Samstag, 31. August 2013
Zerstreuungs-Wetterbericht
Hier und jetzt gibt es wieder einen Familien-Zerstreuungsbericht.
Was hat sich zwischenzeitlich alles ereignet? Na ja, die Studentenkinder sind in die weite Welt ausgebüxt, bis auf das Kind 1.0. Das arbeitet fleißig auf dem Grundstück seiner Mutter. Lehmputz, Elektrokabel und Mauern sind nicht sicher vor ihm. Das macht mich als Vater schon stolz, wie gut er mit dieser doch nicht kleinen Aufgabe umgeht.
Kind 2.0 geht wieder fleißig auf Partys und zur Schule (oder auch umgekehrt ☺).
Das jüngste Familienmitglied hatte diese Woche Geburtstag und es weilt mit seinen Eltern im weiten Europa. Ihr Vater, Neffe 1.0, hat nächste Woche Geburtstag. An beide die besten Wünsche. Neffe 2.0 macht Uhsah unsicher, bestimmt zur Freude der NSA.
Bruder 2.0 hat seine OP hinter sich und springt schon wieder ungestüm durch die Welt. Dann gab es noch die alljährliche Fahrradtour mit meinen Ex-Schwagern sowie dem Kind 1.0.
Der übliche Termin zum Herrentag wurde auf Wunsch einiger Damen in den August verschoben. Uns zog es diesmal an der Elbe von Torgau bis nach Magdeburg. Mensch, man wird irgendwie auch nicht jünger, aber es hat wieder Spaß gemacht!
Wenn ich mal ein paar Tage auf dem Grundstück der Mutter meiner Kinder bin, dann verbringe ich viel Zeit mit allerjüngsten ‚Familienmitglied‘, Locke. Einer russischen Terrier-Dame. Sie ist beinahe wie ein drittes Kind ☺.
Alles im Allem kann man viel Bewegung in der Familie erkennen und das ist wie immer der Stoff, aus dem die Sorgen der Mütters sind!
Dienstag, 20. August 2013
Versucht man sich reinzuwaschen?
Montag, 12. August 2013
Ihr Staatsfeinde Nr. 1
Sonntag, 11. August 2013
Zerstreuungs-Wetterbericht
Der Familienwetterbericht muss derzeit etwas unter der Arbeitswut des Verfassers leiden. Das Schlimme an der Sache ist nicht das hier nichts steht, nein. Das Schlimme ist, dass die Familienkinder im Moment völlig ahnungslos durch die Welt laufen und nicht wissen, was ihre Cousins und Cousinen so machen. Ich kann hier alle beruhigen: Sie arbeiten, lernen oder studieren fleißig. Nun gut, bei den Studenten würde ich Abstriche machen, aber sonst stimmt die Sache so.
Was das jüngste Familienmitglied derzeit treibt, weiß keiner so richtig. Sehr zum Leidwesen von Oma und Opa.
Zu guter Letzt soll nicht unerwähnt bleiben, dass Bruder 1.0 jetzt irgendwann unters Messer muss. Nichts dramatisches und wir wünschen ihm alles Gute.
Wie ihr seht, es sind wieder die Themen, aus denen die Sorgen der Mütters sind - Wie überall und in jeder Woche ☺
Montag, 5. August 2013
Doping in der BRD schlimmer als in der DDR?
Dienstag, 16. Juli 2013
Vor 25 Jahren
Genau, was war vor 25 Jahren? Der Boss hat in Berlin, Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik und vor geschätzten 500.000 Fans, gespielt. Die Mutter meiner Kinder war irgendwie nicht in Berlin, dafür ging ich mit einem jungen Mädchen, einer Freundin meiner Nichte, zum Konzert. Wie ihr seht, lag im Vorfeld des Konzerts viel organisatorische Verwirrung in der Luft, aber das Konzert selbst war einer der Höhepunkte in meinem Leben.
Seine Worte 'Ich bin hier um Rock'n'Roll zu spielen' nahmen wir normal auf, konnten sie aber nicht als etwas besonderes einordnen. Was wollte er sonst auf der Bühne machen!
Am nächsten Tag wurde uns im RIAS gesagt, was wir von dieser Äußerung zu halten hatten. So viel dazu, was heute in den Zeitungen der kalten Krieger steht (keine Verlinkungen aus Protest zum Leistungsschutzgesetz der Merkel-Dynastie).
Unterm Strich war es ein Konzert, dass wirklich eine neue Zeit in der DDR mit eingeläutet hat. Und wenn es auch nur 300.000 oder gar nur 200.000 Fans gewesen sein sollten, um sich bei mir unsterblich zu machen, hat es für den Boss gereicht. :-)
—-- Artikel wurde auf meinem iPad erstellt
Montag, 15. Juli 2013
Was steht uns bevor
Sonntag, 30. Juni 2013
Zerstreuungs-Wetterbericht
Die Ferienzeit ist in Berlin angekommen. Man spürt es an den Parkplätzen. Mit einem Male sind welche frei und die Stadt ist voller Touristen. Auch hübsche Touristinnen, deshalb will ich mich hier nicht darüber beschweren.
Ferien gibt es auch für das Kind 2.0 und es genießt diese mit Locke, der schwarzen russischen Terrierin. Das Kind 1.0 ist fleißig beim Bauen und den Garten auf Vordermann zu bringen. Super.
Was das jüngste Familienmitglied angeht, ist nichts genaues bekannt. Oma und Opa werden nur spärlich informiert und die Dosen der wirklichen Zusammenkünfte sind schon beinahe homöopathisch zu nennen. Wie dem auch sei.
Die restlichen Kinder der Familie vergnügen sich weltweit oder bereiten sich auf irgendwelche obskuren Batchelor-Arbeiten vor. Auf alle Fälle ist das genau der Stoff, aus dem die Sorgen der Mütters gestrickt sind!
Dienstag, 25. Juni 2013
Die Begründungsschiene muss nur stimmen
Montag, 24. Juni 2013
Rehabilitierung der DDR kann so einfach sein
Freitag, 21. Juni 2013
Heute vor 15 Jahren starb Gerhard Gundermann
Huhu, liebes Blogvolk. Es ist schon wieder 15 Jahre her, als die Meldung vom Tod Gerhard Gundermanns den Berlin/Brandenburger Pressewald gefüllt hat. Ja ja, die Zeit vergeht. Die Veranstaltung zu seinem 10ten Todestag, von der hier im Video u. a. die Rede ist, war wunderschön. Heute finden vielerorts kleinere Veranstaltungen statt und ich freue mich auch das nächste Konzert der Seilschaft bzw. der Randgruppencombo. Letzteres wird wieder Ende Dezember in Berlin stattfinden. Viel Spaß beim Titel Brunhilde von Gundi, gespielt und mit einigen kleineren Bemerkungen vorneweg, von Andreas Dresen und Axel Prahl.
Dienstag, 18. Juni 2013
Aktiver Hochwasserschutz
Montag, 17. Juni 2013
Was für einer ist eigentlich dieser Erdogan
Dschoggen 13/05
Kurz bevor die große Hitze dieses Land einnehmen wird, habe ich mich noch einmal auf die Socken gemacht. Mein Knie vorversorgt (für Insider: Tiger-Salbe) und ab ging es.
Wie nicht anders zu erwarten, kamen in dieser Zeit einige Telefonate an. Wie die das immer nur hinbekommen? Gerade wenn man losläuft, klingelt das Telefon. Nun ja, mich hat es nicht weiter gestört.
Das Wetter war großartig, die Temperaturen noch erträglich und die Mehdchens hübsch. Was will man mehr ☺. So könnte immer der Tag beginnen.
Was geschah wirklich am 17. Juni
Bei der Berichterstattung unserer heißgeliebten Qualitätsjournalisten zum 17. Juni 1953, habe ich immer ein komisches Vergangenheitsgefühl. So, nur andersherum lasen sich die Artikel in der ‚gleichgeschalteten‘ Presse in der DDR. Auch heute wird, warum auch immer, nicht versucht der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Obwohl es doch sehr einfach ist, wenn man sich von den Vorgaben der ‚Gesellschaft‘ löst.
Es ist historisch belegt, dass bei weitem nicht alle Bauarbeiter auf der Baustelle der Stalinallee an den Unruhen beteiligt waren. Weiterhin ist bewiesen, dass gerade diese Baustelle eine ‚Bewährungsplattform‘ (so würde man heute sagen) für viele Nazis war, um ihnen eine Chance in der neuen Gesellschaft zu geben. So wie heute ist auch damals nicht jede Bewährung positiv ausgegangen. Viele dieser alten Nazianhänger waren die Rädelsführer bei den am 17. Juni folgenden Ereignissen. Sie zeichneten sich durch ihre Brutalität gegenüber erkennbaren Anhängern des Staates aus. Diese Brutalität führte schnell zu einer Eskalation der Ereignisse, die dann ‚breitere‘ Massen in Berlin mitriss.
