Meinung auseinander setzen müssen. Die rapide umschlägt, von Unterstützung, über negative Haltung, in regelrechte Feindseligkeit.  Die Leute wollen keine Schweigeminuten beim Baseball mehr. Sie wollen einfach das es vorbei ist. 

Trotz der Tatsache, dass sich die Intensität unserer Bemühungen signifikant erhöht haben, haben wir kaum Fortschritte erzielt. Womit wir es hier zu tun haben, ist potentiell ein globaler Flächenbrand und der erfordert ständige Wachsamkeit, um eingedämmt zu werden. Sie müssen wissen, inzwischen hat unser Feind sehr wohl realisiert, dass er einen Kampf gegen Jungs aus der Zukunft führt. Und das ist ebenso brillant, wie es bedrohlich ist. Wer so lebt wie in der Vergangenheit und sich so verhält wie in der Vergangenheit, der ist für die Jungs aus der Zukunft sehr schwer zu entdecken. Wenn man sein Handy wegwirft, keine E-Mails schreibt, alle Anweisungen von Hand zu Hand und von Angesicht zu Angesicht übermittelt, verschließt man sich jeglicher Technologien und verschwindet in der Menge. Keine Flaggen, keine Uniformen und wir schicken unsere Soldaten darunter. Die sehen sich um und fragen: Verdammt nochmal, gegen wen kämpfen wir hier eigentlich? In einer solchen Situation kleiden sich ihre Feinde wie ihre Freunde und ihre Freunde kleiden sich wie ihre Feinde.
Eins muss ihnen klar sein, die Menschen von denen ich spreche, haben keine Lust zum verhandeln. Nicht die geringste. Sie wollen ein weltweites Kalifat auf der Erde errichten. Und sie wollen jeden Ungläubigen konvertiert oder Tod sehen. 
Geändert hat sich also, dass unser scheinbar so schlicht gestrickter Feind, die tatsächlich schlicht gestrickte Wahrheit spitz gekriegt hat, dass wir leichte Beute sind. Wir sind leichte Beute! Und die Welt, so wir sie kennen, ist sehr viel einfacher zu zerstören als sie vielleicht denken. Wenn wir nur einen Augenblick lang den Fuß vom Nacken unseres Feindes nehmen, ändert das die Welt vollkommen.   

Sicherlich ist das keine wissenschaftliche Ausarbeitung, die den Werten unser Physikmami gerecht wird, aber die Filmjungs haben sehr gut recherchiert und es in einen passenden Text eingegossen!

Was steht also drin: Die Bösen entziehen sich den modernen Technologien, ganz bewusst, um sich zu tarnen. Warum sollte dies mit einmal anders sein? Weil in Deutschland Wahlkampf ist oder in USA Menschen beruhigt werden müssen? Das glaube ich weniger. Eher ist doch die Wahrscheinlichkeit, dass wir für blöd verkauft werden sollen. Die Enthüllungen laufen weiter und es wird immer deutlicher: Bei Demokratie ist schon lange nicht mehr drin, was drauf steht! Und von unserem Gockel-Gauck, dem Vorkämpfer gegen Unterdrückung und Unrecht, ist auch nichts zu hören!  
Schlimm. Ich habe es wieder gesagt :-)

Montag, 12. August 2013

Ihr Staatsfeinde Nr. 1

Huhu, liebes Blogvolk. 
Was macht eine moderne Demokratie aus? Eine einfache Frage, aber es ist Zeit, diese wieder einmal zu stellen. 

Eine Feststellung könnte lauten: 
Die allgemein bekannte Volksherrschaft gibt es nicht mehr, dass wissen wir alle. Sie wurde durch die Macht der Großfinanz und der -Konzerne, samt ihren Lobbyvertretern, abgelöst. Sie bestimmen die aktuelle Politik, also von Menschen, die eigentlich unsere Volksvertreter sein sollen. 
Demnach könnte man als kleinsten gemeinsamen Nenner feststellen, dass dieser Teil der Demokratiedefinition nicht mehr greift und das ohne Einschränkung. 
Wenn dieser Teil nicht mehr existent ist, was können wir dann noch in eine demokratische Grundformel hinein nehmen? Vielleicht etwas, was den Mann/Frau auf der Straße interessiert. Da stehen eventuell solche Fragen im Raum, wie:
-Wie steht es um die Meinungsfreiheit
-Wie ist meine Privatsphäre geschützt 
-Wie gibt sich die politische Kaste sowie die Eliten und
-Wie geht die Politik auf meine Interessen ein.

Ich habe jetzt bewusst nicht die Sorge um die eigene Wohnung oder den Arbeitsplatz nach vorn gestellt, um nicht einen sozialistischen Touch hier hineinzubringen. Ich persönlich sehe diese Punkte als ein elementares Grundrecht an, aber das ist bestimmt nicht ein kleinster gemeinsamer Nenner bei diesem Thema. 

Wenn wir bei der Beantwortung der oben genannte Fragen die Fakten um die Ausspionierung der gesamten Bevölkerung berücksichtigen und die herrschenden Politiker meinen, die gute Absicht rechtfertigt alle Mittel, dann müssen wir zwangsläufig zum Schluss kommen, dass in den westlichen Demokratien etwas sehr im Argen liegt. Das ist noch eine positive Auslegung der derzeitigen Aktenlage. Grundrechte des Volkes werden massiv ausgehebelt, um die Demokratie 'wehrhaft' zu machen. 

Aber muss eine Demokratie solche Situationen nicht aushalten? Müssten nicht gerade liberale Politiker sich für diese Grundrechte auf die Straße der gesellschaftlichen Entwicklung werfen? (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel)
Wenn also, so wie es derzeit aussieht, alles mitgelesen, mitgehört und aufgezeichnet wird, dann kann das bestimmt nicht im Sinne der griechischen Erfinder sein. Die technische Entwicklung wird nicht rückgängig gemacht werden können, der Status Quo der Beschnüffelung einer gesamten Bevölkerung ebenfalls nicht. Also was bleibt dann übrig? Kleinere Randbausteine einer demokratischen Grundordnung. Ob diese dann die großen Nachteile gegenüber einer Diktatur des Proletariats aufwiegen, scheint mehr als fraglich. 

Was will ich damit sagen? Wenn die politische Kaste nicht schnell den Hebel für die gesellschaftliche Entwicklung umdrehen kann, weg von den derzeit Herrschenden - hin zum Volk und einer wahren Demokratie, dann steht dieser Gesellschaftsentwurf aus meiner Sicht zur Disposition. Was derzeit passiert ist nun einmal ein Putsch gegenüber der Verfassung und schlussendlich gegen die Grundlagen der Demokratie!

Sonntag, 11. August 2013

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.
Der Familienwetterbericht muss derzeit etwas unter der Arbeitswut des Verfassers leiden. Das Schlimme an der Sache ist nicht das hier nichts steht, nein. Das Schlimme ist, dass die Familienkinder im Moment völlig ahnungslos durch die Welt laufen und nicht wissen, was ihre Cousins und Cousinen so machen. Ich kann hier alle beruhigen: Sie arbeiten, lernen oder studieren fleißig. Nun gut, bei den Studenten würde ich Abstriche machen, aber sonst stimmt die Sache so.
Was das jüngste Familienmitglied derzeit treibt, weiß keiner so richtig. Sehr zum Leidwesen von Oma und Opa.

Zu guter Letzt soll nicht unerwähnt bleiben, dass Bruder 1.0 jetzt irgendwann unters Messer muss. Nichts dramatisches und wir wünschen ihm alles Gute.

Wie ihr seht, es sind wieder die Themen, aus denen die Sorgen der Mütters sind - Wie überall und in jeder Woche ☺

Montag, 5. August 2013

Doping in der BRD schlimmer als in der DDR?

Huhu, liebes Blogvolk.

Warum bringt mich dieses zweierlei Maß in der öffentlichen Diskussion nicht aus der Ruhe? Warum hat man von den gleichgeschalteten Qualitätsjournalisten nicht eine solche Enthüllung erwartet? Und warum kommt sie ausgerechnet im Sommerloch?

