Montag, 11. Februar 2013

Was haben Steinbrück und Gysi gemeinsam?

Huhu, liebes Blogvolk.
Ja, was haben die beiden gemeinsam. Politisch? Eher weniger. Finanziell? Beide sind unabhängig, aber auf völlig verschiedenen Wegen. Was ist es also dann? Anscheinend haben die konservativen Kräfte in diesem Land dermaßen die Hosen voll, dass sie mit dem abstehen´bänden Ast FDP ihre gesamte Macht schwinden sehen. Die im-Kreis-sitz-Kanzelerin steht für alles, nur nicht für offensive und bürgerfreundliche Politik. Sie moderiert nur. Die starken Lobbyverbände, angefangen von der Bankenlobby, sehen ihre Zeit des ruhigen Lebens zu Ende gehen. Steinbrück will den Bankern zum ersten Mal Schranken aufbauen, damit nicht alle fünf bis sechs Jahre das System zusammenzubrechen droht und wir mit hunderten Milliarden ihre Gewinne retten müssen. Er sagt was er denkt und ist eine echte Gefahr für die CDU, da er einen hervorragenden Kanzler abgeben würde. Von der FDP redet schon gar keiner mehr. Die Bundestagswahl könnte die Entsorgung der Partei in der gelben Tonne sein.

Und da kommt die Linke ins Spiel. Wenn die FDP entsorgungsreif gewählt wird, die CDU auf Bundesebene keinen Partner mehr findet, dann könnte auch die Linke das Zünglein an der Waage sein. Also muss wahrscheinlich die nächste Kampagne gestartet werden. Nach den konzertierten Aktionen gegen Steinbrück geht es jetzt gegen Gysi, den Frontmann der Linken. Es werden 23 Jahre alten Stasivorwürfe wieder herausgeholt. Sie wurden schon fünf mal durchgekaut, sind aber immer wieder für eine neue Story gut. Ein paar neue Details und die gesamte Schar der Qualitätsjournalisten schreibt sich an Gysi die Finger wund. Es werden nicht die Argumente die für ihn sprechen herausgeholt, immer nur die gegen ihn. Obwohl er alle Prozesse bisher weitestgehend gewonnen hat. Und das die neue Kampagne von der Hamburger Staatsanwaltschaft ausgeht, bestärkt nicht unbedingt mein Vertrauen in die unabhängige Justiz Deutschlands.

Ich werde die Kampagnen gegen die beiden Politiker im Auge behalten und weiter den Stand der Dinge aus meiner Sicht berichten.

Berliner HC und Harvestehuder THC heißen die Meister 2013 im Hallenhockey


Huhu, liebes Blogvolk.

Ein Wochenende mit großem Hockeysport liegt hinter uns. Die Meister sind gekürt und werden sicherlich irgendwo noch feiern (Hockeyspieler sind nun mal so ☺ ).

Bei den Damen wurde der BHC mit einer überragenden Natascha Keller Deutscher Meister. Bei den Herren schaffte es die Mannschaft um Tobias Hauke vom HTHC. Eine Meisterschaft, die nicht enger ausgehen konnte. Der Weg ins Finale war für den HTHC kein Selbstläufer. Im Viertelfinale haben sie sich gegen die starke Mannschaft von Rot-Weiß Köln in der Verlängerung durchgesetzt. Es folgte im Halbfinale der BHC. Die Männer um Martin Häner erhielten in der ersten Halbzeit ein Lehrstück von den Männer des HTHC. Das war aus meiner Sicht Hallenhockey in Vollendung. Dementsprechend lagen die Hamburger zur Pause auch in Führung und um so mehr spricht für die Berliner, dass sie das Spiel in der zweiten Halbzeit noch drehten. Dreißig Sekunden vor Schluss lagen sie 3:2 in Führung, dann entschieden die Unparteiischen auf eine Strafecke für den HTHC. Eine sehr umstrittene Entscheidung und mit dem 3:3 ging es in die Verlängerung. In der Verlängerung gab es wieder eine umstrittene Entscheidung den BHC und das zog den Nerv der Mannschaft. Der HTHC war im Finale und hinterließ in der Halle aufgebrachte Berliner.

Das Endspiel gegen Uhlenhorst Mühlheim, die sich gegen die zweite Berliner Mannschaft im Finale, den Zehlendorfer Wespen, glücklich im Siebenmeterschießen durchsetzten, begann spektakulär. Nach gefühlten drei Sekunden lagen die Männer aus Mühlheim, die ihre Ministerpräsidentin als Fan mitgebracht hatten, in Führung. Der HTHC konnte immer wieder ausgleichen. Das Spiel war noch ein Tick schneller als die Halbfinals und ein Hauch härter. Beide Mannschaften zeigten ganz großes Hallenhockey und bis acht Sekunden vor Schluss stand es 5:5. Dann traf der HTHC zum 6:5 und war Deutscher Hallenhockeymeister 2013.

Glückwünsche beiden Teams zur Meisterschaft und besonders an die Organisatoren um den BHC für eine wirklich gelungene Endrunde in der Max-Schmeling-Halle.

Samstag, 9. Februar 2013

Bundesregierung knickt wieder vor einem Lobbyverband ein

Huhu, liebes Blogvolk.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung wollte den Anwälten bei ihren sehr lukrativen Abmahngeschäften wegen unberechtigten Downloads einen Riegel vorschieben. Also ein vorhaben, was Bürgern geholfen hätte, um nicht ständig Abmahnzahlungen um die 1.000 € zu tätigen. Wenn zukünftig Zahlungen von Privatpersonen zu leisten wären, dann sollten die sich um die 150 € bewegen (erst sollten es ca. 80 € sein, aber die bürgernahe Kanzlerin hat mit ihrem Veto den höheren Betrag durchgesetzt).

Das war bis letzte Woche. Dann verschwand die Beschlussvorlage aus der Tagesordnung des Kabinetts und wird diese Legislaturperiode wohl nicht mehr behandelt werden. Welch ein Wunder und welch ein Glück für die Rechtsanwälte. Die können geschlossen den nächsten Luxuswagen bestellen, denn das von uns verdiente Geld muss doch schnell wieder unter die Leute gebracht werden.

Aus Protest zum Gesetzentwurf des Leistungsschutzrechts erfolgt keine Verlinkung zu Welt.de.

Freitag, 8. Februar 2013

Endrunde der Deutschen Meisterschaft im Hallenhockey bei den Damen und Herren in der Berliner Max-Schmeling-Halle


Huhu, liebes Blogvolk.

