Sonntag, 17. Juli 2011

Dschoggen 06/11


Ha, das war gut. Ich hatte ein paar Tage Pause wegen meiner Erkältung eingelegt, vielleicht ein paar Tage zu viel, aber dann lief es heute besser als erwartet.
Natürlich bin ich keine 6,10er Zeit gelaufen, nur eine 7,23, aber dafür habe ich mich sehr gut gefühlt. Eigentlich hatte ich vermutet, dass mir zum Schluss die Körner fehlen werden, aber es war zum Glück nicht so. Und das in meinem Alter ☺.

Der Kreis hat sich geschlossen


Huhu, liebes Blogvolk.

Nun ist es vollbracht. Seit 2001 hören und lesen die Kinder 1.0 und 2.0 die einzelnen Folgen von Harry Potter. Zum Abschluss durfte natürlich der Kinobesuch im jeweiligen Film nicht fehlen. Das Kind 1.0 ist mit den Jahren raus-, aber das Kind 2.0 reingewachsen. Besonders die von Rufus Beck gesprochenen Hörbücher waren immer ein herausragendes Erlebnis.
Gestern waren wir zum Abschluss noch einmal gemeinsam im zweiten Film vom letzten Teil (oder so). Keine Angst, hier gibt es keine Kritik oder Einschätzung. Nur die Info, es ist vorbei mit dem Spuk. Kein warten mehr auf ein neues Buch. Kein suchen im Internet, wann das neue Hörbuch erscheint und auch keine Suche mehr nach dem neuesten Trailer im Netz.

Mit Abschluss dieser Serie ging wohl auch ein Stück Kindheit von den Lütten dahin. Wenn man es ganz genau nimmt, so können sie jetzt Erwachsen werden. ☺

Freitag, 15. Juli 2011

Nachlese Liebig 14/08



Huhu, liebes Blogvolk.

So vergeht die Zeit. Das ist schon der Teil acht meiner kleine Serie über die Demo zur Liebig 14. Die Nachwehen sind immer noch in den Medien und wie es aussieht, wird das noch eine Weile so bleiben.
Bei diesen Bildern bin ich so langsam auf den Weg vom Frankfurter Tor Richtung Liebigstraße. Beim losgehen musste ich leider wieder eine Verhaftung dokumentieren. Ein paar Meter weiter waren dann die Freunde aus Sachsen-Anhalt bemüht, durch ihre bloße Anwesenheit die Lage zu entschärfen. Sieht alles sehr vertrauensbildend aus.

Schlossgespenster

Vor ein paar Tagen ging eine Meldung so ungefähr durch die Medien: Berliner Stadtschloss wird wieder aufgebaut und es darf sogar noch mehr kosten als jemals geplant. Kein Mensch benötigt ein Stadtschloss und zu teuer ist es sowieso.

Da gibt es jetzt wenigsten eine richtige Sparposition im Haushalt, die n´bei nächster Gelegenheit gezogen werden kann. Die Sache hat also auch was Gutes.

Hainich

Das Biosphären-Reservat Hainich wäre doch schöne eine Möglichkeit für das Kind 2.0 und meiner Wenigkeit, ein paar Ferientage zu verbringen. Vielleicht können wir das Kind 1.0 auch noch dazu überreden.
Eine Fahrradtour wäre sogar möglich.

Einer hat mindestens noch gefehlt


Huhu, liebes Blogvolk.

2008/2009 hatte ich eine kleine Serie mit Liedern von oder mit Gerhard Gundermann veröffentlicht. Viele Titel sind schon hier auf dem Blog zu finden, aber ein Song von Toni Mahoni im Konzert ‚Tribut an Gerhard Gundermann‘ hat mindestens noch in der Sammlung gefehlt.

Hier für euch: ‚wo bleiben wir‘.

Viel Spaß

Ratingagenturen

Mit dem Artikel ‚Ratingagenturen - ein zutiefst korruptes System‘ haben die Kollegen von den NachDenkSeiten , meine Aufmerksamkeit erhascht. Nicht zu unrecht, denn diese Abhandlung über Ratingagenturen ist sehr aufschlussreich und ich möchte sie euch empfehlen. Schließlich ist das Thema zurzeit mehrmals täglich präsent und da kann ein wenig Hintergrundwissen nicht schaden.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Zerstreuungs-Wetterbericht


Wie soll es schon anders sein, die Urlauber haben schönes Wetter und wir müssen mit viel Regen auskommen. Die halbe Familie ist jetzt im Urlaub, da machen sich die Mütters gleich wieder große Sorgen, ob Zuhause auch alle Geräte ausgeschaltet sind.
Schönen Urlaub!

Natürlich haben sie recht | Update 17.07.11


wenn sie schreiben:
„Liebe GVU, Filmindustrie und Staat: Denkt ihr wirklich, ihr könnt uns stoppen, nur weil ihr haufenweise Geld habt? Wie kann es sein, dass harmlose Webseitenbetreiber auf eine Stufe mit Mördern und Vergewaltigern gestellt werden?“

Gleich zu Beginn: Ich nutze diese Angebote im Netz in keiner Weise, aber diese Sätze der Nachfolge-Webseite von kino.to bringen das zum Ausdruck, was viele denken. Vielleicht sind sie nicht die ganz harmlosen Seitenbetreiber, vielleicht gibt es da Grauzonen. Aber der Hauptpunkt um den es geht, ist der, warum sind die vom Staat verhätschelte und von den Juristen auf Händen getragene Filmindustrie und deren Verwertungsgesellschaften nicht in der Lage, ein auf dem Stand der Technik angepasstes Verwertungsmodell aufzubauen. Das ist die Ursache dieses ganzen Dilemmas und die dicke Filmindustrie verharrt in einer Denkweise des letzten Jahrtausends. Da gab es noch den Kalten Krieg und Rechner haben Säle gefüllt. Internet war noch was für das Pentagon und Festplatten ein Fremdwort. Wenn sich aber das gesamte Umfeld verändert und sogar die Denkweise der Menschen zum Urheberrecht in Veränderung begriffen ist, dann muss ich mich den Gegebenheiten anpassen. Es gibt in diesen Verwertungsprozessen so viele Stellschrauben die man bewegen kann, man muss nur wollen. Vielleicht solltet ihr z. B. Leute mit einem besonders gutem Angebot belohnen, die auch in Netz bereit sind, Geld für Filme auszugeben. Aber man erschwert lieber diesen Verwertungszweig und heult vergangenen Zeiten hinterher. Dann schickt man scharenweise Anwälte auf die kleinen User los und schimpft auf Vater Staat, dass er nicht mehr gegen diese ‚Unsitten‘ tut. Von der Unverhältnismäßigkeit der Mittel mal ganz zu schweigen!!

Liebe Filmindustrie, liebe GVU, wenn ihr euch nicht schleunigst den Veränderungen anpasst, dann könntet ihr schneller Geschichte sein, als ihr ‚Geschichte‘ schreibt.