Jeder der es wissen wollte, konnte es schon immer unter vorgehaltener Hand erfahren, dass in den westlichen Besatzungszonen und späteren BRD, systematisch und von staatswegen gedopt wurde. Natürlich war man schon vor 1966 auf diesem Gebiet aktiv und die Fußball-Vizeweltmeister sind da in ihrer Schuld nicht ausgenommen. Obwohl die Mannen um den Kaiser natürlich nie und nimmer gedopt haben, sagen die Qualitätsjournalisten. Vorliegende Befunde werden wegdiskutiert, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. 


Ich stelle hier und heute die Behauptung auf, dass die Dopingpraxis erheblich schlimmer als in der DDR war. Warum? Ganz einfach, weil die 'verarmte und technisch stark zurückgebliebene' DDR nie und nimmer über die Voraussetzungen verfügt hat, um mit der materiell-technischen Basis einer BRD mitzuhalten. Das man mit den wenigen Mitteln effizienter umgegangen ist, steht außer Frage, aber das macht den immer angepriesener Vorteil nicht weg. 

Eigentlich müsste jetzt eine ähnlich Hetzjagd, wie z. B. auf eine Kirstin Otto einsetzen. Sind jetzt alle 400m-Hürden-Olympiasieger auf der Abschussliste der Medien?  Nur um es klarzustellen, ich meine nicht die der DDR. Natürlich wird das nicht passieren, weil es ja die Guten waren, dort geboren, wo man selbst aufgewachsen ist!

Wie wird z. B. die weitere Praxis der Sportreporter im Fernsehen im Umgang mit Titeln aussehen? Bisher hat man selten auf Olympiasiege und Weltmeistertitel von DDR-Sportlern verwiesen, weil ja immer das Monster Doping im Hintergrund stand. Nur wenige Ausnahmen setzten sich darüber hinweg. Ja genau, wie wird man zukünftig mit diesem Phänomen umgehen? Spielt der Verdacht, dass der Titel unter Zuhilfenahme von Dopingmitteln errungen wurde, keine Rolle mehr? So wird es wohl kommen. Jetzt ist das nicht mehr so schlimm. Selbst Doping von Minderjährigen. 

Wenn ihr da draußen auf diese Frage andere Antworten findet, würde mich das sehr interessieren!

Dienstag, 16. Juli 2013

Vor 25 Jahren

Huhu, liebes Blogvolk.

Genau, was war vor 25 Jahren? Der Boss hat in Berlin, Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik und vor geschätzten 500.000 Fans, gespielt. Die Mutter meiner Kinder war irgendwie nicht in Berlin, dafür ging ich mit einem jungen Mädchen, einer Freundin meiner Nichte, zum Konzert. Wie ihr seht, lag im Vorfeld des Konzerts viel organisatorische Verwirrung in der Luft, aber das Konzert selbst war einer der Höhepunkte in meinem Leben.
Seine Worte 'Ich bin hier um Rock'n'Roll zu spielen' nahmen wir normal auf, konnten sie aber nicht als etwas besonderes einordnen. Was wollte er sonst auf der Bühne machen!
Am nächsten Tag wurde uns im RIAS gesagt, was wir von dieser Äußerung zu halten hatten. So viel dazu, was heute in den Zeitungen der kalten Krieger steht (keine Verlinkungen aus Protest zum Leistungsschutzgesetz der Merkel-Dynastie).
Unterm Strich war es ein Konzert, dass wirklich eine neue Zeit in der DDR mit eingeläutet hat. Und wenn es auch nur 300.000 oder gar nur 200.000 Fans gewesen sein sollten, um sich bei mir unsterblich zu machen, hat es für den Boss gereicht. :-)



—-- Artikel wurde auf meinem iPad erstellt

Montag, 15. Juli 2013

Was steht uns bevor

Huhu, liebes Blogvolk. 

Prism hat uns im Griff. In jeglicher Form. Und auch wieder nicht. Die Zeitungen sind voll davon, aber die Bürger interessieren sich kaum dafür. Warum ist das so? Das hat bestimmt viele Gründe, auf die ich hier nicht im Einzelnen eingehen möchte, später komme ich noch einmal darauf zurück. 

Was mir eigentlich mehr am Herzen liegt, sind die Auswirkungen der jetzigen Enthüllungen: Wo steuern wir hin? Eines der wichtigsten Grundrechte und Fundament der Demokratie wird derzeit ausgehebelt. Was passiert, wenn es den Schutz unserer persönlicher Daten nicht mehr gibt? Es ist ganz einfach: Die Demokratie, in der uns jetzt bekannten Form, wird es nicht mehr geben. Wir werden gläsern und die wichtigsten Geheimdienste werden alles über uns wissen! Alles. Auch die letzte Pornosammlung in unserem Keller wird diesen Typen bekannt sein und ggfs. gegen uns verwendet werden. Auch wenn dort keine sein sollte, wenn die es wollen, wird dort eine gefunden werden. 

Was ich damit sagen will, die Privatsphäre wird aufhören zu existieren. Für manche hat sie schon gewollt aufgehört zu existieren, denn sie machen über die verschiedensten Medien alles öffentlich. Neben diesen Leuten gibt es viele, so wie mich, die als gelernte DDR-Bürger eine persönliche Freiheit zu schätzen wissen. Diese wird aber nicht mehr weiter existieren. Wir haben es Snowden zu verdanken, dass uns das Ende vor Augen geführt wurde. Eine Abkehr des Datenhungers der größten Geheimdienste der Welt wird es nicht geben. Definitiv! Sie werden nie und nimmer auf ihre Möglichkeiten verzichten, unser Leben mitzuschneiden. 

Schlimm ist es eigentlich es für die jungen Generationen. Sie haben dadurch zum Beispiel keine Möglichkeit mehr ins Leben zu starten. Alles was sie machen liegt auf dem Präsentierteller. Wenn sie ihre Talente ausprobieren, ist das zukünftig öffentlich und überwachbar. Als ich noch Jung war, da gab es eine Staatssicherheit, aber die konnte nie und nimmer so tief und flächendeckend uns überwachen und die Toleranz in der Gesellschaft war viel höher für Anlauffehler. Außerdem gab es auch etwas flächendeckendes, ein Auffangsystem. Niemand wurde Fallen gelassen, ob er es wollte oder nicht. Ich kenne niemandem, dem es geschadet hat. Obwohl es bestimmt auch einzelne Fälle gegeben hat. Das aber nur am Rande. 
Nun ist die Frage, wo werden wir uns hinbewegen. Ganz einfach, in den perfekten Überwachungsstaat, weltweit. Es sei denn, wir lassen die modernen Kommunikationsformen in der virtuellen Mülltonne verschwinden, was nicht passieren wird. Oder wir alle lehnen uns dagegen auf. Das hat 1989 auch schon mal geklappt und keiner, absolut keiner hat den Erfolg vorhergesehen. So wie heute. 
Es ist noch möglich, nur ich glaube nur nicht an eine Änderung des Status Quo. So wie 1989! Nur wie wird das Ergebnis in einem Jahr aussehen?

Sonntag, 30. Juni 2013

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.

Die Ferienzeit ist in Berlin angekommen. Man spürt es an den Parkplätzen. Mit einem Male sind welche frei und die Stadt ist voller Touristen. Auch hübsche Touristinnen, deshalb will ich mich hier nicht darüber beschweren.
Ferien gibt es auch für das Kind 2.0 und es genießt diese mit Locke, der schwarzen russischen Terrierin. Das Kind 1.0 ist fleißig beim Bauen und den Garten auf Vordermann zu bringen. Super.
Was das jüngste Familienmitglied angeht, ist nichts genaues bekannt. Oma und Opa werden nur spärlich informiert und die Dosen der wirklichen Zusammenkünfte sind schon beinahe homöopathisch zu nennen. Wie dem auch sei.
Die restlichen Kinder der Familie vergnügen sich weltweit oder bereiten sich auf irgendwelche obskuren Batchelor-Arbeiten vor. Auf alle Fälle ist das genau der Stoff, aus dem die Sorgen der Mütters gestrickt sind!