Hier will ich nicht weiter beleuchten, was aus Westberlin (auch jenseits des Rias) zur Planung, aber mindestens zur Eskalation der Ereignisse, beigetragen wurde. Ich komme in einem Jahr darauf zurück.
Weiterhin waren acht Jahre nach Kriegsende noch viele illegale Waffen im Umlauf, die z. T. bei blutigen Abrechnungen mit der Staatsmacht, mit eingesetzt wurden. Das traf, so weiß man heute, hauptsächlich bei Mitläufern zu, die nach und nach zu den Krawallen hinzustießen. Übrigens: In Folge der Ereignisse des 17. Juni wurden in der DDR die Suche nach illegalen Waffen sehr verstärkt, was auch nicht das schlechteste war!
Auf der anderen Seite darf ein Staat sich auch verteidigen, wenn der Großteil seiner Bürger durch diese brutalen Ereignisse bedroht werden. Ob die Gegenmaßnahmen des Staates angemessen waren, darüber lässt sich heute lange streiten. Der Staat wart noch sehr jung, die neuen Machtgefüge noch nicht sehr gefestigt. Vielleicht ist auch deshalb die Gegenreaktion nicht so sanft ausgefallen, wie wir sie heute aus Wackersdorf, bei Castortransporten, Räumung besetzter Häuser in Friedrichshain oder Dresdner Gewaltausschreitungen gegen Nazigegner kennen.
Sonntag, 16. Juni 2013
Die Julis ticken nicht mehr richtig
Das die Jungen Liberalen (die Julis) nicht richtig ticken, weiß fast jeder. Aber das sie einen total verqueren Blick zur Geschichte haben, überrascht mich sehr. Um was geht es: Die Julis, von je her fast nur in West-Berlin zu Hause und jetzt drängt man nur vereinzelt in den Ostteil der Stadt (und dann nur in die Szeneviertel), haben eine Demo durchgeführt. Das ist erst einmal nicht schlimm, aber wenn man genauer hinsieht, dann schäumt man innerlich.
Also was war das Anliegen ihrer Demo: Sie wollen das Ernst-Thälmann-Denkmal im E.T.-Park abreißen lassen. Dort, wo für die Klientel der Liberalen schicke Eigentumswohnungen gebaut werden sollen, dort stört dann ein Thälmann nur. Einer, der wie kein zweiter gegen Hitler gekämpft hat, war sicherlich kein Glanzpolitker im heutigen Sinne. Aber welcher aus dieser Zeit war das schon. Von den Liberalen erst recht keiner. Die haben sich am Anfang der Nazidiktatur (und hier ist das Wort ‚Diktatur‘ wirklich angebracht) nicht gegen Hitlers totale Machtübernahme gestellt und somit sich auch erheblich schuldig gemacht. Die politischen Urenkel dieser Nicht-Helden im Kampf gegen die Nazis spielen sich heute auf und maßen sich eine Meinung an, die ihnen aus meiner Sicht nicht zusteht. Insbesondere wenn man ihre heutigen Aktivitäten auf diesem Gebiet mit berücksichtigt.
Thälmann war wohl der bedeutendste Gegner der Nazis und hat dafür sein Leben lassen müssen. Alleine diese Tatsache ist es Wert, ihn in den Geschichtsbüchern (und -Unterricht) zu belassen. Er war Kommunist, was nichts schlechtes ist und so ein Vorgehen in kleinster Weise rechtfertigt. Viele von denen, die ihn heute aus der Brille des Jahres 2013 beurteilen und kritisieren, sollten nur ein Bruchteil seines Mutes aufbringen. Aber bei Demonstrationen gegen die alten und neuen Nazis, einer wirklichen Gefahr für die Demokratie in diesem Land, da findet man sie nicht. Sie müssen sich anscheinend mehr um ihre Eigentumswohnungen oder schicken Autos kümmern. Da stören diese Kleinigkeiten nur. Oder sie denken anscheinend wie Mölllemann, der in seinen letzten Monaten noch ein Flugblatt gegen Israel herausbrachte. Auf eigene Kosten, wie er kurz vor seinem Tote noch beteuerte. Wenn das keine konsequente Fortführung der Politik ist, dann weiß ich auch nicht mehr.
Weiterhin passt zu diesem Thema, dass die Zeitung der kalten Krieger, der Tagesspiegel, dieses Thema nur halbherzig aufgegriffen hat. Etwas anderes hätte mich auch sehr gewundert.
Eine Verlinkung findet aus Leistungsschutzrechtsprotest nicht statt
Dschoggen 13/04
Die Kaffeepause bezog sich nicht nur auf das Bloggen, sondern auch auf das Dschoggen. Zum einen hatte das was mit den Gründen der Kaffeepause zu tun und zum anderen, na ja, ein Knie hatte einfach ein auwah weh. Ich dachte mir, eine kleine Unterbrechung und schon ist alles wieder gut. So wie früher. Drei Wochen kein Training, dreimal Pusten von Oma und alle Schmerzen waren weg. Anscheinend geht das so nicht mehr, wenn man ein paar Tage älter geworden ist.
Nun habe ich mich gestern wieder einmal auf den Weg gemacht, aber das Knie hat sich mit seinen Wortmeldungen sofort in den Vordergrund schieben wollen. Um etwas mäßigend einzuwirken, bin ich zwischendurch immer ein paar Minuten gegangen. So war die Sache doch ertragbar und ich hoffe, dass mit der Zeit sich das Knie eines Besseren besinnt. Also unter diesen Voraussetzungen sollte man die Werte trainingsmethodisch beurteilen.
Samstag, 15. Juni 2013
Grund für die Blog-Kaffeepause
Es gingen einige berechtigte Beschwerden bei mir ein. Viele der digitalen Freunde da draußen fragten mich nach den Ursachen der Blog-Kaffeepause. Der Grund ist relativ einfach. Die Mutter meiner Kinder hat sich ein Haus gekauft und ich habe die erste Zeit dort etwas mitgeholfen, ‚Staub zu wischen‘. Jetzt ist meine Anschubhilfe vorbei und sie muss das jetzt alleine auf die Reihe bekommen. Außerdem ist das Kind 1.0 sehr eifrig dabei ☺.
Dadurch habe ich wieder mehr Zeit über die Blogs meine Weltsicht hinauszuposaunen. Ist doch auch nicht schlecht, oder?
So haben die Briefeschreiber auch wieder was zu tun.
Zerstreuungs-Wetterbericht
Die Zerstreuung nimmt derzeit eher zu als ab. Die Kinder findet man überall auf der Welt. Das Kind 2.0 zum Beispiel ist derzeit in London und fühlt sich dort anscheinend wohl.
Das jüngste Familienmitglied wurde auch wieder einmal in Berlin gesichtet. In Hoppegarten kam es zu einer unerwarteten Zusammenkunft mit Oma und Opa. So wird die Zeit bis zur Schuleinführung etwas verkürzt ☺.
Hochwasser, Stürme und Sommerhitze treiben den Mütters wieder die Sorgenfalten auf die Stirn, wie sollte es auch anders sein!
Mittwoch, 12. Juni 2013
Lehrertag
Für alle kundigen und auch für die unkundigen Leser hier der Hinweis:
Der zwölfte Juni war schon immer Lehrertag. Mit allem was dazu gehört :-).
—-- Artikel wurde auf meinem iPhone erstellt
Dienstag, 11. Juni 2013
Schaut auf ihre Finger! Oder wie wichtig sind Whisteblowers
Die Zeitungen sind voll mit Meldungen über den Whistleblowers Snowden. Statt den Mann mit Ehre zu überhäufen, scheinen nicht alle Qualitätsjournalisten über die Veröffentlichung der Abhörmaßnahmen in den USA, die nicht nur den Hort der 'Freiheit' betreffen, sondern anscheinend sehr viel weiter gehen, glücklich zu sein. Vielleicht sind sie zum einen traurig über die 'Diskriminierung' der aus ihrer Sicht richtigen Maßnahmen oder zum anderen fühlen sie sich bei ihrer eigenen Unfähigkeit ertappt, denn die Aufdeckung solcher Missstände ist an sich die erste Aufgabe von Qualitätsjournalisten.
Sie haben wieder einmal versagt oder im Sinne des Systems gehandelt. Hier kann sich jeder die Variante aussuchen, die er gerne möchte. Für mich steht fest:Ich wünsche Snowden, dass er unversehrt bleibt und in Zukunft auch ein normales Leben führen kann und das er viel Unterstützung erfährt.
(Link: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Whisteblower-Snowden-lieferte-tausende-Dokumente-ueber-PRISM-1886567.html)
—-- Artikel wurde auf meinem iPad erstellt
Eigentlich sollte man Bayern meiden
Donnerstag, 28. März 2013
Immer noch Winter in Berlin