Update 17.07.11

Wie die heise-greise melden, hat eine andere Gesellschaft, die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) herausgefunden, dass Nutzer von Kino.to oder ähnlicher Internetseiten weit häufiger mehr ins Kino gehen, als andere Personen. Also man kriminalisiert die wichtigste eigene Klientel. Da muss man erstmal drauf kommen.
Was für mich aber besonders interessant ist, dass die GfK, die sonst immer im Dienste der großen Medienkonzerne unterwegs ist, denen mal soeben ins Knie geschossen hat.

Dienstag, 12. Juli 2011

Der Tag der Wahrheit dieser Finanzkrise kommt anscheinend immer näher


Huhu, liebes Blogvolk.

Ich habe mich bewusst zu diesem Thema mehrere Monate zurück gehalten. Es ist ein elementares für uns alle, aber die Artikel die ich 2008 und 2009 hierzu geschrieben hatte, haben erstens von ihrer Aktualität nichts verloren und zweitens sind die Rettungsversuche deutlich mehr von Frau Merkel als vom Finanzmister geprägt. Damals gab es immer ein klares Wort für die Bürger vom Finanzminister Steinbrück, heute gibt es nur Nebelbomben aus dem Kanzleramt. Wieso, werden viele fragen.
Eine Gegenfrage sei mal gestattet: Ist Euch bewusst, dass zurzeit mindestens das europäische Finanzsystem kurz vor dem Infarkt steht? Ja, sagen alle, liest man doch jeden Tag in der Zeitung. Wirklich? Wie schlimm es tatsächlich ist, dass liest man aus meiner Sicht nicht.
Ein paar Zahlen der Kollegen von Telepolis:
  • Griechenland verschlingt mit beiden EU-Hilfen ca. 230 Milliarden €, die Staatsschulden Athens belaufen sich auf 330 Milliarden €.
  • Der Schuldenberg des nächsten Wackelkandidaten Italien beträgt fast 2 Billionen €. Natürlich hat Italien eine höhere Wirtschaftsleistung, aber setzt man diese ins Verhältnis mit der Staatsverschuldung, so sollen sie gleich hinter Griechenland liegen. Wie hoch soll denn bei diesen Zahlen ein Rettungspaket für Italien aussehen?
  • Am Montag sollen italienische Staatsanleihen bei 5,7% gelegen haben und mit der derzeitigen Diskussion wird der von Woche zu Woche steigende Zinssatz nicht aufgehalten. An den Beispielen Griechenlands und Portugals kann man ableiten, dass binnen ca. 80 Tagen dann ein Zinssatz von 7% erreicht oder überschritten werden kann. Das ist der Zeitpunkt, an dem in der Regel die Nothilfe beantragt wird. Italien will im Rahmen ihres Sparprogramms bis 2014 47 Milliarden € einsparen, aber durch die zu erwartende Zinssteigerung wird dieser Betrag schon innerhalb eines Jahres aufgefressen. Das ist also ein Sparpaket, das anscheinend niemandem weiterhilft.
  • Spanien gilt als nächster großer Kandidat nach Italien für die Nothilfe. Die Staatsverschuldung liegt in Spanien bei noch relativ beherrschbaren 60 % des BIP, aber Italien und Spanien stagnieren in ihrer Wirtschaftsleistung. Bei steigenden Zinsen ist aber auch in Spanien mit erheblichen Problemen zu rechnen.
Eins scheint für manche Experten bereits festzustehen, wenn Italien oder Spanien die Nothilfe in Anspruch nehmen müssen, dann wird diese nicht mehr von den anderen Ländern erbracht werden können. Wo sollen denn diese irrsinnigen Summen herkommen?
Das bedeutet mindestens den Zusammenbruch des Euro, in der Form wie er jetzt existiert. Wer glaubt, dass die Weltwirtschaft davon unbeeindruckt bleiben wird, der mag ruhig weiter träumen. Was uns bevorsteht ist eine Zäsur. Vieles kann sich in den nächsten Monaten verändern und wenn Italien weiter so halbherzig die Krise bekämpft, dann werden uns diese Ereignisse schneller einholen, als uns lieb ist.
Noch einmal auf den Anfang: Sind Nebelbomben für den mündigen Bürger das begehrliche Ziel oder sollte man uns lieber dieser bedrohlichen Lage nicht mehr Wahrheit in den täglichen Cocktail kippen?

Polizei filmt(e) die Liebig 14


Wie mehrere Zeitungen meldeten, hat die Polizei von einem Schulgebäude aus die Baustelle und das Umfeld des geräumten Hauses Liebigstraße 14 gefilmt. Als es aufflog hat man die Kamera abgeräumt , aber vielleicht stehen andere irgendwo herum. Technisch ist das alles heutzutage kein Problem mehr, denn die Miniaturisierung der Technik schreitet geratet bei solchen Kameras schnell voran.
Ein schlechtes Gewissen braucht man als Verantwortlicher nicht zu haben, denn die Damen und Herren sagen ja immer, wer nichts ausgefressen hat, der braucht auch nichts zu befürchten. Terroristen und andere gefährliche Verbrecher sind auf der Begründungsschiene bestimmt auch nicht weit. Das so unsere Grundrechte immer mehr weggewischt werden, ist eine Tatsache. Leider ist das der breiten Masse irgendwie egal oder sie werden mit anderen Sachen abgelenkt.




Photo: Kamera mit schönen Augen

Nachlese Liebig 14/07



In der letzten Folge hatte ich zwei Bilder einer Verhaftung veröffentlicht. Diese Verhaftung hatte ich am Frankfurter Tor fotografiert. Das ist ein sehr persönlicher Ort für mich, da ich in meinem ersten Leben 1988 genau an den Säulen bereits selbst einmal verhaftet wurde. Zum einen gab damals keine Damen und Herren unter denen, sondern nur Herren. Heute ist das ein wenig anders. Zum zweiten waren die Herren überwiegend in Zivil gekleidet und überall auf dem Platz waren von ihnen welche (heute sind es nach meinem Bauchgefühl weit mehr). Zum dritten war es damals schön kalt. Wir wollten eigentlich zur Luxemburg-Demo, wurden auf den Weg dorthin abgefangen und unter den Säulen begannen sie ihre Pflicht zu tun. Wenn ich heute aus meiner Sicht noch mehr Sicherheitsleute sehe, dann bekomme ich eine pelzige Zunge. Warum nur?
Nach einem Schluck Wasser ging es dann weiter Richtung Liebigstraße. Den Weg konnte man einfach nicht verfehlen, denn wie gesagt, es waren irgendwie mehr Sicherheitsleute auf den Beinen als 1988. In den nächsten Folgen wird man davon noch mehr sehen.

Montag, 11. Juli 2011

Tempo 30 für Berlin :-)


Huhu, liebes Blogvolk.

Wenn man dem Artikel in der Zeit Glauben schenken darf, dann wird im Vorfeld der Wahlen in Berlin und München, über dieses Thema ersthaft diskutiert. Da ich kein Auto habe und nur von fremden Dingern mit Lärm und Dreck belästigt werde, können die Damen und Herren mit Doppelnamen, gern über Tempo 30 weiter diskutieren. Nach meiner Meinung wird es so wie so nichts, aber der Gedanke daran zaubert mir ein lächeln ins Gesicht.