Dienstag, 25. Juni 2013

Die Begründungsschiene muss nur stimmen

Huhu, liebes Blogvolk.
Wenn ich ein- oder zweimal  am Tag meine 'Presseschau' mache, dann fallen dabei immer fünf bis zehn Themen heraus, über die ich schreiben möchte. Möchte! Denn da gibt es immer noch ein kleines Korrektiv, meine Zeit. Also wird diese Auswahl und die Themen die mir so unterkommen, schnell reduziert. Übrig bleiben Themen, die mich berühren oder über die ich aus anderen Gründen unbedingt schreiben muss. 

Ein letzteres Thema ist z. B. die von der EU-Kommission sowieso angestrebte Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung. Hauptsächlich in Deutschland regte sich dagegen Widerstand und es kam wie es kommen musste: Die EU-Kommission sowieso machte einen Rückzieher. Das ist nicht verwunderlich und sogar schon fast normal für Politiker und Beamte. Was mich aber zu diesen Zeilen treibt, ist ein Artikel der FAZ oder Welt, ist ja auch egal von welcher Zeitung, über die Irrungen und Wirrungen zu diesem Thema. Natürlich wollte die EU-Kommission, so schreibt der Qualitätsjournalist, nie und nimmer die Privatisierung der Kommunalen Wasserversorgung. Das alles ist nur ein großer Irrtum. Höchstbezahlte Politiker und Beamte wissen anscheinend nicht was sie tun und der staatstragende Qualitätsjournalist glaubt und unterstützt. Das ist schlimmer als in der DDR!

So, liebes Blogvolk, jetzt ist es an euch: Wie viel Schwachsinn lasst ihr euch gefallen? Meine Grenze  ist hier überschritten worden. Ich glaube denen so schnell nichts mehr!


Montag, 24. Juni 2013

Rehabilitierung der DDR kann so einfach sein

Huhu, liebes Blogvolk. 
Was soll dieser Titel schon wieder, wird sich so mancher fragen. Aber so langsam müsste es auch der letzte Qualitätsjournalist Begriffen haben: Das Feindbild des letzten Jahrtausend, die DDR, kommt immer mehr auf Augenhöhe. Vielleicht überholt sie diese Republik ohne sie einzuholen. Dieser Scherz musste sein und gelernte DDR-Bürger wissen was damit anzufangen. 
Was ist also geschehe, dass ich diese Zeilen schreibe? So ganz nebenbei haben die Parlament in einigen Bundesländern (MP, Bremen ...) die Überwachung ihrer Bürger für den letzten Dorfpolizisten legalisiert. Nur zum Verständnis: Hier geht es um sensible persönliche Daten, wie zum Beispiel Kennwörter Eurer Mailaccounts, so dass jeder mitlesen kann. Das ist der heilige Gral eurer Daten und diese darf jetzt der letzte Dorfpolizist ohne richterliche Genehmigung einholen. Noch einmal in Worten: OHNE RICHTERLICHE GENEHMIGUNG. Einfach so. Die beiden großen Parteien und die FDP haben bestimmt das hohe terroristische Potential der einfache Landbevölkerung in MP oder des gemeinen Bremers im Auge gehabt, als sie dieses Gesetzt oder Verordnung auf den Weg brachten. 
Das ist keine Verschwörungstheorie, auch keine Bagatelle. Hier geht es schlicht und einfach um unsere Grundrechte und da sind solche Vergleiche gerechtfertigt. 

Und dann das noch: Die o. g. Bürgervertreter sprechen von einem nur GERINGFÜGIGEM GRUNDRECHTSEINGRIFF. Vergleichbares gab es in der DDR nie und nimmer. Wahrscheinlich geht so etwas auch nur mit einer Kanzlerin im Staff, die als Physikerin das technisch Mögliche gern ausloten und umsetzen lassen will, um ihr altes FDJ-Heimatland hinter sich zu lassen. 

Das ist ihr jetzt wirklich gelungen. Nur gratulieren kann will ich ihr dazu nicht!

Freitag, 21. Juni 2013

Heute vor 15 Jahren starb Gerhard Gundermann


Huhu, liebes Blogvolk. Es ist schon wieder 15 Jahre her, als die Meldung vom Tod Gerhard Gundermanns den Berlin/Brandenburger Pressewald gefüllt hat. Ja ja, die Zeit vergeht. Die Veranstaltung zu seinem 10ten Todestag, von der hier im Video u. a. die Rede ist, war wunderschön. Heute finden vielerorts kleinere Veranstaltungen statt und ich freue mich auch das nächste Konzert der Seilschaft bzw. der Randgruppencombo. Letzteres wird wieder Ende Dezember in Berlin stattfinden. Viel Spaß beim Titel Brunhilde von Gundi, gespielt und mit einigen kleineren Bemerkungen vorneweg, von Andreas Dresen und Axel Prahl.

Dienstag, 18. Juni 2013

Aktiver Hochwasserschutz


Huhu, liebes Blogvolk. 
Von Zeit zu Zeit muss man sich um die wichtigen Dinge des Lebens kümmern. An dieser Lebensweisheit komme auch ich nicht vorbei. Also habe ich mich aufgerafft und ein von Hochwasser gebeutelte Region besucht. Mit gezielten Maßnahmen habe ich die versucht, die ansässige 'Wirtschaft' wieder nach vorn zu bringen. 
Aus meiner Sicht ist das eine Erfolgsstory und zur Nachahmung empfohlen. 


Montag, 17. Juni 2013

Was für einer ist eigentlich dieser Erdogan

Schlimme Nachrichten aus der Türkei dringen an unsere Ohren. Die Menschen dort wollen sich anscheinend nicht mehr alles gefallen lassen. Dabei geht es nicht um Kleinigkeiten, sondern Erdogan will, bis hin zu den Reformen des Staatsgründer Atatürk, vieles abschaffen oder mindestens stark verändern. Dazu zählt für Erdogan auch der Abriss des Atatürk-Denkmals, was aus seiner Sicht ein wichtiger Schritt und Botschaft an seine Bürger ist. 
Und genau das scheint der Knackpunkt an der Geschichte zu sein. Viele Bürger der Türkei finden einen starken Mann an der Spitze völlig okay. Islamisierung fanden die Leute wenigstens vom Lande ganz toll, aber bei Atatürk hört bei den 'Stadtbürgern' der Spaß auf. Auf einmal wehren sie sich gegen den starken Mann und wollen ihn aus seinem Amtssitz vertreiben. Wie reagiert er? Mit unglaublicher Härte und nennt seine Gegner Terroristen und Gesindel. Dialog wird von ihm mit den Demonstranten nur geführt, um während der Gespräche oder kurz danach noch härter zuzuschlagen. 

Wie soll man nur so einen Machtmenschen nennen? Diktator, Tyrann oder Populist? Von allem etwas, aber bestimmt nicht Demokrat und bestimmt kann ich mir einen solchen Diktator nicht in der EU vorstellen. 

Wie man unschwer merkt, schwelgen meine Sympathien mit den Demonstranten, die ihre Grundrechte verteidigen. Die noch nicht einmal so zahlreich sind. 

Bleibt alle gesund! 

Dschoggen 13/05

Huhu, liebes Blogvolk.
Kurz bevor die große Hitze dieses Land einnehmen wird, habe ich mich noch einmal auf die Socken gemacht. Mein Knie vorversorgt (für Insider: Tiger-Salbe) und ab ging es.
Wie nicht anders zu erwarten, kamen in dieser Zeit einige Telefonate an. Wie die das immer nur hinbekommen? Gerade wenn man losläuft, klingelt das Telefon. Nun ja, mich hat es nicht weiter gestört.