Alle fragen mich heute, warum hier noch nichts von der DM im Hallenhockey steht. Ja, mhh, Entschuldigung, aber dafür könnt ihr mich dort finden ☺.

Also ab Sonnabend (in Berlin sagt man Sonnabend) 12:00 Uhr geht es los und am Sonntag ab 11:30 Uhr finden dann die Endspiele statt.

Was der Eintritt kostet konnte ich leider nicht rausbekommen, wird sich aber erfahrungsgemäß im Rahmen halten. Außerdem unterstützt man den Berliner Hockeysport.

Also kommt in Scharen ☺. Wir sehen uns!

Zerstreuungs-Wetterbericht



Huhu, liebes Blogvolk.
Der Winter kommt kurzzeitig zurück und das jüngste Mitglied der Familie wird die Faschingszeit sicherlich auf dem Schlitten verbringen. Vermute ich jedenfalls. Ansonsten lernen die Studentenkinder für die Prüfungen, die Schulkinder haben noch ein paar Stunden Ferien und selbst in der Faschingszeit machen sich die Mütters ständig ihre Sorgen.
So ist das nun mal.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Nachtrag zur geplanten EU-Wasserprivatisierung


Huhu, liebes Blogvolk.
Vor einigen Tagen hatte ich bereits über die geplante EU-Wasserprivatisierung berichtet. Nun hat glücklicherweise Oliver Welke dieses Thema ebenfalls aufgegriffen.

Einfach nur sehenswert.

Was wird aus Thüringen?


Huhu, liebes Blogvolk.

Wie ihr alle wisst, hängt mir als gebürtiger Thüringer dieses kleine Stück Land besonders am Herzen. Umso mehr dreht es sich bei mir im Kopf, wenn ich Artikel wie diesen bei Telepolis lesen muss:

Löst sich Thüringen auf?

Machenschaften von Politikern und satten Beamten, die sich ihre Posten erhalten wollen, treiben so manche Blühten.

Nun gut, ich habe nicht mehr viel mit Thüringen zu tun und deshalb wird es mich nicht aus meiner Lebensbahn werfen, wenn es dieses Land nicht mehr geben sollte. Aber komisch ist das schon, auf was für Ideen die Leute kommen, nur um ihre Posten zu erhalten.

Nachtrag zur Razzia bei acht Fotografen

Huhu, liebes Blogvolk.

Ein Nachtrag zur gestrigen Razzia bei acht Fotografen in Deutschland (das muss man als Alleinstellungsmerkmal eigentlich nicht mehr hinzuschreiben, denn es wird langsam alltäglicher Wahnsinn in diesem Lande).

Die von mir sehr geschätzte Anne Roth hat auf ihrem Blog einen Artikel eingestellt, der sich mit dieser Razzia und weiteren ‚Lustigkeiten‘ in dieser Republik beschäftigt.

Ein lesenswerter Artikel.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Wie war das doch noch einmal vor 22 Jahren - 12 / Still Invasion

Huhu, liebes Blogvolk.
Als ich noch jung war, damals, da gab es auch schon Punkmusik ☺. Und das im Osten, wie schlimm müssen die Zeiten gewesen sein. Unser aller Freiheitspräsident hat davon bestimmt nichts mitbekommen, er war bestimmt mit anderen Sachen beschäftigt. Wir hörten damals neben Silly und Engerling, auch solche Bands wie Sandow. Eine Punkband aus Cottbus, die auch heute noch praktiziert und Konzerte gibt. Bekannt wurde die Band mit ihrem Song Born the GDR. Eigentlich ein Anti-DDR-Song, er wurde aber in der Wendezeit die Hymne der DDR-Kinder. Heute soll es nicht um diesen Song gehen, sondern um Still Invasion. Uns haben damals die Texte aus den Herzen gesprochen, wie z. B. die Zeile:

„Weißt Du was ich meine mit Doppelkinn
und
Deppen sind nette Leute …“.

Ja, das ist eine Zeit her und heute hat man selbst ein Doppelkinn ☺. Viel Spaß mit Sandow

Razzia bei Fotografen in Deutschland



Huhu, liebes Blogvolk.
Wie der Tagesspiegel heute berichtet (aus Protest zum Entwurf des Leistungsschutzrechts hier keine Verlinkung), fanden heute in Deutschland mehrere Hausdurchsuchungen bei Fotografen statt. Hunderte Beamte sollen in mehreren Bundesländern die Wohnungen von bislang acht Fotografen durchsucht haben. Bei einem Fotografen, der sich auf einer Dienstreise befindet, wurde die Wohnung trotzdem aufgebrochen!
Die Durchsuchungen stehen im Zusammenhang mit Untersuchungen zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Einsatzkräften bei Protesten gegen die Finanzpolitik der EU in der Bankenstadt Frankfurt im letzten Jahr. Die Fotografen sollen bei diesen positiv zu bewertenden Protesten beruflich tätig gewesen sein und deshalb wollen die Ermittlungsorgane auf die Datenbanken der Fotografen zurückgreifen.
Hier wird ganz nebenbei eines der Grundrechte, die Pressefreiheit, erheblich mit Füßen getreten und unser aller Freiheitspräsident, Gockel-Gauck, sieht sich nicht genötigt, ein Wort des Protestes zu sagen. So sieht es also aus, wenn ein ‚Freiheitskämpfer‘ mit einem Posten versorgt und damit ruhig gestellt wurde. Oder ging es ihm nie um die Freiheit und Grundrechte? Die Frage darf doch langsam mal erlaubt sein!

Ein weiterer skurriler (unglaublicher) Fall aus Sachsen



Huhu, liebes Blogvolk.

Heute morgen war ich geplättet, als ich eine Meldung von den Telepolis-Kollegen gelesen habe. Sie geht sinngemäß wie folgt:

Auf dem Oberarm eines Fußballspielers befindet sich ein Hakenkreuz-Tatoo und wird damit fotografiert. Der Fotograf setzt dieses Foto auf die Internetseite des linken Fußballvereins Roter-Stern-Leipzig. Und nun kommt es: Das Verfahren gegen den Hakenkreuzträger wird eingestellt und ein Verfahren gegen den Fotografe eröffnet.

Auf so etwas muss man erst einmal kommen und ein weiterer Beweis für die einseitige Rechtsprechung in Sachsen.

Für meine Familie besteht also weiterhin eine Reisewarnung für Sachsen!