Es geht weiter


mit Andreas Klöden bei der Tour de France. Nach seinem schweren Sturz am Sonntag, wo er ungefähr an der Stelle wie Alexander Winokurow von der Straße abkam und einen Abhang ca. 8 m tief abstürzte. Er landete auf dem Rücken und hat sich zum Glück, bis auf Prellungen, nichts weiter getan. Na ja, was da ‚nichts weiter‘ so heißt. Eine Rippenprellung ist nicht lustig und geht nicht in zwei Tagen wieder weg. Alle Achtung, wenn er sich ab Donnerstag wieder die Berge hochquält. Von hier aus gute Besserung. Seine Aussichten die Tour zu gewinnen oder mindestens auf dem Podium zu stehen, sind nach meiner Meinung leider dahin.

Wenn man sonst so im Blätterwald nachschaut und etwas über Andreas sucht, wird man relativ wenig finden, denn die deutschen Qualitätsjournalisten mögen ihn nicht. Er hat, nachdem Dopinggerüchte gegen ihn lanciert wurden, einfach die Zusammenarbeit mit diesen ‚hervorragenden‘ Kollegen eingestellt. Allein dafür gebührt ihn Anerkennung, weil er viele verlogenen Sachen nicht mitmacht und sich immer treu bleibt. Wie man so hört, schäumen manche Dopingexperten bei der ARD (mit unsere Gebühren), wenn er sich von denen nicht kleinmachen lässt.
Eine Ausnahme bilden hier die Kollegen von Eurosport. Sie berichteten immer fair über dieses Thema und dafür gebührt ihnen Respekt.

Ich hatte schon einmal einen Artikel über Andreas verfasst, natürlich ist das schon ein paar Tage her, aber leider hat das ZDF gezwungener Maßen den zugehörigen Link von ihrer Web-Seite nehmen müssen. Bei Youtube bin ich leider noch nicht fündig geworden. Falls, dann räume ich diese Baustelle nach. Versprochen.

Samstag, 9. Juli 2011

Kapitalismus



Volker Pispers über den Kapitalismus als solches.

Sehr gut.

Seminargruppentreffen


Huhu, liebes Blogvolk.
Ein paar Zeilen bin ich Euch noch schuldig. Genau, die vom Seminargruppentreffen.
Also letztes Wochenende war ich in Thüringen und neben einigen Besuchen, war ich bei unserem Seminargruppentreffen. Vor 25 Jahren wurden wir geext und fast alle fanden den Anlass lustig genug, um sich einen Sonnabend um die Ohren zu schlagen. Da werden bei manchen die Augen flimmern: Seminargruppe und dann noch Treffen?
Tja, in meinem ersten Leben war das so. Wir haben in Seminargruppen studiert und hatten die Möglichkeit, wenn was schief ging, ein Semester zu wiederholen. Mehr ging nicht. Das heutige Gelaber über Studienreformen, Kostenexplosionen, Regelstudienzeiten, Langzeitstudenten, Bund- und Länderhoheiten, alles Fremdworte, die die Geexten von damals™ nicht verstehen und die Diskussion in keiner Weise nachvollziehen können.
Soweit ich mich erinnern kann haben wir mit 23 oder 24 Leutchens begonnen und 19 wurden am Ende geext. Das war unsere Seminargruppe, vom ersten bis zum letzten Tag. Für den Zusammenhalt waren die zahlreichen Feiern förderlich, aber natürlich spielte unsere Fahne dabei auch eine wichtige Rolle. Jede Seminargruppe musste sich eine fertigen. Unsere war eine der schönsten, ist doch klar.
Im Nachhinein betrachtet muss ich sagen: Am meisten hat mich gefreut, das aus allen was geworden ist. Da spielen nicht die großen Ämter oder Posten eine Rolle, nein, jeder hat seinen Platz im Leben gefunden. Was für ein Satz, aber er stimmt.
Bald müssen die Dschungs und Mehdchens ’30 Jahre Immatrikulation’ feiern, dann heißt es wieder: Auf nach Thüringen ...


[ursprüngliches Photo: Deußing]

Freitag, 8. Juli 2011

Omega



Damals, also ihr wisst schon, in meinem ersten Leben und als ich noch ganz jung war und mein großer Bruder gaaanz lange Haare hatte und alles in Bewegung kam (so sah es für uns jedenfalls aus), ja damals war bei uns Omega sehr angesagt. Die anderen Bands waren unerreichbar, aber Omega, LGT und wie sie alle hießen, die hatten so ein Flair von der großen weiten Welt. Also wenn 'große weite Welt' heißt, man versteht kein Wort, dann war das die große weite Welt :-).
Heute ist mir ein Titel von Omega über den Weg gelaufen und ich war gedanklich sofort wieder in der langhaarigen Zeit.

Viele hundert Jahre später ist es immer noch große Musik.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Nachlese Liebig 14/06



Huhu, liebes Blogvolk.

Die ‚klaren und sachlichen‘ Handlungen am heutigen Tag in Stuttgart haben mich darin bestärkt, meine kleine und völlig unbedeutende Serie über die Demo zur Räumung der Liebig 14, fortzusetzen. Wie gesagt, bei dieser Demo protestierten Menschen gegen die Räumung der Liebig 14. Was ich aber an Polizeiaufgebot dort gesehen habe, dass war schon beachtlich. Deeskalation sieht in meinen Augen anders aus und war einige Tagen nach den Ereignissen in Stuttgart (im weitesten Sinne) eine eher unglückliche Aktion. Aus diesem Grund waren viele Demonstranten, positiv ausgedrückt, überrascht, über die Vorgehensweise der Polizei. Speziell über das Ansinnen, diese Technik überhaupt in die Nähe einer Hausräumung zu bringen. Alle hatten sofort die Bilder von Stuttgart vor Augen.

Tut mir Leid wenn ich mich heute wiederholen muss, aber so etwas hat es zu Erichs Zeiten in dieser Form nicht gegeben. Und wir reden hier von einer Hausräumung in einer unbedeutenden Nebenstraße!!

Unterwegs


Heute ist das Wetter in Friedrichshain ausgezeichnet und da haben sich das Kind 1.0 und 2.0 gleich mal aufs Moped gesetzt und sind einfach los gerauscht. Sie wollen heute Abend, vor dem großen Regen, wieder da sein.

Die kleinen Kinder wieder :-).



Wart, wart, wart ....

Aktuelle Stunde im Bundestag zu Sachsens Handy-Affäre

Huhu, liebes Blogvolk.
Meine familiäre Reisewarnung für Sachsen hat einige Leute aufgeschreckt und auf meine Seite geführt. Schön. Viel wichtiger ist aber, dass sich immer mehr über die Ausweitung des Datenkrakens Gedanken machen. Es ist schon abscheulich genug, wenn Riesenkonzerne wie Google qualifiziert unsere Daten einkassieren und verarbeiten. Natürlich machen sie das, denn sie leben ja davon. Das ist die kommerzielle Seite dieser Problematik. Es gibt leider auch eine politische Seite. Wie schlimm es auf dieser schon steht, hat uns die sächsische Handy-Affäre vor Augen geführt. Mit einer Selbstverständlichkeit wurden von ca. 330.000 Bürgern Handy-Daten erhoben und verarbeitet. Was mich immer wieder sprachlos macht, ist das relative Unschuldsbewußtsein der politisch und sachlich Verantwortlichen dort. Es ist unglaublich. Diese Dreistigkeit hat sich noch nicht einmal Onkel Erich erlaubt und das will schon was heißen.

