Mittwoch, 10. August 2011

Google übergibt Daten von europäischen Servern an US-Behörden


Wie die heise-greise melden, macht Google Daten, die auf den europäischen Servern gespeichert sind, den US-amerikanischen Behörden zugänglich. Dieses geschieht im Rahmen von US-Gesetzen wie Patriot Act.

Wie auch immer, für mich klingt das sehr bedenklich. Besonders, weil in diesem Artikel auch noch erwähnt wird, dass Microsoft Daten aus ihrem Cloud-Dienst ebenfalls den US-Behörden zur Verfügung stellt.

Toll!

Da muss man jetzt durch

Die freien und ach so unabhängigen Journalisten machen derzeit mit einer konzertierten Aktion auf sich aufmerksam. Mauerbau, gewürzt mit ein wenig Stasi kommt anscheinend beim Publikum immer gut an. Besonders hervortun sich dabei die ewig gestrigen Schreiberlinge.
Hauptsache die Leser fragen nicht nach den Ursachen der aufkommenden Finanzkrise. Sollten sie aber, denn sie müssen diese ja schließlich bezahlen.

Dienstag, 9. August 2011

Das geht überhaupt nicht


Ich bin schon viel gewöhnt, aber das ist einfach zu viel für mich! Landhockey??

Schgandahl

Heilfasten - Das war's


So schnell vergeht die Zeit. Kaum hat man mit dem Fasten begonnen, schon ist es wieder vorbei. Hätte ich die nächsten Tage nicht andere Dinge vor, dann hätte ich die zwei Wochen durch gemacht.
Ich habe mich aber dazu durchgerungen und jetzt ist es vorbei. Der erste mitgebrachte Apfel schmeckte sehr gut und nachher werde ich etwas einkaufen gehen.

Die harten Fakten zum Schluss: 91,4 kg und ein wunderschöner Puls. Alle Punkte die ich beim Fasten erreichen wollte habe ich erreicht und ich fühle mich wirklich wehr gut.

Dann bis zum nächsten Mal.

Montag, 8. August 2011

Zwei zu drei

Huhu, liebes Blogvolk.

Ihr kennt inzwischen meine Schwäche für das Hockey und aus diesem Grund spendiere ich wieder ein paar Zeilen zu diesem Thema.

Am Wochenende gingen zwei kleine Vorbereitungsserien zu Ende. Zwei Spiele der Herren- und drei Spiele der Damen-Nationalmannschaft. Alle Spiele wurden von den Mannschaften gewonnen und es sind jetzt die Vorbereitungsphasen für die Europameisterschaften abgeschlossen. Es stehen noch einige kleinere Fragezeichen aus Verletzungsgründen. Wenn diese in den nächsten Tagen geklärt sind, dann kann der Saisonhöhepunkt kommen.

Ich drücke die Daumen.

Heilfasten - Der neunte Tag


Von wegen Regen, eigentlich kenne wir nur Sonnenschein .
Ab Mittag soll ein Gewitter kommen, aber dass kann uns mal. Wir wollen heute noch eine kleine Runde drehen und dann wieder dem Berliner Leben entgegenfahren.

Hier die harten Fakten: 91,8 kg und ein Puls zum freuen.

Sonntag, 7. August 2011

Bundesdeutscher Medienaugust-August

Es ist nicht mehr zu ertragen, wie die Sieger deutsch-deutschen Wettkampfes, sich beinahe stündlich auf die Schulter klopfen müssen und die Verlierer mit Häme überziehen. Stündliche Geheimdienst-Verstrickungsmeldungen fehlen auch nicht.

Sicherlich haben die jetzigen Machthaber im Lehrbuch unter 'Wie lege ich idealen Grundlagen für eine gemeinsame Zukunft?' nachgeschaut.

Wie sind sie doch süß!
















—-- Artikel wurde auf meinem iPad erstellt

Wir sind dem Zeitplan wohl etwas voraus


Huhu, liebes Blogvolk,

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber so wie die Nachrichten sich derzeit anfühlen, beginnt der Zug der Finanzkrise etwas an Fahrt aufzunehmen. Wir liegen anscheinend vor dem von mir aufgezeigten Zeitplan und Italien könnte uns dadurch schon in den nächsten Tagen erhebliche Sorgen bereiten.
Leider sehe ich weit und breit in Europa keinen Politiker, der diese Karre aus dem Dreck ziehen kann. Vielleicht liegt es daran, dass keiner gegen die Interessen der Großfinanz verstoßen will. Diese ‚müssen‘ natürlich gewahrt werden. Was aus dem einzelnen Individuen wird, ist natürlich nebensächlich.

Die nächsten Tage werde ich die Entwicklungen wohl oder übel im Auge betalten müssen. Eigentlich wollte ich mich um andere Themen kümmern, da kommen die halt etwas später.

Heilfasten - Der achte Tag



Wie das immer so ist: Man unternimmt viel, es ist warm und schwül, man läuft den ganzen Tag irgendwo hin und Abends ist man fertig. Es hatte mir wirklich gereicht, aber es war sehr schön.

Heute sieht die Welt wieder ganz anders aus: Regen, Regen und nochmals Regen. Der Wetterbericht gibt uns noch Hoffnung, aber ich werde heute definitiv nicht so viele Kilometer hinter mich bringen. Dann ist wieder alles chic.

Hier die harten Fakten: 92,1 kg und der Puls hält sich prächtig.

Samstag, 6. August 2011

Ein Erinnermich aus längst vergangenen Tagen


Was man auf seinem Weg alles so findet.
Von DAMALS ☺.

Immer das gleiche Strickmuster

Huhu, liebes Blogvolk.

Mir ist heute morgen ein Artikel in der Zeitung der ewig Gestrigen etwas süßsauer aufgestoßen. In diesem legt eine Dame lang und breit dar, wie schwer es Frauen bei Trennungen im Allgemeinen und im Besonderen haben. Die Männer schütteln sich und alles ist geritzt. Das kann in Einzelfällen auch so sein. Jetzt kommt aber der Punkt, der hier speziell Erwähnung findet: Sie hatte die Koffer gepackt und war weg. Dann hoffte die Frau noch sehr lange, dass er zurückkommt. Und nun kommt sie mit der Trennung nicht klar, muss sich neu erfinden und ist dadurch das Opfer des Mannes. Eine Ein typischer Trennungsfall, nach Meinung der Autorin.

Was kann man hier erkennen.
Zum einen ein Stück Wahrheit, denn die Initiative für eine Trennung geht in der Regel von der Frau aus. Wenn es danach Probleme gibt, dann sind es erst einmal hausgemachte Probleme der eigenen Unzufriedenheit.
Zum anderen werden die typische Strickmuster und Feindbilder wieder aufpoliert. Ihm geht es vor und nach der Trennung gut und sie muss auf der ganzen Strecke nur leiden und ist wie immer unschuldig für ihr Schicksal.

Es ist alles in allem sehr dramatisch und dann schreibt sie auch noch ein Buch darüber. Mit was man heute alles Geld verdienen kann?