Sonntag, 27. Januar 2013

Wie war das doch noch einmal vor 22 Jahren - 11


Huhu, liebes Blogvolk.
Die Kinder 1.0 und 2.0 fragen mich von Zeit zu Zeit, welche Musik habt ihr denn damals so gehört. Wenn ich dann die Bands aufzähle, dann gibt es immer den gleichen Effekt. Einige Bands kennen sie, aber viele nicht. Neben Kerth, Monokel, Silly und Engerling und vielen anderen, hörten wir auch Feeling B und Sandow. Aber wie Gerhard Gundermann doch singt:
Mein Autoradio kann heute 100 Sender reinkriegen, aber die Musik, bei der ich meine Unschuld verlor, kommen heute in dem Autoradio nicht mehr vor!

Wie euch sicherlich bekannt ist, wurde aus der halben Band von Feeling B später Rammstein. An dieser Stelle heute ein Filmbericht vom Schweizer Fernsehen, über Aljoscha, den Gründer von Feeling B. Das war schon eine wilde Zeit.

Viel Spaß euch dabei

Ein würdiger Bundespräsident

Huhu, liebes Blogvolk.

Ich bin ein bekennender Anti-Freund unseres Freiheitspräsidenten Gockel-Gauck. Nicht weil das man ihn zu DDR-Zeiten nicht wahrgenommen hat, er hat u. a. ‚dienstlich‘ mit denen gesprochen (so wie Manfred Stolpe, der dafür immer gebeutelt wurde, Gockel-Gauck aber nicht!), die er später wie Karnickel gejagt hat. Für ein Zusammenwachsen des Landes hat er so wenig getan, wie ein Öko-Bauer für eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung.

Wer wäre denn dann aus deiner Sicht ein würdiger Bundespräsident?, werde ich immer gefragt. Uwe Hollmer, sage ich dann. Er hat in einer Zeit wo alles aus den Fugen war, eine große Leistung vollbracht. Er hat in der Wendezeit dem Ehepaar Honecker eine Wohnung angeboten, als niemand etwas mit den beiden zu tun haben wollte. Da hat er wahre Größe gezeigt, so wie es von einem Kirchenmann auch zu erwarten ist. Das ganze Gegenteil vom Gockel-Gauck.

Deshalb hätte er aus meiner Sicht das Amt des Bundespräsidenten auch würdig ausgefüllt.

Auf einen Artikel der FAZ wird aus Protest gegen den Entwurf des Leistungsschutzrechts-Gesetztes nicht verlinkt.

Freitag, 25. Januar 2013

Drohnen für den Inlandsgeheindienst


Huhu, liebes Blogvolk. Wie heute die Kollegen von Telepolis schreiben, plant der Verfassungsschutz und das Bundeskriminalamt kurzfristig den Kauf von Drohnen. Diese sollen dann für Überwachungsaufgaben eingesetzt werden. Man hat, und jetzt kommt mein Lieblingssatz: Eine breite Palette an Einsatzformen. Leider gibt es keine Meinungsäußerung von unserem Freiheitspräsidenten Gockel-Gauck zu diesem Thema. Warum auch!

Frauen

Huhu, liebes Blogvolk.

Wie ihr wisst, liebe ich Frauen über alles! Aber was mich derzeit mürrisch macht, muss aber auch mal gesagt werden.

Es sind diese endlos-Frauen-sind-unschuldig-Diskussionen in den Medien. Ist euch das schon einmal aufgefallen: Immer wenn eine Frau etwas schlimmes getan hat, wurde und wird die Schuld oft bei anderen gesucht. Nicht unbedingt bei ihr. Es ist anscheinend völlig undenkbar, dass eine Frau eine böse Tat begangen hat, ohne das ihr vorher etwas schlechtes widerfahren ist. Meistens in den letzten drei Sätzen kommt dann der Hinweis, auf diese ominösen Umstände. Frauen haben in meinen Augen einen solchen Entschuldigungs-Journalismus gar nicht nötig.

Oder wenn es um den Verdienst geht (das nächste leidige Thema). Alle Frauen die ich kenne, die eine vergleichbare Arbeit machen und nicht verkürzt arbeiten, bekommen in der Regel das gleiche Geld wie ich. Nicht eine Ausnahme. Wenn man aber die Presse verfolgt, dann muss ich demnach auf einer Insel leben und diese muss sehr klein sein. Sehr, sehr klein. Anscheinend nutzen viele das Thema, um sich einen Namen zu machen. Studien, Projekte, Artikel und Fernsehsendungen kann man schließlich damit füllen.

Dann schludern derzeit noch diese Sexismus-Vorwürfe gegen einen bekannten FDP Politiker durch den Blätterwald. Ich bin wahrlich kein Freund der FDP und will sie hier auch nicht verteidigen. Ich glaube aber fest, dass dieser FDP-Politiker ganz andere Probleme hat als dieses. Aber was sind denn das für Vorwürfe und ist es angemessen, diese so groß auszuschlachten? Jedenfalls hat die Dame wohl ihr Ziel erreicht, man kennt ihren Namen. Das es hier anscheinend keine Unschuldsvermutung mehr gibt, macht mich natürlich auch etwas mürrisch.

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.
Kaum liegen ein paar Millimeter Schnee, schon sind die Kinder mit Ski und Rodel unterwegs und machen den schönen Thüringer Wald unsicher. Sie genießen den Schnee und sicherlich auch die natürliche Radioaktivität (z. B. in der Thüringer Allgemeinen gefunden:
Auch in der TA-Lokalredaktion fragten mehrere Leser an, was es mit dem eigenartigen Verlauf der Kurve auf sich habe. Denn die sogenannte "Gamma-Ortsdosisleistung", die in Gehlberg im Februar bei 0,09 bis 0,1 Mikrosievert pro Stunde lag, stieg ab Mitte März 2011 plötzlich überraschend stark an und erreichte Werte von etwa 0,17 Mikrosievert.).

Das jüngste Mitglied der Familie soll sich angeblich in der Nähe von Oma und Opa befinden, aber ein verlässlicher Zweitbeleg liegt mir nicht vor. So muss ich annehmen, das dass arme Kind mit seinen Eltern wieder durch die Prärie reisen muss.
Das Kind 2.0 fährt dieses Wochenende nach Hamburg, warum auch immer. Es fängt langsam an, dass sich mir bestimmte Punkte nicht mehr erschließen ☹.