Das Wetter war großartig, die Temperaturen noch erträglich und die Mehdchens hübsch. Was will man mehr ☺. So könnte immer der Tag beginnen.

Was geschah wirklich am 17. Juni

Huhu, liebes Blogvolk.

Bei der Berichterstattung unserer heißgeliebten Qualitätsjournalisten zum 17. Juni 1953, habe ich immer ein komisches Vergangenheitsgefühl. So, nur andersherum lasen sich die Artikel in der ‚gleichgeschalteten‘ Presse in der DDR. Auch heute wird, warum auch immer, nicht versucht der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Obwohl es doch sehr einfach ist, wenn man sich von den Vorgaben der ‚Gesellschaft‘ löst.

Es ist historisch belegt, dass bei weitem nicht alle Bauarbeiter auf der Baustelle der Stalinallee an den Unruhen beteiligt waren. Weiterhin ist bewiesen, dass gerade diese Baustelle eine ‚Bewährungsplattform‘ (so würde man heute sagen) für viele Nazis war, um ihnen eine Chance in der neuen Gesellschaft zu geben. So wie heute ist auch damals nicht jede Bewährung positiv ausgegangen. Viele dieser alten Nazianhänger waren die Rädelsführer bei den am 17. Juni folgenden Ereignissen. Sie zeichneten sich durch ihre Brutalität gegenüber erkennbaren Anhängern des Staates aus. Diese Brutalität führte schnell zu einer Eskalation der Ereignisse, die dann ‚breitere‘ Massen in Berlin mitriss.

Hier will ich nicht weiter beleuchten, was aus Westberlin (auch jenseits des Rias) zur Planung, aber mindestens zur Eskalation der Ereignisse, beigetragen wurde. Ich komme in einem Jahr darauf zurück.
Weiterhin waren acht Jahre nach Kriegsende noch viele illegale Waffen im Umlauf, die z. T. bei blutigen Abrechnungen mit der Staatsmacht, mit eingesetzt wurden. Das traf, so weiß man heute, hauptsächlich bei Mitläufern zu, die nach und nach zu den Krawallen hinzustießen. Übrigens: In Folge der Ereignisse des 17. Juni wurden in der DDR die Suche nach illegalen Waffen sehr verstärkt, was auch nicht das schlechteste war!

Auf der anderen Seite darf ein Staat sich auch verteidigen, wenn der Großteil seiner Bürger durch diese brutalen Ereignisse bedroht werden. Ob die Gegenmaßnahmen des Staates angemessen waren, darüber lässt sich heute lange streiten. Der Staat wart noch sehr jung, die neuen Machtgefüge noch nicht sehr gefestigt. Vielleicht ist auch deshalb die Gegenreaktion nicht so sanft ausgefallen, wie wir sie heute aus Wackersdorf, bei Castortransporten, Räumung besetzter Häuser in Friedrichshain oder Dresdner Gewaltausschreitungen gegen Nazigegner kennen.

Sonntag, 16. Juni 2013

Die Julis ticken nicht mehr richtig

Huhu, liebes Blogvolk.

Das die Jungen Liberalen (die Julis) nicht richtig ticken, weiß fast jeder. Aber das sie einen total verqueren Blick zur Geschichte haben, überrascht mich sehr. Um was geht es: Die Julis, von je her fast nur in West-Berlin zu Hause und jetzt drängt man nur vereinzelt in den Ostteil der Stadt (und dann nur in die Szeneviertel), haben eine Demo durchgeführt. Das ist erst einmal nicht schlimm, aber wenn man genauer hinsieht, dann schäumt man innerlich.
Also was war das Anliegen ihrer Demo: Sie wollen das Ernst-Thälmann-Denkmal im E.T.-Park abreißen lassen. Dort, wo für die Klientel der Liberalen schicke Eigentumswohnungen gebaut werden sollen, dort stört dann ein Thälmann nur. Einer, der wie kein zweiter gegen Hitler gekämpft hat, war sicherlich kein Glanzpolitker im heutigen Sinne. Aber welcher aus dieser Zeit war das schon. Von den Liberalen erst recht keiner. Die haben sich am Anfang der Nazidiktatur (und hier ist das Wort ‚Diktatur‘ wirklich angebracht) nicht gegen Hitlers totale Machtübernahme gestellt und somit sich auch erheblich schuldig gemacht. Die politischen Urenkel dieser Nicht-Helden im Kampf gegen die Nazis spielen sich heute auf und maßen sich eine Meinung an, die ihnen aus meiner Sicht nicht zusteht. Insbesondere wenn man ihre heutigen Aktivitäten auf diesem Gebiet mit berücksichtigt.

Thälmann war wohl der bedeutendste Gegner der Nazis und hat dafür sein Leben lassen müssen. Alleine diese Tatsache ist es Wert, ihn in den Geschichtsbüchern (und -Unterricht) zu belassen. Er war Kommunist, was nichts schlechtes ist und so ein Vorgehen in kleinster Weise rechtfertigt. Viele von denen, die ihn heute aus der Brille des Jahres 2013 beurteilen und kritisieren, sollten nur ein Bruchteil seines Mutes aufbringen. Aber bei Demonstrationen gegen die alten und neuen Nazis, einer wirklichen Gefahr für die Demokratie in diesem Land, da findet man sie nicht. Sie müssen sich anscheinend mehr um ihre Eigentumswohnungen oder schicken Autos kümmern. Da stören diese Kleinigkeiten nur. Oder sie denken anscheinend wie Mölllemann, der in seinen letzten Monaten noch ein Flugblatt gegen Israel herausbrachte. Auf eigene Kosten, wie er kurz vor seinem Tote noch beteuerte. Wenn das keine konsequente Fortführung der Politik ist, dann weiß ich auch nicht mehr.

Weiterhin passt zu diesem Thema, dass die Zeitung der kalten Krieger, der Tagesspiegel, dieses Thema nur halbherzig aufgegriffen hat. Etwas anderes hätte mich auch sehr gewundert.

Eine Verlinkung findet aus Leistungsschutzrechtsprotest nicht statt

Dschoggen 13/04

Huhu, liebes Blogvolk.

Die Kaffeepause bezog sich nicht nur auf das Bloggen, sondern auch auf das Dschoggen. Zum einen hatte das was mit den Gründen der Kaffeepause zu tun und zum anderen, na ja, ein Knie hatte einfach ein auwah weh. Ich dachte mir, eine kleine Unterbrechung und schon ist alles wieder gut. So wie früher. Drei Wochen kein Training, dreimal Pusten von Oma und alle Schmerzen waren weg. Anscheinend geht das so nicht mehr, wenn man ein paar Tage älter geworden ist.

Nun habe ich mich gestern wieder einmal auf den Weg gemacht, aber das Knie hat sich mit seinen Wortmeldungen sofort in den Vordergrund schieben wollen. Um etwas mäßigend einzuwirken, bin ich zwischendurch immer ein paar Minuten gegangen. So war die Sache doch ertragbar und ich hoffe, dass mit der Zeit sich das Knie eines Besseren besinnt. Also unter diesen Voraussetzungen sollte man die Werte trainingsmethodisch beurteilen.

Samstag, 15. Juni 2013

Grund für die Blog-Kaffeepause

Huhu, liebes Blogvolk.
Es gingen einige berechtigte Beschwerden bei mir ein. Viele der digitalen Freunde da draußen fragten mich nach den Ursachen der Blog-Kaffeepause. Der Grund ist relativ einfach. Die Mutter meiner Kinder hat sich ein Haus gekauft und ich habe die erste Zeit dort etwas mitgeholfen, ‚Staub zu wischen‘. Jetzt ist meine Anschubhilfe vorbei und sie muss das jetzt alleine auf die Reihe bekommen. Außerdem ist das Kind 1.0 sehr eifrig dabei ☺.

Dadurch habe ich wieder mehr Zeit über die Blogs meine Weltsicht hinauszuposaunen. Ist doch auch nicht schlecht, oder?