Heilfasten - Der siebte Tag


Die Sonne scheint, es sollen 26 Grad heute werden und ich fühle mich gut. Da sind schon viele Komponenten zusammen, die einem lächeln lassen. Es gibt nur einen Punkt. der mich etwas quält: Der Heuschnupfen. Heute morgen treibt er sein unschönes Spiel, aber alles ertragbar.
Die harten Fakten: 93,1 kg und ein wunderschöner Puls.

Freitag, 5. August 2011

Wochenenderkundungen


Huhu, liebes Blogvolk.

Ich werde mit den Kindern am Wochenende ein paar Erkundungen durchführen und dadurch werden hier eine oder zwei Zeilen weniger als sonst erscheinen. Für ganz Neugierige gibt es zum Glück hier noch genügend andere Artikel.


Bis denne

Wie versteht man die "Links" - "Rechts" - Kategorien in der Polizeistatistik


Huhu, liebes Blogvolk.

Sicherlich hat jeder von uns schon einmal eine Zeitungsmeldung über die Polizeistatistik gelesen. Diese wird dann analysiert und gedeutet. Das ist für die Behörden wichtig, denn sie sagt unter anderem aus, wo in der polizeilichen Arbeit Verbesserungen vorgenommen werden müssen. Anderseits kann man Entwicklungen erkennen, auf die die Polizei reagieren sollte. So verhält es sich auch mit der Einordnung in links- oder rechtsbegründete Straftaten. Das ist für den Verfassungsschutz wichtig, denn er muss sicherlich seine Ressourcen in irgend einer Form effizient einsetzen, um die öffentliche Ordnung zu gewährleisten. Das alles setzen wir mal voraus.
Jetzt kommt aber das alles entscheidende: Wie werden die Straftaten erfasst und wie qualitativ werden sie in die Statistik eingeordnet? Das ist natürlich die Grundlage für alles. Wenn man hier Mist baut, da kommt zum Schluss in der Nachrichtensendung nur Grütze rüber.
Auf dem Blog ANNALIST habe ich einen sehr schönen Artikel dazu gefunden. Die Autorin hat sich dezidiert mit diesem Thema auseinander gesetzt und man kann zusammengefasst sagen, glaubt diesen Statistiken und den daraus folgenden Schlussfolgerungen nicht!

[Aus meiner Sicht ein klarer Lesebefehl]

Zerstreuungs-Wetterbericht


Die Goldsucher sind aus Kanada wieder zurückgekehrt (wo ist eigentlich der Schatz?) und die allgemeine Urlaubszeit geht dem Ende entgegen. Trotzdem sind immer noch einige Kinder in der Welt verstreut und da haben die Mütters gleich wieder einen Grund, um sich Sorgen zu machen.

Heilfasten - Der sechste Tag


Wie die Zeit vergeht. Das ist schon der sechste Fastentag und ich habe heute viel vor. Alles läuft prima, mir geht es sehr gut und mal sehen, ob das auch so weiter geht.
Jetzt scheint noch die Sonne, aber leider kann ich das gestern ausgefallene Dschoggen heute nicht nachholen. Dafür habe ich andere Sachen zu erledigen. Nachher soll ja der Regen kommen und am Wochenende in Friedrichshain die Biermeile stören. Wegen mir.

Die harten Fakten kommen hier:

- Gewicht: 93,6 kg
- Puls: verdächtig gut

Donnerstag, 4. August 2011

Verheiratete Männer verdienen mehr Geld

Wenn daaas also stimmt, dann sollten sich sämtliche Junggesellen mal am Riemen reißen, sich schnell eine hübsche Partnerin suchen und diese heiraten. Falls es dann aber nicht mit dem vielen Geld klappen sollte, haben sie wenigstens das hausgemachte Gejabbel.
Ist doch auch was .

Paypal übergibt IP-Adressen an das FBI


Der Online-Zahlungsdienst Paypal soll im Rahmen der Ermittlungen zu DDoS-Angriffen auf das Unternehmen, 1.000 IP-Adressen an das FBI übergeben haben.

Sehr aufschlussreich und jeder kann seine Schlüsse daraus ziehen.

[Hier gibt es noch weiter interessante Informationen dazu]

Wie funktioniert Überwachung

Bei ANNALIST habe ich einen schönen Artikel zum Thema Überwachung in Großbritannien gefunden. Besonders gut finde ich diesen Satz: „Besser wäre, sie würden die tatsächlichen Gefahren erkennen“.
Was soll man da noch hinzufügen

Heilfasten - Der fünfte Tag


Der fünfte Tag.
Schnell aus dem Bett, das Tier füttern und bei den Fischen vorbeisehen. Danach Frühsport, eine gute Rasur und schon sitze ich hier.
Körperlich fühle ich mich gut. Das einzige was mich dieser Fastenarie länger begleitet, sind die leichten Kopfschmerzen. Die sind nicht weltbewegend und wenn sie so bleiben, werde ich sie ab heute nicht mehr erwähnen. Vielleicht schaffe ich es heute in einer Regenpause, noch ein paar Meter zu dschoggen.
Hier die allseits beliebten harten Fakten: Gewicht lag heute morgen 06:10 Uhr bei 94,4 und der Puls ist wie immer beeindruckend. Was will man mehr .

Mittwoch, 3. August 2011

Als ich jung war ...


in meinem ersten Leben also, da hatten wir manchmal das Glück der großen Stunde. Die kamen unverhofft, waren aber nicht weniger bei uns beliebt. Es trug sich manchmal zu, damals, ihr wisst schon, dass ein Fliegerkosmonaut, ein Regierungschef oder nur Walter nach Erfurt kam. Manchmal endete auch eine Friedensfahrt-Etappe in unserer Stadt und da war ich besonders aus dem Häuschen. Alle diese Ereignisse hatten eins gemeinsam, wir hatten Schulfrei für ein paar Stunden oder den ganzen Tag.
Wie ich jetzt lese, ist das in der ‚Freiheit‘ auch nicht anders. Wenn der olle Papst kommt, brauchen die Gören nicht zur Schule zu gehen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, wegen einem Sektenanführer fällt die Schule aus.

Hier hat eindeutig der Osten die Nase vorn, denn wir haben keine Sektenanführer bejubelt. :-)

Ausgelesen - Teil 2


Obwohl ich keinen Urlaub habe, bin ich doch irgendwie zum lesen gekommen. :-)

Meine Auswahl traf Jacques Berndorfs ‚Die Eifel-Connection‘. Ich mag die Geschichten um Siggi Baumeister und seine Freunde. An dieser Stelle muss ich dann auch gleich gestehen, das ich eine Neuerscheinung eines Buches von Berndorf kaum erwarten kann.
Dieses ist nach meiner Meinung wieder sehr gelungen. Obwohl es natürlich nicht die ganz große und schwere Literatur ist, liest man sich immer wieder gern in die Geschichte ein. Mehr verrate ich nicht und warte derweil auf das nächste Buch von Berndorf.