Wie man sieht gibt es genügend Stoff, dass sich die Mütters wieder ihre Sorgen machen können.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Online-Aktivisten und deren exemplarische Bestrafung

Huhu, liebes Blogvolk.
In einem Artikel geht crikey dot com auf die Internetaktivisten und deren Repressalien ein. Die Überschrift des Artikels Online-Aktivisten und exemplarische Bestrafung sagt eigentlich schon alles. Es geht um die Reaktionen der staatlichen Organe auf Aktionen der Assanges, Swartz’s & Co. Die Verhältnismäßigkeit der Reaktionen und über deren Hintergründe.
Wie sagt doch immer so schön seine Heiligkeit, der Schockwellenreiter: Lesebefehl! Genau Übersetzungshilfsmittel findet man bei Bedarf bestimmt im Netz

Mittwoch, 23. Januar 2013

Wasser - ein Menschenrecht oder Wasser - ein Milliardengeschäft?



Huhu, liebes Blogvolk.
Da ich kaum noch fernsehe, ging die ARD-Monitorsendung vom 13.12.12 an mir vorbei. In ihr ging es um die Geheimoperation Wasser. Die EU-Kommision, anscheinend beeinflusst von starken Lobbyverbänden, treibt die Grundlagen für die Privatisierung der Wasserversorgung immer weiter voran. Was die Bürger der EU darüber denken und was sie wollen, ist ihnen offenbar egal. Ein sehr interessanter Bericht.
Zu diesem Thema soll es auch eine Petition geben. Wer will, der kann diese für sich im Internet suchen.

Vielen Dank H. für die Info.


Update 130124: Auch der Kollege Spiegelfechter hat das Thema in seiner gewohnt hervorragenden Art aufgegriffen.

Zum Tod von Aaron Swartz

Huhu, liebes Blogvolk.
In einem Artikel ging die HUFFPOST am 15.01.2013 auf die näheren Umstände der Verfolgung des Netzaktivisten Aaron Swartz ein. Dieser, so ist sicherlich hinlänglich bekannt, nahm sich am 11. Januar das Leben. Viele sehen einen Zusammenhang zwischen den mit übertriebener Härte durchgeführten Ermittlungen sowie der nachfolgenden harten Anklage und seinem Suizid. Die kompromisslose Haltung der Untersuchungsbehörden lässt sich u. a. damit erklären, dass sie neben Bradley Manning ein weitere hochkarätige Anklage bzw. Prozess als Abschreckung für zukünftige Whistleblowers Medienwirksam durchführen wollten. Das Menschen wie Bradley Manning, die Informationen über Kriegsverbrechen allen zugänglich machen, gesetzlich geschützt statt bestraft gehören, ist allgemein Konsens. Wie es sich im Fall Aaron Swartz verhält, kann man im o. g. Artikel gut nachlesen.

Timoschenko vor Mordanklage


Huhu, liebes Blogvolk.

Die inhaftierte ehemalige Ministerpräsidentin der Ukraine, Julia Timoschenko, wird nun offiziell mit Mordvorwürfen konfrontiert. Sie soll den Mord an einem ukrainischen Unternehmer im Jahr 1996 mitorganisiert haben, schreibt u. a. das Handelsblatt.
Derzeit fällt in der Berichterstattung unserer geliebten Qualitätsjournalisten auf, dass sie nicht mehr marktschreierisch sich für die ‚Freiheitskämpferin‘ einsetzen. Selbst unser Freiheitspräsident Gockel-Gauck hält sich zurück, was er im Fall Timoschenko nicht immer tat. Anscheinend sind die Beweise so erdrückend, dass man mit den üblichen Verdächtigungen nicht mehr weit kommt.
Liebes Blogvolk: Nicht genug, dass sie sich bereichert hat (dafür sitzt sie jetzt im Gefängnis). Wenn in einem Mordprozess auf Grund eindeutiger Beweise eine Verurteilung erfolgen muss, dann sehen manche Timoschenko-Fürsprecher ziemlich alt aus. Nicht wahr Herr Gauck?

Wegen dem Leistungsschutzrechtsprotest wird auf diverse Zeitungen und Zeitschriften nicht verlinkt.

Samstag, 19. Januar 2013

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk. Wie ihr alle wisst, können große Brüder manchmal schrecklich sein. Mein Bruder 1.0 fährt zum Skiurlaub in das befreundete Österreich (oder war es doch Italien?) und kommt erkältet wieder zurück. Natürlich muss das kranke Hühnchen allen klar machen, dass er dieses Wochenende ‚mal‘ seine Ruhe braucht. Schlimm ☺. Gute Besserung in die Walachei von hier aus. An diesem Wochenende hat auch das Kind 2.0 Geburtstag. Ebenfalls alles Gute, Gesundheit und viele gute Noten. Weil das Kind 2.0 jetzt auch ein großer Fan von Gerhard Gundermann ist, darf dann der Song Linda hier nicht fehlen ☺. Ansonsten sind die Kinder wieder nur unterwegs und trotz der Geburtstagsfestlichkeiten und Erkältungspausen, machen sich die Mütters ihre Sorgen.

Donnerstag, 17. Januar 2013

In Sachsen ist alles möglich - leider! Urteil zur Neonazi-Blockade

Huhu, liebes Blogvolk. Selten macht mich etwas sprachlos, aber heute war es wieder einmal soweit. Der Grund ist folgender: In Dresden wurden Teilnehmer der Neonazi-Blockade zu Gefängnisstrafen verurteilt. Der Fakt an sich ist schon skandalös, denn eigentlich sollten diese Menschen unseren Respekt genießen. Nicht so in Sachsen. Hier wird ihnen der Prozess gemacht und wenn man bedenkt, dass für alle Angeklagten nicht ein einziger eindeutiger Beweis vorgelegt werden konnte, dann wird die Verurteilung mehr als fragwürdig. Außerdem muss ich hier mal festhalten, dass in Sachsen für Menschen die sich den Nazis in den Weg stellen, nicht die Unschuldsvermutung gilt. Ich dachte, dies wäre ein wichtiger Grundsatz des Rechtssystems der BRD. Nun wohl nicht mehr. Nicht auszudenken was uns da noch bevorstehen kann. Jedenfalls sollte das sich jeder mal durch den Kopf gehen lassen, der in Sachsen wohnt oder der dieses Land aus irgend einem Grund besuchen will. Wie dort gegen diese Menschen ermittelt und vorgegangen wird, kann man sich sehr schön in einem Vortrag von Anne Roth ansehen. Übrigens: Unser aller Freiheitspräsident Gockel-Gauck hat sich bis jetzt nicht erzürnt zu diesem Urteil geäußert. Unrechtsjustiz hat er für sich definiert und die kommt heute nicht mehr vor und er lebt auch ganz gut so von ‚seiner‘ Wahrheit!! Für meine Familie gilt jedenfalls weiterhin die Reisewarnung für Sachsen. Wegen dem Leistungsschutzrechtsprotest wird auf diverse Zeitungen und Zeitschriften nicht verlinkt.