Huhu, liebes Blogvolk.
Im Süden der Republik kann man die Schneeflocken zählen und ist schnell durch damit . Hier in Berlin sieht das ganz anders aus. Die Menschen aus dem Gebirge schauen neidisch zu uns, da im Volkspark Friedrichshain zu Ostern bestimmt ein Ski-Langlauf stattfinden könnte.
Dieses Jahr geht der Winter gleich in den Sommer über und der Frühling wird ersatzlos gestrichen (von wegen diese Jahreszeit ist alternativlos). ☺
Nur eins passt da nicht hinein: Ostern. Ostern und Winter? - Ne. Ostern und Sommer? Das geht gar nicht.
Wie dem auch sei, ich wünsche euch da draußen ein paar schöne Feiertage und Obacht beim Osterwasser holen (alle die den Brauch kennen, wissen was zu tun ist - die andern können ja googeln)
Montag, 25. März 2013
Ein Debakel für den deutschen Eisschnelllauf

Huhu, liebes Blogvolk.
War das nicht eine traurige Vorstellung, die die einst so stolze Eisschnelllauf-Nation Deutschland in Sotschi abgegeben hat? Da kam es den Verantwortlichen gerade recht, dass die Schnelllauf-Diva Bekehrt aus Erfurt einen ‚Arbeitsboykott‘ in der Teamverfolgung im Vorfeld der Weltmeisterschaften vom Zaune brach. Claudia Pechstein hat die ‚Arbeitsverweigerung‘ angesprochen und bekam, wie immer in diesem Lande, eine Schelte der Qualitätsjournalisten ab. Man verwies schnell darauf, dass sich Claudia Pechstein schon immer in den einen oder anderen Zickenkrieg befand. Sind sie nicht süß unsere Qualitätsjournalisten? Sie schreiben immer was die Machthaber so hören wollen (so war es in der DDR auch, also gibt es hier keinen Unterschied).
Nun zu den angeblichen Zickenkriegen der Claudia Pechstein:
Hier meinen die Damen und Herren bestimmt die verbalen Auseinandersetzungen mit der ‚großen Oberweite-Anni‘. Aber wenn man sich die Fernsehaufnahmen vom Ursprung der Streitigkeiten ansieht, dann war es die bei den Sportjournalisten so beliebte Anni (warum auch immer sie so beliebt war ☺ ), die den Streit losbrach und Claudia Pechstein sich nur wehrte. Das ist nun mal die Wahrheit und kann mit keiner Abmahnung aus der Welt geschafft werden.
Dann kam die Sperre gegen Claudia Pechstein wegen angeblichen Dopings. Zwischenzeitlich ist sie vollständig rehabilitiert, aber was sich sicherlich bei ihr festgesetzt hat, war der vorauseilende Gehorsam einer Eisschnellläuferin aus Erfurt, die sich, positiv ausgedrückt, sehr abwertend über sie geäußert hat. So wie die Machthaber es gern hören wollten, als ob sie keine eigene Meinung hat. Das ist der Ausgangspunkt der heutigen Streitigkeiten.
Die Trainer stehen ‚natürlich‘ auf Seiten von Frau Beckert, weil sie die Zukunft des deutschten Eisschnelllauf-Sports sein soll. Wenn die Zukunft so selbstbewusst aussieht, denn man tau.
Zum Schluss noch dies: Überall liest man heute von Beckerts Management, dass sie Konsequenzen fordern. Genau! Aber da sollten sie zuerst ihren Schützling anschauen und ihr eine eigene Meinung beibringen. Außerdem sollten sie ihr in die Feder diktieren, dass es nicht so gut ist, sich auf Kosten anderer zu profilieren. Das musste mal gesagt werden!
Nun kann die Post kommen, von wem auch immer ☺
Verlinkungen erfolgen aus Protest zum Leistungsschutzrecht nicht. Zwischenzeitlich spielt auch die SPD mit diesem Ball und will im Wahlkampf keinen Ärger mit den Qualitätsjournalisten
Sonntag, 24. März 2013
Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.
Der Winter hält Berlin noch fest im Griff. Das jüngste Mitglied der Familie ist mit seinen Eltern wieder abgetaucht und darf seine Großeltern sicherlich erst kurz vor der Einschulung wieder sehen. Neffe 3.0 feiert in Amsterdam seinen Geburtstag (beste Grüße) und Kind 2.0 hat Ferien. Eigentlich haben alle Schul- oder Studentenkinder der Familie Ferien oder wie man das halt so nennt. Da haben wir es. Die Kinder haben Ferien und kommen auf die kühnsten Gedanken. Was machen da die Mütters? Genau, sie machen sich wieder ihre Sorgen.
Wie ihr seht, keine besonderen Vorkommnisse in der Familie ☺.
Reinhard Lakomy ist tot
Huhu, liebes Blogvolk.
Was ist nur los zurzeit. Einer nach dem anderen von den ganz großen Musikern treten für immer von der Bühne ab. Heute ist es Reinhard Lakomy. Leider.
Er, der Mann der leisen Töne und eines festen Standpunktes, hat den Kampf gegen den Lungenkrebs verloren. Seine Musik hat groß und klein verzaubert. Titel wie Heute bin ich allein oder das Kindermusical Der Traumzauberbaum stehen dafür. Bekannt und beliebt war er auch für seinen festen Standpunkt zu kulturellen und politischen Themen. Ob es zum einen seine Meinung zu Zeiten der DDR über das Flitzen von Franz Bartsch war oder zum anderen in der Zeit nach der Kehre der Abriss des Palastes der Republik. Das hat ihn bei den neuen Machthabern nicht immer nur Freunde gemacht. Ich könnte mir vorstellen, dass unser aller Freiheitspräsident Gockel-Gauck so manches Haar in der Suppe bei ihm finden würde.
Jedenfalls sind alle Kinder der Familie mit dem Traumzauberbaum groß geworden und allein deshalb werden wir ihn in Erinnerung behalten.
Donnerstag, 21. März 2013
Winter in Berlin