Mein Dank geht wieder einmal an Anne Roth, die auf ihrem Blog den Mitschnitt zur Aktuellen Stunde im Bundestag zu diesem Thema verlinkt hat. Schaut bitte selbst. Nebenbei könnt Ihr Euch ein schönes Bild von den Parteien machen, wie sie mit Euren Daten umgehen möchten.(leider kann man es nur so verlinken)

Warum treffen Frauen öfter Kaufentscheidungen als Männer?

So sieht das in der Wirklichkeit nun mal aus. Alle wissen natürlich sofort bescheid, was das für Werbung etc. bedeutet.
Mich interessiert aber was anderes. Warum treffen die Damen öfters die Kaufentscheidungen. Können sie besser Geld ausgeben, als es verdienen? Nein, das kann ich nicht so recht glauben.
Ich habe keine Ahnung und mit dieser tolle Studie komm ich bei diesem Thema auch nicht weiter.

Ein Seminargruppentreffen und eine Erkältung später



melde ich mich wieder. Dafür werde ich an den nächsten Tagen etwas aufarbeiten. Mal sehen, wie weit ich komme.

Zerstreuungs-Wetterbericht


Regen, Regen, Regen. Bis auf Kanada, dort scheint immer die Sonne. Natürlich nur solange, bis die halbe Familie dort eintrifft und mit Gewitter empfangen wird. Da haben die Mütters wieder was, worüber sie sich Sorgen machen können.
Das Kind 2.0 ist auch wieder da, was will man mehr.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Abitur


Huhu, liebes Blogvolk.

In der Zeit fand ich einen schönen Artikel über das Dauerstreit-Thema, ob man das Abitur mit nach 12 oder 13 Jahren ablegen sollte. Der Artikel versteht sich als „ein Plädoyer gegen das Lamento westdeutscher Eltern und Lehrer. Eine Geschichte vom glücklichen Leben sächsischer Schüler. Denn es sind heute, zwei Jahrzehnte nach der Wende, die Westdeutschen zu Jammerern geworden und die Ostdeutschen zu Realisten.“

Ich finde den Artikel schön geschrieben, nicht überzogen und soll aus meiner Sicht zum Nachdenken anregen. In den Kommentaren findet man die üblichen Beißreflexe und selbst da kommt nach meiner Meinung die Jammerer und Realisten wieder durch. Was ich eigentlich nicht verstehe, den der Autor betrachtet einen wichtigen Punkt überhaupt nicht. Wenn man noch etwas weiter zurück geht, dann gab es auch das 12-Klassen-Abi, aber da durften man keine Fächer abwählen. Ein zusammenstückeln dieser sogenannten Hausfrauen-Abis war nicht möglich. Vielleicht ist es richtig, mit diesem Argument erst in der nächsten Diskussionsrunde zu kommen.

Heute gegen die Niederlande


Nachdem gestern das Spiel gegen Europameister England wegen eines Unwetters verschoben werden musste, spielt heute die DHB-Auswahl der Herren im Rahmen der Rabo Trophy gegen Gastgeber Niederlande. 20:00 Uhr wird das Spiel angepfiffen und vielleicht weiß jemand, ob man es im Fernsehen oder Internet sehen kann.

Freitag geht es gegen es gegen Pakistan weiter und am Sonnabend wird das Spiel gegen England nachgeholt.

Ich drücke die Daumen.

Wer hätte das gedacht

Gestern habe ich interessante Zahlen über Krankschreibungen gefunden. Diese sind zwar auf Thüringen bezogen, aber vielleicht finde ich auch mal welche für andere Bundesländer.
Interessant ist für mich hauptsächlich ein Punkt, dass die älteren Beschäftigten weniger krank sind als jüngere. Eine andere Sache hat mich weitaus weniger überrascht: Die MitarbeiterInnen im öffentlichen Dienst fehlen krankheitsbedingt am häufigsten. Eine der Begründungen ist besonders süß: „dass sowohl das Leistungsvolumen, wie das Tempo der Arbeit und die Informationsdichte viele Beschäftigte zunehmend belasten.“
Wenn das kein guter Start in den Mittwoch ist, dann weiß ich auch nicht mehr.

Dienstag, 28. Juni 2011

Dschoggen 05/11


Zwei Tage Verspätung (ok), aber dafür eine Trainingseinheit bei diesen sommerlichen Temperaturen. Da kann man wirklich sagen: Dschoggen zum Spaß machen. Wegen diesen Temperaturen habe ich mich bemüht, nicht über einen 140er Puls zu laufen. Nur an Steigungen ging er mal auf die üblichen 160 und mehr, sonst war es ganz ok. Natürlich geht dann bei mir die Geschwindigkeit absolut in den Keller. Da gewöhne ich mich aber langsam daran.

Montag, 27. Juni 2011

Bad Kleinen

Vor 18 Jahren fielen die letzten Schüsse der RAF und Wolfgang Grams starb auf den Gleisen des Bahnhofs von Bad Kleinen. Bis heute sind viele Details nur undeutlich aufgeklärt, wie z. B. setzten die GSG-9-Beamten Maschinenpistolen ein oder nicht. Wenn solche wesentlichen Punkte nicht aufgeklärt werden können, was soll man dann von dieser Eliteeinheit halten. Sicherlich machen sie eine gute Arbeit, aber solche Schnitzer dürfen einfach nicht passieren. Wie gesagt, das ist nur ein Detail.

Sonntag, 26. Juni 2011

Nachlese Liebig 14/05



Zugriff!

Das ist immer so eine Art Zauberwort in der Welt der Sicherheitskräfte. Einen von vielen Zugriffen konnte ich direkt am Frankfurter Tor dokumentieren. Wie man sieht, stand ich unmittelbar neben dem ‚Tatort‘ und ich kann beim besten Willen nicht sagen, was da passiert sein soll. Vielleicht haben es andere besser mitbekommen.

Impressum | Update 17.07.11

Für alle die schon darauf warten (warum auch immer): Ich bin beim basteln des Impressums. Leider ist es nicht so einfach wie ich mir das vorgestellt habe, so ein Ding hier technisch einzustellen. Falls jemand Hinweise hat, dann nehme ich diese sehr gern entgegen.
Danke für Euer Verständnis

Update 17.07.11

Hier ist mein vorläufiges Impressum, bis ich eine andere technische Möglichkeit der Einstellung gefunden habe:

Impressum
aus vom 17.07.2011 
Berliner Blicke ist ein privates publizistisches Angebot von:

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Name: arthurkma
Fax: 0322 298 165 05
Standort: Berlin-Friedrichshain, Deutschland

Emailadresse: arthurkma . Berlin . blog (a) gmail . com

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Auf der Reise

Heute ist es soweit. Das Kind 2.0 kommt von ihrem zweiwöchigen Praktikum in die Hauptstadt zurück. Freude überall.