Dienstag, 15. Januar 2013

Wie war das doch noch einmal vor 22 Jahren - 10

Huhu, liebes Blogvolk. Für meine Kinder und natürlich auch für euch möchte ich gern meine Serie „Wie war das doch noch einmal vor 22 Jahren“ fortsetzen. Es gab dazu einen Anlass, der das Thema bei mir wieder ganz nach oben gespült hat. In den nächsten Tagen hätte ich mich sowieso wieder mich mit dieser Serie beschäftigen müssen, da unser aller Gockel-Gauck (so wie ihn Urban Priol nennt), sich wieder in der Öffentlichkeit zeigt und den großen Widerstandskämpfer mimt. Dazu aber später. Nun aber zu meinem heutigen Thema: Genau vor 25 Jahren, wir wohnten das dritte Jahr in Berlin, und die Mutter meiner Kinder hatte gerade einen interessanten Job bekommen. In dieser Einrichtung war es üblich, in irgendeiner Form zur Karl-und-Rosa-Demo und natürlich zum 1. Mai zu gehen. Das war halt so und auch nicht lebenszerstörend. Wie ich schon hier berichtete, ging unser Versuch, sich den Gegebenheiten anzupassen, gründlich in die Hose. Also wir wollten am 2. Sonntag im Januar 1988 zu Karl und Rosa. Irgendwie kamen wir am Frankfurter Tor in eine, nennen wir es mal ‚Polizeirazzia‘ und es ging für uns nicht weiter. So eine Verhaftung war damals wie heute keine Kleinigkeit. Der Grund für die aufdringlichen Ordnungshüter war abends im Westfernsehen (natürlich auch bei uns, nur mit weniger Polemik) schnell gefunden. Eine Gruppe um Stephan Krawczyk und Freya Klier hatte vorher den Kontakt zu den Medien gesucht und ihre Aktion „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ dort schon platziert. Dementsprechend war auch die Kamerapräsens am Ort des Geschehens. Aus heute bekanntgewordenen Akten kann man entnehmen, dass die Gruppe auch noch gegen Berufsverbot in der DDR protestierte. Das war damals in der Bevölkerung der DDR aber kein Thema. Hitzig wurde das Freiheitszitat diskutiert. Aus diesem Grund bin ich zu den Schriften von Rosa Luxemburg gekommen. Das kann ich heute noch jedem empfehlen. Ihre Bücher sind zwar nicht wie Bestseller geschrieben, lesen sich auch schwieriger, aber man kann ihnen viel entnehmen. So wie dem Kapital von Karl Marx. Eigentlich ein Standardbuch für jeden kreativen Kopf. Man muss damit ja nicht konform gehen, aber wissen sollte man schon um so manches Gesetzt des Kapitalismus. Wie dem auch sei, es ist jetzt 25 Jahre her, als diese so bedeutende Demo kurzfristig eine andere Bedeutung bekam und manchem Ruhm einbrachte. Übrigens: Das war noch die Zeit, in der der Widerstandskampf von Gockel-Gauck noch mit Gesprächen mit der Staatssicherheit definiert war. Nur mal so. Wer darüber mehr wissen will, braucht nur seine Tastatur und seinen Rechner benutzen. Im Gegensatz zu Manfred Stolpe ist er aber ein Held, jedenfalls für die Qualitätsjournalisten in der heutigen Zeit.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Randgruppencombo

Huhu, liebes Blogvolk. Bevor hier wieder die großen Diskussionen losbrechen was ich die ganze Zeit über gemacht habe, hier ein kleines Stück von meiner Begründungsschiene: Ich war z. B. bei der Randgruppencombo. Sie spielten am 29.12. und 30.12.12 im Postbahnhof und es war wie immer großartig. Diesmal durfte mich das Kind 2.0 begleiten und ich denke mal in zwei, drei Jahren gibt es einen neuen Gundermann-Fan. Man muss den Kindern nur ein wenig den Weg weisen ☺

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk. Der Dezember hatte es für die Familie in sich: Die Kinder kamen von nah und fern (selbst die Dauerurlauber hatten nicht den Mut wegzubleiben), zu Weihnachten gab es Hochleistungs- Koch- und Backwerke, Silvester knallten die Korken und kurz danach verteilten sich die Kinder wieder in die weite Welt. Selbst die Dauerurlauber wollten sofort wieder weiterziehen, aber zum Glück darf ihr Kind endlich wieder zu Oma und Opa. Nichtsdestotrotz sind die Mütters traurig und machen sich gleich wieder ihre Sorgen. Wie das immer so ist!

Dschoggen 13/01

Huhu, liebes Blogvolk. Ich habe euch ein paar Tage ohne ‚wegweisende‘ Worte gelassen. Hoffentlich könnt ihr mir das verzeihen ☺. Bis zum 10. darf man noch ein gesundes neues Jahr wünschen. Das möchte ich hier in aller Form und Würde schnell noch durchziehen: Euch da draußen soll es 2013 sehr gut ergehen und viele eurer Wünsche sollen sich erfüllen. Gesundheit ist aus meiner Sicht das Wichtigste, dementsprechend gehen diese Wünsche gleich mit auf den Weg. Man muss natürlich auch was für die Gesundheit tun. Aus diesem Grund war ich heute wieder in der Spur und habe mich über gefühlte 30 km geschleppt. Das war der Startschuss meiner großen Langlaufkarriere 2013. Wie es war wollt Ihr wissen? Es ging nur sehr schleppend voran, die Knie taten weh und die Luft hatte sich gleich nach Beginn einfach abgemeldet. Aber ansonsten war es BLEEHNDEND ☺. Dann bis zum nächsten Mal.

Montag, 5. November 2012

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk. Wer hätte das gedacht. Einige Kinder der Familie treiben sich in Kanada, USA und Griechenland herum. Ein Teil arbeitet dort, ein anderer Teil macht einfach Urlaub und somit kommt das jüngste Familienmitglied nicht zu Oma und Opa. Schlimm, einfach nur schlimm. Genau das ist der Stoff, aus dem die Sorgen der Mütters sind.