Huhu, liebes Blogvolk.
Wer hätte das gedacht. Die letzten Märztage werden runtergezählt und der Winter hat Berlin fest im Griff.
Für mich ist die Situation gerade noch so ertragbar, denn viel Schnee und längere Tage haben auch etwas Schönes.
Wie ihr seht, ich bin nicht beim Meckern, wie viele andere.
Neu in der Musikbibliothek

Huhu, liebes Blogvolk.
Seit gestern nenne ich zwei neue CDs mein Eigen. Zum einen ist es der Mitschnitt des Konzertes der Randgruppencombo im Berliner Postbahnhof. Das Kind 2.0 kann sich noch voller Freude an das Konzert erinnern ☺.
Zum anderen habe ich bei den Buschfunkleuten eine CD von Konstantin Wecker gesichtet, diese musste ich gleich mitnehmen. Sie heißt Wut und Zärtlichkeit und ich freue mich auf beide Scheiben.
Sonntag, 17. März 2013
Uwe Steimle in Erfurt
Anlässlich der Frühjahrslese war der Dresdner Schauspieler und Kabarettist, Uwe Steimle, zu Gast in Erfurt. Vor 600 begeisterten Gästen las er aus seinem neuen Buch "Meine Oma, Karl Marx & Jesus Christus".
Es war ein gelungener Abend im ausverkauften Audimax der Erfurter Universität und das Publikum hatte ihn gern noch etwas auf Bühne behalten :-).
Vielen Dank an alle Organisatoren
Freitag, 15. März 2013
Nachtrag zu Alvin Lee

Huhu, liebes Blogvolk.
Heute am Wegesrand gefunden. Eine Fenstergestaltung in Erinnerung an Alvin Lee.
Zerstreuungs-Wetterbericht

Huhu, liebes Blogvolk.
Was es nicht alles so gibt. Der Winter hält die Kinder der Familie in Schach. Sie können nicht einfach so von A nach B fahren oder fliegen. Zum einen macht die Bahn nicht mehr das was sie soll (früher haben wir bei Schnee das Auto stehen lassen, heute fahren wir lieber mit einem Auto bei diesem Wetter) und zum anderen können die Flughäfen den Schnee nicht mehr schnell genug wegschaffen. Und das alles Mitte März.
In dieser Situation will ich mit dem Kind 1.0 zu meinem Bruder 2.0 fahren. Ob das gut geht?
Zum Glück hat die Familie noch ihre Geburtstage. Hier wurde völlig unerwarteterweise das jüngste Familienmitglied, Enkel 1.0, wieder gesehen. Man glaubt es kaum. Die Zeit vergeht und das Kind macht große Fortschritte. Die Einschulungsparty kann nicht mehr so weit weg sein ☺.
Genau das ist der Punkt, an denen sich die Mütters und zum Teil schön Großmütters ihre Sorgen machen. Die Kinder werden doch sooo schnell groß.
Daniel Ellsberg über Bradley Manning

Huhu, liebes Blogvolk.
In einem sehr schönen Artikel geht Daniel Ellsberg auf eine Aussage von Bradley Manning vor einem US-Militärgericht und beschreibt seine herausragende Rolle als Whistleblower ein.
Leider ist der Artikel auf englisch, aber solange Google noch die Übersetzungsmaschine betreibt (das kann morgen bei deren Nachhaltigkeit zu Ende sein), sollte man diese noch für eine Übersetzung nutzen. Irgendetwas will man von Google wieder haben, wenn sie schon fast alles von unseren Internetdaten aufsaugen und geschäftlich verwerten!
Schafft Ecuador in Sachen Julian Assange eine Lösung bis zum Jahresende zu finden?

Huhu, liebes Blogvolk. Da einige Studenten Julian Assange nur aus der Serie Die Simpsons oder so kennt, hier noch einmal die Meldung: Er sitz immer noch in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Assange hat Ecuador um politisches Asyl gebeten, nachdem in Schweden dubiose Vergewaltigungsvorwürfe von zwei Frauen gegen ihn nachgegangen wurde und Großbritannien in dieser Sache unverhofft bereitwillig einem Rechtshilfeersuchen Schwedens nachgekommen ist. So die Kurzform. Seit dem 19.06.12 hält sich Assange in der sehr nun stark bewachten Botschaft auf. Ich selbst durfte mal austesten, wie schnell die Bewacher der Botschaft auf Besucher oder Assange-Touristen wie mich, reagieren.
Nach fast einem drei viertel Jahr will Ecuador die festgefahrenen Verhandlungen wieder in Gang bringen und eine Lösung in der Sache Assange bis zum Jahresende finden. Dann wäre Julian fast anderthalb Jahre Gast in der sehr kleinen Botschaft, aber wie es aussieht, wollen Großbritannien und Schweden nicht mit sich reden lassen.
Hoffen wir, dass für Julian eine schnelle Lösung gefunden wird und er London schnell verlassen kann.
Mittwoch, 13. März 2013
Mutti Merkel schimpft und die FDP entrüstet sich auch