Heilfasten - Der vierte Tag


So, das ist schon der vierte Tag. Den gestrigen Lauf habe ich gut weggesteckt und das ist deshalb wichtig, weil Bewegung das Fasten unterstützt. Auf die morgendlichen Gymnastik sollte man genauso wenig verzichten, wie auf Spaziergänge, Treppensteigen oder was auch immer. Aber alles natürlich nur mit Bedacht, denn der Körper holt die erforderliche Energie aus sich selbst heraus und das geht nicht so einfach, wie bei der normalen Energieverbrennung.

So langsam stellt sich bei mir auch der geringere Schlafbedarf ein. Dadurch habe ich mehr Zeit zum lesen :-).

Nun noch die harten Fakten: Gewicht 95,2 und normaler Puls, was sonst.

Wo liegt das Problem?

Wie jetzt das BGH entschieden hat, müssen Alleinerziehende, wenn alle Rahmenbedingungen stimmen, einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen. Natürlich geht sofort ein Aufschrei durch den Blätterwald, aber wo liegt das Problem? Wenn das Kind versorgt ist und alle anderen Rahmenbedingungen passen, dann wird das wohl möglich sein.
Da in der Regel es selbstgewählte Schicksale sind und von Vater Staat ALLE erdenklichen Hilfen zu Teil werden, kann man das doch wenigstens erwarten.
Ich höre es schon wieder: Die armen Frauen.

Guerilla-Taktik der Liebig 14-Eigentümer


Nun geht es an die Vermietung. Nach jahrelangem Streit und nachfolgender, mit Protesten begleiteter Räumung der Liebig 14, läuft nun die Sanierung des Gebäudes. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss sich der Eigentümer oder Makler so langsam um die Vermietung kümmern. Um diese Chancen zu erhöhen, greift der Eigentümer zu einem kleinen Trick.

[Hier weiterlesen]

Dienstag, 2. August 2011

Dschoggen 07/11


Das lief heute bleeendend. Es war hervorragendes Wetter (vielleicht nur etwas zu schwül) und ich fühlte mich schon nach einem Kilometer sehr gut. Ich bin ganz bewusst die meiste Zeit in einem 140er Pulsbereich gelaufen, entsprechend langsam war natürlich dann mein Tempo. Wenn man fastet, dann ist die erste Grundregel: Alles etwas langsamer! Unter dieser Voraussetzung kann man auch seine 4 km abspulen und fühlt sich auch danach gut. Wenn man aber zu schnell angeht, dann kann der Kreislauf sich in den körpereigenen Diskussionsprozess einmischen und sagen: ‚Das geht so nicht weiter‘.
Und genau das wollen wir doch alle nicht hören :-).

Heimkehr


Huhu, liebes Blogvolk.

Heute ist ein schöner Tag. Es scheint die Sonne, ich werde heute ein wenig dschodden und dann kommen auch das Kind 1.0 und 2.0 von ferner Reise zurück. Das freut mich besonders.
Das sind alles hervorragende Gründe, diesen Tag zu genießen.

Dann kommt auch noch dazu, dass dieser Blog-Eintrag der insgesamt 1.000ste sein soll.
Vielleicht stimmt das auch nicht, denn ich habe sie nicht nachgezählt :-).

Heilfasten - Der dritte Tag


Nun läuft schon der dritte Tag meines Heilfastens. Das erste Buch habe ich bereits durch und heute will ich einmal kurz einmal raus dschoggen.
Das Gewicht lag heute Morgen bei 95,8, der Puls war normal, aber die leichten Kopfschmerzen sind immer noch da. Das Entgiften dauert diesmal wohl etwas länger.

Montag, 1. August 2011

Nachlese Liebig 14/10



Huhu, liebes Blogvolk.

Natürlich habe ich die kleine Serie über die Demo zur Räumung der Liebigstraße 14 nicht aus den Augen verloren.
Diesmal sieht man noch einmal die Bewachung der Liebigstraße. Kein Kollege kam hinein, die Polizei wollte undokumentiert die Räumung durchführen. Wenn die Liebig in Moskau liegen würde und die dortige Polizei zu solchen Maßnahmen greift, dann wäre wieder was los (Pressefreiheit).

Auf alle Fälle haben die Organisatoren einige Observer aufgeboten, um das Treiben auf beiden Seiten zu beobachten. Denke ich jedenfalls.

'Schweizer Regierung will Internet in Echtzeit überwachen'

Mit dieser Schlagzeile haben mich am Sonnabend die heise-greise aus der schönen Vorfastenzeit herausgerissen.
Die Internetüberwachung soll in der Schweiz erheblich ausgeweitet werden. Zukünftig wollen die Ermittler sämtlichen Datenverkehr der Nutzer (Chatten, Recherchen, Videoabrufe, Suchmaschinenabfragen und natürlich Mailverkehr) in Echtzeit überwachen. Das ist schon ein Paradigmenwechsel und da stellt man sich gleich die Frage: Wo soll das nur hinführen?

[Hier der lesenswerte Artikel der heise-greise]

Jim Knopf wurde 50

Huhu, liebes Blogvolk.

Wie soll ich es sagen, die Wackelköppe der Augsburger Puppenkiste haben mich in meinem ersten Leben nie so richtig interessiert. Wenn der Osten neben dem Sport was konnte, dann war es ein besseres Kinderfernsehen produzieren. Die Beliebtheit der Wackelköppe ist mir erst nach der Kehre so richtig bewusst geworden, denn meine Westkollegen bekamen immer glänzende Augen bei diesem Thema.

Nun wurden die Herren 50 und ich möchte den Wackelköppen um Jim Knopf herzlich gratulieren. Auch wenn sie mir und meinen Kindern bis heute nicht zusagen, vielen Menschen bedeuten sie was. Und das ist nach 50 Jahren alleine schon eine große Leistung.

Heilfasten - Der zweite Tag


Tag 2.

Bis jetzt lief alles gut ab. Der erste Tag ist in der Regel für mich der schlimmste, da mein Körper in dieser Zeit immer am stärksten reagiert. Die Entgiftung setzt ein und das spürt man schon. Das lief diesmal überraschend gut ab.

Mein Puls ist blendend drauf und das Gewicht hat sich auch bewegt. Liegt jetzt bei 96,7.

Jetzt bin ich gespannt, was der Tag 2 mir noch so bringt :-).

Sonntag, 31. Juli 2011

Heilfasten - Der erste Tag


Huhu, liebes Blogvolk.

Ich habe wirklich heute mit den Heilfasten begonnen. Der erste Tag ist bei mir immer der ‚schlimmste’ und aus diesem Grund habe ich mir heute viel vorgenommen. Man benötigt dann eine Ablenkung :-).