Die 3 HIGHligen erleichtern die Fahrt.

Sicherheit in der Keksdose


Huhu, liebes Blogvolk.

Hier eine kleine Theorie:

Die Industrie, Telefongesellschaften und die sicherheitsbeflissene Politik haben einen Pakt geschlossen. Man hat seitens der Industrie Voraussetzungen geschaffen, wir über unsere Mobiltelefone abgehört werden können. Ohne unser zutun, dass heißt, auch wenn die Telefone ausgestellt sind. Die Telefongesellschaften tragen natürlich ihren Teil zu dieser Konstellation bei. Also nicht nur Handy-Datensätze sammeln, nein, auch über unsere Verträge mit ihnen uns abhören lassen. Und wer hat ein berechtigtes Interesse an dieser Konstellation? Natürlich die terrorgeplagte Politik. So etwas umzusetzen, geht aber nur in einer konzertierten Aktion. Warum sollten sonst die Industrie oder die Telefongesellschaften ihren Teil an diesem Pakt gegen die Kunden, also gegen Euch oder mich, beitragen? Da sind wir wieder schnell bei verschiedenen Verschwörungstheorien. Ja, aber wie soll man sonst dieses Konstrukt erklären.

Ist es wirklich nur eine Theorie?

Anscheinend nicht, denn wenn es nicht mehr nur die Privatperson, also Euch oder mich, betrifft, kommt man wieder mit der Industrie in Konflikt. Mit dieser ‚eingeführten‘ Technik kann man natürlich auch wunderbar Industriespionage durchführen. Und da kommt unsere Keksdose ins Spiel. Die Sicherheitsbeauftragten von Evonik haben angeordnet, dass Mobiltelefon während sensiblen Besprechungen in Keksdosen deponiert werden müssen. Also doch keine Theorie?

Jeder sollte jetzt selbst entscheiden, ob er im Keller nach einer passenden Keksdose suchen will.

Samstag, 25. Juni 2011

Hockey-Endrunde DM der Herren in Mannheim | Update 17:30


Huhu, liebes Blogvolk.
Soeben hat in Mannheim das Spiel 538 begonnen und ich drücke dem BHC die Daumen. Aus meiner Sicht muss es im weitesten Sinne um den Platz drei gehen. Dann erst recht Daumen drücken.

Update:
Leider drei zu zwei verloren, aber es muss ein großartiges Spiel gewesen sein. Die überragenden Spieler auf Berliner Seite waren Zwicker und Hähner.

Freitag, 24. Juni 2011

Reisewarnung für Sachsen


Huhu, liebes Blogvolk.

Ihr habt richtig gelesen, ich habe für meine Kinder und mich eine absolute Reisewarnung für Sachsen und Umgebung rausgegeben. Hintergrund sind die perfekten sicherungs- und abhörtechnischen Maßnahmen des Landes Sachsen. Wie jetzt in Auswertung der Akten im Zusammenhang mit der alljährlichen Nazi- und ebenso alljährlichen Gegendemonstration bekannt wurde, sind nach selbstbewusster Aussage der Polizeidirektion Dresden ‚rechtmäßig’ 138.000 Handyverbindungs-Datensätze ausgewertet worden. Zudem wird von Anne Roth in einem anderen Artikel dargelegt, wie sehr sich die Sachsenaffäre immer weiter ausbreitet. Zum Beispiel wurden selbst Busfahrer zu Hilfsspitzeldiensten herangezogen. Und das Ganze soll schon mindestens seit 2009 von den zuständigen Behörden so gehandhabt worden sein. Für mich sieht da so aus, dass noch nicht einmal ein Unrechtsbewusstsein bei den zuständigen Stellen vorherrscht.
Gern werden solche Überwachungsmaßnahmen heutzutage in die Nähe korrupter Machthaber gerückt, aber nie und nimmer in die übliche Arbeitsweise deutscher Behörden.
Sachsen hat nicht nur ein Nazi- und Überwachungsproblem, sondern auch ein weiteres, zugegeben kleineres. Ich werde wohl so schnell nicht mehr touristisch nach Sachsen reisen.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Zerstreuungs-Wetterbericht


Was sagt man dazu: Es kündigt sich Sommer, Sonne und tolle Temperaturen an. Ja, natürlich müssen die Kinder überall erst einmal den Regen abwarten. Ideal für alle Studentenkinder, um das Studium fortzusetzen. Jenau!

Wer sagst denn. Eigentlich bräuchten sich die Mütters keine Sorgen machen. Eigentlich ☺

Grüße an das Kind 2.0

Mittwoch, 22. Juni 2011

Auszug vollendet


Huhu, liebes Blogvolk.
Vorgestern habe ich dem Kind 1.0 die letzten (gefühlten 50) Kartons in seine neue WG gebracht. Jetzt ist es endgültig ausgezogen. Alles hat Vor- und Nachteile, aber die Zeit war unterm Strich sehr schön. Gut, die Zeitauffassung eines Studentenkindes sind anders als meine. Natürlich gab es noch ein paar andere Punkte, an denen man sich gerieben hat, aber das ist doch völlig normal. Und wichtig war, wir hatten anderthalb Jahre, um uns noch einmal zu beschnüffeln.
Einzig und allein liegt hier noch seine Geige herum, die soll jetzt das Kind 2.0 übernehmen. Mal sehen, ob das Schulkind diese haben will. ☺

Dschoggen 04/11



Heute war es endlich wieder soweit: Dschoggen im Hain. Bei schwül-warmen Temperaturen habe ich insgesamt 6 km, mit einem ‚tollen‘ Puls runtergeschraubt. Nachschwitzen macht jetzt auch Spaß. ☺

Am Wochenende nehme ich mir die nächste Runde vor.