Huhu, liebes Blogvolk.
Der Wahlkampf hat uns eingeholt. Neben dem Prügelopfer Steinbrück, hat sich Mutti Merkel und die Splitterpartei FDP in den Wahlkampf-Ring begeben. Sie können derzeit nicht die große Kugel gegen die Arbeitnehmer schwingen, denn dann laufen sie Gefahr, mit ihrem neo-liberalem Gelaber die Wahlen zu verlieren. Sie geiseln stattdessen in einer konzertierten Aktion die uferlosen Managergehälter. Man glaubt es nicht. Die, die das alles möglich gemacht haben oder schon lange etwas dagegen unternehmen können, sind nach dem Wahlergebnis in der Schweiz auf diesen Zug aufgesprungen.
So etwas kann ich leiden. Die FDP lässt sich von dieser Klientel finanziell hervorragend ausstatten und will nun wie Wunder denen den Hahn abdrehen? Wer das glaubt, muss erst noch geboren werden. Obwohl, viele sind durch alles mögliche (auch durch die hervorragend berichtenden Qualitätsjournalisten) weichgeklopft. Eigentlich schade, denn jetzt müssten einige da draußen wieder etwas genauer hinhören. Wenn z. B. Mutti Merkel von der Familienpolitik spricht und den Spagat versucht, zwischen Ost und West. Im Osten war es selbstverständlich, dass die Frauen mit arbeiten gingen. Und wie war das im anderen Teil? Das wisst ihr ja viel besser als ich. Diese Begründungsschiene hinzubekommen und kein ‚böses‘ Wort zu sagen, da hat Mutti Merkel wieder schön am heißen Brei vorbei geredet. Bloß keine Stellung beziehen, man moderiert schließlich nur als Kanzlerin. Da hilft es auch nicht, dass sie eine Physikerin ist, wie viele immer herausstellen müssen.
Aber zu einem Punkt schweigen beide Parteien. Die Industrie zieht sich immer mehr aus der Ausbildung zurück und schreit gleichzeitig nach einer Einwanderungserleichterung für Spitzenkräfte. Der Schockwellenreiter würde hier wieder sagen: So funktioniert Kapitalismus. Recht hat er!
Es sind ja nur unsere Kinder die nicht mehr gut ausgebildet werden. Und man vergisst dann schnell, dass unser Land, der gesamte Kontinent, in ein paar Jahren so nicht mehr wettbewerbsfähig sein wird. Da hilft auch der Drang einiger Mütter nicht, im Kreis zu sitzen und ihre Kinder auf Privatschulen unterzubringen. Das gesamte Schulsystem muss wieder gerichtet werden und die Lehrer ihre Achtung in der Gesellschaft zurück bekommen. Aber ich schweife ab. Dazu komme ich später noch einmal zurück.
Aus Protest gegen das Leistungsschutzrecht-Gesetz wird hier nicht auf Artikel der Qualitätsjournalisten verlinkt!
Montag, 11. März 2013
Zerstreuungs-Wetterbericht


Huhu, liebes Blogvolk.
Der Winter ist zurück in Berlin. Etwas Winter auch sonstwo und jede Menge Geburtstage in der Familie. Schlimm ☺. Das Kind 1.0 bereitet sich auf das nächste Semester vor, Kind 2.0 schreibt viele Klausuren (oder wie das heute heißt) und die anderen Kinder tummeln sich vergnügt in der weiten Welt.
Und genau da haben wir es wieder, dieses stromern durch die Welt. Ein wichtiger Grund, warum sich die Mütters immer ihre Sorgen machen müssen.
Freitag, 8. März 2013
Wieder einmal Leistungsschutzrecht

Huhu, liebes Blogvolk.
An dieser Stelle ein kleiner Link zum Blog von Stefan Niggemeier. Er setzt, zur Freude aller kritischen Geister, seine Serie Lügen fürs Leistungsschutzrecht fort. Je mehr man sich der Sache annimmt, um so deprimierter wird man. Man erkennt Strukturen beim Qualitätsjournalismus. Wie Einnahmen gesichert werden sollen, mit einer Denkweise aus dem letzten Jahrtausend. Und da gehören Lügen schon zum Allgemeingut bei den Journalisten und deren Justiziare dazu.
Am Beispiel des Qualitätsjournalismus kann man aus meiner Sicht sehr gut erkennen, wie eine riesengroße Industrie, trotz aller Zuckungen und Lobbyarbeit, ihr eigenes Grab schaufelt.
Ihre Zeit ist für immer vorbei!
So funktioniert Qualitätsjournalismus: Wir schauen auf die FDP

Huhu, liebes Blogvolk. Die FDP ist schon eine Geisel der Menschheit. Das Spitzenpersonal übertrumpft sich seit Jahren mit Skandalmeldungen, aber da sie die Interessen finanziell gut bestückte Gruppen vertreten, klappt das mit der Außendarstellung trotzdem. Wieso Außendarstellung, könnte man fragen. Die Außendarstellung übernehmen in der heutigen Zeit hauptsächlich die Printmedien und Fernsehsender. Bei letzteren mehrheitlich die Sprach-Schauen. Die FDP-Hanseln werden immer wieder gern gut platziert und positiv dargestellt. Ebenso bei den Printmedien. Da kommen sie bei allen ihren Kapriolen immer wieder bestens davon.
Da kann man sich schon mal fragen: Wie kommt das nur? Und: Wo sind die Leistungen, die so eine positive Darstellung rechtfertigen? Bis auf wenige Ausnahmen (mehrheitlich im Justizministerium angesiedelt) sehe ich keine und in meinem Bekanntenkreis auch keiner. Aber irgendwie muss doch die Positiv-Meldung-Industrie funktionieren? Denn schließlich bleibt mit der Zeit dann beim Wähler, der mehrheitlich erst einmal seine Serien sehen will, etwas hängen. Es kann nur mit sehr gut arbeitenden Lobbyverbänden erklärt werden. Die müssen auch einige kleinere Kröten schlucken. Wenn alle auf dem Weg sind die Managergehälter zu Deckeln, dann springt auch Wein-Brüderle schnell auf diesen Zug, obwohl es ihre Klientel betrifft. Das kann man machen, denn dieser Zug ist bereits abgefahren und Schaden kann der Wein-Mann da nicht mehr anrichten.
Aber was tun sie denn z. B. für die Freiberufler, die, die eine immer größere Rolle in dieser neo-liberalisierten Gesellschaft übernehmen müssen. Kurz gesagt: Wenig bis gar nichts! Obwohl die FDP seit gefühlten 60 Jahren an der Macht ist (bis auf die paar Jahre Schroedter, der war auch nicht besser), haben sie es nicht fertig gebracht, ordentliche Rahmenbedingungen für diese Berufsgruppe zu schaffen. Eigentlich ist das mit ihre Kern-Klientel, aber es ist einfach fast nichts zu sehen. Warum also der Jubel? Und, seht ihr das dazu ein Qualitätsjournalist etwas schreibt? Und dann kommt gleich meine nächste Frage und mit der lasse ich euch da draußen alleine: Warum wohl nicht?
Verlinkungen werden aus Protest zum Leistungsschutzrechts-Gesetz hier zu den ‚normalen‘ Tageszeitungen nicht mehr gesetzt.
Die besten Wünsche zum Frauentag

Huhu, liebe Frauen und Mädchen.
Das lasse ich mir natürlich nicht nehmen:
Euch allen da draußen wünsche ich einen schönen Frauentag. Vielleicht hat euch jemand eine Blume auf dem Tisch gestellt und / oder es sind ein paar nette Minuten im Alltag drin.
Auf alle Fälle wünsche ich euch heute viel Spaß.
Donnerstag, 7. März 2013
Der schnellste Gitarrist der Welt ist tot | Update 130312

Huhu, liebes Blogvolk. Mein erstes Leben, also damals, war eine wilde Zeit. Nicht nur das wir das Glück hatten ein anderes System kennenzulernen, nein, damals gab es noch handgemachte Musik. Ich meine Omega bis Ten Years After. Der Gitarrist von Ten Years After, Alvin Lee, ist dieser Tage gestorben. So langsam gehen die Helden meiner Jugend alle dahin. Leider, aber so ist wohl das Leben. Der Mitschnitt vom Woodstock-Auftritt wird zum Gedenken jetzt meine heiligen Hallen noch einmal durchfluten.
Update 130312:
Hier als kleiner Nachschlag (besonders für meinen Bruder 2.0) der Auftritt von Ten Years After in Woodstock. Viele Spaß dabei.
Die langweilige S.-Debatte