So haben die Briefeschreiber auch wieder was zu tun.


Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk. So ist das mit den Pausen. Sie haben ihren Grund, aber das Leben geht neben den Pausenursachen weiter. Auch das der Familie.
Die Zerstreuung nimmt derzeit eher zu als ab. Die Kinder findet man überall auf der Welt. Das Kind 2.0 zum Beispiel ist derzeit in London und fühlt sich dort anscheinend wohl.
Das jüngste Familienmitglied wurde auch wieder einmal in Berlin gesichtet. In Hoppegarten kam es zu einer unerwarteten Zusammenkunft mit Oma und Opa. So wird die Zeit bis zur Schuleinführung etwas verkürzt ☺.

Hochwasser, Stürme und Sommerhitze treiben den Mütters wieder die Sorgenfalten auf die Stirn, wie sollte es auch anders sein!

Mittwoch, 12. Juni 2013

Lehrertag

Huhu, liebes Blogvolk.

Für alle kundigen und auch für die unkundigen Leser hier der Hinweis:
Der zwölfte Juni war schon immer Lehrertag. Mit allem was dazu gehört :-).




—-- Artikel wurde auf meinem iPhone erstellt

Dienstag, 11. Juni 2013

Schaut auf ihre Finger! Oder wie wichtig sind Whisteblowers

Huhu, liebes Blogvolk.
Die Zeitungen sind voll mit Meldungen über den Whistleblowers Snowden. Statt den Mann mit Ehre zu überhäufen, scheinen nicht alle Qualitätsjournalisten über die Veröffentlichung der Abhörmaßnahmen in den USA, die nicht nur den Hort der 'Freiheit' betreffen, sondern anscheinend sehr viel weiter gehen, glücklich zu sein. Vielleicht sind sie zum einen traurig über die 'Diskriminierung' der aus ihrer Sicht richtigen Maßnahmen oder zum anderen fühlen sie sich bei ihrer eigenen Unfähigkeit ertappt, denn die Aufdeckung solcher Missstände ist an sich die erste Aufgabe von Qualitätsjournalisten.
Sie haben wieder einmal versagt oder im Sinne des Systems gehandelt. Hier kann sich jeder die Variante aussuchen, die er gerne möchte. Für mich steht fest:Ich wünsche Snowden, dass er unversehrt bleibt und in Zukunft auch ein normales Leben führen kann und das er viel Unterstützung erfährt.

(Link: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Whisteblower-Snowden-lieferte-tausende-Dokumente-ueber-PRISM-1886567.html)



—-- Artikel wurde auf meinem iPad erstellt

Eigentlich sollte man Bayern meiden

Was alles passieren kann, wenn man den herrschenden Politikern auf die Füße tritt, kann man derzeit in Bayern bestaunen. Eine Dame, die über ihrem Twitter-Account eine Meldung zu einem laufenden Prozess verbreitete und darin eine Verbindung zur krisengeschüttelten CSU herstellte, bekam kurz danach Besuch von der Polizei. 
(Link: http://gutjahr.biz/2013/06/mollath-polizei/).

Irgendwie hätte Erich Mielke von diesen Typen (ich schreibe bewusst nicht Deppen, um einen Besuch zu vermeiden), viel lernen können. Er war dagegen ein armes Würstchen. 

Donnerstag, 28. März 2013

Immer noch Winter in Berlin


Huhu, liebes Blogvolk.

Im Süden der Republik kann man die Schneeflocken zählen und ist schnell durch damit . Hier in Berlin sieht das ganz anders aus. Die Menschen aus dem Gebirge schauen neidisch zu uns, da im Volkspark Friedrichshain zu Ostern bestimmt ein Ski-Langlauf stattfinden könnte.

Dieses Jahr geht der Winter gleich in den Sommer über und der Frühling wird ersatzlos gestrichen (von wegen diese Jahreszeit ist alternativlos). ☺

Nur eins passt da nicht hinein: Ostern. Ostern und Winter? - Ne. Ostern und Sommer? Das geht gar nicht.

Wie dem auch sei, ich wünsche euch da draußen ein paar schöne Feiertage und Obacht beim Osterwasser holen (alle die den Brauch kennen, wissen was zu tun ist - die andern können ja googeln)

Montag, 25. März 2013

Ein Debakel für den deutschen Eisschnelllauf


Huhu, liebes Blogvolk.

War das nicht eine traurige Vorstellung, die die einst so stolze Eisschnelllauf-Nation Deutschland in Sotschi abgegeben hat? Da kam es den Verantwortlichen gerade recht, dass die Schnelllauf-Diva Bekehrt aus Erfurt einen ‚Arbeitsboykott‘ in der Teamverfolgung im Vorfeld der Weltmeisterschaften vom Zaune brach. Claudia Pechstein hat die ‚Arbeitsverweigerung‘ angesprochen und bekam, wie immer in diesem Lande, eine Schelte der Qualitätsjournalisten ab. Man verwies schnell darauf, dass sich Claudia Pechstein schon immer in den einen oder anderen Zickenkrieg befand. Sind sie nicht süß unsere Qualitätsjournalisten? Sie schreiben immer was die Machthaber so hören wollen (so war es in der DDR auch, also gibt es hier keinen Unterschied).

Nun zu den angeblichen Zickenkriegen der Claudia Pechstein:

Hier meinen die Damen und Herren bestimmt die verbalen Auseinandersetzungen mit der ‚großen Oberweite-Anni‘. Aber wenn man sich die Fernsehaufnahmen vom Ursprung der Streitigkeiten ansieht, dann war es die bei den Sportjournalisten so beliebte Anni (warum auch immer sie so beliebt war ☺ ), die den Streit losbrach und Claudia Pechstein sich nur wehrte. Das ist nun mal die Wahrheit und kann mit keiner Abmahnung aus der Welt geschafft werden.

Dann kam die Sperre gegen Claudia Pechstein wegen angeblichen Dopings. Zwischenzeitlich ist sie vollständig rehabilitiert, aber was sich sicherlich bei ihr festgesetzt hat, war der vorauseilende Gehorsam einer Eisschnellläuferin aus Erfurt, die sich, positiv ausgedrückt, sehr abwertend über sie geäußert hat. So wie die Machthaber es gern hören wollten, als ob sie keine eigene Meinung hat. Das ist der Ausgangspunkt der heutigen Streitigkeiten.

Die Trainer stehen ‚natürlich‘ auf Seiten von Frau Beckert, weil sie die Zukunft des deutschten Eisschnelllauf-Sports sein soll. Wenn die Zukunft so selbstbewusst aussieht, denn man tau.

Zum Schluss noch dies: Überall liest man heute von Beckerts Management, dass sie Konsequenzen fordern. Genau! Aber da sollten sie zuerst ihren Schützling anschauen und ihr eine eigene Meinung beibringen. Außerdem sollten sie ihr in die Feder diktieren, dass es nicht so gut ist, sich auf Kosten anderer zu profilieren. Das musste mal gesagt werden!

Nun kann die Post kommen, von wem auch immer ☺

Verlinkungen erfolgen aus Protest zum Leistungsschutzrecht nicht. Zwischenzeitlich spielt auch die SPD mit diesem Ball und will im Wahlkampf keinen Ärger mit den Qualitätsjournalisten

Sonntag, 24. März 2013

Zerstreuungs-Wetterbericht


Huhu, liebes Blogvolk.
Der Winter hält Berlin noch fest im Griff. Das jüngste Mitglied der Familie ist mit seinen Eltern wieder abgetaucht und darf seine Großeltern sicherlich erst kurz vor der Einschulung wieder sehen. Neffe 3.0 feiert in Amsterdam seinen Geburtstag (beste Grüße) und Kind 2.0 hat Ferien. Eigentlich haben alle Schul- oder Studentenkinder der Familie Ferien oder wie man das halt so nennt. Da haben wir es. Die Kinder haben Ferien und kommen auf die kühnsten Gedanken. Was machen da die Mütters? Genau, sie machen sich wieder ihre Sorgen.