'Das Volk' und Thüringer Ex-Politiker

Huhu, liebes Blogvolk,

gestern fiel mir ein Artikel der Thüringer Allgemeine in die Hände, in dem es um die Versorgung Thüringens Ex-Politikern geht. Die erste und zweite Generation der neuen Elite Thüringens kommt so langsam in das Alter oder ist durch den bösen Wähler davongejagt worden. Nicht alle wollen sich mit Pension oder Rente zufrieden geben, nein, man möchte noch ein wenig die Früchte des Erfolges ernten. Schließlich hat man Privatisierung oder Abbau von Sozialleistungen ‚erfolgreich‘ voran getrieben. Diese Früchte, die nun die neue Gesellschaftsordnung ihnen bietet und an die man als Volksvertreter nicht so leicht rankommt, diese möchte man jetzt auskosten. Oh, ich habe noch die Worte der Wende im Ohr, als deren gleichen sich, und das zurecht, über die Auswüchse der Funktionärsgilde der DDR aufregten. Auch über die Vetternwirtschaft und das Postengeschachere. Jetzt hat man mehr oder weniger 20 Jahre Arbeit in dieses neue System investiert, da kann man doch ein wenig Dankbarkeit erwarten. Hübsch fand ich z. B. den Herrn Müller, nein, nicht den alten SED-Bezirkschef, sondern Bernward Müller. Der ehemalige Kultusminister wollte nach seiner und der von Althaus Abwahl nicht mehr als Lehrer arbeiten, ließ sich Verbeamten und gleich danach wurde er Frührentner. Bei so etwas gibt es natürlich im Land kein Aufschrei, in einer Demokratie darf man sich so bedienen. Im Artikel werden viele Beispiele von ehemaligen Spitzenpolitikern genannt und wie sie das für sich rettende Ufer erreicht haben. Das ist nur die Spitze des Eisberges. Es ist schon dreist, wie sehr sich nach 20 Jahren die neue Elite an Steuergeldern vergreift. Das zeigt für mich, wie groß schon die Kluft zwischen Volk und Herrschenden wieder ist. Es liegt dann immer am Volk, wie lange es sich das bieten lassen möchte. Besonders die junge Generation sollte darüber mal nachdenken.

Apropos Volk. Das Volk, so hieß früher die Bezirkszeitung in Erfurt. Sie gehörte der SED und schrieb kräftig in ihrem Sinne. Nach der Kehre wurde sie in die Thüringer Allgemeine umgewandelt und von einem Journalisten geführt, der 1953 in einem GULAG geboren wurde. Später übernahm die WAZ-Gruppe die Zeitung und setze 2009 diesen Journalisten als Chefredakteur ab. Seit dieser Zeit wird die Zeitung von Woche zu Woche konservativer. Wenn es dem Volk gefällt, dann gibt es da nichts zu diskutieren. Um das wirklich beurteilen zu können, bin ich einfach zu weit weg. Was mich aber aufhorchen lässt ist die Tatsache, das eine konservative Zeitung, die immer um ihre neue Elite herum turtelt, sich derart klar zu diesem Thema äußert.

Da muss schon richtig was am kochen sein.

Dienstag, 21. Juni 2011

Ein paar Tage her

aber hat aus meiner Sicht nichts an Aktualität eingebüßt.

Unbedingt sehenswert!!


Nachlese Liebig 14/04 | Update 22.06.2011, 08:00 | 07.07.2011, 12:41



Huhu, liebes Blogvolk.

Heute ging eine Meldung durch den Blätterwald und das handelsblatt titelte
‚Ermittlungen wegen Tötungsversuch‘. Die süddeutsche ist da schon etwas vorsichtiger und schreibt ‚Parkschützer: Polizist wollte provozieren‘.

Vorweg möchte ich dem Polizisten meine Genesungswünsche übermitteln!

Nun zum Thema:
Ich war nicht dabei und kann nur meine Meinung von sehr weit weg äußern, die aber mit einigen Erfahrungen aus Demonstrationen (DDR wie auch BRD) angereichert ist. Zivilpolizisten spielen manchmal keine rühmliche Rolle in solchen Konfliktsituationen. Wenn man mal voraussetzt, dass die Polizei nur aktiv wird, wenn man sie bedroht, dann haben z. B. dieses Jahr diese Zivilpolizisten ihre eigenen Kollegen bei den Demonstrationen zum 1. Mai in Berlin selbst erheblich bedroht. Sie wurden derart attackiert, dass sie Anzeige erstatten.

Die Bilder zeigen ein und dasselbe Fahrzeug. Beim ersten Bild fuhr der Fahrer auf einer für Fahrzeuge gesperrten Kreuzung rasant auf eine Gruppe zu, dass diese aus dem ‚Weg springen‘ mussten. Das Fahrzeug blieb stehen, der Fahrer öffnete die Tür und beschimpfte die Demonstranten. Ging auf einige zu, diese drehten sich aber weg und ließen ihn stehen. Zum Glück.
Drei Stunden später (Bild 2) eine ähnliche Situation. Auf meinem Nachhauseweg fuhr der gute Mann wieder einer Gruppe fast über die Füße. Beiderseitige Reaktionen waren ähnlich. Wie gesagt, weitestgehend war alles gesperrt, aus meiner Sicht konnten nur Polizeifahrzeuge im weitesten Sinne die Kreuzung benutzen. Mindestens zu diesen Zeitpunkten. Was wäre passiert, wenn ein ach so böser Demonstrant auf diese Provokationen reagiert hätte.

Was ich damit sagen will? Ich glaube eher der Version der Parkschützer. Warum auch immer.

Update 22.06.11, 08:00

Irgendwie hatte ich doch eine Ahnung. Die Kollegen von Trueten.de haben mehrere Videos zu diesem Vorfall veröffentlicht. Anhand dieser Bilder kann nun jeder sich selbst ein Bild davon machen und sich noch einmal die großen Überschriften der großen Medien durchlesen. Nur mal so.

Update 07.07.2011, 12:41

Die Sache hat immer noch nicht seine Ruhe. Heute morgen wurden Büros und eine Privatwohnung der Projektgegner durchsucht, um Beweise für die Gewalt an den angeblich schwer verletzten Polizisten zu sammeln.
Wieder ein Schritt weiter bei der Kriminalisierung der Projektgegner, obwohl diese mehrfach eine Zusammenarbeit mit der Polizei angeboten haben. Komisch.

Montag, 20. Juni 2011

Vier-Länderturnier der Damen in Berlin


Auch hier hat es nicht zum Turniersieg gereicht. Im letzten und entscheidenden Spiel hat unsere Damenhockey-Nationalmannschaft gegen Argentinien mit null zu zwei verloren. Davor gab es am Sonnabend einen überlegenen Sieg gegen Australien mit drei zu null. Trotzdem, Gratulation von hier aus an das Team, denn es war insgesamt eine gute Turnierleistung.

drei zu zwei für Bamberg














Bamberg ist dadurch Meister. Ich gratuliere dem Team zum großen Wurf.
Alba hatte es selbst in der Hand. Eine Minute vor Schluss waren sie noch Meister, führten mit einem Punkt und dann hat Bamberg aufgedreht. Schade.
Vom Spiel war ich etwas enttäuscht, denn beide Mannschaften haben weit unter ihren Möglichkeiten gespielt und Alba hatte die Chance gehabt, so überlegen wie in Berlin, den Sack zu machen zu können. Ein paar Fehler weniger und es wäre im Bereich des Möglichen gewesen.

Da ist wieder dieses hätte und könnte.
Vorbie is vorbie, wie der Norddeutsche sagt. :-)

Samstag, 18. Juni 2011

4-Länderturnier in Berlin

In Berlin findet derzeit ein 4-Länderturnier der Damen statt. Neben der BRD-Auswahl spielen Australien, Argentinien und Korea um den Turniersieg. Gestern haben sich unsere Damen und Korea drei zu drei getrennt . Das gleiche Ergebnis gab es in der Party Argentinien gegen Australien. Heute spielen unsere Damen gegen Australien sowie Korea gegen Argentinien.
Mehr Informationen findet man hier. (auf 'Damen: Deutschland gegen Korea' klicken. Etwas ungünstig gemacht- sorry)

Besucher sind natürlich gern gesehen.