Huhu, liebes Blogvolk.
Gleich mal vorangestellt: Das soll keine Entschuldigung oder ähnliches sein. Einfach nur eine sachliche Feststellung.
Mich langweilt die Sexismus-Debatte sehr oder man kann auch sagen, sie geht mir gelegentlich tierisch auf den Zeiger. Ob sich hier ein paar lila-Damen verwirklichen wollen oder Pfründe zu erobern sind, dies alles geht am eigentlichen Problem vorbei. Dort wo Frauen wirklich belästigt werden, da muss ihnen die Gesellschaft Schutz bieten. Ohne Frage. Männern aber auch, nur mal so für die lila-Ecke. Eine generelle Verunglimpfung der Annäherungsversuche von Männer (oder Frauen) an Frauen, ist für die wirklichen Opfer kontraproduktiv und hilft nicht wirklich.
Wenn Frauen sich zum Beispiel äußerst attraktiv kleiden und mit erfolgreichen Männern abends an die Bar gehen, um sich eventuell einen Wettbewerbsvorteil zu erhaschen (wem auch immer gegenüber), dann darf sie sich nicht wundern, dass mal einer etwas über ihren tiefen Ausschnitt und ihre tollen Titten sagt (ganz plakativ, da kann sich jeder was vorstellen ☺). Wenn man das nicht will, dann soll man das nicht tun. Meine Mutter hat immer gesagt: Wer das eine will, muss das andere mögen. So einfach ist die Welt. Und wenn es dann mal passiert ist, dann sind wie immer die anderen daran schuld.
Nun komm ich zum eigentlichen Blog-Grund und das dieser Beitrag nicht als Entschuldigung zu sehen ist. Der uns allen sympathische Gockel-Gauck hat sich als Bundes-Vater zu diesem Thema geäußert und von „Tugendfuror“ gesprochen. Da muss ich ihn einfach recht geben (wer hätte das mal gedacht). Und wenn dann ein Twittersturm über ihn hinwegfegt, dann muss man sich fragen, wie weit unsere Gesellschaft von den eigentlichen Problemen entfernt ist. Denn Menschen achte ich eigentlich nur, wenn sie Probleme lösen und nicht welche machen. Davon scheinen mir einige Twittermädchen sehr weit entfernt und nur von Wunschvorstellungen durchsetzt zu sein!
Mittwoch, 6. März 2013
Dschoggen 13/02 und 03

Huhu, liebes Blogvolk. Die Winterpause ist vorbei. Am 1. März wurde der Sommerbefehl verlesen und nun heißt es wieder dschoggen bis es kracht. Gestern war ich bereits unterwegs und habe eine 4 km-Runde hingelegt. Heute, weil das Wetter so schön war, gleich noch einmal 4 km. Gestern war der Versuch die Strecke ruhig in einem Rutsch durchzulaufen und heute in Intervalle mit einem höheren Tempo. Beides ganz gut gelaufen, wobei ich nicht müde werde zu betonen, ich bin und werde wohl nie ein Marathon-Mann. In der Regel bin ich froh, wenn ich unter sieben Minuten den Kilometer schaffe. Also alles nicht rekordverdächtig. Die Hauptsache ist, der alte Mann hat seine müden Knochen wieder einmal bewegt ☺. Und das habe ich! P.S.: Irgendwie ist mein USB-Stick weg und dadurch kann ich nichts importieren. Schlimm. Kommt bei mir immer vor, wenn ich aufgeräumt habe.
FAZ ein journalistischer Windbeutel?

Huhu, liebes Blogvolk.
Ist die FAZ ein journalistischer Windbeutel? Wenn man sich die Meinungen der Menschen anhört, dann wohl eher ja.
Und warum? Das ist in vielen Fällen nicht einfach zu enthüllen, in anderen wieder ganz einfach.
Grundsätzlich wird die FAZ nicht für den einfachen Bürger herausgebracht. Aufmachung, Wortwahl und Volumen sind elitär angehaucht. Sollen sie auch für sich beanspruchen. Aber da kommen schon die ersten Kratzer zum Vorschein. Wie alle alten Printmedien, hat auch die FAZ massive Probleme mit ihrem Geschäftsmodell. Selbst die Klientel scheint nicht unbegrenzt für so ein Format Geld ausgeben zu wollen. Was tut man also? Man polarisiert und versucht die Kunden zu halten, die man noch hat. (Das hier nur am Rande: Liebe Kollegen von der FAZ, ein Auslaufmodell ist ein Auslaufmodell und jede Kosmetik ändert nichts daran)
Zum einen schreibt man für sein Klientel im Banken und Wirtschaftsbereich. Bestes Beispiel ist hier der Kanzlerkandidat der SPD. Steinbrück bekommt für seine offenen (und fast immer richtigen) Worte auch Prügel von der FAZ. Warum fragt sich dann so mancher (leider nicht jeder)? Ein Punkt könnte sein, dass Steinbrück etwas stärker als die Moderatorin Merkel den Banken auf die Füße treten will. Wie man hört, macht die Banken-Lobby hinter den Kulissen sich gegen Steinbrück immens stark. Da ist es natürlich nicht mehr sehr weit her mit dem Rückrad eines Qualitätsjournalisten. Da traut sich keiner sofort zu schreiben: Steinbrück hat recht. Sei es zum Beispiel das Kanzlergehalt oder die Wahl in Italien. Im Nachhinein stellt sich komischerweise immer schnell raus, dass der Kanzlerkandidat der SPD zeitnah die richtigen Worte gefunden hatte und die Qualitätsjournalisten trotten langsam hinterher. Aber bei den Banken hört bei den Qualitätsjournalisten in der Regel der Mut auf. Merkel schützt diese Geier und die Lobby stützt Merkel. Ein einfaches aber doch gut funktionierendes Muster. Die Kanzlerin ist wirklich für die Physiker der Welt kein Aushängeschild!!
Was mich aber zu diesem Artikel trieb, ist nicht Mutti Merkel, sondern ein Artikel von Frau Katrin Rönicke in der FAZ. Sie ist, und hier haben wir eine Parallele zur Kanzlerin, anscheinend die Vorzeige Ossi-Dame (bei der FAZ). Was heißt Ossi? Sie wurde 1982 in Lutherstadt Wittenberg geboren, Vater flitzte in ihrer frühesten Kindheit alleine in de Westen und sie kam dann 1989, noch vor der Wende, mit ihrer Mutter nach. Also wie wir sehen, hat sie die besten Voraussetzungen, um über den Osten zu schreiben. Sie muss einfach alles wissen. In ihrem Blogbeitrag Lechts und Rinks in West und Ost versucht sie dem geneigten Leser der FAZ nahe zu bringen, warum es im Ost so viele Neo-Nazis gibt. Und sie kommt sogar mit ihrer alten Heimat. Sie muss also wirklich dazu qualifiziert sein, die Wahrheit herauszuschreien. Da sie selbst nichts wissen kann, kommt sie mit den üblichen Literaturzitaten. Das ehemalige Amt und deren finanziell gesundes Umfeld von unserem Gockel-Gauck, machten diese Bibliothek möglich. Mag sein, dass da einige interessante Sachen drin stehen, aber in der Natur der Sache müssen die Werke eine eindeutige Schießrichtung haben: Sie müssen die DDR verteufeln und alles schlechtreden was da passiert ist, denn die Geldquelle will eindeutige Beweise für die richtige Verwendung der Mittel. Da darf es keine Zweifel geben.
Es hätte doch einfach mal gereicht, wenn sich die Dame Rönicke mit ihrer lila Bluse auf den Weg gemacht und ihre Heimat wirklich besucht hätte. Ich meine wirklich mit den Menschen sprechen, die dazu was sagen können. Ich hatte mehrere Jahre das Vergnügen dort zu arbeiten und zu leben. Ich könnte mir vorstellen, dass sehr viele Menschen, die da geblieben und nicht flitzen gegangen sind, ihr ganz andere Geschichten erzählt hätten. Auch über viele Widersprüche, aber auch über einen Antifaschismus im Lande. Den sicherlich nicht jeder gut fand, aber eine ganz andere Qualität hatte, als dass was im Westen passiert ist. Sie hätte richtig was lernen können. Ich schätze die Menschen dort sehr und das hätte sicherlich zu einem anderen Blogeintrag geführt.
Was wäre aber geworden, wenn sie etwas anderes geschrieben hätte. Höchstwahrscheinlich hätte man das so nicht veröffentlicht und mit der tollen lila Karriere wäre es dann so nicht weitergegangen. Aber dazu, so nehme ich an, macht sie das doch, um Erfolg zu haben.
Wie dem auch sei, unter anderem deshalb ist die FAZ für mich ein journalistischer Windbeutel!
Eine Verlinkung zu einem FAZ-Artikel ist mir leider nicht mehr möglich (würde ich auch nicht mehr machen wollen ☺).
Mittwoch, 27. Februar 2013
Leistungsschutzrecht