Wie ihr seht, keine besonderen Vorkommnisse in der Familie ☺.

Reinhard Lakomy ist tot


Huhu, liebes Blogvolk.
Was ist nur los zurzeit. Einer nach dem anderen von den ganz großen Musikern treten für immer von der Bühne ab. Heute ist es Reinhard Lakomy. Leider.

Er, der Mann der leisen Töne und eines festen Standpunktes, hat den Kampf gegen den Lungenkrebs verloren. Seine Musik hat groß und klein verzaubert. Titel wie Heute bin ich allein oder das Kindermusical Der Traumzauberbaum stehen dafür. Bekannt und beliebt war er auch für seinen festen Standpunkt zu kulturellen und politischen Themen. Ob es zum einen seine Meinung zu Zeiten der DDR über das Flitzen von Franz Bartsch war oder zum anderen in der Zeit nach der Kehre der Abriss des Palastes der Republik. Das hat ihn bei den neuen Machthabern nicht immer nur Freunde gemacht. Ich könnte mir vorstellen, dass unser aller Freiheitspräsident Gockel-Gauck so manches Haar in der Suppe bei ihm finden würde.

Jedenfalls sind alle Kinder der Familie mit dem Traumzauberbaum groß geworden und allein deshalb werden wir ihn in Erinnerung behalten.

Donnerstag, 21. März 2013

Winter in Berlin


Huhu, liebes Blogvolk.
Wer hätte das gedacht. Die letzten Märztage werden runtergezählt und der Winter hat Berlin fest im Griff.
Für mich ist die Situation gerade noch so ertragbar, denn viel Schnee und längere Tage haben auch etwas Schönes.
Wie ihr seht, ich bin nicht beim Meckern, wie viele andere.

Neu in der Musikbibliothek


Huhu, liebes Blogvolk.

Seit gestern nenne ich zwei neue CDs mein Eigen. Zum einen ist es der Mitschnitt des Konzertes der Randgruppencombo im Berliner Postbahnhof. Das Kind 2.0 kann sich noch voller Freude an das Konzert erinnern ☺.

Zum anderen habe ich bei den Buschfunkleuten eine CD von Konstantin Wecker gesichtet, diese musste ich gleich mitnehmen. Sie heißt Wut und Zärtlichkeit und ich freue mich auf beide Scheiben.

Sonntag, 17. März 2013

Uwe Steimle in Erfurt

Huhu, liebes Blogvolk.

Anlässlich der Frühjahrslese war der Dresdner Schauspieler und Kabarettist, Uwe Steimle, zu Gast in Erfurt. Vor 600 begeisterten Gästen las er aus seinem neuen Buch "Meine Oma, Karl Marx & Jesus Christus".

Es war ein gelungener Abend im ausverkauften Audimax der Erfurter Universität und das Publikum hatte ihn gern noch etwas auf Bühne behalten :-).

Vielen Dank an alle Organisatoren





Freitag, 15. März 2013

Nachtrag zu Alvin Lee



Huhu, liebes Blogvolk.

Heute am Wegesrand gefunden. Eine Fenstergestaltung in Erinnerung an Alvin Lee.

Zerstreuungs-Wetterbericht


Huhu, liebes Blogvolk.
Was es nicht alles so gibt. Der Winter hält die Kinder der Familie in Schach. Sie können nicht einfach so von A nach B fahren oder fliegen. Zum einen macht die Bahn nicht mehr das was sie soll (früher haben wir bei Schnee das Auto stehen lassen, heute fahren wir lieber mit einem Auto bei diesem Wetter) und zum anderen können die Flughäfen den Schnee nicht mehr schnell genug wegschaffen. Und das alles Mitte März.
In dieser Situation will ich mit dem Kind 1.0 zu meinem Bruder 2.0 fahren. Ob das gut geht?
Zum Glück hat die Familie noch ihre Geburtstage. Hier wurde völlig unerwarteterweise das jüngste Familienmitglied, Enkel 1.0, wieder gesehen. Man glaubt es kaum. Die Zeit vergeht und das Kind macht große Fortschritte. Die Einschulungsparty kann nicht mehr so weit weg sein ☺.

Genau das ist der Punkt, an denen sich die Mütters und zum Teil schön Großmütters ihre Sorgen machen. Die Kinder werden doch sooo schnell groß.

Daniel Ellsberg über Bradley Manning


Huhu, liebes Blogvolk.
In einem sehr schönen Artikel geht Daniel Ellsberg auf eine Aussage von Bradley Manning vor einem US-Militärgericht und beschreibt seine herausragende Rolle als Whistleblower ein.
Leider ist der Artikel auf englisch, aber solange Google noch die Übersetzungsmaschine betreibt (das kann morgen bei deren Nachhaltigkeit zu Ende sein), sollte man diese noch für eine Übersetzung nutzen. Irgendetwas will man von Google wieder haben, wenn sie schon fast alles von unseren Internetdaten aufsaugen und geschäftlich verwerten!

Schafft Ecuador in Sachen Julian Assange eine Lösung bis zum Jahresende zu finden?


Huhu, liebes Blogvolk. Da einige Studenten Julian Assange nur aus der Serie Die Simpsons oder so kennt, hier noch einmal die Meldung: Er sitz immer noch in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Assange hat Ecuador um politisches Asyl gebeten, nachdem in Schweden dubiose Vergewaltigungsvorwürfe von zwei Frauen gegen ihn nachgegangen wurde und Großbritannien in dieser Sache unverhofft bereitwillig einem Rechtshilfeersuchen Schwedens nachgekommen ist. So die Kurzform. Seit dem 19.06.12 hält sich Assange in der sehr nun stark bewachten Botschaft auf. Ich selbst durfte mal austesten, wie schnell die Bewacher der Botschaft auf Besucher oder Assange-Touristen wie mich, reagieren.
Nach fast einem drei viertel Jahr will Ecuador die festgefahrenen Verhandlungen wieder in Gang bringen und eine Lösung in der Sache Assange bis zum Jahresende finden. Dann wäre Julian fast anderthalb Jahre Gast in der sehr kleinen Botschaft, aber wie es aussieht, wollen Großbritannien und Schweden nicht mit sich reden lassen.

Hoffen wir, dass für Julian eine schnelle Lösung gefunden wird und er London schnell verlassen kann.

Mittwoch, 13. März 2013

Mutti Merkel schimpft und die FDP entrüstet sich auch


Huhu, liebes Blogvolk.
Der Wahlkampf hat uns eingeholt. Neben dem Prügelopfer Steinbrück, hat sich Mutti Merkel und die Splitterpartei FDP in den Wahlkampf-Ring begeben. Sie können derzeit nicht die große Kugel gegen die Arbeitnehmer schwingen, denn dann laufen sie Gefahr, mit ihrem neo-liberalem Gelaber die Wahlen zu verlieren. Sie geiseln stattdessen in einer konzertierten Aktion die uferlosen Managergehälter. Man glaubt es nicht. Die, die das alles möglich gemacht haben oder schon lange etwas dagegen unternehmen können, sind nach dem Wahlergebnis in der Schweiz auf diesen Zug aufgesprungen.
So etwas kann ich leiden. Die FDP lässt sich von dieser Klientel finanziell hervorragend ausstatten und will nun wie Wunder denen den Hahn abdrehen? Wer das glaubt, muss erst noch geboren werden. Obwohl, viele sind durch alles mögliche (auch durch die hervorragend berichtenden Qualitätsjournalisten) weichgeklopft. Eigentlich schade, denn jetzt müssten einige da draußen wieder etwas genauer hinhören. Wenn z. B. Mutti Merkel von der Familienpolitik spricht und den Spagat versucht, zwischen Ost und West. Im Osten war es selbstverständlich, dass die Frauen mit arbeiten gingen. Und wie war das im anderen Teil? Das wisst ihr ja viel besser als ich. Diese Begründungsschiene hinzubekommen und kein ‚böses‘ Wort zu sagen, da hat Mutti Merkel wieder schön am heißen Brei vorbei geredet. Bloß keine Stellung beziehen, man moderiert schließlich nur als Kanzlerin. Da hilft es auch nicht, dass sie eine Physikerin ist, wie viele immer herausstellen müssen.