Bei mir sind einige Fragen eingetickert. Zum Beispiel: Warum ich das mache und warum das mit die schönste Zeit im Jahr für mich ist? Also ich in der Beziehung kein Guru, ich habe mir einige Sachen angelesen und fand die dort gefundenen Punkte recht überzeugend. Wichtig ist bei der Sache, das man immer in seinen Körper hinein hört. Ich lasse auch nicht weg von meinem Leben, es läuft alles nur etwas bedächtiger ab. So habe ich schon mal 17 Tage geschafft und ich fand die Zeit wunderbar. Man muss aber auch den Punkt kennen, wann Schluss sein muss und seinen Körper nicht überfordern. Alles mit Augenmaß.
Warum ich heilfaste? Ganz einfach, weil ich meinem Körper einmal im Jahr eine Auszeit von der Ernährung gönnen will. Nebenbei hoffe ich ein paar körperliche Zipperlein damit abschwächen zu können. Also nichts aufregendes.
Warum ist es für mich mit die beste Zeit im Jahr? Man kommt aus seinem alltäglichen ‚Lebenstrott‘ etwas raus. Man gewinnt viel Zeit vom Tag, weil z. B. Einkaufen für Essen, deren Zubereitung und Abwasch wegfallen. Man braucht nicht so viel Schlaf, da man nicht ständig Speisen verdauen muss. Die Gedanken bewegen sich irgendwie auf einer höheren Ebene. Ich gewinne zu vielen Dingen einen anderen Blick. Diese Situation vergleiche ich immer gern mit dem Hinweis des Lehrers Keating im Film ‚Der Club der toten Dichter‘. Er rät seinen Schülern, sie sollten sich mal auf die Tische stellen und von dieser veränderten Blickweise haben manche Dinge eine andere Bedeutung. So oder so ähnlich :-). So empfinde ich auch diese Fastenzeit. Ich bekomme auf viele Dinge des Lebens einen anderen Blick. Soweit so gut.

Also ich beginne heute mit 97,5 kg (wo sind die eigentlich?) und einem normalen Puls.
Sehen wir mal weiter :-).

Deutsche Handball-Junioren sind Weltmeister

Und das sehr überzeugend mit 27:18 gegen Dänemark.

Gratulation!

Samstag, 30. Juli 2011

Die bisher letzten deutschen Leichtathletik Olympiasieger

Passend zu den letzten Artikeln über Nachwuchsarbeit im Sport, insbesondere die Notwendigkeit für den späteren Spitzensport, habe ich wieder einen interessanten Artikel gefunden. In diesem wird der letzte deutsche Olympiasieger in der Leichtathletik interviewt. Nils Schumann wurde 2000 gemeinsam mit Heike Drechsler Olympiasieger. Er im 800 Meter Lauf und beide sind damit leider die letzten in dieser Sportart. Selbst die so hochgelobten Werfer und Springer des Verbandes haben es in den vergangenen Jahren nicht geschafft, einen Sieger bei Olympia hervorzubringen.
Nils Schumann spricht hauptsächlich über Versäumnisse und Fehler im Spitzensportbereich des Verbandes und geht natürlich auf die jetzige Läuferwüste Thüringen ein. Ebenso spricht er über das veränderte Sponsorenbild zu seiner Zeit gegenüber dem Biathlon. Damals haben die Biathleten noch neidisch in Richtung Leichtathletik geschaut. Heute ist das komplett andersherum.
Viel wichtiger ist aus meiner Sicht eine Umorientierung im Verband bei der Nachwuchsarbeit. Egal wie man es nimmt, es wird immer eine Pyramide notwendig sein, um Olympiasieger hervorzubringen: Ganz viele gute Lokalsportler, viele sehr gute nationale Sportler, viele Europameister, einige Weltmeister und schließlich ein Olympiasieger. So und kaum anders wird ein Schuh daraus. Aber um in die Verlegenheit von vielen Europameistern zu kommen, muss ich natürlich ganz unten viel in der Nachwuchsarbeit tun. Sonst kommt da nix, wie man es jetzt sieht. Die dann kommen würden, die sollte man mit den von Nils beschriebenen Maßnahmen fördern und fordern.
So sehe ich das jedenfalls.

Vorbereitung auf meine Heilfastentage


Huhu, liebes Blogvolk.

ab morgen ist es wieder soweit und ich werde mich mind. 8 Tage auf meinen alljährlichen Fastentripp begeben. In Vorbereitung auf das Heilfasten benötigt man nicht nur Kräuter- und Früchtetees, Gemüsebrühe, Säfte und viel Wasser, nein, man benötigt besonders viel Nahrung für den Lesehunger. Ich habe mir dafür schon einige Bücher und viele Artikel zurecht gelegt. Einer von denen ist dieser Artikel über den Ramadan. Mit diesem werde ich gleich morgen beginnen.

Ich freue mich schon sehr auf die kommenden Tage, denn meiner Erfahrung nach sind es mit die schönsten des ganzen Jahres.

Natürlich werde ich berichten.

Zerstreuungs-Wetterbericht - Update 110730


Es muss ja alles seine Ordnung haben wenn Kinder nach Norwegen reisen. Da Mütters und Norwegen = richtige Sorgen ergeben, musste es schnell veröffentlicht werden.
Also man ist nicht mehr Dingenskirchen sondern dem anderen Dingenskirchen (na ihr seht schon).


Übrigens: Meine Fische und das Tier haben das Update abgenickt, als Info für die Norwegenreisenden. :-)

Freitag, 29. Juli 2011

"Plötzlich stand die Lok in Flammen"


Der Berliner ist an sich sehr leidensfähig. Die Skandal-Bahn nötigt ihm mit immer neuen Eskapaden, bis an die Grenze des Möglichen, weitere Nerven ab.

Nun will der Mutterkonzern der Skandal-Bahn nicht länger zurückstehen und sucht sich mein geliebtes Friedrichshain für eine Vorstellung besonderer Art aus. Zum Glück ist mit der brennenden Lok (eine baugleiche wie auf dem Bild) alles glimpflich verlaufen.

Schon 2009 Abfrage von Handydaten - und es hat nichts gebracht


Huhu, liebes Blogvolk.

Diese Geschichte nimmt kein Ende und ich muss wohl für meine Familie die Reisewarnung für Sachsen weiter aufrechterhalten.

Worum geht es genau:
Wie die heise-greise berichten, haben die Dresdner Ermittler schon 2009, sogar mit einem richterlichen Beschluss, von Mobilfunkbetreibern zu einem länger zurückliegenden Brandanschlag, 1,1 Millionen Verbindungsdaten angefordert. Diese verband man mit über 160.000 ebenfalls angeforderten Kassenzetteln einer Baumarktkette, die ein bestimmtes Produkt vertreibt, welches man am Tatort gefunden hat.
Beide Datenbestände zusammen gemischt und gut geschüttelt ergab einen Kreis von 250 Personen, die als Täter in Frage kamen.
Viele Monate und tausende Zeugenbefragungen später hat man trotz dieser ‚tollen‘ technischen Möglichkeiten keinen Täter dingfest gemacht.

Wie sagt immer so treffend der Schockwellenreiter: „Da gehen sie hin, Eure Daten“!