Daniel Ellsberg und dessen Einfluss auf die Gründung von Wikileaks

Huhu, liebes Blogvolk.

Ich hatte im Artikel über Daniel Mathews bereits angedeutet, dass die Wikileaks-Arie bisher an mir etwas vorbeigegangen ist. Je mehr ich mich damit beschäftige, um so mehr wächst der Wunsch, dass Thema etwas aufzubereiten. Nur für mich. Ich benötige immer einige Strukturen im Kopf für solch wichtige Themen und vielleicht interessiert es auch dem einen oder anderen unter Euch.

Im Interview von Anne Roth sprach Daniel Mathews u. a. über Schlüsselereignisse, die zur Gründung von Wikileaks führten. Eines diese Ereignisse oder besser Beispiele, war die Veröffentlichung der Pentagon-Papiere durch den RAND-Mitarbeiter Daniel Ellsberg. Dieser hatte in Rahmen seiner Tätigkeit bei RAND Zugang zu sehr geheimen Papieren. Der Inhalt der Papiere sagte etwas völlig anderes aus, als das, was in den Medien als offizielle Meinung veröffentlicht wurde. In diesem Spannungsfeld wuchs bei ihm der Entschluss, die Dokumente öffentlich zu machen. Er kopierte die tausenden von Seiten und spielte sie 1971 zwei großen amerikanischen Zeitungen zu. Diese Veröffentlichung hat neben der Diskussion über die Hintergründe des Vietnamkrieges, auch den zukünftigen Umgang mit den Medien beeinflusst und waren nicht zuletzt Anlass für die Verabschiedung des Freedom of Information Acts.
Durch die Veröffentlichung der Dokumente wurde das Leben von Daniel Ellsberg erheblich verändert. Ein Verfahren wurde wegen Verfahrensfehler eingestellt, aber seine vorherige Stellung hatte er nicht zurück. Wie später bekannt wurde, hatten republikanische Abgeordnete erwogen, bei Gefahr für US-Soldaten durch die Veröffentlichung der Papiere, die Todesstrafe für Ellsberg zu fordern.
Das zeigt für mich, wie sehr er in ein Wespennest gestochen hat und das der Ansatz von Wikileaks elementar wichtig für eine funktionierende Demokratie ist. Wenn Qualitätsjournalisten nicht mehr im ausreichenden Maße ihrem Auftrag nachkommen, so müssen einzelne dafür sorgen, dass Dokumente von Firmen und Staaten veröffentlicht werden. Wikileaks kann sie dabei wirkungsvoll unterstützen. Jeder sollte sich aber über die Gefahren im klaren sein, die dann ggfs. auf ihn zukommen könnten. Um so mehr ist die Leistung Daniel Ellsbergs zu würdigen.
Mit derVeröffentlichung brisanter Materialien, wie den Pentagon-Papieren oder den Toll Collect-Betreibervertragsunterlagen, können auch der kleine Mann von der Straße die Mächtigen der Welt etwas in die Schranken verweisen. Ein Grundansatz vonWikileaks, der auch von Daniel Ellsberg explizit unterstützt wird. Und zu dem Vorwurf, die Enthüllung von Dokumenten würde Menschen gefährden, sagte er, es ist das „Schweigen und Lügen“, wodurch Menschen in Gefahr gebracht werden.

Freitag, 17. Juni 2011

Finanzkrise: Ganz großes Kino



von der Deutschen Bank und unserer lieben Regierung. Gestern berichtete Monitor über Machenschaften (dieses Wort trifft es eigentlich nicht, denn es ist nicht stark genug) der beiden genannten Akteure.

Ich verstehe das Drehbuch so: Die Finanzkrise in Griechenland schreit nach finanzieller Unterstützung oder einem harten Schnitt. Neben vielen anderen Aspekten, hätte der harte Schnitt für die großen Privatbanken Milliardenverluste zur Folge gehabt. Die Bundesregierung verzögert Entscheidungen (so oder so) und die großen Banken holen in dieser Zeit ihr Geld wieder raus. Erkauft wird die Zeit mit Steuergeldern - unsere Gelder. Damit man aber den Deal nicht gleich so mitbekommt, schreibt die Deutsche Bank ein Drehbuch, in dem eine ‚starke Beteiligung‘ der privaten Gläubiger selbst mit vorgeschlagen wird. Natürlich sind zu diesem Zeitpunkt die privaten Gläubiger mit dem Großteil des Geldes über alle Berge und beteiligen sich nur noch mit einem Bruchteil des ursprünglichen Wertes an der Umschuldung.

Die Bundesregierung schreibt dieses Papier der Deutschen Bank in wesentlichen Punkten ab (kopieren und einfügen)und verkauft es als eigenes geistiges Eigentum den anderen europäischen Regierungen. Diese setzen ggfs. das Papier um und machen somit indirekt Lobbypolitik für die Großbanken. Darauf muss man erst einmal kommen: Die Bundesregierung macht nicht Politik für ihre Bürger, die sie (oder auch nicht) gewählt haben, sondern nur für die Großfinanz und wälzt die Kosten wieder auf uns die Wähler ab. Wir dürfen, wie bei jedem Kinofilm, nur zahlen und zuschauen .

Monitor hat meinen Respekt für diese Recherche!

[Danke via: Schockwellenreiter]

siebzehnter Juni


Huhu, liebes Blogvolk.

Heute sind die Zeitungen und Nachrichten voll mit Beiträgen zum siebzehnten Juni 1953. Für die DDR-Geschichte ein wichtiger Meilenstein, der sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anders zugetragen hat, als heute von den meisten Qualitätsjournalisten beschrieben.
Aus meiner Sicht kommt die Darstellung der Ereignisse des Tages im Buch ‚Was geschah am 17. Juni?‘ von Hans Bentzien, recht nahe. So jedenfalls, wie ich sie z. B. von Zeitzeugen bisher vernommen habe.
Er beleuchtet die Vorgeschichte, den Verlauf und die Hintergründe dieser Ereignisse, ohne die festgesetzten Denkmuster heutiger Redaktionsstuben und hält sich an Fakten sowie öffentlich zugängliches Material.

Sehr zu empfehlen dieses Buch.

Zerstreuungs-Wetterbericht


Ständig sind die Kinder auf Achse und man kommt kaum noch hinterher, die einzelnen Orte aufzulisten. Ich denke aber, dass der grobe Rahmen so stimmen müsste.
Auf alle Fälle ist das auch ein Grund, warum sich die Mütters immer solche Sorgen machen.

Grüße an das Kind 2.0

Mittwoch, 15. Juni 2011

Gutes Spiel, gutes Ergebnis


Das kann ich bestätigen und jetzt haben es die Albanesen selbst in der Hand, den Meisterpokal oder -schale an die Spree zu holen.
Ich will nicht schon wieder anfangen von der sehr wechselhaften Leistung der Mannschaft. Jetzt gibt es definitiv nur noch ein Spiel in dieser Saison und das braucht man einfach nur noch gewinnen und alles ist gut.