Huhu, liebes Blogvolk.
Mit dem Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht habe ich so meine größeren und kleineren Probleme. Einem dem es ebenso geht und der dieses Thema auch noch hervorragend aufarbeitet, ist der Kollege Niggemeier.
Hier geht es zu seinem vierten Beitrag zu: Lügen für das Leistungsschutzrecht.
Da gibt es von mir wieder einmal einen Lesebefehl!
Montag, 11. Februar 2013
Was haben Steinbrück und Gysi gemeinsam?
Ja, was haben die beiden gemeinsam. Politisch? Eher weniger. Finanziell? Beide sind unabhängig, aber auf völlig verschiedenen Wegen. Was ist es also dann? Anscheinend haben die konservativen Kräfte in diesem Land dermaßen die Hosen voll, dass sie mit dem abstehen´bänden Ast FDP ihre gesamte Macht schwinden sehen. Die im-Kreis-sitz-Kanzelerin steht für alles, nur nicht für offensive und bürgerfreundliche Politik. Sie moderiert nur. Die starken Lobbyverbände, angefangen von der Bankenlobby, sehen ihre Zeit des ruhigen Lebens zu Ende gehen. Steinbrück will den Bankern zum ersten Mal Schranken aufbauen, damit nicht alle fünf bis sechs Jahre das System zusammenzubrechen droht und wir mit hunderten Milliarden ihre Gewinne retten müssen. Er sagt was er denkt und ist eine echte Gefahr für die CDU, da er einen hervorragenden Kanzler abgeben würde. Von der FDP redet schon gar keiner mehr. Die Bundestagswahl könnte die Entsorgung der Partei in der gelben Tonne sein.
Und da kommt die Linke ins Spiel. Wenn die FDP entsorgungsreif gewählt wird, die CDU auf Bundesebene keinen Partner mehr findet, dann könnte auch die Linke das Zünglein an der Waage sein. Also muss wahrscheinlich die nächste Kampagne gestartet werden. Nach den konzertierten Aktionen gegen Steinbrück geht es jetzt gegen Gysi, den Frontmann der Linken. Es werden 23 Jahre alten Stasivorwürfe wieder herausgeholt. Sie wurden schon fünf mal durchgekaut, sind aber immer wieder für eine neue Story gut. Ein paar neue Details und die gesamte Schar der Qualitätsjournalisten schreibt sich an Gysi die Finger wund. Es werden nicht die Argumente die für ihn sprechen herausgeholt, immer nur die gegen ihn. Obwohl er alle Prozesse bisher weitestgehend gewonnen hat. Und das die neue Kampagne von der Hamburger Staatsanwaltschaft ausgeht, bestärkt nicht unbedingt mein Vertrauen in die unabhängige Justiz Deutschlands.
Ich werde die Kampagnen gegen die beiden Politiker im Auge behalten und weiter den Stand der Dinge aus meiner Sicht berichten.
Berliner HC und Harvestehuder THC heißen die Meister 2013 im Hallenhockey
Huhu, liebes Blogvolk.
Ein Wochenende mit großem Hockeysport liegt hinter uns. Die Meister sind gekürt und werden sicherlich irgendwo noch feiern (Hockeyspieler sind nun mal so ☺ ).
Bei den Damen wurde der BHC mit einer überragenden Natascha Keller Deutscher Meister. Bei den Herren schaffte es die Mannschaft um Tobias Hauke vom HTHC. Eine Meisterschaft, die nicht enger ausgehen konnte. Der Weg ins Finale war für den HTHC kein Selbstläufer. Im Viertelfinale haben sie sich gegen die starke Mannschaft von Rot-Weiß Köln in der Verlängerung durchgesetzt. Es folgte im Halbfinale der BHC. Die Männer um Martin Häner erhielten in der ersten Halbzeit ein Lehrstück von den Männer des HTHC. Das war aus meiner Sicht Hallenhockey in Vollendung. Dementsprechend lagen die Hamburger zur Pause auch in Führung und um so mehr spricht für die Berliner, dass sie das Spiel in der zweiten Halbzeit noch drehten. Dreißig Sekunden vor Schluss lagen sie 3:2 in Führung, dann entschieden die Unparteiischen auf eine Strafecke für den HTHC. Eine sehr umstrittene Entscheidung und mit dem 3:3 ging es in die Verlängerung. In der Verlängerung gab es wieder eine umstrittene Entscheidung den BHC und das zog den Nerv der Mannschaft. Der HTHC war im Finale und hinterließ in der Halle aufgebrachte Berliner.
Das Endspiel gegen Uhlenhorst Mühlheim, die sich gegen die zweite Berliner Mannschaft im Finale, den Zehlendorfer Wespen, glücklich im Siebenmeterschießen durchsetzten, begann spektakulär. Nach gefühlten drei Sekunden lagen die Männer aus Mühlheim, die ihre Ministerpräsidentin als Fan mitgebracht hatten, in Führung. Der HTHC konnte immer wieder ausgleichen. Das Spiel war noch ein Tick schneller als die Halbfinals und ein Hauch härter. Beide Mannschaften zeigten ganz großes Hallenhockey und bis acht Sekunden vor Schluss stand es 5:5. Dann traf der HTHC zum 6:5 und war Deutscher Hallenhockeymeister 2013.
Glückwünsche beiden Teams zur Meisterschaft und besonders an die Organisatoren um den BHC für eine wirklich gelungene Endrunde in der Max-Schmeling-Halle.
Samstag, 9. Februar 2013
Bundesregierung knickt wieder vor einem Lobbyverband ein
Huhu, liebes Blogvolk.
Die schwarz-gelbe Bundesregierung wollte den Anwälten bei ihren sehr lukrativen Abmahngeschäften wegen unberechtigten Downloads einen Riegel vorschieben. Also ein vorhaben, was Bürgern geholfen hätte, um nicht ständig Abmahnzahlungen um die 1.000 € zu tätigen. Wenn zukünftig Zahlungen von Privatpersonen zu leisten wären, dann sollten die sich um die 150 € bewegen (erst sollten es ca. 80 € sein, aber die bürgernahe Kanzlerin hat mit ihrem Veto den höheren Betrag durchgesetzt).
Das war bis letzte Woche. Dann verschwand die Beschlussvorlage aus der Tagesordnung des Kabinetts und wird diese Legislaturperiode wohl nicht mehr behandelt werden. Welch ein Wunder und welch ein Glück für die Rechtsanwälte. Die können geschlossen den nächsten Luxuswagen bestellen, denn das von uns verdiente Geld muss doch schnell wieder unter die Leute gebracht werden.