Die gläserne Decke für die Frauen

Muss man sich mal antun. An sich haben die Frauen, nach diesem Artikel, eine Mitschuld an der nicht so gut verlaufenden Karriere, aber dann doch wieder die anderen Kollegen. Steht jedenfalls so drin.

Handballjunioren im WM-Finale

Passend zum gestrigen Thema kam heute die Meldung rein, die deutschen Handballjunioren stehen im WM-Finale. Für die deutschen Handballjunioren ist es das sechste Endspiel bei einer WM oder EM seit 2004. Wenn das keine stolze Bilanz ist!
Über die Gründe kann jeder selbst auf Suche gehen.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Basketball-Junioren verlieren bei der U-18 EM

Schlimm. So richtig scheint die Nachwuchsarbeit in diesem Verband nicht zu klappen. Wenn bei diesen Wettbewerben keine Erfolge erzielt werden, dann kann man es bei den Erwachsenen auch nicht erreichen.
Für mich ist dieser ganze Verband zu kopflastig. Alles fokussiert sich auf die Bundesliga und die großen Vereine. Diese geben Unmengen an Geld für ausländische Stars aus und machen relativ wenig für die eigene Nachwuchsarbeit. Ich kenne nur wenige Vereine, die sich schon bei den Schülern mit haupt- und ehrenamtlichenTrainern engagieren. Nur so können aber später Erfolge erzielt werden, denn die fallen nicht vom Himmel.

Nachträglich alles Gute: DOS wurde gestern 30


Die DOS-Fanboys gibt es wie Sand am Meer und nehmen vieles auf sich. Sie wollen sich von ihrem System und Partikeln von diesem nie und nimmer verabschieden. Selbst im System 7 sollen tief unten noch Fragmente des alten und doch so jungen Systems arbeiten. Das es so viele Fanboys dieser Software gibt, hat einen einfachen Grund: Sie ist gut und wurde perfekt zu Ende entwickelt. Nichts kann dieser Architektur anhaben, deshalb setzen auch fast alle Firmen auf sie. Nun wurde das Stückl Software 30 und viele haben eine Träne im Knopfloch und sind mit ausufernden Feiern beschäftigt.
Ich verneige mich tief und freue mich aber, die nächsten 30 Jahre aus einer sicheren Entfernung beobachten zu dürfen.

Zerstreuungs-Wetterbericht


Regen in Friedrichshain, Nordfrankreich so na ja, Amsterdam wird nach einer erfolgreichen Lion-Installation mit Sonne verwöhnt, die Goldsucher in Kanada bekommen endlich zum Goldwaschen ihren Regen, Erfurt dümpelt so vor sich hin und Nord-Norwegen will sich von der Sonne überhaupt nicht mehr verabschieden.
Wie immer ist die Familie weltweit verstreut und deshalb machen sich die Mütters noch mehr Sorgen.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Ein Grund mehr Paypal zu meiden


Die Kollegen von golem.de haben sich mal der Sache Paypal und Handelsembargo gegen Kuba angenommen. Ihr habt richtig gelesen, Paypal scheint immer noch auf einem Kalten Krieg-Trip zu sein. Dieses Handelsembargo stammt aus dem Jahr 1962 und bei Paypal haben wohl einige die veränderte Welt vor ihren Computern nicht mitbekommen.

Da werde ich Paypal wohl etwas aus dem Weg gehen müssen, schließlich bin ich auch ein Kunde!

Die Hamburger spinnen



Huhu, liebes Blogvolk.
Es ist schon ein paar Tage her, da hatte man mich gezwungen, Hammburch zu besuchen. Hamburg ist immer eine Reise wert und die paar elitären Ecken können wir ja weg lassen. So oder so ähnlich lautete die Ankündigung bzw. lief die Überredungskunst. Gut, kann ja nicht schaden, so meine Gedanken und einen Tag weg vom Mac tut auch mal gut.

Gesagt getan ging es in der Mitropa Richtung Hammburch. Dann kam das übliche: Landungsbrücken, Pauli und Speicherstadt. In dieser Speicherstadt haben wir ein privates Automuseum besucht. Neben den hervorragenden Toiletten :-) blieb mir der lang und breite Vortrag über die Automarke Borgward in Erinnerung. Ein kleiner Zeitungsartikel zu diesem Thema sorgt für die bleibende Haftung in meinem Gedächtnis.

Natürlich musste ich danach dieses komische Doppelhaus photographieren. Ist schon seltsam wie hier gebaut wird. Sie spinnen halt, diese Hamburger!

Interessant ist natürlich auch, dass zwei alte Säcke sich den ganzen Tag über die ‚Shopping-Mehdchens‘ lustig machen und dann am Ende des Tages doch noch irgendwelche Lederjacken kaufen müssen.
Man darf im Alter auch mal zu seinem Laster stehen :-)

Dienstag, 26. Juli 2011

Für die Europameisterschaft wurden die Teams benannt


Früher war ja alles gaaanz anders :-). Da hieß eine Europameisterschaft noch Europameisterschaft und es wurde ein Europameister ausgespielt. Dieses Jahr heißt die Europameisterschaft im Hockey ‚GANT Eurohockey Europameisterschaft‘ und vielleicht heißt der Europameister auch anders. Wie dem auch sei. Diese Europameisterschaft sind eigentlich Europameisterschaften, denn die Damen und die Herren spielen gleichzeitig in Mönchengladbach ihren Titelträger (wie der auch heißen mag) aus.Gestern und heute haben der Damen- und der Herrenbundestrainer ihren jeweiligen Kader für diese Meisterschaften benannt. Berliner Sportler sind natürlich mit dabei, wobei mein Augenmerk immer ein wenig auf Martin Zwicker liegt. Gegen seinen Vater habe ich früher selbst die Schläger gekreuzt und deshalb verfolge ich seinen Weg mit einem Auge. Leider ist er bei der Nominierung des Kaders in der letzten Runde nicht berücksichtigt worden. Ich bin mir sicher, dass er trotzdem der Mannschaft beim Turnier die Daumen drücken wird.
Ich natürlich auch.

Grafik: Urheber wer auch immer

Nachlese Liebig 14/09



















In der letzten Folge hat man gesehen, wie ich vom Frankfurter Tor Richtung Liebigstraße gelaufen bin. Mit Erinnerung an eine vergangene Verhaftung und beeindruckt von dem liebevollen Anblick Sachsen-Anhalts.
Danach kam relativ flott an die Liebigstraße. Sind alles keine Entfernungen, aber einfach nur durchlaufen war auch nicht. Direkt an der Liebigstraße war dann alles massiv gesichert.
An ein Durchkommen war dann für Kollegen und mich nicht zu denken. Man ließ sich auf keine Diskussion ein. Schon recht gewöhnungsbedürftig die Denkweise dieser Herren.