Aber zu einem Punkt schweigen beide Parteien. Die Industrie zieht sich immer mehr aus der Ausbildung zurück und schreit gleichzeitig nach einer Einwanderungserleichterung für Spitzenkräfte. Der Schockwellenreiter würde hier wieder sagen: So funktioniert Kapitalismus. Recht hat er!

Es sind ja nur unsere Kinder die nicht mehr gut ausgebildet werden. Und man vergisst dann schnell, dass unser Land, der gesamte Kontinent, in ein paar Jahren so nicht mehr wettbewerbsfähig sein wird. Da hilft auch der Drang einiger Mütter nicht, im Kreis zu sitzen und ihre Kinder auf Privatschulen unterzubringen. Das gesamte Schulsystem muss wieder gerichtet werden und die Lehrer ihre Achtung in der Gesellschaft zurück bekommen. Aber ich schweife ab. Dazu komme ich später noch einmal zurück.

Aus Protest gegen das Leistungsschutzrecht-Gesetz wird hier nicht auf Artikel der Qualitätsjournalisten verlinkt!

Montag, 11. März 2013

Zerstreuungs-Wetterbericht




Huhu, liebes Blogvolk.
Der Winter ist zurück in Berlin. Etwas Winter auch sonstwo und jede Menge Geburtstage in der Familie. Schlimm ☺. Das Kind 1.0 bereitet sich auf das nächste Semester vor, Kind 2.0 schreibt viele Klausuren (oder wie das heute heißt) und die anderen Kinder tummeln sich vergnügt in der weiten Welt.

Und genau da haben wir es wieder, dieses stromern durch die Welt. Ein wichtiger Grund, warum sich die Mütters immer ihre Sorgen machen müssen.

Freitag, 8. März 2013

Wieder einmal Leistungsschutzrecht


Huhu, liebes Blogvolk.

An dieser Stelle ein kleiner Link zum Blog von Stefan Niggemeier. Er setzt, zur Freude aller kritischen Geister, seine Serie Lügen fürs Leistungsschutzrecht fort. Je mehr man sich der Sache annimmt, um so deprimierter wird man. Man erkennt Strukturen beim Qualitätsjournalismus. Wie Einnahmen gesichert werden sollen, mit einer Denkweise aus dem letzten Jahrtausend. Und da gehören Lügen schon zum Allgemeingut bei den Journalisten und deren Justiziare dazu.

Am Beispiel des Qualitätsjournalismus kann man aus meiner Sicht sehr gut erkennen, wie eine riesengroße Industrie, trotz aller Zuckungen und Lobbyarbeit, ihr eigenes Grab schaufelt.

Ihre Zeit ist für immer vorbei!

So funktioniert Qualitätsjournalismus: Wir schauen auf die FDP


Huhu, liebes Blogvolk. Die FDP ist schon eine Geisel der Menschheit. Das Spitzenpersonal übertrumpft sich seit Jahren mit Skandalmeldungen, aber da sie die Interessen finanziell gut bestückte Gruppen vertreten, klappt das mit der Außendarstellung trotzdem. Wieso Außendarstellung, könnte man fragen. Die Außendarstellung übernehmen in der heutigen Zeit hauptsächlich die Printmedien und Fernsehsender. Bei letzteren mehrheitlich die Sprach-Schauen. Die FDP-Hanseln werden immer wieder gern gut platziert und positiv dargestellt. Ebenso bei den Printmedien. Da kommen sie bei allen ihren Kapriolen immer wieder bestens davon.

Da kann man sich schon mal fragen: Wie kommt das nur? Und: Wo sind die Leistungen, die so eine positive Darstellung rechtfertigen? Bis auf wenige Ausnahmen (mehrheitlich im Justizministerium angesiedelt) sehe ich keine und in meinem Bekanntenkreis auch keiner. Aber irgendwie muss doch die Positiv-Meldung-Industrie funktionieren? Denn schließlich bleibt mit der Zeit dann beim Wähler, der mehrheitlich erst einmal seine Serien sehen will, etwas hängen. Es kann nur mit sehr gut arbeitenden Lobbyverbänden erklärt werden. Die müssen auch einige kleinere Kröten schlucken. Wenn alle auf dem Weg sind die Managergehälter zu Deckeln, dann springt auch Wein-Brüderle schnell auf diesen Zug, obwohl es ihre Klientel betrifft. Das kann man machen, denn dieser Zug ist bereits abgefahren und Schaden kann der Wein-Mann da nicht mehr anrichten.

Aber was tun sie denn z. B. für die Freiberufler, die, die eine immer größere Rolle in dieser neo-liberalisierten Gesellschaft übernehmen müssen. Kurz gesagt: Wenig bis gar nichts! Obwohl die FDP seit gefühlten 60 Jahren an der Macht ist (bis auf die paar Jahre Schroedter, der war auch nicht besser), haben sie es nicht fertig gebracht, ordentliche Rahmenbedingungen für diese Berufsgruppe zu schaffen. Eigentlich ist das mit ihre Kern-Klientel, aber es ist einfach fast nichts zu sehen. Warum also der Jubel? Und, seht ihr das dazu ein Qualitätsjournalist etwas schreibt? Und dann kommt gleich meine nächste Frage und mit der lasse ich euch da draußen alleine: Warum wohl nicht?

Verlinkungen werden aus Protest zum Leistungsschutzrechts-Gesetz hier zu den ‚normalen‘ Tageszeitungen nicht mehr gesetzt.

Die besten Wünsche zum Frauentag

Huhu, liebe Frauen und Mädchen.

Das lasse ich mir natürlich nicht nehmen:

Euch allen da draußen wünsche ich einen schönen Frauentag. Vielleicht hat euch jemand eine Blume auf dem Tisch gestellt und / oder es sind ein paar nette Minuten im Alltag drin.

Auf alle Fälle wünsche ich euch heute viel Spaß.

Donnerstag, 7. März 2013

Der schnellste Gitarrist der Welt ist tot | Update 130312


Huhu, liebes Blogvolk. Mein erstes Leben, also damals, war eine wilde Zeit. Nicht nur das wir das Glück hatten ein anderes System kennenzulernen, nein, damals gab es noch handgemachte Musik. Ich meine Omega bis Ten Years After. Der Gitarrist von Ten Years After, Alvin Lee, ist dieser Tage gestorben. So langsam gehen die Helden meiner Jugend alle dahin. Leider, aber so ist wohl das Leben. Der Mitschnitt vom Woodstock-Auftritt wird zum Gedenken jetzt meine heiligen Hallen noch einmal durchfluten.

Update 130312:

Hier als kleiner Nachschlag (besonders für meinen Bruder 2.0) der Auftritt von Ten Years After in Woodstock. Viele Spaß dabei.


Die langweilige S.-Debatte

Huhu, liebes Blogvolk.

Gleich mal vorangestellt: Das soll keine Entschuldigung oder ähnliches sein. Einfach nur eine sachliche Feststellung.

Mich langweilt die Sexismus-Debatte sehr oder man kann auch sagen, sie geht mir gelegentlich tierisch auf den Zeiger. Ob sich hier ein paar lila-Damen verwirklichen wollen oder Pfründe zu erobern sind, dies alles geht am eigentlichen Problem vorbei. Dort wo Frauen wirklich belästigt werden, da muss ihnen die Gesellschaft Schutz bieten. Ohne Frage. Männern aber auch, nur mal so für die lila-Ecke. Eine generelle Verunglimpfung der Annäherungsversuche von Männer (oder Frauen) an Frauen, ist für die wirklichen Opfer kontraproduktiv und hilft nicht wirklich.