Aus Protest zum Gesetzentwurf des Leistungsschutzrechts erfolgt keine Verlinkung zu Welt.de.
Freitag, 8. Februar 2013
Endrunde der Deutschen Meisterschaft im Hallenhockey bei den Damen und Herren in der Berliner Max-Schmeling-Halle
Huhu, liebes Blogvolk.
Alle fragen mich heute, warum hier noch nichts von der DM im Hallenhockey steht. Ja, mhh, Entschuldigung, aber dafür könnt ihr mich dort finden ☺.
Was der Eintritt kostet konnte ich leider nicht rausbekommen, wird sich aber erfahrungsgemäß im Rahmen halten. Außerdem unterstützt man den Berliner Hockeysport.
Also kommt in Scharen ☺. Wir sehen uns!
Zerstreuungs-Wetterbericht
Huhu, liebes Blogvolk.
Der Winter kommt kurzzeitig zurück und das jüngste Mitglied der Familie wird die Faschingszeit sicherlich auf dem Schlitten verbringen. Vermute ich jedenfalls. Ansonsten lernen die Studentenkinder für die Prüfungen, die Schulkinder haben noch ein paar Stunden Ferien und selbst in der Faschingszeit machen sich die Mütters ständig ihre Sorgen.
So ist das nun mal.
Donnerstag, 7. Februar 2013
Nachtrag zur geplanten EU-Wasserprivatisierung
Huhu, liebes Blogvolk.
Vor einigen Tagen hatte ich bereits über die geplante EU-Wasserprivatisierung berichtet. Nun hat glücklicherweise Oliver Welke dieses Thema ebenfalls aufgegriffen.
Einfach nur sehenswert.
Was wird aus Thüringen?
Huhu, liebes Blogvolk.
Wie ihr alle wisst, hängt mir als gebürtiger Thüringer dieses kleine Stück Land besonders am Herzen. Umso mehr dreht es sich bei mir im Kopf, wenn ich Artikel wie diesen bei Telepolis lesen muss:
Machenschaften von Politikern und satten Beamten, die sich ihre Posten erhalten wollen, treiben so manche Blühten.
Nun gut, ich habe nicht mehr viel mit Thüringen zu tun und deshalb wird es mich nicht aus meiner Lebensbahn werfen, wenn es dieses Land nicht mehr geben sollte. Aber komisch ist das schon, auf was für Ideen die Leute kommen, nur um ihre Posten zu erhalten.
Nachtrag zur Razzia bei acht Fotografen
Ein Nachtrag zur gestrigen Razzia bei acht Fotografen in Deutschland (das muss man als Alleinstellungsmerkmal eigentlich nicht mehr hinzuschreiben, denn es wird langsam alltäglicher Wahnsinn in diesem Lande).
Die von mir sehr geschätzte Anne Roth hat auf ihrem Blog einen Artikel eingestellt, der sich mit dieser Razzia und weiteren ‚Lustigkeiten‘ in dieser Republik beschäftigt.
Ein lesenswerter Artikel.
Mittwoch, 6. Februar 2013
Wie war das doch noch einmal vor 22 Jahren - 12 / Still Invasion
Als ich noch jung war, damals, da gab es auch schon Punkmusik ☺. Und das im Osten, wie schlimm müssen die Zeiten gewesen sein. Unser aller Freiheitspräsident hat davon bestimmt nichts mitbekommen, er war bestimmt mit anderen Sachen beschäftigt. Wir hörten damals neben Silly und Engerling, auch solche Bands wie Sandow. Eine Punkband aus Cottbus, die auch heute noch praktiziert und Konzerte gibt. Bekannt wurde die Band mit ihrem Song Born the GDR. Eigentlich ein Anti-DDR-Song, er wurde aber in der Wendezeit die Hymne der DDR-Kinder. Heute soll es nicht um diesen Song gehen, sondern um Still Invasion. Uns haben damals die Texte aus den Herzen gesprochen, wie z. B. die Zeile:
„Weißt Du was ich meine mit Doppelkinn
und
Deppen sind nette Leute …“.
Ja, das ist eine Zeit her und heute hat man selbst ein Doppelkinn ☺. Viel Spaß mit Sandow
Razzia bei Fotografen in Deutschland
Huhu, liebes Blogvolk.
Wie der Tagesspiegel heute berichtet (aus Protest zum Entwurf des Leistungsschutzrechts hier keine Verlinkung), fanden heute in Deutschland mehrere Hausdurchsuchungen bei Fotografen statt. Hunderte Beamte sollen in mehreren Bundesländern die Wohnungen von bislang acht Fotografen durchsucht haben. Bei einem Fotografen, der sich auf einer Dienstreise befindet, wurde die Wohnung trotzdem aufgebrochen!
Die Durchsuchungen stehen im Zusammenhang mit Untersuchungen zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Einsatzkräften bei Protesten gegen die Finanzpolitik der EU in der Bankenstadt Frankfurt im letzten Jahr. Die Fotografen sollen bei diesen positiv zu bewertenden Protesten beruflich tätig gewesen sein und deshalb wollen die Ermittlungsorgane auf die Datenbanken der Fotografen zurückgreifen.
Hier wird ganz nebenbei eines der Grundrechte, die Pressefreiheit, erheblich mit Füßen getreten und unser aller Freiheitspräsident, Gockel-Gauck, sieht sich nicht genötigt, ein Wort des Protestes zu sagen. So sieht es also aus, wenn ein ‚Freiheitskämpfer‘ mit einem Posten versorgt und damit ruhig gestellt wurde. Oder ging es ihm nie um die Freiheit und Grundrechte? Die Frage darf doch langsam mal erlaubt sein!
Ein weiterer skurriler (unglaublicher) Fall aus Sachsen
Huhu, liebes Blogvolk.
Heute morgen war ich geplättet, als ich eine Meldung von den Telepolis-Kollegen gelesen habe. Sie geht sinngemäß wie folgt:
Auf dem Oberarm eines Fußballspielers befindet sich ein Hakenkreuz-Tatoo und wird damit fotografiert. Der Fotograf setzt dieses Foto auf die Internetseite des linken Fußballvereins Roter-Stern-Leipzig. Und nun kommt es: Das Verfahren gegen den Hakenkreuzträger wird eingestellt und ein Verfahren gegen den Fotografe eröffnet.
Auf so etwas muss man erst einmal kommen und ein weiterer Beweis für die einseitige Rechtsprechung in Sachsen.
Für meine Familie besteht also weiterhin eine Reisewarnung für Sachsen!