Skandal-Bahn Berlin

Ich habe mir sagen lassen, dass der Berliner schon immer sehr leidensfähig war. Besonders macht sich zurzeit diese Charaktereigenschaft die S-Bahn Berlin und deren Besitzerin, die DB, zu Eigen. Über Jahre hinaus hat man Kostensenkungsmaßnahmen und Personalabbau bei der S-Bahn durchgeführt, um u. a. den Börsengang der DB zu verhübschen. Das ging ca. 10 Jahre gut und dann war der ‚Kredit‘ aufgebraucht. Aus dem einstigen weltweiten Vorzeigeunternehmen ist ein chronischer Pflegefall geworden. Man gelobt ständig Besserung, aber mindestens jeder Winter hat diese Worte zu Schall und Rauch werden lassen. Zwei größere Dokumentarberichte hat man bisher über dieses Dilemma gesendet (eine hier verlinkt). Wenn man sich diese ansieht, dann wird einem bewusst, dass der Wagen recht tief im Dreck steckt.
Ernsthafte Konsequenzen hat man bisher nicht gezogen. Wie man hört, hat es hauptsächlich eine kleine Prüfaufsicht getroffen. Anderen haben zwar ihre Jobs verloren, aber sind im großen DB-Schoß gut aufgefangen worden.
Die Verlierer sind die Fahrgäste, die Berliner und die Touristen. Nun soll der Nomalfahrplan nicht vor 2012 wieder eingeführt werden. Der Aufschrei ist schon relativ leise, denn die Berliner sind ja sehr leidensfähig und schlucken viel runter. Aber irgendwann ist auch das mal vorbei, denkt dran.

Und denkt bitte dran, wem wir dieses Dilemma zu verdanken haben. Dem alles verbessernden Privatisierungswahn!

Familien-Goldrausch


Huhu, liebes Blogvolk.

Wie man unschwer am Familienwetterbericht erkennen konnte, ist die halbe Familie im Urlaub. Weltweit findet heutzutage dieser statt. Nun gut. Ein Teil sagte mir, wir wollen nach Kanada um das Kind zu besuchen. Eine kleine Kanada-Rundreise inklusive. Auch gut.
Bei meiner heutigen Presseschau fiel mir ein Artikel auf, der einen ganz anderen Grund für diese ferne Urlaubsreise nahelegt. In diesem Zeit-Artikel geht es um den immer wieder steigenden Goldpreis und das manche Goldgräbersiedlungen in Kanada regen Zulauf haben.

Ha, erwischt! Mein großer Bruder 1.0 ist 100Pro auf Nuggetsuche und kommt bestimmt als schwerreicher Mann nach Hause zurück.

Kleine Brüder merken wirklich alles.

:-)

ursprüngliches Photo: Urheber unbekannt

Montag, 25. Juli 2011

Hainich - 2

Ich bin manchmal doch etwas dickköpfig und deshalb komme ich zum Beispiel immer wieder mit meinem Urlaubsvorschlag Hainich für das Kind 2.0 um die Ecke. Vielleicht kann ich es doch noch überzeugen :-).

Sonntag, 24. Juli 2011

Ausgelesen - Teil 1


‚Auf der Zugfahrt lese ich das erste von meinen Urlaubsbüchern.‘ So hatte ich es mir vorgenommen und so ist es auch gekommen.

Wladimir Kaminers ‚Meine russischen Nachbarn‘ mussten zuerst daran glauben. Es hat sich sehr schön gelesen, wie alle seine Bücher übrigens. Sie haben etwas Leichtes, man lächelt öfters beim Lesen und das ist doch schon was.
Das Buch lebt von den etwas anderen Blicken auf Russen, uns, unsere Denk- und Verhaltensweisen und unserem Versicherungswahn.

Ich habe es nicht aus der Hand gelegt bis ich durch war. Von mir wird eine klare Lesempfehlung ausgesprochen.

Mosbach


Ich war mal wieder unterwegs.
Drei Tage weg vom schönen Friedrichshain und mit der Bahn quer durch das Land. Bis nach Mosbach ging diesmal die Reise. Mosbach (Baden), so heißt auch der Bahnhof. Ich hatte natürlich das schöne Wetter mitgebracht. Vorher hatte es dort zwei Tage durchgeregnet und in Berlin schien die Sonne. Als ich in Mosbach war, regnete es in Berlin ununterbrochen und in Mosbach … :-). Umgekehrt war es dann genauso. In Berlin scheint zurzeit die Sonne und in Mosbach regnet es. Tja.

Mosbach ist ein schönes Städtchen, mit einer gut erhaltenen Fachwerksubstanz. Ich kann aber auch die jungen Menschen verstehen, für die es einfach schrecklich sein muss, wenn nach 19:00 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden.

Da ich vielleicht öfters da unten bin, werde ich von Zeit zu Zeit mit ein paar Bildern aus Mosbach aufwarten. Ich spüre so richtig die Ungeduld und das Quengeln nach neuen Bildern. Aber alles zu seiner Zeit :-).

Lion lebt


Huhu, liebes Blogvolk.

Lion lebt bei mir jetzt auf drei Rechnern. Am Sonnabend habe ich, wie angekündigt, mich nicht mehr bremsen können und habe auf dem AppStore-Knopf gedrückt. Danach ging alles ganz schnell und innerhalb von einer Stunde war der gröbste Spuk vorbei. Was dann noch kam waren individuelle Anpassungen (einige Updates von Drittprogrammen) und die Macs mussten in aller Ruhe ihre Spotlight-Datenbanken neu erstellen. Das war dann nach weiteren zwei Stunden alles erledigt, wobei die meiste Arbeit macht da der Mac alleine.
Bei diesem ganzen ‚schrauben‘ an den Rechnern habe ich die Leichtigkeit im Umgang mit Programmen aus dem AppStore schätzen gelernt. Kein ewiges suchen nach Updates oder Erklärungen - es funktioniert einfach. So soll es sein.

Und Lion selbst? Ich bin ganz begeistert und ich freue mich jeden Morgen, dass ich wieder eine Ecke neu entdecken darf. Soll heißen, bis jetzt bin ich noch nicht an irgendwelche Ecken oder Kanten gestoßen, die mich zum Stirnrunzeln verleiten ließen.

Wie ich lernen durfte, haben DOSianer dieses Glücksgefühl auch jeden Tag und besonders wenn ein großes Update kommt :-).

Mittwoch, 20. Juli 2011

Tamara Danz

Am 22. Juli jährt sich zum 15. Mal der Todestag von Tamara. Die bei Meiningen geborene Sängerin der Gruppe Silly verstarb 1996 in Berlin.


Sollte nicht unerwähnt bleiben.

Zerstreuungs-Wetterbericht



Also früher war alles gaaanz anders. Da zog es die Kinder in die Welt hinaus (ok, soweit es halt ging) und die Mütters waren meistens zu Hause. Denn es musste ja jemand zu Hause sein der sich Sorgen machte. Was ist heute? Heute sind alle Mütters unterwegs und da frage ich mich natürlich, wer macht sich da noch Sorgen? In fremden Städten haben die Mütters mit den Vätern zu tun und haben gar keine Zeit dazu!