Montag, 29. Oktober 2012

Wahlen in der Ukraine

Huhu, liebes Blogvolk. Es ist unglaublich, aber wahr. Die deutsche Qualitätsjournallie, von der FAZ bis Welt, schrieben sich vor dem Wochenende die Finger wund. Das Thema waren die Wahlen in der Ukraine und sie ließen Julia Timoschenko als Oppositionsführerin hochleben. Nur die Sache hat einen Haken: Sie sitzt im Gefängnis. Warum? Weil sie ihr Land um mehrere hundert Millionen Euro erleichtert haben soll. Des Weiteren wird zurzeit eine Anklage wegen Anstiftung zum Mord oder so etwas vorbereitet. Sie wird immer als ‚schwer krank‘ von den Qualitäts-Journalisten bezeichnet, dabei hat sie ‚nur‘ einen Bandscheibenvorfall. Schlimm, aber nichts lebensbedrohliches. Quintessenz: Man muss in dieser Region nur prowestlich sein und schon darf man fast alles. Gesetzt dem Fall unsereins würde einfach mal den Staat um einige hunderttausend betrügen, dann wäre das das Ende einer ‚ordentlichen Karriere‘ und zwar im Gefängnis. Dreimal darf dann Fragen werden, ob man als Oppositionsführer noch durchgehen würde? Jeder kennt die Antwort. Alle Artikel sind aus Protest gegen den Entwurf des Leistungsschutzrechts-Gesetztes, nicht verlinkt.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Zerstreuungs-Wetterbericht

Fast jeder kennt das bestimmt: Man schreibt und schreibt, und keiner will es lesen. So geht es mir mit den Familien-Wetterbericht. Ich schreibe die ganze Zeit, das dass jüngste Familienmitglied so sehr zu Oma und Opa will und was machen seine Eltern? Es interessiert sie wie die letzte Wasserstandsmeldung. So geht das nicht! Hört auf euer Kind und macht euch langsam mal nach Hause ☺. Kein Wunder, dass sich die Mütters den ganzen Tag Sorgen machen! Schlimm.

Angelesen VI: Charles Stross - Dämonentor

Huhu, liebes Blogvolk. Ich habe es wieder einmal geschafft. Was? Natürlich ein Buch durchzulesen. Diesmal war es das ‚Dämonentor‘ von Charles Stross. Empfohlen von einem ehemaligen Kollegen und von ihm mit viel Vorschusslorbeeren versehen. Es ist gut, aber wird der Empfehlung aus meiner Sicht nicht ganz gerecht. Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass ich es in die deutsche Ausgabe gelesen habe. In der Originalsprache soll viel mehr Witz drin sein. Für alle, die neugierig geworden sind: Das Buch gibt es nur noch digital. Analog ist es vergriffen und soll nicht mehr aufgelegt werden.

Montag, 22. Oktober 2012

Postbahnhof - Seilschaft - gut

Huhu, liebes Blogvolk. Sonntagabend gehen alte Männer und Frauen ja nicht mehr uff Konzert. Stimmt. Es waren nicht nur alte Männer und Frauen da, sondern das Publikum war gut durchmischt. Gut, aber nicht ganz richtig. Es waren gefühlt viel mehr Frauen da, warum auch immer. Die Band spielte los, das Publikum brauchte einige Titel, um in Form zu kommen. Aber dann bis 23:00 Uhr hob die Halle mit der Seilschaft und ihrem textsicheren Publikum ab. Mindestens ein paar Zentimeter ☺. War wie erwartet ein schöner Abend und gleich daneben haben die Eisbären die Hähne aus Iserlohn mit 7:1 abgefertigt. Passt doch.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk. Geburtstage ohne Ende, Studium und Schule ohne Ende und Arbeit ohne Ende. So könnte man den Zustand der Familie kurz und knapp zusammen fassen. Fast. Denn ein kleiner Teil der Familie reist von einem Punkt Europas zum anderen. Jetzt ist Griechenland dran und das jüngste Familienmitglied will eigentlich nur zu Oma und Opa ☺. Bei mir ist das immer irgendwie anders. Wie hat Gundermann mal treffend geschrieben: Hier bringt mich meine Reise nicht weit, aber tief!

Heute geht es zur Seilschaft

Huhu, liebes Blogvolk. Heute gönne ich mir etwas Besonderes. Da ich zurzeit etwas eng mit der Zeit bin, will ich mal etwas für mich tun (ein netter Spruch einiger Freundinnen von mir) und gehe heute Abend zu einem Konzert mit ganz lauter Beatmusik. Die Seilschaft, die alte Band von Gerhard Gundermann, spielt mal wieder in Berlin. Da gibt es kein vertun und da muss ich natürlich hin ☺. Man sieht sich

Dschoggen 12/27

Huhu, liebes Blogvolk. Heute war wieder ein hervorragendes Herbstwetter und nach dem Bauernkalender wird dafür der Februar bitter kalt. Mal sehen. Jedenfalls wollte ich heute die Chance nutzen, um vor dem Winter für meinen Körper noch einen Ausdauerreiz zu setzen. Lief alles ganz gut, ich war aber durch das relativ hohe Tempo (für mich ist das schon ein hohes Tempo), schnell mit einem 160er Puls unterwegs. Mal sehen, ob sich die Sache positiv auswirkt.

Freitag, 19. Oktober 2012

Türkischer Starpianist vor Gericht

Huhu, liebes Blogvolk. Die Türkei tickt nun mal anders als die Länder aus dem sogenannten Kerneuropa. Das bestätigen mir auch meine türkischen Freunde. Der Islam, die Familie und und und, alles anders. Ist auch okay so. Ein Beispiel: Als vor Jahren der türkische Ministerpräsident im Kölner Stadion sprach, wurde alle Kinder von ihren Vätern verdonnert dort hinzugehen, obwohl viele von ihnen das nicht wollten. Aber die Familie geht vor. Was aber die schleichende Islamisierung in der Türkei für Auswirkungen hat, zeigt die Gerichtsverhandlung gegen den türkischen Starpianisten Fazil Say und das ist ein völlig anderes Kaliber. Er hatte auf der Bühne über den Islam gescherzt und daraufhin wird ihm jetzt der Prozess gemacht. Ein Scherz. Was soll denn dann erst passieren, wenn jemand eine richtige Islamkritik veröffentlicht? Alle Artikel sind aus Protest wegen dem Entwurf des Leistungsschutzrechts-Gesetztes nicht verlinkt.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Kuba-Krise vor 50 Jahren - Stand West-Berlin für die Amerikaner zur Disposition?