Ich drücke jedenfalls die Daumen.

fünf zu zwei und eins zu eins



gegen Schottland in Schottland und gegen Spanien, auch in Schottland. Somit wurde die DHB-Elf der Männer zu Pfingsten hinter Spanien Zweiter bei diesem Vier-Länderturnier.

Gratulation.

Montag, 13. Juni 2011

Dschoggen 03/11


Huhu, liebes Blogvolk.

Die heutige Runde tat mir richtig gut. Zum einen war die Lufttemperatur mit 25oC ganz ok und zum anderen musste ich heute mal die Ventile öffnen. Manchmal muss man halt die Sau raus lassen. Tat mir richtig gut.
Das Tempo und die Herzfrequenz waren wieder nicht berauschend, aber ich bin ab jetzt mit etwas weniger zufrieden ☺.

Sonntag, 12. Juni 2011

Irgendwas mit Regen



Der Dank geht an den Schockwellenreiter, der dieses Video ausgebuddelt hat.

Gönne ich mir heute!

Nachlese Liebig 14/03



Liebig 14 geistert auch in diesen Tagen wieder durch die Medien und aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass eine gewisse Nachbereitung der Ereignisse von damals stattfindet.

Nach einigen Verhaftungen hat man versucht die Lage zu ‚beruhigen’ (Bild 1). Die Verstärkung zum Frankfurter Tor kommt mir irgendwie deeskalierend vor (Bild2).

Samstag, 11. Juni 2011

drei zu drei


gegen England in Schottland. Das hat doch was.
So wie ich den Bundestrainer verstehe, ist er mit den Hockey-Herren irgendwie nicht zufrieden. Der Unterschied zwischen Bundesliga- und internationalen Spielen muss wohl erheblich sein. Die weiteren Spiele werden es uns zeigen.

Um Meister zu werden,


gehört ein wenig mehr. Das haben die Albanesen heute wieder erfahren. Noch ist nichts verloren, aber jetzt wird es richtig schwer.
Mich persönlich irritieren immer diese Aussetzer, mit der die Mannschaft ganze Viertel oder Spiele verschenkt. Das Problem bei Alba muss wohl tiefer liegen.

Zerstreuungs-Wetterbericht


Huhu, liebes Blogvolk.

Zwar erst heute, aber er kommt, der Familienwetterbericht.
Der Zerstreuungseffekt ist in diese Woche noch eine Stufe höher. Ein großer Teil der Familie ist umzugstechnisch in Amsterdam gebunden, aber doch eigentlich in Berlin. Ihr seht, es ist gar nicht so einfach, in dieser Familie die Übersicht zu behalten ☺.

Da machen sich die Mütters gleich noch mehr Sorgen.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Gewonnen


Huhu, liebes Blogvolk.

Bis auf das schöne Ergebnis weiß ich noch nichts. Nicht wie das Spiel verlief, wie die Schiedsrichter waren und und und. Aber eins steht fest: Die Albanesen haben das zweite Spiel um die DM gewonnen und haben in der Serie ausgeglichen. Jetzt das nächste Spiel in Bamberg drehen und dann können wir uns auf ein schönes Finale freuen :-).

Dienstag, 7. Juni 2011

Tour de Bruch


Huhu, liebes Blogvolk,

das Kind 1.0, weitere Familienhaudegen und ich hatten uns auf die Tour de Bruch gemacht. De Bruch deshalb, denn es ging in den Oderbruch. Zum Herrentag sind wir zum einfahren in Berlin von Biergarten zu Biergarten gefahren und dann am Freitag ging es zeitig in Richtung Oderbruch.
Wir hatten uns den Radwanderweg Oderbruchtalbahn, oder so, rausgesucht und ich war wieder begeistert. Wieder deshalb, weil ich letzten Sommer die Tour mit dem Kind 2.0 zum großen Teil absolviert habe. Die Hitze hatte damals aber ihr Tribut gefordert. Wir sind an den heißesten Tagen des Jahres auf Tour gegangen und das war für das Kind 2.0 zum Schluss grenzwertig. Wir hatten die Reise dann sinnvollerweise an einer günstigen Bahnstation beendet.
Dieses Jahr war es nicht ganz so heiß, aber es waren mit die höchsten Temperaturen die wir auf einer Tour seit 2003 hatten. Alles in allem waren es um die 180 km und das Fahrerfeld war am Sonnabend doch froh, wieder in Berlin zu sein :-).
Dann bis zum nächsten Jahr Männers.

Montag, 6. Juni 2011

Das war nicht gut


Das war einfach nicht gut. Und vor allem, es hat nicht gereicht. Bis zum Ende des dritten Viertels soll die Welt für die Albanesen noch in Ordnung gewesen sein, aber dann ... .
Vorausgesetzt das man beide Heimspiele gewinnt, dann reicht uns ein Auswärtssieg in Bamberg. Geht doch :-).

Mittwoch, 1. Juni 2011

Nachlese Liebig 14/02



Huhu, liebes Blogvolk
Während der Demo gegen die Räumung der Liebig 14 kam es leider zu einigen Verhaftungen oder wie auch immer man diese Maßnahme nennen möchte. In diesem Fall waren die Platzherren am Werk und die Kamera ist immer dabei.




Bei dem zweiten Bild war ich sicherlich in ein Casting gekommen. Bei diesem durcheinander kann das ja mal passieren. Dieser Herr ist mir an diesem Tag mit seiner Camera des öfteren über den Weg gelaufen. Waren wohl doch nicht so viele Polizisten im Einsatz, wie immer behauptet wurde.

Interview mit Daniel Mathews

Huhu, liebes Blogvolk.
Gestern fand ich auf dem Blog von Anne Roth ein schönes Interview mit dem Ex-Wikileaker Daniel Mathews. Ich musste mir den Film gleich zweimal ansehen, denn irgendwie hat mich das Thema gefesselt, und das tief in der Nacht (wer mich kennt, weiß was das heißt :-)).
Warum? Wikileaks habe ich immer bewundernd verfolgt, aber mich nie tiefer damit beschäftigt. Diesem Thema konnte man natürlich in bestimmten Zeiten nie und nimmer aus dem Weg gehen. Nähere Informationen zur ursprünglichen Idee und den Zielen der Wikileakern hatte ich mir trotzdem noch nicht zusammengesucht. Da kam mir das Interview gerade recht, um mich im groben mit den Grundideen und Zielen von Wikileaks vertraut zu machen und warum es zum Ausstieg einiger Mitkämpfer der ersten Stunde kam. Was ich so rausgehört habe, war, dass ein wichtiger Gründungsimpuls die Redundanz in der Blog-Szene war. Stimmt, mache ich ja auch gerade. Das trieb die Jungs zur Gründung von Wikileaks, mit allem was dazu gehört (Geheimhaltung, keine Postadresse von Wikileaks selbst und und und). Gefühlt hätte das Interview für mich zwei oder drei Stunden länger gehen können, da man immer mehr hören wollte. Schade. Was nicht ist, ist nicht.