Was für ein Schgahndahl.

Ostschrippe


Die ewig junge Frage: Gibt es noch die Ostschrippe? Auch in Thüringen, diesen Artikel habe ich in der TA gefunden, wird ständig nach ihr gesucht. Nun sagt Bäckermeister Mehlverstreu, dass es keine mehr geben kann. Warum? Weil es die ursprünglichen Zutaten nicht mehr gibt. (Jetzt kommt das übliche Strickmuster mit: früher schlecht / heute gut) Das Mehl, Maschinen und selbst die Hefe waren früher vieel schlechter. Mag sein, davon habe ich keine Ahnung. Warum haben denn die Ostschrippen aber besser geschmeckt als die luftigen Dinger von heute? Genau, weil heute alles besser ist.
Bäckermeister Mehlverstreu und der Fangruppe Westschrippenüberderspüleaufschneider sei gesagt, die chemische Industrie bringt euch zum einen weniger Aufwand und zum anderen mehr spritzende Kruste. Wie man hört, kommt auch die Luftigkeit kaum durch die neuen und besseren Maschinen, sondern durch den Chemiecocktail in der fertigen Backmischung eures Vertrauens. Weniger Chemie hatte mehr Geschmack und brachte leider für den Bäcker mehr Aufwand. So einfach ist das mit der Ostschrippe.

Ich setze mich jetzt auf mein Fahrrad und hole mir schnell ein paar Ostschrippen :-).






ursprüngliches Photo: Urheber unbekant

Dienstag, 19. Juli 2011

Welch Überraschung

Führungsfrauen: Genauso wie die Männer.

Wer hätte das gedacht.

Wer versteht schon manche deutsche Eliten

Huhu, liebes Blogvolk.

Stellt euch mal folgende Geschichte vor:

Ein Land versinkt im Chaos, wenige bereichern sich und wenige unter Ihnen werden extrem reich. Fast die gesamte restliche Bevölkerung lebt in Armut, von den Rentnern mal ganz zu schweigen. Was früher allen gehörte, und ich meine wirklich allen, wird auf dubiose Weise verramscht. Das Land nähert sich der Anarchie, es gibt keine Sozialversicherung für die Bevölkerung, Ordnung und Sicherheit gibt es nicht mehr, obwohl das Land hunderten von Atomwaffen an Bord hat. Eigentlich sollte aus diesem Grund es der Weltgemeinschaft nicht ganz egal sein, wer dort regiert. Wie man hört, ist es zu dieser Zeit ein volltrunkener Präsident, der nur seinen Clan, die Oligarchen und korrupte Ausländer bedient. Was aus der Bevölkerung und aus dem Land wird, ist ihm völlig egal. Im Westen ist dieser Präsident mehr als beliebt, weil er kein ernst zunehmender Verhandlungspartner ist, er soll mehr eine Marionette gewesen sein.

Dann kam der Punkt , als das Land völlig aus den Fugen geriet. Es werden die Regierungschefs vom alten Präsidenten wie die Wodkasorten gewechselt. Jeder soll nur die Wünsche der Begierigen erfüllen. Und dann ist die Gesundheit des Präsidenten nicht mehr weit vom Koma entfernt, dass der gerade eingesetzte junge Regierungschef das Land alleine am Leben erhalten muss. Der junge Regierungschef nutzt die Gunst der Stunde und wird relativ schnell zum jungen Präsidenten gewählt. Das geht nur in diesem Land, es hat eben einige Besonderheiten. Der junge Präsident trinkt nicht und macht weitestgehend Schluss mit den korrupten Machenschaften des Clans um den alten Präsidenten. Auch die supereichen Oligarchen werden in die Schranken verwiesen. Er gibt dem Land ein Gesundheitswesen wieder zurück und den Rentnern etwas Einkommen. Er ist im Land mehr als beliebt, nur im Westen und bei den Oligarchen nicht. Die sollen sich mit einmal an Spielregeln halten, was für eine Frechheit des jungen Präsidenten. Weiterhin sollen die Oligarchen mit einmal Steuern zahlen, noch so ein undemokratisches Werkzeug. Er gibt dem Land Ruhe und Ordnung zurück, führt es großartig durch die letzte Finanzkrise und baut die Wirtschaftskontakte zu den europäischen Ländern im großen Maße aus. Jetzt wieder als Regierungschef.
Aber alle westlichen Regierungen liegen noch heute dem verstorbenen alten Präsidenten zu Füßen und heben ihn in den Heldenhimmel. Der junge Regierungschef-Präsident-Regierungschef wird wegen ‚undemokratischen‘ Regierens vom Westen verteufelt (wenn das undemokratisch ist, was war denn das vorher??).

Der Gipfel der Verhöhnung eines ausländischen Regierungschefs lässt sich ein großes europäisches Land nicht nehmen. Es zeichnet den Mann mit einer Medaille oder Orden aus und erkennt ihm diese kurz vor Verleihung wieder ab. Einen größeren Affront kann man sich eigentlich nicht vorstellen. Die kalten Krieger (die ewig Gestrigen) sind wieder in ihrem Element und haben ein Land vorgeführt. Eine gelungene Art und Weise, die gemeinsame Zukunft anzugehen.

Wer hier olle Jelzin und Putin bei den Personen vor Augen hatte, der hat vielleicht das eigenständige Denken noch nicht verlernt. Sehr schön! Aber dann könnt ihr eventuell aber auch nicht den typisch deutschen Blödsinn erklären, der mit Putin gemacht wurde. Ich kann es nämlich nicht. Es ist schon alles seltsam!

46,6% Marktanteil

Aus meiner Sicht wieder so ein Fall: Wie rechne ich mir die Tatsachen schön. Natürlich habe ich nicht die Möglichkeiten mancher Institute oder Zeitungen und ich kann nur von mir und meinem Umfeld ausgehen, aber da hat weit und breit niemand dieses Fußballspiel gesehen. Daher wundere mich schon, wo dieser sehr, sehr hohe Marktanteil herkommt.

Muss ich auch nicht wirklich verstehen.

Montag, 18. Juli 2011

Lion | Update


Ich weiß, für DOSianer ist das alles wieder völlig unverständlich, aber für den Rest der Welt wird das ein schöner Tag. Lion soll am Mittwoch, um 14:30 Uhr unserer Zeit rauskommen. Ich komme zwar erst am Sonnabend zum Installieren, aber die Zeit wird schon vergehen ☺.

P. S.: Zeigt mir mal einen DOSianer, der sich auf sein neues Betriebssystem freut. Ich kenne keinen. Woran das nur liegen mag?

Update 20.07.11:

Update zum Update: Hier die offizielle Bestätigung von Apple. Geht doch.

Ursprüngliches Photo: Apple

Meine Urlaubsbibliothek (für manche: Urlaubsbücherei)


Huhu, liebes Blogvolk.