Wenn Frauen sich zum Beispiel äußerst attraktiv kleiden und mit erfolgreichen Männern abends an die Bar gehen, um sich eventuell einen Wettbewerbsvorteil zu erhaschen (wem auch immer gegenüber), dann darf sie sich nicht wundern, dass mal einer etwas über ihren tiefen Ausschnitt und ihre tollen Titten sagt (ganz plakativ, da kann sich jeder was vorstellen ☺). Wenn man das nicht will, dann soll man das nicht tun. Meine Mutter hat immer gesagt: Wer das eine will, muss das andere mögen. So einfach ist die Welt. Und wenn es dann mal passiert ist, dann sind wie immer die anderen daran schuld.

Nun komm ich zum eigentlichen Blog-Grund und das dieser Beitrag nicht als Entschuldigung zu sehen ist. Der uns allen sympathische Gockel-Gauck hat sich als Bundes-Vater zu diesem Thema geäußert und von „Tugendfuror“ gesprochen. Da muss ich ihn einfach recht geben (wer hätte das mal gedacht). Und wenn dann ein Twittersturm über ihn hinwegfegt, dann muss man sich fragen, wie weit unsere Gesellschaft von den eigentlichen Problemen entfernt ist. Denn Menschen achte ich eigentlich nur, wenn sie Probleme lösen und nicht welche machen. Davon scheinen mir einige Twittermädchen sehr weit entfernt und nur von Wunschvorstellungen durchsetzt zu sein!

Mittwoch, 6. März 2013

Dschoggen 13/02 und 03


Huhu, liebes Blogvolk. Die Winterpause ist vorbei. Am 1. März wurde der Sommerbefehl verlesen und nun heißt es wieder dschoggen bis es kracht. Gestern war ich bereits unterwegs und habe eine 4 km-Runde hingelegt. Heute, weil das Wetter so schön war, gleich noch einmal 4 km. Gestern war der Versuch die Strecke ruhig in einem Rutsch durchzulaufen und heute in Intervalle mit einem höheren Tempo. Beides ganz gut gelaufen, wobei ich nicht müde werde zu betonen, ich bin und werde wohl nie ein Marathon-Mann. In der Regel bin ich froh, wenn ich unter sieben Minuten den Kilometer schaffe. Also alles nicht rekordverdächtig. Die Hauptsache ist, der alte Mann hat seine müden Knochen wieder einmal bewegt ☺. Und das habe ich! P.S.: Irgendwie ist mein USB-Stick weg und dadurch kann ich nichts importieren. Schlimm. Kommt bei mir immer vor, wenn ich aufgeräumt habe.

FAZ ein journalistischer Windbeutel?


Huhu, liebes Blogvolk.

Ist die FAZ ein journalistischer Windbeutel? Wenn man sich die Meinungen der Menschen anhört, dann wohl eher ja.

Und warum? Das ist in vielen Fällen nicht einfach zu enthüllen, in anderen wieder ganz einfach.

Grundsätzlich wird die FAZ nicht für den einfachen Bürger herausgebracht. Aufmachung, Wortwahl und Volumen sind elitär angehaucht. Sollen sie auch für sich beanspruchen. Aber da kommen schon die ersten Kratzer zum Vorschein. Wie alle alten Printmedien, hat auch die FAZ massive Probleme mit ihrem Geschäftsmodell. Selbst die Klientel scheint nicht unbegrenzt für so ein Format Geld ausgeben zu wollen. Was tut man also? Man polarisiert und versucht die Kunden zu halten, die man noch hat. (Das hier nur am Rande: Liebe Kollegen von der FAZ, ein Auslaufmodell ist ein Auslaufmodell und jede Kosmetik ändert nichts daran)

Zum einen schreibt man für sein Klientel im Banken und Wirtschaftsbereich. Bestes Beispiel ist hier der Kanzlerkandidat der SPD. Steinbrück bekommt für seine offenen (und fast immer richtigen) Worte auch Prügel von der FAZ. Warum fragt sich dann so mancher (leider nicht jeder)? Ein Punkt könnte sein, dass Steinbrück etwas stärker als die Moderatorin Merkel den Banken auf die Füße treten will. Wie man hört, macht die Banken-Lobby hinter den Kulissen sich gegen Steinbrück immens stark. Da ist es natürlich nicht mehr sehr weit her mit dem Rückrad eines Qualitätsjournalisten. Da traut sich keiner sofort zu schreiben: Steinbrück hat recht. Sei es zum Beispiel das Kanzlergehalt oder die Wahl in Italien. Im Nachhinein stellt sich komischerweise immer schnell raus, dass der Kanzlerkandidat der SPD zeitnah die richtigen Worte gefunden hatte und die Qualitätsjournalisten trotten langsam hinterher. Aber bei den Banken hört bei den Qualitätsjournalisten in der Regel der Mut auf. Merkel schützt diese Geier und die Lobby stützt Merkel. Ein einfaches aber doch gut funktionierendes Muster. Die Kanzlerin ist wirklich für die Physiker der Welt kein Aushängeschild!!

Was mich aber zu diesem Artikel trieb, ist nicht Mutti Merkel, sondern ein Artikel von Frau Katrin Rönicke in der FAZ. Sie ist, und hier haben wir eine Parallele zur Kanzlerin, anscheinend die Vorzeige Ossi-Dame (bei der FAZ). Was heißt Ossi? Sie wurde 1982 in Lutherstadt Wittenberg geboren, Vater flitzte in ihrer frühesten Kindheit alleine in de Westen und sie kam dann 1989, noch vor der Wende, mit ihrer Mutter nach. Also wie wir sehen, hat sie die besten Voraussetzungen, um über den Osten zu schreiben. Sie muss einfach alles wissen. In ihrem Blogbeitrag Lechts und Rinks in West und Ost versucht sie dem geneigten Leser der FAZ nahe zu bringen, warum es im Ost so viele Neo-Nazis gibt. Und sie kommt sogar mit ihrer alten Heimat. Sie muss also wirklich dazu qualifiziert sein, die Wahrheit herauszuschreien. Da sie selbst nichts wissen kann, kommt sie mit den üblichen Literaturzitaten. Das ehemalige Amt und deren finanziell gesundes Umfeld von unserem Gockel-Gauck, machten diese Bibliothek möglich. Mag sein, dass da einige interessante Sachen drin stehen, aber in der Natur der Sache müssen die Werke eine eindeutige Schießrichtung haben: Sie müssen die DDR verteufeln und alles schlechtreden was da passiert ist, denn die Geldquelle will eindeutige Beweise für die richtige Verwendung der Mittel. Da darf es keine Zweifel geben.

Es hätte doch einfach mal gereicht, wenn sich die Dame Rönicke mit ihrer lila Bluse auf den Weg gemacht und ihre Heimat wirklich besucht hätte. Ich meine wirklich mit den Menschen sprechen, die dazu was sagen können. Ich hatte mehrere Jahre das Vergnügen dort zu arbeiten und zu leben. Ich könnte mir vorstellen, dass sehr viele Menschen, die da geblieben und nicht flitzen gegangen sind, ihr ganz andere Geschichten erzählt hätten. Auch über viele Widersprüche, aber auch über einen Antifaschismus im Lande. Den sicherlich nicht jeder gut fand, aber eine ganz andere Qualität hatte, als dass was im Westen passiert ist. Sie hätte richtig was lernen können. Ich schätze die Menschen dort sehr und das hätte sicherlich zu einem anderen Blogeintrag geführt.

Was wäre aber geworden, wenn sie etwas anderes geschrieben hätte. Höchstwahrscheinlich hätte man das so nicht veröffentlicht und mit der tollen lila Karriere wäre es dann so nicht weitergegangen. Aber dazu, so nehme ich an, macht sie das doch, um Erfolg zu haben.

Wie dem auch sei, unter anderem deshalb ist die FAZ für mich ein journalistischer Windbeutel!

Eine Verlinkung zu einem FAZ-Artikel ist mir leider nicht mehr möglich (würde ich auch nicht mehr machen wollen ☺).