Huhu, liebes Blogvolk. So etwas liest man natürlich nicht in der Zeitung der kalten Krieger, dem Tagesspiegel: Anscheinend stand in den kritischen Tagen der Kuba-Krise vor 50 Jahren West-Berlin für die Amerikaner zur Disposition. Das dürfte einigen den Atem verschlagen. Wie dem auch sei, es ist alles Geschichte. Apropos Geschichte: Der Grund für die Kuba-Krise war Atom-Raketen, die die Sowjetunion auf Kuba stationierte. Das war aus Sicht der USA nicht hinnehmbar. Sie selbst hatten vorher rings um die Sowjetunion ca. 1.500 atomare Sprengköpfe stationiert (u. a. in der Türkei), das war aus deren Blickwinkel völlig normal und nicht vergleichbar. Die Amerikaner haben schon ein seltsames Weltbild.

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk. Die Zeit vergeht und alles geht einmal zu Ende: Die Ferien, der Urlaub oder die vortragsfreie Zeit. Der Gammel wird nur noch in der Vergangenheit existieren. Fast! Denn das jüngste Familienmitglied muss immer noch mit seinen Eltern durch Kroatien schlendern und will doch einfach nur zu Oma und Opa. Die Eltern werden es wohl nie lernen ☺. Das ist natürlich der Stoff, aus dem die Sorgen der Mütters gestrickt sind.

Vor 45 Jahren starb Tamara Bunke

Huhu, liebes Blogvolk. Es ist schon ein paar Tage her, trotzdem möchte ich an dieser Stelle an Tanja erinnern. In diesem Jahr jährte sich der 45. Todestag von Tamara Bunke. Tamara, auch Tanja genannt, wurde in Argentinien geboren, besuchte später in Eisenhüttenstadt die EOS und legte dort 1957 ihr Abitur ab. Später ging sie als Kampfgefährtin von Che Guevara mit nach Bolivien. Dort geriet sie am 31. August 1967 bei Vado de Puerto Mauricio in einem feindlichen Hinterhalt. Ihre Überreste wurden 1998 im kubanischen Santa Clara beigesetzt. Tanja war in der DDR sehr bekannt und viele Schulen sowie Brigaden waren nach ihr benannt. Ihre Mutter, Nadja Bunke, lebte bis 2003 in Berlin-Friedrichshain und kämpfte gegen die immer wieder aufkommenden Falschmeldungen, Tanja hätte für das MfS oder für den KGB gearbeitet.

Samstag, 13. Oktober 2012

Was treibt nur die Türkei?

Huhu, liebes Blogvolk. Besonnenes Handeln sieht definitiv anders aus. Vieles was derzeit in der Türkei passiert und im weitesten Sinne mit Syrien etwas zu tun hat, läuft, positiv ausgedrückt, aus dem Ruder. Die Handlungen gipfelten darin, dass eine syrischen Maschine im internationalen Luftraum abgefangen und dann in der Türkei zur Landung gezwungen wurde. Nach der Durchsuchung der Maschine konnten keine eindeutigen Beweise zur Rechtfertigung der Tat vorgebracht werden, was die Regierung in Ankara sehr unrühmlich aussehen lässt. Wenn die türkische Führung sich nicht schnell wieder ein bekommt, dann sieht es für die Region noch schlechter aus, als es derzeit schon ist. Alle Artikel sind aus Protest wegen dem Entwurf des Leistungsschutzrecht-Gesetztes nicht verlinkt

Teil III des Interviews von Telepolis mit Malte Heynen: Kontrollen bei Hartz IV und am oberen Ende der sozialen Skala

Huhu, liebes Blogvolk. Der Teil III des Interviews mit Malte Heynen wird bei Telepolis wie folgt eingeleitet: „Auch in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise bleiben jene Menschen unangefochten privilegiert, die das Geld nicht nur als Zahlungsmittel einsetzen können, sondern auch als Vermögen zur Vermehrung von Profiten. Flankiert wird diese Entwicklung von einer willfährigen Politik. Seit Jahren spart man bei Sozialausgaben, doch für diverse Bankenrettungsschirme werden ohne Zögern Milliarden ausgegeben. Milliarden, die fast ohne Auflagen an die Banken fließen. Dieses Geld fehlt nun dem Staatssäckel, so dass in Zukunft weiterer Sozialabbau droht. Und während der Staat viele Hartz-IV-Bezieher streng kontrolliert - sogar mit Hausbesuchen - hat er in vielen Fällen keinerlei Möglichkeiten, den Steuerbetrug von Superreichen aufzudecken.“ Viel Spaß beim Lesen.

Ich kam nicht daran vorbei

Huhu, liebes Blogvolk.

Das ist keine wichtige Meldung, aber irgendwie wieder doch:

Für ein paar Stunden war ich wieder in der alten Heimat und bin einfach nicht beim Fleischer vorbeigekommen. Die Leute im Zug hatten natürlich auch was von der guten Thüringer Wurst.

Wer hat, der hat ☺.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Teil II des Interviews von Telepolis mit Malte Heynen: Irgendwann knallt es sowieso

Huhu, liebes Blogvolk. Auf Telepolis erschien vor ein paar Tagen der Teil II des Interviews mit Malte Heynen zur Finanzkrise. Teil I war geprägt über die Verantwortung der Deutschen Bank und im Teil II geht es das allgemeine Rettungskonstrukt für das Finanzsystem und die darin enthaltenen grundsätzlichen Fehler. Wenn sich nichts ändert, und so sieht es aus, dann brauchen wir nur noch auf den großen Crash zu warten, leider! Das gibt wieder einen Lesebefehl ☺.

Sonntag, 7. Oktober 2012

Angelesen V

Huhu, liebes Blogvolk. Heute wieder eine kurze Erwähnung von Büchern, die sich neu in meiner Bibliothek eingefunden haben. Zum einen ist es ein Siggi-Baumeister-Krimi (Jacques Berndorf, Eine Reise nach Genf) und zum anderen das bereits in einem Artikel erwähnte Buch von Malte Heynen 'Der Raubzug der Banken'. Jetzt brauche ich nur noch Zeit ☺.

Wie war das doch noch einmal vor 22 Jahren - 9

Huhu, liebes Blogvolk.

Es muss schon langsam heißen: „… vor 22 + x Jahren“, denn diese Aufnahme ist bereits 24 Jahre alt. Sie entstand zum 39. Republiksgeburtstag. Heute hätte man den 63ste gefeiert. Nur mal so.