Eigentlich habe ich dieses Jahr keinen richtigen Urlaub, so wie es eigentlich sein sollte. Immer nur ein paar Tage mit den Kindern. Was ich mit dem Kind 1.0 mache ist eigentlich schon fix. Wir haben uns ein paar Touren durch das Elbsandstein vorgenommen und wollen u. a. die Häntzschelstiege wieder einmal klettern.
Mit dem Kind 2.0 wird es schon schwieriger. Alle meine Vorschläge sind irgendwie nicht gut angekommen. Eine kleine Fahrradtour sollte es aber wohl werden.
Wie dem auch sei, zur Urlaubsvorfreude gehört für mich die Freude auf die Zeit zum lesen. Dieses mal sind diese drei Bücher in der engeren Wahl. Natürlich kann sich auf der Zielgeraden immer noch was tun und das eine oder andere Buch wegfallen oder hinzukommen.

Staatsbankrott und die Spareinlagen sind sicher


Huhu, liebes Blogvolk.

Welche Bilder habt ihr im Kopf, wenn ihr solche Worte hört: ‚Staatsbankrott und die Spareinlagen sind sicher‘?
Beide Stichpunkte habe ich am Wochenende in verschiedenen Artikeln gefunden. Zum einen ging es um den Staatsbankrott als solchen und zum anderen sagte die Bundeskanzlerin wieder einmal, dass die Ersparnisse sicher sind (Dank an hh). Jeder Artikel alleine würde schon bei mir die Alarmglocken läuten lassen, aber wenn mehrere Artikel dieses Thema beleuchten, dann sollte man vorsichtig sein. Man könnte durchaus auf die Idee kommen und Vorkehrungen treffen.

Interessant ist auch, wenn wir beide Artikel mal in einen Zusammenhang setzen.
Im Tagesspiegelartikel wird beschrieben, wie ein Staatsbankrott ablaufen könnte. Natürlich alles fiktiv. Man nimmt die Kenntnisse über Abläufe und Strukturen aus dem Staatsbankrott Argentiniens vor einigen Jahren. Ein Fiktionspunkt dabei ist, wie die Banken und Sparkassen sich im Falle eines Falles verhalten könnten. Sie machen dicht, verbarrikadieren sich und es wird kein Geld mehr ausgegeben. Von der altenWährung ist nicht mehr viel zu sehen, selbst im Internet nicht. Es wird geplündert, denn keiner hält die Leute auf. Da keiner mehr Geld für seine Arbeit bekommt, arbeitet auch die Polizei weitgehend nicht mehr. Der Staat ist ja bankrott, also gibt es kein Geld für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Dieser arbeitet also auch nicht mehr. Es herrscht so etwas wie Anarchie. Nach einigen Wochen beruhigt sich die Lage. Genau dann, wenn eine neue stabile Währung ausgegeben wird. Zu welchen Konditionen, dass kann sich wohl jeder selbst denken.
So könnte es nach meiner Meinung wirklich verlaufen. Wie sonst, denn warum sollte irgendwer sich für die Erhaltung der öffentlichen Ordnung stark machen, wenn keiner weiß wie es weitergehen wird.

Nun zum zweiten Artikel. Wenn dann unsere Bundeskanzlerin sagt (und das warum auch immer!!), unsere die Ersparnisse sind sicher, dann habe ich sofort eine Schere im Kopf. Wie soll das denn im Falle eines Falles funktionieren? Der Staat kann nicht mehr dafür bürgen, denn er ist ja bankrott. Der kleine Bankdirektor etwa? Und wie sollen denn die Leute in dieser Zeit mit durchtrennter Geldzirkulation, ihren Lebensunterhalt bestreiten? MeinBauchgefühl sagt mir: Irgendwas stimmt an diesem offiziellen Procedere nicht.

Die Gedankenspiele des ersten Artikels bezogen sich natürlich auf Griechenland, aber die Kanzlerin spricht von unseren Spareinlagen. Und eine solche Bemerkung macht nur Sinn, wenn man sich eingesteht, dass ein solcher Staatsbankrott natürlich auch uns erwischen kann.

Sonntag, 17. Juli 2011

Wie weit haben manche den Boden unter den Füßen verloren


Man ist Unternehmensberaterin, Politikerin, führt ein privilegiertes Leben und dann musste wahrscheinlich noch für die endgültige Anerkennung unter Kollegen und das persönliche Glück, ein kleiner Doktor-Titel her. Kann ich auch verstehen, aber wenn ich mich als Zugpferd für eine Ideologie vermarkten lasse, dann muss ich auch danach leben. Der Gesellschaft Werte vermitteln, den jüngeren Menschen, die es wollen, ein Vorbild sein. Nein, das trifft alles nicht für die gute Frau Koch-Mehrin zu. Sie hat anscheinend den Titel im vorbeigehen bekommen. Wie es aussieht, haben aus irgendwelchen Gründen Prüfprocedere im Rahmen der Dissertationen von öffentlichen Personen nicht so richtig funktioniert. Dann gibt es wundersamerweise bei einer Partei eine Häufung dieser Fälle, was auch niemandem besonders stutzig werden lässt.
Wenn das alles noch keine Merkmale für die Abgehobenheit einer privilegierten Schicht sind, dann sind es aber diese Punkte:
-Man macht sie nach Aberkennung des Doktor-Titels noch zum Vollmitglied des Industrie- und Forschungsausschusses im EU-Parlament. Eine FDP-Entscheidung bester Sorte und mit weitreichender Wirkung für alle jungen Menschen. Nach immensen Protesten nimmt die FDP diese Entscheidung zurück und sie wird Vollmitglied eines anderen Ausschusses. Schließlich muss die Versorgungslage für die arme Frau stimmen.
-Die FDP ernennt einen Nachfolger für den Wissenschaftsausschuss und, wer hätte das gedacht, auch er hat irgendwie beim Doktorkartenspiel mit gezinkten Karten gespielt. Er ist den Titel schneller los, als derjenige bis drei zählen kann.
-Alle, denen man den Titel entzogen hatte, verhielten sich danach zu diesem Sachverhalt relativ ruhig. Das will schon was heißen, denn es sind, so hört man, alles gut ausgebildete Alphatiere. Doch nicht so die gute Frau Koch-Mehrin. Sie legte Widerspruch gegen die Entscheidung der Uni ein. Obwohl sie selbst sagte, dass ihre Arbeit nicht frei von Schwächen sei,„nicht selten ungenau, oberflächlich und manchmal geradezu fehlerhaft“. Die wissenschaftlichen Ergebnisse ihrer Arbeit beruhten jedoch auf ihrer eigenen Leistung. Also wenn das nicht ausreichend für eine erfolgreiche Dissertation ist, dann weiß ich auch nicht mehr.

Definitiv hat die gute Frau den Boden unter ihren Füßen verloren. Nicht nur sie!!
Das besonders unschöne daran ist, ich kenne das alles irgendwo her. Es Ist mir in ähnlicher Weise schon alles einmal über den Weg gelaufen. Damals.