Samstag, 6. Oktober 2012

Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk. Was für Entwicklungen in der Familie! Das Kind 2.0 macht in der Türkei Ferien. Manch einer in der Familie sagt, es gibt wohl bessere Zeitpunkte als diesen, um dort seine Ferien zu verleben. Mag sein. Bruder 1.0 hingegen hat seinen Urlaub im sächsischen Land eins, zwei fix verletzungsbedingt abgebrochen (gute Besserung an Schwägerin 1.0). Dagegen zeichnen sich die Langzeiturlauber mit dem jüngsten Familienmitglied in Kroatien (mit nur einem Autodefekt), fast als Katalogurlauber aus. Die halbe Familie von Bruder 2.0 ist noch immer im britischen Landen unterwegs und kann derzeit leider nicht das angesagte Pisswetter bei der Knien bestätigen. Irgendwie schade, wenn so ein Mythos zerstört wird. Sei’s drum. Das ist der Stoff, aus dem große Familienromane mit noch mehr Tränen geschrieben werden. Und was machen die Mütters? Natürlich, sie machen sich wieder Sorgen.

Frauen

Huhu, liebes Blogvolk.

Ich liebe Frauen über alles, nur manche Äußerungen von ihnen oder über sie nicht. Ich hoffe doch, dass ich zu diesem Thema meine eigene Meinung haben darf, auch wenn sie nicht im ‚Zeitgeist‘ der Qualitätsjournalistinnen liegt.

Zum einen fiel mir ein Artikel in der Zeitung der kalten Krieger auf, in dem wieder die Mähr von den weniger verdienenden Frauen hinausposaunt wurde. Also in meinem Umfeld verdienen wirklich alle Frauen, ich wiederhole ALLE, die die gleiche Leistung bringen und nicht verkürzt arbeiten, im selben Gehaltsgefüge wie die Männer. Die hauptsächlichen Unterschiede kommen daher, dass Frauen die ‚gut bezahlten‘ Jobs nicht machen wollen (vielleicht drückt die Verantwortung - kann ich sogar nachvollziehen) und das sie kürzere Arbeitszeiten laut Vertrag ausgehandelt haben. Um gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen, dass trifft nicht nur bei Frauen mit Kindern zu. Kino und der Freundinnenkreis haben bei ihnen eine wesentlich höhere Bedeutung. Was kann dann aber die Firma oder der Staat zu einer unterschiedliche Entlohnung? Die Frage konnte mir noch niemand beantworten, außer mit dem Verweis, es steht doch in jeder Zeitung. Also auch bei den kalten Kriegern vom Tagesspiegel.

Zum anderen las ich heute Morgen in der Thüringer Allgemeine, dass Frauen in Führungsfunktionen der Wirtschaft besser kommunizieren können. Sagt eine Rechtsanwältin. Woher sie das über die Wirtschaft weiß, ist mir unklar. Aber das stimmt sogar aus meiner Erfahrung. Nur das ist eben nicht alles!

Alle Artikel sind aus Protest wegen dem Entwurf des Leistungsschutzrecht-Gesetztes nicht verlinkt

Freitag, 5. Oktober 2012

Das muss noch einmal sein

Viel Spaß beim Anschauen

Erinnerung an Steve

Heute vor einem Jahr starb Steve Jobs.

Angelesen IV

Huhu, liebes Blogvolk. Ich konnte gestern wieder nicht am Buchladen vorbeigehen und habe zwei Bücher gekauft. Eins davon ist ein Buch über das Innenleben von Anonymous. Die ersten Seiten lesen sich sehr gut und lassen hoffen.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Angelesen III

Huhu, liebes Blogvolk. Was soll ich euch sagen, ich kam wieder nicht am Buchladen vorbei, ohne etwas mitzunehmen. Diesmal war es ein Buch von Eric Hobsbawm über die Grundlagen, wie man die Welt verändert. Also über Karl Marx. Freue mich schon sehr darauf.

Meine Saisoneröffnung bei Alba

Huhu, liebes Blogvolk.

Souverän und mit einem Hauch ‚kommender Deutscher Meister‘, haben sich die Albanesen im ersten Heimspiel der Saison dem Berliner Publikum vorgestellt. Diese Mannschaft hat das Zeug, sehr, sehr viel zu erreichen. Schauen und hoffen wir mal.

Vielen Dank an den Kartensponsor.

Über die Verantwortung der Deutschen Bank

Huhu, liebes Blogvolk. Ich rede und schreibe gern über die Untaten, die in der DDR geschehen sind. Genauso gern über die, die das derzeitige Bankensystem weltweit anstellt und aus reiner Gier den Kollaps der gesamten Weltwirtschaft riskiert. Ein wichtiger Player auf diesem Gebiet ist die Deutsche Bank. Der Journalist Malte Heynen hat zu diesem Thema ein Buch geschrieben und er wurde freundlicherweise von Telepolis interviewt. Hier die Einleitung zu dem Telepolis-Artikel: „Nach Ansicht des Journalisten Malte Heynen sind wir auch im vierten Jahr nach dem großen Beinahe-Zusammenbruch des internationalen Bankensystems nicht am Ende der Wirtschaftskrise angelangt, sondern stehen an deren Anfang. Mit den diversen Bankenrettungsschirmen und dem ESM wurde die Katastrophe nicht verhindert, sondern nur ihr Ausbruch vertagt: "Uns droht der größte Wirtschaftscrash der Geschichte." Dafür sind aber nicht individuelle moralische Verfehlungen innerhalb der spekulationswütigen Bankergilde verantwortlich zu machen, sondern das Bankensystem als Ganzes krankt an grundlegenden Konstruktionsfehlern. Wie Heynen in seinem Buch Raubzug der Banken ausführlich darlegt, war einer der Mit-Verursacher der Krise die Deutsche Bank.“ Den Rest könnt ihr hier lesen. Verbunden natürlich auch diesmal mit einem Lesebefehl.

Einheitsabwasch

Huhu, liebes Blogvolk.

Die siegestaumelnden Feierlichkeiten sind vorbei, das Regenwetter hat uns wieder und ich habe den Einheitsabwasch erledigt. Das normale Leben kann also weitergehen.

Das Geheule in den Medien war doch gar nicht sooo schlimm. Obwohl es immer wieder durchkam:

-Im Osten war grundsätzlich alles schlecht.

-Wir liefen nur mit hängenden Köpfen rum.

-Wir waren ständig und überall von der Stasi unterdrückt.

Lasst es Euch ein für allemal gesagt sein:

So war es nicht so in der DDR. Sicherlich war nicht alles toll, aber auch nicht alles schlecht. Genauso wie es heute auch ist!!